Teamviewer seit 2020 für private Nutzung nicht mehr kostenlos

Kleiner Hinweis für Leute, die den Teamviewer gerne mal verwenden, um im Bekanntenkreis Leuten Support zu gewährleisten. Die kostenlose Verwendung des Teamviewers für private Nutzung ist wohl zum Juli 2020 beendet worden. Ist nicht wirklich neu, aber ich hole es mal wieder hoch.


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Ein Leserhinweis

Ein Blog-Leser hatte mich bereits am 18. März 2021 per Mail kontaktiert, um mich über eine – für ihn – böse Überraschung in Bezug auf den Teamviewer und dessen kostenlose Nutzung hinzuweisen. Der Blog-Leser schrieb:

FYI: Teamviewer für private Nutzung nicht mehr kostenlos seit 13. März 2020

ich bin heute Morgen bei der Unterstützung per Fernwartung mittels Teamviewer bei einem Bekannten böse überrascht worden.
Nach Verbindungsaufbau mit der Gegenseite bestand die Verbindung gerade mal für 60 Sek. bevor eine Mitteilung
aufpoppte, in der mitgeteilt wurde, dass die Verbindung unterbrochen werde und ich mich mit meinem TV-Konto neu anmelden
solle. Dies verbunden mit dem Hinweis, dass die nächste Verbindung erst nach Ablauf einer Minute wieder aufgebaut werden kann.

Der Leser schrieb dann noch, dass er bei der Suche nach dem Grund für das Problem bei PC-Welt gelandet sei, wo das Ganze entsprechend thematisiert werde. Das Ganze ist etwas "rein in die Kartoffeln – raus in die Kartoffeln". Während des ersten Corana-Shudowns hatten die Teamviewer-Leute die Nutzung der ausschließlich Privatanwendern vorbehaltenen Gratisversion durch professionelle Anwender stillschweigend geduldet. Ich hatte im Blog-Beitrag Teamviewer: Freigabe für Privatnutzung und Störung angedeutet, dass die Überprüfung der kostenlosen Version auf kommerzielle Nutzung wohl ausgesetzt worden war. Im Juli 2020 hat das Team dann wohl so etwas wie die Notbremse gezogen und bietet diese Sitzungstypen nicht mehr kostenlos an. Die Teamviewer-Sitzungen werden nach wenigen Minuten getrennt und dann blockiert.

Ziemliches Ärgernis auch für Käufer

Geht man auf die Suche nach Teamviewer und dem Fehlertext "Verbindung ist nach Timeout gesperrt" , gibt es eine Reihe Treffer, auch in der Teamviewer-Community (siehe hier im Thread Kommerzielle Nutzung vermutet – Verbindungs Timeout, wo auch der nachfolgende Screenshot zu finden ist). 

Teamviewer Fehler "Verbindung ist nach Timeout gesperrt"
Teamviewer Fehler "Verbindung ist nach Timeout gesperrt"

Die frühere Meldung auf die vermutete kommerzielle Nutzung ist wohl gestrichen worden. Die Verbindung wird nach Minuten getrennt und die Nutzer erhalten dann die obige Meldung, dass die Verbindung nach einem Timeout gesperrt wurde. Das Ganze scheint, wenn ich diesem Beitrag in der Teamviewer-Community glauben darf, auch Besitzer einer kommerziellen Lizenz (kostet aktuell 13,90 Euro/Monat für Einzelbenutzer als Home-Lizenz auf drei definierte Computer) zu treffen. 

Es dräut schon länger

Das Ganze ist in meinen Augen eine schwierige Kiste. Das Problem fing damit an, dass die private Nutzung des Teamviewer kostenlos gewährt wurde. Das ist bei vielen Anwendern hängen geblieben. Natürlich muss der Anbieter von Teamviewer seine Einnahmen generieren und die gratis Nutzung für kommerzielle Einsätze unterbinden.

