eBay: Neue Zahlungsabwicklung ab 28.2.2021 für private Verkäufer

Blog-Leser Ralf M. hat mich gerade per E-Mail auf eine Änderung bei den eBay-Zahlungsmodalitäten für private Verkäufer hingewiesen. Der Anbieter eBay verschickt derzeit wohl eine Mail an Nutzer, die auf dieser Plattform privat verkaufen. Sie werden aufgefordert, die Zahlungsmodalitäten bis zum 28.2.2021 verpflichtend umzustellen.


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Ich stelle einfach den Screenshot, den mir Ralf überlassen hat (danke dafür) zur Information hier ein. Dem Text entnehme ich, dass unter dem Mantel „Zahlungsabwicklung vereinfacht“ die Zahlungen ab dem Stichtag über eBay abgewickelt werden. Ob das ein Problem ist (speziell bezüglich der zu machenden Angaben), konnte ich ad hoc nicht beurteilen, da ich auf eBay nicht verkaufe.

eBay Zahlungsabwicklung ab 28.2.2021
eBay Zahlungsabwicklung ab 28.2.2021

Was ich mir zusammenreimen konnte: Die eBay-Leute wollen das Geld direkt auf das Bankkonto des privaten Verkäufers überweisen, egal wie der Käufer bezahlt. Klingt irgendwie gut, zumal eBay ja in obiger Nachricht etwas von ‚Vereinfachung‘ steht. Egal, ob der Käufer mit Kreditkarte, Online-Lastschrift oder Sofortüberweisung bezahlt, als privater Verkäufer bekommt man das Geld (nach Abzug der Kosten) direkt in Euro auf sein Konto.

Zumindest geht dies aus der Pressemitteilung von eBay hervor. eBay möchte damit auf die Anforderungen der Käufer reagieren, die diverse Zahlungsmethoden bevorzugen, schreibt das Unternehmen. Auf der Seite für Verkäufer ist das nochmals für die Customer-to-Customer (C2C) Abwicklung aufgeschlüsselt. Private Verkäufer müssen sich, ähnlich wie gewerbliche Verkäufer, über eine Girokonto-Verbindung identifizieren und im eBay-Account hinterlegen. Auf dieser Webseite gibt eBay die Details an:

Ihr verknüpftes Bankkonto muss ein Girokonto oder Geschäftskonto sein. Es darf sich nicht um ein Sparbuch handeln.

eBay versucht dann das Bankkonto zu verifizieren, was bis zu 2 Tage dauern kann. Schlägt diese Verifizierung fehl, muss der private Verkäufer einen aktuellen Kontoauszug vorlegen. Dazu heißt es:

Wenn Sie uns Angaben zu Ihrem Girokonto bereitgestellt haben, die wir nicht verifizieren können, müssen Sie uns gegebenenfalls einen aktuellen Kontoauszug für das Girokonto senden, das Sie anmelden möchten. Wir benötigen diese Dokumentation, um Ihre Identität und Ihr Geschäft zu bestätigen. Falls wir diese zusätzlichen Angaben benötigen, senden wir Ihnen eine E-Mail und Sie erhalten im Verkäufer-Cockpit Pro oder in Mein eBay eine entsprechende Benachrichtigung. An beiden Orten finden Sie auch Anweisungen, wie Sie uns eine Kopie des Auszugs senden können.

Klingt alles recht flott – der Pferdefuß: Was passiert bei Problemen mit dem Käufer, wenn dieser Beispielsweise per PayPal zahlt, dann aber diese Zahlung unter Berufung auf den Käuferschutz zurück nimmt? Der private Verkäufer hat dann eBay als Ansprechpartner, und wenn die nicht reagieren, ist Ende Gelände. Ich habe beim Schreiben des Artikels ein wenig recherchiert – bei Caschy warnt André Westphal konkret und schreibt, dass er die Plattform (auf Grund eigener Erfahrungen) künftig meiden möchte.

Bei heise habe ich noch diesen Kommentar gefunden, dass mit diesem neuen eBay-Service angepasste Verkaufsgebühren einhergehen. Für einen Käufer zählt jemand hier die Nachteile auf – wobei ich das jetzt nicht überprüft habe. Wie seht ihr das Ganze?

Nachtrag: Die neuen Zahlungsrichtlinien gelten ab Mitte März 2021 – das Ganze soll nach meinen Informationen in Wellen ausgerollt werden und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Der obige 28.2.2021 aus dem Screenshot dürfte also nicht für alle eBay-Nutzer fix sein. Informiert euch daher im Zweifelsfall bei eBay.


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94 Antworten zu eBay: Neue Zahlungsabwicklung ab 28.2.2021 für private Verkäufer

  1. woodpeaker sagt:

    War so abzusehen, da Ebay sich letztes Jahr ? von PayPal getrennt hat und jetzt selber zur Datenkrake wird.
    Somit hat dann Ebay auch die Möglichkeit die persönlichen Realdaten des Kontos abzurufen nebst der aktuellen Deckung und kann mit diesen Daten ein ganz einträgliches Geschäft mit Firmen wie Schufa und Konsorten betreiben.
    Das wird dann eine ganz neue Dimension im Scoringverfahren einleiten.

    • Steter Tropfen sagt:

      Ich kenne es eigentlich so, dass Ebay schon bei der Eröffnung eines Kontos die Bankdaten zwecks Identitätsprüfung verlangt hat und damit vermutlich eine Schufa-Abfrage verband. In dieser Hinsicht wird’s also gar nicht schlechter als bisher.

      Kritisch wird es aber, wenn das tatsächlich mit zusätzlichen Gebühren (oder gar Umsatzsteuerabzug) verbunden ist. – Kann da schon jemand konkrete Angaben liefern?
      Wenn die bitteren Unkenrufe in den verlinkten Foren stimmten, dann würde es so übel wie Amazon Payment: Amazon hat seit Jahren die Frechheit, privaten Verkäufern (Luxemburger) Umsatzsteuer vom Erlös abzuziehen und den Käufern zwangsweise pauschale „Versandkosten“ abzuknöpfen, von denen der Verkäufer nur einen Bruchteil bekommt, der nicht mal Großbriefporto deckt.

      Wenn das Unternehmen Ebay jetzt genauso „tough“ auf größtmöglichen Profit getrimmt würde, könnte das nach hinten losgehen: Je höher einer seine Preise schraubt, desto mehr ruft er billigere Konkurrenten auf den Plan.

    • Neujahr sagt:

      Durch das neue Finanzierungssystem werden die privaten Verkäufer entmündigt und kontrolliert. Ich kann meine finanziellen Verbindlichkeiten selbst regeln und brauche keine Kontrolle. Darüber hinaus möchte ich nicht mit einem zusätzlichen Zahlungsdienstleister (ayden) vernetzt werden. Ebay „verkauft“ sein Kontrollverhalten als Verbesserung für den Verkäufer.
      Seit 2018 verschweigt Ebay wohlweislich in seiner Gebührenauflistung, dass neben der 10%igen Provision, auf diese Provision eine UST berechnet und vom VK verlangt wird. Auf Nachfrage bei ebay habe ich diese Antwort erhalten:

      „eBay erbringt wie jeder Gewerbetreibende eine Leistung, die wir dem Verkäufer in Rechnung stellen. Wie jede Dienstleistung wird auch die Nutzung von eBay in der Gebührenrechnung mit MwSt beaufschlagt,“

      Ebay nennt die UST auf der Rechnung nun hier MST. Ebay verlangt quasi auf seine 10% Gewinn, dass der VK diese für Ebay auch noch versteuert. Nach meinem Wissenstand wird eine Provision von dem versteuert, der sie erhält und nicht von dem der sie gibt.
      Diese zusätzlichen Gebühren tauchen in keiner Gebührentabelle von Ebay auf. Aus welchem Grund verschweigt Ebay hier zusätzlich entstehende Gebüren für den privaten Verkäufer ???

      • Jan sagt:

        Anscheinend bist du bei ebay als gewerblicher Verkäufer angemeldet. Es ist normal, dass viele Preisangaben für gewerbliche Kunden ohne MwSt angegeben werden. Solange du kein Kleingewerbe hast bekommst du die Vorsteuer vom Finanzamt zurück.
        Wenn du als Privatverkäufer angemeldet bist, dann ist was schief gelaufen. Denn da zahlst du ohne die neue Zahlungsabwicklung 10% inkl. MwSt bzw. 11% inkl. MwSt mit der neuen Zahlungsabwicklung.

