Windows 10: Diskussion über ‚fette‘ WIM, die die 4 GB-Grenze sprengt

[English]Kurze Information rund um das Thema Windows 10-Installations-ISO-Dateien, die in der 64-Bit-Version zu fett geworden sind und nicht mehr auf 4 GByte Datenträger (DVD, USB-Stick) passen. Soll Microsoft endlich seinen Mist aus der WIM-Datei raus werfen, um wieder unter die 4 GByte-Grenze zu kommen?


Anzeige

Die Installationsabbilder (ISO-Dateien) von Windows 10 sind in der 64-Bit-Versionen längst deutlich größer als die 4,6 GByte, die eine DVD fassen kann. Und auch bei USB-Sticks hakt es, da diese für das Booten von UEFI-Systemen eine FAT 32-Formatierung erfordern, so dass die install.wim von der Größe nicht mehr passt (siehe nachfolgenden Text).

Eine Diskussion auf Twitter angestoßen

Blog-Leser Karl hat das Ganze auf Twitter angestoßen und den Leuten der Windows Insider Social-Media-Truppe vor die Füße gekippt. Hier der betreffende Tweet mit der Meldung.

Windows 10 WIM to fat

Karl weist darauf hin, dass die Installation von Windows 10 für kleine Firmen und Heimanwender zum Hindernislauf wird, weil dort weder virtuelle Maschinen (VMs) noch ein Netzwerk-Boot per PXE/WDS genutzt wird. Vielmehr dürften die Leute versuchen, das Ganze auf einen USB-Stick zu bringen und scheitern eventuell. Er regt an, dass Microsoft darüber nachdenkt, die komplette Bloat-Ware aus Windows 10 zu entfernen, um unter die 4-GByte-Grenze für Dateien auf FAT32-Datenträgern zu gelangen. Gut, er schreibt nix von Bloatware – aber ich nenne es so. Da sind unzählige Treiber, der Windows Media Player, Tonnen an unsinnigen Apps, der alte Microsoft Edge-Browser, etc. in der WIM-Datei mit dem Installationsabbild. Seine Frage: Könnte man den Kram nicht entfernen, um in der 4 GByte-Grenze zu bleiben. Oder die Install.wim aufteilen, so dass die benötigte Kernkomponente die 4-GByte-Grenze für Dateien auf FAT32-Datenträgern einhält.

Warum ist die 4-GByte-Grenze ein Problem?

Ich hatte es im Blog-Beitrag Windows 10 und die ISO/FAT32/UEFI-Falle im August 2019 bereits aufgedröselt. Microsoft läuft mit Windows 10 in eine selbst verschuldete Falle, weil die ISO-Installationsmedien einfach zu fett werden und die Installationsabbilddateien die 4 GByte FAT32-Grenze sprengen? Das ist auf UEFI-Systemen mit Secure Boot ein Problem, um das man sich mit Kniffen herum lavieren muss.

Der technische Hintergrund: Damit ein Installationsmedium mit Windows im UEFI-Modus von USB-Sticks booten kann, muss es im FAT32-Dateiformat formatiert worden sein (optische Medien natürlich ausgenommen). Wenn aber die install.wim die Grenze von 4 GByte von der Dateigröße übersteigt, lässt sie sich nicht mehr auf ein FAT32-formatiertes Medium wie einen USB-Stick schreiben. Da Microsoft die install.wim aber aufbläht, übersteigt diese irgendwann die 4 GByte-Grenze und man hat ein Problem. Das ist bei den Windows 10 64-Bit-Versionen regelmäßig der Fall, da diese über 5 GByte groß sind.

Ich zeige im Blog-Beitrag Windows 10 und die ISO/FAT32/UEFI-Falle Lösungen auf, um das Problem zu umgehen. Karl verweist in seinem obigen Tweet auf einen Dell-Beitrag mit Erklärungen, wie man das 4 GByte-Problem durch Aufsplitten der install.wim oder abtrennen einer Windows 10-Edition aus dem meist mit mehreren SKUs versehenden Installationsabbild lösen könnte.

