.NET Framework Preview-Updates und die ungefragte Installation

Windows Update[English]Ich greife mal erneut ein unerquickliches Thema hier auf. Es geht darum, dass Microsoft mittlerweile monatlich Preview Updates für seine .NET Frameworks raushaut, die die zahlreichen Schwachstellen und Bugs in dem Zeug beseitigen. Aber diese optionalen Preview Updates werden zwangsweise installiert, wenn der Nutzer nicht aufpasst wie ein Schießhund.


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Previews sind optionale Updates

Während man bis Windows 8.1 noch eine Kontrolle über Updates besitzt, hat Microsoft bei Windows 10 ja die Kontrolle über die Update-Installation an sich gerissen. Denn bei Windows 10 entscheidet Microsoft, welche Updates wann ausgerollt werden. Anwender von nicht verwalteten Systemen wie Windows 10 Home (oder Windows 10 Pro ohne WSUS, SCCN oder Windows Update for Business) haben dann keine Möglichkeit mehr, die Updates zu blocken – Sicherheits-Updates werden in allen Windows 10-Versionen immer zeitnah installiert. Es gibt nur die Möglichkeit, die Update-Installation für einige Tage auszusetzen.

2016 gab es ein Interview mit Brad Anderson, Corporate Vice President of Enterprise Client and Mobility bei Microsoft, in dem es auch um die Installation von Updates in Windows ging. Sein Tenor: Anwender sollten nicht mehr einzelne Updates freigeben, sondern alle Updates, wie sie von den Microsoft Update-Server angeboten werden, herunterladen und installieren lassen. Seine Argumentation: Die Absicherung der Systeme ist recht komplex geworden und Microsoft kann das Updaten übernehmen. Es wäre eine Änderung der Update-Kultur, aber er ist optimistisch, dass das klappt. Ich hatte dies im Blog-Beitrag Anwender: Überlasst Microsoft die Verwaltung der Updates … thematisiert.

Allerdings gab es von Microsoft auch das Credo: Preview-Updates sind eigentlich immer optional und sollten nur dann installiert werden, wenn der Nutzer dies explizit möchte. Microsoft hatte dazu in Windows 10 auch mal einen schönen Mechanismus geschaffen, der dem Anwender die Kontrolle überließ, ob er ein optionales Update installiert. Optionale Updates werden bei der Suche nach Updates in einer separaten Gruppe angezeigt und müssen explizit über einen Link zum Download und zur Installation angestoßen werden.

.NET Framework Preview-Updates werden ungefragt installiert

Es deutete sich bereits im Juli 2020 an, das .NET Framework Preview-Updates ungefragt installiert werden.  Ex-MVP-Kollege und Blog-Leser Olaf hatte mich kontaktiert und mir die Beobachtung über ungewollt installierte .NET Framework Preview-Updates mitgeteilt. Er schrieb:

Auf mehreren Kundensystemen mit Windows 10 1909 und einem Windows Server 2019 wurde mir jetzt das .NET-Framework-Vorschauupdate einfach so mit installiert, nachdem ich in den Einstellungen nach Updates von Microsoft gesucht habe. Besonders fatal ist, dass das auch bei Windows Server 2019 passiert. Es handelt sich um das Update KB4567327 vom 21. Juli 2020, dessen Installation von Microsoft hier lediglich empfohlen wird.

Ich hatte das im Artikel Windows 10 installiert ungefragt .NET Framwork Preview Update KB4562902 thematisiert (wurde von anderen Nutzern, u.a. auch in diesen Kommentaren, bestätigt) und hoffte auf einen Bug, der schnell korrigiert wird. Zumal einzelne Benutzer berichteten, dass das Preview-Update nicht automatisch installiert wurde. Im Blog-Beitrag Windows 10: Kontrolle bei Windows Update kaputt? vom August 2020 hatte ich dann nachfolgenden Screenshot gezeigt:

Windows Update

Dort wird das Dilemma sofort deutlich, wenn nach Updates gesucht wird: Das optionale Kumulative Update KB4566116 muss explizit per Link zum Download und zur Installation angestoßen werden. Aber in obigem Dialogfeld gibt es auch zwei Updates, bei denen der Nutzer nur die Herunterladen-Schaltfläche anklicken kann, um den Download und die Installation anzustoßen. Bei einem Eintrag handelt es sich aber um ein Preview-Update für .NET Framework 3.5 und 4.8. Der Anwender hat also keine Wahl, wenn er die Updates installieren will, auch die anderen angeboten Updates mit installieren zu lassen.