  2. Dat Bundesferkel sagt:

    Tatsächlich hoffe ich auf eine richtige Paypal-Abspaltung von ebay. Denn momentan ist es äußerst anstrengend und nervig den Käuferschutz in Anspruch zu nehmen. Vor allem dann, wenn der VK (aus welchen Gründen auch immer) auf ebay nicht mehr angemeldet ist.

    Und was die ebay Insellösung angeht… ich denke nicht, daß da alle privaten Verkäufer mitziehen werden. Nicht wenige werden gehorsam folgen, aber nicht alle. Ich würde unter diesen Voraussetzungen auch nicht mehr bei ebay verkaufen.

    • Paul sagt:

      „Und was die ebay Insellösung angeht… ich denke nicht, daß da alle privaten Verkäufer mitziehen werden. Nicht wenige werden gehorsam folgen, aber nicht alle. Ich würde unter diesen Voraussetzungen auch nicht mehr bei ebay verkaufen.“

      Frage:
      Wo soll man denn sonst hin?
      eBay hat doch ein natürliches Monopol, oder?
      Bei Amazon wird zwar auch „gebraucht“ verkauft, aber es muß eine Katalogseite geben. Meine alte Spielzeug-Dampfloko gibt es nicht
      bei A., bei e. kann ich sie reinstellen.

      • Dat Bundesferkel sagt:

        Ebay-Kleinanzeigen. Wird schon jetzt von vielen ehemaligen Ebay-Nutzern verwendet.

        • Franjo sagt:

          Und man spart sich die Verkaufsgebühren die eBay bei der neuen Zahlmethode nochmals nach oben schraubt
          Original aus eBay:
          Verkaufsprovision

          Wir berechnen Ihnen eine Verkaufsprovision, wenn Sie Ihren Artikel verkaufen. Dabei fallen keine Gebühren für die Bearbeitung der Zahlung durch Dritte an. Die Verkaufsprovision wird als Prozentsatz des Gesamtbetrags der Transaktion PLUS EUR 0,35 pro Bestellung berechnet. Die variable Verkaufsprovision beträgt pro Artikel 11% für den Anteil des Gesamtbetrags bis zu einer Höhe von EUR 1.990,00 und 2% für den Anteil des Gesamtbetrags über EUR 1.990,00.

          Der GESAMTBETRAG des Verkaufs umfasst den Artikelpreis, alle Bearbeitungsgebühren, die KOSTEN für den vom Käufer gewählten VERSANDDIENST, die Umsatzsteuer und alle weiteren anfallenden Gebühren.

          Als Bestellung gilt der Kauf einer beliebigen Zahl von Artikeln durch ein und denselben Käufer, bei dem der Käufer bei der Kaufabwicklung für alle Artikel dieselbe Versandmethode wählt.

          WENN ALLE EBAY BOYKOTTIEREN WÜRDEN WÄRE DAS ALTE SYSTEM SCHNELL WEIDER DA.

          ALSO WIR HÄTTEN ES IN DER HAND

      • Zocker sagt:

        Ebay-Kleinanzeigen ist tatsächlich die Alternative. Das Angebot ist normalerweise nicht so groß wie bei Ebay, aber man findet durchaus etwas. Ich kaufe bereits seit einiger Zeit dort. Eher Kleinkram, daher ist der fehlende Käuferschutz für mich das geringere Problem. Aber viele akzeptieren auch Paypal, wenn man die Gebühren übernimmt.
        Sollte Ebay die neue Zahlungsabwicklung auch bei mir durchsetzen wollen (soviel ich weiß wird das in Wellen geschehen), werde ich dort auch von Abstand nehmen und bei den Kleinanzeigen verkaufen.
        Ansonsten gibt es keinerlei Konkurrenz. Alles andere bedient nur Nischen oder hat praktisch keine ernstzunehmenden Angebote.

    • Schwarzes_Einhorn sagt:

      Stimmt, es ziehen nicht alle privaten Verkäufer mit – ich habe vor Monaten aufgegeben, nach fast 20 Jahren. Die Gängelei von Ebay ging mir zunehmend auf den Wecker. Aber Ebay betrachtet die privaten Verkäufer schon lange als Störfaktor…
      Momentan verkaufe ich bei Ebay-Kleinanzeigen (die nicht mehr zu Ebay gehören), aber auch da schwirrt bereits der Begriff „sichere Zahlung“ rum.
      Aber auch als Käufer wird es schwieriger, da ich kein PayPal und keine Kreditkarte habe. Das heißt, daß ich meine inzwischen sehr kurze Merkliste durchsehe, was ich wirklich noch haben will. Und dann war es das mit Ebay für mich.
      Schade eigentlich…

      • Schwarzes_Einhorn sagt:

        Nachtrag:
        Ein Blick auf meine Merkliste ergab, daß die meisten Verkäufer – sie hatten vorher alle ausnahmslos auch „Überweisung“ in den Zahlungsbedingungen vorgesehen – umgestellt haben.
        Tja, was ich jetzt Geld spare… *augenroll*

  3. Tom sagt:

    Sollte dies „Gebaren“ zwingend werden, war es dann (einmal wieder) für mich mit EBAY!
    Habe jetzt schon zur Zeit Probleme mit diesem Unternehmen, da es anscheinend nicht einsehen will, daß ich von meinem Anbieter immer über einen CLOUDFLARE-Proxy geschickt werde, dieses Vorgehen als betrügerischen Akt ansieht und mich dann immer aus meinem Konto aussperrt.
    EBAY erhält nicht meine Bankdaten – aus die Maus!

  4. Triceratops sagt:

    Hab gestern auch diese E-Mail von eBay bekommen. Hab diese aber direkt gelöscht, und warte erstmal ab was passiert nach dem 28.02.2021 wenn ich nicht umstelle. Die eBay Gebühren scheinen durch die Umstellung auch zu Steigen, laut diesem YouTuber hier.:

    https://www.youtube.com/watch?v=FCddJnI1xK0 .

    Aber wie gesagt ich warte erstmal ab, was nach dem 28.02.2021 passiert wenn ich nicht umstelle.

    • Anonymous sagt:

      Noch höhere Gebühren?! Also ich empfinde 10% vom Verkaufspreis schon jetzt als moderne Wegelagerei.

      Ich biete bewusst kein Paypal und Co. an. Nicht mal wegen dem Aufwand oder den Gebühren. Sondern eher wegen den wankelmütigen Käufern und dem seltsamen Käuferschutz. Meine Erfahrung ist das Käufer die per Vorkasse zahlen eher darüber nachenken ob sie das wirklich wollen.

      Das direkte Abziehen der Gebühren fände ich nicht Mal tragisch, denn psychologisch ist das besser als dann wieder Geld hergeben zu müssen ;) Nur sehe ich den Zwischenschritt über eBay nicht ein, vorallem nicht wegen dem Käuferschutz. Aber Danke eBay bis jetzt war ich zu faul mich anderweitig umzusehen. Eigentlich war ich eh nur noch bei eBay weil man automatisiert Versandaufkleber drucken konnte. Aber um die Versandgebühren zu bezahlen braucht man jetzt auch ständig eine Kreditkarte weil Lastschrift nicht funktioniert, monatelang!

      • Dat Bundesferkel sagt:

        Ich kann es Dir nachfühlen. Selber kaufe ich – wenn möglich – gerne nur per Paypal (eben wegen dem Käuferschutz). Aber… ich kenne auch die Seite des Verkäufers, der schnell Opfer des Käuferschutzes wird, wenn er mit unehrlichen Käufern zu tun hat. Sprich: Im Verkauf biete ich generell kein Paypal an – Vorkasse only.
        Natürlich reduziere ich dadurch den Interessentenkreis deutlich, aber das ist mir egal, denn es erspart viel Ärger im nachhinein.

        • Martin sagt:

          Der Käuferschutz von PayPal ist willkürlicher Schall & Rauch! Da muss ich aus leidlicher Erfahrung sprechen. Zweimal ging ich damit gehörig baden (100 AUD und 179 USD). An den ersten Fall (da ging es um monatlich 100 AUD, also ein Abo, wie ich in meinen alten Mails gerade recherchiert habe), kann ich mich aber nicht mehr wirklich erinnern. Natürlich hatte ich es gekündigt, nachdem ich schon im ersten Monat merkte, dass das Produkt nix taugt, aber ich bekam die 100 AUD nicht mehr zurück. Der Fall wurde zu meinen Ungunsten entschieden.

          An den zweiten Fall (179 USD einmalig und anderer Verkäufer), ein Jahr später, erinnere ich mich aber sehr genau, weil ich mich da mehrfach sehr ausführlich gegenüber PayPal geäußert hatte und nach der Entscheidung zu Gunsten des dreisten Verkäufers auch noch mal erfolglos Beschwerde einlegte.

