Windows 10: Update KB4532693 killt Benutzerprofil

[English]Es deutet sich an, dass das kumulative Update KB4532693 für Windows 10 Version 1903 und 1909 vom 11. Februar 2020 bei einigen Nutzern erhebliche Probleme verursacht. Desktop weg, Dateien weg, Symbole verschwunden und mehr.


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Update KB4532693 für Windows 10 Version 190x

Das kumulative Update KB4532693 steht für Windows 10 Version 1903, für Windows 10 Version 1909 sowie für Windows Server Version 1903 und Windows Server Version 1909 bereit. Es beinhaltet Qualitätsverbesserungen aber keine neuen Betriebssystemfunktionen. Ich hatte das Update im Blog-Beitrag Patchday Windows 10-Updates (11. Februar 2020) erwähnt.

Benutzer melden Probleme

Bereits kurz nach Veröffentlichung des Beitrag gab einen ersten Beitrag, der von einer einfrierenden Update-Installation berichtete. Dann meldete sich Andre mit diesem Benutzerkommentar, der von weiteren Problemen berichtete.

Nach dem heutigen Update KB 4532693, PC wieder normal hochgefahren dann kam das Entsetzen, fast alle Programme und Daten weg, eMail, Steuer Homepage alles weg, kein Ordner mehr vorhanden, zum Kotz […].
Systemwiederherstellung momentan ohne Erfolg.

In einem Nachtragskommentar meldet Andre, dass es bei mehreren Systemen unterschiedliche Probleme gebe. Weitere Benutzer melden hier und hier Probleme. Der letzte Kommentar verweist auf diesen MS Answers-Forenthread, wo ein Nutzer verlorene Dateien in seinem Profil beklagt.

why has the latest windows update moved all my files into another user folder ending in .000?

When I closed doen my PC last night it started doing updates and was taking a long time so I left it and went to bed. This morning I logged on – no problems but I then realised (can’t remember how) that my files had all moved on to another folder in the c drive ending in .000. After doing some seearching for advise on line I restarted the PC several times but its not changed. I have even closed down completely to see if this made a difference – it didnt. I am now worried that I will close down again and from what I have read this may be a temporary file.

I am not a computer whizz and reading some of the things I have has worred me that I could mess up trying to correct it. One suggestion I have seen is to remove the latest updates  – there were 6 in total – KB4532693, 4537759, 4534132, 4528759, 4538674 and 1909.

Please can anyone help. My work is stored on Dropbox so I assume that will be safe but its everything else I’m worried about – documents, photos etc.

Dann habe ich über folgenden Tweet gesehen, dass Woody Leonhard es auf seiner Seite inzwischen auch aufgegriffen hat.

Woody verweist auf den 2. Beitrag zu diesem MS Answers-Forenbeitrag, wo jemand  verlorene Desktop-Symbole, falscher Desktop-Hintergrund etc. bemängelt. Nach Deinstallation des Updates ist alles wieder normal.

Die Leute werden nach der Update-Installation unter einem temporären Benutzerprofil angemeldet. Ein zweiter Nutzer merkt in obigem Tweet an, dass er das über die Registry-Einträge des Profildiensts reparieren konnte. Ich hatte vor 10 Jahren mal den Artikel Anmeldung scheitert wegen defektem Benutzerprofil hier im Blog, der diese Ansätze zeigt. Wer in diese Probleme läuft, sollte das Update deinstallieren und dann die Update-Verzögerung auf eine Woche stellen.


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Ergänzung: Inzwischen hat Woody Leonhard auf ComputerWorld diesen Beitrag publiziert. Ein niederländischer Leser hat darauf hin auf askwoody.com Norton als Problem angegeben. Ich habe zudem gelesen, dass einzelne Nutzer wirklich Daten verloren haben und nicht nur ein temporäres Profil angelegt wurde (gibt auch einen Kommentar in meinem englischsprachigen Blog-Beitrag dazu).

Ich hatte den Microsoft-Support über Twitter auf meinen englischsprachigen Beitrag auf das Problem aufmerksam gemacht. Bleeping Computer bestätigt in obigem Tweet eine Rückmeldung Microsofts, dass der Fall untersucht werde.

Ergänzung 2: Laut Windows Latest kann das Update auch Installationsfehler werfen oder nach der Installation BlueScreens auslösen sowie ein Booten verhindern.


