Windows 10: MS-Kontenzwang auch in Deutschland

[English]Kleine Nachricht der Art ‘altes Thema neu aufgelegt’, welches die Windows 10-Nutzerschaft tangiert. Wie es so aussieht, versucht Microsoft es jetzt auch bei deutschen Benutzern mit einem Zwang zum Microsoft-Konto.


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Erster Versuch eines Microsoft-Kontenzwangs

Ende September poppte das Thema schon mal im Rahmen der Windows 10 Insider Preview Build 18363 hoch. Einem US-Benutzer war aufgefallen, dass er bei einer Neuinstallation der Windows 10 Home Preview bei dieser Build kein lokales Benutzerkonto mehr einrichten konnte. Er war quasi gezwungen, ein Microsoft-Konto beim Setup einzurichten. Er hatte dieses Verhalten auf reddit.com gepostet, ich hatte aber keinen Blog-Beitrag dazu gemacht, da nur US-Benutzer tangiert waren und es sich um eine Insider Preview handelte.

Aber bereits im November 2019 kam das Thema hier im Blog im Beitrag Windows 10 V1909: Verwirrung um Microsoft-Konten bei einer Neuinstallation erneut auf den Tisch. Aber so richtig greifbar war das alles nicht, es betraf wohl US-Benutzer, die Windows 10 Home neu installierten und plötzlich keine Option zum Anlegen eines Standard-Benutzerkontos im Setup-Assistenten mehr hatten. Dort war noch von einem A/B-Test die Rede und ich schrieb:

Also des Fazit: Der Schlenker Microsofts trifft europäische Nutzer bisher {scheinbar] nicht, oder zumindest nicht auf breiter Front. Der Sinn des Ganzen bleibt mir als Beobachter schleierhaft. Eigentlich verkündet Microsofts Management ja bei jeder Gelegenheit ‘Wir wollen so offen und transparent wie irgendwie möglich sein’ – die aktuelle Aktion ist genau das Gegenteil. Unter dem Strich kristallisiert sich für mich eine neue Maßeinheit für ‘Bangemann’ heraus – definiert von Microsoft als ‘Abstand zwischen zwei Windows 10-Flops’ – oder was meint ihr dazu?

Inzwischen muss ich feststellen, dass ich mal wieder rechts von der Wirklichkeit überholt werde.

MS-Kontenzwang für deutsche Benutzer?

Kollege Martin Geuß hat das Thema gerade bei Dr. Windows aufgegriffen. Seine Erkenntnis: Wer sich Installationsmedien von Windows 10 von Microsoft schnappt und ein System mit der Home-Variante aufsetzt, wird jetzt bei bestehender Internetverbindung dazu gezwungen, ein Microsoft-Konto während des Setups einzurichten. Die Option, stattdessen ein Standardkonto anzulegen existiert nicht mehr.

Das ist Martin passiert, als er Systeme mit Windows 10 Home im Familienkreis installieren wollte. Die Option, ein Offline-Konto anzulegen, fehlte. Vielmehr gab es eine Infoseite, die über den Hyperlink Weitere Informationen drauf hinwies, dass man das eingerichtete Microsoft-Konto später entfernen könne. Hier der Infotext:

Mit einem Microsoft-Konto anmelden

Einfach anmelden und loslegen!

Nehmen Sei Ihre Lieblings-Apps und Ihre Sicherheits- und Voreinstellungen einfach auf einem beliebigen Gerät mit, wenn sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto anmelden.

Durch die Anmeldung mit einem Microsoft-Konto müssen Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort weniger oft eingeben, und gleichzeitig werden Schutz und Sicherheit ihrer Daten erhöht. Sie können Ihr Microsoft-Konto außerdem verwenden, um Ihre Dateien, Fotos und mehr ohne jeden Zeitverlust auf Ihrem PC sowie auf iOS- und Android-Geräten bereitzustellen. Melden Sie sich einfach einmal an, und wechseln Sie problemlos zwischen Ihren bevorzugten Microsoft-Diensten.

Gute Nachrichten – wenn Sie schon Office365, Xbox Live, OneDrive oder Outlook.com genutzt haben, verfügen Sie möglicherweise bereits über ein Microsoft-Konto.

Wenn Sie es vorziehen, Ihrem Gerät kein Microsoft-Konto zuzuordnen, können Sie es entfernen. Schließen Sie die Installation von Windows ab, klicken Sie auf die Schaltfläche Start, und wechseln Sie zu Einstellungen > Konten > Ihre Informationen. Wählen Sie dann ‘Stattdessen mit einem lokalen Konto anmelden’ aus.

Sprich: Jetzt hat Microsoft das Lasso hervorgeholt, um alle Nutzer im Privatbereich über Windows 10 Home in die Cloud zu ziehen. Denn die Synchronisation über ein Microsoft-Konto mit Android und iOS erfolgt per Cloud.

An dieser Stelle die Frage: Ist das noch jemandem in den letzten Tagen aufgefallen? Ich selbst verkneife mir jetzt einen Test, das ist mir die Zeit nicht wert.

Abschließende Gedanken

Der Power-Nutzer hebelt das dadurch aus, indem er schlicht beim Setup eines Windows 10-Systems die Verbindung zum Internet kappt. Dann wird die Option zum Anlegen eines ‘Offline-Kontos’ wohl bereitgestellt.


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Aber den Ansatz Microsofts finde ich besonders perfide – denn User, die bewusst ein Standardkonto ohne Microsoft-Anbindung möchten, werden nun zum Anlegen eines Microsoft-Kontos gezwungen oder müssen zusätzliche Kniffe anwenden. Das kann man zwar im Nachgang wieder auf Standard zurückstufen. Aber der Ansatz ist klar: Faulheit siegt, ein Benutzer, der sein Windows 10 endlich am Laufen hat, wird das nicht tun.

Ich erspare mir an dieser Stellen jeglichen weiteren Rand – denn hier reift die Erkenntnis: ‘Windows 10-Nutzer haben es einfach nicht anders verdient – es funktioniert ja alles, es passt alles und es ist eh alles wunderbar’. In diesem Sinne …

PS: Microsoft weiß schon, wo der Bartel seinen Most holt. In Windows 10 Pro und in Firmenumgebungen ist der obige Schlenker kein Thema, da kann ein Administrator die Konten so zuordnen, wie er es braucht.

Kleine Ergänzung: Die heise-Redaktion und meine Wenigkeit haben das Thema noch ein wenig getestet und in diesem Artikel aufbereitet. Dort gibt es auch Screenshots. Gegenüber dem Text hier und den nachfolgenden Kommentaren gibt es aber keine neuen Erkenntnisse, außer, dass man vielleicht ncpa.cpl (statt des in nachfolgenden Kommentaren genannten Befehls ‘control netconnections’ in der Eingabeaufforderung zum Aufrufen der Netzwerkumgebung verwenden könnte.

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108 Antworten zu Windows 10: MS-Kontenzwang auch in Deutschland


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  2. David sagt:

    … bei WinFuture steht: “… Der Schritt ist seitens Microsoft nachvollziehbar und es gibt auch tatsächlich keinen echten Nachteil, wenn man sich ein solches Konto anlegt. …”.

    Echt jetzt?

    • 1ST1 sagt:

      Darüber kann man vortrefflich philosophieren, Für und wieder Cloud, usw.

      Fakt ist aber, wenn man die besonderen Features von Windows verwenden will, OneDrive, AppStore, die Yourphone-App, undundund, kommt man nicht um das Online Konto herum. Manch einer sagt zwar, es geht doch, stimmt, aber du musst ständig dein Passwort einhämmern.

      • Der Polt sagt:

        Fanboy.

      • Ulf sagt:

        Ich hab insgesamt drei Windows Kisten und ich nutze Office 365, OneDrive und auf dem Surface (aber nur dort) den AppStore. An Windows melde ich mich selbstverständlich jeweils mit einem lokalen Konto an.

        Die Zugangsdaten für das Microsoft-Konto hab ich auf jedem Rechner für jeden Dienst genau einmal eingegeben. Mir erschließt sich folglich nicht, wo man “nicht um das Online Konto herum” kommen sollte, weil man sonst “ständig” sein “Passwort einhämmern” muss.

      • Karl Tuwat sagt:

        Aber wozu gibt denn das Passwort? benutz man ein solches nicht etwa deshalb, damit nicht jeder, der meinen Rechner einschalten kann, alle mein Geheimnisse auskundschaften kann.
        Ich würde aber shr unruhig schlafen, wenn meine Rechner nicht passwortgesichet wären.

        • Ralf Lindemann sagt:

          Ok, solange mit einem guten Passwort eine Verschlüsselung verbunden ist, kann man beruhigt in den Schlaf sinken. Ohne Verschlüsselung kann ein Passwort bei einem heruntergefahrenen Rechner nicht wirklich vor Datendiebstahl zu schützen. Der Kennwortschutz, den Windows bietet, ist ohne Verschlüsselung bei einem ausgeschalteten PC nur ein dekorativer Gartenzaun, über den man bequem drüber steigen kann. Unverschlüsselte Laufwerke lassen sich ausbauen und an einem anderen Rechner auslesen. Oder man bootet den fremden Rechner mit einem Live-System und verschafft sich von dort Zugriff auf das unverschlüsselte System. Spart man sich das Ausbauen. Tiefere technische Kenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Das kriegt jeder Laie mit ein bisschen Erfahrung hin. Wer also viel unterwegs ist und zum Beispiel auf einem Notebook sensible Daten bearbeitet und speichert, sollte Sorgen tragen, dass die Daten verschlüsselt werden, wenn das Gerät ausgeschaltet wird. Sonst steht man unter Umständen bei einem Geräteverlust sehr schnell mit heruntergelassenen Hosen da – und muss auf ehrliche Finder hoffen.

    • Georg S. sagt:

      Seitens Microsoft gibt es keine Nachteile und für User?
      Ich habe einige Rechner im Be- und Verwandtenkreis auf Windows 10 umgestellt bzw. bei Neugeräten die Vorinstallation ohne Internet- verbindung abgeschlossen. Nur auf Wunsch lege ich MS-Konten an.