          Es ging um eine unbenutzbare Software. Die beim Kauf versprochene Dokumentation beschränkte sich auf die reine Nennung der Settings, wie sie auch im Programm zu sehen waren. Allerdings verhielt sich die Software bei einer Änderung völlig anders als erwartet und es war unmöglich, dahinter ein System erkennen zu können. Der Verkäufer war auch nicht in der Lage, die Einstellungen zu erklären. Er hat sich da offenbar etwas zusammengeklickt, was er selbst nicht verstand. Die Software war damit eine nicht verwendbare Blackbox!

          Zumindest im zweiten Fall war der Verkäufer sehr gewieft und wusste, was bei PayPal als Käuferschutz ausgeschlossen ist. Da die Produkte aus beiden Fällen im Finanzbereich verwendet werden, hat er wohl darauf hingewiesen, denn PayPal begründete seine Ablehnung im zweiten Fall letztendlich damit.

          Die Website des Verkäufers gibt es übrigens schon lange nicht mehr!

          Das wäre aber das Gleiche, als würde man bei einem Kauf von Excel damit argumentieren, denn das wird schließlich auch im Finanzbereich verwendet. Meiner Meinung nach war es einfach so, dass PayPal geneigt ist, dem Recht zu geben, an dem sie gut verdienen. Seitdem habe ich den Käuferschutz komplett abgeschrieben. Ich nutze es nur als eine Art der schnellen Überweisung und für Fremdwährungszahlungen, ohne Kreditkartendaten herausgeben zu müssen.

          • 1ST1 sagt:

            Mir hat der PayPal-Käuferschutz bei eBay schon mehrfach geholfen. Wenn ich die Wahl zwischen zwei Anbietern für den identischen Artikel in eBay hätte, würde ich mich immer für den mit Paypal entscheiden, auch wenn er geringfügig teurer wäre.

          • Zocker sagt:

            @1ST1
            Auch dann, wenn der Verkäufer mit PP schlechte Bewertungen kassiert hat, während der ohne PP ausnahmslos gute kassiert hat? Ich gehe davon aus, dass es sich nicht um einen Artikel im dreistelligen Bereich handelt.
            Wenn die Angebote bis auf die Zahlungsmodalitäten exakt dieselben sind (abgesehen von ein paar Cent beim Preis), dann würde ich natürlich zustimmen.

    • Sven Schulze sagt:

      Hi. Ich habe gestern mit ebay kommuniziert. Ich soll bis 15.2. (Noch ca. 14 Tage Zeit!!!!!!!) Meine zahhlungsabwicklung umstellen. Anfallen werden dann 11% Verkaufsgebühren auf den Gesamtpreis- Achtung: inklusive Porto !!!!!!! + 0,35€ pro Transaktion. Bei einem Verkauf eines 1,00€ Artikels mit 2,00 Portokosten wäre mein Gewinn 0,32 € …..Das ist Unverschämt! Gebühren üauf die Portokosten zu verlangen hat ebay schon mal vor ein paar Jahren versucht und ist kläglich gescheitert..

      .bleibt also abzuwarten was passiert…..

      • Anonymous sagt:

        Hallo Sven,

        genau das habe ich auch ausgerechnet. Ich verkaufe gern Taschenbücher, das hat sich nunmehr erledigt. Der Gang zum Papiercontainer Verschenken ist einfacher.
        Schade. Ich bin auch gespannt was passiert. Ich stelle nicht um.

    • Lollo sagt:

      Die Zahlungsgebühren sind erstmal ähnlich wie bei Paypal.
      Jedoch wer bisher nur per Überweisung seine Zahlung erhalten hat für den wird es auf jeden Fall teuer. Dann ist nichts mehr mit ab 1 Euro Verkäufen. Da bleibt dann kaum noch was übrig, a dann ebay die Hand aufhält und einen Großteil verdient.

      Bei der Zusammenfassung von mehreren Verkäufen (lass es hier 10 x 1 Euro sein), habe ich gelesen das pro Bestellung (wie ebay es nennt) die Grund-Zahlungsgebühr von 0,35 Euro anfällt. Dann hätte ich für die 10 x 1 Euro Verkauf schon allein 3,50 Euro Grundgebühren der Zahlung bei einem Käufer, der alles zusammen bezahlt + 11% Provisions- und Zahlungsgebühren (auch auf die Versandkosten die man ausweist.

      Also wenn man vorher hauptsächlich Überweisungen erhalten hat, wird es verdammt teuer. Das heißt das man es sich nicht mehr lohnt ab 1 Euro anzubieten und man muss auf noch auf die Versandkosten was raufschlagen, da man sonst auch da Miese macht, was dann ja dann wieder der Käufer bezahlen muss. Also wird es irgendwie für alle teurer.

      Falls ich hier was falsches recherchiert, bitte ich um Berichtigung.

      Also ich warte auch erstmal ab was passiert, ansonsten bin auch ich schweren Herzens weg vom ebay-Portal.

  5. 1ST1 sagt:

    Was ich gut daran finde, ist dass der Verkäufer nicht mehr festlegen kann, wie der Käufer das Geld transferiert. Denn mit direkten Überweisungen wurde bisher viel Unfug getrieben, der Käuferschutz war dabei außen vor. Wenn man mal was gekauft hat, und per Überweisung bezahlt hat, und mit der gelieferten Ware stimmte was nicht, gab es oft keine Chance, das Geld zurück zu holen. Ich hoffe, das wurd auch bei eBay-Kleinanzeigen genauso gemacht.

    • Steter Tropfen sagt:

      Direkte Überweisung war das einzige, wo der Empfänger nicht auch noch Provisionen vom Zahlungsdienstleister abgezogen bekam!
      Für mich war es schlicht ein Gebot des Anstands, als Zahlungsart „Überweisung“ zu wählen, wenn ich bei einem privaten Verkäufer ein Liebhaberstück für vielleicht 8,51 € ersteigert hatte. Umgekehrt hatte ich mal einen Disput mit einem superschlauen Käufer, der sich mokierte, dass er extra wegen mir seine Bank aufsuchen müsse, wo er doch sonst auf der ganzen Welt nur noch per PayPal einkaufen würde.
      Der beste Käuferschutz ist nach wie vor brain.exe

      • 1ST1 sagt:

        Du kannst ja mal mit einem PayPal-Rechner ausrechnen, wieviel Provision Paypal bei 8,51 Euros einbehält. 56 Cent. Das tut bei 8,51 Euro auch nicht mehr weh.

        • Steter Tropfen sagt:

          Mich als privaten Verkäufer würde es durchaus wurmen, wenn mir von lumpigen 8,51 € Versteigerungserlös neben Ebay auch noch PayPal satte 6,7% abknöpfen würde. Da hätte sich der ganze Aufwand mit Fotografieren, Angebot erstellen, Einpacken und zur Post bringen doch echt nicht gelohnt.

          Auf die Art schreckt man Leute ab, kleine Kostbarkeiten überhaupt noch anzubieten. Wer natürlich keinen Sinn für Raritäten hat, wird das nicht kapieren.
          Aber wenn für dich 56 Cent (= mehr als eine DM!) kein Geld sind, magst du vielleicht einen monatlichen Dauerauftrag dafür auf mein Girokonto einrichten?

    • Zocker sagt:

      Die wegfallende Wahlfreiheit des Verkäufers findest du gut? Ernsthaft? Das läuft dann eher so ab, dass wenn der kein Paypal o.ä. anbieten möchte, dieser dann den Artikel einfach gar nicht mehr anbietet. Da hast du dann wahnsinnig viel von…
      Umgekehrt kannst du gezielt nach Verkäufern filtern, die Paypal anbieten.
      Du verlierst also so oder so, kannst höchstens einen Status quo beibehalten. Egal wie du es drehst und wendest.

      • 1ST1 sagt:

        Wenn ich gebrauchte Sachen, insbesonders seltene Sammlerstücke kaufe, habe ich nicht unbedingt die große Auswahl an verschiedenen Verkäufern.

        • Zocker sagt:

          Und du meinst die wird größer, wenn du dem Verkäufer die Wahlfreiheit der Zahlungsmodalitäten entziehst? Auf meinen Punkt bist du gar nicht eingegangen.

