Windows 10 Version 2004: Probleme bei Optane-Systemen

[English]Benutzer von Systemen mit Intel Optane Speichertechnologie sollten nicht auf das Windows 10 Mai 2020 Update (Version 2004) aktualisieren. Das führt zu Problemen.


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Intel Optane ist eine 2017 erstmals vorgestellte Technologie für Speichermodule, die die Leistung von Desktop- und Laptop-Computern für weniger Geld verbessern soll. Voraussetzung ist, dass das System einen Intel Core Prozessor der 7. Generation (Kaby-Lake) und einen 200er-Mainboard-Chipsatz aufweist. Dieser Beitrag enthält einige Hinweise dazu.

Optane macht Ärger nach Windows 10 V2004-Upgrade

Benutzer mit Intel Optane Systemen sehen sich nach einem Upgrade auf das Windows 10 Mai 2020 Update (Version 2004) aber vor Probleme gestellt. Auf Twitter hat jemand das Problem in folgendem Tweet angesprochen.

Ein weiterer Nutzer beschreibt das Problem hier im Intel-Forum. Auch im Fedback-Hub (abrufbar nur unter Windows 10) gibt es mehrere Einträge (1, 2, 3). Es wird den Betroffenen ein Intel® Optane™ Memory Pinning Error:

‘Unable to load DLL ‘iaStorAfsServiceApi.dll’

angezeigt. Die Fehlermeldung wegen eines Kompatibilitätsproblems mit installierten Treibern auftreten.

Supportbeitrag zeigt eine Lösung

Intel hat daher diesen Supportbeitrag zum Thema veröffentlicht. Die Ursache des Problems ist, dass bei jedem größeren Betriebssystem-Update werden alle Geräte mit den am besten passenden Treibern neu installiert werden. Beim Funktionsupdate auf Windows 10 Version 2004 ist das der Fall.


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Konkret wurde mit dem RST-Treiber 17.5.0.1017 die Art und Weise geändert, wie die Intel® Optane™ Memory-Pinning-Komponenten installiert werden. Wenn der Treiber zu irgendeinem Zeitpunkt von einer Version vor 17.5.0.1017 auf eine neuere Version aktualisiert wurde, kann das Betriebssystem-Update versuchen, die entfernten Installationsdateien der früheren Versionen erneut anzuwenden.  Dabei gibt es aber möglicherweise Konflikte.

Die Lösung besteht laut Intel darin, über die Systemsteuerung und den Eintrag Programme und Funktionen die dort aufgeführten Intel Optane Pinning Explorer Extensions anzuwählen und dann reparieren zu lassen. In einem weiteren Schritt müssen die alten Intel® Pinning Shell Extensions deinstalliert werden. Die Schritte sind im Supportbeitrag beschrieben. Genau wie Martin Geuß kann ich diesen Workaround aber mangels Optane-System nicht ausprobieren.

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3 Antworten zu Windows 10 Version 2004: Probleme bei Optane-Systemen


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  2. Anonymous sagt:

    Könnte es sein dass das Windowsupdate auch diese Meldung auswirft (s.u)
    wenn nur der RST 17.8 (für Raid) installiert ist obwohl kein Optane genutzt wird?

    “Das Windows 10-Update für Mai 2020 ist in Vorbereitung.
    Wir bieten dieses Update für kompatible Geräte an, Ihr Gerät ist dafür jedoch noch nicht bereit.
    Sobald Ihr Gerät bereit ist, wird das Update auf dieser Seite als verfügbar angezeigt. Im Augenblick müssen Sie nichts weiter”

    Könnte natürlich auch an was anderem liegen, ich habe aber nichts was hier aufgeführt wäre:
    https://docs.microsoft.com/de-de/windows/release-information/status-windows-10-2004

    Fatalerweise meldet dieses Tool:
    https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=799445

    “Dieser PC ist kompatibel” wtf!

  3. deoroller sagt:

    “Genau wie Martin Geuß kann ich diesen Workaround aber mangels Optane-System nicht ausprobieren.”

    Wenn es bestimmte Konstellationen nicht bei Windows Insidern gibt, werden die Benutzer in der freien Wildbahn immer Probleme haben und das Insider Programm ist für die Katz. MS hätte wenigstens mal feststellen müssen, was es bei Windows Insidern nicht gibt, aber trotzdem bei den Windows Nutzern anzutreffen ist und genau das vorab selbst testen müssen. Alternative ist, einigen Insidern die Hardware zur Verfügung stellen, die sie sich selbst nicht anschaffen. Oder die “exotische” Hardware wird offiziell nicht mehr unterstützt, so dass sich das Problem auf natürliche Weise erledigt, weil die dann Linux oder ähnliches nutzen. 32 Bit Windows 10 wird demnächst auch beendet. Da gab es nach meinem Wissen auch keine Windows Insider.

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