Mit dem kleinen Tool Rufus lässt sich die ISO-Installationsdatei auch auf einen USB-Stick bringen, wobei das Ganze bootbar gemacht wird. Verwendet man den Ansatz von Rufus, wird zwar ein Installations-USB-Medium geschrieben, was theoretisch auch booten kann. Falls beim UEFI-System aber der von Microsoft propagierte Secure Boot eingestellt ist, klappt das nicht. Denn Secure Boot erfordert, dass signierte Boot-Treiber verwendet werden. Der UEFI:NTFS-Treiber/Bootlader hat m.W. aber keine solche Signatur (zumindest gibt diese Rufus GitHub-Seite nichts dergleichen an). Rufus weist mit einem Dialogfeld darauf hin, dass man Secure Boot für die Installation abschalten muss. Vergisst man das, wird beim Booten wahrscheinlich der Fehlercode 0xc000000d angezeigt.


Anzeige

Letztendlich basteln wir als Anwender hinter der Unfähigkeit Microsofts, eine saubere Lösung zu schaffen, hinterher. Da ist es folgerichtig, dass Karl das Problem an der Wurzel packen will und eine Lösung von Microsoft fordert. WindowsInsider hat sich auf Twitter gemeldet und schlägt vor, dass als Feedback im Feedback Hub einzustellen und dann ‚upvoten‘ zu lassen. Aktuell kenne ich keinen Link für einen solchen Thread – vielleicht stellt Karl hier einen Link auf den Feedback-Hub-Artikel ein. Dann könnt ihr diesen upvoten.


Cookies blockieren entzieht uns die Finanzierung: Cookie-Einstellungen

Anzeige


Dieser Beitrag wurde unter Windows 10 abgelegt und mit Windows 10 verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

48 Antworten zu Windows 10: Diskussion über ‚fette‘ WIM, die die 4 GB-Grenze sprengt

  1. Martin Feuerstein sagt:

    Man könnte eine FAT32-Boot-Partition erstellen, die das Boot-Image (Windows PE/RE) enthält, und für die Daten eine separate NTFS-Partition erstellen oder eine zusätzliche Festplatte anstöpseln. So würde zwar eine GUI-Installation nicht funktionieren, aber eine Installation per Kommandozeile.

  2. micha45 sagt:

    Es gibt noch eine -und sogar sehr einfache Lösung für dieses „Problem“, welche im Internet merkwürdigerweise kaum zu finden ist:

    Den USB-Stick mit dem Format „exFAT“ formatieren. „Problem“ gelöst.
    So einfach kann das Leben sein. ^^

    ZITAT:
    „Letztendlich basteln wir als Anwender hinter der Unfähigkeit Microsofts, eine saubere Lösung zu schaffen, hinterher.“
    ZITAT Ende

    Ja, ist klar. MS bietet die ISO über das MCT als ESD an. Diese kann sich jeder herunterladen und -in einem Rutsch- einen bootfähigen USB-Stick erstellen lassen.
    Andere Lösungsoptionen, die auch kein Hexenwerk darstellen, gibt es ebenfalls noch.

    Warum in Herrgottes Namen soll hier ein „Problem“ vorliegen? Ich sehe keines, weder für die Normalo-Nutzer, noch für die Profis.

    • Potrimpo sagt:

      Korrekt.

      Und wenn im weiteren Verlauf der Antworten vom „Otto-Normalverbraucher“ die Rede ist, der benutzt das Media Creation Tool – entweder für DVD oder Stick und bekommt automatisch die passende ESD. Für den „Otto-Normalverbraucher“ existiert insoweit gar kein Problem.

      Aber Microsoft-Bashing ist hier ja schon Usus und gehört offensichtlich zum guten Ton.

      • Karl Wester-Ebbinghaus (@tweet_alqamar) sagt:

        Danke für die Anregung, aber eine ESD ist eben keine WIM und es unterliegt Nachteilen. Alleine schon der Performancebedarf zur Kompression und Dekompression.