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50 Antworten zu Windows 10: Update KB4532693 killt Benutzerprofil


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  2. Andres Müller sagt:

    Auch bei mir absolut verheerende multiple Fehlermeldungen was sich MS hier wieder erlaubt, sowie werden mir auch noch falsche KB Link- Informationen im Updateverlauf angeboten:

    Nach jeweiligem Neustart mehrere repetitive Installationsversuche mit stets der resultierenden Meldung des Fehlers 0x800f0922 bei:
    —————————
    Security Update for Windows 10 1909 for x64-based Systems ( KB4532693)
    Letzter fehlerhafter Installationsversuch: ‎12.‎02.‎2020 – 0x800f0922
    Beim Klick auf den Info-Link:
    February 11, 2020—KB4532693 (OS Builds 18362.657 and 18363.657)
    Gilt für: Windows 10, version 1903Windows Server version 1903Windows 10, version 1909 Mehr
    ——————————-

    das ist wie zuoberst erwähnt aber nicht alles, es gibt ferner folgenden gleichen Fehler 0x800f0922 bei:
    ——————-
    Security Update for Windows 10 1909 for x64-based Systems ( KB4524244)
    Letzter fehlerhafter Installationsversuch: ‎12.‎02.‎2020 – 0x800f0922

    Der Klick auf den Informations- Link öffnet dann aber auch noch eine falsche Info-Seite! (ich habe keinen Server) wo dann zu lesen ist:
    SSU (Servicing Stack Update) für Windows Server 2012, Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2: 9. Juli 2019
    Gilt für: Windows Server 2012Windows 8.1Windows Server 2012 R2Windows Embedded 8 Standard Weniger
    https://support.microsoft.com/de-ch/help/4504418/servicing-stack-update-kb4504418
    ———————

    Ferner:
    2020-02 Sicherheitsupdate Adobe Flash Player für Windows 10 Version 1909 für x64-basierte Systeme (KB4537759)
    Letzter fehlerhafter Installationsversuch: ‎12.‎02.‎2020 – 0x800f0922

    Diesen Patch konnte ich danach manuell erfolgreich installieren,
    aber den Patch KB4532693 dieses Artikels konnte ich auch manuell nicht installieren ( Fehler bei der Installation am 12.02.2020- 0x800f0922 )
    und das KB4524244 konnte ich manuell gar nicht versuchen zu installieren weil der Info-Link auf eine falsche Seite für Server Maschinen verweist und deshalb habe ich keinen manuellen Download dafür gefunden.

    Nach erfolgloser Installation dieses KB4532693 über das automatische Windows Update kommt jetzt immer der Fehler 0x800f0922, offenbar auch egal welches KB sonst noch zu installieren versucht wird, es schlagen alle fehl. Lediglich das Adobe Flash gelang mir manuell zu installieren.
    Das KB4532693 lässt sich nicht wirklich manuell installieren, der Download stösst lediglich das automatische Update an, also derselbe Mechanismus wie Automatisch, das bedeutet man kann diesen Patch gar nicht unabhängig manuell installieren.

    Ich habe die Update daher zwangsweise stoppen und um einige Tage zurückstellen müssen. Ob danach das Windows Update wieder funktionieren wird wage ich aber zu bezweifeln.

    Wenn dies das Resultat der neuen Azure Windows Update Betreuer ist – dann gute Nacht mein Windows 10 :(

    • Günter Born sagt:

      Der Fehlercode könnte darauf hindeuten, dass Windows Update keine Verbindung zu den Update-Servern bekommt – oder nicht genügend Platz auf der Systempartition ist.

      Windows 10: Update-Fehler 0x800f0922

      Wenn Du im Blog suchst, gibt es einige Artikel zum Fehler – u.a. Hyper-V hat den Fehler auch schon mal geworfen. Vielleicht kommst Du weiter.

      • Andres Müller sagt:

        vielen Dank für die wertvollen Tipps, habe alle Angaben überprüft. Bisher noch ohne fruchtbares Ergebnis.

        Habe nachgesehen,

        1. Verbindung zu Update Server funktioniert
        2. a) Genügend Speicher auf Systempartition ( c: 269 GByte frei)
        b) es gibt noch weitere kleine Partitionen auf der GPT Festplatte, die werden aber nur vom System verwaltet.

        3. Hyper-V hatte ich alle Optionen deaktiviert, inklusive Windows Sandbox, Kernisolierung aus. ( Grund: Vmware startet sonst nicht)

        Ich schaute in Ereignisanzeige, dort sieht der Ablauf bei den “Installation” Ereignissen so aus:

        Ereignis 1:
        Initiating changes for package KB4532693. Current state is Staged. Target state is Installed. Client id: WindowsUpdateAgent.

