Windows 7: Nicht tot zu kriegen (Jan. 2021)

win7 [English]Am 14. Januar 2020, also vor einem Jahr, ist der breite Support mit Sicherheitsupdates für Windows 7 ausgelaufen. Aber Millionen Systeme werden weiterhin mit dieser Betriebssystemversion betrieben und hängen am Internet. Hier ein kurzer Blick auf dieses Thema.


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Windows-Verteilung auf dem Desktop

Schaut man sich die Versionsverteilung von Windows auf dem Desktop an, macht Windows 7 noch immer eine gute Figur. Die Seite statcounter.com liefert für Dezember 2020 folgende Zahlen:

Windows-Versionsanteile 12.2020 Desktop
Windows-Versionsanteile 12.2020 Desktop

Die StatCounter-Auswertung aus obigem Screenshot zeigt, dass weltweit 18,03 % der Windows-Desktop-Systeme, die am Internet hängen, noch mit Windows 7 betrieben werden. Das bedeutet, dass knapp jeder fünfte Desktop-Rechner mit dieser Windows-Version läuft. Auf Europa heruntergebrochen, sinkt der Anteil an Windows 7-Systemen aber auf 12,5 %. Für Deutschland sind es sogar nur 8,32 % Windows 7-Anteil auf dem Desktop (ich konnte hier im Text gerade noch den Satz 'da ist die Dichte der Lemminge, die besonders schnell auf neuere Betriebssystemversionen hüpfen, besonders hoch' unterdrücken). Die Kollegen der schreibenden Zunft pflegen es dann so auszudrücken: In Deutschland sind halt mehr Anwender unterwegs, die zu einem fortschrittlicheren Windows greifen. Aber in Firmen würde dieses alte Betriebssystem aus Kompatibilitätsgründen immer noch eingesetzt.

Bei netmarketshare werden 19,71 % Anteil für Windows 7 angegeben, wobei der Anbieter darauf hinweist, dass die Erfassung der Daten wegen Browser-Änderungen nur noch ungenau erfolgen könne.

100 oder 300 Millionen Windows 7-Systeme?

Für mich ist der Wert von 18,03 % Windows 7-Systemen eine spannende Zahl. Legt man die mal von Microsoft gemachte Angabe von 1,5 Milliarden Windows-Systemen zugrunde, kommt man auf 300 Millionen Windows 7-Systeme. Die letzten Tage poppten doch einige Artikel auf, dass immer noch 100 Millionen Windows 7-Systeme aktiv seien. Die Angabe basiert auf einem Artikel von Ed Bott bei ZDNet (siehe auch diese deutsche Fassung). Dort wird argumentiert, das die 1,5 Milliarden Windows-Systeme ein frommer Wunsch Microsofts seien. Die Zahl der Windows-Systeme sei bedeutend geringer. Dort wird angegeben, dass man von mindestens 100 Millionen Windows 7-Systemen ausgehen könne.

Diese Windows 10-Verweigerer …

Also kein Pappenstil. In diversen Artikeln der letzten Tage wird beklagt, dass Privatanwender mit Windows 7 schlicht  'Windows 10-Verweigerer' seien, die das kostenlose, 'moderne' Windows 10 ablehnen würden. Nur einige Firmen würde aus Kompatibilitätsgründen noch auf Windows 7 aufsetzen. Dummes Journalisten-Gewäsch!

Fakt ist: Windows 10 ist in seiner Form schlicht eine Katastrophe, eine Spielwiese der Microsoft Entwickler und des Marketing, welches nur unter enormem Aufwand (Enterprise-Edition, Verwaltung der Updates, Konfigurierung der Telemetrie per aufwändiger Gruppenrichtlinien) halbwegs sauber und DSGVO-Konform betrieben werden kann. Während Systeme mit Windows 7 schlicht das machen, was viele Nutzer benötigen, stellt sich für mich die Frage: 'Was hat Microsoft nach 5 1/2 Jahren Frickelei an der Dauerbaustelle Windows 10 jetzt bereitgestellt, dass ich nicht an diesem Betriebssystem vorbei komme?'

Bisher ist mir noch keine Antwort eingefallen (neue Hardware, wo es ohne Windows 10 geht, habe ich nicht und versuche die auch zu vermeiden, solange es geht). Im Gegenteil: Ich erinnere mich noch dunkel, dass es 2014 mal hieß 'Windows 10 läuft auf allen Windows 7-Systemen'. Ich habe hier einige Rechner, die mit Windows 7 bzw. Windows 8.1 ganz passabel laufen – dort ist Windows 10 eine einzige Katastrophe, sowohl was die Funktionalität (90% des Geraffels brauche ich nicht) als auch die Performance betrifft. Aber so etwas wird von der Journaille seit Jahren nicht mehr hinterfragt. Vielmehr hüpft die Zunft über jedes Stöckchen, was das Microsoft-Marketing in der Art 'wir machen jetzt ein Windows Lite als ChromeOS-Konkurrenz und dieses Icon pinseln wir jetzt rosa' hinhält, unkritisch hinweg.

Das Schärfste, was ich in den letzten 4 Wochen diesbezüglich mitbekommen habe, war eine Facebook-Reaktion auf meinen Artikel Google übernimmt Neverware, deren CloudReady erlaubt Chrome OS auf alten Windows-PCs zu installieren, dass man die alten Kisten (z.B. in Schulen) auch auf Windows 10 aufrüsten könne. War ernstgemeint und kam von einem Microsoft-Berater eines externen Consulters (und der Junge ist technisch echt gut, aber an der Stelle ist mir die Kinnlade runter gefallen).


