Sterben QNAP NAS-Systemen (TVS-872XT) einen plötzlichen Tod beim Herunterfahren?

Festplatte[English]Gibt es bei NAS-Systemen von QNAP ein Problem, dass bestimmte Modelle plötzlich ausfallen und sozusagen beim Herunterfahren „sterben“. Die Einheiten lassen sich im Anschluss nicht mehr hochfahren. Ich habe Betroffene mit dem Modell TVS-872XT, aber auch mit anderen Varianten der TVS-Reihe gefunden. Ein Blog-Leser hat mich auf entsprechende Berichte hingewiesen. Ich fasse mal einige Informationen, die ich habe, zusammen. Ergänzung: Ob der Intel Clock Bug sein Unwesen treibt, kann ich aber nicht beantworten.


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Ein erster Fall

Es war eine kurze persönliche Nachricht von Blog-Leser Nico M. M., die mich über Facebook erreichte. Nico verwies mich auf das QNAP-Forum, wo im Thread TVS-872XT dead after normal shutdown… über plötzliche Ausfälle der betreffenden Festplatten diskutiert wird. Ein Nutzer schrieb bereits im Februar 2020:

Hi guys,
I have a QNAP TVS-872XT which was working fine in past year til 2 days ago, since I got a new APC UPS and plan to use it for the NAS.
I did shutdown the NAS via QTS menu and waited until the unit completely off, after the unit shutdown and waited for 2 minutes unplugged the power cord, plugged it to the UPS, than the NAS not able to power up, it got no response when I press the power button.

Die QNAP NAS-Einheit war nach dem geplanten Herunterfahren schlicht tot, als sie an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung angeschlossen wurde. Der Versuch, die QNAP NAS-Einheit an der Original Stromversorgung hochzufahren, misslang ebenso wie weitere Diagnoseversuche, die der Betroffene in seinem Post beschreibt. Egal, was der Betroffene versuchte, die Station lässt sich nicht mehr hochfahren. Dabei trat der Fehler nach dem geplanten Herunterfahren von alleine auf.

Serienfehler bei TVS-872XT?

Das könnte man schlicht achselzuckend zur Kenntnis nehmen, so etwas kann passieren – auch wenn es in Verbindung mit einem geplanten Herunterfahren passiert. Die TVS-Modelle sind ja im professionellen Umfeld im Einsatz – nachfolgend ein Screenshot der TVS-472XT, die für über 1.300 Euro gehandelt wird.

QNAP TVS-472XT

Geht man den Thread durch, der inzwischen viele Seiten umfasst, gibt es andere Benutzer, die ähnliche Szenarien bei ihren TVS-872XT-Geräten bestätigen. In diesem Post schreibt ein zweiter Betroffener Ende März 2020:

Seems like the exact same problem i got today on my TVS-872XT.
Did support reply, have they sorted you out?

und ein weiterer Betroffener skizziert seinen Ausfall so:

Same thing is happening now to my TVS-872Xt. I shut it down to change power outlets on my UPS. Tried restarting and the screen lit up for a few seconds and then died. It won’t power up at all now.

Also ein Herunterfahren der NAS-Einheit scheint das Problem zu sein, und die Station neigt zum Ausfall. Es könnten Einzelfälle sein. Geht man den neun Seiten umfassenden Thread durch, gibt es eine Reihe weiterer Betroffener. Auch auf reddit.com finden sich einige Treffer, wie zum Beispiel hier oder hier. Immer sind es Geräte aus der TVS-Modellreihe, die den Fehler zeigen. Es kristallisiert sich heraus, dass das Mainboard mit der CPU nach dem Herunterfahren und Ausschalten wohl nicht mehr hochfahren kann. Ob ein Bauteilausfall oder ein Firmware-Problem vorliegt, ist mir aktuell unklar. Es scheint auch andere Modelle der TVS-Baureihe zu betreffen.