        Ereignis 2:
        Das Windows-Update Update für Windows (KB4532693) erfordert einen Neustart des Computers, um die Installation abzuschließen. (Befehlszeile: “”C:\Windows\system32\wusa.exe” “C:\Users\ast\Downloads\windows10.0-kb4532693-x64_e22f60a077a0ec5896266a18cc3daf26bfc29e16.msu” “)

        Ereignis 3:
        Das Windows-Update “Update für Windows (KB4532693)” wurde erfolgreich installiert. (Befehlszeile: “”C:\Windows\system32\wusa.exe” “C:\Users\ast\Downloads\windows10.0-kb4532693-x64_e22f60a077a0ec5896266a18cc3daf26bfc29e16.msu” “)

        Dann aber der Fehler
        Ereignis 3:
        Package KB4532693 failed to be changed to the Installed state. Status: 0x800f0922.

      • Andres Müller sagt:

        habe soeben gesehen das ich mit meinem Installationsfehler nicht alleine bin: https://windows101tricks.com/windows-update-failed-to-install/

        “Some other Users report windows 10 Cumulative update KB4532693 download and install successfully and on next reboot it shows Last update failed to install with Error code 0x800f0900 and 0x80070005”

        Microsoft Patches – Schlimmer als ein Virus

        es scheint also auch noch mehrere Möglichkeiten zu geben das dieses cumulative update zuerst von Windows Update installiert wird und danach nach dem Reboot als fehlgeschlagen gemeldet wird. Bei mir ist es immerhin noch so dass KB4532693 nach dem Reboot wieder ohne weitere Zerstörung des Systems deinstalliert verbleibt.

        Ich sehe mich somit in der Taktik bestärkt zuerst einmal Ihrem Tipp zu folgen die Updates um einige Tage zurückzustellen (herzlichen dank @born).

        Auch glaube ich langsam daran das mein System von diesen monatlichen Patches von Microsoft mehr bedroht ist als von Viren Trojanern und Ransomware. Letztere können zwar das System temporär zerstören, bei einer guten Backup Taktik jedoch kann man den Schaden beheben.

        Bei Microsoft Patches hingegen kann es sein dass der Schaden nicht überwunden werden kann, weil solche Patches auch Systeme rekursiv zerstören können die man aus dem Backup zurück gespielt hat.

        Diese Microsoft Schäden durch fehlerhafte Cumulative Updates können schlimmer sein als jedes Virus weil sie praktisch ins Betriebssystem eingebettet werden. Ich kann Backups machen wie ich will, diese Microsoft Updates zerstören im Gegensatz zum Virus alle Systeme, auch die Zurückgeholten vom Backup.

  3. Potrimpo sagt:

    Nachdem hier auf allen Rechnern keine Probleme mit den Updates bestanden, habe ich im Bekanntenkreis nachgefragt, soweit es mir möglich war. Lediglich in einem Fall (von ca. 50 Rechnern) gab es das Problem mit dem temporären Profil. Da der Nutzer das Problem schon selbst behoben hatte – neues Profil erstellt -, haben wir uns dennoch mal die wesentlichen Unterschiede zu den übrigen Installationen angeschaut. Vermutlich, da der gravierende Unterschied: Der Nutzer hat, im Gegensatz zu den übrigen, ein Antiviren-Programm neben dem Defender installiert (hier Avira). Das könnte ein Lösungsansatz sein.

    • Günter Born sagt:

      Danke für den Hinweis.

    • Sebastian sagt:

      Hallo,

      also das mit den Virenscannern kann ich so nicht bestätigen.

      Zu Hause: Windows 10 x64 (Onlinekonto)mit ESET Nod32 Virenscanner – keine Probleme
      Verwandtschaft: Windows 10 (beim Inplace Upgrade von 8.1)(Offlinekonto) mit AVG Virenscanner – Profildienst war defekt. Rollback und zweiter Versuch aber dann komischerweise i.O.
      Arbeit: Windows 10 x64 Pro in Domäne mit TrendMicro ApexOne Virenscanner – keine Probleme bekannt

      Mit Defender hat keiner hier Kontakt bzw. nutzt diesen

    • Quodlibeth sagt:

      Ich habe bei meinen 10 Rechnern mit 1909 (plus einen Server Essential 2019, also 1809) keinerlei Probleme gehabt mit diesem Update. Alles normal gelaufen. Nur der Defender läuft, keine AV-Drittsoftware. Allerdings mache ich die Updates immer händisch: SSU und Update herunterladen und manuell installieren.