        Das MCT ist somit ebenfalls ein workaround und keine Lösung. Fakt ist, dass Dism wim Dateien splitten kann. Das ist kein Bashing von Microsoft, sondern nur eine inkonsequente Nutzung der vorhandenen Technik.

        • micha45 sagt:

          Wenn es denn unbedingt eine WIM sein muss, dann ist das Splitten, meiner Erfahrung nach, zu sehr fehlerbehaftet.
          Auch dieses Formatieren mit zwei Partitionen ist nicht ganz ohne Gefahr. Auch da treten Fehler auf, natürlich auch nur aus eigener Erfahrung sprechend.

          Deshalb weise ich noch einmal auf das Format „exFAT“ hin. Das ist wie FAT32, nur ohne die Größenbeschränkung von 4 GB. Funktioniert hier ohne Probleme.
          Habe erst vor zwei Wochen einen Rechner mit einem USB-Stick im exFAT-Format frisch aufgesetzt. Mit einer fast 6 GB großen ISO.

        • Potrimpo sagt:

          Damit hat aber – wie es hier suggeriert wird – der „Normalanwender“ nix zu tun, der weiß nicht einmal, was eine WIM und eine ESD ist.

      • Vendores123 sagt:

        Nur grds. Info/ Faktum:
        Die aktuelle ISO 20H2 64 bit (ESD) mit MCT hatte mit Download am 22.11.2020 4,59 GB. Für 4,7 GB DVD bis ca. 4,38 GB möglich.
        32 bit ESD (Download mit MCT am 24.11.2020) 3,42 GB.
        Bei älteren kreativ aufgestellten Maschinen ohne USB – Boot – Stick – Möglichkeiten kanns womöglich nicht schaden, diverse Szenarien/ Alternativen abzuchecken und vorzubeugen.

  3. R_U sagt:

    Prinzipiell sehe ich in der 4GB-Grenze kein Problem.
    Lösungen, diese Hürden zu umschiffen sind allesamt bekannt (ich schliese mich hier Micha45 an).

    Allerdings kann ich auch Karls Bestreben nachvollziehen, die Installationsmedien zu verschlanken.
    Wo ist das sattsam (von Windows 3.x bis Win XP/Svr2003R2) bekannte Dialogfeld zur Komponentenauswahl, was ich installieren will und was nicht, hin?
    Hat Microsoft einfach eingespart. Es wird einfach alles was geht, auf die „Kisten“ (PCs/Notebooks) kopiert, da meist genügend Speicher (HDD/SSD) und hoffentlich auch genügend RAM vorhanden ist … :-( (incl. aller „Bloatware“).

    Eine Möglichkeit der Komponentenauswahl ist scheinbar (seitens MS) einfach nicht (mehr) gewollt. „Friß oder stirb, User!“

  4. Matschmeer sagt:

    Nun ja, ein guter Teil der Installationsarbeit entfällt auf eben die Entfernung dieser ganzen zumindest bei mir völlig unnötigen Anwendungen. Auch wenn man das automatisiert kostet es eben Zeit, die der Kunde letztendlich bezahlen muss.
    Mittlerweile geht es auch schneller, einen Marken-PC mit vorinstalliertem Unfug komplett neu aufzusetzen, als den Krempel manuell zu entfernen.
    Was es da alles an „Optimisern“, „Security“ und sonstwie Zeugs gibt neben der MS Bloatware geht ja auf kaum eine Kuhhaut mehr.
    Ein simples Opt-in zu Beginn wäre wohl zu fair dem Kunden gegenüber.

    Windows „Pur“ funktioniert prima und es lässt sich auch schnell installieren.

  5. Karl sagt:

    Eine weitere Lösung, die ich im Einsatz habe (da ich gewisse Updates schon integriere) ist das Splitten der install.wim in mehere installx.swm mit einer Maximalgröße von 4GB.