Im Blog-Beitrag Teamviewer meldet fälschlich kommerzielle Nutzung hatte ich bereits 2019 darauf hingewiesen, dass der Teamviewer immer mal wieder Nutzer wegen angeblicher kommerzieller Nutzung sperrt. Das war für die Betroffenen ein Ärgernis – aber jetzt gibt es die oben thematisierten Timeouts, die ein Arbeiten mit Remote-Sitzungen verhindern.

Wer auf Remote-Sitzungen angewiesen ist und keine Windows RDP-Verbindungen oder die Fernwartung verwenden kann bzw. möchte, sollte sich vielleicht nach Alternativen umsehen. So hatte ich in einem der nachfolgenden Beiträge UltraVNC vorgestellt. Benutzer des Google Chrome-Browsers können ebenfalls einen Remote Desktop-Modus nutzen (siehe hier und hier). Dieser Artikel stellt weitere Lösungen vor.


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42 Antworten zu Teamviewer seit 2020 für private Nutzung nicht mehr kostenlos

  1. MrX1980 sagt:

    Moin, laut Webseite ist es immer noch für den privaten Gebrauch kostenlos.
    https://www.teamviewer.com/de/info/free-for-personal-use/

    Nur scheint diesmal TeamViewer (fast) jeden Benutzer als professionellen Benutzer anzusehen, egal ob man es nur 1x in 3 Monaten für ein paar Minuten verwendet, oder werktäglich. Um dies wieder aufzuheben, wird man genötigt dieses Formular unterschrieben zurückzusenden. Und zwar jeder Verbindungspartner, also derjenige der zugreifen möchte und derjenige, der den Bildschirm freigibt.
    https://www.teamviewer.com/en/reset-management/

    Mehr Details dazu:
    "Shutting down the free usage? NO!"
    https://community.teamviewer.com/English/discussion/94784/thank-you-for-playing-fair/p1

  2. Frank Zimmermann sagt:

    Sicher? Also unter https://www.teamviewer.com/de/info/free-for-personal-use/ steht nichts davon, dass es die kostenlose Verwendung nicht mehr gibt.

  3. RD_aus_P sagt:

    Hallo,
    bei mir trat dieser Fall nun im Februar schon zum 2. Mal auf. Nach Einsendung des Formulars wurde meine Teamviewer-ID wieder für private, kostenlose Nutzung freigeschaltet. Es dauerte allerdings bis zur Freischaltung 10 Tage.

  4. Jörn Walter sagt:

    Ich selbst habe Teamviewer nun jahrelang seit der Version 6 beruflich eingesetzt und somit eine Corporate Lizenz besessen. Mit der Version 13 bin ich auf ein Abo-Modell umgestiegen, mittlerweile aber gekündigt (Kosten/Nutzen). Seit der Kündigung (Abo-Ablauf) bin ich gesperrt, mit dem Hinweis "Das ich meine letzte Rechnung nicht bezahlt habe". Teamviewer kann ich nun nicht mehr auf meinem Main-PC einsetzen. Habe auch schon einen Antrag gestellt, meine ID wieder freizuschalten. Das wurde angeblich auch gemacht, stimmt aber nicht! Den Hinweis auf eine unbezahlte Rechnung bekomme ich immer noch. Da bist du jahrelang Business-Kunde und wirst aus Lizenzsicht eine "Privatperson" und schon geht nix mehr.

  5. Andreas sagt:

    Ich habe vor ca. 3 Wochen eine TeamViewer-Sitzung von meinem PC (Business-Lizenz als Abo) zu einem Partner mit unbezahlter Privat-Lizenz aufgebaut und ca. 1,5 Stunden lang genutzt. Auch einen Richtungswechsel haben wir während dieser Sitzung ausgeführt. Mein Sitzungs-Partner musste kein Formular ausfüllen, um sich freischalten zu lassen.