      • Andres Müller sagt:

        das Cumulative Update KB4532693 kann man zwar separat downloaden, jedoch wird das runter geladene exe trotzdem vom lokalen Windows Update System installiert.
        Falls das lokale Windows Update – System (wie bei mir offenbar) defekt ist nutzt es Dir gar nichts ob Du KB4532693 manuell zu installieren versuchst.

        Bei mir konnte ich den unabhängig runter geladenen Adobe Flash Patch installieren weil der nicht wie KB4532693 über das lokale Windows Update installiert wird.

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  5. Herr IngoW sagt:

    Hier kamen insgesamt vier Updates:
    2020-02 Sicherheitsupdates für Adobe Flasch Player für Windows 10 Version 1909 für x64-basierte Systeme (4537759)
    2020-02 Servicing Stack Update für Windows 10 Version 1909 für x64-basierte Systeme (KB4538674)
    2020-02 Kommunales Updates für Windows 10 Version 1909 für x64-basierte Systeme (4532693)
    Später am Tag kam dann:
    Securety Updates für Windows 10 Version 1909 für x64-basierte Systeme (4524244)
    Beim Laptop (AMD A4, 8GB-Ram, SSD) dauerte es circa 35Minuten.
    Beim Descktop (AMD AthlonII x4, 4GB-Ram, SSD) dauerte es circa 15Minuten.
    Es sind keine AV-Programme installiert, nur Standard Win-Defender.
    Andere Programme: Office 365, Steuertipps, Firefox usw.
    Keine Tuning-Programme oder ähnliches, auch keine Spiele.
    Alle Daten auf NAS und Externe Festplatte, möglichst keine auf dem PC/Laptop.
    Bis auf Kleinigkeiten (zB. Lange Updatedauer) ist alles seit Monaten erschreckend normal.
    Auch bei Bekannten, deren Geräte ich ab und zu betreue gab es keine Probleme.

  6. Henning sagt:

    Und wieder ein Grund wieso wir in der Firma die Updates generell um einen Monat und Funktionsupdates 240Tage nach hinten gestellt haben. Seitdem sind die Win10 Probleme massiv zurück gegangen.

    • Wie macht ihr das denn in der Firma?
      Steckt da das wohlüberlegte Abwägen dahinter, dass der Schaden durch Updates höher sein kann, als wenn Sicherheitslücken ausgenutzt werden und dadurch ein Schaden entsteht?
      Ransomware etc..
      (Bei uns glaubt die GL, dass diese nur über Adult-Websites kommen können.)

      Ich glaube nicht an die Wirkung von Schlangenöl, installiere deshalb lieber Updates und belasse es bei Windows Security Essentials, Wiederherstellungspunkten und Backups.

      • 1ST1 sagt:

        In der Firma hat man die Möglichkeit, diese Sachen per Gruppenrichtlinien global zu verzögern, aber 1 Monat halte ich für übertrieben, ja sogar für gefährlich! 3 Tage halte ich für vertretbar, da sind dann die meisten Probleme schon bekannt, aber dann sollte man auch zusehen, dass man seine sonstigen “Hausaufgaben” gemacht hat, damit Benutzer erstens nicht alles bekommen was ihnen per Mail geschickt bekommen (Mailgateway vor dem Mailserver, welches per Sandboxing Anhänge testet und ggf umwandelt: DOX/DOCX zu PDF, etc.), das gleiche gillt für den Proxy, der per Packet Inspection auch in HTTPS reinschaut (Emotet wird neuerdings über https://*.sharepoint.com verteilt… – siehe malwarehunters), dann gehört eine Applocker (oder wenigstens SRP) Richtlinie dazu, ein gescheiter Enterprise-AV und eine vernünftig konfigurierte Client-Firewall (die von Win 10!) dazu, und nicht zuletzt ein vernünftiges Patchmanagement, das den Usern auch mal auf die Füße tritt, wenn die ihren PC nicht zeitig mal rebooten.

        Man kann ja die Updates auch gestaffelt verteilen, erst ein paar Testuser (aus allen Abteilungen je einer), und dann der Rest. Das lässt sich ja alles per GPO und WSUS/SCCM steuern.

        Es sind halt Hausaufgaben, die man erledigen muss, dann muss man die Kisten nicht 1 Monat von den Updates zurück stellen. Wer da spart, spart am falschen Ende! Sieht man dann am Beispiel des Berliner Kammergerichts…

        • Bernard sagt:

          Was nützt dir das, wenn das Problem bekannt, aber noch keine Abhilfe verfügbar ist?

          Abhilfe wäre eine korrigiertes Update von Microsoft.