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Aus diesem Blickwinkel betreibe ich meine Produktivsysteme auch weiter mit Windows 7 und einer ESU-Lizenz oder 0patch-Pro, so dass sie abgesichert sind. Ich mag nicht ausschließen, dass ich am Ende des Tages gezwungen werde, auf Windows 10 zu wechseln, weil ich bestimmte Programme (Steuersoftware etc.) nicht unter Linux betreiben kann.

Aber eines ist auch glasklar: In den vielen Jahren, seit es Windows gibt, habe ich noch niemals eine Windows-Version produktiv eingesetzt, nur weil sie 'modern und die neueste war'. Vielmehr war das einzige Kriterium: Die Windows-Version xyz hat mich überzeugt – und macht das, was ich brauche. Das war letztmalig bei Windows 7 der Fall.

Oder anders ausgedrückt: Microsoft hat nach Windows 8 und Windows 8.1 auch bei Windows 10 wieder einmal ziemlich versaut, nicht nur bei mir, sondern bei einer Menge anderer Leute. Schließt natürlich nicht aus, dass andere Nutzer mit Windows 10 'schlicht ihre Liebe finden und glücklich werden'.

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42 Antworten zu Windows 7: Nicht tot zu kriegen (Jan. 2021)

  1. Dat Bundesferkel sagt:

    "(…) dass man die alten Kisten (z.B. in Schulen) auch auf Windows 10 aufrüsten könne. War ernstgemeint und kam von einem Microsoft-Berater."
    Aber es hat Dich nicht wirklich überrascht, oder? Microsoft überrennt Bildungseinrichtungen förmlich, weil sie wissen: Je früher die Schüler geimpft werden, daß Windows, Office und Co einfach nur geil sind, um so früher sichern sie sich den Nachwuchs – nicht, daß Google da auch nur einen Deut besser wäre. Dreamspark… kostenfreie Lizenzen für soziale und Bildungseinrichtungen – nichts auf der Welt gibt es kostenlos, nichts ohne langfristige Planung. ^^

    Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Nutzer Windows 7, 8.x, XP oder gar 2k einsetzen – für jedes dieser Systeme gibt es gute Gründe. Problematisch ist halt die entsprechende Absicherung, wenn sie ungeschützt im Internet sind, da es teilweise schlichtweg keine Aktualisierungen mehr gibt. Aber wer da keine zwei linken Hände hat, bekommt das auch geregelt.

    Persönlich habe ich produktiv tatsächlich überwiegend Windows 10 Kisten im Einsatz. Aber nicht, weil ich vom Aufbau, der Gängelung (MS-Konto für Key-Bindung, Abgreifen von vertraulichen Mail- und Kalenderdaten durch Online-Speicherung des Server-Paßwortes), der völlig verschrobenen Einstellungen (GUI von Kiffern entworfen?) überzeugt wäre.
    Tatsächlich liegt der Hauptgrund darin, daß ich aktuelle Hardware einsetze, die ihr volles Potential leider nur unter Windows 10 bzw. Linux ausspielen kann (Task-Scheduler, bspw.) und ich – so interessant es auch ist – keinen Kräutergarten der verschiedenen OS-Versionen pflegen will. Das bedeutet mehr Arbeit, mehr Zeitaufwand, mehr potentielle Sicherheitslücken, weil man aus Kompabilitätsgründen das eine oder andere Feature deaktivieren muß (ich erinnere mich seinerzeit an Netzwerkprobleme @ 2012r2 Systeme, weil die TCP-Pakete on-the-fly signiert wurden – damit kamen ältere Systeme nicht gut zurecht).

    tl;dr
    Windows 7 war (ist) ein klasse OS, sofern man nicht die letzten offiziellen Microsoft-Updates eingespielt hat, die eine Massen-Telemetrie dort eingebracht haben. Und es tat das, was man wollte, ohne sich groß verbiegen zu müssen. Sprich: Das Ergebnis entsprach in der Regel der Erwartungshaltung…, das vermisse ich schmerzlich bei Windows 10.
    Sogar Windows 8.1 ist richtig schnieke, wenn man mal die alberne Kachel-Oberfläche wegläßt (ich "liebe" 2012r2).

    Und Günter hat recht: Ohne Gruppenrichtlinien, externe Blocker und Enterprise-Editionen, ist Windows 10 definitiv nicht DSGVO-kompatibel zu betreiben. Mit den Schulungsversionen noch weniger (auch wenn das hier gleich wieder bestritten wird: EULA lesen!). Die "normale" Pro-Edition hat man ja auch zu einer "Home" degradiert (vom Funktionsumfang her). Man kauft 'ne Pro-Lizenz, um ein paar "Upgrades" (aka Servicepacks) später dann eine Home-Edition zu haben, damit man dann eine Pro Workstation kauft oder Enterprise mietet, um den ursprünglichen Leistungsumfang zu erhalten. SO macht man Geschäfte. ^^

    Offtopic
    Ja, gleich kommen wieder die Kommentare… "dann machst Du aber was falsch, denn *ich ich ich, Mittelpunkt des Universums, habe überhaupt keine Probleme* – kein Wunder, dann fang' mal an das OS richtig zu nutzen und nicht nur drei Buttons für Facebook zu drücken". Ich traue mir durchaus zu, halbwegs zu wissen, was ich da veranstalte.