    Dism /Split-Image /ImageFile:C:\sources\install.wim /SWMFile:C:\sources\install.swm /FileSize:4096

    Zugegeben ist das nichts für Otto-Normalverbraucher…

    Auch so nebenbei bemerkt:
    Rufus und Co sind nicht nötig und eher problematisch.
    Ich lege mit diskpart ein primäre, aktive Partition mit Fat32 auf dem USB Stick an und kopiere den Inhalt der DVD direkt auf diese Partition. Funktioniert alles einwandfrei.

    … aber auch hier, nichts für Otto-Normalverbraucher.

    • Karl Wester-Ebbinghaus (@tweet_alqamar) sagt:

      Siehe Antwort unten an anonymous

    • Extrawurst sagt:

      „Eine weitere Lösung, die ich im Einsatz habe (da ich gewisse Updates schon integriere) ist das Splitten der install.wim in mehere installx.swm mit einer Maximalgröße von 4GB.“

      4GB (4*10^9 Byte) gehen in der Tat noch. 4 GiB (4*2^30 Byte) ist dagegen schon zu groß für FAT32.

      „Dism /Split-Image /ImageFile:C:\sources\install.wim /SWMFile:C:\sources\install.swm /FileSize:4096“

      Da würde ich eher 4095 verwenden, sie oben.

  6. Chris sagt:

    Klar kann man seine Windows Installation anpassen und von diversen Programmen und Tools befreien (Stichwort DISM), ich glaub aber nicht das man damit das Image wieder unter 4GB drücken kann.

    Ansonsten bleibt immer noch die Möglichkeit die WIM nach ESD zu konvertieren um das Image zu komprimieren und wieder in den 4 GB Bereich zu bekommen.

  7. Thomas D sagt:

    Moin Moin,

    Ich beschäftige mich mit diesem Thema schon ein paar Jahre, ein paar mehr.
    Das Problem ist aber nicht neu.
    In der Vergangenheit hat MS das mit der Aufteilung der .WIM in mehrere .ESD gelöst.
    Und dann war das Geheule groß da man die ESD nicht mit DISM bearbeiten kann :-)

    Also hat MS vielleicht einmal diese Leute erhört..
    Wie auch immer, SecureBoot macht mal wieder mehr Probleme als Lösungen.
    Wie sagte ein Microsoftler mal der sich mehr auf Linux spezialisierte:
    Die Benutzertrennung in Win, inkl der Admins, ist eher geplant für die Dateizugriff-Organisation als für Sicherheitskonzepte.

    Ich habe vor einigen Monaten ein neues Tool zum installieren von ISO entdeckt.
    Vorher habe Ich mit Rufus jedes mal einen „neuen“ Stick entsprechend präpariert.
    Das Tool ist genial, Ich will die Leistung nicht schmälern!

    Nur finde Ich für die Installation von ISO ein anderes Tool besser:
    Ventoy
    https://www.ventoy.net/en/index.html
    https://www.ventoy.net/static/img/screen/screen_uefi.png
    Vorgehensweise:
    Ich installiere den Stick, der entsprechend Platz benötigt, klar.
    Dann kopiere Ich eine beliebige, bootbare, ISO auf den Stick.
    Fertig.
    Booten vom Stick, ISO auswählen, ISO booten.

    Ich selbst habe es probiert mit mehrere Jahre alten ISO, aktuellen Win/Linux, MemTest, Acronis…
    Und die Liste der getesten ist ewig lang.
    Klappt einfach.

    Ich habe meine ISOs nach Typ in Ordnern sortiert (Win/Linux…)
    Ich habe beim Boote eine Liste aller Bootbaren ISO, sind es zuviel kann Ich auf eine Explorer typische ansicht gehen und dort auswählen.
    Ordner mit Standard Tools habe Ich daneben.
    Kein Problem.

    Ich bin begeistert :-)

    Aber wie Ich schon am Anfang sagte,
    das Problem mit zu fetten WIM / ESD ist nichts neues und in der Sparte schon lange gelöst.
    Aber
    natürlich nur für diejenigen die wirklich Interessiert sind und sich einlesen.
    Für nicht Interessierte war es schon lange problematisch, ja.

