Vodafone: Da, wo der Katze ein Internetvertrag unterschoben wird

Leute, ich musste wirklich zwei Mal aus dem Fenster und in meinen Kalender schauen, um sicher zu sein, dass wir nicht den 1. April haben. Mit Vodafone als Vertragspartner für Internet bist Du im wahrsten Sinne des Wortes echt angeschmiert. Die Verbraucherzentrale Bremen hat gerade einen unglaublichen Fall präsentiert. Eine langjähre Vodafone-Kundin bekommt unangekündigten Besuch einer Vodafone-Vertreterin. Die Kundin lebt alleine mit ihrem Kater Gysmo und will  keinen neuen oder anderen Vertrag. Nach einem netten Plausch verabschiedet sich die Vertreterin. Kurz darauf bekommt Kater Gysmo ein Paket mit Geräten und Vertragsunterlagen und der Ärger mit dem Vodafone-Kundenservice beginnt.


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Die Vodafone-Kundin lebt mit ihrem Kater Gysmo alleine in Bremen und hat bei Vodafone einen Vertrag für den Internetzugang. Wie das Leben so spielt, da ist Kunde oder Kundin, die hat nur einen Vertrag, aber die Katze ist leer ausgegangen. Gut, dass es Vodafone und dessen Vertrieb gibt. Im Juli 2019 besuchte eine freundliche Vodafone-Vertreterin die Kundin zu Hause. Sie sprachen (wahrscheinlich bei Kaffee und Kuchen) über Gott und die Welt, neue Produkte der Vodafone Deutschland GmbH und natürlich auch über den Kater „Gysmo“, dem einzigen Mitbewohner der Verbraucherin.

Natürlich war es das Ziel des Besuchs, der Kunding einen neuen Vertrag für irgendwas, was nicht gebraucht wird, anzudrehen. Die Vodafone-Vertriebler sind ja meist freie Vertreter, die auf Providionsbasis unterwegs sind. Und da ist es nicht ganz so fern, dass dieser Personenkreis versucht, die Vodafone-Kunden zu behumsen – speziell, wenn es ältere Leute sind. Die Verbraucherin erklärte aber klipp und klar, dass sie kein Interesse an neuen Vodafone-Produkten bzw. -Verträgen hätte.

Es wird gemunkelt, dass die Katze nicht geäußert habe, hat vermutlich auf dem Sofa gedöst. Nach  dem netten Plausch verabschiedete sich die Vodafone-Vertreterin. Für die besuchte Dame war die Sache damit erledigt. Sie hätte mit Vodafon glücklich bis an ihr Lebensende bleiben können. Aber sie hatte die Katze bzw. den Kater nicht auf dem Radar.

Es gibt Katzen-Internet von Vodafone

Einige Tage später klingelte der Postbote, und brachte ein Paket mit Geräten und Vertragsunterlagen ins Haus. Die Verbraucherin staunte nicht schlecht, denn die Sendung war nicht für sie. Denn ein Herr Gysmo wurde als Kunde der Vodafone Deutschland GmbH mit einer Komplettversorgung (Internet, Telefon und TV) begrüßt.

Die Katze braucht Vodafone-InternetQuelle: Sam Lion, Pexels, freie Verwendung

Hätte man noch augenzwinkernd zur Kenntnis nehmen können – wenn die bei Vodafone halt so doof sind, und Geräte an eine Katze schicken. Dummerweise gab es einen fingierten Vertrag, und natürlich folgten monatliche Rechnungen an den Kater Gysmo. Unschön: Die ausgewiesenen Tarifentgelte ließ die Vodafone Deutschland GmbH vom Bankkonto der Verbraucherin abbuchen. Spätestens hier läuft die Sache auf Betrug hinaus, denn die Kontodaten samt Einzugsermächtigung laufen ja nicht auf dem Vertragsinhaber.

Wie kommt die Katze aus dem Vertrag?

Unzählige Male wandten sich die Verbraucherin selbst, sowie deren Tochter, an den Kundenservice der Vodafone Deutschland GmbH – allerdings vergeblich. Die Hinweise der Frauen, dass es sich bei Gysmo um einen Kater handelt und auch sonst im Haushalt der Verbraucherin keine Person mit dem Geburtsjahr 1995 lebt, blieben ungehört.

Was macht man, wenn das ungehört bleibt und einem unberechtigt Geldbeträge vom Girokonto abgebucht werden? Die Verbraucherin wusste sich nicht anders zu helfen und widerrief die Lastschriften der Vodafone Deutschland GmbH, woraufhin Gysmo prompt Schreiben eines Inkassobüros erhielt.