Im Blog-Beitrag .NET Framework Preview Updates (16. Sept. 2020) vom September 2020 greift Blog-Leser Martin den Sachverhalt in diesem Kommentar vom 3. November 2020 nochmals auf und schreibt:


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Von gestern auf heute getestet – vielleicht interessiert es ja jemanden: Bei Klick auf “Nach Updates suchen” sowie “Updates fortsetzen” wenn diese angehalten wurden, werde ich mit dem aktuellen Preview (KB4580419) beglückt. Kann man auch schön mittels “wushowhide.diagcab” sehen, dass dieses eben “in den Startlöchern” steht.

Stoße ich dagegen kein Update an, sprich warte die 17-22 Stunden bis zur automatischen Suche ab, bekomme ich das letzte CU (KB4578968) installiert.
Was bei einem “natürlichen” Ablauf einer Updatepause installiert wird, habe ich jetzt nicht mehr getestet.

Martin verweist dann noch auf diesen Computerworld-Artikel von Woody Leonhard, der die unterschiedlichen Update-Varianten thematisiert.

  • Dort schreibt Woody, dass auf einem Rechner mit Windows 10 Version 1909 mit eingestellter Update-Pause durch Klicken auf Aktualisierungen wiederaufnehmen das .NET Framework Preview Update automatisch installiert wurde, egal, ob der Nutzer das wollte oder nicht.
  • Auf einer Maschine mit Windows 10 Version 1909 ohne eingestellte Update-Pause erscheint die .NET Preview-Update in der Liste der Updates bei Verwendung des Tools „Wushowhide“. So können Nutzer die Installation der .NET Framework Preview Updates manuell blockieren (sofern der Trick bekannt ist, siehe Windows 10-Tipp: Updates blocken).

Woody schrieb auch: Wird in Windows Update auf die Schaltfläche Nach Updates suchen geklickt, wird das Vorschauupdate installiert, und der Benutzer kann nichts machen. Also genau das Verhalten von Windows 10, was wir von Anfang an kennen. Blog-Leser Martin schreibt dazu:

Was für ein Durcheinander… man hat das Gefühl es wird immer schlimmer. Geht es auch anderen so, oder bin ich langsam einfach nur zu alt für das Ganze?
Alles wird komplexer, willkürlicher, überladener, undurchsichtiger, gar nicht oder schlecht dokumentiert…

So schade und traurig es ist, hinsichtlich der eigenen Psychohygiene wird es wohl mittelfristig sinnvoller sein, wenn man nicht mehr soviel nachvollziehen/verstehen/hinterfragen möchte, sondern einfach nur Stumpf das Zeug irgendwie am laufen hält.

Es geht nicht nur Martin so – ich weiß, ich kriege dafür wieder Kritik: Aber Windows 10 ist ziemlich kaputt, da ist nichts mehr von dem von Microsofts Manager Anderson beschworenen ‚vertraut uns, liebe Anwender, wir wissen, was wir tun, dass wird schon klappen‘ Ansatz zu spüren. Windows 10-Nutzer sind schlicht Versuchskarnickel, wenn nicht ein Administrator in einer verwalteten Umgebung die Updates in WSUS & Co. blockiert. Und damit sind wir bei einem der Gründe, warum ich schlicht nicht mit fliegenden Fahnen auf so ein verbocktes Produkt wechseln muss.

Anmerkung: Oben schrieb ich, dass ich an einen Bug oder Einzelfall glaubte, als erste Berichte auftauchten, dass das .NET Framework Preview Update automatisch installiert werde. Inzwischen ist aber klar, dass das Methode hat – und mich beschleicht der Verdacht, dass das .NET Framework ‚Adobe Flash als wandelnde Sicherheitslücke‘ ablöst. Möglicherweise versucht das .NET Framework-Team das Zeug über den Weg der Zwangsinstallation ‚durch die kalte Küche‘ halbwegs aktuell zu halten. Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, das ‚wir‘ diesbezüglich noch viel Spaß mit diesem Thema haben werden.

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24 Antworten zu .NET Framework Preview-Updates und die ungefragte Installation

  1. Michel Py sagt:

    Solche Probleme passieren effektiv manchmal wenn man am ende der Monat die Windows 10 Update Seite aufruft. Meine Methode: 1 Full Backups 2 Windows Updates um de 15. im Monat. Rest der Monat: andere Sachen tun, und BornCity News lesen :-)

  2. Steter Tropfen sagt:

    Die Assoziation von .NET zu Flash kam bei mir auch auf.
    Alle dreschen auf Flash als Sicherheitsrisiko ein, aber dass an .NET auch ständig rumgeflickt werden muss, wird als Service aufgefasst. So viel Nachbesserungsbedarf bei einem bloßen Zusatzprogramm ist doch bedenklich.

