Finger weg von der Social-Media-App Clubhouse

[English]Die Social-Media-App Clubhouse ist das neue Hype-Thema der Digital-Avantgarde – oder was sich dafür hält. Daher ein kleiner Blog-Beitrag, warum man tunlichst die Finger von dieser Social-Media-App Clubhouse lassen sollte.


Anzeige

Das Thema ist mir binnen 12 Stunden gleich zwei Mal auf die Füße gefallen. Heute morgen ist mir ein Newsletter von Absatzwirtschaft mit dem nachfolgenden Aufriss zum Thema unter die Augen gekommen.

Was ist Clubhouse? Infos zum Aufsteiger in den App-Charts

Die Social-Media-App Clubhouse ist gefühlt über Nacht an die Spitze der Download-Bestenliste gestürmt. Was hat es mit dem Hype auf sich – und wird Clubhouse sich langfristig als App etablieren?

Und einige Stunden vorher, war ich heute Nacht über den nachfolgenden Tweet von Raphael Köllner auf das Thema gestoßen.

Social-Media-App Clubhouse

Die Kurzbotschaft: Es gibt eine Social-Media-App Clubhouse, die diese Tage den Messengerdienst Telegram in Deutschland von Platz zwei Top Gratis-App-Downloads im App-Store von Apple verdrängt hat (der Messenger Signal hält weiter Platz 1). Und Rechtsanwalt Raphael Koellner weist darauf hin, dass die App in Sachen Datenschutz äußerst problematisch ist. Und seit dpa eine Meldung herausgegeben hat, poppt das Thema in jedem Nachrichtenmedium, wie z.B. der Zeit auf.

Was ist Clubhouse?

Entwickelt wurde die Social-Media-App Clubhouse vom US-Anbieter Alpha Exploration aus Salt Lake City (Utah), der das Ganze laut Absatzwirtschaft als “eine neue Art von sozialem Dienst, der auf Sprache basiert und es Menschen überall auf der Welt ermöglicht, sich zu unterhalten, Geschichten zu erzählen, Ideen zu entwickeln, Freundschaften zu vertiefen und interessante neue Leute zu treffen” charakterisiert. Weiterhin lässt sich noch folgendes angeben:

  • Clubhouse ist eine Audio-App, über die man Gesprächen zuhören, sich aber auch selbst beteiligen kann,
  • die ‚Gespräche‘ finden in virtuellen Räumen statt, wie der WDR hier schreibt,
  • allerdings lässt sich nichts schriftlich kommentieren oder liken (wie bei Facebook).

SPON hat hier einige Infos zusammen getragen. Die App wird bisher auch nur für iOS, sprich Apple-Geräte, angeboten – Android ist außen vor. Zudem ist die Teilnahme nur durch eine Einladung eines aktiven Clubhouse-Nutzers möglich. Als ‚Zugpferde‘ dienten in Amerika Paris Hilton, Ashton Kutcher oder Oprah Winfrey. In Deutschland wurden Joko Winterscheidt, Dunja Hayali und FDP-Chef Christian Lindner (Digital first, Bedenken second), sowie die Digitalministerin im Bundeskanzleramt, Dorothee Bär (CSU) ‚vor den Karren gespannt‘, indem die Personen in ‚Clubhouse-Räumen‘ an Diskussion teilnahmen.

Finger weg: Die schmutzige Seite der Medaille

Bereits der Beitrag von Absatzwirtschaft deutet die schmutzige Seite der Geschichte an. Die Macher setzen auf eine virale Verbreitung, bei der das Angebot verknappt wird. Nur iOS-Nutzer kommen theoretisch in den Genuss, brauchen aber eine Einladung eines Clubhouse-Nutzers, um zur ‚digitalen Bohéme dazu zu gehören. Und dann wird es schmutzig, die App darf eigentlich niemand einsetzen.

Denn die App fordert nach der Installation den Zugriff auf die Kontaktdaten des Smartphones und liest alle Kontaktdaten. Diese werden an Server in den USA übertragen. Ergo müsste der App-Nutzer vor der Freigabe die schriftliche Erlaubnis aller Kontakte einholen, andernfalls ist die Nutzung schlicht schon ein dicker Verstoß gegen die DSGVO.


