Windows 11: Microsoft AMA, die HW-Anforderungen, App-Updates und weitere Einsichten

Windows[English]Microsoft hat kürzlich eine „Ask me anything“ (AMA) Sitzung zu Windows 11 veranstaltet, auf der einige Strategien vorgestellt wurden. So wird es kein Pardon für Systeme geben, die die Hardwareanforderungen nicht erfüllen – Tricks zur Umgehung der Installationshürden soll es nicht geben. Zudem wurden einige Informationen zum Thema App-Update bekannt – so müssen diese nicht über den Store aktualisiert werden. Hier eine kurze Übersicht zu diesen Themen, angereichert um meine Gedanken in Sachen Nachhaltigkeit sowie Microsoft Teams als Trojanisches Pferd für die IT-Lösungen der kommenden Jahre.


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Microsoft lässt ja in letzter Zeit immer mal wieder kleine Informationshäppchen rund um Windows 11 heraus. Dazu gehören auch eine AMA-Session sowie Hinweise auf App-Updates.

AMA zu Windows 11 Upgrade-Pfaden

Auf Techcommunity wurde zum 21. Juli 2021 ein Ask me anything (AMA) unter dem Titel AMA: Windows 11 upgrade paths and deployment tools angekündigt. Das Ganze richtete sich an Nutzer bzw. Administratoren, die eine Migration von Windows 10 auf Windows 11 planen, sich aber unsicher sind, welche Tools sie für die Migration verwenden sollen. Das Ganze fand virtuell statt und ist als Video unter obigem Link abrufbar.

Spannend ist für Interessierte, was sich bezüglich der Hardwareanforderungen tut. Denn insbesondere die zur Windows 11-Vorstellung bekannt gewordenen Hardwareanforderungen für das neue Windows 11 (siehe Windows 11: Die Hardware-Anforderungen) separieren. So mancher Zeitgenosse hofft, dass sich Windows 11 ggf. mit Tricks über Windows 11 aktualisieren lässt. Hier hat Microsoft jetzt aber einige Sachen klargestellt.

Die Kollegen von Golem haben es in obigem Tweet aufgespießt und in diesem Artikel aufbereitet.  Aus der AMA-Session heißt es, dass kein Windows 11 auf Maschinen bereitgestellt werde, sofern diese nicht bezüglich der Hardwareanforderungen kompatibel seien. Es wird Wir wissen, dass es doof sein wird, dass einige nicht für Windows 11 geeignet sein werden zitiert, alles sei zum Wohle der Kunden. Auch mit Gruppenrichtlinien werde es keinen Weg geben, diese Installationsblockade zu umgehen.

Speziell die Fragen nach TPM 2.0-Pflicht und die Unterstützung nur für Intel CPUs der 8. Generation oder AMD-Prozessoren ab Ryzen 2000 wird viele Systeme als für Windows 11 ungeeignet zurück lassen. Golem zitiert aus der AMA Microsofts Begründung:

Wir wollen nicht, dass alle Admins oder Endkunden sich ständig über Kompatibilität Sorgen machen. Wir wollen wirklich sichergehen, dass Geräte sicher und unterstützt bleiben.

Je nachdem wo man dann nachliest, schwingt die Möglichkeit mit, dass es „doch nicht so schlimm komme“, weil Microsoft noch prüfe, ob man die Intel 7. Generation-CPUs und die 1. Zen-Generation AMD Ryzen doch unterstützen könne und dass der TMP 2.0-Bypass per Registry-Hack vielleicht überlebe. Auch bei den Kollegen hier heißt es „abwarten, die Hardware-Voraussetzungen liegen noch nicht vor“.  Das widerspricht aber der Botschaft aus der AMA-Session, dass Microsoft da ganz klar auf eine neue Generation Hardware setzt und viele ältere Systeme werden auf Windows 10 haften bleiben.

App-Updates und Windows Store

Auch in Windows 11 wird es Apps aus dem Microsoft Store geben, wobei dessen Design komplett erneuert werden soll. Microsoft will dabei den App-Entwicklern viele Freiheiten bezüglich der über den Store angebotenen Apps bieten. Sowohl MSPU als auch Windows Latest beschäftigen sich mit diesem Thema.


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Windows 11 App-Updates

Laut Microsoft wird der native App-Store von Windows 11 Apps, die auf diversen Frameworks (Win32, .NET, Java, UWP und auch Web-Apps) basieren, zulassen. Etwas Diskussion kam dabei bezüglich traditioneller Win32-Apps auf, die von ihren Entwicklern durchaus als ungepackte Anwendungen im Microsoft Store eingestellt werden können.