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Ab hier wird die Sache kriminell, denn irgendwann könnte sich das Ganze negativ auf den Schufa-Score auswirken, da ja vermeintlich ein Vertrag nicht bedient wurde.

Als dann sogar ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt wurde, wurde es der Verbraucherin zu bunt und sie suchte die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale auf. Auf Intervention der Verbrauchzentrale Bremen wurden die dem Kater Gysmo unterstellten Verträge storniert, und auch seine Besitzerin erhielt das gezahlte Geld zurück.

Rechtliche Einordung

Leider ist das Haustürgeschäft eine rechtlich zulässige und insbesondere auf dem Telekommunikationsmarkt beliebte Vertriebsform. Verbraucher und Verbraucherinnen steht bei Verträgen, die in der Wohnung geschlossen werden, grundsätzlich das gesetzliche, 14-tägige Widerrufsrecht zu.

„Dies greift jedoch zu kurz, wenn die Vertriebsleute ausschließlich ihre Provision im Blick haben, wahrheitswidrig Verträge generieren und im Kundenservice der betroffenen Unternehmen auf Kundenbeschwerden dann nicht reagiert wird“, meint Parsya Baschiri.

Hier geht leider aus der Mitteilung der Verbraucherzentrale nicht hervor, ob es eine Anzeige wegen Betrug gab. Aber die Sache auf den Vertrieb zu schieben, ist zu einfach, denn unschöne Geschäftsgebahren haben bei Vodafon Tradition, wie man aus den am Artikelende verlinkten Beiträgen schließen kann. Es sind immer wieder die gleichen Namen, die bei windigen Sachverhalten bei Verbrauchern genannt werden.

Ich selbst habe seit 2 Jahren einen Fall offen, wo eine Prepaid-SIM-Karte, die ich für das Notfall-Handy eines Kindes genutzt habe, plötzlich wegen fehlender Nutzung gesperrt wurde. Ist schon schlimm genug, wenn auf ein Notfall-Handy kein Verlass ist – den Fall, als wir das gebraucht hätten, konnten wir anders lösen. Aber ich versuche seit dieser Zeit ein Restguthaben von ca. 13 Euro zurück zu bekommen. Ich bräuchte eine Kundennummer, die ich als Prepaid-Kunde nicht habe. Die SIM-Karte wurde von Mannesmann D2 beim Aufkauf durch Vodafone übernommen. Das heißt, die SIM-Karte war fast 20 Jahre im Gebrauch. Ich habe zwar noch zwei weitere Prepaid-SIM-Karten von Vodafone. Es ist aber klar, dass ich niemals einen Vertrag mit einem solchen Unternehmen eingehen werde.

Das Ganze an die Verbraucherzentrale zu geben, macht auch keinen Sinn, da dort ca. 20 Euro an Gebühren anfallen. Wahrscheinlich mache ich mal einen schönen Blog-Beitrag über diesen Fall – der übrigens kein Einzelfall sein dürfte. Hunderttausend SIM-Karten gesperrt, und das Restguthaben nicht zurückgezahlt, ergibt schnell größere Summen. Wer klagt schon wegen 10 Euro.

Mit Tieren können übrigens keine wirksamen Verträge geschlossen werden. Parsya Baschiri erklärt: „Tiere sind weder rechts- noch geschäftsfähig. In diesem Fall ist somit kein wirksamer Vertrag zustande gekommen, der das Unternehmen dazu berechtigen würde, Forderungen zu stellen.“

Tipps der Verbraucherzentrale Bremen

  • Lassen Sie möglichst keine fremden Personen in die Wohnung und sich nicht unter Druck setzen
  • Scheuen Sie sich nicht, Nachbarn oder die Polizei um Hilfe zu bitten, wenn die ungebetenen Besucher zu aufdringlich werden
  • Nutzen Sie ihr 14-tägiges Widerrufsrecht
  • Die Verbraucherzentrale Bremen steht gerne mit Rat und Tat zur Seite

Und zum Abschluss noch ein Tipp von mir: Überlegt euch zwei Mal, ob ihr zufriedene Kunden dieses Unternehmens werden wollt, egal, ob ihr Kater, Katze, Hund oder Schlange in der Wohnung haltet. (via)

Ergänzung: Wie Golem berichtet, hat Vodafon wohl Anzeige gegen die Vertriebspartnerin erstattet. Trotzdem in meinen Augen unschön, wie die Frau beim Versuch, den Vertrag und die Abbuchungen zu beenden, hängen gelassen wurde.

