Windows 10: Zwangsupdate auf 2004 für Altversionen?

[English]Aktuell sieht es so aus, als ob Microsoft bei Windows 10 alle Schleusen öffnet und Maschinen mit älteren Betriebssystemversionen zwangsweise auf die aktuelle Windows 10-Version aktualisiert. Hier einige Informationen, was mir unter die Augen gekommen ist.


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Windows 10 V1809: Zwangsupdate auf 2004

Blog-Leser Andi hat sich per Mail bei mir gemeldet und von einer merkwürdigen Beobachtung berichtet. Dazu schreibt Andi:

Win 10 v1809, Zwang zum Funktionsupdate 2 Monate zu früh?

auf meinem HP Notebook betreibe ich noch eine v1809 von Windows 10. Die Maschine ist nicht jeden Tag in Betrieb. Zum Downloaden und Installieren der System-Updates verwende ich das Windows Update Mini Tool (WUMT).

Bis vorgestern zeigte mir das Tool noch die 2020-07 Updates für Windows 10 an (ich warte mit der Installation der Updates immer ca. 2 Wochen). Gestern Abend wurden diese Updates jedoch nicht mehr angeboten, stattdessen aber das Funktionsupdate auf v1903. Ich habe die 2020-07 Updates dann aus dem MS Update Catalog herausgesucht und manuell installiert.

So weit ich weiß, läuft der Support für v1809 Corona-bedingt noch bis September. Hast Du schon mal davon gehört, dass MS den Benutzern reguläre Updates vorenthält, um die Leute auf das nächste Funktionsupdate zu “zwingen”, das in meinem Fall eigentlich erst in 2 Monaten (frühestens) fällig wäre? Ist ja evtl. mal eine “Frage in die Runde” auf Deinem Blog wert-

Zur Beschreibung ist wenig hinzuzufügen. Ich hatte aber im Artikel Windows 10 V1809: Auto-Update auf Version 2004? auf Zwangsupdates hingewiesen. Der Support für diese Windows 10-Version läuft noch bis November 2020, siehe Supportverlängerung für Windows 10 V1809 bis Nov. 2020.

Weitere Stimmen dazu

Dualität der Ereignisse: Als ich diesen Blog-Beitrag verfasst habe, bin ich auf den Beitrag Windows 10 2004: Ältere Versionen (1809) bekommen nun verstärkt die neue Version bei den Kollegen von deskmodder.de gestoßen. Den Kollegen ist eine Aktualisierung der Release-Informationen für Windows 10 2004 aufgefallen. Würde erklären, warum man jetzt wieder Zwangsupdates anstößt.

Ergänzung: Und gerade auf Facebook den 10 Stunden alten Post eines Ex-MVP-Kollegen zum Thema gelesen:

I just wonder, why suddenly all clients in a small office got Windows 10 2004 installed automatically on their PCs without anyone clicking it. Previous installed version was 1909. I thought Microsoft will allow the users to select feature updates separately from the normally configured update policy??? Thanks for another broken evening…

Dem ist nichts hinzuzufügen – außer dass die Botschaft eines Microsoft Managers vor einigen Jahren lautetet: ‘Überlasst die Update-Installation uns, wir wissen, was gut für euch ist’ (siehe Anwender: Überlasst Microsoft die Verwaltung der Updates …).

Und außerdem: Es läuft doch gut mit dem Geschäft für Microsoft, die Anwenderschaft fliegt auf deren Produkte. Was kratzt es die Eiche, wenn ein Borstenvieh seine Schwarte an der Borke reibt, weil es irgendwo juckt. Die Windows 10 V2004 Bugs kommen in der Praxis eh nicht vor (alles Fake News aufgeblasener Blogger) und sind (falls doch da) ein ‘Fliegenschiss in der Geschichte vergangener und kommender Versionen’ – glaubt mir doch endlich.


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36 Antworten zu Windows 10: Zwangsupdate auf 2004 für Altversionen?


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  2. Chris sagt:

    Ist in meinen Augen auch logisch so, im Idealfall sollten alle alten 1809 Versionen in 2 Monate mit dem Upgrade auf die neue Version durch sein. Wartet man bis zum letzten Stichtag mit dem Zwangsupgrade werden viele Geräte nicht bis zum darauf folgenden Updatedienstag das Upgrade drauf haben.

