Liefert Microsoft Hinweise auf Windows 11?

Windows[English]Es ist ja noch einige Tage bis zum 24. Juni, dem Datum, an dem Microsoft über sein „what’s next for Windows“ informieren will. Im Web wird bereits in zahlreichen Artikeln spekuliert, dass dort ein Windows 11 vorgestellt werden könnte. Nun scheint Microsoft selbst auf einer eigenen Webseite Hinweise auf Windows 11 zu geben – oder man spielt bewusst mit der Gerüchteküche, um am 24. Juni um 11:00 Uhr US-Ostküstenzeit „ätsch, wird doch kein Windows 11 geben“ zu sagen.


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Auf der offiziellen Microsoft-Seite für das Event ist ja nichts an Details zum nächsten Windows zu vernehmen. Aber Microsoft hat die Webseite newspro.microsoft.com aufgesetzt und dort unter topic/Windows 11 alle Fundstellen aus dem Web, die ein Windows 11 erwähnen, verlinkt (siehe Screenshot).

newspro.microsoft.com/topic/Windows 11

Die Webseite wurde von Microsoft aufgesetzt, aber die Links wie Home, Explorer oder Sign In sind noch nicht funktional. Es könnte sein, dass ein paar Leute jetzt in Redmond sitzen und sich ins Fäustchen lachen. Aber warum sollte jemand den Aufwand treiben und alle Web-Fundstellen, die sich mit Windows 11 befassen, auf einer Microsoft-Seite verlinken?

Im Artikel Am 24. Juni 2021 wird das neue Windows (11) vorgestellt hatte ich ja einige Hinweise gegeben, warum am 24. Juni Windows in Windows 11 umbenannt werden könnte. Basis wird immer noch Windows 10 sein, aber es dürfte eine größere Überarbeitung der Benutzeroberfläche geben. Microsoft arbeitet in den Insider Previews von Windows 10 am Projekt Sun Valley (siehe diesen Beitrag). Dies ist eine Überarbeitung des Designs bzw. der Benutzeroberfläche von Windows 10, die für die Version 21H2 (Codename Cobald) kommen wird. Ich hatte im Januar 2021 bei heise in diesem Artikel einige Informationen zu Sun Valley zusammen getragen. Im Mai 2021 kamen weitere Informationen auf. Es ist also davon auszugehen, dass die Neuerungen von Sun Valley beim obigen Event am 24. Juni eine Rolle spielen werden. Eine Liste an Features (aus den Insider Previews) kann auf dieser Webseite abgerufen werden.

Ach ja: In diesem Artikel schreibt XDA Developers, dass es keine neuen Insider Preview-Builds bis zum 24. Juni 2021 mehr gebe.


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15 Antworten zu Liefert Microsoft Hinweise auf Windows 11?

  1. Tim sagt:

    Aber Windows 10 ist doch noch gar nicht fertig…

    Oder ist es endlich mal wieder so weit, dass selbst bei MS auffällt, das Ding besteht aus Ballast und muss mal aufgeräumt werden? Hat bei 7 und sogar Win 8 auch geklappt

  2. Martin sagt:

    „NewsPro“ ist ein Microsoft Garage Projekt, das ist schon ein paar Jahre alt. Ich vermute eher, die Seite funktioniert „nicht mehr“ statt „noch nicht“.
    Hinter /topics/ kann man alles eingeben, das ist eine gefilterte Websuche, da wird nichts manuell verlinkt.
    Aber es gibt ja auch genug andere Indizien.

  3. Anonymous sagt:

    Ist doch egal windoof 10 ist scheisse

  4. Bolko sagt:

    Windows Core OS (WCOS, Baukastenprinzip, Verwertung der Windows 10X Basis, UWP-Apps, Web-Apps, Win32-Apps, aber keine klassische Windows-Shell, sondern Composable Shell (C-Shell), die sich je nach Gerät anpasst),

    Dieses „OneCore“ steht auch im Dateinamen eines Insider-Builds der 21H2-Windows10 drin, aber eben diese neuen Insider-Builds hat MS jetzt bis zum 24.Juni abgesagt, um den Überraschungseffekt zu vergrößern.