Die meisten Nutzer konnten die Gewährleistung des Herstellers in Anspruch nehmen – aber ein ungutes Gefühl bleibt, speziell, da die Leute ja nicht mehr auf die gespeicherten Daten zugreifen können. Es gibt Berichte, dass QNAP neue Geräte im Austausch für kaputte Einheiten zurückgeschickt hat. Einzelfehler scheinen es nicht zu sein.


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Informationen vom QNAP-Support

Blog-Leser Nico schrieb mir dann noch, dass er schon mit dem QNAP-Support in Kontakt stehe, da in seinem Bereich die Baureihe TVS-472XT eingesetzt werde und wohl die komplette Baureihe xx…72XT davon betroffen sei. Zur Reaktion von QNAP schrieb Nico :

Die Antwort war, dass unser System nicht vom „spontanen Kindstod“ betroffen sei. Diese Information hat der QNAP-Support Deutschland direkt bei QNAP-Support Taiwan für unsere Seriennummer erfragt.

Auf unsere Rückfrage welche Serien/Modelle, Chargen oder Bauteile per se von diesem Fehler betroffen seien, erhielten wir folgende Antwort:

Zitat: „…vielen Dank für Ihre Nachricht, diese Informationen liegen mir nicht vor, da hält sich Taiwan leider bedeckt. Ich bitte für diese Firmenpolitik um Ihr Verständnis und Ihre Einsicht. In Ihrem Fall habe ich Taiwan explizit zu Ihrem NAS-Modell (mit Seriennummer) befragt und die Rückmeldung erhalten, dass Ihre NAS nicht von Ihrer Befürchtung betroffen ist. Sollte es weitere NAS-Systeme geben, die Ihnen Sorgen bereiten, bitte ich Sie diesbezüglich jeweils ein neues Ticket zu eröffnen…“

Nico schließt aus der Antwort, dass man wohl konstatieren kann, dass der Serienfehler damit implizit eingeräumt wurde. Da Taiwan aber nicht bekannt geben will, welche Geräte genau betroffen sind, kann man daraus nur folgern, dass weltweit sämtliche Besitzer von QNAP-NAS Geräten nun wohl eine entsprechende Anfrage an den QNAP-Support richten sollen, der diese Anfrage dann wiederum nach Taiwan sendet. Nico vermutet:

Dort wird dann händisch in einer ominösen Datenbank geprüft, ob wohl damit zu rechen ist, dass das Gerät nach einem Shutdown nicht mehr hochfährt. Gruselige Informationspolitik und noch gruseliger Support-Prozess …

Ich habe das Thema nach dem Kontakt mit Nico mal hier im Blog mit aufgenommen, um eventuell herauszufinden, ob mehr deutsche Nutzer der QNAP-NAS Systeme der Modellreihe TVS-472XT betroffen sind, und ob vielleicht schon eine Erklärung vorliegt.

Ergänzung: Es wurde in den Kommentaren ja angerissen, dass eine mögliche Ursache ein Intel Clock Bug sein kann, der das Anlaufen der Boards verhindert. Nico hat mir den Link auf den Artikel Der „Intel Clock Bug“ – Massensterben bei QNAP mit Intel Prozessoren zum Thema geschickt. Aktuell weiß ich aber nicht, ob in den oben genannten Modellen eine betroffene Intel- CPU steckt.

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22 Antworten zu Sterben QNAP NAS-Systemen (TVS-872XT) einen plötzlichen Tod beim Herunterfahren?

  1. Robert sagt:

    Auf Anhieb würde ich auf die Siebkondensatoren (Elkos) im integrierten Netzteil tippen. Wenn diese aufgrund der Temperatur austrocknen und an Kapazität verlieren, fällt es im laufenden Betrieb erst sehr viel später auf. Für den Einschaltmoment reicht die Kapazität jedoch dann nicht mehr aus. Sofern man vernünftig dran kommt, sind das jeweils zwei Lötpunkte und ca. 60-80 Cent.

    • Karl sagt:

      War auch meine spontane Idee.

