WUReset zum Zurücksetzen von Windows Update

Kleiner Hinweise, der mir am Wochenende unter die Augen gekommen ist. Wenn es Probleme mit der Update-Installation unter Windows 7 bis Windows 10 gibt, hilft ggf. das Script WUResetEng. Das wird aber wohl eingestellt – ein Nachfolger ist in Sicht – wenn es auch noch rumpelt.


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Wenn es mit Windows Update Probleme gibt, ist oft der Ratschlag, den WU-Client bzw. -Speicher in Windows zurückzusetzen. Das kann manuell erfolgen, indem man Dienste stoppt, Ordnerinhalte löscht und die Dienste wieder startet (siehe Windows Update Error 0x8007042B). Oder man greift zu Tools, die das automatisch erledigen – ich hatte im Blog-Beitrag Windows 10: Update-Reparatur mit latestwu.diagcab was dazu geschrieben.

Das Reset Windows Update Tool (WUResetEn)

Das Reset Windows Update Tool (WUResetEn) wird in der Technet Gallery von Microsoft auf dieser Webseite beschrieben. Dieses Skript ermöglicht das Zurücksetzen des Windows Update-Agenten zur Lösung von Problemen mit Windows Update. Verfügbar ist das Script für:

  • Windows XP,
  • Windows Vista,
  • Windows 7,
  • Windows 8,
  • Windows 8.1, Windows 10

und die Windows 10 Insider Previews. Insgesamt wurde das Script, welches Batch-Befehle verwenden, über eine halbe Million Mal heruntergeladen. Interessant ist auch, dass das Script ja im Quellcode vorliegt und angepasst werden kann. Die Kollegen von deskmodder.de haben vor längerer Zeit mal hier auf das Tool hingewiesen.

WUResetEng ist veraltet

Blog-Leser Karl  wies auf Twitter darauf hin, dass das Tool WUResetEng veraltet (deprecated) ist und laut Entwickler nicht mehr weiter entwickelt wird. Ich selbst habe aber bisher diese Information (noch) nicht finden können.

Tweet WUReset

Aber Karl hat eine Alternative in Form des Tools WUReset vorgeschlagen. Die Beschreibung des Tools sollte sich auf wureset.com finden – aktuell ist die Seite aber überlastet. Zudem wird das Tool ohne Zertifikat ausgeliefert, wie Karl schreibt. Daher kennzeichnen der Edge -Browser als auch der SmartScreen-Filter von Windows den Download als 'potentiell gefährlich'. Karl schreibt aber, dass er mit dem Entwickler Kontakt hatte und dieser bestätigt, dass die genannte Webseite unter seiner Kontrolle steht und er das Tool ohne Zertifikat anbietet. Mal schauen, was sich dort noch so ergibt.

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3 Antworten zu WUReset zum Zurücksetzen von Windows Update

  1. Herr IngoW sagt:

    Auf dieser Seite: https://www.deskmodder.de/blog/2019/04/29/wureset-reset-windows-update-tool-in-einer-neuen-version-fuer-windows-10-8-1-und-7/
    wird zwar von der Version 11.0.0.8 geschrieben aber als "Update" steht dann die Version 11.0.0.9
    Dort kann dann das "Reset Windows Update Tool" von der "deskmodder.de"-Seite heruntergeladen werden.
    Im Abschnitt "Info und Download" ist dann der Link auf die neue Version 11.0.0.9
    Es sind nur die Installationsdateien für x86 und x64 vorhanden, nicht die Portable-Version. Die gibt es nur auf der Homepage im Downloadbereich, wenn man sie dann aufrufen kann.

  2. OwenBurnett sagt:

    "Zudem wird das Tool ohne Zertifikat ausgeliefert,"

    UND DAS IST AUCH GUT SO!

    Wen man diesem Zertifikahtswahn nicht rechtzeitig Einhalt gebietet werden irgendwann Betriebssysteme gar kein unsignierten code mehr ausführen.

    Für kriminelle kein Problem die zahlen irgend einen Strohman in Indien um ihre malware korrekt zu signieren.

    Aber für alle Freizeit Entwickler die ihre Tools gerne anonym und unentgeltlich zum wohle der Allgemeinheit anbieten wollen wird das der Todesstoß.

    Von daher tut nicht so als wen signierte download was gutes wäre sind sie nicht, sie sind die Salami die zur totalen Kontrolle führt.

    • Zocker sagt:

      "Wen man diesem Zertifikahtswahn nicht rechtzeitig Einhalt gebietet werden irgendwann Betriebssysteme gar kein unsignierten code mehr ausführen."

      Das wird so oder so der Fall sein, denn langfristig wird Windows nur noch signierte Programme aus dem Store zulassen. Dann kannst du mit einer EXE aus dem Netz eh nichts mehr anfangen. Die ersten Schritte dahin hat MS schon gemacht, ein Beispiel ist der Kontenzwang bei einer Neuinstallation.

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