        • Henning sagt:

          Die Hausaufgaben sind gemacht und es ist halt doch von Vorteil wenn man heterogene Netzwerke hat und nur die clients auf windows basieren wo die Programme nicht Open Source zur verfügung stehen. Hauptsächlich wegen Navision. Sollten kritische lücken vorhanden sein wird die Installation Manuell angestoßen sobald der Patch safe ist.
          Und ja auch die Geschäftsleitung installiert nichts ohne das es durch unsere Finger geht.

      • Bernard sagt:

        (Bei uns glaubt die GL, dass diese nur über Adult-Websites kommen können.)

        Ernsthaft?

        Bittet die GL den Sysadmin zu sich, wenn die die PCs einschalten möchten?

    • Kater Karli sagt:

      Einen Monat bei Updates zu warten in heutiger Zeit? Wow….mutig!
      Wir lassen maximal 10 Tage verstreichen und beobachten alle einschlägigen Blogs wie diesen hier und geben im WSUS dann frei

  7. OptikHeld sagt:

    Zwei meiner mit Win10 (1909) installierten Maschinen deaktivierte ich seit langem den SysMain-Dienst.
    Win10 ist mit Office2k19 installiert und auch das habe ich während des Win-Updatens aktualisieren lassen.

    Bemerkung: Da ich lange Jahre WinVista im Einsatz hatte und dort bemerkte, dass ein Reboot selten nach Aktualisierung erfolgreich erfolgte, wendete ich die typische Herunterfahren_und_aktualisieren-Methode an.

    Fazit: Kein zerschießen des User-Profils oder ähnliches vorzufinden, durch das vorgenannte, angebliche Fehlerverursachende WinUpdate.

  8. Ärgere das Böse! sagt:

    “… Ein zweiter Nutzer merkt in obigem Tweet an, dass er das über die Registry-Einträge des Profildiensts reparieren konnte…”
    Falls dies passiert, kann man zuerst folgendes versuchen: Abmelden und dann “Neu Starten”. Ich hatte das schon mehrere Male, und jedesmal wurde das Konto wieder hergestellt.
    Unter C: im Ordner Benutzer werden temporäre Daten erstellt. Was man davon löschen kann, weiss ich nicht.

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  10. Bernard sagt:

    Wie kann man diese Update KB4532693 unter Windows 10 ausblenden?

    Wir haben hier so eine Windows 10 Pro-PC und wollen dieses Update bis zum nächsten monatlichen Update, die sind ja kumulativ, ausblenden.

    • Ärgere das Böse! sagt:

      Der Normalverbraucher macht es so, dass er im Benutzer-Admin-Konto in den erweiterten Optionen in den Updates die Verzögerung auf 30 Tage einstellt.

      • Bernard sagt:

        Ja, aber kann ich mir sicher sein, dass es nach den 30 Tagen nicht mehr installiert wird, sondern das Folgeupdate?

        • Ärgere das Böse! sagt:

          Keine Ahnung. Ich bin Normalverbraucher.
          Stell 35 Tage ein und mach den Versuch. Wenn es nicht klappt, schreibst Du Satan Nutella einen Brief inkl. Corona-Virus.

        • Günter Born sagt:

          Im Wiki mal nachgeschaut? Über Kopfleiste des Blogs erreichbar. Der Ansatz hier hilft nicht?

          Windows 10-Tipp: Updates blocken

        • Ärgere das Böse! sagt:

          Ist mir noch in den Sinn gekommen:
          Wenn Du die Verzögerung auf 35 oder mehr Tage stellst, musst Du nachdem das gewünschte Update erschienen ist, die Verzögerung auf Null stellen. Dann sollte das neuste Update installiert werden.
          Du musst soviele Tage Verzögerung einstellen, dass das Update erst nach dem nächsten Update installiert würde, und dann aber beim erscheinen des nächsten Updates die Verzögerung auf 0 stellen.
          Das ist meine Normalverbraucher-Lösung :-)

  11. Wir testen die Updates in drei “Wellen” bevor wir irgend ein Update in die Produktion geben. 1 Welle Test-Rechner, damit wir sehen, ob die Installation überhaupt funktioniert, 2 Welle eine Gruppe innerhalb der IT um den Schaden klein zu halten, 3 Welle eine größere Gruppe ausgewählter Benutzer in den Abteilungen, damit der tägliche Einsatz mit den LOB-Applikationen getestet wird. Erst wenn das alles ohne Negativ-Meldungen verläuft, dann wird das Update in der Produktion verteilt. Das mache ich seit 10 Jahren so und wir hatten noch nie einen größeren Schaden oder noch schlimmer Datenverlust. Das dauert in Summe auch 4 Wochen. Wir sind also in der Produktion einen Monat hinter den Releases. Außer mit den SSUs, die gehen gleich raus. Das hat ja bekannter Maßen einen technischen Hintergrund. Bei fast 15k Rechnern kann ich mir das auch nicht anders vorstellen. Gar nicht auszumalen, sollten da nur 10% Benutzprofile defekt sein. Ah ja, wir nutzen memcm und sind seit 10.01. 100% Windows 10.