      Auf einem Rechner, der Windows 10 hartknäckig verweigert, werde ich testweise Linux Mint installieren. Ist dies ein Wink des Schicksals?

      • Georg S. sagt:

        Nachtrag:
        Die Nachricht passt zum heutigen Tag.
        Unsinniger Donnerstag!

      • Gerd005 sagt:

        Mach ruhig! Wenn Du in der Lage bist, Win10 für Dich und andere zu administrieren, wird Dir Mint erst recht Spaß machen. Die Bedienschemen (was im IT-Marketingschwurbel als “Look-and-Feel” daherkommt) sind ähnlich, die Systemverwaltung ist klarer gegliedert als bei Win7; Du und Deine User werden zurechtkommen. Nur wenn Du spezielle Expertensoftware brauchst, musst Du sehen, was Linux hergibt.

        Was mit Mint wegfällt, sind die MS-typischen Ärgernisse (Datenklaud, Facebook-Allüren, Verschleierungstaktik, Zickzack-Taktik in der Geschäftspolitik). Systemupdates kommen bei Mint zwar ebenfalls frei Haus, werden aber von Dir im Paketmanager einzeln abgenickt: Was Du davon nicht willst, passiert einfach nicht. Und jedes Update wird so beschrieben, dass Du weißt, welches Paket betroffen ist, und was das Update von Dir will.

        Aus eigener Erfahrung kann ich Dir also nur raten, selbst mit Mint zu experimentieren. Mir macht es Freude.

        • 1ST1 sagt:

          Was hat denn Windows und Linux mit Facebook zu tun?

          • Gerd005 sagt:

            Windows und Linux: gar nix. Wie kommst Du darauf?
            Microsoft: ebenfalls nix. Microsoft und Facebook sind zwei getrennte Unternehmen.

            Facebook-Allüren: das ist für mich die Haltung “Schon klar, dass du (Kunde) nicht hier bist, um dich datentechnisch auszuziehen, aber wenn du schon mal hier bist: Los geht’s! Musik! You can’t even leave your hat on”. MS ist da nicht so extrem wie Facebook, aber die Grundeinstellung ist ähnlich. Die Aussicht, dass dein Arzt, deine Anwältin, dein Steuerberater mit einiger Wahrscheinlichkeit Win10 + Cloud einsetzen, ist keine, die mich freuen würde.

          • 1ST1 sagt:

            Zitat:

            “Was mit [Linux-]Mint wegfällt, sind die MS-typischen Ärgernisse (…, Facebook-Allüren,”…

            Aha…

    • noname2019 sagt:

      @david:

      wie du schon schreibst – winfuture.
      muss man dazu noch mehr sagen?

  3. T_U sagt:

    Ich habe erst vor kurzem ein Notebook neu mit Win10- Home 1909 neu installiert. Das oben beschriebene Verhalten von Win10 kann ich nicht nachvollziehen.

    Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, Neuinstallationen IMMER erst komplett Offline (also WLAN-Schalter “aus” bzw. ohne WLAN-Key oder ohne angestecktes LAN-Kabel zu installieren.
    Mit “Ich habe kein Internet” während des Setups wurde mir immer angeboten, ein lokales Konto anzulegen.
    Nachdem das Setup komplett durchlaufen ist und man erstmalig auf Desktop ist, wird als erstes im Autostart das Onedrive-Setup deaktiviert (welches sofort anlaufen würde, wenn Win10 eine Internetverbindung hätte) und zweites setze ich erstmal den Hostnamen auf einen aussagefähigen Namen, statt “Desktop-xxxxxx” + Reboot.
    Danach noch OO Shutup – empfohlene Einstellungen – speichern & Reboot und jetzt erst bekommt Win10 erstmalig eine Internetverbindung …
    Die anschließende Nachfrage wegen Online/Cloud “Nein” und gut ist.

    Funktioniert so einwandfrei.

    • Günter Born sagt:

      Zu: ‘Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, Neuinstallationen IMMER erst komplett Offline (also WLAN-Schalter “aus” bzw. ohne WLAN-Key oder ohne angestecktes LAN-Kabel zu installieren.’

      Du hattest aber schon den obigen Text richtig gelesen? In deinem Szenario kannst Du schlicht nichts bzgl. des Artikels bestätigen, da die Bedingung ‘Onlineverbindung besteht beim Setup’ unzutreffend ist.

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  5. Janami25 sagt:

    Klar, demnächst ist es sicher für Fanboys nachvollziehbar, wenn man gezwungen ist alle Microsoft Standard Apps / Browser zu nutzen anstatt Alternativen… :-P

    Hätte nicht gedacht, das Android inzwischen weniger pentrant zu sein scheint, als Windows. Selbst da wird man nicht dazu genötigt ein Googe Konto zu nutzen…Man kann Apps aus anderen Quellen installieren und das Gerät ganz normal nutzen. Und muss dazu nicht einmal die Internetverbindung kappen, um ein Offline Konto zu erstellen… ;-)

    Man muss also wieder mal etwas installieren / genehmigen, und dann nachher deaktivieren, was man von vornerein nicht will. Totalitär eben.

    Gleich kommen sowieso wieder die Kommentare a la “…muss man ja nicht nutzen..”.

    Das soll noch einer sagen, hier ginge es um blosse Telemetrie und nicht um Datenerhebung anderer Art. Aber der Glaube ist ja schliesslich unerschütterlich. ;)

  6. Solveig Frank sagt:

    Ist das denn wirklich so schlimm, wenn man bei MS ein Konto hat? Ich habe eines und kann euch versichern: Es tut überhaupt nicht weh! Sorry – ich glaube, da wird mal wieder ein Popanz aufgebaut.

    • Günter Born sagt:

      Den Link habe ich mal gelöscht, denn es ist unklar, ob das ein SEO-SPAM-Kommentar sein sollte ;-).

      Zum tut nicht weh – das passt gerade: Cloud-Störung bei Microsoft 365? (22.2.2020)

    • Seita sagt:

      Und warum nicht weiter die freie Wahl ob ich ein MS Konto will oder nicht ?
      Ist doch auch ganz einfach.
      Wahrscheinlich, damit sie dann mit den neu angemeldeten Win 10 Usern ihr “Installations Soll” erziehlen auch wenn die Konten dann direkt wieder gelöscht werden !?
      MS wird immer as_zialer.

      • 1ST1 sagt:

        Weil der Account durchaus Vorteile hat. Spätestenz wenn du Office 365 benutzen willst oder musst, brauchst du den.

        • Seita sagt:

          Sorry, aber vielleicht nicht richtig gelesen?

          ” freie Wahl ob ich ein MS Konto will oder nicht ”

          Wenn ich Office365 und einen Account nutzen will dann mache ich das, wenn nicht dann nicht.
          Eben meine Entscheidung.

          Aber MS weiß ja besser, was für mich gut ist und was ich brauche.
          :-)

          • 1ST1 sagt:

            Da kommt auch ein bischen “Supportvermeidung” hinzu, man will es dem Anwender so leicht wie möglich machen.

            Stell dir vor, DAU installiert sich ein lokales Konto und will dann Office 365 nutzen.

            Hätte er gleich ein Online-Konto gehabt, wärs ganz einfach.

  7. Nobody sagt:

    Eine Riesensauerei, der Zwang zum Microsoft Konto.
    Die Politik sollte spätestens jetzt massiv einschreiten.

    • Herr IngoW sagt:

      Google und Apple machen im Prinzip das gleiche, wer die Dienste der Anbieter nutzen will oder muss, der muss halt zwingend ein Konto/Account bei dem jeweiligen Anbieter haben (in Firmen natürlich mit einem Firmenkonto), sonst geht halt nicht dergleichen.
      Dazu kommen dann noch Konten/Accounts für verschiedene Anwendungen, da geht dann ohne Account auch nichts.
      Und man kann immer noch bei der Installation ein Lokales Konto anlegen, wenn auch mit einem kleinen Trick (bei der Installation Offline bleiben

    • 1ST1 sagt:

      Eine Riesen-Sauerei, wenn ich was bei Amazon / eBay / Conrad / Rewe / (bitte weitere einsetzen) online was bestellen will, muss ich ein Online-konto bei denen haben. Schlimm, das, gehört verboten!

      • Scyllo sagt:

        Was bitte ist das denn für ein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich?

        Wenn es für Microsoft bei Win 10 nicht OHNE Lokales Konto geht, hätte man es ja erst gar nicht anbieten müssen.

        Und weshalb sind bislang nur Win Home User betroffen?

        Um mal bei Deinem Vergleich zu bleiben: Weil Amazon Prime Kunden schließlich kein Online-Konto eröffnen müssen, “normale” Amazon-Kunden aber schon?

  8. psytester sagt:

    Beim einrichten von Familien Accounts ist der Zwang zu MS Accounts seit dem Beginn von Win 10 schon vorhanden.
    Ich frage mich ernsthaft, ob das in Europa so erlaubt ist. Ab wann darf ein Kind ein Online Account besitzen? Kann MS mich ernsthaft zwingen, Accounts für Minderjährige Kinder anzulegen?
    Konnte ich unter Win 7 einfach nur die Option Jugendschutz wählen um dem pfiffigen Nachwuchs die Nutzungszeiten zu beschränken, muss ich jetzt allen einen MS Account geben.
    Das will ich aber nicht!

    Und am Ende können diese Win 10 online verwalteten eingeschränkten Benutzerkonten sich einfach lokale Accounts anlegen und der ganze Sinn meiner Beschränkungen ist hinfällig.

    • 1ST1 sagt:

      Hast du schonmal so einen Kinderaccount ausprobiert? Die können garnichts verwalten oder Accounts anmelden. Nicht mal abmelden geht.