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19 Antworten zu Vodafone: Da, wo der Katze ein Internetvertrag unterschoben wird

  1. Dat Bundesferkel sagt:

    Dazu sage ich nur:

    https://forum.vodafone.de/t5/Internet-Telefon-TV-%C3%BCber-Kabel/Autorisierter-Vodafone-Berater/m-p/2581164

    Hauptproblem sind die ganzen Klinkenputzer, denen die Rechtsprechung noch immer zu viele Schlupflöcher gewährt.

    Egal ob Vodafone, Telekom oder Stromanbieter: Eigene Mitarbeiter haben sie nicht mehr wirklich in diesem Bereich. Sind allesamt angemietete CallCenter nebst Bettlern und Hausierern, pardon, Klinkenputzer, pardon, „persönliche Vertragsberater“.

    Man kann sich wehren, aber es ist oftmals schwierig den direkten Draht zu den Anbietern zu finden, da… – wen überrascht es – angemietete CallCenter vorgeschaltet sind, die ganz andere Interessen haben (Vertragsanpassungen und/oder -verlängerungen – bringen gutes Geld).

  2. Triceratops sagt:

    Ja so einen Vodafone vertreter hatte ich 2019 an der Backe gehabt. Das Wohnhaus in dem ich Wohne hat Kabelanschluss, da das aber nicht teil meines Mietvertrags ist habe ich keinen Vertrag mit Vodafone. Der Vertreter hat mich damals zu geschwallert ohne ende, bis er nach dem ich es 5 mal abgelehnt habe gerafft hat das ich kein Kabelinternet von Vodafone will. Hab den Vertreter einfach labern lassen, und immer nur mit „Ich will keinen Vertrag“ geantwortet sonst nichts. Ja Vodafone vertreter sind Definitiv nervtötend.

  3. Blackii sagt:

    Hatte mal zwei Vertreter vor der Türe.
    Die wollten schauen, was ich für einen Anschluss nutzte und es dokumentieren.
    Direkt gesagt, nein, lasse sie nicht rein.
    Und das ich es unseriös finde ohne Termin vorbeizukommen. Geben sich ja viele als Vertreter aus und wollen böses hier bei uns ;)
    Und dass sie keine Doku haben, sagt noch mehr über ihr Unternehmen aus.

    Also mich hat danach keiner mehr belästigt oder nach einem Termin gefragt 🤔

  4. Luzifer sagt:

    Das hat sich bei mir erledigt, seitdem ich Hunde habe Rambo und Brutus 2 Mastino Napoletano Rüden, wenn es da an der Haustür klingelt, Vertreter oder Zeugen Jehovas an der Türe stehen und einer der Beiden oder Beide strecken kurz den Kopf zur Wohnungstür raus, dann solltest du die Flitzpiepen mal flitzen sehen ;-) Hat sich mittlerweilen wohl sogar rumgesprochen, den solche Typen sehe ich schon lange nicht mehr. Dabei sind meine „Kleinen“ eigentlich recht lieb, solange die nicht im „Wachmodus“ sind.

    Ansonsten bei Verträgen die mir untergeschoben werden, gehen sofort an den Anwalt, Abbuchungen werden zurück geordert und postwendent eine Gegenanzeige wegen Betruges veranlasst und zwar direkt gegen den Geschäftsführer ;CEO, da ärger ich mich nicht lange mit ner Hotline rum. Wirkt immer! Wenn da jemand meint mit mir einen Vertrag geschlossen zu haben, soll er klagen und es beweisen!

    Verträge die ich tatsächlich geschlossen habe natürlich ausgenommen.

  5. Michael sagt:

    Wir haben auch zwei Katzen die noch immer keinen Internet-Anschluss oder -Vertrag haben. Dank Vodafone kann diesem unhaltbaren Zustand nun ein Ende bereitet werden.

    • Günter Born sagt:

      Pass aber mal lieber auf dein Konto auf. Wenn die Viecher ja selbst bezahlen täten, könnte es dir ja egal sein. Icke habe nicht mal eine Katze, die ich über die Tastatur laufen lassen könnte, damit so dämliche Blog-Beiträge wie der obige entstehen. Dann würde sich das Tier selbst finanzieren ;-)

  6. ibbsy sagt:

    Apropos Dokumentation:
    Als ich meine Mutter endlich dazu gebracht habe, bei Vodafone zu kündigen (da langandauernder Ärger mit zu geringer Bandbreite und ständigen Abbrüchen, die von diversen Hotline-Mitarbeitern nur mit „Angeboten“ auf teuere Neuverträge mit erneuter Zwei-Jahres-Laufzeit beantwortet wurde), erhielt sie zwei unterschiedliche Kündigungsbestätigungen, die zum einen aussagten, dass sie die olle Easybox „umweltgerecht entsorgen“ solle, zum anderen, dass sie die Box mit dem (nicht) beiliegenden Retourenschein zurückschicken solle.
    Auf entsprechende Rückfrage hiess es, sie habe gar kein Mietgerät von Vodafone, müsse also nichts zurücksenden:-D
    Dabei wurde die olle Easybox 803 sechs Jahre zuvor sogar gegen eine 804 getauscht, alles mit Lieferschein und vorherigem Schriftverkehr belegt (was an und für sich schon ne Frechheit war, da es inzw schon die 904 gab).
    Immerhin hat sie nun nach Ablauf des Vertrages tatsächlich keine Rechnung für die Easybox erhalten, mit der ich schon fest gerechnet hatte..
    Wir haben jedenfalls drei Kreuze geschlagen, dass das Thema Vodafone erledigt ist!

  7. icke sagt:

    Auch ich bin nicht übertrieben glücklicher Vodafone-Kunde (der Vertrag von Kabel Deutschland wurde dorthin übernommen). Allerdings gibt es ja auch mit anderen Providern immer wieder abstruse Probleme, also „never change a running system“.
    Letzten Herbst habe ich dann doch den Vertrag von 32 Mbps auf mehr erweitern wollen (v.a. wegen des Uploads, Home-Office-bedingt).
    Dazu habe ich mich an den Vertreter von Vodafone gewendet, dessen Karte seit über 10 Jahren im Hausflur hängt. Tatsächlich bekam ich als langjähriger Kunde deutlich günstigere Konditionen im Vergleich zu den auf der Webseite offerierten (letzten Endes bekam ich für unwesentlich mehr 250 Mbps).
    Das wurde zunächst von Vodafone komplett ignoriert (die 250 Mbps gab es quasi sofort). Mit Hilfe von Herrn A. und zwei Monaten Geduld waren dann auch die Vertragsdetails so, wie ich sie mit Herrn A. abgesprochen hatte.
    Allerdings habe ich kürzlich festgestellt, dass im Hausflur die Karte des Vodafone-Vertreters ausgetauscht wurde…
    Lange Rede, kurzer Sinn: Vertreter sind oft eine Plage, aber es gibt auch Ausnahmen. Und diese verdienen auch eine Erwähnung.

  8. Anonymous sagt:

    Bei jedem anderen Provider hätte mich das gewundert aber Vodafone ist schon eine echte Zecke. Auch bei anderen Providern läuft es oftmal nicht rund aber was Vodafone sich so leistet toppt einfach alles. Auch als Toter aus einem Vertrag herauszukommen ist bei Vodafone nicht ganz einfach.

    Das Hauptproblem ist doch auch hier wieder der Support, man hätte doch leicht herausfinden können das es den Menschen auf dem Vertag nicht gibt da er ein Tier ist, also nicht nur im übertragenen Sinne :)

    Auch sehe ich hier einen Datenschutzvorfall. Denn der Kater wird die Kontodaten wohl nicht angegeben haben, wie kommen sie also in das Vertagsverhältnis?! Sollte die Dame vielleicht Mal drüber nachdenken ob sie so noch ein bisschen nachtreten kann.

    Traurig an der Sache ist das Vodafone sich seiner Sache so sicher ist das sie selbst so negative Puplicity einfach in Kauf nehmen können.

  9. Karl sagt:

    Dank der EU wird seit den neuen Kontonummern der Name nicht mehr mit dem Konto abgeglichen(was ja heutzutage technisch umnöglich ist,richtig?).Sie können angeben was sie wollen.

  10. Blupp sagt:

    Rein persönlich sehe ich hier die Schwelle zur Strafbarkeit als überschritten an. Die Person die den Antrag ausfüllte muss gewusst haben das die Katze kein Konto hat …

    Und weiter frage ich mich ob Hamster wohl auch zu den bedrohten Arten gehören?
    Und nein den Namen meines Hamsters verrate ich nicht …
    … der will keine Glasfaser. Ganz sicher nicht, habe ihn gefragt und er will anonym bleiben.

    • Günter Born sagt:

      Pass bloß auf den Hamster auf. Schwank aus der Zeit vor 30 Jahren. Tochter hatte einen Hamster, wir wollten in Urlaub. Also Hamster 200 km weiter zu den Schwiegereltern verfrachtet. Die haben das süße kleine Vieh in der Küche laufen lassen – bis Hamster in eine Öffnung unter dem Herd verschwand.

