Funke-Mediengruppe Opfer eines Cyberangriffs

Die Funke-Mediengruppe (Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenpost, WAZ etc.) ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Es gibt Probleme mit der Auslieferung von Zeitungen.


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Am gestrigen Dienstag, den 22. Dezember 2020, schreibt die Funke Mediengruppe, dass sie Opfer einer Cyberattacke geworden sei und bundesweit zahlreiche Systeme betroffen sind. Laut dieser Meldung sind davon zahlreiche Computersysteme der Mediengruppe im gesamten Bundesgebiet betroffen – dazu gehören auch Redaktionen und Druckhäuser.

KRITIS-Netzwerk
(Quelle: Pexels Markus Spiske CC0 Lizenz)

Zeitungen der FUNKE Mediengruppe erscheinen am Mittwoch daher nur als Notausgabe. Damit alle Leserinnen und Leser weiterhin umfassend informiert werden, habt die Mediengruppe seine Paywalls deaktiviert und ihre EPaper freigestellt. Der MDR berichtet hier, dass die Polizei Essen die Ermittlungen zu dem Hackerangriff – mit Spezialisten des Landeskriminalamts – aufgenommen hat.  

Dem MDR-Beitrag entnehme ich, dass es sich um einen Ransomware-Angriff handelt – denn die Formulierungen: Quasi über Nacht seien technische Probleme aufgetreten und hätten sich sehr unterschiedlich ausgewirkt. Zwischenzeitlich konnten die Mitarbeiter nicht einmal telefonieren, weil auch das Telefonsystem internetbasiert funktioniert. lassen nur diesen Schluss zu. MDR schreibt dann auch, dass die Zentrale- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) angibt, dass Systeme von außen verschlüsselt wurden. Ob es sich um eine Erpressung handele, sei noch unklar.


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2 Antworten zu Funke-Mediengruppe Opfer eines Cyberangriffs

  1. Boersenfeger sagt:

    Hallo, der Angriff hält/hielt an, auch am Donnerstag gab es nur eine Miniaturausgabe der Braunschweiger Zeitung, diese kam auch noch erst um die Mittagszeit. Die Paywall ist weiterhin heruntergefahren, das e-paper kann weiterhin kostenlos gelesen werden.

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