    • Zocker sagt:

      In diesem Fall gibt es nur eins: zumindest als Verkäufer Ebay den Rücken zukehren. Das kann man vielleicht akzeptieren, wenn man nur teure Artikel anbietet, aber wer günstige Artikel im Sinne der Wiederverwertung anbietet, der zahlt schnell drauf. Und zwar über alle Verkäufe hinweg.
      Dass man gezwungen wird nur noch versichert zu verschicken, da gab es in den letzten Jahren schon Andeutungen. Das bedeutet automatisch das Aus für günstige Artikel, die dann selbst für 1€ zu teuer wären und bei anderen lohnt es sich für den Verkäufer nicht mehr, wenn weniger geboten wird. Damit hätte Ebay nicht mehr mit dem zu tun, was sie ursprünglich groß gemacht hat.

      Schon heute überfluten die Chinesen Ebay.de. Wegfiltern kann man sie nicht, weil sie einen deutschen Artikelstandort angeben. Die Geschäftsadresse ist aber in China oder Hongkong. Ebay tut nichts dagegen.

  6. Sam sagt:

    Das gab’s doch schon mal so in 2012!

    Schon damals wurden Verkaufserlöse erstmal von eBay zwangseinkassiert, schön ’ne Weile liegengelassen und erst später gesammelt an einen, den Verkäufer ausgezahlt.

    Die eBay-Drecksä**e agierten also wie eine Bank und arbeiteten schön mit dem Geld der Privatverkäufer (bei der Menge Verkäufern waren das jede Menge Zinsen).

    Irgendwann später haben die das wieder abschaffen müssen, wenn ich mich recht erinnere und nun holen sie dieses Geschäftsmodell halt wieder hervor (verbessert und rechtlich wasserdicht, so vermute ich), was zu erwarten war.

    Ist mir nun aber Wurscht, denn auch ich habe mich schon vor Monaten von eBay komplett verabschiedet weil die nur noch nervten mit ihren Gängeleien und ihrem Bewertungssystem. Die 10% Verkaufsprovision fand ich auch zu hoch.

    Wenn ich heute was zu verkaufen habe kommt es in die Kleinanzeigen. Da muß man nur sehr viel Geduld haben oder schlimmstenfalls bleibt man auf den Sachen ganz sitzen. Aber egal. Denn bei den Kleinanzeigen ist man wenigstens (noch) Herr der Dinge.

    Sehr lange wird das aber auch dort nicht mehr gehen.

  7. Paul Brusewitz sagt:

    Hallo,

    Kann eigentlich nur besser werden als mit PayPal.

    Will jetzt nicht ins Detail gehen, sonst rege ich mich nur auf und bekomme 200 Puls und Blutdruck.

    Freundliche Grüße

  8. Andreas W. sagt:

    Mir ist die neue Zahlungsmethode noch nicht angeboten worden, und wenn sie als Verpflichtung kommt, verkaufe ich auf Ebay nichts mehr! Denn Ebay will damit PayPal zur vorrangigen Zahlungsmethode für alle machen und privaten Verkäufern jede Möglichkeit nehmen, ihre Zahlungwege selbst zu bestimmen. Auch werden die Gebühren für private Verkäufer dadurch drastisch ansteigen.

    Und ja – es gibt eine Alternative: Hood! Dort ist das Verkaufen für pivate Verkäufer nach wie vor grundsätzlich kostenlos. Allerdings dürfte Hood Ebay nicht 1:1 ersetzen können. Die Plattform hat keine so große Reichweite und kostenlos wird nicht gerade viel geboten. Zusatzfunktionen, mehr Bilder etc. kosten immer extra. Aber ich prophezeihe, dass diese „Neuerung“ Ebay massive Umsatzeinbrüche bescheren und auf Hood zu einem kräftigen Aufwind führen wird.

    • Zocker sagt:

      Paypal soll doch abgeschafft werden. Und zwar durch einen eigenen, aber PP sehr ähnlichen Zahlungsdienst.

      Hood ist keine Alternative. Jedenfalls nicht, solange es sich um höchstpopuläre Dinge handelt. Ich habe mich dort schon mehrfach umgeschaut (zugegebenermaßen schon länger her), aber das was ich suchte, fand ich dort nicht. Schnäppchen waren dort auch nicht möglich. Da war die Wahrscheinlichkeit schon höher, dass ich regional bei Ebay Kleinanzeigen eher fündig wurde als bei Hood deutschlandweit.

      • Steter Tropfen sagt:

        Naja, wenn man Hood natürlich ausgiebig schlecht redet, nimmt man denen jede Chance, besser zu werden. Würde man stattdessen genau in der Phase, wo sich zahlreiche Leute über Ebays dreiste Masche aufregen, Hood lobend erwähnen, könnte das tatsächlich ein Zündfunke für das dahindämmernde Portal werden.
        Man kann nicht erwarten, dass gleich neben einem Branchenriesen ein ebenso großer steht.

        • Zocker sagt:

          Was soll man denn da lobend erwähnen? Die lächerliche Auswahl? Die zum Großteil absurd hohen Preise? Habe gerade nochmal nachgeschaut, die Situation ist exakt dieselbe wie schon vor Jahren.
          Hood gibt es übrigens seit 2000. Ebay ist schon sehr lange in der Kritik. Aber wir können gerne nochmal 20 Jahre warten, vielleicht tut sich dann mal was…

          Die einzig ernst zunehmende Alternative ist und bleibt Ebay Kleinanzeigen. Wäre mir anders auch lieber, ist aber nun mal so.

  9. C-Invest sagt:

    Eine alternative Verkaufsplattform wäre außer Ebay-Kleinanzeigen oder hood.de noch shpock.com/de-de. Wie hoch die Gebühren dort sind, weiß ich im Augenblick nicht. Das Angebot kommt letztlich nicht an Ebay ran.

  10. Bernard sagt:

    Kann man sich als privater Verkäufer abmelden und nur noch Käufer sein?

    • Schwarzes_Einhorn sagt:

      Einfach in den eigenen Daten alles entsprechend abändern, Lastschrifteinzug kündigen (Bestätigung verlangen!) und Mails für Verkäufer, beispielsweise für Aktionen und ähnliches sperren.
      Den Kundendienst würde ich nicht fragen, denn da liest keiner den Text genau und man bekommt Antworten, die mit der Frage nichts zu tun haben.

    • Andreas W. sagt:

      Sich als privater Verkäufer abmelden, wäre keine gute Idee und ist auch nicht nötig. Wenn Ebay Dir die Kontoumstellung per Mail vorschreibt und eine Frist setzt, einfach ignorieren. Mit den bisherigen Einstellungen sind Deine Verkaufsmöglichkeiten dann blockiert.

      Wenn Du Artikel mit PayPal zahlen willst, muss auch der Lastschrifteinzug bei Ebay ausgewählt sein!

  11. AND sagt:

    Ich bin ein Geschädigter eines „Überweisungs-Verkäufer“, hoffe jetzt, dass man durch diese Änderungen schneller bei Problemen zu seinem Geld kommen kann.
    Ich bezahle bei Ebay grundsätzlich über PayPal. Zu Weihnachten, und nur dieses eine Mal, hatte ich beim Kauf mich für eine Überweisung entschieden. Ich hatte auch keine andere Wahl. Leider erhielt ich einen defekten RAM. Diesen schickte ich sofort zurück. Der Verkäufer verweigert mir, bis heute, eine Gutschrift. Ebay ist dabei überhaupt keine Hilfe. Die letzte Möglichkeit ist eine Strafanzeige, wobei dann Aussage gegen Aussage steht.
    Für mich bedeutet das, daß ich demnächst private Verkäufer (nur mit Überweisungen) bei Ebay ausschließen werde.

    • Zocker sagt:

      Da muss ich dich enttäuschen. Als Folge wirst du einfach weniger Auswahl von privaten Verkäufern haben. Oder meinst du, die liefern sich schutzlos Betrügern aus? Die gibt es nämlich genauso unter den Käufern. Und das ist einer der Gründe, weshalb viele erst gar kein Paypal anbieten. Ebay geht gegen Betrüger einfach nicht vor, glaubt eher dem Käufer und das ist das Problem.

      Den RAM hättest du ohne Rücksprache gar nicht erst zurückschicken sollen. War doch klar, dass du ohne Absprache beides los sein wirst.
      Eine Strafanzeige kannst du knicken, der RAM wird keine 100te Euro gekostet haben und einen wissentlichen Betrug wirst du kaum nachweisen können. Das wird dann direkt eingestellt.

  12. Marlow sagt:

    Das ist echt der Hammer von Ebay!!
    Ebay berechnet nun MEHR an Gebühren, als wie man zuvor mit PayPal zahlen mußte
    Also Verkaufsgebühr nunmehr 11% plus 35 Cent
    und jetzt kommt das Beste,
    auf den GESAMTBETRAG; Also Verkaufspreis + Versandkosten!!!!

