Revil Ransomware-Hacker veröffentlichen erste Trump-Files

[English]Die REvil/Sodinokibi-Gang hat Dateien der US-Kanzlei Kanzlei Grubman Shire Meiselas & Sacks erbeutet und forderte Lösegeld. Da die Kanzlei nicht zahlt, wurden jetzt die ersten E-Mail zu US-Präsident Donald Trump veröffentlicht.


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Worum geht es bei Grubman Shire Meiselas & Sacks?

Grubman Shire Meiselas & Sacks ist eine amerikanische Anwaltskanzlei, die vor allem Prominente vertritt. Der REvil/Sodinokibi-Gang ist es gelungen, die IT-Systeme der US-Kanzlei Kanzlei Grubman Shire Meiselas & Sacks zu infiltrieren. Dabei wurden nicht nur Dateien verschlüsselt, sondern auch 750 GByte an Daten abgezogen. Ich habe die Tage über folgenden Tweet davon erfahren. Kaspersky hat einen Artikel dazu veröffentlicht.

Der Fall schlägt in der Öffentlichkeit einige Wellen. Die REvil/Sodinokibi-Gang fordert nun Lösegeld und droht mit der Veröffentlichung der Daten, falls die Kanzlei nicht zahlt. Druckmittel sind wohl sensiblen Daten (Verträge, Geheimhaltungsvereinbarungen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Korrespondenz) prominenter Kanzleikunden. Ursprünglich waren wohl 21 Millionen US-Dollar Lösegeld in Diskussion.

Inzwischen haben die russischsprachigen Erpresser die Forderungen aber auf 42 Millionen US-Dollar erhöht und drohen mit der Veröffentlichung von Dateien mit kompromittierenden Informationen über US-Präsiden Donald Trump. Nachfolgender Tweet geht auf einen englischsprachigen Bericht dazu ein.

Unklar ist in diesem Fall, was hinter der Drohung steckt, die „dirty laundry“ Files (schmutzige Wäsche) von Trump zu veröffentlichen. Denn Trump war wohl nie Kunde der Kanzlei, wie heise hier schreibt. Im Artikel von heise heißt es noch, dass eine Frist von einer Woche für die Lösegeldzahlung gelte.


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Obigem Tweet entnehme ich, dass nun die ersten 169 ‘Dirty Laundry’ E-Mails zu Donald Trump an die Öffentlichkeit gekommen seien. Forbes hat die Details aufbereitet. Aktuell scheint aber wenig brisantes in den 169 Dateien zu finden zu sein. Trump wird zwar erwähnt, aber Forbes schreibt: ‘Es sieht so aus, als ob die Erpresser im Datenberg nur noch dem Wort Trump gesucht und dann 169 Dateien veröffentlicht haben’.


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7 Antworten zu Revil Ransomware-Hacker veröffentlichen erste Trump-Files

  1. 1ST1 sagt:

    Da die Trump-Daten in diesem Hack im öffentlichen Interesse sind, sollten diese Hacker wirklich mal was Gutes tun, und diese Sachen an Wikileaks geben. Die Bettwäsche von Lady Gaga interessiert dagegen niemand.

    • Erik sagt:

      Ja dann würden sie vielleicht auch mal erfahren das Trump keinen einzigen Krieg angefangen hat,Obama dagegen 7 und alle Vorgänger ebenso wenn ich mich nicht irre.

      Ist schon ein ganz schlimmer-steht ja in der Presse!

      • bohlscrenk sagt:

        dumm + auffällig allerdings, dass dein trump ein gefährliches, weil extrem dummes genetisches Fehlerchen der „Natur“ darstellt. Dazu der Haar-Schwachsinn a la orange Tupeet. Manch Volldummi nennt das sogar „Frisur“.
        Und wählt dies überflüssige Erpelchen. Anstatt es niemals auch nur entfernt in die Nähe von jeglicher Entscheidung für ein Gemeinwesen zu lassen.
        Denn, sowas nimmt man nicht ernst, das entsorgt man. Sofort.

        • Günter Born sagt:

          Ok, damit soll es bezüglich ‚Trump-Bashing‘ hier im Thread genug sein. Wenn ich die Informationen richtig interpretiere, waren es E-Mails, die sich auf Trump bezogen – das ist der Sachverhalt, der im Text thematisiert wurde. Alle politischen Schlussfolgerungen dürft ihr auf politischen Seiten kommentieren. Hier im Blog geht es um das Thema Ransomware und geleakte Daten.

  2. Blupp sagt:

    Sollen sie die Trump-Daten doch veröffentlichen.
    Falls die Brisanz dieser Daten genügt seine Wiederwahl zu verhindern, hätten die Hacker der Menschheit zur Abwechselung mal Gutes getan.
    Gibt es eine Möglichkeit für die Veröffentlichung zu spenden?

  3. Günter Born sagt:

    Bezüglich der Trump-Files scheinen die Erpresser wohl geblufft zu haben, wie ich dem neuen Tweet entnehme.

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