    cross-device-collaborative-Apps, also mehr Cloud, nicht nur für Userdaten, sondern ab dann auch für die Programme,

    kompatibel mit SoC (kopiert Vorgehen von Apple beim M1),

    Auf der „Build 2021“ genau einen Monat vor dem 24.Juni sprach der Microsoft-Chef Nadella über das „next generation“-Windows:
    „Zudem soll das neue Windows aber vor allem offener für Entwickler werden. Und diese sollen ihre Arbeit monetarisieren können.“

    „monetarisieren“ bedeutet in diesem Zusammenhang mehr App-Store.
    Natürlich geht es MS nicht darum, den externen Entwicklern mehr Geld zukommen zu lassen, sondern denen mehr Geld abzuknöpfen, indem MS das nicht-monetarisierte Installieren von mit den neuen Tools selbstentwickelten Programmen unterbindet.

    Nadella hat also einen Perspektivwechsel weg von sich bzw MS und hin zu den externen Entwicklern gemacht, um den Geldfluss positiver darstellen zu können.
    Um Nadellas verschlüsselte Sprache zu kapieren, muss man den Perspektivwechsel wieder hin zu MS machen, dann versteht man was er wirklich sagte.

    Die neuen Entwickler-Tools werden also mehr App-Store-Zwang bedeuten wie bei Windows S.
    Wenn die klassische Windows-Shell wegfällt und durch die neue C-Shell ersetzt wird, dann kann man eventuell gar keine normalen Programme mehr abseits des App-Stores installieren.

    Sun Valley UI mit runden Ecken und schwebenden Menüleisten.

  5. Ärgere das Böse! sagt:

    Die 2 Balken könnten auch eine 2 symbolisieren. So als 2. Generation Windows 10.

    Windows 10 hat mittlerweile einen brauchbaren Ruf, im Gegensatz zum Anfang. Aus meiner Sicht wäre es ein Fehler, jetzt den Namen zu wechseln.

  6. Bolko sagt:

    Das neue „Windows“ (für mich) könnte auch openSUSE Tumbleweed heißen.
    openSUSE LEAP 15.3 basiert nämlich jetzt (seit 02.Juni 2021) auf „SUSE Linux Enterprise Server“, ist also extrem stabil und robust. Die Nur2 hinter Red Hat RHEL. So stabil wie Debian Stable, aber wesentlich moderner.

    Die Tumbleweed -Variante ist die rolling-Version davon, also neuer.
    Dank automatischer QA-Prüfungen mittels OBS ist es stabiler als andere rolling-Linux wie Arch (manjaro).

    Dank der blitzschnellen btrfs-Snapshots wird jede neue zusätzliche Programm-Installation abgesichert, so dass man im Fehlerfalle im Bootmenü einfach den vorherigen Stand zurückholen kann.

    Installiert man dann noch ein paar Repositories wie Packman, nvidia, OPI (OBS Package Installer), codecs, wine-staging und Lutris, dann laufen auch Spiele wie Overwatch von Blizzard oder auch Doom Eternal und zwar ohne Abstürze oder Ruckler wie sie neuerdings seit April auf Windows 10 vorkommen.
    Dank dem Paketmanager zypper geht das flott.
    Früher ging DirectX gar nicht auf Linux, jetzt funktioniert das nicht nur, sondern Windows wird outperformed.
    Blizzard-Spiele galten immer als schwierig, weil man den Blizzard-Launcher brauchte, der früher nur unter Windows lief.

    Wenn Wine und Lutris inzwischen solche Dinge schaffen, dann fehlt nicht mehr allzu viel auch andere schwierige Programme ans Laufen zu bringen, sofern man denn unbedingt immer noch Windows-Software weiter benutzen muss anstatt native Linux-Software einzusetzen.
    Videoschnittprogramme funktionieren auch sehr gut mit Linux.
    Hollywood-Filme werden zum Beispiel mit Lightworks geschnitten und das läuft auch nativ unter Linux.

    Dank YAST hat man ein zentrales Konfigurations-Tool, so dass man für viele Sachen keine Konsole mehr braucht.

    openSUSE unterstützt auch Active Directory, also schwankt neben den DirectX-Spielen auch schon diese Domäne von Microsoft Windows.