    Mein Senf

    • Werner sagt:

      Ventoy kling vielversprechend. Hab’s mal geladen und werde es bei Bedarf ausprobieren …

    • Henry Barson sagt:

      Ja Ventoy ist bei mir auch seit einiger Zeit im Einsatz, es gab da so vor 4-5 Monaten (?!) mal so eine Empfehlungswelle auf YouTube und man schaut es sich halt an.
      Hauptvorteil ist die Datenpartition in exFAT, was eben auch Bläh-ISOs zulässt. Ich hatte bisher auch nur ganz selten Probleme bezüglich Bootbarkeit, meistens wenn es irgendein verkrüppeltes UEFI-BIOS war.
      Was eben auch schön ist, das aufwendige Erstellen eines Multiboot-Sticks entfällt und der 128GB Stick denn ich im Einsatz habe, hat noch reichlich Platz.

    • Günter Born sagt:

      Das Tool ist mir schon eine Zeit lang bekannt – auf dem Desktop dümpelt sogar ein Link, dass ich mal das Tool vorstellen könnte. Hab es bisher aber zurückgestellt, weil ich das Tool einem Test auf DLL-Hijacking unterziehen wollte. Ein erster schneller Test hat bezüglich DLL-Hijacking nichts ergeben – aber mein Testbett ist da etwas ramponiert.

      • Karl Wester-Ebbinghaus (@tweet_alqamar) sagt:

        Ventoy ist ein sehr gutes Tool.
        Aber eben ein Tool. Wenn man secure boot nutzen will ist es definitiv schon wieder zu umständlich wenn nicht bereits vorbereitet da man die Certs importieren muss.

        Ich freue mich über die vielen Kommentare, viele davon bieten Workarounds aber wenige scheinen sich daran zu stören, Workarounds nutzen zu müssen, obwohl es nicht notwendig wäre.

        • Ventoy ist (wie aus dem „Toy“ ersichtlich) unsicherer SCHROTT: es lädt diverse Windows-System-DLLs aus seinem Anwendungsverzeichnis und führt sie dank der bescheuerten Benutzerkontensteuerung mit Administratorrechten aus.
          LINK.exe /DUMP /HEADERS zeigt bereits 2 SICHERE Kandidaten: Version.dll und OLE2.dll

          • Henry Barson sagt:

            Also das Linux-Shell-Skript lädt sicherlich keine nicht vorhandenen Windows-System-DLLs quer, bitte nicht immer gleich so lostöbern.

            Zur Not, wenn man besonders paranoid ist (und deshalb eigentlich auch kein Windows nutzen sollte), HDDs/SSDs trennen, die live ISO klassisch über CD/DVD-Laufwerk booten und so dann eben den USB-Stick partitionieren (lassen).

      • Die Anleitung samt fertigem „[n]makefile“ zum Bau des Testbetts steht seit Jahren unter https://skanthak.homepage.t-online.de/minesweeper.html

        Alternativ, zur Verwendung mit Microsofts „App Verifier“: https://skanthak.homepage.t-online.de/verifier.html

        • Günter Born sagt:

          Im Moment grätschen mir die MSE rein und behaupten, die DLLs seien Emotet … und bei Ventoy werden diverse DLLs wohl gegenseitig überschrieben. Da ich nicht täglich mit dem Zeugs teste, habe ich es einfach zurück gestellt.

  8. Bernhard Diener sagt:

    Dieses Problem ist seit Jahr und Tag bekannt. Server 2016 hatte doch schon immer eine WIM, die größer ist als 4 GB.
    Zu „Damit ein Installationsmedium mit Windows im UEFI-Modus von USB-Sticks booten kann, muss es im FAT32-Dateiformat formatiert worden sein“ – nein. Manche PCs können UEFI-Booting nur von Fat32-formatierten Medien. Andere können das auch von NTFS – die meisten modernen können beides, somit besteht hier kein Problem (außer, dass man einen Stick >4Gb besitzen muss).