    • Hans Thölen sagt:

      Zu dem Thema Windows 10 und Windows 7 kann ich nur dem Günter
      und Dat Bundesferkel zu 100 % zustimmen. Leider muß ich Windows
      10 auf meinem PC laufen lassen, aber Windows as a Service ist und
      bleibt für alle Zeiten ein riesiger Müllberg. Windows 7 war ein absoluter
      Selbstläufer. Hier in Thailand läuft fast Überall noch Windows 7 auf den
      PCs. ( Krankenhäuser, Behörden, öffentliche Organisationen, usw. )

  2. Ismail sagt:

    100% zustimm. Windows7 ist – was Produktivität angeht – erste Klasse. Mit Win8 – hust Startmenü hust bastelei hust – gings nur noch bergab.
    Ich wünschte echt seitens MS eine Art "Windows7 Second Edition"!

    Was Win8/10 anbelangt. MS hat zwei Systeme, Desktop/Server Programme mit Cloud Apps gemischt und auf den Markt gebracht. Zumindest kam das bei mir nicht gut an, da ich kein Store (Cloud Apps) auf dem Desktop wollte. Man benutzt schließlich richtige Programme.

    Der Gedanke war aber wirklich gut. Mit UWP wollte MS ein Plattform für alle Geräte schaffen (Konsole, Tablet, Mobile und Desktop). Nur hats an der Umsetzung gescheitert.

    Nun haben wir mit Windows10 von allem Etwas aber nicht 100%.

    Was MS noch vernachlässigt hat, die Gamer Branche. Eigens für Spieler optimierte Windows Version. Keine unnötigen Hintergrundaktivitäten/Dienste, keine Popups, etc.

    • Dat Bundesferkel sagt:

      "Was MS noch vernachlässigt hat, die Gamer Branche. Eigens für Spieler optimierte Windows Version"
      Na, das gibt es doch schon: Zum einen des X-Box Zeugs und zum anderen den unglaublichen, viel genutzten, super zuverlässigen "Game Mode" in Windows 10 *hüstel*, der absolut rockstable ist und keinerlei Ungereimtheiten im Betrieb erzeugt. :D
      Dazu dann ein (zumindest auf dem Papier) unglaublich effektiver DirectX 12 Modus, der von kaum einen Spiel richtig genutzt werden kann (schon mal Anno 1800 erfolgreich mit DX12 gespielt? Oder Civ VI?).

      Aber hey, ich weiß, daß einige Geldspielautomaten in Spielhallen völlig zuverlässig auf angepaßten Windows-Versionen laufen. :)

      Gut, schweigen wir drüber. Linux als native Spielebasis ist genauso grottig. Gute(!) und spieletaugliche(!) Anwendungsentwickler sind rar. Das mache ich denen nicht zum Vorwurf, Programmierung ist auch nicht mein Streckenpferd.

      tl;dr
      Auf modernen Mehrkernarchitekturen ist es völlig egal, ob und wie viele Hintergrunddienste laufen. Die Leute heulen immer… "8 Kerne braucht keiner. Mehr davon sowieso nicht, unterstützt ja keine App – außer ganz spezielle…". Genau. Da kommt nämlich der Scheduler zum Einsatz und verteilt all die schönen Dienste und Prozesse auf unterschiedliche Kerne. Ups, jetzt kann auch eine miese Ein-Kern-Anwendung von Mehrkernen profitieren.
      Worauf ich hinaus will: Ob Du (bspw.) bei einem Razen 5 3600 / Ryzen 7 3700 (oder ähnlich) Hintergrunddienste deaktivierst, oder nicht… ist… ja… "in China ist ein Sack Reis umgefallen". Oftmals nutze ich beim Daddeln sogar Handbrake im Hintergrund.

      Ansonsten stimme ich Deinem Beitrag aber vollends zu. Nur ein Windows 7 SE wird es nicht geben. Das nächste Windows hat einen Linux-Kernel, virtualisiert aus Kompabilitätsgründen Windows-Anwendungen (Kopierschutzunterstützung für Dongles und SecuROM und Co wurden ja schon vor längerer Zeit entfernt) und im besten Fall eine Windows GUI. Abgreifen durch Abos und Serviceverträge, während die Instandhaltung der Infrastruktur durch kostenfreie Freiwillige erledigt werden. Win-Win (für Microsoft). :)

  3. Julian sagt:

    Ich würde als Privatnutzer auch am liebsten bei Windows 7 bleiben, doch ohne Updates…?

  4. Olli sagt:

    Es kam doch jetzt ein Gesetz für Smartphones raus das Updates vorschreibt,oder?
    Warum gibt es kein Gesetz Windows und Co?Die Updates sind ja sogar da aber werden dem Privatanwender vorenthalten.