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  10. AlTa sagt:

    Folgendes Problem hatte ich vor ein paar Tagen:
    Habe einen 2. Rechner verkauf. Wollte noch kurz einen neuen Nutzer hinzufügen und den alten löschen.
    Ich konnte den 2. Nutzer nicht lokal anlegen sondern nur mit einen MS-Konto.
    Ist das normal ?
    Habe jetzt nicht weiter nachgeschaut. Der Käufer wollte eh nochmals neu installieren…
    Ist aber eine Pro Version gewesen und ich habe nicht die LAN Verbindung test weise getrennt.

    • 1ST1 sagt:

      Natürlich kann man jederzeit noch zusätzliche lokale Konten anlegen.

      • GPBurth sagt:

        Kommt drauf an. Wenn das Netzwerk verfügbar ist und die neue Systemsteuerung benutzt wird kann man tatsächlich nur “Online”-Nutzer anlegen.

        Die Lösung ist dieselbe: Netzwerkkabel ziehen/WLAN abschalten.
        Oder auch die “antike” Methode mit lursmgr.msc – das geht aber erst ab Pro. Wie’s mit “net user /add” unter Home aussieht habe ich nicht getestet.

        • 1ST1 sagt:

          Das haben wir alles schon gelesen.

          Geh mal auf die moderne Systemsteuerung, klicke auf “Konten”, dann auf “Familie und andere Benutzer”, scrolle mal nach unten auf “Andere Benutzer” und darunter auf “[+] Diesem PC eine andere Person hinzugügen”. Da kannst du dann ein Konto anlegen. Da klickst du auf “Ich kenne die Anmeldeinformationen für diese Person nicht”, und dann auf “Benutzer ohne Microsoft-Konto hinzufügen” und du bist am Ziel.

          Getestet mit Win 10 1909 Home. Wer oben gelesen hat, dass ich Win 10 Pro habe, auch das stimmt. Der Trend geht bekanntlich zu mehreren PCs.

  11. Blupp sagt:

    Hier könnte man argumentieren, dass Microsoft mit dem empfindlichen Übel droht den eigenen PC nicht nutzen zu können wenn man die Handlung ein Microsoftkonto anzulegen nicht ausführt.

    StGB §240 (1) sagt:
    Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Wird sich vielleicht kein Kläger und Richter finden die das mal durchprozessieren. Klar ist aber, dass man bei MS Druck auf die Kunden ausübt. Kundenfreundlichkeit geht aber definitiv völlig anders. Rauchen die in Redmond irgendwas?

    • ThBock sagt:

      Rauchen?
      Ich glaube manchmal, da geht irgendwas direkt in die Klimaanlage…

    • GPBurth sagt:

      Laien und Interpretation von Gesetzen…

      Anders ausgedrückt: geh zur nächsten Polizeidienststelle und zeige Microsoft wegen Nötigung an. Da diese ein Offizialdelikt ist müsste die Staatsanwaltschaft von sich aus tätig werden, aber das haben die sicher bisher nur übersehen…
      Kann dir aber eben auch passieren, dass die Staatsanwaltschaft “empfindliches Übel” dann doch anders interpretiert, oder schon das “rechtswidrig” nicht passt.

  12. Matthias sagt:

    Wer keine Lust hat das Netzwerkkabel zu ziehen oder das Kabel schlecht zugänglich ist, kann auch Shift und F10 in der Einrichtungsphase drücken und den Befehl control netconnections in der Eingabeaufforderung ausführen. Es öffnet sich dann das Fenster mit den Netzwerkkarten/-adapter Übersicht. Dort dann einfach den/die Karten/Adapter deaktivieren.
    Und wenn man nach der Einrichtungsphase auf dem Desktop landet, Netzwerkkarte/-Adapter wieder aktivieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias

    • Michael Bickel sagt:

      Was ist denn ein Netzwerkkabel? :) Das einzige Mal, dass ich in den letzten 3 Jahren ein Kabel an einem Gerät hatte war, um zu prüfen, ob Unitymedia auch die gebuchte Leistung anbietet. Mit WLAN kann man das ja nicht wirklich prüfen.

      Natürlich kann man Windows 10 auch ohne MS Konto nutzen. Man muss ja weder Office, noch OneNote oder OneDrive nutzen. Und die Freiheit sollte auch jedem Anwender ohne Schwierigkeiten und Umwege gegeben sein.

      Allerdings ist auch das Nutzen eines Android Geräts ohne Google Konto und Services schwierig. Von daher ist MS nicht alleine. Generell sollte es hier Regeln geben, aber vermutlich wird das die Politik völlig überfordern :)

      Den Normalanwender wird es ohnehin egal sein…

      • Nobody sagt:

        “Allerdings ist auch das Nutzen eines Android Geräts ohne Google Konto und Services schwierig.”
        Warum?
        Mit dem Smartphone bin ich seit Jahren ohne Google Konto unterwegs.

      • Janami25 sagt:

        @Michael Bickel

        Nein, ist es nicht. Man kann ein Android Smartphone vollständig ohne Google Konto nutzen, also ohne Datensammelei von Google. Es gibt zig App Alternativen, von wo man Apps installieren kann. Man muss weder die Internetverbinung kappen, um ein Offline Konto zu erstellen, noch muss man die Google Apps nutzen.

      • 1ST1 sagt:

        Einen Apple kann man aich nicht ohne Apple-Konto nutzen. Aber da wird das nicht in Frage gestellt.

        Back to Commodore 64!?!

        • Ärgere das Böse! sagt:

          Wieso muss ich das in Frage stellen, wenn ich keinen Apple habe?

        • Janami25 sagt:

          @1ST1

          Doch, das kann man auch in Frage stellen.

          Aber das Apple Konzept ist ein gänzlich anderes und auch ein geschlossenes System, wo Hardware und Software aus einer Hand kommen. Willst du das auch für Windows ? Eben das machte bisher den wichtigsten Unterschied, und hat Microsoft zu seiner Marktmacht verholfen. Attraktiv, einfach, realtiv offen trotz kommerz, und ohne viel Zwänge.

          Und dieser Vergleich Apple / Microsoft hinkt gewaltig, und zwar noch aus einem anderen Grund. Windows hat eine viel grössere Software- und Hardwarevielfalt, wo es zwangsläufig zu mehr Problemen kommt.

          Wo es eigentlich Pflicht sein sollte, das hier wenig bis gar keine Zwänge vorhanden sein dürften, um eben auftretende Probleme einfach lösen zu können.

          Aber das funktioniert ja prima. :-(
          “Dank” der ganzen Update Zwänge wird Individualität – die eigentliche Vorraussetzung für Problemlösungen – ad acta gelegt. Und eine komplette Abhängigkeit erzeugt, die nicht passen kann. Im Ernstfall bekommt man eh keine direkte Unterstützung durch MS.

          Und da wundert sich viele, warum es dauernd bei Schwierigkeiten Kritik hagelt. Logische Konsequenz eben.

          • 1ST1 sagt:

            Und was daran ändert ein Online-Konto?

            Wo wird die Kreativität eingeschränkt? Kann man sich deswegen seinen PC nicht mehr selber zusammen stellen? Kann man deswegen nicht mehr x-beliebige Software installieren?

          • Janami25 sagt:

            Natürlich kann man das. Demzufolge kann man ja auch bei Apple alles genauso gut machen, so wie du das interpretierst. ;)

            Meine Aussagen bezogen sich auf deine Apple/Windows Vergleiche, und das sind nun mal 2 verschiedene “Universen”. Wenn du schon Vergleiche anstellst, muss du auch differenzieren können. Und darauf gehst du gar nicht erst ein, weil es eben 2 verschiedene Paar Schuhe sind und diese Vergleiche hinken.

            Schönen abend noch.

          • 1ST1 sagt:

            Das komische ist halt, bei Windows regen sich die Leute über ein Onlinekonto auf, aber bei Apple wird es kommentarlos geschluckt und genutzt. Wo ist da der Unterschied?

            Apple-Systeme konnte man früher, das ist halt schon ein bischen länger her, auch “offline” nutzen, aber das haben die Meisten hier scheinbar schon vergessen!

  13. Quodlibeth sagt:

    Ich hatte vorgestern auf einem alten Laptop ein Win10 Home 1909 18363.657 installiert. Die Setup-Routine verweigerte mir (mit verbundenem Internet, leider vergessen, das LAN-Kabel vorher zu ziehen), ein lokales Konto anlegen zu können. Ich kam nicht mehr aus dem Bildschirm heraus und konnte den Rechner auch nicht mehr abschalten. Der startete immer wieder in den gleichen Bildschirm. Ich musste tatsächlich den Akku rausnehmen, damit ich das Setup komplett neu starten konnte (!).

    Dann habe ich bei der Auswahl des Wlans „Ich habe kein Internet“ angekreuzt und danach konnte ich ein lokales Konto anlegen.

    MS nervt manchmal wirklich ganz dolle!

    • Günter Born sagt:

      Zum ‘MS nervt manchmal wirklich ganz dolle!’ – das erinnert mich an einen Witz, den wir uns als junge Ingenieure erzählt haben.

      Gab drei Chemiefirmen: BASF, Bayer und Hoechst

      Ein missliebiger Kollege streute seinem Nachbarn eine Hand voll Reißzwecken auf den Bürostuhl. Dann wurden die Reaktionen beobachtet.

      – Der BASFler sieht die Reißzwecken, wischt mit die mit der Hand vom Stuhl, murmelt ‘was soll der Scheiß’ und arbeitet weiter – Problem gelöst.
      – Der Bayer-Mitarbeiter merkt beim Hinsetzen, dass etwas nicht stimmt und ruckelt so lange auf dem Stuhl, bis er ohne pieksen sitzen kann.
      – Der Hoechster sieht die Reißzwecken, setzt sich aber drauf und murmelt ‘der Vorstand wird sich schon was bei gedacht haben.’

      Verdammt, warum fällt mir dieser Witz jetzt in Bezug auf Windows 10 und dessen Nutzer ein? Ich komme nicht drauf, dabei arbeite ich doch in keiner der drei genannten Chemieunternehmen mehr (obwohl ich früher, auch über Mitarbeit in Standardisierungsgremien, da bei den beiden anderen Unternehmen ein und aus ging) ;-).