    Hat man einen PC vor sich, der UEFI-Booting nur von Fat32 beherrscht, dann sollte man das WIM aufsplitten. Das kann man mit Befehlen machen, oder man nimmt dafür http://www.winsetupfromusb.com/downloads/ welches das Splitting anbietet.

    • Karl Wester-Ebbinghaus (@tweet_alqamar) sagt:

      Hallo Bernhard, das gemeinsame Ziel wäre es wenn wir das von Haus aus so bekommen und nicht x tools brauchen. Siehe Kommentare zu Dism split-image.

      • Bernhard Diener sagt:

        Moin Karl.

        Glaub mir, wir bekommen es von Haus aus so.
        Ich installiere 2016 Server mit .wim File >4Gb seit mehreren Jahren mehrfach manuell, ebenfalls Win10 (bei dem es auch schon lange über 4 GB ist). Es geht ohne weitere Anpassungen auf den meisten Rechnern, wenn Du NTFS nutzt (z.B. mit dem „Windows 7 USB Downloadtool“ erstellen). Einfach ausprobieren – du wirst Dich freuen.

  9. Karl sagt:

    Abgesehen von dem ganzen Müll in Windows 10 (was haben Spiele auf einem Bürorechner zu suchen) wäre es schön hier etwas schlankere Installationen zu bekommen .

    Eine Lösung, die ich im Einsatz habe (da ich gewisse Updates schon integriere) ist das Splitten der install.wim in mehere installx.swm mit einer Maximalgröße von 4GB.

    Dism /Split-Image /ImageFile:C:\sources\install.wim /SWMFile:C:\sources\install.swm /FileSize:4096

    – ist ja im Twitterbeitrag angesprochen.

    Zugegeben ist das nichts für Otto-Normalverbraucher…

    Auch so nebenbei bemerkt:
    Rufus und Co sind nicht nötig und eher problematisch.
    Ich lege mit diskpart ein primäre, aktive Partition mit Fat32 auf dem USB Stick an und kopiere den Inhalt der DVD direkt auf diese Partition. Funktioniert alles einwandfrei.

    … aber auch hier, nichts für Otto-Normalverbraucher.

    Läuft aber alles mit Boardmitteln.

  10. Anonymous sagt:

    wer nutzt wirklich noch DVDs
    für FAT32 USB Stick hilft
    „Dism /Split-Image /ImageFile:C:\temp\install.wim /SWMFile:C:\temp\install.swm /FileSize:4000“

  11. Axel Thiel sagt:

    Ich sehe eigentlich auch kein Problem. Wer Software installiert und/oder Windows-Systeme wartet hat in der Regel ein externes DVD-Laufwerk. Da DL-Rohlinge nehmen und gut ist. Die kosten nicht die Welt. Und wer im Bios nicht temporär einen USB-Port freischalten kann sollte auch kein Betriebssystem-Update von Hand machen. Und eine (spätere) Alt-Version eines Betriebssystems dann in gebrannter Version liegen zu haben hat sicher schon oft einigen geholfen.

    EGUG

    • Karl Wester-Ebbinghaus (@tweet_alqamar) sagt:

      Es ist seit Jahren schon kein DVD Laufwerk mehr notwendig. Viele haben auch keines mehr. Es dauert auch zu lange.

  12. 1ST1 sagt:

    … oder man kauf sich ganz Ols-School-Mäßig die doppelchichtigen 8 GB DVDs und brennt die ISO da daruf.

    Ich sehe da echt jetzt kein Problem. Auch bei USB-Sticks nicht. Statt hier über diese Sache zu klagen, wäre doch mal ein Artikel interessant, der mal die Leser anleitet, wie man es richtig macht, wie man z.B. auch mal schon vorab die für den PC benötigten Treiber mit DISM in das Install.wim rein tut, und dann noch zusätzlich die aktuellen Windows-Patches. Das lässt sich übrigens mit Batchdateien einigermaßen automatisieren. Dadurch wird es übrigens noch größer.

