Microsoft Office 2010: Keine Aktivierung mehr

[English]Besitzer von Microsoft Office 2010, die dieses Paket noch einsetzen, sollten sich klar werden, dass dieses Produkt nicht nur aus dem Microsoft-Support gefallen ist, sondern im Zweifelsfall auch nicht mehr genutzt werden kann. Denn Microsoft verweigert inzwischen die erforderliche Produktaktivierung bei einer Neuinstallation, wie ich jetzt konkret in zwei Fällen mitbekommen habe.


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Microsoft Office 2010 muss aktiviert werden

Um Microsoft Office 2010 nach einer neuen Installation nutzen zu können, muss dieses zwingend bei Microsoft aktiviert werden. Sollte für einen regulären Käufer, der einen Schlüssel besitzt, auch kein Problem sein. Leider haben die gutgläubigen Käufer die Rechnung ohne Microsoft gemacht. Denn das Unternehmen hat die Aktivierungsserver, die es für eine Office 2010-Aktivierung braucht, schlicht abgeschaltet.

Office 2010 Aktivierung

Blog-Leser Tobias hat nun die unerfreuliche Erfahrung machen dürfen, dass diese erforderliche Aktivierung nicht mehr funktioniert – weder die Online-Aktivierung, noch eine telefonische Aktivierung, wie er auf Twitter mitteilt. Blog-Leser Karl meint in nachfolgendem Antwort-Tweet: Das geht nicht mehr. Nur noch MAK und KMS. Willkommen im end of support.

Worauf Tobias kontert, dass er eine Volumenlizenz mit Multi-Activation-Key (MAK) für sein Microsoft Office 2010 verwende. Also auch dort scheint die Aktivierung durch Microsoft verweigert zu werden.

Anmerkungen: Nur die Aktivierung eines KMS-Schlüssels gegenüber einem Key Management Server klappt wohl noch, wie ich obigen Tweet interpretiere. Es könnte auch ein Linux-basierender KMS-Server sein, wie ich auf Facebook an einer Rückmeldung gelesen habe. Und ein Facebook-Nutzer schrieb, dass eine Aktivierung mit C2R funktioniere – bin mir aber nicht sicher, ob ein Key für eine MSI-Installation bei Click-to-Run (C2R) verwendet werden kann. Zudem will nicht jeder diese unsägliche C2R-Technologie auf seiner Maschine (siehe Office: Instabilitäten/Probleme durch C2R- und MSI-Parallelinstallation?).

Telefonaktivierung wird verweigert

Ich hatte ja bereits 2017 hier im Blog das Thema Aktivierung von Microsoft Office 2010 aufgegriffen. Die Leute mussten eine telefonische Aktivierung vornehmen, weil die Online-Aktivierung nicht mehr ging. Dabei hat Microsoft den Nutzern weitere Steine in den Weg gelegt, weil die Aktivierungsinformationen versteckt wurden. Am Ende des Beitrags habe ich einige Artikel aus dem Blog zu diesem Thema verlinkt. Mitte Juli 2021 meldete sich Blog-Leser Steffen in diesem Kommentar zum Beitrag Office 2010: Telefonaktivierung eingestellt? – Merkwürdigkeit II:

Nach nun 10 Minuten diskutieren am Telefon mit einer Mitarbeiterin wurde mir klar gemacht das eine Aktivierung unter keinen Umständen mehr möglich ist. Begründung Supportende und mit Support ist auch die Aktivierung gemeint.

D.h. ich sitze jetzt auf mehren Prof und Business Lizenzen die ich nicht mehr nutzten darf, aber vor Jahren offiziell gekauft wurden für die Firma.

Damit wird imho erneut die hässliche Seite von Microsoft Office sichtbar: Wenn Microsoft der Meinung ist, dass der Support ausgelaufen ist, wird dem Käufer das Heft aus der Hand genommen. Fehlt die Aktivierung, durch einen Bug, eine Neuinstallation oder sonstige Ursache, kann das Produkt nicht mehr genutzt werden, weil eine Aktivierung nicht mehr möglich ist. Nennt man „mit Zitronen gehandelt“ – oder „auf Sand gebaut“.

Es hilft den Betroffenen auch nicht, wenn ich schreibe: „Mit LibreOffice wäre das nicht passiert“. Daher schreibe ich: Zieht eure eigenen Lehren daraus. Übrigens: Die Tage ein Prospekt von Aldi mit einem PC-Angebot auf dem Tisch gehabt. Dort wurde erstmals ein Windows 10 Notebook mit vorinstalliertem FreeOffice von SoftMaker angeboten.


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Wie ist eure Erfahrung?

Unabhängig davon, ob der Support für Office 2010 abgelaufen ist, treibt mich die Frage um, ob die obigen Beispiele Einzelfälle sind, oder ob die Aktivierungsinfrastruktur abgeschaltet wurde/wird, und ob es Lizenzen aus dem Einzelhandel oder Volumenlizenzen tangiert. Das Beispiel der Telefonaktivierung dürfte ein Einzelhandelspaket gewesen sein, das Twitter-Beispiel bezog sich auf einen MAK-Schlüssel.

Frage: Gibt es ähnliche Betroffene – und welche Art Lizenz (Einzelhandels- oder Volumenlizenz) ließ sich nicht mehr aktivieren? Es ist möglicherweise so, dass nur MAK-Schlüssel betroffen sind, während sich Office 2010 gegenüber einem Key Management Server (KMS-Schlüssel erforderlich) noch aktivieren lässt. Und die Click-2-Run (C2R) Pakete sollen auch noch bezüglich der Aktivierung funktionieren.

Und als Anschlussfrage: Es gibt ja die Möglichkeit, eine Aktivierungsdatei zu sichern und nach einer Office-Neuinstallation zurück zu speichern. Wie ist da die Erfahrung, klappt dies zuverlässig?

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80 Antworten zu Microsoft Office 2010: Keine Aktivierung mehr

  1. Wil Ballerstedt sagt:

    Ha, dann bleib ich gleich bei Word 5.5. So! Ausreichend grafischer Schnickschnack und nichts mit irgendwelchem r e g i s t r i e r e n .

    • theo sagt:

      MS Word für DOS, oder für diejenigen die Bunt brauchen dann Wordpad, reicht doch auch….