      • Rainer Winkler sagt:

        Was ist daran witzig?

        • Günter Born sagt:

          Wenn man einen Witz erklären muss, damit er verstanden wird, war er entweder nicht gut – oder passt nicht zur Erfahrungswelt der Leute, die ihn nicht verstanden haben – Witze, die in Afrika funktionieren, hinterlassen in Asien fragende Mienen und umgekehrt – wird hier auch so sein ;-).

          • tordenbri sagt:

            je nun,
            der ist allerdings primär schon ordentlich unlustig; sekundär vlt. ein kleins Insiderlie – wenn.
            no offense. :D

      • 1ST1 sagt:

        Wenn man früher Hoechst-Mitarbeiter, vorzugsweise Betriebsschlosser und Elektriker o.ä. daheim besucht hat, und man “Hoechst raustreten” gerufen hat, ist die ganze Bude zusammen gefallen.

        • Günter Born sagt:

          Da schweige ich lieber (über V2A-Grills und -Geländer) – wir hatten die Handwerker für Vorstände in der Abteilung und es war eine meiner Gepflogenheiten, gelegentlich mit Vorstandsfahrern zu plaudern. Hat bei mir bestimmte Entscheidungen beflügelt, die in Retroperspektive nicht falsch waren ;-).

  14. Matschmeer sagt:

    Das Drängen in Microsoftsche Cloud ist mittlerweile nicht mehr subtil sondern ich empfinde das als nervend unverschämt. Neben häufigen Problemen bei der Anmeldung zur Installation von (weiteren) Officeprodukten, versteckt MS bei Outlook auch die Einrichtungsmöglichkeit von ganz normalen IMAP-Postfächern in die eigentlich W10-inkonsistente Systemsteuerung.

    Es ist ja nicht so, dass die Cloudangebote nicht funktionieren würden, aber das rein lokale Arbeiten wird einem immer stärker ausgeredet. Auch ich empfehle zunehmend friedliche Linuxinstallationen, wenn nicht gerade ein spezielles Programm gefragt ist.

  15. Sherlock sagt:

    Von “Home-Version” habe ich in Martins neuerlichem Versuch nichts gesehen, es war von “Win 10” die Rede. Wenn man mit dem aktuellen ISO die Pro-Version installiert, bekommt man nach wie vor das Offlinekonto angeboten. “Home” ist eh unbrauchbarer Murks, selbst schuld, wer sich sowas andrehen lässt.

    • Sherlock sagt:

      So, nun auch mit Win 10 Home getestet, Ergebnis:
      Win 10 Pro: Offlinekonto wird angeboten
      Win 10 Home: Offlinekonto wird nicht angeboten. Man muss aber nicht den Netzstecker ziehen, ich habe einfach mal Nonsens ins Anmeldefeld fürs MS-Konto eingeben, nach der Fehlermeldung dann auf “Zurück” geklickt – und nun wurde das Offlinekonto angeboten.

    • Günter Born sagt:

      Mir war von der Historie klar, dass es sich nur auf Windows 10 Home beziehen kann. Aber das hast Du ja durch den Test selbst herausgefunden.

      Zum Murks andrehen: Millionen Konsumer bekommen so was auf den Tisch. Wer Ahnung hat, lässt sich kein Windows 10 andrehen.

      Abschließend: Soll jetzt keine Kollegenschelte werden. Aber sieh es den vielen bloggenden Kollegen nach – wenn die unwesentliche Details wie die genaue SKUs nicht benennen – lohnt sich nicht – die Leute haben ja eh nur Windows, wenn mal gefragt wird. Nur so ist für mich zu erklären, dass häufig Handlungsanleitungen gepostet werden, die nur funktionieren, wenn die Leute unter einem Administratorkonto angemeldet sind (springt mir immer sofort ins Auge, weil ich grundsätzlich unter lokalen Standardkonten unterwegs bin). Wer belastet sich schon gerne mit solchen Details.

      • Sherlock sagt:

        > Zum Murks andrehen: Millionen Konsumer bekommen so
        > was auf den Tisch.

        Haja, und wenn sie in Home bestimmte Einstellungen tätigen wollen, müssen sie dann in die Registrierung gehen, weil es nur in der Pro-Version im GUI einfach per Haken machbar ist. Man kann nicht oft genug empfehlen, besser gleich das richtige Windows zu nehmen und nicht die Kastraten-Version.

        > Wer Ahnung hat, lässt sich kein Windows 10 andrehen.

        Ich sehe es eher so: wer Ahnung hat, kommt mit Win 10 völlig problemlos klar – wie mit allen anderen Vorgängern ebenfalls. Dummerweise braucht man halt für jedes OS die dazu passende Ahnung. Deren Erwerb ist machbar, denn es gibt ja nette Blogger, die das passende Wissen sogar in Buchform gießen.
        https://www.amazon.de/Windows-Power-Tipps-Optimierung-Troubleshooting-aktualisierte/dp/3959821522/
        usw. Also lernen statt meckern!

  16. Uwe sagt:

    Ich finde, damit wird die Home Version mit einem schweren Mangel belegt, wenn diese Angelegenheit bei Kauf nicht explizit per sehr deutlichen Hinweis gekennzeichnet ist.

    Ich selbst finde das Vorgehen strafbar, da Grundrecht auf Datenschutz (Hoheit über die eigenen Daten) vernichtet wird.

    Allerdings interessiert mich die Home eh nicht! Kommt das bei der Pro, hoffe ich, Datenschützer und Verbraucherschutz bomben MS mit Anzeigen zu!

    Wieder ein Grund, die hier laufenden LTSC Version nach Ablauf final auf Linux umzusetzen.

    MS Du willst es nicht anders!

    Die Meisten werden garnicht begreifen, was es bedeutet, mit einem MS Konto angemeldet zu sein. Nämlich der völlige Kontrollverlust über die eigenen Daten!

    Aber über China aufregen …

    Zitat
    Wer Ahnung hat, lässt sich kein Windows 10 andrehen.
    Zitat Ende

    Wenn es so einfach wäre, hätte hier keiner ein W10!

    Und bitte nicht mit Androide und Google kommen, ich habe Androide und KEIN Google Konto!

  17. Thierry sagt:

    Folge den Link und dort wird erklärt, wie man One Drive für immer über die GP Einrichtungen bzw. Registry für die Home Version los wird: https://www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/onedrive-windows-10-ueber-gpo-registry-eintrag-blockieren

  18. Gast sagt:

    Das scheint auch bei Windows 10 Professional so zu sein, denn wir haben Anfang Januar einen neuen PC mit Windows 10 Professional drauf gekauft. Dieser sollte für mich sein. Die Erstinbetriebnahme und Einrichtung neuer PCs überlasse ich aber immer meinem Vater, weil ich das sonst von einem PC Dienst kostenpflichtig machen lassen müßte. Mein Vater wurde auch genötigt ein Microsoft Konto anzulegen. Ob es irgendwo versteckt eine Möglichkeit gegeben hätte, das anders zu machen, weiß ich nicht, glaube ich aber nicht, denn mein Vater ist prinzipiell sehr dagegen irgendwo irgendwelche Konten anzulegen. Er kauft zum Beispiel auch nicht online ein, macht kein Online Banking, hat kein Smartphone, nutzt kein webmail etc. Problem ist nur, daß ich das so nicht will und nun schon einen ziemlichen Krach am Telefon mit meinem Vater deswegen hatte. Ich will das so wie ich das von Win XP und Win 7 her gewöhnt bin, EIN PC mit EINEM Userkonto und das natürlich unverknüpft mit irgendwelchen Internet Diensten. Und möglichst auch ohne Anmeldung beim Hochfahren (das kenne ich gar nicht, bei meinen PCs kommt nach dem Drücken der Powertaste nach einiger Zeit immer der Desktop und das Gerät ist vollumfänglich einsetzbar).

    FRAGE 1:
    Kann ich nun also dieses eine einzige existierende Konto, welches natürlich das Administratorkonto ist, in ein offline Konto umwandeln, oder muß ich jetzt doch einen kostenpflichtigen PC-Spezialisten bemühen, daß der den Murks, zu dem mein Vater da durch Microsofts Hinterfotzigkeit überrumpelt worden ist, wieder ausbügeln zu lassen? Sprich: Betriebssystem frisch draufspielen zu lassen. zu dem wir ja keine Quelle haben, da das ja schon ab Werk auf dem Gerät drauf war.
    Eigenartig ist übrigens auch, daß mein Vater bei seinen beiden eigenen PCs (ebenfalls Win 10 Professional seit Anfang Januar) nie zum Einrichten eines Microsoft Kontos genötigt wurde.

    FRAGE 2:
    Gesetzt den Fall, die Antwort auf Frage 1 ist ja, was passiert, wenn ich mich über einen Browser bei einer meiner alten Hotmail Adressen einlogge, bzw. das Programm Skype (nicht Skype für Browser) auf meinen PC installiere? Das sind meines Wissens die beiden einzigen Dinge, die ich von Microsoft überhaupt nutze. In einigen älteren Beiträgen auf verschiedenen websites zum Thema Computer wird angedeutet, daß dann die Konfiguration des PC von Microsoft wieder auf Microsoft Konto gändert wird. Das wäre natürlich ziemlich lästig, zumal mein Skype von vor der Übernahme durch Microsoft datiert und somit NICHT auf eine Microsoft email-Adresse läuft und ich drei alte Hotmail Adressen aus Studienzeiten habe, die ich für alle Fälle am Leben halten möchte (auch weil da einige interessante alte Korrespondenz drauf ist).

    Gibt es da bereits Erfahrungswerte? Ich wäre super dankbar für Hilfe.