    Auch in Firmen arbeite man mit einen 2-3 Monatigen Vorlauf und fängt nicht erst nach dem letzten Update mit den Upgrade an.

    • Andreas sagt:

      Hier geht es eher um die Tatsache, das mir 4 Monate vor Ablauf des offiziellen Support-Zeitraums der Zugriff auf die monatlichen Updates 2020-07 verweigert wurde und stattdessen nur noch das Angebot zum Upgrade auf v1903 besteht. So etwas nenne ich einen schmutzigen Trick. Außerdem ist die Zusage für einen Support bis November 2020 nichts wert, wenn Nutzer nur noch mit nicht unerheblichem Zeitaufwand an die monatlichen Updates herankommen (Suche im Update Katalog und manuelle Installation).

      Mal sehen, wie sich das zum August-Patchday darstellt. Ich habe auf jeden Fall z.Z. keine Zeit ein Upgrade auszuführen. Die Erfahrung beim Upgrade von v1803 auf v1809 hat schon gezeigt, dass ich hinterher einige Einstellungen wieder so setzen musste, wie sie für mich am nützlichsten sind. Ein Funktionsupdate ist eben kein Update sondern eine Neuinstallation, bei der die vorherige Systemkonfiguration nur unvollständig übernommen wird.

      • Hans Brender sagt:

        Manchmal kann ich es nicht nachvollziehen. Ich bin Insider und bekomme so jede Woche ein Update. Installation in der Mittagspause. Und alles ist so wie es war.

      • Andreas sagt:

        So, mittlerweile ist es August und der Patchday ist da. Meine Befürchtung hat sich bestätigt: Auch diesen Monat wird mir das Monthly Rollup nicht angeboten.

        MS ist wohl der Meinung, sich an die eigenen Zusagen (Support für Windows 10 v1809 bis einschl. November 2020) nicht halten zu müssen.

  3. Patrick sagt:

    Obwohl ich ja die 1909 Version auf beiden Rechnern habe, werde ich zumindest auf einen nun erstmal wieder die Update Verzögerung einstellen. Ich mag keine unangenehmen Überraschungen. Der Hinweis im Beitrag, dass bei jemanden sogar schon die 1909 automatisch angepackt wurde, gefällt mir diesbezüglich nicht.

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  5. Olaf E. sagt:

    Ich habe erst neulich einen Remoteclient eines Kunden zerschossen, als ich das Update mittels Media Creation Tool installiert habe. Angeblich wäre der Bildschirm schwarz gewesen (dass teilweise WLAN-Einbuchungen verloren gehen, ist bei einem remote durchgeführten Update schon lästig genug) und der Kunde hat das Gerät irgendwann hart ausgeschaltet.
    Ich weiß nicht, ob er das mehrfach getan hat und so ein Rollback abgewürgt hatte, aber nachdem Windows wieder hochgefahren war, klappte die Anmeldung nicht.
    Über eine kabelgebundene Netzwerkverbindung kam ich dann zumindest auf die C$-Freigabe – und musste feststellen, dass die Ordner Programme und Programme (x86) gähnend leer waren. Die Benutzerprofilordner waren wenigstens noch vollständig. Die Binaries im Windows-Ordner waren in diesem Fall die der 1809, was auf einen versuchten Rollback hindeutet. Einen Ordner Windows.old gab es nicht.

  6. Attila sagt:

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Microsoft muss bis zum Supportende dafür sorgen dass alle Systene das Update erhalten haben. Erst mit Ablauf des Supports damit zu beginnen führt zu deutlich mehr Problemen. Zu viele Dowloads auf einmal, zu viel Supportaufwand auf einen Schlag, und dazu noch das Messer im Rücken: “Es kommen keine Updates mehr für dein System… du musst jetzt unbedingt updaten”. Sorry, aber so kann man nicht professionell arbeiten. Es betrifft nur Versionen die aus dem Support laufen, das heißt in der Zwischenzeit gab es mindestens zwei oder drei weitere Upgrades, die jetzt nicht von dem “Zwang” betroffen sind. Wenn jemand jetzt wegen Zwangsupdates rumheult (sorry wenn ich das so deutlich sage) der hat einfach die vergangenen zwei Jahre schlichtweg geschlafen! Man hätte in der Zwischenzeit 1903 oder 1909 geplant installieren können und es gäbe dann aktuell auch keinen Grund zur Klage. Sorry, aber es ist einfach zu einfach gedacht wenn man sich zwei Jahre auf die faule Haut legt und dann Microsoft den schwarzen Peter in die Schuhe schieben will. Das Versäumnis ist dem Sysop anzulasten. Microsoft versucht nun dem Sysop aus der Misere zu helfen indem das Upgrade rechtzeitig angestoßen wird, bevor die Updates eingestellt werden und der Sysop damit in eine sicherheitstechnisch prekäre Lage gebracht wird und zudem noch gezwungen wird in kürzester Zeit zu handeln. MS hat ihm quasi die Pistole von der Brust genommen! Aber hey, Microsoft ist immer der Böse … mich trifft nie eine Schuld.

