Edge 88.0.705.74 als Sicherheitsupdate

Edge[English]Microsoft hat zum 17. Februar 2021 das Update auf den Edge 88.0.705.74 freigegeben. Es ist ein Sicherheitsupdate, welches neun Schwachstellen behebt, die im Google Chrome 88 bereits behoben wurden. Hier einige Informationen dazu.


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Google hat ja den Chrome-Browser zum 16. Februar 2021 für Linux, macOS und Windows auf die Version 88.0.4324.181 aktualisiert. Dabei wurden auch 10 Schwachstellen beseitigt (siehe Chrome 88.0.4324.182 fixt 10 Schwachstellen). Nun zieht Microsoft mit der Aktualisierung des Edge 88.0.705.74 nach, wobei die Release-Notes arg sparsam gehalten sind. Per Mail ist die Information eingetroffen, dass der neue Edge folgende Schwachstellen schließt:

* CVE-2021-21149
* CVE-2021-21150
* CVE-2021-21151
* CVE-2021-21152
* CVE-2021-21153
* CVE-2021-21154
* CVE-2021-21155
* CVE-2021-21156
* CVE-2021-21157

Die Informationen finden sich auch im Security Update Guide, wobei ich dessen Format sehr unübersichtlich finde. Der Browser sollte sich automatisch aktualisieren.

Da es in den Kommentaren zum Artikel Achtung bei Edge 88.0.705.68 – es gibt Browserabstürze thematisiert wurde: Ich denke nicht, dass dieses Update da was in Sachen Browserabstürze fixt (es sei denn, es ist eine zusätzliche Abfrage im Code reingekommen). Denn meinen Beobachtungen   nach hingen die Browserabstütze mit der Server-seitigen Verwendung des Bing-Suchdiensts zusammen, der wohl Probleme hatte. Einer der Gründe, warum Admins künftig bei Problem, die durch die zunehmende Verlagerung von Funktionen in die Microsoft-Cloud auftreten, ziemlich dumm ausschauen. Deinstallation eines Updates bringt dann meistens nichts.

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3 Antworten zu Edge 88.0.705.74 als Sicherheitsupdate

  1. micha45 sagt:

    „Denn meinen Beobachtungen nach hingen die Browserabstütze mit der Server-seitigen Verwendung des Bing-Suchdiensts zusammen, der wohl Probleme hatte. Einer der Gründe, warum Admins künftig bei Problem, die durch die zunehmende Verlagerung von Funktionen in die Microsoft-Cloud auftreten, ziemlich dumm ausschauen.“

    Suchmaschinen gleichen im INTERNET die Daten, die die Nutzer in das Suchfenster eingetippt haben, ab. Wo sollen die Daten zum Abgleich denn sonst liegen, als auf Servern?

    Das funktioniert schon so seit Erfindung der Suchmaschine.
    Wie soll das denn auch anders funktionieren? Die Daten auf den Mars verlagern und dort abrufen?^^

    Mit „zunehmender Verlagerung von Funktionen in die Microsoft-Cloud“ und „dumm ausschauen“ hat das also rein gar nix zu tun.
    Server können immer mal ausfallen oder Probleme haben. Es ist ja nicht so, dass das bei Google, Mozilla und Apple und vielen anderen Dienstanbietern noch nie passiert ist.

    Sicherheitsupdates für Browser werden wohl immer nötig sein, um entdeckte Schwachstellen zu beseitigen. Egal, welchen Browser man nutzt.
    Hauptsache, die Lecks werden relativ zeitnah gefixt.
    Aber darauf haben die Benutzer eh keinen Einfluss.

    • Günter Born sagt:

      Ich antworte mal äußerst zurückhaltend und vorsichtig. Natürlich hast Du Recht, dass eine Abfrage an eine Suchmaschine auch an diese ausgeliefert werden muss.

      Mein Bauchgefühl sagt mir allerdings, dass es äußerst doof ist, wenn der Browser dann beim ersten Tastenanschlag einen Absturz hinlegt, nur weil ein dahinterliegender Dienst gestört ist oder per Update verbogen wurde.

      Und im Hinterkopf meldet sich auch eine Stimme, die flüstert „Echt Scheibenkleister, wenn der betreffende JScript-Code dann vielleicht serverseitig abgelegt wurde.“ Und es raunt mir aus dem Off so zu „Beim Windows 10 Startmenü ist das nun auch der Fall, und bei anderen Funktionen der Shell etc. wird das auch kommen.“

      Ich laufe an dieser Stelle echt in ein erhebliches Risiko, mir beim Nachdenken, warum das so sein muss, dann unbewusst beim Nasebohren den Finger zu brechen ;-).

      Aber initial war ja die Aussage: Wird ein Spaß für Admins werden, da da nix mehr durch Installation/Deinstallation von Updates zu fixen ist. Die Leute testen sich dann schlicht die Finger wund und ein Fehler löst sich dann plötzlich auf wundersame Weise, weil in Redmond jemand den Bug korrigiert hat.

      Aber hey, muss ich mir darüber einen Kopf machen? Eher nein … gibt ja noch Alternativen, die das so nach meinen bisherigen Beobachtungen (noch) nicht fabrizieren.

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