    • mvo sagt:

      Wenn man nur selbst etwas verfasst mag es für Masochisten reichen. Leider lässt sich damit nur kein einziges aktuelles Word Dokument mehr öffnen. Dann doch gleich „back2the roots“ und Edlin am DOS Prompt.

  2. Triceratops sagt:

    Das bestärkt mich darin nie Microsoft Office zu nutzen. Da verwende ich doch lieber weiterhin Open Office.

    • FriedeFreudeEierkuchen sagt:

      Gute wenn dir die Möglichkeiten von OO reichen. Trotzdem würde ich dir eher „LibreOffice“ empfehlen. Die Entwicklergemeinschaft ist deutlich größer.
      Wenn es mit OO oder LO Kompatibilitätsprobleme gibt, empfehle ich noch Softmaker Office.
      Wer wirklich tief im Bereich Datenauswertung unterwegs ist, wird aber leider nicht an Excel vorbei kommen oder gleich auf Tools wie „R“ zurück greifen müssen. Ich habe sowohl LO, als auf Softmaker Office, muss aber bei raffinierteren Auswertungen auf Excel zurück greifen. weil alle anderen Tabellenkalkulationen hier nicht so viel zu bieten haben. Auf den Rest der Office Suite kann ich verzichten. Für Texte nutzte ich z.B. Textmaker.

  3. Micha sagt:

    Microsoft Office 2000 kann ich weiterhin lokal nutzen. Auch die Updates dafür wurden Lokal gesichert. In meinen Windows 11 Test konnte ich Microsoft Office 2000 Installieren und ausführen.

    Da stellt sich doch die Frage ab wann das gleiche mit Windows XP passiert.

    • 1ST1 sagt:

      Windows XP und auch Office 2007 lässt sich schon lange nicht mehr aktivieren.

      • Schrägar der Heckliche sagt:

        Das scheint aber nur Volumenlizenzen von Office zu betreffen. Ich hatte noch eine CD mit Office 2007 Home&Student herumliegen. Laut Packung zur Installation auf 5 (?) PCs, die aber noch nicht alle verwendet waren.

        Die Aktivierung übers I-Net auf zwei Notebooks mit frisch installierten Win 10 hat im Sommer 2020 anstandslos geklappt.

      • Dino sagt:

        Ich habe vor ein paar Wochen eine WinXP Neuinstallation problemlos aktiviert. Online geht es nur, wenn man vorgängig die Stammzertifikate aktualisiert. Sonst verweigert der Aktivierungsserver die Verbindung. Ansonsten geht es noch immer problemlos telefonisch.

      • mvo sagt:

        Office 2007 habe ich erst kürzlich verschiedenen Editionen installiert und problemlos aktiviert. Oder reden wir auch hier nur von Volumenlizenzen?

      • Henry Barson sagt:

        Oh doch! Windows XP Pro lässt sich nach wie vor telefonisch aktivieren, in der Fertigung war die Festplatte eines Steuerrechners im Mai diesen Jahres ausgefallen. Dank Image-Backup kein Problem, aber weil es auf einer neuen Festplatte wieder hergestellt wurde wollte es aktiviert werden.
        Da das Teil wegen smb1 und ntlm v1 Kompatibilität zu einem MS-DOS-Steuerrechner in einem isolierten VLAN ohne Internet hängt, blieb nur die telefonische Aktivierung, die zu meiner Verwunderung nach wie vor funktioniert.

  4. Janami25 sagt:

    Wenn das wirklich war sein sollte, werde ich mir definitiv kein Microsoft Office mehr kaufen, oder installieren.
    Finde das eine wirkliche Sauerei. Diejenigen, die immer schon eine gecrackte Version installiert hatten, sind fein raus, ist ja immer aktiviert. Die Ehrlichen sind wieder die Dummen. Wenn Microsoft das gleiche mit Windows und den neuen Office Versionen ab 2019 mit nur 5(+2) Jahren Support abzieht, können sie sich Ihren Mist sonstwo hinstecken. Dann ist das genauso viel Wert wie Ihr Abo… Zeitlich befristet, mehr nicht. Aber genau das ist der Grund, alle ins „Dunkel“… Ähhh zum Abo zu treiben, dann macht man halt Käufe ganz einfach ungültig.

    • Zocker sagt:

      Im Grunde genommen ist das Enteignung. Für Privatnutzer, die damit ausschließlich eigene Dokumente erstellen oder nur von vertrauenswürdigen Quellen Dateien öffnen und Makros abschalten, reicht Office 2010 noch mehr als locker aus. Welchen Vorteil sollte denn Office 2019 bieten?
      Und unsicherer als eine veraltete Libreoffice Version wird es auch nicht sein.

      Der Witz ist, Office 2010 wird weiterhin gebraucht verkauft. Und dem Verkäufer kann man gar keinen Vorwurf machen, wenn die Aktivierung tatsächlich nicht mehr klappen sollte.

      Legale Besitzer müssen in Zukunft wohl dann das machen, was diejenigen, die Office 2010 schon lange kostenlos nutzen, auch machen. Oder gleich kostenlos auf eine neuere Office Version umsteigen. Selbstverständlich diesmal kostenlos…

      Wo liegt eigentlich das Problem bei der Officekompatibilität? Jeder Drittanbieter scheint mal mehr, mal weniger daran zu scheitern. Ist docx nicht offen?

