Windows 11: Doch kein TPM erforderlich?

Windows[English]Wird Trusted Platform Module (TPM) doch keine Voraussetzung für die Installation von Windows 11 sein? Nach „es braucht TPM 2.0 für Windows 11“ und der Auflockerung „TPM 1.2 reicht auch für Windows 11 aus“ möchte ich noch eine weitere Volte hinzufügen. Es sieht so aus, als ob auch Systeme gänzlich ohne TPM von Microsoft den Segen für Windows 11 haben. In einer geleakten Beta gab es ja bereits en Trick, die TPM-Prüfung beim Setup zu umgehen.


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Ich drücke es mal diplomatisch aus: Es sieht irgendwie nicht nach einem gelungenen Start von Windows 11 nach der Präsentation vom 24. Juni 2021 aus. Eine Testversion soll es wohl ab dem 28. Juni 2021 für Insider geben – wann genau ist offen. Dann hat Microsoft etwas präsentiert, mit dem (O-Ton Satya Nadella) man „nach allen Seiten offen sein will“.

Natürlich darf auch der folgende Bonmot nicht fehlen: Leute, die sich die Präsentation der Vorstellungen des neuen Windows 11 mit Android-Apps, Widget etc. verfolgt und den Anspruch „für alles offen zu sein“ vernahmen, stellten spontan sinngemäß die Frage „sind die noch ganz dicht?“.

Das von Microsoft herausgegebene Tool zur Prüfung, ob eine Maschinen mit Windows 10 Version 1803 oder höher für Windows 11 geeignet ist, hinterließ bei der überwiegenden Zahl der Interessenten die Erkenntnis, dass das System ungeeignet sei.

TPM 2.0, 1.2 oder gar nicht?

Eine Frage, die viele Gemüter bewegt, dreht sich um die Forderung, dass Maschinen TPM unterstützen müssen, wobei zuerst sogar TPM 2.0 als Voraussetzung genannt wurde. Quelle war der Microsoft-Beitrag Find Windows 11 specs, features, and computer requirements vom 24. Juni 2021.

Windows 11 TPM-Anforderungen

Andererseits gibt es diese Microsoft-Seite mit Windows 11-Hardware-Anforderungen, wo TPM Version >= 1.2 und Secure Boot gefordert wird (siehe obiger Screenshot). Ich hatte das Thema bereits im Beitrag Windows 11: Die Hardware-Anforderungen angesprochen. Das Ziel von Microsoft ist klar: Rechner sollten künftig TPM 2.0 haben – das lässt sich aus dem Blog-Beitrag Windows 11 enables security by design from the chip to the cloud ableiten. Die Kollegen von heise haben sich in diesem Artikel der TPM-Nutzung durch Windows 11 angenommen.

Windows 11-Systeme ohne TPM von OEMs

Den Leuten von Tomshardware.com ist aber aufgefallen, dass Microsoft seinen OEMs die Möglichkeit eröffnet, Systeme für spezielle Zwecke ohne TPM auszuliefern. Im PDF-Dokument Windows 11 Minimum Hardware Requirements findet sich nachfolgender Auszug (zum Vergrößern anklicken).

Minimal Windows 11 Hardware Requirements


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Dort wird ausgeführt, dass die OEMs nicht sicherstellen müssen, dass keine Option zur Deaktivierung von TPM vorhanden ist. Der Nutzer könnte also TPM abschalten. Und es gibt die Klausel, dass OEM-Systeme für spezielle Fälle mit Microsofts Zustimmung ohne TPM ausgeliefert werden dürfen.

A UEFI firmware option to turn off the TPM is not required. Upon approval from Microsoft, OEM systems for special purpose commercial systems, custom order, and customer systems with a custom image are not required to ship with a TPM support enabled.

Demnach dürfte es keine TPM-Prüfung im Windows 11-Code geben, es gibt dann höchstens eine Warnung, wenn kein TPM vorhanden ist.

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64 Antworten zu Windows 11: Doch kein TPM erforderlich?