    • 1ST1 sagt:

      Man kann das Online-Konto in den Benutzereigenschaften immer noch in ein Offline-Konto umwandeln. Das geht mit wenigen Mausklicks in der modernen Systemsteuerung. Dadurch wird aber das Online-Konto nicht gelöscht, nur die Verbindung wird getrennt. Man kann dann aber die ganzen Online-Dienste von MS nicht mehr nutzen, auch Office 365 muss dann Außen vor bleiben, viel Spaß mit LibeOffice… Auch Skype ohne Onlinekonto geht nicht. Syncronisation des Android-Smartphone mit dem Desktop über die Yourphone-App auch nicht, aber genau das eröffnet bisher ungeahnte Möglichkeiten, weil du z.B. alle deine Kontakte,Termine usw. automatisch gleichzeitig auf dem PC und dem Telefon hast.

      Übrigens hättest du auch dein altes Hotmailkonto nutzen können, kannst auch jetzt noch dazu wechseln oder es als zusätzliches Konto einbinden.

      Das Online-Konto ist nichts schlimmes, speichere deine Sachen einfach nicht im Onedrive, sondern lokal und schon sind deine Daten nicht online. Wenn du dem nicht traust, solltest du auf Windows ganz verzichten. Den wer oder was sollte Windows daran hindern, deine privaten Daten von deiner Festplatte auf den Microsoft-CIA-Server zu syncen? Entweder du vertraust, dass die das nicht machen, oder du hast den falschen Betriebssystemhersteller gewählt.

      • DavidXanatos sagt:

        Entschuldige bitte die Antwort auf englisch und etwas am topic vorbei, aber die argumentationslinie past genau so auf die frage wieso Windows aber kein MSFT konto:


        One may ask: If I don’t trust MSFT with making BitLocker secure or even assume they may have added a backdoor, isn’t everything lost anyways for every tool that runs under MSFT Windows anyways?

        Windows itself could indeed just extract any cryptographic keys from 3rd party tools from Memory and send it to Redmond, but this is highly unlikely to be implemented. A backdoor by a large company must be implemented such that it being intentional can always be plausibly denied, it must look like a programming error.

        Therefor an obvious backdoor in Windows, like intentionally sending keys from a 3rd party encryption tool to MSFT, is highly unlikely as this could be found out, especially if it happens on every windows system and, could not be plausibly denied by MSFT.

        One deniable channel of attack could be to intentionally crash the system with an update, grab the kernel crash dump and arrange things for it to likely include the sought for keys. But than if you value your privacy you should have disabled error reporting and probably system crash dump creation altogether anyways. Also, MSFT is not in the business of crashing their user’s PC’s on purpose it is extremely unlikely that would role something like that out to all their users. And if you are interesting enough for a targeted effort, you should indeed switch to a self-compiled Linux ASAP.

        Selbes gilt für Windows, die werden nicht so dreist sein bei Leuten die Offlien arbeiten alle ihre Daten zu stehlen das fällt auf und man kann es nicht plausibel als versehen abstreiten. Und sobald eine Absicht dahinter beweisbar ist wird es sehr sehr teuer.

        • 1ST1 sagt:

          Letztendlich sagst du das selbe wie ich. Entweder du traust Microsoft, dann kannst du es benutzen, oder du musst dir ein anderes Betriebssystem suchen. Ob du damit genauso gut zurecht kommst und glücklich dabei bist, ist deine Sache.

          • DavidXanatos sagt:

            > Letztendlich sagst du das selbe wie ich.
            Nein! Nein! NEIN!

            Ich sage das absolut nicht.

            Ich sage folgendes: Auch wen man Microsoft, ggf. zurecht, misstraut, ein so kriminelles vorgehen wie mit Vorsatz und Anlauf, auf eine weise die nicht als versehen abgestritten werden kann, private Daten zu exfiltrieren werden sie sich nicht trauen.

            Wir sind inkompetent tut uns Leit ist ärgerlich, aber millionenfacher Datenraub ist so was von strafbar da kriegt selbst MSFT kalte füße.

          • 1ST1 sagt:

            Eben!

            Das werden sie sich nicht trauen. Genau das ist es.

            Was hier an Argumenten gegen Windows, gegen das Onlinekonto vorgebracht wird, ist Paranoia.

          • DavidXanatos sagt:

            @1ST1
            Du hast den Argumentationsweg weiter oben nicht gelesen, oder? gibs doch zu…

            MSFT hat es sich schon geleistet, versehentlich, bei milionen von usern ihre ganzen daten beim update prozess zu löschen.
            hast du das etwa vergessen.
            Da können sie als nächstes versehentlich bei Leuten die schon ein MSFT Konto und onedrive haben irgendwas mit der cloud synchronisieren.

            Das ist Abstreitbahr, der nutzer nutzt doch e’h die online dienste und es war ein versehen.

            Das szenario bei einem offline konto mit deinstaliertem one drive clienten, versehentlich, was in die cloud zu laden ist hingegen nciht mehr plausibel abstreitbahr.

            Also von wegen paranoya.

          • 1ST1 sagt:

            Löschen ist was anderes als hochladen. Datenverlust hatte ich auch schon vor Windows 10. Das geht eigentlich bis zum C-64 zurück, versehentlich die falsche Diskette formatiert… Hab ich dafür Commodore verklagt?

            Vor drei Jahren etwas an der Partitionierung meines (über 25 Jahre alten) Atari TT geändert, schwupps, Programmfehler im Partitionierungstool, alles weg. Atari verklagt?

            Für sowas hat man ein Backup seiner Daten zu haben. So einfach ist das.

      • Gast sagt:

        Danke für die Antwort; den ganzen Krams den Du da erwähnst nutze ich überhaupt nicht. Mit Open und Libre Office arbeite ich schon lange, außerdem habe ich auch noch Office 2000 sowohl auf dem Windows XP-, als auch auf dem Windows 7-PC. Läuft tadellos. Einen Online Dienst würde ich zum Schreiben eh nicht verwenden. Es soll auch Leute geben, die ihren PC einschalten und nicht mit dem Netz verbunden sind. Und spätestens da wird es dann vermutlich problematisch, wenn das Betriebssystem über Microsoft Konto (also ein Online-Konto) konfiguriert ist. Ich weiß, daß ich meine alte Hotmail Adresse hätte nehmen können, aber mein Vater wußte das natürlich nicht, und hätte außerdem ja auch nicht mein Passwort dafür gehabt. Das Konto, das er angelegt hat, kann ja dann nach der Inaktivitätszeit von Microsoft gelöscht werden oder ich nutze es als zusätzlich email-Adresse, wirklich was anderes als email habe ich von MSN, Windows Live, Hotmail, Outlook oder wie das auch immer zeitweise hieß, nie genutzt. Schon diese Messenger-Sucht der frühen 2000er hat mich nie interessiert. und schon da hat es mich extrem gestört, daß Microsoft einen plötzlich beim Abfragen der Emails in Hotmail beim Messeger angemeldet hat, obwohl man diesen gar nutzte, mit dem Ergebnis, daß man plötzlich von Mail-Kontakten kryptische Einladungen zum Messenger bekam. Seither reagiere ich auf erzwungene Verknüpfungen allergisch. Ich melde mich auch nirgendwo “über Facebook an” (wird einem ja manchmal angeboten sowas).

        Was Skype betrifft, so habe ich gelesen, daß es funktonieren soll, wenn man die Software benutzt, also nicht das Dingens aus dem Windows Store (dieses ganze Apps- Gekachele werde ich eh schnellstes in den Orkus verbannen) und nicht das Browser Teil. Beim VLC Player soll es ja ähnlich sein. Version aus Windows-Store DVD negativ, VLC von VLC Seite DVD möglich. Bei Nutzung der Skype Software wüßte ich nur gerne, ob Microsoft im Moment des Einloggen sdann die Gesamkonfiguration des PCs wieder ändert oder nicht. Dann gebe ich Skype nämlich auf.

        Alles in allem scheint mir Windows 10 gegenüber Windows XP und Windows 7 bezüglich Funktionen und Bedienerfreundlichkeit jedoch ein ziemlicher Rückschritt zu sein.

        • 1ST1 sagt:

          Du kannst auch ohne Netzwerkverbindung anmelden und du kannst auch ohne Netzwerkverbindung Office 365 starten und alle Funktionen nutzen. Es lässt sich immer noch lokal speichern, und sogar im OneDrive Ordner kannst du speichern. Wird halt erst syncronisiert, sobald du wieder online bist.

          Es ist nämlich so, dass deine Anmeldedaten auf dem Computer gecacht werden, das it genau wie bei einem PC in einer Windows-Domäne, da kann man sich nämlich mit einem AD-Account auch anmelden, wenn der Computer nicht im Netz der Domäne ist. Man muss sich zuvor nur mal mit dem Account anmelden wenn der PC an der Domäne ist, ab da sind die Anmeldedaten nämlich zwischengespeichert.

          Und gut, dass du Libreoffice und MS-Office hast. Mach mal ein Experiment: Lege ein neues Textdokument an, und füge einen Textrahmen ein. Den Textrahmen formatierst du dann, Rahmenform, Rahmenhintgergrund, usw. Das speicherst du dann als DOC und öffnest es in dem anderen Textprogramm. Dann vergleiche das Aussehen dieses Textrahmens…

          Ergebnis: Nicht gleich.

          Ändere es in dem anderen Textprogramm, dass es gleich aussieht, speichere es wieder als DOC und öffne es wieder im ersten Textprogram, und vergleiche:

          Ergebnis: Nicht gleich.

  19. Max sagt:

    Es zeichnet sich doch schon seit längerer Zeit ab, dass Microsoft ebenfalls auf die Faulheit, Naivität und fehlendes Grundwissen der DAUs setzen möchte, denn da ist erst dann mit Protesten zu rechnen, wenn irgendwas schief geht. Nur bleibt es ohne Konsequenzen, ist ja schließlich ein US-Konzern. ;)

    Woran mache ich meine Aussage fest?
    Heutzutage kann sich jeder halbwegs denkende Depp mit YouTube und Co. ein Windows auf sein System installieren. Nur mit Grundkenntnissen und erweiterten Kenntnissen haben es viele Nutzer nicht so, denn das würde ja bedeuten, dass sie sich mit etwas beschäftigen müssten, was aber Zeit in Anspruch nimmt.