    • Günter Born sagt:

      Sorry, ich verstehe deine Argumentation nicht!

      Es gibt KEINEN Grund, ein Windows 10 Version 1909 auf 2004 (mit allen Bugs) zu aktualisieren.

      Es gibt KEINEN Grund, ein Windows 10 bis Windows 1903 auf die 2004 (mit allen Bugs) zu aktualisieren.

      Würden die auf Windows 10 Version 1909 aktualisieren, hätte keiner was gesagt – bzw. ich hätte eine Fußnote verfasst und gut ist.

      So geht deine Argumentation am Kern vorbei – und hilft einem Admin nicht, der in der V1909 oder 2004 wegen Bugs bisher bestimmte Sachen schlicht als kaputt ansieht und nicht wechseln konnte.

      Und nein, ich zitiere hier jetzt nicht den Eddi Stäuber …

      • Ärgere das Böse! sagt:

        Man müsste wissen, was in den Einstellungen verändert wurde, dass von 1903/1909 auf 2004 upgradet wurde. Einfach so sollte das nicht passieren.
        Könnte diese Meldung ein Bug sein?

      • Attila sagt:

        Halt – du schreibst oben über Version 1809 – von Version 1903 oder 1909 war nie die Rede oben. Ich habe die automatischen Updates von 1809 auf 2004 thematisiert, da 1809 ausläuft. Diese autom. Upgrades sind daher völlig korrekt und auch so angekündigt von MS. Zu anderen Dingen habe ich nie was gesagt. Außerdem ist das Supportende der beiden neueren Versionen nicht in Kürze. Da dürfte es natürlich kein automatisches Update geben jetzt. Aber das wird in dem Beitrag doch gar nicht thematisiert.

        • Andreas sagt:

          Und nochmal für die, die Texte nur überfliegen und nicht gründlich lesen:

          Ich habe kein Problem mit dem Zwangsupdate meiner v1809 auf v1903 (oder eine neuere Version, wenn es nicht gerade die v2004 ist).

          Ich habe ein Problem damit, für ein System, dessen Support-Zeitraum erst in 4 Monaten ausläuft, keine Monthly Rollups mehr angeboten bekommt.

          Würden mir SOWOHL das Funktionsupdate auf die nächste Version ALS AUCH die Monthly Rollups angeboten, würde ich auch keinen Grund sehen, mich zu beschweren.

          Und wer der Meinung ist, dass so ein Funktionsupdate ja keine große Sache und nachher alles so wie vorher ist, der hat nur wenige Anpassungen an seinem System vorgenommen.

          Aber ist schon klar, Microsoft macht immer alles richtig und Windows ist überhaupt das beste OS weit und breit, denn wenn es nicht so wäre hättet ihr Fanboys euch ja geirrt.

        • Günter Born sagt:

          Again, wir reden aneinander vorbei.

          Alle Windows 10-Versionen bis V1903 laufen im Nov./Dez. 2020 aus. Dass da ein Upgrade stattfindet ist ok.

          Nicht ok ist, dass auf die letzte Build aktualisiert wird.

          Und wenn Du den englischsprachigen Absatz am Artikelende liest, da ist W10 V1909 thematisiert (Previous installed version was 1909) – und der Junge ist Ex-MVP im Admin-Umfeld …

          • 1ST1 sagt:

            Warum soll das Update auf 2004 nicht Ok sein? 99,9% der Nutzer von 2004 haben damit wahrscheinlich kein Problem.

          • Ärgere das Böse! sagt:

            @ 1ST1 sagt:
            25. Juli 2020 um 19:11

            Ganz einfach: Weil es jemand nicht will.