  5. MrX1980 sagt:

    Frohes neues Jahr!
    Folgende Punkte, die mir spontan einfallen, warum ich Windows 10 nutze:
    – Besseres Fenstermanagement. Schiebt man ein Fenster an den Rand wird gefragt welches weitere Fenster/Programm man daneben haben möchte. Zudem kann man leicht die Breite ohne "Rastergitter" anpassen. Bei 8.1 konnte man glaube ich nur 50:50 und 33:66/66:33 nutzen.
    – Mausscrollen bei nicht aktiven Fenstern möglich. Leider funktioniert dies immer noch nicht mit Touchpads, sondern nur mit dem Mausrad.
    – Farbfilter (Grünsehschwäche, Deuteronopie)
    – Nachtmodus
    – Dunkelmodus / Darkmode
    – Zwischenablage zwischen den Geräten tauschen (Windows Taste + v).
    – Schnellere Boot und Aufweckzeiten.
    – Arbeitsspeicher Kompression. Bevor auf die Festplatte ausgelagert wird, versucht Win10 es im Arbeitsspeicher zu Komprimieren. Vor allem bei älteren Computern mit wenig RAM nützlich.
    – Umfangreicherer Task-Manager
    – DirectX 12 Ultimate / DXR und andere neue/moderne APIs
    – Action Center: Schnelle De-/Aktivierung von Bluetooth, WLAN, Position, Tabletmodus, Rotationssperre, Nachtmodus, Helligkeit, … . Leider fehlt noch die Möglichkeit das Touch Display auszuschalten, wenn man es gerade nicht benötigt und man versehentliche Berührungen bzw. dessen Aktionen vermeiden möchte.
    – Bessere Sicherheitsfunktionen direkt vorhanden, ohne extra was installieren zu müssen. Zum Beispiel Microsoft Defender, Ransomware Schutz, … .
    – Obwohl ich seit über 6 Jahren die Fast-Ring / Dev-Channel Versionen nutze, ist das System dann doch stabiler als man es vermuten würde. In der Zeit musste ich noch nicht Windows 10 neu installieren, weil es sich total zerschossen hat.
    – Wechsel auf die letzte Build möglich, falls mal ein Build doch nicht so stabil läuft.

    Und ein paar andere Dinge, die mir gerade nicht einfallen.

    Klar ist nicht alles gut in Win10 umgesetzt und es gibt zu viele Baustellen. Oft nur halb angefangen und dann wird es nicht konsequent weiter entwickelt. Auch halte ich nicht so viel davon, das Microsoft die Entwickler in den Abteilungen rotieren lässt. Es soll zwar die Betriebsblindheit verhindern und neue Impulse kommen, aber die Qualität der Produkte leidet auf Dauer dann doch darunter, weil die ständig erst mal den Code der Vorgänger durchforsten müssen. Das Insider Programm wurde leider auch sehr vernachlässigt, daher laut Statistik nur noch ~0,3% Windows Insider Geräte aktiv. Feedback-Hub ist leider nur noch eine Katastrophe. Ein richtiges Bugtracking System wäre besser. Mal schauen was uns Microsoft 2021 an Überraschungen bringt.

  6. Rene sagt:

    Allen ein guten Start ins neue Jahr und das es wieder bergauf geht.

    Günter Born, Sie schreiben mir aus der Seele!

    Gerade die Punkte unter "Diese Windows 10-Verweigerer …" treffen den Nagel so was von auf den Kopf, da werde ich Ihren Beitrag demnächst als Zitat hernehmen. Besser kann man es nicht formulieren.

    Danke :)

  7. Bernd Bachmann sagt:

    Fairerweise muss ich sagen, dass mein Win10-PC inzwischen einwandfrei läuft – die ursprünglichen täglichen BSODs gibt es im Moment nicht mehr. Klopf, klopf, klopf. Sogar das Zwangsupgrade von 1809 auf 20H2 war im wesentlichen problemlos; allerdings durfte ich doch die ein oder andere Einstellung wiederherstellen.

    Mein Kritikpunkt an Win10 ist daher weniger das OS an sich, sondern die Update-Politik. Sicherheitsupdates ja, aber sonst bitte nix.

    Und trotzdem: Jedesmal, wenn ich mich mal wieder mit dem inzwischen knapp 13 Jahre alten Win7-PC meiner Frau beschäftige (der sich nicht auf Win10 upgraden ließ — nach einem halben Tag Probieren habe ich aufgegeben), freue ich mich, wie sauber der läuft. Einstellungen konsistent an einem Ort; keine "Apps", deren Fenster sich nicht anpassen lässt; keine dämlichen Animationen, die sich nicht abstellen lassen, usw.

    • MrX1980 sagt:

      "keine dämlichen Animationen, die sich nicht abstellen lassen"
      Vielleicht hilft dies:
      Einstellungen (Windows Taste + i) -> Erleichterte Bedienung -> Anzeige -> "Animationen in Windows Anzeigen" = Aus
      Und wer es nicht mag direkt darunter "Transparenz in Windows anzeigen" und "Automatisches Ausblenden von Bildlaufleisten in Windows".

      "Sicherheitsupdates ja, aber sonst bitte nix."
      Mich stört es auch, dass diese Updates nicht mehr getrennt angeboten werden.

      • Bernd Bachmann sagt:

        Danke — das habe ich schon so eingestellt. Aber (mindestens) zwei bleiben trotzdem übrig:
        – Die Animation beim Öffnen der "Settings" sowie deren verzögerte Reaktion beim Scrollen mit dem Scrollrad;
        – die Animation beim Klicken auf die Such-Lupe unten links.

        Ist natürlich alles Geschmackssache. Vor 20 Jahren fand ich Animationen mal cool, weil damals noch neu. Heute nerven sie mich nur noch.

  8. Blupp sagt:

    Ein frohes Neues.