  1. Tom sagt:

    „Eine Testversion soll es wohl ab dem 28. Mai 2021 für Insider geben“…
    Ohne die Quellen jetzt geprüft zu haben nehme ich an, da soll Juni statt Mai stehen. Time flies…

  2. janil sagt:

    Sich das Windows 11 anzusehen, wird nicht schaden. Ein Backup vom vorher installierten OS zu haben, wird auch nicht schaden. Also gucke ich es mir an und spiele dann das Backup zurück. Anschließend werden die Kritiken und Erfahrungsberichte anderer Tester studiert.
    Allen einen guten Start in die neue Woche.

  3. Andreas sagt:

    Ich könnte mit eine Steuerung der TPM-Prüfung über die „ei.cfg“ vorstellen: Für den Otto-Normalverbraucher bestünde dann quasi weiter der Zwang zu TPM 2.0, und OEMs (und versierte Anwender [hehe]) können durch Anpassung dieser Datei die Prüfung dann auf TPM 1.2 herabsetzen oder ganz abschalten.

    • DK sagt:

      Wenn ich basteln will nehme ich Linux.
      Windows 11 mit den Anforderungen zur erzwungenen Datenabgabe wird ein MS Rohrkrepierer für versierte Anwender.

  4. dembugdis sagt:

    „soll es wohl ab dem 28. Mai 2021“
    wir haben bereits den 28. JUNI!
    ;-)

  5. pufaxx sagt:

    „A UEFI firmware option to turn off the TPM is not required.“

    Ich würde das genau anders herum übersetzen. Wenn keine Option zur Deaktivierung von TPM vorhanden sein muss – dann wird es Rechner geben, auf denen TPM überhaupt nicht abgeschaltet werden KANN.

    • Günter Born sagt:

      Das Eine schließt das Andere nicht aus. Es wird Rechner geben, wo kein TPM abschaltbar ist. Es wird OEM-Rechner ohne TPM geben und es wird Rechner ohne oder mit abschaltbarem TPM geben. Die spannende Frage wird sein: Lässt sich Win 11 (ggf. mit Tricks) noch installieren, wenn TPM nicht vorhanden ist.

      Dass der Weg aber langfristig in den Käfig führt, sollte jedem klar sein – und wer den Blog verfolgt hat, konnte dies sei 2015 erkennen.

      • Ingenieurs sagt:

        Tatsächlich ist mehr Widerspruch nicht zu erkennen als in diesem IT Blog.
        Zum einen möchte man Artikel 13 (bzw der Nachfolger) in der EU unterstützen und einführen, um den Uhrheberrechtlern zu helfen.
        Auf der anderen Seite möchte man ein Verschlüsselungsinstrument, welches Raubkopien von Streams etc verhindern kann, nicht haben und bezeichnet es mal wieder als „Käfig“. Das muss mir mal einer erklären!

        Natürlich sind Risiken beim Zwang von TPM durchaus existent, aber die andere Seite wird mal wieder gekonnt ausgeblendet. Stattdessen wird MS wieder gebasht.. klasse Leistung!

        Ich habe das Gefühl das dieser Blog leider seit einiger Zeit an der Realität vorbei bloggt.

      • Thomas sagt:

        pufaxx hat Recht, Günter, deine Übersetzung ist falsch.
        Der Satz heißt „Eine UEFI-Firmware Option zur TPM-Abschaltung ist nicht erforderlich“.
        Zwar hast du Recht, dass das Eine das Andere nicht ausschließt, aber der Grundgedanke des Satzes ist zunächst, dass die Nutzer eben genau nicht die Möglichkeit zur Abschaltung erhalten müssen.

  6. Andreas K. sagt:

    Meiner Meinung nach verdeutlicht Win 11 den Weg zur schleichenden Enteignung und Bevormundung unserer Zeit.
    Corona, Cloud, TPM, Elektro“mobilität“, Enteignung von Wohneigentum (erstmal nur die großen).
    Kleine Schritte auf dem Weg zum Nichtbesitz und eigener Rechtslosigkeit. Wobei wenig besitzen auch Freiheit sein kann. Weniger Müll, weniger Probleme (mit defekten Sachen). Nur, bezahlen bzw. erarbeiten müssen wir es trotzdem. Der „Reichtum“ landet bei anderen. Komischerweise muß ich bei der Verarsche immer an den Film „Die Insel“ denken.
    Vielleicht sehe ich diesen Montag aber auch nur zu schwarz :-).