    • Zocker sagt:

      Die Gebühren gelten schon seit Jahren für den Gesamtbetrag. Es ist also insgesamt 1% mehr als bisher über Paypal.

      Das hat Ebay übrigens deshalb eingeführt, weil viele (Händler) die Gebühren gedrückt haben, indem sie bei Kleinartikeln die Verkaufspreise sehr niedrig gemacht haben und als Ausgleich die Versandkosten sehr hoch (z.B. als Paket für 7€, aber nur für 1,50€ als Brief versendet). Dadurch hatte Ebay nur einen Bruchteil der eigentlich fälligen Gebühr erhalten.

      • Marlow sagt:

        Das ist doch totaler Unsinn was du hier schreibst!!
        Und im zweiten Absatz widersprichst dir selbst!
        ERST denken, DANN schreiben!!😏

        • Zocker sagt:

          So ein Quatsch. Vielleicht solltest du deinen letzten Satz erst einmal selbst berücksichtigen.

          • Marlow sagt:

            Was heißt hier Quatsch?
            In der Schule keine Mathematik gehabt oder bist zur Hilfsschule gegangen?
            Du spammst hier den Blog mit deinem dummen Dreck zu, da fragt man sich, was das für ein Blogbetreiber ist, der dies alles zulässt!

          • Günter Born sagt:

            Bitte alle verbal abzurüsten – die Info über die Zahlungsabwicklung ist da – den Rest interpretiert jeder, wie es für ihn passt. Die fetzende Diskussion bringt niemanden weiter.

            Mag niemanden zensieren oder zum Kommentieren sperren, bisher ging es mit Ermahnungen, sich an zivilisierte Umgangsformen zu halten. Danke für euer Verständnis.

          • Zocker sagt:

            Mich wundert eher, dass der Blogbetreiber deine persönlichen Beleidigungen zulässt.

      • Rena sagt:

        Es geht ja nicht nur darum, ob die Gebühren bei PayPal-Nutzung gestiegen sind. Versand- und Verpackungskosten wurden bisher nie in die Provision mit eingerechnet. Bisher galt für Privatverkäufer auf eBay folgendes (Auszug aus eBays Hilfeseite):

        „Verkaufsprovision: Wenn Ihr Artikel verkauft wird, zahlen Sie 10% des endgültigen Verkaufspreises (ohne Versand- und Verpackungskosten). Diese Gebühr heißt bei eBay „Verkaufsprovision“. Wir deckeln die Verkaufsprovision, das heißt, dass Sie für einen einzelnen Artikel nie mehr als EUR 199,00 bezahlen müssen, egal zu welchem Preis er verkauft wird. Für Angebote, die in der Kategorie Motors oder als Inserate eingestellt werden, gelten andere Gebühren. […]“

        Mit der neuen Zahlungsabwicklung lautet der Text nun folgendermaßen:
        „Verkaufsprovision: Wir berechnen Ihnen eine Verkaufsprovision, wenn Sie Ihren Artikel verkaufen. Dabei fallen keine Gebühren für die Bearbeitung der Zahlung durch Dritte an. Die Verkaufsprovision wird als Prozentsatz des Gesamtbetrags der Transaktion plus EUR 0,35 pro Bestellung berechnet. Die variable Verkaufsprovision beträgt pro Artikel 11% für den Anteil des Gesamtbetrags bis zu einer Höhe von EUR 1.990,00 und 2% für den Anteil des Gesamtbetrags über EUR 1.990,00. Der Gesamtbetrag des Verkaufs umfasst den Artikelpreis, alle Bearbeitungsgebühren, die Kosten für den vom Käufer gewählten Versanddienst, die Umsatzsteuer und alle weiteren anfallenden Gebühren. […]“

        Das lässt keinen Spielraum für Mutmaßungen, sondern ist ganz eindeutig genau, was @Marlow hier geschrieben hat. Ich persönlich werde nun meine gebrauchten Artikel als Privatperson vorrangig auf anderen Plattformen verkaufen. Was ich nicht loswerde, kann ich versuchen für überzogene Gebühren auf eBay zu verkaufen. Aber das war es dann auch. Für gewerbliche Händler mag sich nicht viel ändern, aber für Privatverkäufer, die eBay eigentlich damals aufgebaut haben, ist das eine Ohrfeige. Sechs, setzen – eBay!

        • Volker sagt:

          Kann deine Aussagen nur unterstützen. Bin zwar erst seit 2014 bei ebay als privater Verkäufer und habe auch immer ohne Probleme die 10%ige Provision gesehen und bezahlt. War auch erbost als man später schon einmal Provision auf Versandkosten eintreiben wollte und später allerdings nicht weiter verfolgte (nach entsprechenden Protesten). Ich habe immer für den Käufer einen günstigen Versand gewählt (meist 1,5 bis 2,5 Euro Aufschlag auf den Preis des Dienstleisters), dafür jedoch Paketband, Kartonage bzw. Versandumschläge etc. bezahlt oder Versandgerechte Kartonage gebastelt, damit die Kosten nicht ausuferten. Oft auch mit gut 1 Std. Arbeit verbunden ( alles für 1 -2,5 Euro) und davon will ebay jetzt wieder Provision, nenne ich Sklaventreiberei und Preistreiberei. Ich habe auch immer Paypal als Zahler und Zahlungsempfänger genutzt und als Empfänger auch gerne die 3%ige Gebühr gezahlt. Hatte bis heute keine Probleme mit Paypal , egal ob als Käufer – oder Verkäuferschutz. Natürlich gab es auch schon Käufer die mich als Verkäufer übervorteilen wollten und ich konnte das fast immer mit dem ebay Servic Team lösen. Auch hatte ich schon Verkäufe getätigt bei denen ich Mängel nicht gesehen hatte und diese Probleme mit den Käufern immer zu Ihrer Zufriedenheit geklärt habe. Ein solches Portal funktioniert nur mit Ehrlichkeit beider Seiten und leider schleichen sich immer wieder solche „Übervorteiler“ oder sogar Kriminelle ein. Daher habe ich auch Paypal gewählt statt meine Daten anzugeben. Werde aber ebay mit der neuen Masche nicht mehr unterstützen und werde dann ebenfalls nach Alternativen suchen, da ich an eine erneute Kehrtwendung von ebay nicht glaube, obwohl ich nicht sicher bin dass diese Maßnahmen Gesetzeskonform sind. Aber darum sollen sich andere kümmern. Wenn Millionen Privatnutzer nicht mehr verkaufen, entfallen auch von viele Provisionen. Die Beträge kann sich jeder nach seinem Gusto ausmalen. Ich glaube mein dasein als ebayer neigt sich dem Ende. Leider!

  13. Patterson sagt:

    ebay erhöht nicht nur die Verkaufsprovision, sondern nimmt nun auch noch 35 Cent für jede Transaktion. Damit eleminiert ebay den ganzen Kleinkrempel der dort angeboten wird. Ein Bekannter verkauf seit einiger Zeit fast nur Postkarten mit Startpreis 1 € und 90 Cent Versand, macht eine bisherige Provision von 19 Cent. Zukünftig werden ihm 56 Cent abgezogen.

  14. Marlow sagt:

    @Herrn Born
    Wenn Sie schon meinen, einen Blog über ein so heikles Thema machen zu müssen,
    dann sollten Sie sich auch RICHTIG informieren und als Blogersteller sich auch äußern.
    Und Herr Born, einen Blog muß man pflegen und aktuell halten (Es ist aktuell nicht mehr bis 28.02. sondern bis 15.02!!).
    Ihr Satz „den Rest interpretiert jeder, wie es für ihn passt“ läßt wahrlich alle Intelligenz missen!
    Für mich nunmehr mein letztes Posting, den Unsinn hier will ich mir nicht länger antun.
    Rechne damit, dass Sie auch keine Kritik vertragen werden und diesen Kommentar gar nicht veröffentlichen.

    • Günter Born sagt:

      Vorschlag: Bleib einfach diesem Blog fern, und alle sind zufrieden. Danke.

      Für die Mitleser: Nach einer größeren Löschaktion stecken immer noch mehr als 15.000 Beiträge hier im Blog. Diese für jeden Schlenker zu aktualisieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit.

      Dass eBay das Datum auf den 15.2. vorgezogen hat, konnte ich auf den eBay-Seiten nicht sehen – der Screenshot eines Lesers zeigt deutlich den 28.2.

      Wenn jemand belastbare Infos, dass bis 15.2. umzustellen ist, hat, wäre ein Kommentar der Art „eBay hat den Termin nach [….] auf den 15.2.2021 vorgezogen“ ausreichend gewesen. Hätte die benötigte Information geliefert und alle wären weiter gekommen.