  13. Mira Bellenbaum sagt:

    Für alle, die in der Größe der Install.wim sehen,
    so wie ich das sehe, geht es nicht nur um die Größe dieser Datei
    und die Probleme die daraus resultieren können,
    sondern auch, um den ganzen Müll, den MS dem Anwender
    aufzwingt!
    Ich würde mir auch wünschen, dass es vor, oder bei der Installation
    ein Auswahlmenü gäbe, wo ich entscheide, was auf die Platte kommt
    oder was halt eben nicht!
    Für den „einfachen“ User kann MS auch dann immer noch eine
    Standardinstallation anbieten.

    Und, da der Rechner ja eh ans Netz angeschlossen sein muss,
    können fehlende Komponenten auch von da, nach geladen werden.

    So wäre eine Install.wim immer klein, wenn MS das so wollte.

    • 1ST1 sagt:

      Welcher Müll denn? Spielt das bei der Plattengröße noch eine Rolle? Einfach nicht anklicken. Dann gibts auchg keine Probleme beim Updaten, wenn was upgedated werden soll, was der Benutzer entfernt hat…

      • Mira Bellenbaum sagt:

        Ok, provokant ausgedrückt, ist aber Ansichtssache, oder?
        Ich persönlich brauch das ganze Cloudgedöhns nicht. Auch das e-Mail-program nicht, den komischen MS Store ebenfalls nicht und so einiges andere mehr.
        „Spielt das bei der Plattengröße noch eine Rolle?“
        Öh, ja! Eine 250’er SSD ist günstiger als eine 500’er,
        und diese wiederum günstiger als eine 1T .
        Insofern spielt das sehr wohl eine Rolle.
        Auch in Bezug auf Sicherheit ist jeder nicht vorhandener Programmcode besser.

        Gar keine Updates mehr einzuspielen ist jetzt auch nicht wirklich so dolle.

        • 1ST1 sagt:

          Wer stattet heute denn noch einen Rechner mit einer 250er „Platte“ aus, das ist ja Selbstkasteiung ohne Ende…

        • Noname sagt:

          Also hier muss ich Mal eine Lanze für Microsoft brechen. Meiner Erfahrung nach ist die typische Windows 10 Installation in den letzten Jahren sogar kleiner geworden. Belegt also direkt nach der Installation weniger Speicherplatz und vorallem weniger Platz als eine Windows 7 Installation. Meiner Erfahrung nach reicht eine 120GB SSD immernoch für den typischen Office PC im Büro aus und das selbst wenn mehrere Benutzer daran arbeiten. Die Dateien sollten so oder so auf dem Fileserver liegen und eigentlich sollte man die Mails wegen des Datenschutzes am besten auch gar nicht lokal speichern. Also habe ich eigentlich nur Windows und die Anwendungen lokal auf der Platte. Ich würde trotzdem keinen PC mehr mit 120GB SSD kaufen ;)

          • Ärgere das Böse! sagt:

            Der Müll, den ich unten aufgeführt habe. wird trotzdem installiert.
            Wieviel kleiner wäre die Installation ohne den Müll?

      • Ärgere das Böse! sagt:

        Dieser Müll:
        – Edge
        – Wetter
        – Mail und Kalender
        – candy crush saga
        – Alarm und Uhr
        – Photos
        – Finanzen
        – Nachrichten
        – 3 D Builder
        – Filme und TV
        – Groove
        – Kamera
        – Karten
        – Kontakte
        – Microsoft Solitaire Collection
        – One Note
        – Paint 3 D
        – Rechner
        – Skype
        – Sport
        – Sprachrekorder
        – Xbox
        – Xing
        – Smartphone Gedöns
        – One Drive
        – Remote Desktopverbindung
        – Snipping Tool
        – Windows Media Player

  14. oli sagt:

    Danke Karl, dass du das mal ansprichst! Hab ja kein Zwitscherkonto, ergo hört mich sowieso keiner. Aber dieses dämliche Wim-Splitten per dism geht mir echt aufn Sack. Jaja, gibt bestimmt irgendnen Tool, was das einem abnimmt, aber ich bin da voll bei Karl: Warum macht MS das nicht gleich von Haus aus? Bei den alten Nicht-UEFI Systemen war das ja nie ein Problem, da man da einfach NTFS benutzen konnte. Aber mittlerweile will ja jeder UEFI- und vlt sogar „Secure“-Boot und das geht nurnmal nur mit FAT32.