    • 1ST1 sagt:

      „Meiner Meinung nach verdeutlicht Win 11 den Weg zur schleichenden Enteignung und Bevormundung unserer Zeit.“

      Das wurde schon jeder Windows Version seit XP nachgesagt. Und es gibt Leute, die glauben das.

    • Ralf S. sagt:

      Nee, finde ich nicht, dass du schwarz siehst. Auf genau diesem Weg befinden wir uns – eben „schleichend“ – schon seit sehr vielen Jahren. Und das perfide daran ist, dass man es aufgrund der „Langsamkeit“ gar nicht mal sonderlich merkt und sich so zu sagen automatisch daran gewöhnt… Und alles ist ja (zumindest vordergründig) immer nur zu unserem Besten und dient z. B. der Verbrechensbekämpfung usw. Bin echt mal gespannt, wie viele Dinge z. B. in die Nach-Corona-Zeit übernommen werden, da sie sich ja während Corona supertoll bewährt haben und auch danach „gut für uns alle sind“. Z. B. generelle Maskenpflicht während der Monate Oktober – März…??!! Und auch hier werden wieder jede Menge Beifall klatschen und ihre Eigenverantwortung und Selbstständigkeit gerne an die Politik abgeben. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele unserer Politiker, die sich z. B. über China und deren Überwachungsstaat vordergründig aufregen, sich aber insgeheim dann doch denken: „Eigentlich ganz cool wie die das machen. Wäre für uns hier auch sehr hilfreich um das Volk besser im Griff zu haben…“ ;-)

      • Zocker sagt:

        Richtig, dieses Schleichende ist der Trick bei der ganzen Angelegenheit. Es kommt immer in kleinen Dosen und gerne zu Beginn optional. Der Store ist so ein Beispiel. In Win8 wirklich noch optional, haben beispielsweise manche Hardwarehersteller ihre Konfigurationstools in den Store ausgelagert. Oder auch MS selbst eine Funktionen.

        Am Anfang bemerken viele die Problematik noch gar nicht, weil sie noch nicht zwingend da ist. Was aber wenn beispielsweise der Hardwarehersteller pleite geht und das Konfigurationstool aus dem Store verschwindet? Wie installiert man es neu? Früher hat man sich den Offlineinstaller genommen und gut war. Es gab halt nur keine Updates mehr.

        Die genannte Problematik lässt sich auch auf andere Bereiche ausweiten wie z.B. TPM. Noch mag es erst einmal harmlos sein, die Problematik wird sich womöglich erst dann zeigen, wenn es verpflichtend ist. Ich habe es schon immer gleich deaktiviert, da ich keinen Mehrwert sehe.

  7. Herr IngoW sagt:

    TPM ist dann schwierig bei selbst gebauten PC“s und Büro-PC“s oder?

    • Bolko sagt:

      Bei Intel -CPUs ist die entsprechende „PTT“ Funktion seit dem Jahr 2013 (Haswell) eingebaut. Das kann man im UEFI einschalten.

      Bei AMD heißt die Funktion „fTPM“.

      Mainboards haben seit über 10 Jahren einen TPM-Header, wo man ein TPM-Modul aufstecken kann. Bei ebay kann man TPM-Module für ca 15 Euro kaufen. Man muss aber darauf achten, dass die Buchse am TPM-Modul auch zum Stecker auf dem Mainboard passt.

      • Wil Ballerstedt sagt:

        Hallo Bolko,

        ganz so einfach ist die Sache mit dem Nachkauf eines TPMs leider net:

        heise.de:

        Manche Mainboards haben Pfostenstecker, um eine kleine Platine mit einem TPM-Chip nachzurüsten. Dafür gibt es aber leider keinen allgemeinen Standard und je nach Board nutzt das TPM entweder die Low-Pincount-(LPC-)Schnittstelle oder das Serial Peripheral Interface (SPI), in seltenen Fällen auch I²C. Das BIOS muss das TPM aber auch erkennen, also auf ein TPM vorbereitet sein. Leider findet sich dazu oft keine Dokumentation.