  3. Spatz sagt:

    Ich versuche die Kommentare zu verstehen. Vereinfacht gesagt wird festgehalten, dass ich als Anwender „m u s s“ und somit „n i c h t d a rf“ (= Zwang zum Download).

    Schüchterne Frage: Ergibt sich aus diesem Ablauf für den Anwender irgend ein Nachteil? Was sind denn bei solchen Abläufen die tatsächlichen Nachteile?

    Spatz

    P.S. Ich bin „Anwender“ und verstehe viele kausale Zusammenhänge nicht (z.B. Funktionen / Systemauswirkungen etc.)

    • Günter Born sagt:

      Solange alles läuft, wäre es möglicherweise kein Problem. Aber es gab in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme mit (.NET Framework) Updates. Erfahrene Administratoren und Nutzer installieren nach Möglichkeit nur Sicherheitsupdates, wenn diese keinen argen Ärger machen.

      Preview-Updates werden von Microsoft eigentlich herausgegeben, damit Administratoren die in Firmenumgebungen auf Probleme testen können. Daher sind diese Updates als optional gekennzeichnet und die Inhalte kommen dann zum nächsten Patchday als Update. Durch die Previews hat Microsoft die Möglichkeit, bis zum regulären Patchday Probleme auszumerzen.

      Fazit: Nur wenn ein solches Preview-Update einen fetten Bug behebt und keine großen Probleme bekannt sind, würde ich eine Installation empfehlen. In sogenannten verwalteten Umgebung in Firmen werden solche Updates von den Administratoren blockiert – und maximal auf Testrechner losgelassen. Im Konsumerbereich bekommen die Leute das bei einer Update-Suche – die oft aus gänzlich anderen Gründen erfolgt – installiert.

      Mit dem oben skizzierten Ansatz Microsofts, die .NET Framework Updates als Previw und optional auszuweisen – aber mittels ‚kalter Küche‘ auf die Systeme zu installieren, wird der hier gerade skizzierte Ansatz konterkariert.

      Das ist das, was mich arg stört – denn das MS Management trägt ja das Credo ‚wir sollten zuverlässig, offen und berechenbar in unserer Produktpolitik sein‘ vor sich her. Eine Kollegin hat daher vor Jahren schon den Pinnocio-Meter mit einer riesigen Nase auf askwoody.com eingeführt, wenn von MS gegen diese Regel verstoßen wurde. Ich habe es im Blog-Beitrag Blog-Rückschau zum Sonntag (12. August 2018) 2018 mal erklärt. Da der Pinnocio-Meter zum Schluss aber fast an jedem Post über irgend ein MS-Zeugs prangte, wurde das wieder fallen gelassen ;-).

  4. RedOne sagt:

    Die Nutzer müssen Update-Fahrplan festlegen und sich daran halten
    und selbst keine Update-Suche anstossen

    Ich habe die Updates in Windows 10 Pro 1909 auf 7 Tage Verzögerung eingestellt.

    Bis jetzt sind mir damit keine Preview-Updates installiert worden.

    Nun muss resp. darf man sich beruhigt zurücklehnen.

    Der Nutzer darf nicht selbst die Update-Suche anstossen.
    Sonst verliert er dadurch die Kontrolle.
    Entweder – oder!
    Aber so geht’s nun mal.

    • Bernd sagt:

      A propos Update-Varianten:

      @Woody, @RedOne
      Ich stoße schon seit geraumer Zeit die Updates nicht mehr händisch an und fahre damit ganz gut. Aber auch bei mir wurde die .NET-Vorschau ungefragt zusammen mit dem kumulativen Update KB4580364 installiert und war nicht unter den optionalen Updates gelistet.

      • Info sagt:

        Ich habe zur Zeit auch noch den Verdacht – nach einer eingestellten Update-Pause(7 oder erweitert… unter Einstellungen…) verhält es sich nach Ablauf möglicherweise wie ein manuell ausgelöstes Update!

        Wie ist/war es bei Dir – pausiert?

        • Bernd sagt:

          @Info
          Nein, ich habe noch nie eine Update-Pause eingestellt.