  12. Uwe sagt:

    1909 pro und 1809 LTSC keine Probleme. Kein fremd AV im Einsatz.

    • Tobias sagt:

      Hier bislang auch alles easy, Updates wurden für die Clients freigegeben und gestern auf 70% der Systeme installiert – keine Klagen am heutigen Morgen.
      Wir nutzen allerdings unternehmensweit den Microsoft Defender und dazu Malwarebytes.

      Zuhause hatte ich auf meinen paar Systemen auch keine Beschwerden.

  13. Info sagt:

    Mal so grundsätzlich, für Unwissende, was die Einstellungen für lokale Einzelplatz-Rechner angeht – die Katastrophen-Vorbeugung für Jene die nicht testwillig sind!

    ◾Die maximale Update-Verzögerung von “35 Tagen”, erstmal einzustellen, z.B. unter “W10 1909 Home” ist anzuraten – und zwar spätestens den “Montag” vor dem “zweiten Dienstag” im Monat(ist ja jederzeit wieder aufzuheben, allerdings nur nach ausgiebiger Lektüre der einschlägigen Blogs anzuraten. Traurig ist aber Derzeit so!)

    ◾ “Defender Updates” finden trotzdem weiterhin auch automatisch statt!

    ◾ JEDER MIT EINEM “AKTIVIERTEN W10” HAT IM “MICROSOFT-STORE” EINE EINDEUTIGE SYSTEM-ID” – AUCH OHNE MICROSOFT-KONTO! Im “Microsoft-Store” sollten unter “Einstellungen” die automatischen Einstellungen zur Aktualisierung der APPs deaktiviert werden. Das betrifft halt auch alle “Standard-APPs” von W10 – die sonst permanent unbemerkt aktualisiert werden “TROTZ WINDOWS-UPDATE VERZÖGERUNG”! (Für Alle die sich wundern das wieder einmal etwas verändert wurde und Einstellungen plötzlich wieder von Microsoft auf Funktions-Standard resettet wurden – auch was den Datenschutz/Telemetry angeht.)

    ————————————-

    ◾Wenn man die Situation als Update würdig einschätzt!

    – Manuellen Windows Wiederherstellungspunkt erstellen!
    – Rechner ausschalten!(kein Neustart) Rechner einschalten.
    – “Microsoft-Store” APPs aktualisieren – Updates “im Store” drücken.
    – Rechner ausschalten!(kein Neustart) Rechner einschalten.
    – Windows Update wieder aktivieren.
    – viel Glück…

    ————————————-

    [Meine derzeitig spezielle W10 Vorgehensweise – da ich jeweils online die Situation verfolge.]

    – SSU immer lokal “als Erstes” installieren wenn verfügbar(Update-Katalog).
    – Adobe-Flash lokal installieren wenn verfügbar(Update-Katalog).
    – .NET lokal installieren wenn verfügbar(Update-Katalog).
    – Nach Einschätzung der Situation “Windows-Update” Verzögerung wieder deaktivieren.

    [Für die ganz sichere Seite vorher ein System-Backup der Festplatte machen.]

    • KPK sagt:

      [Meine derzeitig spezielle W10 Vorgehensweise – da ich jeweils online die Situation verfolge.]

      – SSU immer lokal “als Erstes” installieren wenn verfügbar(Update-Katalog).
      – Adobe-Flash lokal installieren wenn verfügbar(Update-Katalog).
      – .NET lokal installieren wenn verfügbar(Update-Katalog).
      – Nach Einschätzung der Situation “Windows-Update” Verzögerung wieder deaktivieren.

      [Für die ganz sichere Seite vorher ein System-Backup der Festplatte machen.]

      Exakt so mache ich das auch. Trotz laufender Drittanbieter-AV-Software habe ich bislang keine Probleme gehabt, auch mit den aktuellen Patches nicht (bei mit läuft Win 10 Pro V 1909).

      • Andres Müller sagt:

        Bei meinem zweiten PC funktionierte das Kumulative Update 4532693 auch, während Windows Update aber beim ersten PC immer versagt.