Anzeige

Die Nutzer von Clubhouse werden zudem aufgefordert, ihre Profile mit anderen Sozialen Netzwerken zu verknüpfen und dort quasi Werbung zu machen, und die Gespräche in den virtuellen Clubhouse-Räumen zu kommentieren. So soll der Hype weiter angefacht werden, wie man bei Absatzwirtschaft in diesem Artikel zwischen den Zeilen lesen kann.

Aber die schmutzige Geschichte geht noch weiter. Die Wirtschaftswoche schreibt hier, dass sich der Clubhouse-Anbieter Alpha Exploration laut Privacy Policy einen Zugriff auf Follower- und Freundeslisten vorbehalte. Und bei WDR liest man, dass Clubhouse die Gespräche (auf amerikanischen Servern) mitschneidet – angeblich um Verstöße gegen die Community Guidelines untersuchen zu können. Wird ein Verstoß gemeldet, werden die Mitschnitte gespeichert – ein in Deutschland imho eh unzulässiges Vorhaben, welches rechtliche Probleme aufwirft. Kommt sehr gut, wenn vertrauliche Gespräche in ‚Räumen‘ von Clubhouse geführt werden.

Von daher ging mir spontan Lindners FDP Wahlplakat ‚Digital first, Bedenken second‘ durch den Kopf und so passt es, wenn sich Christian Lindner sowie Dorotha Bär für Clubhouse-Werbung einspannen lassen. Die Wirtschaftswoche zitiert Monika Grethel, die Vorsitzende der Datenschutzkonferenz. Frau Grethel sieht schwerwiegende Datenschutzprobleme bei Clubhouse und man kann nur raten: ‚Finger weg‘ von diesem Anbieter. Wird die vermeintliche digitale Bohém nicht davon abhalten, sich zu erblöden und in Massen die virtuellen Räume zu stürmen. Am Wochenende nahmen an einem Gespräch mit Lindner über 1.000 Leute, teilweise sogenannte ‚Influencer‘ teil – scheint aber einige Dumpfbacken drunter zu sein,  wenn man den WDR-Artikel und das Zitat einer Nutzerin so liest.

Lindner hat es schon erkannt: ‚Digital first, Bedenken second‘ – na denn, immerhin wisst ihr jetzt, worum es geht. Und vorsorglich der Ratschlag der Datenschützerin Grethel: „Beschwerden hinsichtlich möglicher Verstöße könnten an jede Datenschutzaufsichtsbehörde adressiert werden“. Grethel meint „Allerdings stößt der Vollzug aufsichtsbehördlicher Abhilfebefugnisse bei Dienstanbietern mit Sitz in einem Drittland zumeist auf faktische Grenzen.“ Ich meine: Greift die Leute, die das als Influencer aktiv sind und eure Kontaktdaten ohne Erlaubnis freigeben, bei den Hammelbeinen und setzt auch auf Beschwerden gegen den Clubhouse-Betreiber. Irgendwo muss man mal anfangen.


Cookies blockieren entzieht uns die Finanzierung: Cookie-Einstellungen

Anzeige


Dieser Beitrag wurde unter Sicherheit abgelegt und mit App, Datenschutz verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

25 Antworten zu Finger weg von der Social-Media-App Clubhouse

  1. Anonymous sagt:

    »Digital first, Denken second« trifft’s doch eher.

  2. woodpeaker sagt:

    Wer sich jetzt an den sogenannten „Zugpferden“, die offensichtlich und nachweislich eh nicht die hellsten Kerzen am digitalen Baum sind, orientiert, hat im Grunde nichts von der digitalen Welt verstanden und sollte es besser lassen, als da mitzumischen.

    Aber wie so oft wird das genauso ablaufen wie beim großen Zug der Lemmige.
    Und die klar denkenden Menschen müssen sich im Nachhinein das Gejammer selbiger anhören.

  3. Chris | Gruenderly sagt:

    Wow, eine schnelle und gute Zusammenfassung von Gründen die App nicht zu installieren! Das wird aber wohl von wirklich vielen Menschen ignoriert.. Hauptsache die Einladung kommt. Das ist seitens der Entwickler schon geschickt, das muss ich eingestehen. Bin auf weitere News gespannt!
    Grüße,
    Chrid

  4. Dat Bundesferkel sagt:

    „Entwickelt wurde die Social-Media-App Clubhouse vom US-Anbieter Alpha Exploration aus Salt Lake City (Utah)(…)“

    Na, irgendwie muß die NSA doch ihre Yotta-Byte-Farm voll bekommen. :P
    https://de.wikipedia.org/wiki/Utah_Data_Center

    Wahrscheinlich bin ich schon (geistig) zu alt für diesen social-media-Kram. Vielleicht liegt es auch nur daran, daß mir andere Menschen mittlerweile tierisch gegen den Strich gehen und ich glücklich bin, sowas nicht auch noch in meiner Freizeit bespaßen zu müssen.