      Ich habe ein 19″ Thecus im Einsatz (mit ähnlichem Ausfallszenario), bei dem ich ebenfalls schon die Elkos im Netzteil und die Lüfter getauscht habe. Damit war alles wieder im grünen Bereich.

    • Günter Born sagt:

      Beim Browsen im Netz ist mir eine Beschreibung eines Betroffenen untergekommen, der ein alternatives Netzteil verwendet hat – sporadisch lief das Gerät an.

      Aber die Diskussion über Elkos geht am Thema vorbei, so gut es gemeint ist. Ziel des Beitrags ist es, ggf. einige Betroffene zu finden und auszuloten, ob der Hersteller da fix reagiert.

  2. Hackmack sagt:

    Einfach Platine ohne alles ab in den ofen. Kurz backen, funktioniert wieder.

    BTW musste mein Syno auch wiederbeleben wegen Intel Bug.
    https://community.synology.com/enu/forum/1/post/120548?page=1&sort=oldest

    • Dat Bundesferkel sagt:

      „Einfach Platine ohne alles ab in den ofen. Kurz backen, funktioniert wieder.“

      Daß diese beknackten Tipps auch niemals nicht aussterben. Und im Anschluß dann das Mahl für die Familie zubereiten. Vergiftung gibt es gratis als Dreingabe.

      Wer meint, das bleifreie Lot wieder miteinander verbinden zu wollen, ohne es fachmännisch zu tun, sollte sich zumindest auf den Einsatz eines Heißluft Föns bei Frischluftzufuhr beschränken.

      • xeomueller sagt:

        Hallo in die Runde,

        Ich habe den tvs-472xt und nach 15 Monaten exakt das Problem feststellen können. Nach einem Firmware Update fährt das Gerät nicht mehr hoch. Das Ganze lief über den Support und wurde vom Händler gegen Neu-Gerät getauscht. Ich hoffe dass das Neugerät bugfrei ist.

  3. Micha sagt:

    Defekte Elkos im Netzteil sollte es im Jahr 2021 nicht mehr geben. Solid Caps sollten die Ausfallwahrscheinlichkeit gegen 0 gehen lassen. Wenn solche Komponenten nicht in einem 1300€ Gerät genutzt werden läuft da was falsch.

    Andernfalls könnte man das Gerät auch wartungsfreundlicher gestalten indem das Netzteil vom Kunden gewechselt werden kann.
    Es könnte aber auch ein Firmware Problem sein.
    Eine leere oder schwache Bios Batterie kann auch dazu führen das manche Rechner nicht starten. Solange das System am Netz hängt wird die 5VSB für die Versorgung genutzt.

    Zitat von Seite 28 des Handbuchs: „c. Entfernen Sie das Gerät aus dem Gehäuse.“
    Ich vermute das es sich bei dem Gerät um das Netzteil handelt. Somit wäre ein Test mit einem Alternativnetzteil möglich.

    Link zum Handbuch:
    https://gzhls.at/blob/ldb/9/e/c/d/e04dde27331afc26443b962e90ca234df9ae.pdf

    • Olli sagt:

      >>> Wenn solche Komponenten nicht in einem 1300€ Gerät genutzt werden läuft da was falsch.

      Kommt drauf an! Würde man die Funktionen des Gerätes mit professioneller Technik machen würden da 13.000,- Euro stehen. Um das für 1.300,- Euro anbieten zu können, muss ja irgendwo gespart werden ;)

      • Anonymous sagt:

        @Olli ich weiß nicht was an dem NAS 1300€ geschweige denn 13000€ wert sein soll. Das ist Linux mit mdadm, samba und Webgui. Bis jetzt ist meine Erfahrung das QNAP billige Hardware verbaut und sich dann kostenlos bei Linux bedient. Die Webgui ist Mist und die Lizenzverwaltung ist gerade bei den NVR Systemen einfach nur unverschämt. QNAP, das sind die bei denen man die Festplatten manuell extern löschen muss wenn das Volume endgültig hops geht weil halt blöderweise gleich drei Festplatten aus dem Raid 6 gestorben sind. Das Volume einfach über die GUI löschen ist nicht. Damit hat man leider auch einen Werksreset gemacht und erstmal die Lizenzen verloren :( Sorry aber soviel Unfähigkeit habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

        • Olli sagt:

          Ein ordentliches Storage – und ein NAS ist ja nichts anderes als ein Storage mit unnötigem Software Balast – also so was wie eine Dell MD Serie, oder EQL, oder eine HP MSA fängt irgendwo bei 8.000,- Euro an mit viel Luft nach oben.