          • RedOne sagt:

            Vielleicht gibt es irgendwo im Win 10-System noch andere Einstellungsmöglichkeiten?

            Auf zwei unterschiedlichen Windows 10 1909-Systemen sind mir bis jetzt keine Preview-Updates installiert worden.

            Das NET-Preview wird jeweils heruntergeladen aber nicht installiert.

  5. Ärgere das Böse! sagt:

    „…Woody schrieb auch: Wird in Windows Update auf die Schaltfläche Nach Updates suchen geklickt, wird das Vorschauupdate installiert, und der Benutzer kann nichts machen…“
    Die Vorschau-Updates werden nur heruntergeladen und installiert, wenn man manuell sucht. Man hat also die Wahl!

    • Bernd sagt:

      @Ärgere das Böse!
      „Zitat: Die Vorschau-Updates werden nur heruntergeladen und installiert, wenn man manuell sucht. Man hat also die Wahl!“

      Wäre schön, wenn das tatsächlich und zuverlässig immer so wäre:
      Ich stoße schon seit geraumer Zeit die Updates nicht mehr händisch an und fahre damit ganz gut. Aber auch bei mir wurde die .NET-Vorschau ungefragt zusammen mit dem kumulativen Update KB4580364 installiert und war nicht unter den optionalen Updates gelistet.

      • Ärgere das Böse! sagt:

        oh!

      • Anonymous sagt:

        versuche mal per cmd
        usoclient startscan
        zu suchen statt über den button auf der grafischen oberfläche

        • Bernd sagt:

          @Anonymous
          Sorry, aber es ist mir nicht ganz klar, an wen dein Vorschlag gerichtet ist – denn das Umgehen des Buttons auf der UI würde IMHO in diesem Kontext nur dann Sinn ergeben, wenn die Überlegung („Die Vorschau-Updates werden nur heruntergeladen und installiert, wenn man manuell sucht.“) durchgehend bestätigt werden könnte. Bei mir ist es definitiv nicht der Fall.

      • Ärgere das Böse! sagt:

        Hast Du in den Gruppen-Richtlinien etwas geändert?

        • Bernd sagt:

          Nein, seitdem es (damals auch hier im Blog thematisiert) vor einiger Zeit in einem bestimmten Fall mal ein Nachteil war, das Update manuell anzustoßen, lasse ich Windows einfach machen – genau, wie @RedOne weiter unten sagt: „Einfach abwarten.“ Manchmal liegt eine leichte Verzögerung an der Tatsache, dass ein Update in Wellen ausgerollt wird, manchmal vielleicht an einer noch fehlenden Voraussetzung. Jedenfalls bin ich seit der damaligen Umstellung weg vom manuellen Umstellen noch kein einziges Mal schlecht damit gefahren und bin seither diesbezüglch deutlich gelassener.

  6. Scyllo sagt:

    Auch wenn es hier eigentlich um .NET Framework Preview-Updates geht:

    Wie ich hier (https://www.borncity.com/blog/2020/10/21/windows-10-preview-updates-20-oktober-2020/#comments) bereits berichtete, wurde mir Ende Oktober das kumulative Preview Update für Win 10 Home 1909 (KB4580386) nicht angeboten, obwohl in diesem Zusammenhang zu lesen war: „Dieses Update wird über Windows Update angeboten und installiert, ist aber auch im Microsoft Update Catalog (nicht jedoch für WSUS) erhältlich. Laut Microsoft ist das Update optional und wird nur bei einer Update-Suche gefunden.“

    Allerdings hatte ich eine Update-Suche gestartet! Vom KB4580386 keine Spur.

    Bedeutet dies also, dass man kumulative Preview-Updates fürs Betriebssystem nicht erhält, selbst wenn man danach sucht, .NET Framework Previews aber scheinbar obligatorisch sind, selbst, wenn man nicht danach sucht?

  7. RedOne sagt:

    Manuell Windows 10 Update-Suche anstossen ist unnötig

    Ich habe bis jetzt noch jedes angekündigte Windows 10 1909-update erhalten.
    Sie werden einfach in Wellen oder so verteilt. Einfach abwarten genügt.

    Nur weil jemand hier im Blog schreibt er habe ein Update bereits bekommen, und ich noch nicht, muss ich keine manuelle Suche anstossen.
    Abwarten genügt. So einfach ist’s.