      Zum obigen Kommentar: Ich habe mir ja als Blogger schon ein dickes Fell zugelegt und versuche möglichst wenig zu zensieren. Aber die flotte Lippe des Kommentators empfinde ich persönlich als äußerst anmaßend .. auf solche Besucherschaft und Kommentatoren kann ich hier im Blog gerne verzichten. Daher die deutliche Aufforderung, ferne zu bleiben.

      • Volker sagt:

        Sie haben mit ihrem Datum aktuell vollkommen recht. Erst wurde der 15,02. mitgeteilt, am 16.02 hatte ich schon eine Nachricht dass der Termin bis 28.02. verlängert ist. Vielleicht macht man die WhattsApp Taktick und hofft dass viele mutlos werden und doch noch umstellen. Ich werde auch den termin vom 28.02 aussitzen und nicht annehmen. Dann sollen sie mich halt abschalten bzw. meine Verkaufsaktivität sperren. Werde dann halt nur eventuelle Käufe anschauen und versuchen diese ausserhalb von ebay zu tätigen. Erzeugt dann zusätzlichen Provisionsschwund! Wenn die es so wollen, jeder ist seines Glückes Schmied!

        • Zocker sagt:

          Aktueller Stand ist „im Laufe des Jahres“. Hat mir der Support gestern mitgeteilt. Das kommt halt in Wellen und man muss natürlich aktiv zustimmen. Ich habe noch nichts bekommen.

  15. x662 sagt:

    Was bedeutet das nun für den Versand? Ist jetzt ein Sendungsnachweis grundsätzlich erforderlich um sich als VK vor ungerechtfertigtem Käuferschutz zu schützen? Dann kostet der Versand dann nicht mehr 90Cent sondern +2,20 für Einwurfeinchreiben – sprich eine Postkarte kostet den Käufer dann 4,10, und der VK bekommt zusätzliche 11% dieser 2,20 abgezogen. Sprich 1 EUR Verkaufspreis – 35Cent Fixpreis – 45Cent Provision. Oder hab‘ ich jetzt einen Denkfehler?

    • Micha sagt:

      Würde ich auch gerne wissen. Und wenn man nur den Versand als Einschreiben anbietet, bekommt als „Dank“ vom Käufer dann nicht die vollen fünf Sterne bei der Bewertung bei Versand, weil es ja auch günstiger gegangen wäre.

  16. Weiler sagt:

    Die Provision wird bis jetzt nur von der Verkaufsgebühr und nicht von den Versandkosten abgezogen. So steht es in der Gebührenordnung und auch auf meiner Rechnung. Mal sehen ob die das wirklich so durchziehen. Ich stelle erst mal gar nichts um.

  17. Holger Barthel sagt:

    Wem ist eigentlich mal aufgefallen das es als aller erstes eine neue Einnahmequelle gibt für Ebay? Ich habe Umsatz von 2-3000 pro Monat. das bedeutet bisher 200-300€ gebühren. Mit der Umstellung sind es aber 220-330€ also wieder ein Prozent mehr. Zudem 0,35€ pro verkauf als Gebühr für die Bearbeitung macht bei 200 Verkäufen pro Monat rund 100€ weniger in der Tasche.
    Tolle Wurst, alles wird einfacher schreit Ebay aber am ende? Sicher bietet es Schutz vor Leerkartons usw aber ehrlich ich war zufrieden auch wenn geringe Preise wenig Gewinn abwarfen dank PayPal der auch fein seinen Teil abzog.
    Unterm Strich gefällt mir auch nicht mein Geld auf mein Konto zu bekommen. Bei PayPal ist es mir lieber, dort hat zwar auch jeder der will Einblick aber es war weniger offensichtlich. Zudem ich gerade bei Einkäufen das schnelle zahlen als Vorteil erkannt habe. Oft war es das einer mehr bot und ich hatte bereits gekauft und gezahlt. Das hat sich dann wohl bald erledigt. Stellt sich die Frage wann Kleinanzeigen nach zieht. denn schließlich sitzen beide im selben Topf und versuchen die Sahne ab zu löffeln.

    • ChrisD sagt:

      Hallo Holger,

      Das beste scheinst du noch nicht gesehen zu haben, denn die 11% Gebühr gelten nun auch wieder auf Versandkosten ;)

  18. Peter sagt:

    Wenn wir alle solidarisch zusammen stehen und eine Zeit lang nichts bei eBay kaufen oder verkaufen würden, wäre der Spuk nach kurzer Zeit vorbei.
    Denn dann würde eBay weniger verdienen statt mehr.

  19. Oli sagt:

    Leute hab hier so einiges gelesen und ja Ihr habt alle recht, eBay will den Privaten ans leder.
    Könnte jetzt viel schreiben und bestätigen.
    Aber ich mach es kurz.
    eBay will die 1€ Artikel raus haben, rentiert sich nicht für eBay.
    Privat verkäufer werden geschröpft.
    eBay hat 100% kontrolle über das Geld.
    u.s.w.

    Ich Persönlich verschwinde von eBay und gehe zu Hood.de oder Booklooker. Die sind eh billiger was gebühren angeht.
    Dort hat man zwar mehr Arbeit, aber dafür auch noch die kontrolle :D

  20. Weiler sagt:

    Für Bücher ist Booklooker eine Alternative. Oder Tauschticket. Der Name Hood wird immer genannt wenn der Frust zu zu groß wird. Gründe dahin zu wechseln gäbe es genug nur tut es keiner oder zumindest keine Käufer. Dann lieber Ebay Kleinanzeigen. Die gehören ja nur noch dem Namen nach zu Ebay. Möglich ist aber auch dass es wie 2012 im Chaos endet und sie wieder zurückrudern müssen.
    Ich mach jedenfalls erst mal gar nichts. Wenn mein Konto dann vielleicht irgendwann gesperrt wird mach ich halt mal Pause. Auf das neue Modell kann ich dann immer noch wechseln wenn ich wieder Lust habe.

  21. Reinhard sagt:

    Habe die Mail auch erhalten bis zum 15.2. umzustellen.

    Ich bin bei eBay seit Anfang an dabei gewesen, also über 25 Jahre jetzt schon, es wurde mit den Jahren immer teurer und teurer für Verkäufer.

    Für mich ist nun endgültig die Schmerzgrenze erreicht mit diesen neuen Regelungen und ich beende somit meine eBay Aktivitäten. Denke eBay beabsichtigt auch ganz direkt einen Großteil an Privatverkäufern loszuwerden hiermit.

    Nun denn, eBay ist für mich damit definitiv Geschichte, schade drum.

  22. Fred sagt:

    …Entscheidung ist gefallen – ich verkaufe da nicht mehr.
    Die Beispielrechnungen sind „Milchmädchenrechnungen“ – gerade bei geringwertigen Artikeln (1-5€) lohnt sich die Arbeit nicht mehr.

    Beim Verkauf von einem 1€ Artikel (um ihm ein 2. Leben zu ermöglichen) fallen in Summe 0,7 € gebühren an. Bei 4 € Artikel sind es 1,34€…

    Das Thema hat sich für mich erledigt.
    Leider kann man tatsächlich die Entscheidung der Teilnahme nicht rückgängig machen – ich wollte das System nur testen.

  23. Hauke sagt:

    Hallo, ich habe auch so eine Mail bekommen. Die Mail stammt von „ebay@reply2.ebay.de“. Laut eBay ist das eine Junk Mail, ein Fake und nicht von ebay.
    Guckst Du hier: Google Search-Link

    Gruß Hauke

  24. Hauke sagt:

    Ok, kann doch was dran sein. Trotzdem sind die Angaben widersprüchlich. Ich wurde nicht mal mit ebay Namen angesprochen. Ich bin gespannt, ob das bei ebay los geht.
    Gruß Hauke

  25. Hauke sagt:

    Ja, scheinbar habe ich mich vertan und meinen Namen nun doch in der Mail gefunden.

    Gruß Hauke

  26. Hauke sagt:

    Ja die Mail ist tatsächlich korrekt. Habe ich nun auch in meinem ebay Konto gefunden.
    Tut mir leid. Ich habe irrtümlich eine verkehrte Nachricht gepostet. Das hätte ich nicht schreiben sollen.