    Ja "Diese Windows 10-Verweigerer …"
    Dieses 10 gibts hier tatsächlich nicht und so wie es aussieht wird es das hier nicht mehr geben. Warum, das will ich nicht weiter vertiefen, es wurde schon genug geschrieben – Microsoft hat einfach versagt und versagt mit an Starrköpfigkeit erinnernder Manier weiter.
    Es gibt hier noch einen Win7-Rechner und der wird auch noch ein paar Jahre bleiben, ohne Netzwerkkabel. Alles andere läuft auf Linux und all die schönen Vorzüge unter Windows die so gern genannt werden, auch hier war davon zu lesen, gibt es unter Linux genauso.

    Gibt es einen Grund zurück zu Windows zu wechseln? Aktuell nicht, vielleicht wenn Microsoft irgendwann mal wieder ein ordentliches OS bringt das tut was es soll und dem Nutzer gegenüber Linux deutliche Vorteile bringt. Aber davon ist Windows zur Zeit weit weit entfernt.

    • Tim sagt:

      Genau deshalb verstehe ich das Raumgehäule von vielen wegen Windows 10 nicht. Wem Windows 10 aus welchen Gründen auch immer nicht zusagt, der soll eben was anderes nutzen. Irgendwas von Apple, Linux oder von mir aus auch irgend eine ältere Windows Version. Gerade bei Linux gibt es so viele Distributionen, da wird doch für jeden was passendes dabei sein.

      Deshalb frage ich mich, warum es jeden Monat einen neuen Beitrag über das blöde Windows 10 gibt, in dem sich dann alle auskotzen. Nehmt einfach was anderes.

      • Tanja sagt:

        Auch wenn man für sich selbst eine Lösung / Alternative gefunden hat, so lässt einen das Thema Windows 10 ggf. trotzdem nicht los. Sei es aus beruflichen Gründen oder weil man der ist, der im Freunde & Bekanntenkreis bei Problemen kontaktiert wird.

      • Zocker sagt:

        @Tim
        Dann nenne mir eine Distribution mit voller Kompatibilität zu Hardware und Windowssoftware. Ich habe sie noch nicht gefunden.

        • chw9999 sagt:

          Die beiden Anforderungen finden sich bei Win10 auch nicht zu 100%, wenn man Soft- und Hardware aus Win7- oder gar noch XP-Zeiten "nachhaltig" am Leben erhalten möchte.
          So Leute gibt's! Ich habe für Elemente beider Kategorien bisweilen heftig Geld bezahlt und bin noch lange nicht bereit, das abzuschreiben bzw. unnötigen Elektromüll zu generieren.

          • Zocker sagt:

            Bei Win10 hast du sowieso keine Laufgarantie, die über ein halbes Jahr hinaus geht. Trotzdem ist die Kompatibilität locker um den Faktor 100 besser.
            Win7 hat auch nicht 100%ige Kompatibilität zu alter Hard- und Software. Was ich eigentlich meinte sind etwas modernere Dinge und v.a. eine vergleichbar gute Kompatibilität wie Windows. Und die kann außerhalb von Windows niemand auch nur im Ansatz bieten. WINE oder eine VM sind keine Lösungen, sondern nur Gefrickel, das grauenhaft zu bedienen ist.

          • 1ST1 sagt:

            Ich habe die Erfahrung gemacht, das Windows 10 64 Bit kompatibler zu richtig alter 32-Bit Software ist, als Windows 7. Ich verwende hier noch Calamus 95 DTP, und das lief zuletzt unter Win XP sauber, mit Vista und 7 nicht mehr, da musste ich es in eine VM einsperren. Unter Windows 10 läuft es wieder einwandfrei, ohne irgendwelche Tricks. Ich habe zwar auch Calamus 2015, aber die alte 95er Version ist in vielen Dingen besser, weil sie x86 nativ läuft, und nicht in einer versteckten ATARI-ST-Emulation. Das selbe gillt für die Modellbahnplanungssoftware WinRail Version 7, die mir völlig ausreicht.

  9. Martin sagt:

    "Fakt ist: Windows 10 ist in seiner Form schlicht eine Katastrophe, eine Spielwiese der Microsoft Entwickler und des Marketing, welches nur unter enormem Aufwand (Enterprise-Edition, Verwaltung der Updates, Konfigurierung der Telemetrie per aufwändiger Gruppenrichtlinien) halbwegs sauber und DSGVO-Konform betrieben werden kann. Während Systeme mit Windows 7 schlicht das machen, was viele Nutzer benötigen, stellt sich für mich die Frage: ‚Was hat Microsoft nach 5 1/2 Jahren Frickelei an der Dauerbaustelle Windows 10 jetzt bereitgestellt, dass ich nicht an diesem Betriebssystem vorbei komme?'"
    +
    "Ich habe hier einige Rechner, die mit Windows 7 bzw. Windows 8.1 ganz passabel laufen – dort ist Windows 10 eine einzige Katastrophe, sowohl was die Funktionalität (90% des Geraffels brauche ich nicht) als auch die Performance betrifft."

    Vielen lieben Dank für diese wahren Worte, Herr Born! Sie sprechen mir aus dem Herzen und ich hätte es wahrlich nicht besser ausdrücken können.

    Ich wünschen Ihnen Gesundheit, Erfolg und ohnehin alles Liebe & Gute für 2021!

  10. Sam sagt:

    Quote: "Fakt ist: Windows 10 ist in seiner Form schlicht eine Katastrophe, eine Spielwiese der Microsoft Entwickler und des Marketing, welches nur unter enormem Aufwand …"

    Auch von mir hierzu VOLLSTE Zustimmung!