      • Muvimaker sagt:

        „Im Grunde genommen ist das Enteignung.“
        Ist es nicht, denn dazu müsste man Eigentümer der Software sein und das ist nur Microsoft. Da passt vielleicht besser der Vergleich mit Miete und Besitzstörung, aber auch dieser hinkt etwas.
        Wie schon Janami25 schrieb sind die Ehrlichen die Dummen…
        Zur Leistung von Office 2010 im Vergleich mit 2013/16/19: Nicht nur, dass die Versionen gefühlt immer träger werden, die aggressive Aufforderung zur Onlineverwendung ist mehr als nervend. Speicherdialoge sind unübersichtlicher geworden und benötigen mehr Klicks. Die Oberfläche (ich meine diesmal nicht das unsägliche Ribbon) wurde auch nicht verbessert. Auch wenn das Design an Windows 8/10 angepasst wurde, sind Oberfläche und Dialoge nicht besser lesbar geworden. Mag sich der Funktionsumfang vielleicht erhöht haben, der Privatanwender wird wohl kaum davon profitieren, denn selbst bei einer Version 2010 nutzt man nur einen Bruchteil der vorhandenen Möglichkeiten.
        Ich habe kürzlich LibreOffice und das Produkt von Softmaker über einen längeren Zeitraum getestet und könnte mich daran gewöhnen. Leider haben beide keine mit Word vergleichbaren Grafikbearbeitungsfunktionen und diese benötige ich ziemlich häufig. Auch hat es Softmaker bis heute nicht geschafft die Möglichkeit mehrere Zeichen/Wörter unabhängig voneinander zu markieren – ebenfalls ein großes Manko. LibreOffice kann das zwar, benötigt jedoch viel Arbeitsspeicher und ist nicht gerade performant.
        Davon abgesehen leisten beide Programme sehr gute Arbeit. Softmaker als Kaufversion ist für den Umfang äußerst günstig und LibreOffice sowieso gratis.
        Benötigt man keine Makrofunktionen, so spricht in beiden Fällen nichts dagegen, auf das Microsoft-Produkt zu verzichten. Mit kleinen Abweichungen der Formate kann man leben. Inkompatibilität sieht anders aus.

        • Zocker sagt:

          Naja, man ist immerhin Eigentümer der erworbenen Nutzungslizenz, die eigentlich unbefristet war, nun aber künstlich weggenommen wurde. Ein entsprechender Hinweis hätte auf der Verpackung sein müssen, dass nach Ende des offiziellen Supports am xx.xx.xxxx keine Produktaktivierung mehr garantiert werden kann.
          Mit Support versteht der Nutzer eigentlich Updates und Hilfe bei Problemen, nicht aber dass das Programm gar nicht mehr verwendbar/installierbar ist.

  5. Christoph sagt:

    Schon mal mit dem Self Service for Mobile von MS versucht zu aktivieren? Damit gehen normalerweise auch ältere Sachen.

    Telefonaktiierung

    • mvo sagt:

      Das sieht mir aber nicht nach einem Service von „Microsoft“ aus.

      • Christoph sagt:

        Ist aber so. Wenn du über ein Handy bei der telefonischen Produktaktivierung anrufst wirst du manchmal gefragt ob du diese Option nutzen willst und bekommst dann eine SMS mit diesem Link.

      • Günter Born sagt:

        @Christoph: Das war Gegenstand des Artikels Office 2010: Telefonaktivierung eingestellt? – Merkwürdigkeit II, wo genau der Kommentar einschlug.

        @mvo: Dein Einwand ist berechtigt, ich weise sogar in dem im vorherigen Satz verlinkten Artikel auf diverse Merkwürdigkeiten hin. Ich hatte beim Schreiben dieses alten Blog-Beitrags sogar ganz offiziell Microsoft über die Presseabteilung kontaktiert und nachgefragt, warum man diese windige Geschichte nutzt (da könnte ja jemand Lizenzschlüssel über eine Phishing-Seite abfischen).

        Erst hieß es „Ups, wir gehen dieser Sache pronto nach“. Dann ist aber diese Anfrage (wie viele Andere) im Sand des Microsoft Universums versandet. Ich habe nie herausgefunden, wer diese Seite betreibt – zumal die Telefonnummer auch immer mal wieder geändert wurde. Aber die Aktivierung funktionierte über viele Jahre.

        Mein Schluss war, auf Microsoft Office zu verzichten, wobei ich für meine Buchmanuskripte eh auf Word 2000 geblieben bin, da ich da weder durch Menüband, neckige GUI-Verschlimmbesserungen noch eine Aktivierung geplagt werde. Ansonsten gibt es zur Not immer ein LibreOffice portable auf der Platte.

  6. mw sagt:

    Das geht gar nicht. Wenn ich eine zeitlich unbefristete Nutzungslizenz erworben habe, kann der Hersteller das so nicht unterlaufen. Ich rate dringend zum gerichtlichen Rechtsschutz. Microsoft macht sich schadenersatzpflichtig, weil es einen Vertragsbestandteil, die zeitlich unbefristete Nutzung, nicht erfüllen will.
    Das zeigt, dass man mit solchen Unternehmen, die nicht gewillt sind, sich an Verträge zu halten, besser keinerlei Geschäfte machen sollte.

    • Anonymous sagt:

      Denke auch, dass das spätestens vor dem BGH – mal wieder – eine blutige Nase für Microsoft gibt – sofern es jemand bis dahin durch boxt…

  7. Mietesel sagt:

    Dann bitte auch auf die Packung drucken nach wie viel Jahren die „Leihgabe“ zu digitalem Schrott wird. Quasi so als ob man aus der abbezahlten Eigentumswohnung auf die Straße gesetzt wird. Aber Eigentümer sind wir ja schon lange nicht mehr!

  8. mvo sagt:

    Soeben ein Office Home & Business 2010 installiert. Wurde während der Installation, wie in der Vergangenheit üblich, anstandslos automatisch online aktiviert. So wie ich das lese und verstehe, sind nur Volumenlizenzen betroffen.

    • Mietesel sagt:

      Ah da bin ich beruhigt. Die Firmen können ruhig mehrmals kaufen. Und wer privat Volumenlizenzen nutzt hat halt Pech. Habe eine legale Home & Student.

  9. Gerold sagt:

    Wer das noch benutzt sollte die Aktivierungsdatei sichern.

    Microsoft Office Produktaktivierung dauerhaft sichern

    https://www.wintotal.de/tipp/microsoft-office-produktaktivierung-dauerhaft-sichern/

  10. Luzifer sagt:

    Naja who cares? Man hat ne legale Version inkl. Lizenz, MS hilft dir nicht, dann hilfst du dir selbst: [**** gelöscht***]
    Gängelung funktioniert nur wenn man sich auch gängeln lässt.
    Ansonsten gibt es auch genug freie Alternativen zu Microsoft Office … Zwang wirkt da nicht.

    • Mietesel sagt:

      Dir ist klar das du nicht mal die Absicht in DE äußern darfst? Eigentlich muss Günni deinen Beitrag jetzt löschen.

