Windows 10: Update-Terminpläne angepasst

[English]Microsoft hat seine Terminpläne, wann Updates für Windows 10 und Microsoft 365 freigegeben werden, bzw. und in Unternehmensumgebungen ausgerollt werden können, veröffentlicht. Datei ist auch der Update-Plan für Windows 10 20H2 (Herbst-Update) bekannt geworden.


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Update-Plan für Windows 10/Microsoft 365

Ich verfolge es ja nicht mehr so nah, aber den Kollegen von deskmodder.de ist es hier aufgefallen.

Das Ganze geht auf auf den Techcommunity-Beitrag Transform Windows feature updates with a servicing calendar vom 18. Juni 2020 zurück. Microsoft versucht Administratoren im Unternehmensumfeld Informationen an die Hand zu geben, wann sie sich für bestehende Umgebungen auf Windows 10-Feature-Updates per Windows Update for Business einstellen sollen. Idee ist es, das Rollout von Upgrades konsistenter und mit größerer Automatisierung ablaufen zu lassen.

Der Hintergrund ist der unselige halbjährliche Upgrade-Zyklus im Frühjahr und im Herbst für Windows 10-Feature-Updates. Bisher konnte man sich nie sicher sein, ob ein Frühjahrs-Update im März, April, oder wie jetzt bei der Version 2004 erst im Mai kommt. Nun heißt es im Artikel:

Semi-Annual Enterprise Channel (Preview) – Released in March and September. Use this channel to have users receive feature updates quicker than the Semi-Annual Enterprise Channel. Testing of Microsoft 365 Apps on these releases will occur as a separate motion from Windows 10 feature updates.

Für Unternehmen soll der halbjährliche Enterprise-Kanal (Preview) jeweils im März und im September des Jahres Feature-Updates erhalten.

Ich habe das Ganze mal überflogen. Der ganze Techcommunity-Artikel ist eine wilde Zusammenfassung von Empfehlungen, Optionen und was weiß ich – der imho mehr verwirrt als dass er hilft. Interessant ist der Abschnitt 'Annual – Apply one feature update every calendar year', wo Microsoft einen Beispiel-Plan zeigt, bei dem einmal im Jahr ein Feature-Update in einer Unternehmensumgebung, abgestimmt auf die Release-Zyklen von Microsoft Endpoint Configuration Manager und Microsoft 365 Apps, ausgerollt wird.

01_annual-cadence.png

Jährliche Funktionsupdates, Quelle: Microsoft


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Auch zum Windows 10 20H2 Feature-Update hat Microsoft etwas in folgendem Kalender geschrieben.

02_rapid-cadence.png

Schnelle Upgrades, Quelle: Microsoft

Die Bilder werden durch Anklicken vergrößert. Lest euch den Techcommunity-Beitrag von Microsoft bei Bedarf durch und zieht das heraus, was relevant erscheint.


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4 Antworten zu Windows 10: Update-Terminpläne angepasst

  1. JohnRipper sagt:

    Braucht man nicht lesen. Wir wir das nächste Feature Upgrate ausrollen, ist es eh wieder anders …

  2. Triceratops sagt:

    Bei Microsoft ist der Updateplan wohl etwas durcheinander. Auf meinem AMD System (FM2+ Plattform) wurde heute kurioserweise das Intel Microcode Update von Januar 2020 (KB4497165) installiert. Keine ahnung was ich als nutzer eines AMD Systems mit einen Microcodeupdate soll das für Intel Systeme gedacht ist. Jetzt drehnse bei Microsoft offenbar komplett am Rad wa^^.

    https://abload.de/image.php?img=windows10updateverlau8dk70.jpg .

    auf Windows 10 x64 1909.

  3. Andres Müller sagt:

    Microsoft bedient sich noch immer der falschen Bezeichnung "Feature Update" obwohl die Service Dauer eindeutig jeweils von Funktions UPGRADEs des Betriebssystems und der darin integrierten Microsoft Apps gekennzeichnet ist.
    diese Hartnäckigkeit Upgrade als Update zu bezeichnen ist aus meiner Sicht kriminell und ich frage mich warum die EU so etwas zulässt.

    Der Unterschied zwischen Update und Upgrade ist nämlich sehr gross, ein Update hinterlässt bei unveränderten Schnittstellen keine möglicherweise unüberwindbar inkompatible Software und Hardware. Der gekaufte Drucker zum Beispiel benötigt keinen völlig neuen Treiber und die Garantie des Herstellers für ein bestimmtes Betriebssystem bleibt erhalten.

    Dies ist bei einem Upgrade jedoch vollkommen anders, da können auch neue Funktionen hinzukommen, bestehende Funktionen können etwas anderes bewirken als vorher und es können auch bestehende Funktionen vollständig entfallen.

    Bei Microsoft ist es eindeutig so dass bei der falschen Bezeichnung "Feature Update" keine Garantie darauf besteht das bestehende Hardware oder Software weiterhin funktionieren können.

    Die Hersteller von Hardware für Windows 10 können im Prinzip keine Funktions -Mindestgarantie von einem Jahr mehr vergeben, da alle 6 Monate ein Upgrade von Funktionen stattfindet mit unvorhersehbaren Änderungen des Betriebssystems an dessen Schnittstellen und Funktionen.

    Das ist ein ungelöstes und nicht nur juristisches Problem, es vernichtet alle 6 Monate Weltweit Milliarden Werte und erzeugt global ein ungeheures Ausmaß von Abfällen und Energie, sowie vernichteten Arbeitsstunden die für die Wartung dieses Betriebssystems und der darauf laufenden Software und Hardware draufgeht infolge der halbjährlichen Upgrade.
    Dies ergibt gegenüber der globalen Klimaerwärmung alle 6 Monate eine enorme zusätzliche globale Belastung der Umwelt durch Hardware Abfälle, verlorener Energie und Arbeitsstunden die viel kleiner wären wenn Microsoft eine wie früher längere Funktions -Kompatibilität einhalten würde und nicht die Welt hartnäckig im Sinne von Fake News mit verlogenen Wortschöpfungen wie "Feature Update" kontaminieren würde.

    • Bernard sagt:

      Dass "alle 6 Monate Weltweit Milliarden Werte" vernichtet werden, scheint aber wirklich NIEMANDEN zu stören.

      ALLE grossen Konzerne nutzen seit Jahren Windows 10 ohne mit der Wimper zu zucken. Und selbst der "kleine Mann" freut sich auf die nächste Version, wie ich hier immer wieder erlebe.

      Somit scheint das Ganze überhaupt kein Problem zu sein. Der eine oder andere Spezialist moniert es, aber für die Praxis scheint es keine Relevanz zu haben.

      Offensichtlich verfährt man nach dem Motto: "Der Drucker tut es nicht mehr? Einfach einen neuen kaufen. Der hat zusätzlich auch neuere Technik."

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