      Ein Elektriker musste kommen, um das Tier aus dem Herd zu befreien, und ich habe nach dem Urlaub die durchgebissenen feinen Sensordrähte an den Herdplatten flicken dürfen. Glücklicherweise leben Hamster nicht so lang …

  11. Anonymous sagt:

    Egal wer uns an der Türe, Telefon oder neben dem Eingang des Baumarkts irgendwas anbietet, wird freundlich, aber bestimmt abgewimmelt. Keiner verschenkt was, und bei solchen „Angeboten“ fühlt man sich danach *immer* irgendwie betrogen – und manchmal wurde man es sogar. Alles Imho „Trickdiebe“, die mein Bestes wollen; auch wenn man es gesetzlich nicht so nennen kann/darf!

    • Blupp sagt:

      Und ich dachte die wollen nur ans Geld.
      So kann man sich irren.

    • Dat Bundesferkel sagt:

      „Alles „Trickdiebe“, die mein Bestes wollen; auch wenn man es gesetzlich nicht so nennen kann/darf!“

      Setze grundsätzlich ein „mutmaßlich“, „möglicherweise“ vor der Bezeichnung Trickdiebe. Solange Du es als Meinung / Fragestellung formulierst, ist es gestattet. Nur absolute, mit Gewißheit getätigte Aussagen, sind strafbewehrt.

      „Die von Anbietern alimentierten, mutmaßlichen Trickdiebe.“ – und schon bist Du aus dem Schneider. :-)

  12. kOOk sagt:

    Eigene Erfahrung mit freien Vodafone Mitarbeitern: Ich hatte 2017 einen Handyvertrag per Telefon bei Vodafone beauftragt. Kurze Zeit später kam ein Brief, ich könne die Vertragsunterlagen im örtlichen Vodafone-Shop abholen und direkt da den Vertrag unterschreiben. Im Shop hatte die Mitarbeiterin dann zwar SIM-Karte und Unterlagen da, konnte den Vertrag aber angeblich im Backend-System nicht finden. Ihr Vorschlag, wir machen einen neuen Vertrag, das geht am schnellsten. Der unterschied sich aber in den Konditionen vom telefonisch vereinbarten, also habe ich das ganze abgebrochen und habe später von zu Hause die Vodafone Hotline angerufen.
    Die Dame in der Hotline hat sich tausendmal entschuldigt, das wäre ein bekanntes Problem. Die Mitarbeiter in den Vodafone-Shops sind teilweise nicht direkt bei Vodafone angestellt und arbeiten auf Provisionsbasis. Konkret hat die Shop-Mitarbeiterin in meinem Fall versucht, eine Provision für einen vermittelten Vertrag zu generieren. Ich habe die Unterlagen dann direkt nach Hause geschickt bekommen, damit hatte ich keine Probleme.

    • Dat Bundesferkel sagt:

      Da hat die Dame an der Hotline völlig recht. Das läuft tatsächlich so. Allerdings war sie nicht ganz ehrlich zu Dir: Denn die „Mitarbeiter“ an der Hotline sind ebenfalls frei und keine Vodafone-Angestellten.
      Sie sind im Dienste freier CallCenter, die sowohl von Vodafone, wie auch der Telekom und vielen anderen beschäftigt werden.
      Auch sie sind nur daran interessiert eigene Provisionen abzuschliessen. Motiviert werden die Agents durch die Teamleiter durch eine Art „Highscoretafel“, die am Wochenende eine Pizza oder Kinogutschein zur Folge haben (können).

      Falls Du nach ’ner Quelle für meine Behauptung fragst: Habe tatsächlich mal einen Monat in solch einem Center gearbeitet und habe die Schulungsunterlagen nebst Einwandbehandlungen noch immer rumfliegen.

      Vodafone, Telekom, 1&1 haben kaum noch eigene Mitarbeiter, die einen Kontakt zur Außenwelt (Kunden) haben. Selbst die Business-Sparten sind mittlerweile an CallCenter ausgelagert.

      Telefon, WhatsApp, E-Mail, Kontaktformular und Telefax: Du nimmst Kontakt mit Klinkenputzern auf.
      Die einzigen Kontaktwege, mit denen Du wirklich „echte“ Mitarbeiter erwischt, wurden aus den Ergebnissen der Suchmaschinen getilgt. Glückselig ist, wer noch Kontaktdaten aus früheren Jahren hat… zumindest so lange diese nicht abgeschaltet / umgeleitet werden.

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