  7. Henry Barson sagt:

    Interessant, bei einem Bekannten mit HP Pavillion Laptop mit Windows 10 Home ist es genau umgekehrt, da wo bei anderen Rechnern das Upgrade auf 2004 feilgeboten wird, steht dort nur der Hinweis, dass man an dieser Stelle benachrichtigt wird, wenn es für dieses System auch fertig/freigegeben ist.

    • Peter sagt:

      Da habe ich noch im Hinterkopf, dass die Hardware ausreichend / passend sein muss.

      Allerdings: wie (und wo !) so eine Auswertung der HW-Konfiguration denn erfolgen würde, damit so eine Rückmeldung gegeben werden kann …
      hony soit qui mal y pense (ein Schelm, wer Böses dabei denkt).

  8. 1ST1 sagt:

    Ich finde es durchaus Ok wenn 1809er gegenwärtig automatisch auf eine aktuellere Edition upgedated werden. War lange genug Zeit das selber zu tun. Manchmal müssen die Leute eben zu ihrem Glück gezwungen werden. Dazu eine kleine Annektote….

    Ich bin gerade in einem Ferienhaus in der Nähe der dänischen Grenze. Da lag es nahe, mit den Kindern mal nach Billund ins Legoland zu fahren, allerdings 200 Euro für die Familienkarte war happig, und musste wegen Corona-bedingten Maximalkontigent eh online gebucht und ausgedruckt mitgebracht werden. Ich fand dann ein Sonderangebot von Groupon, für die Hälfte des Preises, musste auch ausgedruckt werden, um es am Eingang vorzulegen. Notebook habe ich dabei, aber keinen Drucker. Also kurz recherchiert, in der nahen Kleinstadt gibt’s einen Copyshop, der auch digitales Design anbietet. Kurz da angerufen, PDF von SD-Karte (64GB aus meiner Spiegelreflexkamera, USB-Stick habe ich keinen mit) geht. Also Ticket gebucht und auf der SD-Karte gespeichert. Dann da hin, gab ihm die SD-Karte, und er konnte sie nicht lesen… Windows XP, wie ich beim Blick über seine Schultern am Startmenü sofort erkannte, bot statt dessen die Neuformatierung der Karte an… Hab den dann gefragt, warum er als digitaler Dienstleister noch XP einsetzt, seine Antwort war, solange es doch noch funktioniert…

    Ich bin dann durch die Fußgängerzohne des Ortes gelaufen, auf der Suche nach einem anderen Laden, der mir helfen kann, hab schon dran gedacht die rund 40km bis Flensburg zu fahren, um dort einen modernen Copy-Shop zu finden. Meine Rettung war dann ein kleiner, aber sehr kompetenter Computershop mit 2 Leuten mit gutem Humor in einer Seitengasse.

    • jolodiwa sagt:

      allerdings gibbet ne “aktuellere Edition” nicht. Nie und nirgendwo. Und nur weil einige das nachäffen, wirds nicht richtiger. Wer sowas rausbläst, zeigt, wes Geistes Kind da rülpst. Sorry.
      Aktuell ist ein Absolutadjektiv (= auf der Höhe der Zeit. Höher geht nunmal nicht), das sollte sich auch bis zum (fast) Dümmsten mittlerweile etwas rumgesprochen haben. Ähnlich schwanger und/ oder tot. Steigert das wer von euch verstrahlten auch? Nein? Dann doch zu peinlich? Feige…
      :-P

      • Günter Born sagt:

        @jolodiwa: Bringt uns in der Sache wenig weiter – perfekt im Geschriebenen und Duden-fest – aber am Kern vorbei. Wobei der sprachliche Duktus auch zu wünschen übrig lässt – mag ich hier im Blog so nicht haben – danke für dein Verständnis!

        • nomad sagt:

          zwar offtopic, aber @jolodiwa liegt doch vollkommen richtig. hätte ja vlt auch mal betont werden können.
          Und der Ton ist halt auch mal rauher, aber gut, das geht auch dezenter. Aber ob nu ‘verstrahlte’ jetzt so schlimm ist(?), vor allem im Vergleich zum schlicht falschen, weil nicht definierten steigern von aktuell – falsch bleibt halt falsch, nur weils etliche anwenden, wirds ja nicht richtiger.
          ;-)

          • Günter Born sagt:

            Wenn er neutral auf den Sachverhalt laut Duden hingewiesen hätte, wäre es ok gewesen – ich oute mich hier mal: bin mir aber nicht sicher, ob mir diese sprachliche Schnitzer nicht auch passieren wird bzw. paasiert ist – ergo hat sich in der Argumentation der Sachverhalt noch nicht bis zum dümmsten Blogger der Republik herum gesprochen.