      • Günter Born sagt:

        Ich hab den betreffenden Text gelöscht – da ggf. justiziabel.

        • Luzifer sagt:

          akzeptiert, möchte ja niemanden in Verlegenheit bringen, aber das ist nonsens siehe BGH Urteil Heise gegen Musikindustrie BGH AZ.: I ZR 191/08

          eine Diskussion ist nicht strafbar und selbst eine Linksetzung in einer Berichterstattung ist nicht illegal.

          • EinGedanke sagt:

            Mag sein, aber das nützt einem Blogger erstmal nichts, wenn er Post bekommt und dann jahrelang Prozesse stemmen muss. Selbst wenn er am Ende gewinnt. Günther hat auch keine eigene Rechtsabteilung wie der Heise-Verlag.

          • Günter Born sagt:

            So isses, gerade mal wieder haarscharf an so was vorbei geschrammt, weil meine Formulierungen wohlweislich juristisch kaum angreifbar waren. Aber so was bindet unnütz Ressourcen (Zeit u. Geld) und muss nicht sein.

  11. der bug ist das ziel sagt:

    tja da braucht der deutsche kunde dann klagen gegen microsoft. muss halt mal eine instanz entscheiden was oder wie man da kauft. ob man eine lizenz aber nur zeitlich beschraenkt benutzbar wird oder ob die funktionalitaet dauerhaft anhalten muss und auch spaeter immer wieder in betrieb genommen werden kann.

  12. Holger sagt:

    Ist leider nichts Neues. Das machen alle Hersteller so. Ich hatte letztens einen Kunden der nach einem Festplattenausfall an seinem standalone W7 PC, seine alte gekaufte Autodesk AutoCAD Lizenz wieder offiziell aktivieren wollte. Nach langem email und Telefonsupport zum Nachweis das das auch wirklich eine gekaufte Version war ( Der Kunde war mit seinem Büro mehrfach umgezogen und auch umfirmiert ) hieß es dann diese AutoCAD Version sei nicht mehr im Support und könnte von Autodesk nicht mehr aktiviert werden. Bei den Preisen für AutoCAD wäre der Kunde gerne :-) bereit ein neues Office zu kaufen.

    • mvo sagt:

      Das selbe bei Adobe Creative Suite 3: Lässt sich nicht mehr aktivieren. Lapidare Antwort von Adobe: „Sie können Creative Suite 2, 3 oder 4 nicht mehr neu installieren, auch wenn Sie über die Originalinstallationsdatenträger verfügen. Die alten Aktivierungsserver für diese Applikationen mussten eingestellt werden.“
      Adobe empfielt (natürlich kostenpflichtig) auf die neueste Version zu wechseln. Somit wird eine Software für weit über 1000 Euro einfach wertlos.

  13. Olli sagt:

    >>> Die alten Aktivierungsserver für diese Applikationen mussten eingestellt werden.

    Auch hier wieder: Mussten garantiert nicht, sondern wurden einfach…

    und wer das vor den BGH bringt erhält recht sicher Recht – aber solange das Niemand vor den BGH bringt…

    • Luzifer sagt:

      na da brauchst du ne große Kriegskasse um bis zum BGH zu kommen, auch wenn du dann zu 100% Recht kriegst musst das auch erstmal haben. Hat schon seine Gründe warum das kaum einer macht und sich die Firmen solche Dreistigkeit leisten können.

  14. theo sagt:

    Ist das nicht schon lange so bei PKW-Navigationsgeräten?
    Da steht auf der Packung: Lebenslange kostenlose Kartenupdates.

    Damit ist aber nicht die Lebensdauer des Käufers gemeint, sondern die Dauer bis der Updateserver abgeschaltet wird (Dienst eingestellt, steht im Kleingedrucktem).

    Gut ist diese Vorgehensweise nicht, neu aber auch nicht.

    • Doc WP sagt:

      Hatte ich auch, eine Tomtom Android App mit „lebenslanger“ Kartenupdate-Garantie. Das lebenslang bezog sich dann auch die Lebensdauer der App, die wenige Monate nach deren Kauf eingestellt wurde und durch was neueres mit Jahresabo-Modell ersetzt wurde. Zum Glück gibt es mittlerweile bessere kostenlose Alternativen…

    • 1ST1 sagt:

      Ich habe zwei äußerlich identische TomTom Navis, beides sind VIA 135, aber das eine hat kostenpflichtige Updates, was ich einmal für 63 Euro gemacht habe, und das andere lebenslang kostenlose Update. Das eine meckert jetzt seit 62 Monaten, dass es kein Kartenupdate mehr bekommen hat, und das andere hat gerade letzte Woche wieder ein Update bekommen. Nur komischerweise, das wo nur noch Firmware-Updates bekommt, das funktioniert einwandfrei auch als Bluetooth-Freisprechanlage im Auto. Das andere mit den kostenlosen Kartenupdates, da gibts ständig Verbindungsabbrüche der Bluetooth-Anbidnung, mit den gleichen Smartphones.

  15. Mira Bellenbaum sagt:

    In solchen und ähnlichen Fällen hilft nur „Notwehr“!
    In gewissen Boards gibt es „Software“ welche einen Aktivierungsserver als Dienst
    auf dem Rechner simulieren!

    Sollte man aber wirklich nur tun, wenn die Sicherung der Aktivierungsdatei
    in die Hose gegangen ist!

    • Rampi sagt:

      Hehehe…, „Notwehr“…

      • Luzifer sagt:

        Es ist nicht strafbar seine gekauften Orginallizenzen gangbar zu halten. Illegal ist es Lizenzsoftware zu nutzen für die man kein gültige Lizenz hat.
        Aber da haben die PR Abteilungen der Content Industrie leider hervorragende Arbeit geleistet und die Gehirnwäsche funktioniert.
        Diskussionen spart man sich aber lieber man möchte hier ja niemanden in Verlegenheit bringen. Nur ganz so verblödet sind unsere Richter nun auch wieder nicht.

        Wann kommt Papi wieder? Nur noch fünfmal singn ;-P

    • Niels sagt:

      In gewissen Boards gibt es bestimmt auch auditierte Software die man im Konzern einsetzen kann (darf).