  11. Dekre sagt:

    Ich wundere mich nach wie vor über einige Kommentare mit "ProWin10" und das nicht nur hier in diesem Blogthema.

    Ich will jetzt nicht alles wieder erwähnen was alles noch mit Windows XP und weit davor etc läuft; nicht nur mit MS Plattformen. Warum soll man im abgeschlossenen System was ändern?

    Ich freue mich auf den nächsten Bericht von Günter und dann geht es wieder los. Irgendwann gibt es Leute, die dann Linux massiv anraten.

    Jeder soll und muss (!) mit seiner Technik glücklich werden, vieles wird vorgegeben. Mich stört nur der massive staatliche Eingriff in die IT und deren Vorgaben und keiner will es bezahlten (Hinweis sog. "Corona-App" – Das interessiert jetzt keinen mehr – und Millionen verballert ohne Sinn und Verstand).

    Was benutze ich: beruflich muss ich Win10 die neueste Variante "H" nutzen. Meine ganz alten PC laufen auf Win7, nutze aber selten.

  12. xehox sagt:

    Lieber Günter,

    die Statistik von "statcounter" stimmt leider ganz und gar nicht, denn Sie entspricht nicht der Realität.

    Warum?

    Viele d.h sehr sehr viele PC sind mit einer gefakten Browserkennung im Netz!

    Ich z.B bin mit den aktuellen "Mac User-Agent" im Netz und es ist ein ganz anderes OS auf dem Rechner.

    Viele Firmen und Privatleute sind einfach aus Sicherheitsgründen und Schutz vor automatischen Angriffen mit einem gefakten Browser Agent unterwegs!

    Ergo: Diese Statistik sagt nichts aus!

    • Günter Born sagt:

      Das Argument ist nicht ganz von der Hand zu weisen! Wo Du (imho) allerdings daneben liegst, ist der letzte Satz. Der Fluch der Statistik ist, dass diese nix über den Einzelfall aussagt. Ist so ähnlich wie beim 'Es gibt da ein Windows-Problem' und hier Leute aufschlagen, die im Brustton der Überzeugung behaupten 'mein Windows läuft'. Ist in Ordnung, solange das nicht als 'diesen Fehler gibt es nicht, weil der bei mir nicht auftaucht' definiert wird.

      Und genau so verhält es sich mit dem User-Agent-String. Ich behaupte, das nicht einmal 1% der Leute im Privatbereich so etwas nutzen. Wie es bei Firmen ausschaut, kann ich aktuell nicht sagen.

      Kritischer ist das Problem, dass das Probing durch moderne Browser nicht mehr zuverlässig funktioniert, worauf Netmarketshare hinweist.

      Aber selbst wenn wir 50 % Missweisung postulieren (was gigantisch wäre), lägt Windows 7 immer noch bei 50 bis 150 Millionen Systemen 'am Internet'. Von der Zahl der Windows 7-Maschinen, die nicht auf den von den Statistikdiensten instrumentierten Internetseiten 'surfen' mag ich erst gar nicht reden ;-).

      Ansonsten stelle ich fest: Mit dem Blog-Beitrag habe ich mal wieder alles richtig gemacht :-).

      • micha45 sagt:

        Zitat: "Ist so ähnlich wie beim ‚Es gibt da ein Windows-Problem' und hier Leute aufschlagen, die im Brustton der Überzeugung behaupten ‚mein Windows läuft'. Ist in Ordnung, solange das nicht als ‚diesen Fehler gibt es nicht, weil der bei mir nicht auftaucht' definiert wird." Zitat Ende

        Ja klar, so kann man es sich auch hinbiegen. Es ist doch eher genau umgedreht.
        "Ein Leser hat mir heute Nacht eine E-Mail geschickt". Dann hat noch einer bei Twitter das Selbe Problem gepostet und noch einer hat das bei reddit thematisiert.
        Dann wird hier ein Windows-10-Bashing-Artikel kreiert und den Lesern bereits in der Überschrift suggeriert, dass "Windows 10 der letzte Schrott" sei und das angebliche Problem die Masse der Benutzer betreffen soll.

        Aber gut, jeder soll zusehen, wie er seine Brötchen verdient. Mit Artikeln "In China ist ein Sack Reis umgefallen" lockt man die Leute nicht hinter dem Ofen hervor. Da ist das Bashing halt ein effektiveres Mittel. Traurig aber wahr.

        Nur weiter so! Ich jedenfalls fühle mich beim Lesen relativ unterhalten, manchmal, wenn ich dann die Kommentare lese, lache ich sogar laut. ^^

        • Zocker sagt:

          Der gute Micha45. Der trollt in genug Foren rum mit seiner Lobhudelei. Meist du nicht du wärst exklusiv bei den Fanboys von Dr. Windows nicht besser aufgehoben? Dann müsstest du andere nicht andauernd belästigen.

          • micha45 sagt:

            Ich betreibe keine "Lobhudelei", sondern halte mich an die Fakten, die aus eigener Erfahrung und aus Erkenntnissen von anderen Benutzern in meinem persönlichen Umfeld stammen.
            Windows 10 ist um ein Längen besseres Betriebssystem als alle Vorgängerversionen, also auch viel besser als Windows 7. Obwohl Windows 7 durchaus ein solides ist oder war. Ich habe im Laufe der Jahre ja nun sämtliche Versionen benutzt und kann demnach Vergleiche ziehen. Weiter will ich das gar nicht ausführen.