  5. Ärgere das Böse! sagt:

    Ich habe letzthin ein paar Jogging-Apps für das Müll-OS Android runtergeladen. Die wollen Zugriff auf die Kontakte und eine wollte gar Zugriff auf das Google-Konto.

    Android ist der letzte Schwachsinn und sollte verboten werden und Sundar Pichay sollte via internatioalen Haftbefehl gesucht und eingelocht werden, bis er im nächsten Leben woanders auf die Welt kommt.

    • Art sagt:

      Ich sehe da eher ein Benutzerproblem – auf meinem Android gibt es nicht einmal Google, China Fitness Armbänder lassen sich hervorragend betreiben, ohne dass ich meine Daten mit Xiaomi ‚teile‘ und sicherlich findet sich auch FLOSS Jogging Apps ohne externes Tracking.

    • Sebastian sagt:

      Lässt Dich jetzt nicht allzu intelligent wirken, ein Betriebssystem für das Verhalten von Apps verantwortlich zu machen.

      • Stephan sagt:

        Vermutlich ein Apple Fanboy, der sich darüber Ärgert, das eine iOS Only App hier schlecht gemacht wird.

      • Ärgere das Böse! sagt:

        Natürlich sind eigentlich die Apps das Problem. Der Android Hersteller lässt es aber zu, dass es so ist, wie es ist :-) Ich sehe das Problem bei Android, weil Google die Apps im Playstore vertreibt.

        Würde Microsoft denselben Ramsch mit derselben niederen Motivation im M$-Store fü r Windows verticken, gäbe es Aufstände und das Geschrei wäre unendlich laut.

        • Sebastian sagt:

          Auch falsch.

          Es gibt Apps, die müssen beispielsweise auf das Adressbuch zugreifen können um ihre Funktion zu erfüllen (z.B. der dialer). Es wäre auch relativ sinnlos, ein Adressbuch zu pflegen, wenn keine App darauf Zugriff hätte, dann nützt es nämlich genau gar nichts.

          Bedeutet, natürlich muss Android eine App die Möglichkeit einräumen *können*, Adressbuch-Zugriff zu erlangen. Wenn Android den Nutzer für jede einzelne App fragt, ob man diesen Zugriff möchte, ist das ein ziemlich ideales System, man kann ja schließlich selbst die Entscheidung treffen, die man für richtig hält.

          • Ärgere das Böse! sagt:

            Wenn eine Jogging-app nicht funktioniert, ohne dass sie Zugriff auf meine Kontakte hat, stimmt mit der App etwas nicht.
            Und wenn sie nicht funktioniert, ohne dass sie auf mein Google-Konto zugreifen kann, stimmt schon wieder was nicht. usw.

            Es handelt sich um Jogging-Apps! Dort geht es um das Aufzeichnen von Strecken, Distanzen, Zeiten, Geschwindigkeiten. Dazu muss eine App weder auf meine Google-Konto, noch meine Kontakte zugreifen und auch keine Telefonanrufe tätigen können.

            Der ganze Google-Play-Store ist voll von derartigen Apps, die ohne sämtliche Berechtigungen nicht laufen, obwohl sie die Berechtigungen gar nicht brauchen, um den Zweck der App zu erfüllen. Der Google-Play-Store ist eine totale Müllhalde.

            Und Android ist auch eine totale Müllhalde, weil es nämlich immer im Admin-Modus läuft und es kein Benutzer-Konto ohne Admin-Berechtigungen gibt.

        • Sebastian sagt:

          Diese Antwort bezieht sich auf Deinen allerletzten Beitrag, den ich aufgrund der Verschachtelungstiefe nicht mehr beantworten darf.

          Ich kann dir nur empfehlen, dich mal wirklich mit dem Thema Android zu beschäftigen. Deine Aussagen sind sachlich falsch („Admin-Modus“ etc.) und da du darauf dann auch noch dein bashing begründest, machst du dich hier komplett zum Horst.