    Die Konstellation "Sitzung zwischen bezahlter und unbezahlter Lizenz" scheint also noch zu funktionieren. Aber hey, wen wundert das eigentlich, vor allem nach der Übernahme von TeamViewer durch irgendeinen Heuschrecken-Verein vor ein paar Jahren? Das ist ein uralter Marketing-Trick, den sogar jeder Dealer am Bahnhof kennt: Erstmal die Kundschaft mit kostenlosen Angeboten anfixen und wenn die Kunden sich an das Produkt gewöhnt haben kassiert man ab.

  6. Janami25 sagt:

    Deswegen bin ich auch komplett auf Anydesk umgestiegen, eben wegen dieser ganzen Probleme mit Teamviewer. Das funktioniert ganz ausgezeichnet, auch plattformübergreifend.

    Teamviewer war mal richtig klasse, nun eben halt nicht mehr, und ist für mich so nicht zu gebrauchen.

    • Dat Bundesferkel sagt:

      Vom Regen in die Traufe. Gehört bei mir übrigens auch zu den Anbietern, die auf der schwarzen Liste sind. :-)

      Ist ja nicht so, daß es systemübergreifende Protokolle und Anwendungen (kostenfrei, auch bei gewerblicher Nutzung) gäbe, die zudem sicherer sind (dsgvo-konform, keine Involvierung von Drittanbietern…).

      Kennt noch jemand UltraVNC? Funktioniert mit Windows hervorragend, inkl. LDAP und Verschlüsselung, nebst Rechtezuweisung.

      • Zocker sagt:

        Die Frage dabei ist, wie praktikabel ist UltraVNC für den normalen Heimgebrauch, wenn die Fernwartung über das Internet erfolgen muss. Hier wird es mMn oft hapern, da sind Teamviewer und Anydesk wahrscheinlich komfortabler und eher zumutbar.
        Nichtsdestotrotz ist UVNC eine feine Software.

        • Dat Bundesferkel sagt:

          Naja, wie praktikabel mag UVNC für den Heimanwender sein.

          Natürlich gibt's den klassischen Server / Viewer Modus, den man vorab einrichten muß (und ohne VPN definitiv ein Sicherheitsrisiko darstellt), aber eben auch TeamViewer / AnyDesk-like als OneClick-Lösung für den Teilnehmer.

          Aber auch bei dieser wird kein Dritter involviert, anders bei AnyDesk und / oder TeamViewer, wo die Verbindungsdaten erst mal ganz brav über deren Server laufen (Auffinden, Protokollaushandlung etc.).

          Möchte wirklich wissen, wie Personen da die DSGVO einhalten wollen, wenn sie dem Gegenüber nicht mitteilen, daß vertrauliche Daten eben auch bei diesen Anbietern auf den Servern landen.

          So manches mal wünschte ich mir, die Leute wären nicht so strunzfaul und komfortsüchtig. Und wenig Grundverständnis gehört zur Nutzung des Internets dazu – wer das nicht leisten möchte sollte bitte, schon aus Sicherheitsgründen, nicht am Online-Leben teilnehmen.

          • Zocker sagt:

            Die Problematik von TV und AD ist absolut klar. Das ist natürlich die klare Stärke von UVNC, vielleicht sogar die Einzige. Vielleicht kommt sie auch deshalb zum tragen, weil viele lieber Remote verzichten würden, bevor sie sich UVNC antun. Man kann von einem normalen Nutzer nicht erwarten, dass er sich mit VPN, Server, Client, usw. auseinandersetzt, das gar nicht versteht. Und vielleicht auch nur wegen der ein oder anderen Kleinigkeit. Ich denke das hat mit Faulheit nichts zu tun, eher mit der Komplexität des Themas. Faulheit sehe ich bei ganz anderen Themen. Hier würde ich diese eher sehen, wenn beide täglich damit arbeiten würden. Dann sollte man sich mehr mit der Materie beschäftigen.

            Und was die DSGVO angeht: um die kümmert sich doch ohnehin keiner. Oder welcher WA-Nutzer hat von allen Kontakten in seinem Telefonbuch das schriftliche Einverständnis, dass er deren Daten an WA/FB hochladen darf? Da sehe ich weitaus größeres Problem als bei TV/AD.