        https://heise.de/-6119725

      • Zocker sagt:

        Wie Wil Ballerstedt erwähnte, sollte man nicht das erstebeste Modul kaufen, sondern sich informieren. Immer ein Modul des Mainboardherstellers kaufen. Für ein Board von ASUS also auch ein TPM Modul von ASUS. Dabei nicht nur auf die Pins achten, sondern auch auf Hinweise zur Kompatibilität. Manchmal gibt es mehrere Module mit derselben Pinbelegung. Die können sich z.B. durch die TPM-Version unterscheiden. Im Zweifelsfall beim Boardhersteller nachfragen, welche Module auf das Board passen. BIOS vor der Installation natürlich auf den aktuellen Stand bringen.

        • RPMX sagt:

          Wenn es mal so einfach wäre. Für mein ASUS Mainboard (Z170-Deluxe) muß es wohl das das TPM-M Modul sein. Dieses ist aber nirgends verfügbar, da die Produktion schon etwas länger eingestellt wurde. Und Lust auf Experimente auf meinem Mainboard habe ich nicht. Wenn W11 nicht zu meinem Rechner kompatibel sein sollte, bin ich auch nicht kompatibel zu W11. So einfach ist das.

  8. Bolko sagt:

    Zitat:
    „ab dem 28. Mai 2021 für Insider“

    Korrekturvorschlag:
    „ab dem 28. Juni 2021 für Insider“

  9. Nachhilfe Solingen sagt:

    Ich bin schon auf Windows 11 gespannt , allerdings machen mit die Systemanforderungen etwas Sorgen.
    Bei uns in der Firma verwenden wir iMacs mit Windows 10, diese würden z.B Windows 11 nicht mehr unterstützen und wir wären ab 2025 gezwungen neuere Geräte zu kaufen, obwohl diese technisch vollfunktionsfähig sind.
    Außerdem habe ich auch noch zwei Windows Tablets welche nur 2 bzw. 3GB Ram haben. Da Windows 11 auf diesen Geräten nicht läuft, sind diese ja auch nur noch bis 2025 nutzbar.
    Da bleibt nur zu hoffen, dass Microsoft da vielleicht doch noch eine Slim/Lite Version von Windows 11 rausbringt. Ansonsten wird es wahrscheinlich inoffizielle Versionen geben, die auch auf nicht unterstützer Hardware läuft.

    • Wil Ballerstedt sagt:

      Abwarten. Bestimmt wird es auch für eure iMacs noch „Forks“ geben. Bisher hätte auch ich Windows 11 nicht installieren können. Mein TP W541 hat nur ein 1.2 TPM-Chip on Board. Zu meinem TP gibt es aber auch eine Anleitung, um es auf 2.0 zu hieven.

      Also, Tee aufsetzen, Wetter genießen und W11 kommt bestimmt.

    • Lukas sagt:

      Die andere Frage wäre, ob es denn Sinn macht überhaupt noch so alte Technik im Gewerblichen Umfeld zu betreiben. Gerade da geht man idr. von einem Lebenszyklus von ca. 3 Jahren aus.
      Mit 2-3 GB RAM hat man doch auch mit Win 10 keinen Spaß, oder?

      • Zocker sagt:

        Das habe ich mich auch gefragt. Mit 2-3GB RAM nach 2025 im Businessbereich rumzugurken halte ich für ziemlich fragwürdig. Da wäre eine Neuanschaffung sicher angebracht. Bei den Tablets wird der Akku bis dahin ohnehin hinüber sein und Ersatzakkus ein finanzieller Totalschaden. Sofern man denn welche bekommt (die nicht aus China geliefert werden).

  10. OwenBurnett sagt:

    Das problem ist doch nciht ob man TPM nachrüsten kann, sondern das man ein verräterisches tpm im eingenem PC gar nciht haben will.
    Und erst recht kein secure boot der einem die freiheit nimmt.