          Dann klemmt man da noch ein oder zwei Server davor, Dell oder HP oder usw. usf.

          Dann sind wie spielend bei 13.000+ Euro und dann fängt es an professionell zu werden. Ein NAS – auch wenn es 1.300,- Euro kostet – ist Kinderspielzeug.

          • Anonymous sagt:

            Achso das war mit professionell gemeint :) Ja dann sind wir uns ja doch einig. Wobei ich jetzt nicht so der Fan der HP MSAs bin aber das ist dann doch eine andere Baustelle als das QNAP Spielzeug!

  4. Peter sagt:

    Ich vermute, dass die hier bei heise.de verlinkten Tipps helfen könnten: ct.de/ycat

  5. Mika sagt:

    Offtopic:

    Wir nutzen an unseren Windows 2012R2 Servern Geräte von QNAP (2x TS-832X).

    Zum konfigurieren und Firmwareupdates steht (neben dem Webinterface) ja noch das Programm Qfinder Pro zur Verfügung. Wir nutzen z.Zt. die Version 7.5.0

    Gestern meldete dieses, dass es ein Update gibt: Qfinder 7.5.1.0716.

    Doch wenn es an die Installation geht, bricht diese mit dem Hinweis ab, dass „die Version ihres Betriebssystems nicht unterstützt wird“. Die Mindestanforderungen wären Windows 8 bzw. Windows Server 2016.

    WTF?

    Warum wird ne Version zum (automatischen) Update angeboten, wenn die gar nicht läuft? Hängen wir jetzt auf 7.5.0 fest? Hab nix auf der Qnap-Webseite gefunden, weiß da jemand mehr?

    Solangsam nervt Qnap einfach nur noch: gefühlt alle 2 Wochen ein Firmwareupdate und daraus resultierende Downtime der Server von ca. 1 Stunde und jetzt so ein Mist…

  6. David sagt:

    Moin moin,
    ich bin auch betroffen von dem TVS-872XT
    Nach herunterfahren konnte man es nicht mehr starten. Auf dem Mainboard leuchtete nur eine Rote LED. Ein neues Netzteil brachte keine Lösung. Auch ein normales PC Netzteil funktionierte nicht. Wenn man das Netzteil gebrückt hat (Grünes Kabel auf Masse) sind die Lüfter angesprungen, mehr aber nicht.
    Qnap Support konnte nicht auf Kulanz handeln, da das Qnap knapp über 2 Jahre alt war.
    Habe auch viel darüber gelesen und gemerkt das wohl sehr viele betroffen sind von dem Problem.

    Das gute ist: Kauft man das baugleiche NAS erneut und baut die Platten ein, sind keine Daten oder Einstellungen verloren. Die Infos werden scheinbar auch auf die Platte geschrieben :-D
    Ob ein anderes QNAP Modell auch funktionieren würde, weiß ich nicht.
    Reperatur hätte 1040$ gekostet.
    Lief am Ende über die Elektronikversicherung.

    • Günter Born sagt:

      Deine Netzteil-Erfahrungen sind mir in einem Thread (entweder reddit oder QNAP) so untergekommen.

      Danke übrigens für die Rückmeldung. Ich habe inzwischen auf FB ebenfalls so um die 3 Betroffene. Entweder hat der Beitrag Betroffene noch nicht erreicht – oder das Problem ist so gering, dass es unter dem Radar bleibt. Naja, warten wir noch einige Tage ab.

