Windows 10 May 2020 Update erzeugt ESENT-Warnungen

[English]Im Windows 10 May 2020 Update gibt es wohl intern einige Bugs, die zu Problemen führen. Das äußert sich beispielsweise in kruden Einträgen 642 in der Ereignisanzeige, wo ESE meldet, dass es nicht in die ESENT-Datenbank schreiben kann.


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Ich bin über den nachfolgenden Tweet von Windows Latest auf dieses Problem aufmerksam geworden.

Das Kürzel ESENT steht für Extensible Storage Engine (ESE), welche als ESENT.DLL in allen Windows-Versionen seit Windows 2000 ausgeliefert wird. Die ESE-Runtime (ESENT) wird nach der Windows 10-Anmeldung gestartet. Sie unterstützt die Desktop-Suche und die Indexierung eines Medienkatalogs im Betriebssystem, so ein Microsoft-Moderator.

Jede Menge ESENT-Einträge in der Ereignisanzeige

Das Problem ist, dass das Windows 10 May 2020 Update jede Menge 642 Einträge als Warnungen zu ESENT in der Ereignisanzeige hinterlässt. Ein Benutzer hat das in diesem Microsoft Answers-Forenpost detailliert.

ESENT 642 errors after update to version 2004

I posted in another forum section as an additional responder in someone else’s thread to having this problem. I am starting my own thread in this section hoping someone from Microsoft can respond with a fix.

Since upgrading from 1909 to 2004 (win 10 home 64 bit) late on Wednesday, I’ve now encountered 479 entries of this error in the event viewer.

Not all entries are the same but all are similar. I had this problem when I upgraded to 1903 with esent 455 errors that was fixed by adding folders TileDataLayer and Database to a Win32 system folder. That does not work for this error. I’ve run sfc /scannow and DISM. Neither showed any errors.

ESENT-Ereigniseinträge
(Quelle:Microsoft)

Die Ereignisanzeige liefern einen Hinweis, dass das Datenbankformat nicht benutzt werden kann. Es ist also ein Bock in den Routinen. Der Betroffene schreibt, das er nicht der Einzige mit diesem Problem sei. Es gibt auf Reddit und auf Microsoft Answers wohl noch weitere Meldungen. Bisher hat noch niemand einen Fix gepostet.

Die Kollegen von deskmodder.de haben hier und hier Beiträge zum Thema veröffentlicht – das Problem tritt auch schon in früheren Windows 10-Build auf. Auch dort gibt es keinen Workaround – es scheint schlicht so zu sein, dass in Windows 10 Version 2004 eine Menge kaputter Code herumdümpelt. Keine Ahnung, ob Microsoft das irgendwann mal fixt.

Ein Blog-Leser hat es in anderem Zusammenhang im englischen Blog mal drastisch auf den Punkt gebracht: Microsoft has known about the SSD trim scheduling problem for 6 months but has not even yet deigned to fix it. Additional features come first and reliability a distant second in the Nadella era. New features are irrelevant to most users. They need and want RELIABILITY but Microsoft seems gripped by some psychosis compelling it to neglect reliability in favour of its features fetish. Dem íst nichts hinzuzufügen.


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5 Antworten zu Windows 10 May 2020 Update erzeugt ESENT-Warnungen


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  2. krzemien sagt:

    Um ehrlich zu sein, hat Windows 10 das Ereignisprotokoll mit allen möglichen unsinnigen Fehlern überflutet, die seit seiner Einführung ignoriert werden können. Spuren davon finden sich überall im Internet.

    Die meisten dieser Fehler sind (offensichtlich) falsch positiv und können leicht durch Ändern von Berechtigungen usw. behoben werden. Das Problem ist, dass sie nach dem Upgrade auf die nächste Version normalerweise in derselben oder einer ähnlichen Form wieder angezeigt werden.

    Nennen Sie mich altmodisch, aber glaubwürdig und konsequent gebaut Betriebssystem und seine Komponenten sollten keine Fehler zeigen? Da zahlreiche Existenz ihren Zweck verfehlen, d. H. Diejenigen Benutzer, die gelegentlich im Ereignisprotokoll lauern, könnten etwas Wichtigeres übersehen.

    • deoroller sagt:

      Die Stecknadel im Heuhaufen zu finden, ist schwierig.
      Das wäre ja noch machbar, würde man es in einem System tun, dass nicht ständig über den Haufen geworfen wird, was zu Frustration führt.
      Bei Win7 und vorher konnte man einen Workaround oder Fix bereitstellen, um etwas in der Ereignisanzeige wieder gerade zu rücken und der funktionierte jahrelang, aber mittlerweile wurde das eingestampft, weil man sich auf Funktionsupdates mit einem Rattenschwanz an nie endenden kumulativen Updates versteift hat, mit denen das Rad ständig neu erfunden werden soll.
      Ich frage heute bei Fehler auch keinen mehr, was in der Ereignisanzeige steht, weil ich mein Essen behalten will.

      Die Marschrichtung bei MS ist unaufhaltsam und mit Vollgas gegen die Wand. Neuster Streich: Redakteure werden durch KI ersetzt, so dass man nur noch das wiedergibt, was in der Wolke gefunden wird, was das Gegenteil von Intelligenz ist. Es ist dummes Nachplappern.

  3. Sophie sagt:

    mein Problem hat jetzt unmittelbar nichts mit Windows 10 zu tun, sondern mit
    Windows 7 also nicht ganz das Thema …..
    Konkret verhält es sich so, die Updates so sie eingespielt sind, werden von mir manuell installiert
    So ist mir folgendes passiert beim Herunterfahren, der Computer ist nicht ganz
    runter gefahren sondern hat angefangen ein Update zu instalieren, keines aus der Liste. Unten tauchte nur dies kleine Symbol auf.
    Ich frage mich immer noch, um welches Update hat es sich gehandelt???
    Habe die Einstellung deaktivier.
    Habe die Installierung abgebrochen

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  5. Daniela S sagt:

    Neue Erkenntnis!
    Nach Upgrade auf 2004: Viele ESENT Warnungen ID642.
    Auswirkungen waren keine spürbar (wegen ID642 ESENT). Dennoch empfand ich sie als störend, da sie praktisch stündlich erschienen (nicht nur beim Neustart).
    Nach einer Datenträgerbereinigung (damit Windows.old gelöscht wird) verbleiben beim Neustart ca. 4 Meldungen (2x mit “svchost (5896, D,35)”, 2x mit “Catalog Database (2944,D,12)”) , der Rest ist verschwunden!
    Da bei einer Neuinstallation 2004 keine bis wenige dieser Fehler auftauchen, beim Upgrade aber so viele, veranlasste uns das, das mal zu testen!
    Das bestätigt mir, was in vielen Foren vermutet wird –> Windows bringt beim Upgrade was durcheinander. Sobald Windows.old weg ist, scheint es grösstenteils behoben zu sein.
    Natürlich keine Garantie dass das in jedem Fall hilft. Bei mir half es für Pro und Home, selbes Ergebnis.

  6. Jupp sagt:

    Leider deckt sich eine gemachte Erfahrung auch mit meiner. Microsoft hatte vor ein bis zwei Jahren mal ein Ticket beantwortet und meinte in Bezug auf die ebenso hartnäckigen 10016 (DistributedCOM) Fehler , dass dies nur Hinweise seinen und dort gespeicherte Events nicht immer Fehler sein.
    Jane, is klar. Bekommt man den Wust an Meldungen nicht in den griff, wird es eben ein “Feature”.

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