        • Dalai sagt:

          Ist kein Problem mit dem Listening Mode des Viewers. Privat verwenden ich und mein Bruder seit mehr als 10 Jahren diesen Modus. Kunden bekommen eine kleine EXE (weniger als 500 KB) auf den Rechner, führen diese aus und bauen so eine Verbindung zu dem bei uns laufenden Listening Viewer auf. Voraussetzung ist die einmalige Einrichtung einer Portweiterleitung auf unserer Seite.

          Basis dafür war damals ein Artikel und zugehöriges Tool von der c't: https://www.heise.de/netze/tools/fernwartung
          Inzwischen baue ich die Fernwartung mit dem darin enthaltenen UltraVNC aus mehreren Gründen selbst zusammen.

          Einziger Nachteil dieser Sache ist, dass man nicht mal eben auf einem anderen Rechner oder unterwegs die Fernwartung benutzen kann, da ein externer Port immer nur auf einen Client im LAN weitergeleitet werden kann. Aber dennoch ist das eine wunderbare Sache ohne Involvierung externer Server, und ohne dass der Kunde mehr als eine EXE runterladen und ausführen muss.

          Grüße

          • Anonymous sagt:

            Uiuiui, diese Lösung ist aber schon ganz schön verlässig, da komplett unverschlüsselt… Wer weiß wer da noch mitlauscht

  7. Sordon sagt:

    Ich habe Teamviewer als Privatperson oft genutzt, da ich im Freundes- und Bekanntenkreis der PC-Doktor bin. Wurde auch schon zweimal wegen angeblicher gewerblicher Nutzung gesperrt. Habe mich dann wieder freischalten lassen.
    Jetzt bin ich wieder gesperrt. Das war's für mich.
    Unter Windows 10 verwende ich jetzt die eingebaute Remote-Hilfe. Die funktioniert gut und reicht mir völlig.

  8. 1ST1 sagt:

    Ich nutze Microsoft Teams dafür, geht genauso gut, und man kann dabei auch noch miteinander sprechen und chatten.

    • Oliver L sagt:

      Ich nutze auch Teams, weit mehr als TeamViewer, aber für oftmals andere Anwendungsfälle. TeamViewer meist mit installiertem Host-Modul, also auch ohne, dass der Anwender am PC sitzt, und auch mit Admin-Konto dann manchmal. Oder natürlich RDP mit oder ohne VPN.

  9. Oliver L sagt:

    Es gibt keine Probleme mit TeamViewer. Ich habe seit Jahren eine Premium Lizenz, nutze es täglich, und schon immer braucht nur einer der Partner bei geschäftlicher Nutzung eine Lizenz. Auch die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit sind hervorragend. Private Nutzer können mittlerweile die Windows 10 Remotehilfe benutzen. Dann braucht man auch nicht zu jammern, wenn man mal etwas wie gewohnt nicht geschenkt bekommt. Ein Anrecht auf Geschenke hat niemand.

  10. Peter sagt:

    Ich bin damals, als ich Teamviewer noch beruflich nutzte, bei der 12er – Version (Premium-Lizenz) hängengeblieben, weil ich mich nicht in deren Abo-Modell drängen lassen wollte und habe meinen zu supportenden Bekannten- Freundes- und Familienkreis ebenfalls mit der (immer noch regelmäßig aktualisierten) 12er ausgestattet.
    Allerdings fängt das Drama dann an, wenn das Gegenüber eine höhere Version als v12 installiert hat. Dann wich ich bisher auf die aktuelle "freie" portable Version aus, was mir aber auch schon zwei Sperren einbrachte.

    • Michael sagt:

      das war der Grund warum ich zur weit aus günstigeren AnyDesk Lizenz gewechselt habe…die Performance im Vergleich zu TV ist auch enorm…man merkt kaum Latenz.

  11. Reitberger sagt:

    Ich verwende beruflich das relativ unbekannte Programm AeroAdmin, das man privat und auch kommerziell (unter bestimmten Bedingungen) kostenlos verwenden kann. Vor allem weil es keinerlei Installation benötigt, aber trotzdem mit einem einzigen Mausklick als Dienst eingerichtet werden kann.
    Wer maximal für 10 PCs Support leisten möchte kann auch die "Remote Utilities" verwenden (ebenfalls kommerziell und privat kostenlos).
    Ansonsten ist natürlich für einen ständigen Zugang zu einem PC auch die Kombination aus VPN und VNC (ich nutze auch UltraVNC) eine prima Sache. Falls kein VPN-Gateway vorhanden ist, stehen Lösungen wie SoftEther und tinc zur freien Verfügung. Alles übrigens aus der Windows-Sicht…

  12. Dat Bundesferkel sagt:

    Es gibt Produkte, die meide ich seit Ewigkeiten, wie der Teufel das Weihwasser. TeamViewer und AnyDesk sind beispielsweise Kandidaten, die schon seit Jahren auf meinen schwarzen Listen hocken.

    Schon alleine durch die Involvierung von Drittanbietern sind sie aus Sicherheitssicht unbenutzbar. Aber gut, manche wollen es nicht anders.

    Gibt hinreichend Alternativen, die gleichwertig und / oder sogar besser sind.

  13. mvo sagt:

    Sowohl für den privaten, als auch den gewerblichen Einsatz ist für mich Anydesk die erste Wahl. Die Kosten der gewerblichen Lizenz liegen um ein vielfaches niedriger und der Support ist auch okay. Offenbar hat Teamviewer mit dem Börsengang endgültig die Bodenhaftung verloren. Dass unsere gekaufte Teamviewer Lizenz nun kurzerhand deaktiviert wurde, schlägt dem Fass den Boden aus.

    • Michael B. sagt:

      Das mit der verlorenen "Bodenhaftung" kann ich ziemlich nachvollziehen. So werden den Lizenzenehmern in diesem Jahr höhere Abo-Gebühren berechnet, die Begründung ist an den Haaren herbeigezogen und falsch. Es geht viel mehr um sündhaft teures Sponsoring z.B. für Manchester United. Insider reden hier über 46 Mio. EUR nur für den Fussball-Club. Darüber sind die Aktionäre auch nicht sehr erfreut. Die haben in der Tat die Bodenhaftung verloren. Meine Lizenz-Kündigung geht auch in den nächsten Tagen raus.

  14. Sigi sagt:

    Kostenlos für Privatnutzer
    Ohne Registrierung
    Höchste Sicherheit
    So steht es nach wie vor auf der TeamViewer Webseite. Ich verstehe nicht, warum TeamViewer private Nutzer immer wieder mit diesen Beschränkungen ärgert. Meist funktioniert TeamViewer nach einiger Zeit wieder, auch ohne daß man etwas unternimmt. Vielleicht liegt das nur an einer Überlastung der TeamViewer Server. Aber das ist natürlich blöd, wenn der Opa gerade ein Computerproblem hat. Einer guten Reputation von TeamViewer ist das sicherlich nicht dienlich, zumal vermuten läßt, daß Sperren auch bei kommerzieller (bezahlter) Nutzung nicht auszuschließen sind.

  15. Hans sagt:

    Das Elend mit TV fing damit an, als ein Heuschrecken-Investor Permira die TV GmbH Bude gekauft hatte, mittlerweile ist TV an der Börse. Ist schon übel, wenn Entscheider einfach mal so die Firma verhökern. Insofern ist TV auch nicht mehr wirklich als vertrauenswürdig anzusehen, wenn dubiose Finanz-Heuschrecken hinter so einer Firma stecken. Einige Kunden von uns verbieten gar die Nutzung von TV – zu Recht.

    Selbst als Bezahl-Kund wird man mit Werbung belästigt die per Programm erscheint. Jetzt gehts halt wohl nur noch da darum, die Zitrone auszuquetschen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/TeamViewer_AG

  16. weiza sagt:

    Also ich nutz es fast täglich privat um meinen PC zu Hause fernzusteuern und bisher keine Probleme…

  17. Stefan sagt:

    Ich nutze seit 13 Jahren Teamviewer beruflich und hatte noch nie ein Problem damit. Kosten tut mich das ganze ca 400,- im Jahr, als langjähriger User bekommt man dann schon Rabatt auf die Jahreslizenz. Wenn ich denke was mir das Zeit erspart; ich arbeite großteils von zuhause aus und brauch die Zeit nicht auf der Straße zu vergeuden.
    Zu den VNC Varianten: für interne Zwecke durchaus brauchbar, aber extern übers Inet? Sicher geht es per Portforwarding (Ahh, ich mach doch keinen Port auf) oder VPN, aber von Unterwegs? Mit Teamviewer logge ich mich schnell per Handy auf einen PC / Server ein und schon kann ich loslegen …

  18. JFTR: TeamViewer ist ÜBLER und UNSICHERER SCHROTT, von ahnungslosen blutigen Anfängern verbrochen, mit den (industrie-)üblichen Sicherheitslücken vom Installationsprogramm über die veralteten Komponenten bis zu den von der Herstellerklitsche selbst gefrickelten Teilen.
    FINGER WEG!

    • Dat Bundesferkel sagt:

      Nenne mir eine BELIEBIGE Software und ich nenne Dir die dazu passenden Sicherheitslücken…

      Erwähnte ich bereits, wie verrückt es ist, T-Online als Dienstleister zu verwenden? ;-)

  19. icke sagt:

    Bei allen Installationen, bei denen ich per Teamviewer gelegentlich Hilfe leiste, richte ich es mit den Leuten zuerst so ein, dass nichts installiert, sondern nur die Exe-Datei gestartet wird. Am Ende lege ich den Link auf die Exe so ab, dass ich die Leute auch per Telefon dorthin führen kann. In diesem Szenario habe ich noch keine Probleme bemerkt (hin und wieder dauert es einen Moment, dass man sich verbinden kann).
    Von einer weiteren Anfrage weiß ich aber, dass es dort Probleme gibt. Soweit mir bekannt ist, hat dieser Anwender Teamviewer installiert (also nicht nur einfach Start der Exe-Datei). Vielleicht ist das ja die oder ein Teil der Ursache der Probleme?

  20. Xaver Hinterhuber sagt:

    Hallo, diese Meldung ist falsch.
    Bei Verdacht auf kommerzielle Nutzung gibt es ein Formular auf dem man seine private Nutzung begründen kann.
    Mir hat man auf eine Höfliche Begründung immer wieder freigeschaltet.
    Es ist aber richtig, die Verdachtsprüfung war zeitweise zu scharf eingestellt.

    Mein Tipp: Einfach das Formular benutzen. Dauert leider ein paar Tage, bis wieder freigeschaltet wird.
    Viele Grüße Xaver

    • Xaver Hinterhuber sagt:

      Hallo, jetzt hat es mich auch erwischt.
      Durch den Tausch meiner defekten Fritz!Box durch Vodafon habe ich eine neue IP-Adresse bekommen. Vermutlich ist das der Grund für meine Sperrung.
      Ansonsten harmlose Verbindungen privater Natur – kleine Hilfestellung bei Freund.
      Ich habe das Formular weg geschickt. Bin gespannt wann ich wieder freigeschaltet werde.

  21. Thierry sagt:

    Hallo Zusammen,

    Irgend wie eigenartig, denn mit der Version 15.16.8 habe ich noch stets freie Nutzung und freien Zugang zu:

    – Fernsteuerung
    – Remote Management
    – Meeting
    – Chat
    – Augmented Reality

    Vielleicht auch jemanden mit dieser Konfiguration?
    Frohe Ostern!

  22. Anonymous sagt:

    man kann ja die teamviewer gmbh verstehen. habe mich wie ein dieb gefühlt, die leistung der firma kostenlos nutzen zu dürfen. ich habe aber über teamviewer WAHNSINNIG VIELEN (Lafer's WAHNSINN) vielen menschen geholfen, um ihnen bei ihren problemen zu helfen. auch unterwegs mit tablet und smartphone. dass es jetzt kostenpflichtig ist war nur eine frage der zeit, leider sind die preise gepfeffert. mehr als 5 € im monat ist mir das nicht wert, zumal ICH helfe, mir hilft keiner. so gut war teamviewer auch nicht. wenn man nicht auf geschwindigkeit optimiert und der mauszeiger des partners nicht standardmäßig angezeigt wird, kann man die sache vergessen.

    darüberhinaus sollte man die anderen alternativen nicht vergessen. anydesk, ammyy admin, ultravnc. den ideen sind keine grenzen gesetzt. ich nutze jetzt anydesk aber anydesk hakt manchmal. darauf lege ich hohen wert, hohe reaktion.

  23. Jim sagt:

    Mich wundert es auch, allerdings trackt Teamviewer wohl die IP Adressen.
    Wenn ich mit einem VPN auf einen Rechner zugreifen möchte, erkennt Teamviewer dies als kommerzielle Nutzung. Ohne VPN bzw. bei privaten dynamischen IP Adressen gibt es keine Probleme. Hat das jemand auch bemerkt?

  24. Joachim Culmann sagt:

    Hallo,
    bei mir hatte Teamviewer im Frühjahr jede Sitzung nach wenigen Sekunden beendet und war damit unbrauchbar. Im Mai 2021 habe ich den Teamviewer Service informiert, leider ist zeitnah keine Reaktion gekommen. Seit etwa zwei Tagen funktioniert Teamviewer aber plötzlich wieder klaglos (Neuinstallation von V. 15.20.6).
    Welche Erfahrungen habt ihr mittlerweile gemacht?

  25. Michael sagt:

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.rekordtief-teamviewer-aktie-die-gruende-fuer-den-kurssturz.704cc4d1-494d-4360-a040-578640085218.html

    Ich verstehe eh nicht wie man diese Software sinnvoll einsetzen möchte ohne um den Update Zwang herum zu kommen. Es gibt keine Abwärtskompatibilität und jeder wird genötigt immer auf die Neuste Version zu gehen. Privat unterstütze ich viele Bekannte und werden dann irgendwann wegen Verdacht auf gewerblichen Gebrauch gesperrt. Ich sage nur Anydesk ! mein neuer Client und Supporter.

    • Hobbyadmin sagt:

      Ähnliche Problematik hier, daher die Frage, gibt es bei Anydesk auch sowas wie den Teamviewer QuickSupport ohne Installation?

      • Michael sagt:

        Ja, einfach starten ! Keine Installation, der User wird gefragt ob er eine Verbindung erlauben möchte, er gibt dann nur noch die ID bekannt und stimmt dann zu, man hat auch einen Chat Client. Das Ganze geht auch mit Passwort zu installieren als unbeaufsichtigten Remote Zugriff. Das Tolle ist aber, Anydesk läuft auch noch unter XP !!! (Ja, es gibt noch Anwendungen auf diesem System in Firmen)

        https://anydesk.com/de

        • Hobbyadmin sagt:

          Das Wichtige ist, dass man a) der lieben Oma eine .exe präventiv auf den Desktop legt oder per E-Mail zuschickt, ähnlich wie TeamViewerQS.exe, und die einfach gestartet wird und man per Telefon irgendeine ID/PW übermittelt und b) dass nichts zurückbleibt, nichts installiert wird o.ä., wenn die Session beendet wird. Geht das?

          • Michael sagt:

            Ja, gibt auch kein Passwort, Oma braucht nur die ID nennen und dann muss sie die eingehende Anfrage bestätigen. Wieso testet du nicht einfach selbst ? Kannst auch auf dem PC starten und per Handy Android oder Iphone mit dir selbst testen. Bei der TeamViewerQS.exe Version wird die App zu 80 % immer installiert obwohl man sagt, bitte nur Starten auswählen *lol

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