          Es gibt gute Gründe, Android zu kritisieren. Gilt für iOS analog. Sollte dann aber mit echtem Sachverstand und etwas Erfahrung geschehen, ansonsten wird man sehr schnell nicht mehr ernst genommen.

          Zuletzt: Wenn du auf den goldenen Käfig stehst und in Bezug auf die Auswahl von Apps nicht bereit bist, auch mal mitzudenken, solltest du dich ernsthaft fragen, warum du angeblich „Apple-Hasser“ bist.
          Dort wirst du vor all dem Bösen beschützt, gegen das du dich ja augenscheinlich nicht selber wehren kannst oder willst.

          • Ärgere das Böse! sagt:

            Android läuft immer im Admin-Modus oder wie das heisst. Es ist, wie wenn du mit windows immer im Admin-Konto angemeldet wärst.
            Das wurde schon häufig an Android kritisiert, und Google will es nicht ändern.

            Zu den Apps: Wenn eine Jogging-app nicht funktioniert, ohne dass sie Zugriff auf meine Kontakte hat, stimmt mit der App etwas nicht.
            Und wenn sie nicht funktioniert, ohne dass sie auf mein Google-Konto zugreifen kann, stimmt schon wieder was nicht. usw.

            Wieso ich Apple-Hasser bin, kann ich hier nicht schreiben, denn es wäre politisch sehr antikorrekt.

        • Sebastian sagt:

          Dein „Admin-Modus“ heißt „root“ und ist bei *keinem* Smartphone ab Werk aktiv. Root lässt sich auch bei *keinem* (mir bekannten) Smartphone einfach per Knopfdruck einschalten.

          Du solltest wirklich aufhören, hier fake news zu verbreiten bzw. dich durch demonstative Unwissenheit und sinnfreie Postings noch weiter reinzureiten.

          Von mir war es das jetzt jedenfalls zu dem Thema.
          Trolling kannte ich an dieser Stelle des Internets eigentlich noch gar nicht… ;-)

          • Ärgere das Böse! sagt:

            Ich meine nicht „root“.

            Android läuft in dem Modus, der bei Windows Administrator heisst. „Root“ hat Windows auch, heisst dort aber anders, wie weiss ich nicht mehr.

            Bei Android kannst du eine App installieren, ohne ein Passwort eingeben zu müssen, das ist analog Windows im Admin-Konto. Und genau das wurde bei Android schon häufig bemängelt.

            Und genau wegen dem Sicherheits-Problem, das Android hat und Windows XP noch hatte, wurde seinerzeit bei Windows Vista die UAC eingeführt. Damit das Benutzer-Konto nur noch mit eingeschränkten Rechten läuft, und man z.B. zur Installation das admin-Passwort eingibt, damit eine App installiert wird.

          • Günter Born sagt:

            Vorsicht – die beiden Architekturen unterscheiden sich fundamental. Die UAC wurde in Windows Vista eingeführt, um administrative Konten/Aufgaben von Standardkonten zu trennen – was Sinn macht (auch wenn es unter Windows 10 oft nicht mehr von Admins genutzt wird, weil die Einstellungen-App dem entgegen steht).

            Bei Android gibt es den Linux-Kernen und darauf Dalvik- oder DART-(Java)-Maschinen, in denen die APKs als Apps isoliert ausgeführt werden. In der Theorie war damit die Laufzeitumgebung gekapselt. In der Praxis stellt man fest, dass die Apps auch auf Treiber oder Bibliotheken zugreifen müssen, die Sicherheitslücken aufweisen und einen Ausbruch aus der Laufzeitumgebungen ermöglichen (ist auch der Ansatz, um Android-Geräte zu rooten).

            Hinzu kommt, dass Android Zugriffsrechte für bestimmte Ressource für Apps vergeben kann. Das wird bei der ersten App-Nutzung durch den Benutzer gesteuert (z.B. Zugriff auf Kontakte, Kamera, Mikrofon, Speicher). Bei manchen Apps ist das notwendig – bei anderen nicht. Das Problem, dass der ‚gängige‘ Nutzer alles abnickt und den unmöglichsten Apps alle Zugriffsrechte gewährt, lässt sich nicht Android anlasten, sondern ist Nutzer-gemacht. In meinen Android-Einsteigerbüchern für die Zielgruppe der Senioren weise ich explizit auf diesen Sachverhalt hin.