            Wer behauptet, dass Windows 10 "Schrott" sei, der hat entweder keine Ahnung, oder der lässt sich aus anderen unerfindlichen Gründen zu diesem Urteil verleiten.

            Selbstverständlich gibt es immer Probleme mit Software. Auch ich hatte hin und wieder Probleme, die sich aber gerade mit Windows 10 als sehr überschaubar erwiesen haben.
            Nur ich löse die Probleme und heule oder fruste nicht in Internetforen oder Bloggs herum. Ich lasse mich auch nicht von irgendwelchen Bashingartikeln zu Frustkommentaren verleiten.

            Wer die Betreiber und User von Dr. Windows als "Fanboys" abstempelt, der schießt genauso über das Ziel hinaus. Weil es einfach nicht stimmt.

            Gerade wegen solcher unqualifizierten Kommentare habe ich mich mittlerweile aus allen Foren, in denen ich mal aktiv war, zurückgezogen und die Accounts löschen lassen.
            Wenn du dich durch mich belästigt fühlst, dann kann ich dir nicht helfen. Ignoriere meine Beiträge doch einfach.
            Aber das kannst du und viele andere ja nicht. Im Internet ist das Absondern von gequirlter Kacke ja sooo einfach und hat keine Konsequenzen.
            Freu dich darüber und deines Daseins.

          • Günter Born sagt:

            Rüsten wir doch verbal etwas ab. Ich kann mit der Meinung von Micha45 und weiteren begeisterten Windows 10-Nutzern leben, muss mir diese aber nicht zu eigen machen. Persönliche Verunglimpfungen bringen niemanden weiter. Danke an Alle.

          • 1ST1 sagt:

            @Micha45: genau so ist es, und diese Geschichte wiederholt sich ständig:

            etwa 1975, die Eisenbahnfans heulen, weil Dampfloks durch Diesel- und E-Loks endgültig abgelöst werden.
            bis etwa vor 10 Jahren, die Eisenbahnfans heulen, weil die in den 1970ern eingeführten , inzwischen heiß geliebten Diesel- und E-Loks wie die V100 und E103 durch Triebwagen abeglöst werden.
            aktuell, die Eisenbahnfans heulen, weil die 10-30 Jahre alten Triebwagen durch neue Triebwagen abgelöst werden.

            Jahr 2000-2003: Die Computernutzer heulen, weil ihr allseits geliebtes Windows 98 durch 2000 ersetzt wird. "Die Latenzen von Win 2000 sind so hoch" wurde lamentiert.
            Jahr 2003/2004 und Folgende: Die Computernutzer heulen, weil Windows XP das heiß geliebte Windows 2000 ablöst. Windows 2000 sei das Beste Windows ever und Xp ist ja doch nur das komische "Klickbunti mit der Sanddüne".
            Ok, Vista überspringen wir mal, genau wie ME und weiter unten 8.x…
            Jahr 2009 und folgende: Windows 7 erscheint. Das braucht ja so viele Ressourcen und diese ganze UAC-Geschichte (die in Vista noch viel schlimmer war) und über was sonst noch so geheult wurde. Viele Leute blieben bei XP, bis zum bitteren Ende und weit darüber hinaus.
            Jahr 2015 bis heute: Siehe diesen Thread.

            Es ist immer das selbe! Eigentlich brauchen wir doch nur mal in die Landwirtschaft zu gucken, das Symptom dürfte seit hunderten Jahren das selbe sein: Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Mahlzeit!

          • Zocker sagt:

            Nur kurz zu Micha45:
            Du verunglimpfst doch jeden, der Probleme mit Win10 hat. Die sind alle zu blöd und die wöchentlichen Problem sind ja nur Einzelfälle, die nur eine Person betreffen. Naja, mit Fakten hast du es ja nicht so. Stattdessen freundest du dich mit deinen Problemen einfach an, während andere mit älternen Windowsversionen gar keine haben.

            Dr. Windows ist nicht von Fanboys durchflutet? Lies dir mal die Artikel und Kommentare durch und sag nochmal, dass das keine Fanboys sind die – wie du – alles mit sich machen lassen. Aber Fakten interessieren dich bekanntlich nicht…

            Du darfst auch gerne mal erklären wie man Win10 DSGVO-Konform betreiben kann. Und zwar nicht als riesiges Unternehmen, das teure Lizenzen kaufen und sich teure Admins leisten kann, die die Einhaltung immer überprüfen.

            Es nervt einfach nur. Hier ist eine der wenigen Orte, wo gewisse Dinge angesprochen werden und wo man darüber noch vernünftig diskutieren kann. Bis halt so jemand wie Micha45 kommt und andere als die größten Deppen darstellen muss…

  13. Micha sagt:

    Dann bin ich auch ein Windows 10 verweigerer. Nutze weiterhin Windows 8.1 Pro 64bit.

    Mit Windows 10 läuft meine TV Karte am Hauptrechner nicht.

    Auf einem Laptop wo eine AMD A6 5200 APU verbaut ist gab es immer DPC Watchdog Bluescreen. Es lief auch langsam er als Windows 8.1 64bit.