            Das aber argumentativ herzunehmen, um jemanden – statt mit Sachargumenten mit Formalismen – zu diskreditieren (die gesamte Botschaft strahlt das aus), ist schlicht unfaire Dialektik.

            Ich stehe seit 35 vorne in der Bütt – da bin ich inzwischen schmerzbefreit. Ich möchte aber nicht, dass Kommentatoren hier im Blog sprachlich so angegangen werden.

      • Gerold sagt:

        Keine Steigerung von aktuell? Was ist denn hochaktuell?
        Guckst Du hier:
        https://www.duden.de/rechtschreibung/hochaktuell

      • Potrimpo sagt:

        Wow, ist das ein Umgangston – und dabei ist die Sache gar nicht so eindeutig.

        Wenn schon eine Komparation von “voll” gerichtlich bestätigt wurde, so könnte ich zur vollsten Zufriedenheit mit einer Komparation von “aktuell” leben. Hier wird auch ein Elativ verwendet, obwohl “voll” schon ein Superlativ ist.

        Immerhin gibt es laut Duden ja auch den Begriff “hochaktuell”, den es Deiner Ansicht nach auch nicht geben dürfte – ein Elativ als absolutes Superlativ eines nicht steigerungsfähigen Superlativs.

        Natürlich könnte (und sollte man vielleicht) das Adjektiv “jünger” bzw. “jüngere” benutzen, verständlich ist aber die Komparation von “aktuell” ebenfalls, um einen zeitlichen Verlauf zu kennzeichnen.

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  10. Seita sagt:

    @ 1st1
    Wenn ich deinen ersten Absatz lese, könnte ich das kalte Kotzen bekommen.

    • Scyllo sagt:

      Also hier herrscht ja mittlerweile ein Ton…

    • 1ST1 sagt:

      Mich erfasst ein kalter Schauer, wenn ich hier die Statements der Updateverweigerer lese. Ist für mich die selbe Kategorie wie Impfverweigerer.

      • Ärgere das Böse! sagt:

        Es sind nicht Update-Verweigerer.
        Sie wollen das Update nur möglichst weit rauszögern und vorsichtshalber nicht den neusten Windows 10-Ramsch auf dem PC, sondern das, was läuft.
        Mache ich auch. Auf meinem Haupt PC bis nächsten April 1909, und auf diesem PC 2004, weil es mir bei diesem egal ist, wenn es räuchelt.

        • 1ST1 sagt:

          Bei mir läuft 2004 auf allen PCs. Sogar auf dem HTPC, der mittels Windows Mediacenter TV Aufnahmen macht. Dafür gibts nämlich inzwischen wieder einen passenden Hack.

        • GPBurth sagt:

          Dann hatten Sie die Möglichkeit, (semi-)manuell die 1909 zu installieren…
          Soll Microsoft bei jedem Zwangs-Update ein Auswahlfenster einblenden?
          “Sie nutzen eine bald nicht mehr unterstützte Version. Wollen Sie die neueste, bereits etliche Wochen getestete Version, von der unsere Telemetrie sagt, dass sie funktionieren wird, oder doch lieber eine der Vorversionen, bei der Sie viel schneller erneut upgraden müssen?”

  11. Ärgere das Böse! sagt:

    https://docs.microsoft.com/en-au/windows/release-information/status-windows-10-2004

    “…Using the machine learning-based (ML-based) training we have done so far, we are increasing the number of devices selected to update automatically to Windows 10, version 2004 that are approaching end of service…”

    Microsoft updated also ältere Versionen, welche dem Lebensende nahe kommen, auf 2004.

    Wer nicht von 1809 auf 2004 updaten will, kann folgendes versuchen: Im Admin-Konto in den Einstellungen bei den Updates die zurückgestellten Tage verkleinern. Ich würde es mit 30 Tage Schritten versuchen. Irgendwann sollte 1903 angeboten werden. Dann entweder 1903 installieren und von dort mit derselben Methode auf 1909 wechseln oder 1903 nicht installieren oder zurück auf 1809 und mit den Tagen noch weiter zurück bis 1909 angeboten wird.