    Deshalb weiß Microsoft, dass es auf jene Kunden zählen kann, die in Media Markt / Saturn und anderen Märkten oder Onlineshops Fertigsysteme kaufen, bei denen oft auch Windows 10 Home vorinstalliert ist. Dann wird eben ein System mit vorinstallierter Bloatware (man könnte ja Windows schon als Bloatware bezeichnen, aber anderes Thema) und “Zwang” zum Onlinekonto gekauft. Welche Folgen das hat? Mir egal, ich brauche schließlich irgendwas, was funktioniert. Und wenn was nicht funktioniert, dann wird die Kiste eben zum Service gebracht, natürlich oftmals kostenpflichtig oder man hat Glück und in der Verwandtschaft jemanden, der sich ein bisschen mit Computern auskennt. Qualitätsunterschiede sind hier garantiert.

    Weiter geht es mit Office. Auch andere Softwarehersteller haben ihre On-Premises-Lösungen künstlich verteuert und Cloud-Lösungen “attraktiv” gemacht, indem sie mit ihrem Feature-Fetisch werben, wobei ersichtlich ist, dass 99 % der DAUs bestenfalls Standardnutzer sind, also bisschen in Word schreiben, schnell da eine PowerPoint-Präsentation zusammengeklickt und mit viel Mühe in Excel irgendwelche Standardfunktionen aus dem WWW rein kopiert.

    Viele raffen nicht, dass Cloud auf 5 Jahre gerechnet teurer ist als ein Einmalkauf einer Lizenz. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie viele erkennbaren Features Microsoft Jahr für Jahr bringt, weshalb Cloud so “attraktiv” ist?! “Hey, geiles Feature, ich kann meinen Text jetzt auch auf den Kopf stellen”, so oder so ähnlich. ;)

    Next “big thing”: Windows 10X. Die Cloud-first-Strategie von Microsoft wird sich auch im “neuen” Betriebssystem Windows 10X fortsetzen. Man schränkt hier die Einstellungsmöglichkeiten für die Nutzer ein, um ein paar Jahre noch Windows 10 am Leben zu halten, um auch die Profis langsam aber sicher an die Cloud zu gewöhnen, bis Microsoft eines Tages sagen kann: “Ihr macht, was wir wollen. Bei Apple geht das auch!”. :D

    Windows 10 ist auch nach fünf Jahren nicht reifer geworden. Neu ist es schon mal gar nicht und da helfen auch Argumente wie “Schneller als Windows 7” oder “Stabiler als Windows 7” nicht. Erstens ist das eine Frage der Systemkonfiguration (Auswahl der Komponenten, Konfiguration des Betriebssystems etc.) und zweitens eine falsche Aussage, denn Windows 10 ist meiner Erfahrung nach nicht stabiler als Windows 7, wenn ich mir die vielen Baustellen anschaue, über die auch hier fleißig berichtet wird.

    Wie dem auch sei…
    Die Plattformökonomie lässt grüßen. Erst locken, dann abschotten und dann abkassieren. Im Fachjargon schimpft sich das Lock-in-Effekt. ;)

    Problematisch ist halt, dass Microsoft ein Quasi-Monopol innehat und die Kartellbehörden hier wie dort nicht eingreifen, um solche Ökosysteme zu zerschlagen. Das wäre im Sinne des Wettbewerbs, denn wo kein Wettbewerb, da auch keine Innovationen. Die Fragmentierung im Linux-Universum ist nach wie vor ein Problem für den Otto Normalbürger. Er blickt nicht durch und mit der Kommandozeile arbeiten und dabei was lernen? Um Himmels Willen, bloß nicht. Halleluja und weiter machen. ;)

    • 1ST1 sagt:

      Wer repariert denn sein Auto selber? Wer baut sein Auto selber zusammen? Lass doch den KFZ-Mechanikern auch eine Einkommensmöglichkeit offen… Autos werden heute übrigens auch zunehmend zum rollenden Smartphone mit Online-Konto, mein 2019er VW z.B. hat “CarNet” mit diversen Diensten die von aktuellen Verkehrsinformationen im Navi über Tankstellensuche bis zu Werkstattterminen reichen.

      “Viele raffen nicht, dass Cloud auf 5 Jahre gerechnet teurer ist als ein Einmalkauf einer Lizenz.”

      Ich habe mir 2007 mal privat ein Office 2007 Ultimate gekauft. Kannst ja mal gucken, was das gekostet hat: Um die 700-750 Euro. Eine Lizenz für einen Nutzer, maximal installierbar auf 2 Computern (Desktop plus Laptop). Eigentlich, da würde ich dir recht geben, funktionell reicht es immer noch vollkommen. Problem: Microsoft hat inzwischen die Aktivierungsserver dafür abgeschaltet, lässt sich also nicht mehr installieren. Daran scheiterte vorletztes Jahr bei mir die Weiternutzung und ich habe es erstmal mit LibreOffice versucht… Auf die 10 Jahre, wo ich das nutzen konnte, macht das etwa 70-75 Euro pro Jahr. Heute bekomme ich für 99 Euro pro Jahr Office 365 Home, das bis zu 5 Familienmitglieder auf so vielen Systemen nutzen dürfen, wie sie wollen (sogar auf Macs), plus 1 TB OneDrive Cloudspeicher pro Person. Ok, die Office 365 Home, hat nicht alles drin, was die Ultimate damals hatte, aber das Nötigste ist drin, den Rest vermisse ich eigentlich nicht (da wurde noch eine MS-SQL-Datenbank und Pipapo von der 2. DVD mit installiert). Das macht jetzt aktuell pro Jahr und Nase 20 Euro, wenn ich das so in meiner Familie verteilen kann. Wir sind nur zu viert, ich habe also sogar noch eine Nase übrig und ich liege pro Person immer noch bei 25 pro Jahr. Wenn ich jetzt 4x Office 2007 Ultimate hätte kaufen müssen, wäre das auf 5 Jahre deutlich teurer gekommen, und ich hätte ein inzwischen 13 Jahre altes Programm. Jetzt habe ich jedes Jahr die aktuelle Programmversion. Ich finde den Deal garnicht schlecht.

      • Georg S. sagt:

        Dann teste SoftMaker Office (Kauf oder Miete), das in Deutschland entwickelt wird.
        https://softmaker.de/softmaker-office

        • 1ST1 sagt:

          Hab ich. Vergiss es. Finde ich noch schlimmer als Libre.

          • RedOne sagt:

            MS Office 2010 war schon bedeutend billiger

            Kommt immer darauf an mit was man vergleicht für seinen eigenen Vergleich.
            Und ist heutzutage auch schon 10 Jahr alt.
            (Ich traue nur meiner eigenen Statistik)

        • RedOne sagt:

          Es gibt auch Free Office 2018 von Softmaker
          Ganz und völlig umsonst. Gratis!

          Ist ev. was für Leute die nur einfache Textverarbeitung und Tabellenkalkulation brauchen
          und keine komplexen Dateien tauschen müssen mit MS Office.
          Leute die deutsche Wertarbeit schätzen und sich klar sind das eine Kopie nicht ganz an ein proprietäres Original mit sehr vielen Entwicklern herankommt.
          Aber wohl voll brauchbar ist.

          • Gast sagt:

            Selber Funktionsumfang wie die Kauf-Version? (Welches immer noch deutlich preiswerter ist, als dieses dämiche MS Office)

            Übrigens würde mich ja mal interessiren, was für hochgestochene “Textverarbeitungsfunktionen” außer Schreiben ihr so braucht. Word ist nämlich noch nicht einmal ein richtiges Textverarbeitungsprogramm sondern nur etwas wie der Name des Programmpakets schon sagt, für Sekretärinnen. Voll von nervigen Funktionen, die ein normaler Autor gar nicht braucht, der dafür aber gerne Funktionen hätte die es nicht gibt, oder nur durch Trickserei zu erzielen sind. Und wenn es zum Buchsatz kommt – so was mit Word machen zu wollen wäre lachhaft. Darüber würde man wahnsinnig.

  20. Ärgere das Böse! sagt:

    Im Microsoft-Laden kann man seit einigen Wochen auch nur noch runterladen, wenn man mit so einem Müll- und Spionage-Konto angemeldet ist.
    Es kommt mir vor wie die Zwangs-Updates von Win 7 auf Win 10.

    • 1ST1 sagt:

      Naja, dann nutz doch Linux. Es hindert dich doch niemand daran.

      Übrigens warnten Ärzte vor etwa 180 Jahren vor zu schnellen Zugfahrten, bei mehr als 15 km/h könnte es zu Todesfällen kommen! Also, vorsichtig sein! Alles böse!

    • Gast sagt:

      Ja habe ich gestern auch gemerkt, ich wollte mir schon mal die Komponenten runterladen (z. B. MPEG-2 Codecs), um sie dann am WE mit zu meinen Eltern zu nehmen, aber das war selbst MIT Anmeldung nicht möglich, da man die nicht downloaden kann sondern irgendwie direkt aus Windows 10 online installieren muß. Gut, die Codecs kriege ich auch woanders her. Und zwar zum downloaden und offline installieren. Und vemutlich werde ich sie eh nicht brauchen, weil VLC die schon mit drin hat. Media Center weg, Movie Maker weg, Media Player abgespeckt, wo bitte ist da der Fortschritt?

  21. domig88@gmx.de sagt:

    Tja und deshalb läuft hier Windows 7 weiter! Ich habe echt keinen Bock auf den Windows 10 Dreck! Mir wird so dermaßen übel wenn ich das alles rund um W10 lese, nee danke! Nach jedem Update muss man Angst haben das die Kiste noch richtig funktioniert oder startet.