    Drucker und Scanner funktionieren auch.

    Die KDE Plasma Implementierung ist bei openSUSE vorbildlich perfekt und besser als alle anderen GUIs, inklusive Win7.

    openSUSE differenziert seine Ordner und RPM-Pakete noch etwas stärker als die anderen Distributionen, so dass man auch gewisse schwierige Programme gleichzeitig installiert haben kann, ohne dass die sich in die Quere kommen.
    Die RPM-Abhängigkeitshölle wurde dadurch entschärft.
    Das funktioniert so gut, dass sogar Debian jetzt überlegt, ob sie vom deb-Paket-Format weg zum RPM-Format umschwenken sollen.

    Warum nochmal will man unbedingt weiterhin Windows einsetzen?

    • Ärgere das Böse! sagt:

      Für Normalverbraucher ist Linux nicht brauchbar. Deshalb steht in jeder Wohnung 1 Windows Laptop/PC.

      • Nobody sagt:

        „Für Normalverbraucher ist Linux nicht brauchbar.“
        Wie kommst du auf das schmale Brett?

        • Ärgere das Böse! sagt:

          Die Verbreitungs-Zahl :-)
          Es ist gratis und kaum verbreitet? Weil es so gut ist?

          Wieso steht in jeder Wohnung ein Windows-PC oder Labtop? Weil Linux so der Hammer ist?

      • Blupp sagt:

        Zu mir kam vor einiger Zeit eine alte Frau. Sie ist nun schon 76 und wollte einen sicher eingerichteten Laptop für Internetsachen.
        Hat sie bekommen, ist im hohen Alter mit Linux unterwegs und kommt damit so wunderbar klar, dass sie nichts anderes mehr haben will.

        Mag nun sein, dass Normalverbraucher es anders sehen und mit Oma 76 nicht mithalten können. Es wird ohnehin aus bösen Gefilden gemunkelt, dass die Bildungspolitik nicht so besonders sei.

        • Ärgere das Böse! sagt:

          Du hast der Oma den Labtop eingerichtet.
          Bei einem Windows-PC kann das ein Normalverbraucher selbst.

          Wieso steht in jeder Wohnung ein Windows-PC oder Labtop? Weil Linux so der Hammer ist?

          Mit der Bildung ist es tatsächlich nicht mehr weit her, die Klima-Hysteriker wissen nicht, dass es Warm- und Eiszeiten gegeben hat, und wir in einem Eis-Zeitalter mit wechselnden Warm- und Eiszeiten leben. Echt krass!!!

          • Blupp sagt:

            Linux ist ebenso leicht einzurichten wie Windows, aktuell sogar leichter. Und selbst Oma kann das weil sie sich dafür interessiert. Später hat Oma sogar ihrer Tochter den PC mit Linux eingerichtet, die war sehr überrascht weil an gewissen Vorurteilen offensichtlich nicht viel dran ist, eine einstiegsfreundliche Distribution mal vorausgesetzt.

            In jeder Wohnung ein Windows-PC oder Laptop? Nein z.B. in meiner nicht mehr und bei Oma auch nicht und noch ein paar …

            Wenn man nur will geht das schon.

          • Ärgere das Böse! sagt:

            Linux hat bei den Desktop-Systemen ein Anteil von ca. 2 %. Mac OS ca. 17 % und Windows ca. 73 %. Mac OS und Windows sind also praktisch auf „jedem“ Rechner in „jeder“ Wohnung.
            Und wieso genau ist die Freak-Ware Linux nicht mehr verbreitet?

      • Zocker sagt:

        Es steht deshalb in jeder Wohnung ein Windows PC, weil Windows immer vorinstalliert ist und dadurch und durch die hohe Verbreitung viele bekannte Anwendungen exklusiv für Windows entwickelt werden. Für Standardoffice und Internet reicht Linux mehr als aus.

    • OwenBurnett sagt:

      Bring mir SolidWorks und Visual Studio (das echte nicht code) auf linux zum laufen und ich steige sofort auf linux um.

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