  14. DK sagt:

    Am meisten stört mich an Win 10 die immer mehr einschleichende Bevormundung des erfahrenen Users. Mal eben nicht die Konsequenz bedacht und schwups hat man ein Onlinekonto mit seinen Daten bei M$. Dazu ein paar Bilder vom Urlaub im Bikini und das Konto wird gesperrt incl Office Abo und XBox und sonstigem Online M$ Geraffel.
    Aber ist ja verschlüsselt…
    ICH brauche ein Betriebssystem das funktioniert, sicher ist und wo meine Programme und Tools vernünftig laufen. Das letzte war Win7 und das noch bessere in der Funktion sogar XP.

    • 1ST1 sagt:

      Ich bin erfahrener User, und ich nutze privat ein MS-Konto zur Anmeldung, und kann sehr genau steuern, was im OneDrive liegt, und was nicht.

      • Zocker sagt:

        Du kannst also steuern was mit deinem Konto passiert? Für was hast du Onedrive wenn du es nicht nutzen kannst, weil du der Willkür von M$ ausgesetzt bist?

        • 1ST1 sagt:

          Ich lege dort nur Sachen ab, die ich entweder mit anderen teilen will, oder die ich wechselseitig auch auf meinem Notebook unterwegs brauche. Da muss ich mich nämlich nicht um die Syncronisation kümmern und habe überall immer die aktuelle Dateiversion – für mich quasi ein Erstz für die lange vermissten "Offline-Dateien". Persönliche Daten sind das aber nicht, aber aktuell z.B. einen Artikel für eine Fachzeitschrift, den ich gerade schreibe, soll Microsoft den doch schonmal vorab lesen, was solls. Für mich hat das den Vorteil, dass ich daran jederzeit und überall dran arbeiten kann, ob unterwegs am kleinen Notebook, oder daheim am großen Monitor, oder sogar notfalls (mehr als eine Notlösung ist das nicht) in Word 365 im Browser.

        • Zocker sagt:

          Und was sagst du wenn MS deinen Artikel löscht und dein Konto sperrt? Das kann dir jederzeit passieren. Warum nimmst du nicht einen seriöseren Anbieter, an dem nicht gleich ein ganzer Rattenschwanz wie O365 hängt? Das Risiko muss dir doch bewusst sein.

      • micha45 sagt:

        @1ST1
        So ist es. Das funktioniert bei dir, bei mir und bei vielen anderen ebenso.
        Ich kenne keinen Fall außerhalb des Internets, bei dem irgendjemandem das Konto gesperrt wurde.

        Erfahrene User lassen sich normalerweise nicht einfach "schwups" irgendetwas ungewollt unterschieben. Weder einen Kontozugang, noch irgendwelche Daten. Die lassen sich auch nicht bevormunden.
        Das sind auch wieder solche merkwürdigen Behauptungen, die jeglicher Grundlage entbehren und die ich nicht nachvollziehen kann. Aber was weiß ich schon! ^^

        Zu deinem vorletzten Beitrag weiter oben:
        Sehr schön ausgeführt, absolute Zustimmung. *Daumen hoch*

        • 1ST1 sagt:

          Ich erinnere mich übrigens noch an die Zeit, in der PCs eher selten eine Maus hatten. Da stellte ich damals meinen zehntausend mal besseren Atari ST neben einen MS-DOS-PC und behauptete genau das und erntete lautes Gelächter, Fenster, Icons, Maus, Papierkorbsymbol, was ein Spielzeug, echte Computernutzer benutzen nur die Tastatur und können jeden Befehl aus dem MS-DOS-Handbuch und kennen jede ALT/STRG-Tastenkombination in Wordstar.

          Einen schönen Gruß an die ewig Gestrigen!

          • Günter Born sagt:

            "Einen schönen Gruß an die ewig Gestrigen!" -> so etwas bringt die Diskussion kein Stück weiter und ist weder zielführend noch hilfreich. Die Atari ST-Zeiten sollten wir doch einige Jahre hinter uns gelassen haben – imho.

        • Zocker sagt:

          "Erfahrene User lassen sich normalerweise nicht einfach „schwups" irgendetwas ungewollt unterschieben. Weder einen Kontozugang, noch irgendwelche Daten. Die lassen sich auch nicht bevormunden."

          Du nutzt kein Win10? Denn nur so kannst du dich nicht bevormunden lassen. Oder bist du kein erfahrener Nutzer?

          Und natürlich war klar, dass du negative Dinge über Win1o als Märchen abstempelst und alles immer perfekt funktioniert, weil das bei deinen 3 Bekannten angeblich so ist. So sind wir es auch von dir gewohnt. Selbstreflektion kennst du nicht?

  15. Patrick Dreier sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Probleme: Bei Windows 10 Microsoft Konto ist Plicht.
    Die Windows Updates sind nicht seperat wie bei Windows XP, Vista, Windows 7.

    Mit freundlichen Grüssen!

  16. Superhero sagt:

    Ich verwende schlicht mein konfiguriertes Windows 7 IMAGE. Ohne irgendein GÄNGELNDES Sicherheits-Update. Brauch' ich net. Und: KEIN PROBLEM SEIT JAHREN! Ein gutes Passwort schützt. Ansonsten ist jeder Computer am Netz offen! Und wer blöderweise auf verseuchten Webseiten surft oder komische emails öffent, ist irgendwie selbst schuld. Da hilft keine Antiviren-Software und auch kein Update. Deshalb: Image machen und wenn man mal Mist installiert hat (z. B. Windows 10) einfach wiederherstellen. Und freuen, dass es einfach läuft. Seit 6 Jahren jetzt. Dem DAU rate ich sowieso entweder nix in den PC einzugeben oder eben vom Netz wegzubleiben.

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