    • janil sagt:

      Sehe das auch so. Zumal ich auch noch ein Multiboot mit Linux Mint und Manjaro betreibe und mit dem Aktivieren von TPM und Secure da Bootprobleme bekomme. Aber wie schon weiter oben geschrieben, sich das Ganze mal angucken und ausprobieren ist ja nicht verboten und danach wird es wieder gelöscht oder man arbeitet sich durch die Gruppenrichtlinien und deaktiviert alle möglichen Optionen… Grusel, alleine der Aufwand.

    • wana sagt:

      Richtig und warum sollte man w11 nicht installieren können, da gibt es immer einen weg, und wen nicht MS adio es gibt auch noch gute Betriebssysteme.

  11. Herda sagt:

    Prognose: „Please activate TPM to get access to Onlinebanking, ebay, amazon, facebook, email, messenger, netflix, Download, Upload, Reisebuchung, Bürgerservice, Steuerabgabe, Terminvereinbarung, allgemein Internet, wasauchimmer, for security reasons. Thank you.“

    Und schon sind alle gebastelten PCs oder „unsicheren“ Konfigurationen faktisch aussen vor…

    • Anonymous sagt:

      dafür gibt’s schon lange 2-Faktor Auth

      • Futurisika sagt:

        2-Faktor Auth gibt es nur, weil die existierenden Einzelkomponenten bisher nicht zweifelsfrei einem Berechtigten zugeordnet werden können.

        In Zukunft ist das durch „nichts-geht-ohne-TPM“ mit eindeutiger ID möglich, auch ohne zweiten Faktor.

        • RPMX sagt:

          Was letztlich dann auch wieder Blödsinn wäre, weil damit ja keine Person zu identifizieren ist. Rein theoretisch kann immer noch eine andere am Rechner sitzen. Ohne weitere Identifikations-Elemente bringt TPM also letztlich genau soviel wie ohne.

          • Ronny sagt:

            Ganz zu schweigen davon das du ja in aller Regel nicht nr mit einem Gerät unterwegs bist.
            Wenn TPM als Athentificaion genutzt wird müsste man die ID zwischen allen syncen oder mehrere ID’s in allen Accounts hinterlegen. Und was ist beim Austausch des Gerätes …

  12. Lukas sagt:

    Kann das sein, dass selbst aktuelle Desktop Mainboards meistens kein TPM Modul verbaut haben? TPM header haben die meisten, aber dass wirklich ein Modul verbaut ist, ist mir noch nicht untergekommen.
    Wie stellen die sich das vor? Dass jeder Heimanwender sich sowas Nachrüstet?

    • Zocker sagt:

      TPM ist auch in der Firmware drin und kann so aktiviert werden. Das sollte für Win11 reichen.

      • Lukas sagt:

        Sicher? Habe hier z.B. ein Gigabyte Z370M D3H und im BIOS wird mir nur angezeigt, dass kein Sicherheitsgerät gefunden wurde. Meines Wissens nach ist das immer ein separates Modul was verbaut sein muss?

        • Stefan sagt:

          Nein, vollkommen falsch. Bei neueren CPUs ist das immer als Firmware direkt im Prozessor verbaut. Bei Intel heißt es „PTT“ und bei AMD „fTPM“.

  13. Mich@ sagt:

    Ich wurde auf das Tool Whynotwin11 aufmerksam gemacht..

    das testet ob das System win11 tauglich ist:
    https://github.com/rcmaehl/WhyNotWin11

    Ob man es nutzen möchte soll jeder selbst entscheiden…

  14. Bolko sagt:

    Auf Twitter melden „Adguard“ und „Anduin Xue“, dass die Buildnummer 10.0.22000.51 lautet und dass diese „Preview“-Version aktuell nicht für externe Insider verfügbar ist, sondern nur für „MSFT employees“ und „Internal Corpnet Required“.

    „[Internal Corpnet Required] Windows 10 Insider Preview 10.0.22000.51 (co_release)“

  15. Bolko sagt:

    Auf Twitter meldet Albacore, dass die ISO die Buildnummer 22000.1 hat und durch das kumulative Update KB5004564 auf 22000.51 gebracht wird.
    22000.1 hat kaum Unterschiede zu der geleakten 21996.

    Anduin Xui meldet, dass er 22000.51 auch auf einer 7er-Generation-CPU installieren konnte, obwohl die nicht auf der Kompatibilitätsliste steht.