        Beide Systeme haben denselben Antivirus Eset Nod32 und Malwarebytes im Einsatz.

        Eine separate Installation des KB4532693 kann man zwar versuchen, jedoch wird es nach Doppelklick des herunter geladenen Files trotzdem vom lokalen Windows Update installiert.

        Ein vorangehendes Backup sowie ein separat runtergeladener Patch nutzt mir daher leider gar nichts, denn das WUS zerstört mir auf diesem PC mit diesem Patch KB4532693 jedes zurück geholte Backup. Was bleibt ist auf ein neues cumulatives Update zu warten das sich installieren lässt.

    • Info sagt:

      Da KB4532693 – KB4524244 nach sich zieht(auch auf 1909 wegen fehlerhafter KB-Infoartikel) bestätigt sich meine Empfehlung leider…. wieder!

      KB4524244 wurde jetzt zurückgezogen.

      Wer sich “nicht auskennt” und am normalen W10 Update-System(zeitlich uneingeschränkt) teilnimmt, steht derzeit jeden Monat vor einer realen Katastrophe!

      Ein normaler PC-Nutzer macht keine System-Backups und weiterführenden Schnick-Schnack…

      • Dekre sagt:

        na ja, so schlimm ist das Desaster nun auch nicht. Wir sichern schon und prüfen. Deshalb gibt es diesen Blog von Günter!

        Ansonsten hast Du schon recht. Ich habe es auf 2 Maschinen getestet, bevor ich es auf meiner Produktionsmaschine losgelassen habe. Ich habe gerade umgestellt (Win7 auf Win10). Ich werde wohl das mal in Zukunft für 14 Tage aussetzen. Ich hatte jedenfalls bisher keine Probleme, welche mich in meiner Arbeit behindert haben.

        Der Witz ist der, dass ein Softwarewareanbieter wie DATEV (bezeichnet sich selbst als Markführer und Schrittgeber in der IT in Deutschland; ist eigentlich Dummbatzen hoch 3. – hinzukommt, dass Lobbyist in Bundestag und Bundesregierung … ) das auf seine Seiten verkündet, dass es keine Probleme gäbe. Nun gut.

        • Info sagt:

          Doch, so schlimm ist es.

          Im heutigen digitalen Leben kann auch ein privater Nutzer “ohne” fortgeschrittenes IT-Wissen, nicht damit Leben das möglicherweise jeden Monat der Rechner, Betriebssystem bezogen, einen Totalschaden erleidet! Vom möglichen Datenverlust einmal abgesehen.

          Keine Bankgeschäfte, keinen Drucker, keinen Scanner, kein E-Mail, Kein Internet, Keine Bestellungen.. usw…

          Ist der Mensch dann noch krank, behindert, sonstig eingeschränkt und kann das Haus nicht mehr verlassen:

          Dann ist das eine “Katastrophe” und wird schnell Existenz-Bedrohend!

  14. Sebastian K. sagt:

    Ich kann hinzufügen, dass ich unter WIN8 gerade ähnliches sehe.
    Das letzte WIN-Update laufen lassen, neugestartet und voila: temporäres Benutzerprofil.
    Sehr ärgerlich :-(

  15. Dekre sagt:

    Ich habe eigentlich am 12.02.2020 geupdatet (Win10pro V1909), installiert KB4524244 und KB4532693.

    Heute hat er bei mir das KB4532693 neu installiert und im Updateverlauf stehen die jetzt mit Installationsdatum vom 12.02.2020 UND 14.02.2020.
    Schaue ich dagegen unter “Update deinstallieren” so ist dort das Installationsdatum 12.02.2020.
    Was soll man davon halten?

    • Hape sagt:

      Eigentlich sollte beim automatischen Update das SSU vor dem LCU installiert werden. Manchmal gibts scheinbar Probleme mit dieser Reihenfolge und das LCU wird später nochmal installiert. Das SSU ist nur unter installierte Updates und nicht im Updateverlauf aufgeführt.
      Im Unternehmen verteilen wir Updates für die Windows-Clients über einen LinuxServer mit einem modifiziertem WSUS offline und da kann man die Reihenfolge selbst festlegen. Gerade habe ich erfolgreich die Februar-Patches ausgerollt. Bei Testrechnern waren vorher keine Bugs oder fehlerhafte Benutzerprofile ersichtlich. Schönes Wochenende !

      • Dekre sagt:

        Danke für die Info, hilfreich.