    • Nick sagt:

      Moin David, wie hast Du den Ausfall gegenüber der Elektronikversicherung argumentiert?

  7. Theo sagt:

    Denke das dieser Fehler auch dem Intel CPU CLOCK BUG Fehler geschuldet ist.
    Bei QNAP und Synology ist die Problemlösung prinzipiell identisch.

    QNAP:
    https://forum.qnapclub.de/blog/entry/534-der-intel-clock-bug-massensterben-bei-qnap-mit-intel-prozessoren/

    Synology:
    https://mariushosting.com/synology-how-to-fix-c2000-flaw-with-100-ohm-resistor/

    Nachtrag: Materialkosten (für Lötexperten) ca. 25 ct.

    • Michael B. sagt:

      Wäre mir aber neu, dass jetzt auch Intel® Core™ i5-8400T betroffen wären. Die stecken in den Dingern drin. Manchmal hat man das Gefühl, dass diese Teile ein eingebautes Verfallsdatum haben.

  8. Christian Urban sagt:

    Keine Ahnung ob es 100%ig zum Thema passt, aber ich hatte hier gerade den folgenden, merkwürdigen Zwischenfall:
    Da mein TVS-871 jetzt die (erweiterte) Garantie verlassen hat (Chassis ok, die SMART-Werte einer RAID-HDD werden angemeckert), habe ich mir einen würdigen Nachfolger bestellt. Am Dienstag traf dann das neue TVS-h1288X ein. Viel Zeit konnte ich noch nicht damit verbringen, zumal im QuTS hero auch einige Dinge anders ablaufen als im QTS und das wollte ich mir erstmal in Ruhe anschauen. In der ersten Nacht war es dann auch noch abgeschaltet, die zweite lief es durch, weil ich schon eine VM dorthin migriert hatte. Als ich dann am Donnerstagnachmittag von einem Termin zurückkam, roch es im ganzen Haus elektrisch verschmort. Der Übeltäter war schnell gefunden: Das QNAP stand „abgeschaltet“ im kleinen Serverraum. Nachdem ich das Gerät dort abgebaut hatte und an anderer Stelle nochmal an den Strom gehängt habe, begrüßte mich direkt eine weiße, stinkende Qualmwolke aus dem Netzteil. Beim Anruf des Versandhandels (versenden hauptsächlich div. NAS-Systeme), hatte ich anscheinend den Chef dran, der direkt sowas murmelte wie „Dann spinnt Ihre USV wohl und die ist das schuld!“ (obwohl ich noch nicht einmal erwähnt hatte, das eine USV davor hing). Die RMA haben die dann auch nur widerwillig geschluckt. Das Gerät habe ich noch am gleichen Tag zurückgesendet. Bin mal gespannt, wie lange ich nun auf eine Reparatur / Ersatz warten darf (B2B). Auf anderen Internetseiten häufen sich auch Vermutungen, das die QNAP-Netzteile Stress mit vorgeschalteten USVs haben…

    • Henry Barson sagt:

      Also entweder müssen es dann echt miese Elkos in den Netzteilen sein, wenn die schon mit der Stufen-approximierten Sinuswelle aus der USV Probleme haben, oder irgend ein anderer Grund müsste es sein. Zumal die USV ja nur aktiv wird wenn Strom ausfällt oder Spannungsschwankungen/Frequenzunregelmäßigkeiten im Netz vorkommen; ich hatte da mal ein Phänomen, dass immer wenn eine schwere Maschine in der Fertigung anlief (jeweils zu Schichtbeginn) die USV für 2-3 Minuten meinte, das Netz sei instabil.

  9. Martin sagt:

    Interessanter Bericht und auch die Lösungsideen. Trotzdem bin ich überrascht, da die Geräte nicht gerade günstig sein können, je nach Aufbau und Funktion. Deswegen würde ich den Nutzern eher zu einem Selbstbau raten, oder als Grundlage einen alten ausrangierten Computer als Basishardware und dazu die bekannten Open-Source Software-Lösungen – z.B. FreeNas; OpenNas.

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