    Gruß Hauke

  27. Tack sagt:

    Mal heißt es erst 2022, dann wieder am 15.02.2021 und dann wieder Ende 02.2021.
    Ich habe da mal reingesehen, und es stellen immer noch welche das Zahlungsmodell Überweisung oder Abholung ein.
    Werde daraus nicht wirklich klug, denn ich haben als Privaverkäufer bisher keine Mail bekommen, mag aber jetzt schon nichts mehr anbieten aber auch nichts mehr kaufen, da ich mich nicht zu irgendeiner Umstellung zwingen lassen will.
    Kann denn noch privat bis 2022 angeboten werden und wenn man sich nicht zu der Zahlungsumstellung anmeldet, kann man eben nichts mehr anbieten?
    Die Anmeldung muss ja dann auch bei nur Käufern statt finden, wo ist denn da noch die Wahl??
    Hat man Probleme mit Käufern gehabt, war ich froh, überweisung angeboten zu haben, bei der es schon gleich nach Kauf Probleme gab, wenn die lauische Aggressiven Mails ihnen nicht das erhoffte Preisdrücken gebracht hatte, gab es noch eine negative Bewertung. Käufer können machen was sie wollen und nun soll ich versichert anbieten, damit Ebay verfolgen kann, dass es angekommen ist, das will doch niemand, und es dauert auch alles viel zu lange.
    Habe gerade noch etwas gelesen, offensichtlich gehen Briefe von Paypal raus, an Personen die bei Paypal einen Kredit laufen haben, und sich bei dem neuem Ebay Zahlungsverfahren anmelden…aber liest selber bei Wortfilter.

    Ich werde zumindest dann dort nichts mehr kaufen oder verkaufen, schade um die guten Sachen, die man oftmals nur dort gefunden hat.

    Es gibt auch noch andere Auktionsplattformen

    • Zocker sagt:

      Das Ganze wird (wie fast immer) in Wellen ausgerollt. Wann man dran ist, kann man daher auch kaum vorhersehen. Das Blöde ist, dass die Infos sehr unterschiedlich sind. Mal liest man was vom 28.2., mal von 2022. Ich habe noch keine Benachrichtigung bekommen.
      Ebay hat das leider sehr verwirrend gelöst. Man kann da nur abwarten.

      • Nordfriesland sagt:

        Also bei mir stand 15.02.21, jedoch habe ich darauf nicht reagiert. Jetzt hat Ebay meine Frist auf den 28.02.21 neu gesetzt. Danach wars das für mich bezüglich Verkäufe als Privatperson
        ( hauptsächlich eigene Kleidung ). Die Dauemschrauben für Privatanbieter gehen mir zu weit, zumal sich ein Privatverkauf sehr oft nur noch mit einem großen Verlust verkauft, wenn man bedenkt wieviel Arbeit und Mühe es macht die Anzeigen incl. Fotos gut hin zu bekommen das sich die Arbeit lohnt .

        • Thomas sagt:

          Richtig, die Arbeit ist noch nicht einmal mitgerechnet. Und dann wäre ja auch mal interressant, ob für die, die noch keine Mail bekommen haben, der Verkauf einfach so weiter gehen kann, oder wenn jemand der schon so eine Benachrichtigung bekommen hat, der sich dann bereits umgestellt hat, auch der Verkäufer, der sich noch nicht umstellen musste, es dennoch machen muss, wegen dem Käufer ( der ja genauso gut auch verkaufen kann).
          Und ob jemand der dann noch etwas verkauft, auch schon die neuen Gebühren zahlen muss.
          Und ob es bei Käufern, die noch keine Umstellung hatten, dennoch bei Privatverkäufern mit nur Überweisung auch noch mit Banküberweisung zahlen kann.
          Also Privatverkauf von Privatverkäufer – Kauf von Privatperson mit Umstellung, dann immer noch Banküberweisung oder Umstellung des Verkäufers erfolgt
          Privatkauf eines Privatverkäufers ohne Umstellung – Verkauf eines Privat- oder Gewerblichen Verkäufer, dieser dann auch noch mit Banküberweisung direkt an den Verkäufer zahlen kann.

      • Zocker sagt:

        Wie gesagt, es wird in Wellen ausgerollt. Wahrscheinlich wollen die schauen, wie es ankommt.
        MMn lohnt es sich danach für Privatverkäufer nur noch mit Waren im 3-stelligen Preisbereich.

        • Tack sagt:

          Selbst als Käufer übernimmt Ebay die Kommunikation und Abwicklung für dich, als wären Käufer und Verkäufer unselbstständig.

          Da sendet Ebay dann einen Versandettikett, aber wer das zahlen soll, erwähnen die nicht.

          Leute, sucht Euch besser eine andere Plattform. Hood gibt es auch noch, und ist ein Deutsches Unternehmen.

  28. Veronika Kuhphal sagt:

    Also ich finde es reine Abzocke, von 1€ Artikel erhält man nur noch 10 cent, habe einen weiteren Artikel für 2,50 verkauft Gebühr 0,52€und nochmal 35cent pro Artikel gerade passiert. Die Käufer haben am Montag bezahlt ich soll verschicken, aber am Mittwoch ist von Ebay, die kassieren es ja erstmal, noch kein Geld eingegangen….. Alternativ suche ich mir ne andere Plattform.
    An alle meine Kunden : erstmal findet Ihr mich bei Ebay Kleinanzeigen ***** [gelöscht]

  29. Matthias sagt:

    Was mich an der ganzen Sache ein bisschen wundert ist dass man selbst umstellen soll.
    Warum stellt Ebay einfach nicht alles selbst um?
    Ist wohl doch nicht ganz Rechtens? Vor allem das man auf den Versand auch noch Gebühren bezahlen soll?
    Das hatten die doch vor ein paar Jahren auch schon mal vor und kamen damit rechtlich nicht durch, soweit ich mich erinnern kann.
    Wenn der Verkäufer selbst umstellen soll, und das dann auch tut, akzeptiert er das dadurch ja dann automatisch.
    Hier sollte man doch mal abwarten mit dem Umstellen, irgendwie kurios das Ganze.
    Vor allem weil Ebay zb. bei der neuen Gebührentabelle schreibt “ wer an der Vereinfachung der neuen Zahlungsmethoden teilnimmt“ oder so ähnlich.
    Naja mal sehen was passiert. Wenn man dann ohne der Umstellung nicht mehr verkaufen kann, muss man halt dann notgedrungen doch noch umstellen.
    Dann werden halt keine 1 Euro Artikel mehr eingestellt, und statt zb. 10 Euro Versand verlangt man dann halt 12 oder 13 dass man wenigstens die Gebühren für den Versand wieder drin hat. Für Kartons usw habe ich bisher sowieso nie etwas verlangt.

  30. metall_man sagt:

    Ich habe die erste Aufforderung verstreichen lassen das war der 15.02. Nun soll es der 28.02 werden und ja es soll Plicht sein laut Hotline. Wieder einmal Provision auf Versandkosten und 11%. Die verdienen sich sowieso wegen Corona noch mehr dumm und dämlicher als sonst aber können den Hals nicht voll kriegen. Ich bin dann mal weg … nach vielen Jahren. Ist einfach nur schäbig und wie immer gegen die kleinen Verkäufer.
    Konnte heute trotz Einladung nichts mehr auf Sonderaktion einstellen…

  31. Nordfriesland sagt:

    Umstellung wurde auch bei mir vom 15 ten auf den 28 ten gesetzt.
    Habe mein Ebaykonto ausgeglichen und werde Ebay nun nach vielen vielen Jahren verlassen. Gestern Kontolöschung angekündigt, geht scheinbar erst nach 30 Tagen obwohl alles ausgeglichen ist. Der Hit schlecht hin. Ebay wird etliche Kunden verlieren. Und Tschüss…über 12200 € Umsatz reicht. Kaufen kann ich überall. Ebay ist nicht die Welt.