            Google hat in neuen Android-Versionen zudem einige Mechanismen implementiert, dass bestimmte Zugriffsrecht temporär und nicht dauerhaft vergeben werden – und macht den APP-Entwicklern auch Vorgaben.

          • Ärgere das Böse! sagt:

            Aha!

            Wobei ich immer noch meine, vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass sich Google standhaft und kompromisslos weigert, eine UAC bei Android einzuführen. Von der Funktion her würde das problemlos gehen, soweit mein technisches Verständnis als Normalverbraucher.
            Wo ich das gelesen habe, weiss ich leider nicht mehr.

            Dass der Benutzer alles abnickt, lässt sich nur dem Benutzer anlasten.
            Dass im Google-Play-Store aber Apps feilgeboten werden, die nur funktionieren, wenn sie Zugriff aufs Google-Konto haben, obwohl sie diesen für die Funktion, z.B. Jogging-App, gar nicht brauchen, ist ein Google bzw. Android-Problem.

      • Ärgere das Böse! sagt:

        Wenn du beim Auto-Händler einen Gebrauchtwagen kaufst, und der nach 2 Wochen in Rauch und Flammen aufgeht und dir noch den Allerwertesten verbrätelt, gehst du zum Händler oder zum Hersteller dein Leid klagen?

  6. Christoph sagt:

    Die neuen Nutzer von Clubhouse sind dann wohl die gleichen Leute die grade WhatsApp deinstallieren wegen Datenschutzbedenken. :-)

  7. Enrico sagt:

    Windows 10 benutzt Telemetriedaten seiner Anwender egal was diese machen (ausser Enterprise Versionen) und hier wird über verhältnismässig banale Bedenken Dinge gesprochen. Weiß jetzt nicht ob das als Satire durchgeht. Vielleicht schon. Im Blogbeitrag lese ich recht merkwürdige Dinge wie:

    „Die Nutzer von Clubhouse werden zudem aufgefordert, ihre Profile mit anderen Sozialen Netzwerken zu verknüpfen und dort quasi Werbung zu machen, und die Gespräche in den virtuellen Clubhouse-Räumen zu kommentieren.“

    Ist nicht der Fall.

    Schmutzige Geschichten hat Microsoft auch drauf… Privacy wird in Redmond nicht unbedingt groß geschrieben. Mag dem Einen oder Anderen entgangen sein aber im Verhältnis ist:

    „Aber die schmutzige Geschichte geht noch weiter. Die Wirtschaftswoche schreibt hier, dass sich der Clubhouse-Anbieter Alpha Exploration laut Privacy Policy einen Zugriff auf Follower- und Freundeslisten vorbehalte. “

    Sorry aber das im Verhältnis harmloseste Beispiel anzuführen ….ich mein. Das sind quasi öffentliche Daten wie bei Twitter. Welchen Schmutz erkennt man denn darin? :D

    „Und bei WDR liest man, dass Clubhouse die Gespräche (auf amerikanischen Servern) mitschneidet – angeblich um Verstöße gegen die Community Guidelines untersuchen zu können. Wird ein Verstoß gemeldet, werden die Mitschnitte gespeichert – ein in Deutschland imho eh unzulässiges Vorhaben, welches rechtliche Probleme aufwirft. “

    Cortana

    Sorry Leute…aber wenn die angesprochenen Probleme wirklich euer Anliegen sind, habt ihr das falsche Betriebssystem gewählt. Zugegeben … ein Großteil lässt sich ausschalten und einfach nicht nutzen. Aber am Ende ist Microsoft und Windows 10 keinen Deut besser.

    Ihr tätet gut, das Konzept erstmal sinken zu lassen anstatt gleich mit (verhälnismässig banalen) Alarmismus einzuschlagen.

    Btw.

    Bei Microsoft kauft man das Produkt und dennoch ist man als Benutzer ebenfalls das Produkt. Nämlich das seiner Daten.
    Ist das nicht auch schmutzig?
    In Anbetrahct dessen, das man im Betirebssystem aufrgund seiner weitreichenden Verquickung viel stärker im Mittelpunkt steht, halte ich es für unerklärlich wie man sich über 2 Eckpunkte echauffieren kann.
    Jeder der derzeit ein MS Konto aktiv führt, führt mehr Daten frewillig in die USA als es Clubhouse gerade könnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros). Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion.