Adobe Acrobat (Reader) DC 21.001.20150

win7[English]Adobe hat am 23. April 2021 ein Update für den Windows-Installer des Adobe Acrobat (Reader) DC auf die Version 21.001.20150 freigegeben. In den Release Notes finden sich die Download-Adressen für die Windows- und macOS-Installer. Warum die Windows-Pakete auf die Version 21.001.20150 aktualisiert wurden, wird nicht geschrieben. Ergänzung: Beachtet den Kommentar zu meinem englischsprachigen Blog-Beitrag, der von Problemen berichtet. (via)


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3 Antworten zu Adobe Acrobat (Reader) DC 21.001.20150

  1. Bernie sagt:

    Für IT-Admins nachfolgend noch einige Hinweise zu der Frage, ob der Acrobat Reader DC auch in deutscher Sprache in der 64-Bit Version bereitgestellt wird:
    In den Systemanforderungen unter:
    https://helpx.adobe.com/de/reader/system-requirements.html
    steht der nachfolgende Hinweis:
    „Acrobat Reader DC 64-Bit für Windows ist in den folgenden Regionen verfügbar: Australien, Neuseeland und Großbritannien. Nach und nach wird die 64-Bit-Anwendung auch in weiteren Regionen verfügbar werden.“
    In den Kommentaren des verlinkten Blogeintrages von Deskmodder (etwas verwirrend…) wird für die Installation auf die nachfolgenden Downloads hingewiesen:

    Windows Installer (32-bit) – Deutsch:
    https://ardownload2.adobe.com/pub/adobe/reader/win/AcrobatDC/2100120145/AcroRdrDC2100120145_de_DE.exe

    Windows Installer (64-bit) – Deutsch:
    https://ardownload2.adobe.com/pub/adobe/acrobat/win/AcrobatDC/2100120149/AcroRdrDCx642100120149_de_DE.exe

    Vergleiche ich beide Links, so wird die 32-Bit Version unter …/adobe/reader/win… angeboten, die 64-Bit Version unter …/adobe/acrobat/win…
    Darauf hin habe ich mich gefragt, ob die 64-Bit Version Adobe Acrobat DC anstatt Adobe Acrobat Reader DC installiert und die Installtion auf 2 Testsystemen (Windows 10 1909 Enterprise) in mehreren Schritten durchgeführt.

    Schritt 1:
    Download und Entpacken beider Versionen (sorry der „dreckige“ Installer vom Typ Adobe Self Extractor kann mit einem Zip-Programm entpackt werden).

    Der 32-Bit Installer enthält die Dateien:
    abcpy.ini
    AcroRdrDCUpd2100120145.msp
    AcroRead.msi
    Data1.cab
    setup.exe
    setup.ini
    Der Produktname in der AcroRead.msi (Tabelle Property) ist „Adobe Acrobat Reader DC – Deutsch“, die Produktversion = 15.007.20033

    Der 64-Bit Installer enthält die Dateien:
    abcpy.ini
    AcroRdrDCx64Upd2100120149.msp
    AcroPro.msi
    Core.cab
    Languages.cab
    setup.exe
    setup.ini
    WindowsInstaller-KB893803-v2-x86.exe
    Der Produktname in der AcroPro.msi (Tabelle Property) ist „Adobe Acrobat DC (64-bit)“, die Produktversion = 21.001.20135

    Schritt 2:
    Installation der 64-Bit Version auf einem Testsystem wo der Acrobat Reader (32-Bit) nicht installiert ist.
    Ergebnis:
    Die Installation läuft sauber durch. Es wird eine Desktopverknüpfung mit der Bezeichnung „Adobe Acrobat DC“ angelegt. Öffne ich das Programm, so wird in der Titelleiste des Dialoges „Adobe Acrobat Reader DC“ angezeigt.
    Soweit also alles OK!

    Schritt 3:
    Installation der 64-Bit Version auf einem Testsystem wo der Acrobat Reader (32-Bit) in der aktuellen Version bereits installiert ist.
    Ergebnis:
    Die Installation bricht ab und es erscheint die Meldung:
    „Setup hat eine funktionsreichere Produktversion auf Ihrem System gefunden. Setup wird jetzt beendet.“

    Schritt 4:
    Installation der 64-Bit Version auf einem Testsystem wo der Acrobat Reader (32-Bit) in einer Version < 21.001.20135 installiert ist.
    Die Installation läuft sauber durch. Acrobat Reader (32-Bit) wird zuvor sauber deinstalliert.

    Fazit:
    Auf Systemen wo der Acrobat Reader (32-Bit) nicht installiert ist, erfolgt die Installation der 64-Bit Version problemlos.
    Auf Systemen wo der Acrobat Reader (32-Bit) bereits installiert ist, solte dieser zuvor deinstalliert werden.
    Eine automatisierte Verteilung (über Software-Deployment-Systeme) verläuft auch ohne Probleme, wobei die Lizenzbedingungen unter:
    https://acrobat.adobe.com/de/de/acrobat/pdf-reader/volume-distribution.html?readstep
    zu beachten sind.

    Noch offen bzw. ungeklärt:
    Ob Einstellungen die über den Acrobat Customization Wizard DC (Erstellung einer .mst Datei) auch mit der 64-Bit Version sauber übernommen werden und vorhandene Policies greifen habe ich bisher nicht geprüft und steht noch auf meiner ToDo-Liste.

    • Rainer Meier sagt:

      Genau damit habe ich jetzt auch ein paar Tage verbracht…

      Es gibt hier ein paar Unstimmigkeiten:
      1. Adobe Reader DC x64 scheint unter dem Namen Adobe Acrobat DC (nicht Reader DC sondern Actobat DC) zu laufen.

      2. Das MSI Paket heisst auch „AcroPro.msi“ während die 32-bit Variante „AcroRead.msi“ heisst.

      3. Das 64-bit Package ist auch deutlich grösser als die 32-bit Variante (entpackt).

      4. Nach der Installation heisst das Programm bzw. die Shortcuts im Starmenü „Adobe Acrobat DC“ und nicht wie bei der 32-bit Variante „Adobe Reader DC“.

      5. Beim Programmstart steht in der Titelleiste von „Adobe Acrobat DC“ aber trotzdem „Adobe Acrobat Reader DC“.

      6. In den Werkzeugen in der Toolbar findet man hier die Acrobat Tools für PDF bearbeiten, PDF-Datei exportieren, PDF-Datei erstellen und Dateien zusammenführen. Ein Klick auf die Tools führt zur Adobe Seite um ein Abo zu erstellen.

      7. Adobe Acrobat Reader DC 64-bit ignoriert GPOs für Adobe Reader DC (32-bit). Das liegt daran, dass Adobe in ihrer unendlichen weisheit auch die Policy-Pfade angepasst hat. Adobe Reader DC (32-bit) benutzt
      „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Adobe\Acrobat Reader\DC“
      und Adobe Acrobat Reader DC (64-bit) benutzt
      „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Adobe\Adobe Acrobat\DC“
      Die GPO ADMX lassen sich zwar umschreiben aber von Adobe scheint es keine offiziellen Varianten zu geben.
      Warum sie nicht einfach im Reader-Modus die Plicies vom Reader benutzen weiss ich nicht.

      8. Auch die Benutzereinstellungen werden nicht zwischen 32-bit und 64-bit übernommen da Adober für den 32-bit Reader
      „HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Adobe\Adobe Reader\DC“
      benutzt und für den 64-bit Adobe Acrobat DC
      „HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Adobe\Adobe Acrobat\DC“

      9. Durch einen Wechsel von 32-bit auf 64-bit gehen die Datei-Assoziationen verloren. Hat man vor dem Update Adobe Reader DC (32-bit) als Standard-Programm für PDF definiert wird dies intern als „AcroExch.Document.DC“ handler referenziert. Mit dem 64-bit Acrobat DC ist das dann „Acrobat.Document.DC“. Das heisst man muss PDF wieder neu als Standardprogramm definieren oder lebt damit, dass Windows wieder zum Standard (meistens Microsoft Edge) zurückkehrt.

      Punkt 9 überfordert die meisten Benutzer und können auch nicht vom Installer Systemweit korrigiert werden. Mit dem Effekt, dass die meisten Benutzer bei denen der Admin auf die 64-bit Version wechselt dann einfach das Standardprogramm (Edge) verwenden und nicht mehr den Reader. Im Grunde kann man das Ding dann ja auch einfach komplett deinstallieren und erreicht damit das gleiche.

      Für mich sieht es eher so aus als hätte Adobe nicht einen 64-bit Reader erstellt sondern sie haben Adobe Acrobat Pro zu einem Werbeprogramm für Abos zusammengestutzt und wollen das jetzt als Reader verkaufen. Wird wohl Zeit komplett auf eine Alternative umzusteigen. Leider ist Adobe Reader für einige PDF-Formulare immer noch die einzig sinnvolle Option im Business-Umfeld wo mit vielen Formularen von Behörden gearbeitet wird die nicht auf andere Reader angepasst oder getestet werden.
      Firefox soll ja inzwischen auch JavaScript in PDF können. Muss ich mir mal ansehen.

  2. Daniel Richter sagt:

    Ich finde das sehr ärgerlich. Ich habe derzeit das Problem, dass der PlugIn-Hersteller zu mir sagt, er könnte die Version Acrobat und Reader nicht mehr unterscheiden und der Installer packt jetzt die PlugIns zum Reader dazu, was natürlich stört und auch in der Windows-Systemsteuerung unter Software erscheint.

    Es gibt einen Link zur Identifizierung der Installation, diese gilt aber nur für den Unterschied zwischen Acrobat Standard und Pro.

    Habt Ihr eine Idee oder wie prüfen andere PlugIn-Hersteller das ab?

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