    • 1ST1 sagt:

      … oder einfach das 1909er Media Creation Tool runterladen und starten …

      … damit direkt das Update durchführen …

      … oder damit das ISO herunterladen , dieses dann mounten und die Setup.exe darin starten …

      Alles nicht so schwer, man muss es nur aktiv selber machen. Hier gibts die verschiedenen Varianten noch zur Auswahl:

      https://www.computerbase.de/downloads/betriebssysteme/windows-10-media-creation-tool/

      Viel Erfolg!

      • Günter Born sagt:

        1ST1: Kann man alles argumentieren – ich kann als Wissender viel tun – nur das verfängt argumentativ bei mir nicht. Wir sind nicht die Zielgruppe, die dann hilflos vor der Kiste sitzt und feststellt ‘irgend etwas ist anders, eben ging mein Windows 10 noch, jetzt gab es ein Update und nun streikt es’.

        Wenn Microsoft die Gründe erklären würde, warum man Zwangsupdates auf eine Build macht, die aktuell sieben Known issues hat, während eine V1903 noch 4 Monate Updates bekommt – und eine V1909 noch bis 11. Mai 2021 (Home) und noch bis 10. Mai 2022 im Enterprise/Education-Bereich unterstützt wird, könnte ich mir das mal genauer zu Gemüte führen. Vielleicht gibt es ja wirklich stichhaltige Argumente. Aber solange meine bloggenden US-Kollegen einen feuchten Traum bekommen, wenn Joe Belfiore ein Surface Duo teasert und einen Beitrag draus machen, wird sich da wenig ändern.

        Das Problem sitzt in Redmond im Management! Aber ganz fett! Ein Zwangsupgrade auf Windows 10 Version 1909 ware gerade noch tolerabel (wenn man Waas mit semi annual channel für den Stein der Weisen hält). Im Enterprise/Education-Bereich wäre das der Zweig, wo 30 Monate Support gewährt werden. Jetzt aktualisieren die Microsoftler auf eine Frühjahrsbuild mit 18 Monaten Support – erkläre es mir einer – auch im Kontext der Aussagen aus dem Artikel Anwender: Überlasst Microsoft die Verwaltung der Updates.

        Das Kernproblem: Ein Monopolist hat keine, aber auch gar keine Veranlassung, einen Pfifferling lang drüber nachzudenken, was sinnvoll ist. Er muss auch nichts erklären. Bei halbwegs funktionierendem Wettbewerb wäre Microsoft bald raus – aber so was von raus. Am Quartalsbericht von Microsoft für das 4. Q. des Geschäftsjahres 2020 lässt sich ja sehen, dass der Markt das auch noch goutiert – ergo machen die in Redmond alles richtig – ich segele vermeintlich auf falschem Kurs und Du liegst in deiner Argumentation richtig. Mal schauen, wie lange das gut geht.

        Aber ich sehe das etwas anders – glücklicherweise bin ich nicht mehr wirklich tangiert – ich bin hier demnächst raus – das Ausmisten aus dem Büro hat bereits begonnen. Und über Maulbeerbäume, Garteneibisch & Co. lässt sich auch genügend bloggen.

        Im IT-Bereich werde ich das zwar (vermutlich) weiter laufen lassen – aber kein Herzblut mehr investieren – sondern nur noch interessiert beobachten, was da so passiert (und ggf. den Waldorf und Statler aus den Muppets geben und über so was nachdenken). Also alles nicht so bierernst nehmen ;-).

  12. Volkmar sagt:

    Manchmal gibt es gute Gründe, dass man den Support-Zeitraum bis zum letzten Tag ausnutzen will oder muss.
    Es stellen sich trotzdem Fragen:
    + um welche Windows 10 – 1809 Version handelt es sich: Home, Pro, Enterprise, …?
    + wie ist der Rechner bezüglich Updates konfiguriert?
    + kann ein Fehler im Tool WUMT ausgeschlossen werden?
    + ist das Verhalten reproduzierbar?

    Zitat Microsoft: Die Home-Edition bietet keine Unterstützung für die Zurückstellung von Funktionsupdates und erhält daher in der Regel vor dem angegebenen Supportende eine neue Version von Windows 10.

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