      • Andres Müller sagt:

        ich würde in diesem Fall vermuten das selten einfache Clients verbockt werden durch KB4524244 und KB453269, es handelt sich vermutlich um Maschinen von Power Users.
        Bei mir funktioniert auch nur die einzelne Power Maschine nicht mit diesen Updates, die “Standard” Maschinen mit Büro Software aber schon.

  16. Jens P. sagt:

    Das Profil, von dem aus das Update (Win 10 pro) installiert wurde, war verschwunden. Andere Benutzerkonten haben dagegen noch funktioniert, Abhilfe hat nur die Deinstallation von KB4532693 gebracht. Da hier als Verursacher Norton genannt wurde: Ich schließe das aus, hier läuft kein Norton.

    • Andres Müller sagt:

      ich glaube in diesem Fall liegt der oder die Fehler bei Microsoft und nirgendwo sonst. Es gibt keine Gemeinsamkeiten wie die üblichen Verdächtigen wie Virusscanner und “Schlangenöl” Progrämmchen wie Systemtools etc.

      Möglicherweise hat es etwas mit der virtuellen Maschine (Hyper-V) von Windows zu tun die auch das neue Sandboxing und Defender Kernisolierung umfasst ,was bis in die Benutzerkontensteuerung hinein greift.

      Seit der Einführung von Windows Sandbox mit geändertem ausgeweitetem Umfang von Hyper-V habe ich auch alle erdenkliche Mühe meine VirtualBox und VMware in Betrieb zu halten. Teile von Hyper-V scheinen auch ohne manuelle Installation dieser Komponente in Betrieb gegangen zu sein, was tief in das System hinein greift.

  17. Christian sagt:

    Also ich habe auch Probleme mit dem Update und zwar bekomme ich danach keinen Zugriff mehr auf mein Benutzerprofil, es wird nur noch ein temp Profil erstellt. Alle bisherigen Tipps brachten keine Besserung (Manuelles löschen des Profils und umbenennen des Bak. Profils in der registry)Habe das Update jetzt wieder deinstalliert und hoffe auf besserung.

    Habt ihr noch Ideen

  18. Lutz R. sagt:

    Gleiches Problem mit dem Update auch bei mir! Kein Zugriff mehr auf mein Benutzerprofil. Mehrfacher Neustart brachte keine Abhilfe, erst die Deinstallation des KB4532693 :-((

  19. Guido sagt:

    Hallo zusammen. Was ich im Zusammenhang mit der fehlerhaften Installation von KB4532693 festgestellt habe ist folgendes:
    Bei mir sind zwei Laptops und ein Desktop (jeweils Win10Home 1909) nur von der Firma HP betroffen.
    Am letzten WE hab ich das Update ohne Probleme auf ein Lenovo Laptop (Win10 Home 1909) aufspielen können. Am letzten Freitag waren es PC von Acer und Toshiba.Bei diesen Geräten gab es auch keine Probleme.

  20. Michael sagt:

    Hallo zusammen, bei mir in Firma kann ich an einem Notebook Fujitsu E756 das Update KB4532693 auch nicht installieren. An zwei anderen baugleichen Sytemen funktioniert das ohne Probleme. Unterschied ist dass bei nicht funktionierenden System das Update über den WSUS kam … Spuckt den Fehler Fehler 0x800f0986 aus.
    Im Eventlog sieht man “System store corruption detection and repair has completed. Status: 0x0, Total instances of corruption found: 0, total instances of corruption repaired: 0.” und “Package KB4532693 failed to be changed to the Installed state. Status: 0x800f0986.” Es ist nur noch frustrierend.

  21. Triceratops sagt:

    Oh Microsoft ihr habt was die Qualität der Updates angeht massiv abgebaut, seit Windows 10 auf dem Markt ist. Hab daher selbst eine Updateverzögerung von erstmal 18 Tagen eingestellt (Werde ich verlängern, wenn der Fehler seitens Microsoft nicht behoben wird). Da man das Update KB4532693 unter Windows 10 nicht ausblenden kann, muss ich somit auch erstmal auf das Februar Sicherheitsupdate verzichten. Notfalls deaktiviere ich den Windows Update Dienst in der Diensteverwaltung, sollte Microsoft denn Fehler nicht beheben. Zum Glück habe ich die Pro Version und nicht die Home Version von Windows 10. Microsoft ist langfristig auf einen absteigenden Ast, wenn die daran nichts ändern was Fehlerhafte Updates angeht. Hier sieht man mal wieder das Microsoft am falschen ende Spart (Nähmlich bei der Update Qualitätsprüfung).

  22. Peter sagt:

    Seitens Microsoft scheint es zu KB4532693 ja scheinbar keine Untersuchung zu geben, richtig?

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