  32. Adina sagt:

    Normalerweise lese ich nur Kommentare und schreibe keine, aber diese Thema regt mich extrem auf. Bin privater ebay-Verkäufer und gestern schön den Anweisungen zur Umstellung gefolgt, da es ja als MUSS geschildert wird. Etwas später hat auch einer was gekauft und per Paypal bezahlt. Bisher hatte ich nur Überweisung, da mir die Paypal-Gebühren zu hoch sind. Allerdings ist meine Paypal-Adresse hinterlegt, da ich diese beim Einkaufen nutze. Das diese jetztmit angeboten wird, war mir nicht bewusst, kann ich vielleicht sogar rausnehmen, dass trotzdem nur Überweisung geht. Da ich aber jetzt immer die 0,35 bezahlen muss, kann es auch drinnen bleiben. Aber wie viele schon geschrieben, wird die Gebühr von 10% auf 11% erhöht UND das auf incl. Versand. Bei meinem Verkauf gestern wären es nach alter Gebührenliste 0,40€ (10% von 4€) gewesen, so sind es 1,21€ (11% von 4,00+3,80+0,35). Wenn ich nach alter ebay-Liste, aber mit Paypal mal durchrechne, wäre ich bei 0,94€(0,40€ (10% von 4,00)+0,19€(2,49% von 7,80€)+0,35). Hoffe die Paypal-Angaben stimmen noch-benutze es nur „per Freunde“. D.h. ich bezahle jetzt 0,27€ an ebay für den Service, dass ich nicht mehr auf mein Konto und bei Paypal nachschauen muss, ob das Geld eingegangen ist, da alles über ebay läuft. Ich will aber NICHT paypal verwenden. Ich will aber NICHT diesen Service. Bin aber gezwungen, um Ebay zu nutzen, diesen zu bezahlen. Das heißt für mich-ich bin RAUS. Arbeite eh schon parallel mit ebay-Kleinanzeigen, da das Einstellen hier viel schneller und einfacher ist. Die Umstellung bedeutet jetzt wieder extrem viel Aufwand, aber das dreifache an Gebühren zu bezahlen, sehe ich nicht ein. Außerdem wird man beim Einstellen nicht drauf hingewiesen, dass man über dem Limit ist. Habe vergessen vorm Einstellen danach zu schauen. Beim Einstellen stand auch 0€ da, natürlich wie immer, mit dem Wörtchen „voraussichtlich“ und als ich dann „ok“ gerückt habe, waren es auf einmal 30€. Ein Hinweis, dass ich drüber bin, wäre nett gewesen. Naja, aus Fehlern lernt man. Hat sich ja jetzt sowieso erledigt. Werde nichts mehr „wiedereinstellen“ und muss nur noch meine „Sofort-Kauf-Sachen“ rausnehmen. Sind ja nur 388 Angebote-ich könnt heulen. Hoffe nur ebay-Kleinanzeigen macht nicht auch so ein Mist. Alles noch mal auf einer dritten Plattform einzustellen, dazu fehlt mir die Zeit und die Nerven.

  33. Linda sagt:

    Ich bin seit 2004 dabei.
    Wenn es dann so kommt, dann ist Ebay für mich Geschichte.
    Die Kuh die man melkt, sollte ma nicht schlachten.

  34. Peter sagt:

    Übrigens wird einem nach dem Verlängern der ursprünglichen Frist nun auch noch ein 10€ Ebay Gutschein angeboten, wenn man jetzt bis Sonntag umstellt.

    Weshalb tun die das?

    Solche Anreize, die auf die Freiwilligkeit abzielen, gibt man nur, wenn es ansonsten doch nicht so einfach durchsetzbar ist….

  35. Dieter sagt:

    Die neuen Verkaufsgebühren sind schlichtweg eine Frechheit! Nicht nur, dass sich die Gebühren erhöht haben, nein, nun werden die vom Käufer bezahlten Versandkosten dem vom Käufer bezahlten Verkaufspreis hinzugerechnet. Damit entsteht ein höherer Gesamtbetrag, für den dann 11% Provision berechnet werden!! Eine Erhöhung der Verkaufsprovision hätte ich ja noch geschluckt, aber dann noch die Versandkosten (die ja wie ein durchlaufender Posten zu sehen sind, von dem ich nichts habe) mit zur Berechnungsgrundlage hinzuzuzählen, ist schon unterste Schublade und Abzocke!! Ich trage mich mit dem Gedanken, künftige Verkäufe bei den ebay-Kleinanzeigen abzuwickeln (in der Hoffnung, dass hier nicht auch irgendwann abgezockt wird).

  36. Anonymous sagt:

    Ihr lieben Mit e-bayer,
    bin genau so verärgert wie ihr. Ich habe einen Postbrief an den Deutschlandgeschäftsführer geschrieben. Kopien an die Bafin , Wirtschaftsministerium und Fernsehmedien.
    Heute Antwort der Geschäftsleitung durch das Beschwerdemanagement. Eine Aufzählung der Argumente wie sie bereits angeboten werden. Nichts überzeugendes. Angeblich sind die Gelder die e-bay ja nur treuhänderisch verwaltet im Falle einer Insolvenz abgesichert . Ich will versuchen mal die Verbraucherberatung anzuschreiben. Vorerst werde ich nicht umstellen . Vielleicht schreiben viele der Leser auch mal einen Postbrief an die Bafin, Was ebay macht sind Bankgeschäfte. Gibt es dafür eine Genehmigung der Bafin? Da gab es mal Gerichtsurteile aber ohne Auswirkung weil e-bay in Luxemburg saß.Vielleicht schreibt ihr mal an Markt oder Bild hilft um Medien mit einzubinden.
    e-bay weiß um seine fast Monopolstellung. Bei e.bay Kleinanzeigen kann man maximal 50 Anzeigen machen.
    Keine guten Aussichten. Keine Flohmärkte , keine 1- Euro-Verkauf. Nachhaltigkeit kommt nicht mehr vor.
    Bin jetzt 80 und seit 20 Jahren dabei.Gibt ne menge netter Leute dabei
    Peter Engel, heidilbeere@t-online.de

  37. Gerhard sagt:

    Es ist ja nicht mal nur das. Nach der Umstellung, ist es mir nicht mehr möglich, Angebote für Münzen einzustellen. Das dürfen nur noch Händler. Es ist zum K…

  38. 29eb77 sagt:

    Hallo

    es ist viel geschrieben worden. Ein wurde vergessen. Bei einem Kaufabbruch erhält der Verkäufer die einbehsltenen 0,35 EUR nicht zurück !!! Der Verkäufer wird gezwungen , den vom Kapfer gezahlten Betrag komplett zu erstatten , obwohl ebay nur diesen Betrag vermindert um Transferkosten und ebaygebühren dem Verkäufer überweist. Erst wenn der Käufer den Gesamtbetrag als erhalten bestätigt , werden die ebay-Gebühren (ohne Transferkosten !!!) an den Verkäufer erstattet. A
    Bei 1,00 EUR Ware und 1,00 Porto verdient ein Verkäufer nur noch 0,43 EUR . Und bei einem Kaufabbruch hat der Verkäufer 35 Cent Verlust!
    Toller Bedienladen!

  39. onlein sagt:

    Nachdem ich die Frist zur Umstellung verstreichen ließ, wurde sie noch mal um 14 Tage bis 1.3. verlängert. Habe ich auch verstreichen lassen. Heute habe ich testweise nochmal eingestellt, und es wurde nicht geblockt. Dämmert da was bei den Verantwortlichen oder ist das nur weil, die neue Zahlungsabwicklung anscheinend technische Probleme hat?

    Kein Mensch braucht Ebay.
    Aber Ebay braucht die Menschen.

    • butterhoenchen1 sagt:

      Das sehe ich genau so – wenn wir alle zusammenhalten, muss ich ebay bewegen!

      • Jens sagt:

        „Das sehe ich genau so – wenn wir alle zusammenhalten, muss ich ebay bewegen!“

        Oh – man. Wenn ich so etwas lese! Ihr bekommt doch nicht mal in viel kleineren Dingen eine Einigkeit hin. Dinge in den Gemeinden. Im Großen auch nicht. Ihr tragt brav Eure Gesichtswindeln und keiner von Euch hat die „Verordnung“ gelesen. Da gibt es juristisch weder eine Maskenpflicht(das Wort Maske kommt da auf 14 Seiten nicht einmal vor) noch wegen Dissens, ein Bußgeld. Ihr lasst Euch einfach so die Grundrechte durch ARD und ZDF wegnehmen. Aber bei ebay haltet ihr alle „zusammen“? Solch sinnlose Phrasen widern mich wirklich an. Ebay bewegt sich. Zu seinem eigenen Vorteil. Konsumsklaven bewegen sich, nur zum Vorteil des Kapitals. Und das mind. seit dem Bau der Pyramiden. Ebay und Co. haben Euch so vielen voraus. Nicht Proletarier aller Länder haben sich vereinigt.(Siehe K. Marx) Sondern das Kapilat hat sich gegen Euch vereinigt. Nur im virtuellen Rummosern/Rumschimpfen seit tausenden von Jahren, seid Ihr weit vorn.

  40. butterhoernchen1 sagt:

    Also um es kurz zu machen – wenn ebay darauf besteht bin ich raus – nach fast 20 Jahren. Schade – so geht man nicht mit guten Kunden um – aber sei es drum – nicht um jeden Preis – es gibt auch Andere z. B. ebay Kleinanzeigen – damit habe ich immer sehr gute Erfahrungen gemacht – die Leute/Kunden dort sind auch wesentlich entspannter ;))

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