  15. Ärgere sas Böse! sagt:

    Ich habe bei mir mit Ccleaner den ganzen Schwachsinn entfernt, weshalb es nichts nützt, wenn ich ein neues Benutzerkonto eröffne, um zu sehen, welche Bloat-Ware mitinstalliert wird.
    Aus der Erinnerung und mit Hilfe der Liste von hier https://www.heise.de/tipps-tricks/Windows-10-Vorinstallierte-Apps-deinstallieren-3970502.html sind dies mindestens:
    – Edge
    – Wetter
    – Mail und Kalender
    – candy crush saga
    – Alarm und Uhr
    – Photos
    – Finanzen
    – Nachrichten
    – 3 D Builder
    – Filme und TV
    – Groove
    – Kamera
    – Karten
    – Kontakte
    – Microsoft Solitaire Collection
    – One Note
    – Paint 3 D
    – Rechner
    – Skype
    – Sport
    – Sprachrekorder
    – Xbox
    – Xing
    – Smartphone Gedöns
    – One Drive
    – Remote Desktopverbindung
    – Snipping Tool
    – Windows Media Player

    Microsoft ist ein Irrenhaus geworden.

    Wenn jemand noch was findet, bitte meine Liste ergänzen.

  16. Micha sagt:

    Eine Dual Layer DVD ist da die einfachste Lösung.

    Meine Windows 8.1 Pro x64 DVD Stand 12 2019 hat mit allen zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Updates (Windows + .Net Framework integriert soweit wie möglich) eine Install.wim Größe von rund 7,14GB. Wer noch mehr Platz braucht kann es auch mit einer Blue Ray machen sofern ein Laufwerk vorhanden ist.

    Somit ist das ein Lösbares Problem.

  17. MOM20xx sagt:

    der meiste dreck wird ja erst aus dem netz nachgeladen. dennoch sollt man meinen, dass microsoft es gebacken bekommt eine iso zu erzeugen, wo besagtes file nicht den rahmen sprengt. aber in zeiten wie diesen, traue ich nichtmal mehr das dem software hersteller zu.

  18. Ismail sagt:

    Auch ich sehe da kein Problem.
    Zugegeben, kenne mich zwar mit secure boot nicht aus aber meine W7SP1 5GB+ Installation wird per UEFI installiert. Das X79 System erkennt auch NTFS Boot USB. Hab sogar W7 mittels NVMe installiert.

    Wie schauts aus mit secure boot über NVMe? Geht das?

    • oli sagt:

      Secure-Boot geht nur mit UEFI-Boot, und UEFI-Boot geht nur mit FAT32-Startpartitionen (unter Windows muss dann auch noch GPT als Partitionsschema benutzt werden). Ergo wird auch für eine UEFI-Installation von Windows ein Stick benötigt, der mit FAT32 formatiert ist. FAT32 unterstützt aber keine Dateigrößen über 4GB. Ich hoffe das Problem ist jetzt erkenntlich. Rufus umgeht das Problem, in dem es den Installationsstick in 2 Partitionen aufteilt, eine mit FAT32, die andere mit NTFS formatiert.

      Solang das UEFI das Booten von NVME-Laufwerken unterstützt (was jüngere Rechner eigt. alle tun), kann man damit natürlich auch Secure-Boot nutzen. Viele aktuelle Laptops laufen ja genau in diesem Modus (NVME-Start-Laufwerk+UEFI-Boot+Secure-Boot).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros). Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion.