Home Office: Vodafone Breitbandanschluss und VPN-Probleme

Noch ein kleines Update in Sachen ‘ich habe einen Breitbandanschluss, aber ich kann keine VPN-Verbindung aufbauen’. Davon können aktuell Leute im Home Office betroffen sein, die neuere Breitband-Kabelanschlüsse für den Internetzugang haben. Bei Vodafone könnte es mittelfristig eine Lösung geben, denn inzwischen ist man zur Erkenntnis gelangt, dass eine neue Firmware Probleme mit IPSec hat. Hier einige Informationen.


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Worum geht es genau?

Leute mit modernem Breitband-Internetanschluss, die momentan wegen der Coronavirus-Pandemie ins Home-Office wechseln, stellen möglicherweise fest, dass sie keine VPN-Verbindungen einrichten können – es gibt Fehlermeldungen. Das Ganze hängt wohl vom Provider und dem Zugang (hier Kabelnetz) zusammen. Speziell Vodafone-Kunden mit neueren Cable Max 1000-Breitband-Anschlüssen scheinen betroffen.

Blog-Leser Thoma B. hatte mich vor einiger Zeit per Mail auf die Sache, die ihm unter die Augen gekommen ist, angesprochen. Je nach Tarif ist es Nutzern, speziell in Kabelnetzen, nicht mehr möglich, VPN-Verbindungen aus dem Home Office in die Firma aufzubauen. Ich hatte den Sachverhalt ausführlicher im Blog-Beitrag Breitband-Anschluss und kein VPN im Home Office beschrieben.

Firmware-Probleme bei Vodafone

Blog-Leser Thoma B. wies mich nun erneut per E-Mail auf eine ergänzende Information hin (danke dafür). Denn mittlerweile hat Vodafone festgestellt, dass deren aktuelle Firmware Probleme mit IPSec hat. Im Vodafone-Support-Forum findet sich ein Thread mit dem Titel Kein VPN seit Umstellung auf CableMax 1000.

Dort reagieren Nutzer auf einen Post des Moderators Wallace, der wohl von den festgestellten Firmware Problemen mit IPSec berichtete. Es läuft wohl gerade ein Feldtest mit einer neuen Firmware, die das Problem beheben soll. Welche Konstellationen aber genau betroffen sind und wer an diesem Feldtest teilnehmen kann, ist mir bisher aber unbekannt.

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3 Antworten zu Home Office: Vodafone Breitbandanschluss und VPN-Probleme

  1. Otmar Kratzer sagt:

    Habe ähnliches beobachtet.
    Habe mit meiner Schwester einen Site to Site VPN zwischen zwei Fritzboxen.
    Meine Fritzbox hängt hinter einem Vodafone-Router.
    Zuvor gab es nie Probleme. Seitdem ich auf Cable Max gewechselt habe und das Vodafone Router Gerät getauscht wurde, kann ich den VPN nicht mehr aufbauen.

    • Dat Bundesferkel sagt:

      Das liegt daran, daß man Dir DS-Lite angedreht hat. Hierbei werden die für VPN notwendigen Ports nicht (nur) im Router konfiguriert (NAT), sondern müßten auch auf Carrier-Seite eingerichtet werden (CGNAT). Problem: Bei DS-Lite teilen sich mehrere Anwender ein- und dieselbe öffentliche IPv4-Adresse.
      Und IPv6 Standort zu Standort beherrschen die FRITZ!Box(en) leider noch immer nicht.

      Abhilfe: Du buchst optional eine statische IPv4 Adresse hinzu (Kundenmenü), dann klappt es auch wieder mit Standort zu Standort zwischen den Boxen.

      Info:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Carrier-grade_NAT

  2. Benjamin L. sagt:

    Guten Tag.
    Wir haben mehrere Mitarbeiter mit Unitymedia (Vodafone) Kabel daheim die mit der Cisco VPN Verbindung so ihre Probleme hatten. Wir haben den MTU Wert der Clients von 1500 auf 1300 reduziert, dies half.

    1. CMD als Administrator starten!
    2. verbundene Netzwerkkarte anzeigen lassen

    netsh interface ipv4 show interface

    3. Sofern „Ethernet“ die „connected“ Karte ist, lautet der Befehl wie folgt:

    netsh interface ipv4 set subinterface Ethernet mtu=1300 store=persistent

    4. Neustart

    Viel Erfolg.

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