      Ob man sich privat dam Risiko des Ransomware Befalls ausetzen will ist ja jedem sein Vergnügen…

  16. hoermann sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe gerade einmal den Test mit Office Pro 2010 und VL mit MAK versucht. Aus Office heraus, lässt sich das Produkt nicht automatisch aktivieren, es erscheint die Meldung „Dieses Produkt ist nicht lizenziert. Stellen sie eine Verbindung mit ihrem Unternehmensnetzwerk her, oder wenden Sie sich an den Systemadministrator, um weitere Unterstützung zu erhalten.“

    Es lässt sich aber mittels Aktivierungsbefehl über die Admin CMD aktivieren.

    Befehl für 32 Bit OS

    cscript „C:\Program Files\Microsoft Office\Office14\ospp.vbs“ /act

    Befehl für 64 Bit OS

    cscript „C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office14\ospp.vbs“ /act

    Office 2010 Pro VL MAK ist wieder erfolgreich aktiviert.

  17. Michael sagt:

    Meine Erfahrung der letzten Tage:

    Habe Office 2010 Home & Student also Installation auf 3 Geräten.
    Wollte es auf dem Notebook meiner Mutter installieren und aktivieren.
    Meldung der Online Aktivierung: Maximale Anzahl der Installationen erreicht, Aktivierung nicht möglich. Sollten sie der Meinung sein, dass diese Aussage falsch ist, probieren sie die Telefonische Aktivierung.
    Telefonische Aktivierung eingestellt, geht nicht. Nach Landesauswahl erscheint keine Rufnummer.

    An älterem PC im Hause Office 2010 deinstalliert (mit aktiviertem Internet).
    Habe gelesen, dass wenn man deinstalliert die Installation wieder frei gegeben wird.
    Quatsch, nichts frei gegeben. Wieder auf dem Notebook installiert, selbes Resultat wie oben.

    Jetzt der Witz, Office 2010 wieder auf älterem PC in Hause installiert, Online Aktivierung geht ohne Probleme.
    Da soll jetzt einer Schlau draus werden.

    • Tobias sagt:

      Möglicherweise sind die Aktivierungsserver gestört?

    • mvo sagt:

      Die telefonische Aktivierung ist nach wie vor unter 0800 – 2848283 möglich. Dass man Office ggf. telefonisch aktivieren muss, wenn man es in jüngster Zeit öfter installiert hat, als die Bedingungen es erlauben, halte ich für legitim. Selbst in diesen Fällen war die Aktivierung immer (!) möglich, wenn man auf Nachfrage bestätigt hat, dass das Produkt auf einem (z.B. PKC), zwei (Retail) oder drei (Home&Student) PC ist. Durch die Deinstallation wird nichts freigegeben (was man nicht so alles irgendwo liest). Nach einem gewissen Zeitraum wird aber offenbar der Zähler zurück gesetzt.

      • Michael sagt:

        Ja, das mit dem Freigeben kann sein, aber dass ich mir mühevoll eine Telefonnummer suchen muss, welche die Software eigentlich anzeigen sollte ist schon lächerlich.
        Ich habe aber das Glück mir darüber Gedanken zu machen und vielleicht auch die Rufnummer zu finden aber Otto Normal Verbraucher liest einfach nur dass die Telefonische Aktivierung eingestellt wurde und ist der Dumme. Wie ich oben schon schrieb, zeigt die Software an, dass die telefonische Aktivierung nicht mehr verfügbar ist. Daher werden die meisten Aufgeben und vielleicht auf Office 365 wechseln…was ja wohl von MS sehr gerne gesehen wird (Wie war das mit dem Schelm und so…).

      • John D. Blue sagt:

        Danke für die Informationen. Ich hatte seit längerer Zeit mit meiner MS Office Professional 2003-Installation unter Windows 10 Pro das Problem, dass ich diese nur bei vorhandener Internetverbindung verwenden konnte. Wenn ich dagegen z. B. MS Word bei nicht vorhandener Internetverbindung gestartet habe, wurde automatisch der Aktivierungs-Assistent geöffnet. Wenn in diesem auf „Abbrechen“ geklickt wurde, waren im hiernach weiterhin geöffneten Word keine Dokumentänderungen möglich. Durch Informationen aus Ihrem und weiteren Kommentaren hier und im Internet habe ich die Idee bekommen, auch zu meinem Problem eine telefonische Aktivierung zu versuchen. Zuvor hatte ich eher an einen Neuinstallationsversuch von MS Office gedacht. In Ihrem Kommentar haben Sie die folgende Telefonnummer genannt: 0800 – 2848283. Dazu erschien es mir sinnvoll, über eine Internetsuche selber auch nach einer aktuellen Microsoft-Telefonnummer für telefonische Aktivierungen zu suchen. Dabei habe ich auch die folgende Microsoft-Internetseite gefunden:

        „Telefonnummern der weltweiten Microsoft Licensing Activation Center“

        https://www.microsoft.com/de-de/licensing/existing-customer/activation-centers

        Zu Deutschland habe ich darauf dann die folgenden beiden Telefonnummern gefunden:

        Volumenlizenzschlüssel: nur gebührenpflichtiger Anruf
        (49) 89 2444 5093

        Volumenlizenzschlüssel: gebührenfreier Anruf
        (0) (800) 284 8283

        Zu meiner Freude entsprach die untere genau der von Ihnen genannten. Irritiert hat mich aber der Text „Volumenlizenzschlüssel“, weil es sich bei meinem MS Office Professional 2003 um ein Endanwenderprodukt handelt, das ich in der Vergangenheit als Box mit enthaltenen Discs gekauft habe. Dies weckte bei mir Zweifel daran, dass die obige Telefonnummer funktionieren könnte. An dieser Stelle erschien es mir aber trotzdem sinnvoll, zu meiner MS Office Professional 2003-Installaiton nun einen telefonischen Aktivierungsversuch über diese Telefonnummer durchzuführen. Hierzu habe ich dann die Internetverbindung auf meinem PC erneut deaktiviert und Word erneut gestartet. Dies führte wie erwartet erneut zur Anzeige des Aktivierungs-Assistenten. In diesem habe ich dann die Option „Ich möchte die Software telefonisch aktivieren.“ ausgewählt und auf die Schaltfläche „Weiter“ geklickt. Im hiernach angezeigten Dialoginhalt sollte ich als Schritt 1 das Land auswählen, aus dem heraus ich anrufen will. Hiernach sollten mir dann Telefonnummern zum gewählten Land angezeigt werden. Nach der Auswahl von „Deutschland“ wurde unter diesem Feld der folgende Text eingeblendet: „Telefonische Aktivierung wird für dieses Produkt nicht mehr unterstützt.“ Zu meiner Freude war ich auf diese Entwicklung basierend auf meinen Internetrecherchen aber schon vorbereitet. Und zu meiner Freude wurden die in diesem Dialog zu Schritt 3 vorhandenen Felder zur Eingabe der Bestätigungs-ID nach der Auswahl von „Deutschland“ trotzdem zur Eingabe aktiviert. An dieser Stelle habe ich dann die Telefonnummer 0800 – 2848283 angerufen. Und zu meiner großen Freude ist es mir über diesen Anruf dann doch tatsächlich gelungen, meine MS Office Professional 2003-Installation so zu aktivieren, dass ich diese nun endlich auch bei nicht vorhandener Internetverbindung verwenden kann. Vielen Dank an alle Beteiligten. Gerne hätte ich aber auf dieses komische Problem verzichtet, das nur bei nicht vorhandener Internetverbindung auftrat. Und gerne hätte ich auch von Microsoft im Aktivierungs-Assistenten nicht die Information erhalten, dass telefonische Aktivierungen zu meinem Produkt nicht mehr unterstützt werden. Jetzt bin ich aber froh, dass ich mein MS Office Professional 2003 nun endlich auch ohne vorhandene Internetverbindung verwenden kann. Hoffentlich bleibt dies die nächsten tausend Jahre auch so. ;)

  18. Sam sagt:

    Ich nutze auf 2 Rechnern noch problemlos Office 2003 und Office 2007. Da gab es noch keine Zwangs-Online-Aktivierung.

    • Tobias sagt:

      Ich war damals Beta-Tester von Office 2003 und habe es danach recht günstig übernehmen können. Habe mir kürzlich sogar noch eine gebrauche Lizenz nachgekauft, weil ich die Original-CDs nicht mehr finden konnte.

      Seit dieser Zeit arbeite ich privat mit Office 2003. Es mich seit dem Ende meiner Schulzeit über alle meine Haus- und Seminar- sowie Abschlussarbeiten an der Uni begleitet.

      Es läuft und läuft und läuft … und man kann sogar EPS-Dateien einbetten und durch Ghostscript perfekt in PDF einbetten. Und es kann problemlos die DOCX/XLSX usw. Formate bis Office 2013 öffnen und speichern. Ab 2016 fehlen natürlich einige Features.

      Ich sehe hier zuhause keinen Sinn darin, mich von dem Office zu lösen.

    • FiveFinger sagt:

      Office 2007 (mit Menueribbon) muss online aktiviert werden. Ich selbst installierte vor drei Wochen auf Win10 eine „Microsoft Office Home and Student“, diese ist mit 3 Lizenzen ausgestattet. Ohne Onlineabgleich, ist nur eine gewissen Anzahl (30 oder so!?) Starts gestattet/möglich. Office 2003 (ohne Menueribbon) braucht nicht online aktiviert zu werden.

    • 1ST1 sagt:

      Auch Office 2007 muss online aktivert werden. Als das nicht mehr ging, musste ich zwangsweise aktualisieren, Office 365 Home im Abo ist es geworden, 99 Euro pro Jahr für bis zu 6 Personen, wenn du das auf 4-6 Personen verteilen kannst, finde ich das Ok, 16-25 Euro pro Jahr pro Person, das ist nix dafür was das bietet.

      • Gerold sagt:

        Kommt darauf an was Du brauchst, kenne eigentlich niemanden der Microsoft Office privat wirklich braucht.
        Die Leute die das haben wissen nicht dass es Alternativen gibt.

        • mvo sagt:

          Word und Excel mag man mit Libre Office eingeschränkt ersetzen können. Ich persönlich möchte das nicht. Eine ernsthafte Alternative zu Outlook gibt es m.W. aber nicht. Zumindest dann nicht, wenn man nicht nur die E-Mail Funktionen nutzt. Im Unternehmensumfeld ist der Einsatz von „Alternativen“ äußerst problematisch. Habe ich alles schon durchgemacht. Libre Office im Unternehmen funktioniert eben nur äußerst eingeschränkt. Nach Jahre von Quälerei und Frust und Rückkehr zu MS Office war wieder alles gut. Das ist die Realität und ich würde mir auch Alternativen wünschen und nutze diese auch, wenn diese ernsthaft einsetzbar sind.

    • mvo sagt:

      Office 2003 und Office 2007 mussten auch aktiviert werden. Bei Office 2003 Volumenlizenzen konnte man das irgendwie (vergessen wie) vermeiden, bei Office 2017 Volumenlizenzen konnte man einen eigenen Aktivierungsdienst einrichten, bei den Endverbraucherversionen ist die Aktivierung seit Office 2002/XP aber obligatorisch.

    • Zocker sagt:

      Office muss ab Version 2002 aktiviert werden. Von der Aktivierung ausgeschlossen waren nur VL/Corporate-Versionen, die sind aber nur für große Unternehmen gedacht. Dasselbe gilt für WinXP.

  19. Tobias sagt:

    Wie ist das denn bei Spielen? Es werden doch regelmäßig irgendwelche Game-Server abgeschaltet, wodurch Spiele nicht mehr spielbar sind. Gab’s dazu noch keine Urteile?

    • 1ST1 sagt:

      Nein, es kommen ja auch immer wieder neue Spiele nach, so dass das ale Zeugs uninteressant wird. So eigentlich auch hier mit Office, aber Geiz ist halt geil.

    • Dat Bundesferkel sagt:

      Naja, nüchtern betrachtet ist die Sache doch ganz einfach: Du kaufst keine Spiele / Software. Ad-hoc fällt mir wirklich kein kommerzielles Produkt ein, das man als Endanwender kauft.
      Man erwirbt eine „Nutzungslizenz“. So ’ne Art „Dauernutzungsvertrag“.