    Was ist eigentlich mit älteren W10 Versionen auf Disks? Könnte man die installieren und dann anschließend auf die Neuste aktualisieren oder funktioniert das so nicht? Danke

    • 1ST1 sagt:

      Auf Disketten? Ääääh… *scnr*

      Du kannst auch ein Windows 10 1603 auf 1909 aktualisieren, geht problemlos, dauert aber…

      Wenn du das Mediacreation-Tool unter Win 7 herunterlädst, und es machen lässt, hast du direkt Windows 10 1909, mit all deinen vorher unter Windows 7 genutzen Programmen und Daten.

      Es kann nur sein, dass dein PC für Win 10 zu alt ist, liegt meistens an der Grafikkarte (die muss mindestens DirectX 10 unterstützen) oder am Prozessor (Muss die Intel/AMD Virtulaisierungsfunktionen können). Solche Probleme wird das Mediacreation-Tool aber beim Start analysieren und sich ggf. melden, dann wird ein neuer PC fällig (oder wenigestens eine neue Grafikkarte). (Windows 8.1 würde auf dem PC aber noch funktionieren, wenn du einen legalen Key hast, Win 7 auf Win 8.x updaten geht!)

      Das Problem ist, du lässt dir Win 10 schlecht reden, du bist da in einer Filterblase und kommst nicht raus.

      Das ist wie bei den Eisenbahnfans, die haben in den 1970ern jeder Dampflok, die verschrottet wurde, hinterhergeweint. 30 Jahre später weinen sie jeder Diesel- oder Elok hinterher, die einst die Dampfloks abgelöst haben, und über ICEs wird seit über 20 Jahren als “Weißwürste” gelästert.

      Oder nehmen wir den Wechsel von Windows 2000 auf XP. Da wurde XP als Klickbuntispielzeug-Betriebssystem verschrien. Ok, lassen wir mal den direkten Nachfolger “Vista” außen vor (obwohl, ab SP1 und mit 4 GB RAM garnicht mal so schlecht wie immer getan wird!), aber als dann Windows 7 kam und es hieß, XP wird nicht mehr supportet, ging das Geweine wieder los, dass das “Klickbunti” ist, war längst vergessen!). Und jetzt ist Windows 7 auf einmal das “Beste Windows aller Zeiten” und es wird wieder geweint, statt Windows 10 einfach mal auszuprobieren und es mal auf sich wirken zu lassen…

      Übrigens, ich habe noch 2 Programme aus den 199xer Jahren für Win 9x bzw. für NT4, die funktionierten zuletzt durchgehend einwandfrei unter Windows XP. (Windows 2000 hatte ich damals nicht, bin direkt von 98SE auf XP umgestiegen, aber ich habe kürzlich einen Win2000 PC installiert, und die beiden Programme da getestet, das eine geht, das andere startet nicht.) Mit Vista Abstürze, Darstellungsfehler, usw. Unter Win 7 hatte ich die Möglichkeit, die in eine XP VM einzusperren und zu nutzen. Umständlich, ging aber. unter Win 8.x funktionierten die beiden Programme auf einmal besser als unter Vista. Und jetzt, unter Win 10, oh Wunder, beide Programme laufen wieder genauso gut wie unter XP und 98SE.

      • DavidXanatos sagt:

        Lieber 1ST1,

        wieso bringst du diese ganzen Strohmahnargumente?

        Es geht den Leuten die Windows 10 ablehnen doch nicht vorrangig um die bescheuerte Optik von Win 10 und die ganzen Unzulänglichkeiten der modernen UI,
        sondern es geht ihnen um ihre Privatsphere und darum die Hoheit auf den von ihnen besessenen PC’s zu behalten.

        Das das ganze zum brechen aussieht und sich wie ein Android bedient damit haben sich die Leute abgefunden, und manche Sachen gehen unter Windows 10 ja tatsächlich besser, darum geht es aber eben nicht.

        Es geht darum das eine große Fraktion an Benutzern nicht will das

        a) Ihre privaten Daten, oder noch besser alle ihre Daten (mit Ausnahme derer die sie explizit freigeben), nicht in irgendwelchen Clouds landen.

        b) Sie die Hoheit auf ihrem PC behalten, sprich sie entscheiden was, und wann, installiert wird und es auf dem PC keine Ordner gibt in welche sie nicht zumindest mit der Brechstange (Besitzübernahme) reinkommen.
        Also Sie als Besitzer und Benutzer die totale Kontrolle über ihren Besitz behalten.

        Und komm mir bitte jetzt nicht mit den Strohmahnargumenten von wegen Android-Smartphones.
        Die kann man rooten, ohne google Accoutn betreiben, oder einfach wie viele Privatspeere bewusste Menschen nur zum telefonieren und Musik hören benutzen.
        Den für relevante Sachen ist der PC da der einem gehört und auf dem man die absolute Hoheit hat.

        Nur weil ein-paar Vollpfosten ihre privatesten Nacktbilder, und medizinischen Befunde google nach-schmeißen, ist doch kein Anlass nun zu verlangen das das eine allgemeine für alle Menschen verbindliche Handlungsanweisung werden soll.

        • Seita sagt:

          Da stimme ich dir voll und ganz zu DavidXanatos.

          Aber das will der MS Prediger einfach nicht verstehen.
          (oder vielleicht kann er das nicht)
          :-)

        • 1ST1 sagt:

          Niemand zwingt einen, unter Windows 10 seine Daten in die Cloud zu legen. Du kannst den ganzen Krempel immer noch auf die lokale Platte speicherm, oder auf ein eigenes Netzlaufwerk. Daran hat sich mit Windows 10 NICHTS – NOTHING – NIENTE – geändert.

          Du hast selbst oben geschrieben, Daten von der lokalen Platte zu fischen, wird sich MS niemals trauen. Eben.

          Die Nutzung von OneDrive ist optional, und es gibt immer noch Methoden, OneDrive abzuschalten.

          Ich arbeite auf meinen privaten PCs mit Online-Konto und speichere lokal. Und das obwohl ich 1TB OneDrive habe…

          • DavidXanatos sagt:

            Niemand zwingt einen, ein online konto bei der instalation zu erstellen….
            ach ne moment mal seit neuestem doch.

            Mit one drive wird das genau so ablaufen, MSFT will ja die leute dazu bringen dan irgendwann mal grösere OneDrive kontingente zu kaufen als das kostenlose basis packet.
            Die werden die leite nach Salamitacktik immer weiter in die cloud drängeln und was als drängeln anfängt wird irgend wan zum zwang.

            Zudem übersiehst du die anderen Privacy Probleme so eines online kontos.

            MSFT bekommt dadurch die Möglichkeit alle IP’s zu loggen die du jemals mit Windows benutzt hast.
            Ach so es gab bei deinem ISP keine Vorratsdatenspeicherung oder du warst mit einem VPN unterwegs? Kein Problem wir fragen MSFT die kennen all deine IP’s.

            Dein clipboard verlauf zu haben wäre praktisch, kein Problem MSFT eilt zur Hilfe.
            Ja die Funktion ist abschaltbar, resp noch sogar opt in aber für wie lange?
            Außerdem die meisten werden sich denken wen ich von MSFT schon die Hosen runter lasse kann ich auch gleich diese tolle Komfort-Funktion benutzen.

            Oder was ist mit diesem “Geräte übergreifendem verlauf” da versucht MSFT alle dazu zu bringen das zu benutzen. Die STASI würde so was sehr freuen.

            @1ST1
            Du bist doch sicher einer der Leute die sich auch ein Alexa Echo samt Camera ins Schlafzimmer stellen oder?

            Man hat ja nichts zu verbergen und erst recht nichts zu meinen woran sich die Obrigkeit stören könnte, gelle?

          • 1ST1 sagt:

            Nein, ich habe kein Alexadingens, Cortana ist ausgeschaltet und der Google-Assistent oder Siri hat auch keine Bekanntschaft mit mir gemacht. Mit Computern zu reden ist doof.

            Keine Sorge, ich stehe dem Coud-Zeugs genauso skeptisch gegenüber wie ihr, aber ich taste mich vorsichtig heran, um zu sehen, ob ich das eine oder andere davon nicht doch tatsächlich zu meinem Vorteil nutzen kann…

            Was ich allerdings weiß, ist dass wir mit unserer Klagerei und Jammerei den Trend nicht aufhalten können. Ja auch GB muss irgendwann mal sein Win 7 loslassen, wenn es keine ESU-Updates mehr gibt. Wirds dann Linux oder Win 10 sein…? Oder garnix weil dann wohlverdiente Rente? Fakt ist, momentan geht es auf allen Ebenen der Informationstechnik in die Cloud, egal ob es nun Windows, Apple, Android, Internet-of-Things, oder was auch immer ist, ich bin mir außerdem ziemlich sicher, dass auch Linux diesem Trend irgendwann irgendwie folgen wird (Android ist ja auch nur ein Linux).

        • GPBurth sagt:

          “Es geht den Leuten die Windows 10 ablehnen doch nicht vorrangig um die bescheuerte Optik von Win 10 und die ganzen Unzulänglichkeiten der modernen UI,
          sondern es geht ihnen um ihre Privatsphere und darum die Hoheit auf den von ihnen besessenen PC’s zu behalten.”

          Ersetze “Windows 10” durch “XP” und schon erinnert es extremst an die Argumentation gegen XP, die damals gefahren wurde – als Microsoft nur das erste Mal eine Produktaktivierung verwendete, die einen *Hashwert* über die Hardware übermittelte, nichts sonst. Damit sei man ja wiedererkennbar und das schränke die Privatsphäre ein – und dass Microsoft darüber bestimme, ob das Betriebssystem laufe schränke die Hoheit über die Hardware ein.

          Wir haben das einfach zwanzig Jahre lang immer und immer wieder gehört. Irgendwann reagiert man halt nicht mehr, wenn jemand “Wolf!” schreit… bzw. regt sich über diese Störer der Ruhe auf.

    • Gast sagt:

      Bei mir auch, Ich arbeite bevorzugt mit XP. Nur für das blöde Internet braucht man halt Windows 10. Aber ich weigere mich, das Betriebssysem auf einem Gerät zu wecheln. Dafür muß dann jeweils ein neues her.