    • Info sagt:

      Wenn das mit dem Abwarten so einfach/glücklich wäre…
      Verallgemeinern kannst Du es Dir , solltest es aber nicht…

      Der „normale Benutzer“( … ich bin nicht normal…), ein Gerät, hat gerne ein zuverlässiges Gerät und sollte nicht zum Test-Opfer mutieren wenn Microsoft es für nötig hält.

      „Home Versionen“(meist auf Consumer Geräten) werden laut offizieller Verlautbarung Microsofts(Quelle jetzt nicht zur Hand) bereits weit vor Ende des Lebens-Zyklus(bei Geräte Kompatibilität) auf eine neuere Version gehoben(Zwangs-Upgrade). Obwohl in Firmen-Umgebungen noch eine zuverlässigere Version weit früheren Datums/Version von Microsoft empfohlen wird! Das spricht für sich…

      …so nebenbei.

  8. RedOne sagt:

    Warum nicht einfach machen lassen – wenns auch kompliziert geht?

    Bei Windows 10 bestimmt Microsoft wie und wann Updates ablaufen.
    Das ist nun mal so.

    Ich nutze eine Update-Verzögerung von sieben Tagen um nicht in unnötige Probleme zu laufen.

    Dazu schaue ich in diesem sehr hilfreichen Blog gerne vorbei ob es Probleme gibt. Nach sieben Tagen waren die meistens gelöst und so gab es zum Glück bisher keine Update-Probleme.

    Es ist ja das Ziel von Microsoft Windows 10 automatisiert „as a Service“ laufen zu lassen. Genau das probiere ich auszunutzen, obwohl ich kein Win 10-Fan bin.
    Ein Gerät mit Win 10-Home-Version würde ich z.B. nicht kaufen.

    Einfach Update-Verzögerung abwarten und KEINE manuelle Suche anstossen.

    Bei mir laufen zwei Windows 10 Pro 1909-Systeme.
    Auf diesen unterschiedlichen Win 10-Systemen sind mir bis jetzt keine Preview-Updates installiert worden.
    Die Update-Verzögerung beträgt sieben Tage. Auch wenn das NET-Preview ständig heruntergeladen wird, wurde es bisher nie installiert.
    Das kumulative NET-Update wurde trotzdem ohne Probleme alleinig installiert.

  9. Holger Drechsler sagt:

    Wenn man dann noch sieht, dass in jedem Winz-Update Menüstrukturen, Anordnungen innerhalb von Fenstern für Systemeinstellungen, Begriffe und Bezeichnungen geändert werden kann man nur zwei Dinge schlußfolgern: entweder die Microsoftmitarbeiter müssen ihre Daseinsberechtigung im Unternehmen Microsoft erwirken oder Microsoft versucht durch die totale Verwirrung der User die totale Kontrolle über die Compputer der User zu erreichen. Wer sagt uns denn, dass nicht eines schönen Tages aus irgendwelchen politischen oder anderen Gründen uns die Rechner nicht komplett gesperrt werden, wenn zum Beispiel im Falle irgendwelcher kriegerischer Auseinandersetzungen die Rechner im Feindesland erst mal komplett stillgelegt werden. Ja, ich habe Frust, weil ich seit 4 Tagen an der Installation zweier eigener Rechner sitze, von denen ich einen neu kaufen mußte, weil nach der Installation von Win10 auf meiner Workstation alles nur noch sehr langsam lief, was unter Windows 7 noch recht flott lief. Und ich wieder stundenlang damit zubringe, zwischen den Rechnern mit gleichem Login, gleichen Berechtigungen etc. Zugriff auf meine ein Netzwerklaufwerke zu bekommen und zum x-ten mal die Netzwerkerkennung durch irgenwelche anderen Prozesse immer wieder abgeschaltet wird. Wann stehen die User gemeinsam auf und verklagen Microsoft, das Geld für die vielen Arbeitsstunden zu erstatten, die man damit zubringt Probleme des Betriebssystems zu lösen? – Zum guten Schluß noch eine schöne Geschichte aus der guten alten Zeit. Ich saß spät abends im Büro weil mein Corel Photopaint unter Windows 3.1 beim Aufruf einer 1,2 MB großen Bilddatei immer wieder abstürzte. Irgendwann stellte ich fest, dass, wenn ich beim Aufruf der Bilddatei die Maus einfach nur hin- und herschob die Bilddatei ohne Absturz geladen wurde. Das bedeutete, dass ich an diesem Tag doch schon um 22:00 Uhr statt wie sonst meist in dieser Projektphase um 24:00 Uhr zu Hause bei Frau und Kind war….

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