      Was bedeutet das konkret? Wären die Spiele / die Software tatsächlich in Dein „Eigentum“ über gegangen, könntest Du sie nach Herzenslust kopieren, verschenken, verkaufen, bearbeiten, verändern. Dir liegt aber nur die Nutzungslizenz vor. Und genau hier ist das Problem: Entscheidet sich der Rechteinhaber dazu, die Aktivierungsserver abzuschalten, hat man als Endkunde die Ar…-karte.
      Man hat keinen Erstattungsanspruch, man hat keinerlei Eigentumsrechte, einen Crack darf man ebenfalls nicht verwenden*.

      Äußerst ärgerlich war es (für mich) damals™ bei Test Drive Unlimited: Frisch im Laden gekauft (günstige Box), aber alle Server offline.

      * Letzteres ist leicht umstritten und es gibt keine eindeutige Aussage hierzu. Man könnte es als Produktfehler werten, der eine „Reparatur“ begünstigt. Es gab Gerichte, die das ebenfalls so sahen – es gab aber auch Gerichte, die es wegen der hohen Mißbrauchsgefahr verneinten.

      Siehe hierzu:
      LG Mannheim – Computer & Recht 1995, 542
      OLG Karlsruhe – Computer & Recht 1996, 314/342
      OLG Düsseldorf – Computer & Recht 1997, 337/338

      Schwierig hier jedoch ist, daß sie sich auf die Anwendung von Cracks bei kopiergeschützten Datenträgern bezogen. Da können ja durchaus Fehler und Inkompablitäten auftreten. Abgeschaltete Aktivierungsserver sind aber beabsichtigt, somit würde ich vermuten, daß die Nutzungslizenz eben durch jene Gutherrenart erlischt und nur gnädigerweise bis zur nächsten fälligen Aktivierung geduldet wird.

      Konsequenterweise muß man sich da selber fragen: Bin ich in Zukunft bereit solchen Herstellern / Anbietern in Zukunft noch mein Geld zu geben?
      Spiele kaufe ich nur noch drm-frei bei gog. Musik ausschließlich im flac-Format. Nur bei meiner Sammelleidenschaft Filme und Serien habe ich noch die A-Karte, da es keine schutzfreien Alternativen gibt.

      Und softwareseitig… sagen wir es mal so: Die Anzahl der Programme, die eine Aktivierung erfordern, sinken von Jahr zu Jahr, sowohl beruflich, als auch privat. Das Zeug wird nach und nach entsorgt.

      • Zocker sagt:

        „Äußerst ärgerlich war es (für mich) damals™ bei Test Drive Unlimited: Frisch im Laden gekauft (günstige Box), aber alle Server offline.“

        Ich nehme an, du meinst Test Drive Unlimited 2: ja, das ist eines der wenigen Beispiele, wo offiziell gar nichts mehr geht. Wenn man sich jedoch heute im Netz umsieht, wird man Möglichkeiten finden, es wieder zum Laufen zu bekommen.
        Sollte es Teil 1 sein: das betraf nur den Mehrspielermodus. Man kann das Spiel auch problemlos alleine gegen die KI spielen.

        „…einen Crack darf man ebenfalls nicht verwenden*.“

        Die Frage ist doch, wer soll dich daran hindern oder verklagen?

        „Spiele kaufe ich nur noch drm-frei bei gog. Musik ausschließlich im flac-Format.“

        Da hast du trotzdem nur ein Nutzungsrecht (spielen bzw. hören) und mietest mehr oder weniger.

    • Zocker sagt:

      Das sind nur wenige MMOs wo der Stecker gezogen wird. Was du meinst, ist sicher der Mehrspielermodus. Der wird gerne nach ein paar Jahren abgeknipst und meist besteht an dem auch kein großes Interesse mehr. Der Einzelspielerteil ist davon normalerweise nicht betroffen und das Spiel weiterhin spielbar. Das ist so, wie wenn bei Office die Onlinevorlagen oder Onlineübersetzung abgeschaltet werden würde. Wäre zwar eine Einschränkung, aber im Großen und Ganzen könnte man Office weiterhin problemlos nutzen.

  20. FriedeFreudeEierkuchen sagt:

    Ich verstehe euren Ärger nur zum Teil. Ich fand es schon die letzten Jahre eine Bevormundung, wenn man telefonisch aktiverien musste, mit Rufnummern die man im Internet recherchieren musste. Aber jetzt? Warum wollte ihr das alte Softwarepaket noch einsetzen? Office 2010 erhält seit bald einem Jahr keine Updates mehr. Office Software ohne Sicherheitsupdates ist ein absolutes No-Go. Nutzt ihr etwas auch noch Outlook??? Das wäre mehr als fahrlässig!
    Es gibt freie Alternativen (z.B. LibreOffice oder Softmaker FreeOffice). Es gibt das günstige Softmaker Paket, das man alle Nase lang bei Aktionen sehr günstig bekommt. In der Pro-Version sogar mit Duden Korrektor.
    Ich verstehe daher nicht ganz, warum ihr das Risiko eingeht, eine nicht mehr gepflegte Software einzusetzen. Office Dateien und Mails sind die Hauptangriffspunkte von Malware…

    • mvo sagt:

      Schon mal versucht unter Libre Office aufwändig unter MS-Office erstellte Makros auszuführen? Auch bei Word und Powerpoint ist die „Kompatibilität“ mehr theoretisch. Willkommen in der Wirklichkeit.

      • FriedeFreudeEierkuchen sagt:

        Hast du schon mal von Malware Angriffen auf Office Installationen gehört? Willkommen in der Wirklichkeit.

        Mein Punkt ist doch klar: Es ist zu gefährlich ein Office Paket zu verwenden, das schon 9 Monate keine Sicherheitsupdates mehr bekommt. Wenn du unbedingte komplizierte Makros verwenden musst, die du nicht mit LibreOffice oder Softmaker Office abdecken kannst, dann musst du dir eine neue Office Lizenz besorgen.
        Dass mit LibreOffice nicht alles geht weiß ich. Ich bin zähneknirschend von 2010 auf ein Familienabo umgestiegen, weil ich bestimmte Excel Funktionalitäten brauche.
        Ob man jetzt ein Office 2010 noch aktivieren kann oder nicht, spielt im Jahr 2021 einfach keine Rolle mehr, wenn man einem Sicherheit nicht egal ist.