      • GPBurth sagt:

        Du meinst das Betriebssystem, das bei Einführung wegen “Eingriff in die Privatsphäre” abgelehnt wurde? (Es übermittelt ja einen Hash der Hardware, der das Gerät womöglich eindeutig identifizierbar macht…)

        • DavidXanatos sagt:

          Nun das waren schon damals berechtigte Einwände, nur jedes darauf folgende System, war noch schlimmer.

          Oder anders gesagt: hätte man damals auf die Einwände gehört und irgendwas staatlich reguliert was jegliche nicht vom Nutzer autorisierte Kommunikation zwischen Software und Hersteller verbietet, hätten wir heute nicht den Schlamassel mit Konten zwang und ähnlichen Schweinereihen.

  22. DavidXanatos sagt:

    Zu Apple, Android und Chrome books, weil es wohl nötig ist.

    Apple hat gefühlt seid immer diesen konnten zwang und Menschen die das nicht wollten haben einfach Windows benutzt.
    Selbes mit Chrome books wem das Konzept sich vor einem Konzern zu entblößen zu wieder ist, der hat einfach Windows bis zu 7 benutzt.

    Und android nun android, geht ohne google account zum telefonieren und man bekommt firefox drauf, Musik hören geht sogar offline zu mehr muss keiner so ein schmierphone benutzen.

    Wer mit Android argumentiert hört sich so an wie, was dein Proktologe darf, muss auch die Kassiererin im Supermarkt dürfen, wen ihr versteht was ich meine.
    Und nein ich meine nicht abkassieren ;)

    Das Problem mit Windows 10 ist das Windows bis jetzt eben der Zufluchtsort für Menschen war die keine Cloud wollen aber auf den Einsatz von Software angewiesen waren welche nicht unter Linux läuft, oder die Hardware haben welche Linux nicht gut unterstützt, gefühlt 90% aller Laptops und Tablets.

    Nun wird dieser großen Gruppe an Nutzern ihr einziger funktionieren Zufluchtsort streitig gemacht.

    Da ist es doch einsichtig das die Leute auf die Barikaden gehen und sich darüber furchtbar aufregen.

  23. aDude sagt:

    Hm, durch diese Masse an Beiträgen zu diesem Thema, aber auch zu Windows 10 an sich, habe ich einige interessante Erkenntnisse gewinnen können.

    Gleich vorweg, Linux ist scheiße!
    Der MS-Kontenzwang betrifft nur DAUs mit ihren „billigen“ Home-Versionen.
    Man darf auch in Frage stellen, ob es überhaupt ein Zwang ist, denn jeder „normale“ Mensch registriert sich freiwillig, außer DAUs natürlich. DAUs registrieren sich in der Regel unfreiwillig.
    Durch die Registrierung erhält man zudem einen Mehrgewinn und das will was heißen! Office 365 muss man damit nutzen, hat technisch irgendwas mit einer Cloud zu tun. OneDrive, auch eine weitere Cloudgeschichte, glaube ich zumindest. Jedenfalls gibt es irgendwie ziemlich viel Cloud, die man durch einfaches Registrieren bekommt. Toll, nicht!? Bei so vielen Wolken muss man leider hin und wieder, jedoch nur vereinzelt, mit Gewitter rechnen, das sich darin äußert, dass man keine Verbindung zu manchen Diensten herstellen kann. Kommt aber so gut wie gar nicht vor, somit viel Rauch um nichts!
    Die Registrierung hat auch seine sonnigen Seiten.
    Eine ganz Besondere ist, und das passiert ganz automatisch, man kann eine aussterbende Art vor der Ausrottung bewahren, den Support!
    Die bloße Registrierung eines MS Kontos kann helfen diesen etwas zu vermeiden, dann hat er vielleicht genügend Zeit sich zu erholen und kann sich hoffentlich vermehren. Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn man helfen konnte!
    Außerdem, wenn man sich entschließt doch Office 365 zu nutzen (wie bereits erwähnt, Registrierung vorausgesetzt), erhält man mit Office die perfekten Textrahmen und nicht so schmuddeliges Zeugs wie von Softmaker oder gar LibreOffice!

    Und noch was erfreuliches. Um meine Gesundheit muss ich wohl auch nicht bangen!
    Da ich nicht schmerzbefreit bin und um gewisse körperliche und/oder seelische Schmerzen besorgt war, durfte ich hier nun tatsächlich erfahren, dass es gar nicht weh tut. Allerdings muss ich dem noch nachgehen, da mir bislang die Informationen fehlen, ob es sich allein nur auf die Registrierung bei MS bezieht oder Windows 10 im Allgemeinen.
    Grund zur Sorge war ein Gerücht, von dem ich gehört habe, dass der regelmäßige Gebrauch von Windows 10 evtl. doch Nebenwirkungen nach sich ziehen könnte.
    U. a. Schweißausbrüche, Kopfschmerzen wegen möglichen langwierigen Fehlerbehebungsmaßnahmen nach Updates.
    Bauchschmerzen wenn Windows 10 seine Periode hat und man auf neuere Versionen gezwungen gehoben wird.
    Aggressionsaufkommen (irgendwann auch Depressionen?) wenn man sich in manchen Blogs zum Thema Win 10 mit unbelehrbaren DAUs oder Andersdenkenden auseinandersetzen muss.
    Wer weiß was noch…

    Ich bin jedenfalls dankbar für alle Zwänge Entscheidungen die MS für mich trifft, da ich zugegebenermaßen absolut überfordert bin mit zuviel Freiheit.
    Auch deshalb ist Linux scheiße!
    Ich käme noch auf so irrsinnige Ideen wie das Hinterfragen mancher Maßnahmen. Wenn man hier im Blog häufig mitliest, bekommt man auch langsam mit welche hochkarätige Individuen hier posten. Von Sicherheitsexperten über Administratoren bis zu technisch versierten Menschen, die ihre Smartphones ohne Google am Laufen haben und anderen Cracks.
    Manche der benannten Individuen sagen ja so Vieles, z. B. Sachen wie:
    „…das machen alle so…“
    „…die meisten / wenigsten / jeder…“
    „…sind halt ahnungslos…“
    „…Profis haben…“
    „…das tun nur DAUs…“

    Darüber hinaus sind solche Aussagen ein guter Ratgeber und basieren auch bestimmt auf Fakten, denn die werden es ja wissen müssen. Ich halte es genau so, bin ja kein DAU! Sich nicht über Apple oder Google beklagen, dafür aber zu jedem Scheiß von MS die Klappe aufreißen und zu deren wohlwollende Maßnahmen und/oder Politk Bedenken anmelden oder sich gar zu beschweren. Das macht auch überhaupt gar keinen Sinn, zumal man über die Jahre tausende Euros in Windows Hard- und Software verbraten hat. So ist das ja auch vollkommen richtig wenn man anderen den Rat gibt bei Apple anzuklingeln, mitsamt seinem Windows-Zeug.
    Freiheit liebenden Nasen könne sich auch Richtung Linux verziehen (obwohl Linux ja scheiße ist, falls ich das noch nicht erwähnt habe) oder bei Commodore anheuern. Egal, irgendwo wird sich bestimmt ein Plätzchen finden lassen für solche Querulanten!

    Hier mal ein paar Dinge, die ich bei Windows 10 richtig gut finde, da ich es selbst nicht nutze:
    Telemetrie! Je mehr umso besser, denn dadurch wird Windows immer besser und Fehler können eher vermieden werden.
    Stets neuere Build-Versionen. Man muss kein neues Windows mehr kaufen, alles umsonst!
    Erkenntnisfundgrube – Jede Menge Apps von denen ich gar nicht mal wusste, dass ich diese nicht brauche.
    Einige neue Spiele! Hide & Seek (Versteckspiel) und Memory. Beschreibung: Suche die alten/neuen Einstellungen und Funktionen. Haben alle Einstellungen noch ihren ursprünglichen Wert?
    Ein Spiel gibt es mittlerweile in allen Windows Versionen, verspricht Gänsehaut und Schadenfreude und nennt sich „Windows Updates“!

    — Satire off —

    Obwohl ich zugeben muss, dass ich mich einiger Klischees bedient habe und die Schreibe nicht jeden erfreuen wird, aber das musste mal raus!
    Und bestimmt fühlt sich so mancher, von MS bekehrter Apostel, auf den Schlips getreten und wird mich von der himmlischen Cloud mit religiösem Eifer in die Hölle verdammen, wo ich, falls ich jemals über die Linux Kommandozeile hinaus komme, in aller Ewigkeit den Rest der Zeit damit verbringen muss, perfekte Textrahmen unter LibreOffice zu erstellen!
    Halleluja!

  24. Gast sagt:

    So, wunderbar, Ordner kann NICHT geändert werden, mußte neuen Ordner anlegen, hat angeblich Administratorrechte, taucht aber unter users nicht auf. Wat nu? Kann übrigens auch keierlei Programme installieren, kommt immer Meldung Datei wäre korrupt, was Schwachsinn ist,weil ich diese Dateien zum Installieren am Win 7 PC benutzt habe, klappte alles wunderbar (PAFGerman-setup.exe, swfsetup26.exe, swffileplayersetup_1.0_exe, selbst Skype, am 22.02. neu heruntergeladen). Ein Computer mit dem ich nicht arbeiten kann nützt mir allerdings nix. Irgendwelche Ideen?

  25. Günter Born sagt:

    Das Thema hat nun über die c’t bei SPON Eingang gefunden.

  26. Dirk sagt:

    Im übrigen habe ich mir angewöhnt bei der Installation und anlegen des ersten Nutzers kein Passwort zu vergeben. Damit umgeht man die immer nervigeren Wiederherstellungshinweise, superduper sichere Passworthinweise und Fragen wie der ersten Liebe + am Ende eventuell Handynummer und ähnlichen Blödsinn.
    Passwort lässt sich nach dem ersten Login per strg,alt,entf sofort und einfach setzen ohne jedwede Gängelung.

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