    • Zocker sagt:

      Man sollte hier 2 Dinge bedenken:
      1. Bis zur finalen Version kann sich das ändern, weil MS mit den Previews ggf. eine möglichst große Bandbreite an Nutzern erreichen möchte und daher keine Beschränkung einbaut.
      2. Stellt sich die Frage, wie er das Update erhalten hat. Manuell installiert oder per Windows Update installiert? Kann sein, dass „alte“ CPUs (später) in Windows Update geblockt werden, aber nicht wenn man die Updates manuell installiert. Ich meine bei Win7/8.1 war das so bei der künstlichen Beschränkung im Nachhinein.

  16. Bolko sagt:

    Um 15:46 Uhr meldete MicrosoftSupport:
    Hello there! We appreciate your interest in upgrading to Windows 11.
    We understand the importance of this case especially because we are also excited for you to get the upgraded and enhanced features of Windows.

    Insider builds for Windows are updated
    https://twitter.com/MicrosoftHelps/status/1409508483381317639

  17. Sherlock sagt:

    Auf all diese Test-Tools gebe ich keinen Cent, haben hier schon viel Unsinn behauptet.
    Deshalb hier die Praxis:
    Ich habe gerade einen Win 11-Bootstick erstellt und bin diverse Installations-Optionen auf meinem System durchgegangen. Das Ergebnis habe ich hier in der Windows-Gruppe gerade eben veröffentlicht:
    https://groups.google.com/g/de.comp.os.ms-windows.misc/c/gE8hRU1cf6A

    • wana sagt:

      Na dann wird MS sich aber ein schönes Eigentor schissen,die glauben doch nicht Ersthaft das die Leute sich erpressen lassen und deswegen neue Hartwehre kaufen

  18. Anonymous sagt:

    Oh nein, jetzt habe ich doch schon alles meine PCs bei eBay angeboten, alles SSDs gelöscht und die Katze mikrowelliert :D

  19. Bolko sagt:

    Download des Insider-DEVelopment-Branch von Windows 11:
    Windows 11 Insider Preview 10.0.22000.51 (co_release) amd64
    https://uupdump.net/

    0. anklicken:
    Windows 11 Insider Preview 10.0.22000.51 (co_release) amd64
    1. Sprache in der Drop-Down-Liste auswählen (German oder englisch),
    2. auf den Next-Button klicken,
    3. Auswählen, welche Editionen man haben oder nicht haben will (Home N und Pro N braucht man wohl eher nicht)
    4. nochmal auf den Next-Button klicken
    5. zip runterladen („Create Download package“-Button anklicken),
    6. zip in einen Ordner ohne Spaces entpacken,
    7. Datei uup_download_windows.cmd starten.

    Ab 19 Uhr funktioniert auch der Download innerhalb Windows-Update im Insider-Dev-Channel.

    • Bolko sagt:

      TPM und Secure-Boot wird bei einem Clean-Install mit dieser UUP_Version gar nicht abgefragt, sondern nur beim Inplace-Upgrade.

  20. Bolko sagt:

    VirtualBox meldet schwerwiegenden Fehler beim Versuch der Neu-Installation mit der ISO (Home+Pro+Teams).
    Selber Fehler kommt auch, wenn man die install.wim in eine Win10-ISO überträgt und damit die Installation versucht.

    Mit der Leak-Version 21996 funktionierte das noch.
    Wo der Fehler liegt weiß ich nicht.
    Ist also auch wieder Frickelei.

    Mal neue ISOs erzeugen nur Home und nur Pro.

    • Bolko sagt:

      Im alten vmWare 9 funktioniert die Installation der in die 21390er-Build reinkopierten install.wim. (normale ISO habe ich in vmWare noch nicht getestet).
      Test Pro ohne Key.

      Seltsam, warum VirtualDub schwere Fehler anzeigte.
      Aktivieren von EFI änderte nichts.

      • Bolko sagt:

        Nach der erfolgreichen Installation (Pro in vmWare) wird Build 22000.1 angezeigt (nicht 22000.51).
        Da wurde also das KB5004564 nicht automatisch integriert und auch nicht bei der Update-Suche gefunden.
        Im Ordner „uups“ des Scripts „uupdump.net“ war das Update aber vorhanden:
        windows10.0-kb5004564-x64.cab
        Warum wurde es nicht integriert?