        • Anonymous sagt:

          …und Du glaubst WIRKLICH, dass die ganzen erfolgreichen (Makro-)Angriffe nur ungepatchte alte Office-Versionen betreffen?
          A-ha! Ok, Danke Euer Ehren, keine weiteren Fragen!

        • Buchhalter sagt:

          „Hast du schon mal von Malware Angriffen auf Office Installationen gehört?“

          rotflol

          Uiiii, Jetzt tu ich mich aber fürchten! ;-)))

          Von der ganzen Updateritis halte ich schon lange nichts mehr.
          Aktuell arbeiten wir immer noch mit Office 2003 (Word und Excel) plus Compatibility – Pack. Als Betriebssystem verwenden wir Windows 7.
          Bis Anfang 2015 habe ich sogar W2k verwendet.

          Und wenn du mich jetzt fragst, wie oft wir in den letzten zwei Jahrzehnten durch Malware Probleme hatten, dann war das genau:…
          GAR NICHT – NIX – NULL – NIENTE

          Anstelle des Aufwands für die Upgrades habe ich lieber in andere Bereiche der Sicherheit investiert. z.B.: Router, Firewall, Datensicherung, brain.exe, und und und …

          Wenn ich daran denke, wieviel unnütze Kosten mir alleine durch die diversen Upgrades und durch die Kollateralschäden bei Windows 10 erspart geblieben sind, dann war diese Strategie ein eindeutiger Gewinn.

          Malware hat es bis heute jedenfalls auf keines meiner Systeme geschafft.
          Hurra, wir leben noch!

          • FriedeFreudeEierkuchen sagt:

            „Und wenn du mich jetzt fragst, wie oft wir in den letzten zwei Jahrzehnten durch Malware Probleme hatten, dann war das genau:…
            GAR NICHT – NIX – NULL – NIENTE“
            Das haben die in Bitterfeld auch gesagt :-D

            „Malware hat es bis heute jedenfalls auf keines meiner Systeme geschafft.“
            :-D
            Mit welchen Tools analysierts du das? Was genau macht dich da so sicher? Vielleicht kann ich noch von dir lernen.

            Da ich täglich zum Thema „IT-Sicherheit“ lese, bin ich einfach vorsichtiger als ihr. Von mir aus nennt mich paranoid. :-)
            Ich gestehe sogar, dass ich mich gegen Corona habe impfen lassen, einen Helm auf dem Fahrrad trage und dass ich vor Kurven nicht überhole. Ein Paranoiker halt…

      • Garfield sagt:

        Wer Makros nutzt, den sollte man sowieso direkt kündigen und durch wen Kompetenten ersetzen.

  21. Horst Agatha sagt:

    Man könnte auch sagen Microsoft macht ernst in allem was seine Produkte angeht und das sieht man ja auch bei Windows 11 und das alles an Hardware abgesägt wird was
    zum Teil älter wie drei oder vier Jahre ist und halt vom Bios, TPM etc. halt nicht mehr
    deren Vorstellungen entspricht. Office 2010 ist halt raus aus dem Support und warum sollte man es noch Aktivieren? Es ist halt heute nicht mehr so und das sehe ich täglich
    in meinem Beruf das Geräte so wie früher noch 10-15 Jahre halten und auch mit der
    Software wird es zunehmend Kritisch. Ich habe auch noch Office 2010 auf mehreren Rechnern nur wenn da einer ausfallen sollte dann kommt Office 2019 Pro Plus drauf für 14,95 Euro und funktioniert dauerhaft bzw. zumindest seid mehreren Monaten bei mir. Gruß Horst

    • Zocker sagt:

      „Office 2010 ist halt raus aus dem Support und warum sollte man es noch Aktivieren?

      Ich habe auch noch Office 2010 auf mehreren Rechnern nur wenn da einer ausfallen sollte dann kommt Office 2019 Pro Plus drauf für 14,95 Euro und funktioniert dauerhaft bzw. zumindest seid mehreren Monaten bei mir.“

      Das ist doch ein Widerspruch durch und durch. Warum hast du Office 2010 schon längst ersetzt, wenn du meinst, dass es heute keinen Grund mehr gibt, es zu nutzen?

      • Zocker sagt:

        Es sollte heißen:
        „Das ist doch ein Widerspruch durch und durch. Warum hast du Office 2010 NICHT schon längst ersetzt, wenn du meinst, dass es heute keinen Grund mehr gibt, es zu nutzen?“

  22. Horst Agatha sagt:

    Ich nutze noch Office 2010 auf meinem Lenovo M90p , den Panasonic CF19 jeweils unter Windows 10 und dem IBM R52 unter Windows 7. Dann habe ich mir im Mai diesen Jahres einen alten IBM T60 gekauft und Aufgerüstet mit SSD und Speichererweiterung nur da habe ich gleich gesagt da kommt Office 2019 drauf und ich versuche gar nicht mehr Office 2010 zu installieren da es eh raus ist aus dem Support. Da wurde wohl was falsch verstanden:-) Gruß Horst

  23. Philipp Richter sagt:

    Ich konnte die telefonische, automatische Aktivierung durchführen nachdem ich das Systemdatum des PCs zurückgestellt habe. Erst dann wurden auch die Telefonnummern angezeigt. Ist aber schon etwas länger her….

  24. Frank sagt:

    Hallo Leute.
    Ich bin auch total genervt. Habe eine Home and Office 2010 Version für drei Arbeitsplätze aber kann nur eine (glücklicherweise) noch nutzen. Wenn ich eine zweite auf meinem anderen Rechner installiert habe, kommt nach dem Start gleich die Aktivierungsseite. Tja und da steht halt das es kein Support mehr gibt. Ich finde es eine Riesenschweinerei was Microsoft da macht. Das ist das Allerletzte. In der Zukunft werde ich auf Microsoft verzichten wenn möglich. Würde mich interessieren, ob da Leute schon rechtlich gegen Microsoft vorgegangen sind. So das wars fürs erste.

    Grüße

    Frank

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