        Außerdem nerven unten rechts die rein und rausfahrenden Benachrichtigungen.
        Unten rechts erscheint mehrmals für ein paar Sekunden eine Benachrichtigung:
        „USB-Gerät wurde nicht erkannt“.
        Solche Meldungen mag ich nicht, weil sie den Arbeitsfluss stören.

        • Bolko sagt:

          Das SSU lässt sich installieren:
          ssu-22000.51-x64.cab (kopieren aus dem UUPs Ordner in einen Ordner in der WIndows-VM) und:

          DISM.exe /Online /Add-Package /PackagePath:c:\archiv\ssu-22000.51-x64.cab

          Installation des SSU erfolgreich.

          Das Update auf 22000.51 lässt sich nicht installieren:
          windows10.0-kb5004564-x64.cab
          windows10.0-kb5004564-x64.psf

          DISM.exe /Online /Add-Package /PackagePath:c:\archiv\windows10.0-kb5004564-x64.cab

          dism-Fehler 0x800f0988

          Vielleicht liegt es an der psf-Datei?

          Über Windows-Update wird KB5004564 nicht angeboten.

          Bei Deskmodder gibt es aber jetzt die 22000.51 als ISO.

          Der Defender-Virenschutz ist bei jedem Neustart deaktiviert.

  21. Trojaner sagt:

    Was ich ansich lustig finde, auch obwohl ich in Windows 10 and 11 Insider Dev Build via tpm.msc nachsehn kann und mir angezeigt wird das mein notebook über Spezifikationsversion 2.0 verfügt und das Windows test tool anzeigt das mein notebook nicht ausreicht und das ich nicht auf 11 upgraden kann … gelang es mir denn doch per insider nun die Preview zu install und es läuft bis jetzt hervoragend obwohl es mir hier auch wieder den TPM misst auswirft … Würde nur gerne wissen ob das nicht eine totale verarsche von Microsoft ist.

    • Arno. Nym sagt:

      Sollte tpm tatsächlich Pflicht sein produziert ms jede Menge elektroschrott, denn dort draußen ist jede Menge potente Hardware die kein tpm kann aber trotzdem noch Jahre laufen „würde“…. Ich selbst habe noch ein x79 system welches die meisten aktuellen Systeme in den Schatten stellt….. Mit rtx 3080 kann ich alles auf ultra zocken ohne Probleme mit den fps zu bekommen…. Wenn demnächst spiele nur noch auf win 11 laufen….. Was dann hardware austauschen für tausende Euro? Ich will keinen Rückschritt machen von einer Enthusiasten Plattform zum billigen mainstream System…

  22. Hans sagt:

    Hallo, auf Euerer Seite sehe ich die Werbung „Reparatur & Update Windows 10 in 2 Minuten“. Das dort herunter geladene Tool „Restoro.exe“ ist gemäß virustotal.com verseucht. Dort bekam ich diese Warnung: 6 security vendors flagged this file as malicious

    • Günter Born sagt:

      Ich gehe davon aus, dass Leute sich bei Anzeigen, die alle klar gekennzeichnet sind, selbst informieren, und keine Tools ungeprüft herunterladen und installieren. Von daher hast Du mit VT alles richtig gemacht.

      Ansonsten hätte ich einen Screenshot der Anzeige sowie eine URL der Download-Seite gebraucht, um den Anbieter sperren zu lassen – wobei das ein Katz- und Mausspiel ist – und Sperren meist umgangen werden können.

  23. Gerold sagt:

    Gaming mit TPM 2.0-Zwang: Erstes Spiel nur mit „vollem“ Windows 11

    Die Voraussetzung von TPM 2.0 für eine vollwertige Windows 11-Nutzung wird heiß diskutiert. Jetzt zeigt sich, dass nicht nur Microsoft hier Druck macht. Riot Games lässt seinen Shooter „Valorent“ beim neuen Betriebssystem nur noch mit aktiven Sicherheitsfunktionen starten.

    https://winfuture.de/news,125031.html

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