Dann wird die Microsoft-Dokumentation zitiert, dass  es keine Updates für ungepackte Win32-Programme im Microsoft Store von Windows 11 geben werde. Das ist aber so gut wie eine Null-Nummer, da traditionelle Windows-Programme (.exe) auch bisher direkt von den Entwicklern mit Updates versehen werden. Einziges Problem, was einige Leute sehen: Durch diese Geschichte wird es, wie bisher, dabei bleiben, dass jede Anwendung mit einem eigenen Update-Mechanismus daherkommt. Hat schon zu Kontroversen im Web geführt.

Meine 2 Cents

In die Diskussion, welche CPUs jetzt unterstützt werde sollen oder ob TPM 2.0-Pflicht wird oder nicht, will ich mich erst gar nicht einmischen. Aber ich finde es sehr spannend, was da momentan abgeht. Ich bin nun ja schon ein paar Jahrzehnte dabei, und bei jeder Betriebssystemvorstellung bemühte sich Microsoft zu betonen, wie gut dieses doch mit der alten Hardware laufe. Bei Windows 8.x war ganz wichtig, dass dieses auf allen Systemen laufe, die für Windows 7 geeignet seien. Auch mit der Vorstellung von Windows 10 RTM hieß es noch, dass dieses Windows auf allen Maschinen laufe, die Windows 7 und Windows 8.x können.

Im ersten Jahr des Erscheinens von Windows 10, also Juli 2015 bis Juli 2016 hat Microsoft ja bestehenden Windows 7- und 8.1-Systemen das kostenlose Upgrade auf Windows 10 angeboten. Wir erinnern uns an das unleidige Zwangsupdate-Geschehen über die GWX-App in dieser Periode, wo zig Maschinen mit Windows 7 oder Windows 8.1 oft ungewollt auf Windows 10 aktualisiert wurden (siehe Neues zum Windows 10-“Zwangs-Upgrade” …, gab sogar Klagen dagegen, sowie Entschädigungen).

Und jetzt reißt Microsoft das Ruder 180 Grad herum und konzipiert ein Betriebssystem, welches eine Menge Maschinen als nicht kompatibel zurück lässt. Als bekannt gegeben wurde, dass die Entwicklung von Windows 10X eingestellt werde (siehe Stecker gezogen: Ende für Windows 10X …), hieß es:

Anstatt ein Produkt mit dem Namen Windows 10X im Jahr 2021 auf den Markt zu bringen, wie wir es ursprünglich vorhatten, nutzen wir die Lehren aus [der Vergangenheit] und beschleunigen die Integration wichtiger grundlegender 10X-Technologie in andere Teile von Windows und Produkte im Unternehmen.

Im Hintergrund ging mir damals „ist das als Drohung zu verstehen“ durch den Kopf. Gerade zeichnet sich ein Paradigmenwechsel bei Microsoft ab. Nicht mehr die maximale Unterstützung der Hardware gilt, sondern nur noch das, was Redmond (und die Hardware-Hersteller) für gut befunden haben. Spätestens 2025, wenn Windows 10 aus dem Support fällt, wandern viele Rechner auf den Elektroschrott – sofern deren Besitzer nicht die Kurve kriegen und auf Linux umsteigen.

Windows-Newsletter

Das Ganze ist nichts anderes als ein gigantisches Hardware-Verkaufs-Ankurbelungsprogramm, welches da mit Windows 11 gestartet wird. Als mir dann der in obigem Screenshot abgebildete Microsoft-Newsletter für Juli 2021 mit dem Titel Windows 11, Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Windows 365 – Cloud-PC der Zukunft ins Postfach schneite, bekam das Ganze einen besonderen Geschmack. Dazu heißt es vom Windows-Team:

Der Windows-Newsletter im Juli – Angekündigt: Windows 11 und Windows 365

Liebe Windows-Nutzer*innen,

in der Windows-Welt stehen großartige Neuerungen ins Haus: Microsoft hat im Juli sowohl das neue Betriebssystem Windows 11 angekündigt als auch eine ganz neue Computer-Kategorie mit Windows 365 – dem Cloud-PC, der hybrides Arbeiten optimiert und erleichtert. Erfahren Sie mehr über das Redesign von Windows und den virtuellen PC der Zukunft in dieser Newsletter-Ausgabe. Unsere Enthüllungen sind sowohl für Neulinge als auch fortgeschrittene Windows User interessant.

Mit großer Neuerung kommt und bleibt große Verantwortung. Ein wichtiges Thema für Microsoft ist Nachhaltigkeit. Lesen Sie mehr über die Cloud for Sustainability und den Einsatz für ein CO2-freies Stromnetz: in unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

In obigem Text wird im letzten Absatz zwar klar, was man mit Nachhaltigkeitsstrategie wirklich meint: Cloud und Einsatz für ein CO2-freies Stromnetz. Dass man im gleichen Atemzug Produkte ankündigt, die zig gut laufende Systeme als ungeeignet herauskicken und als Elektroschrott zurück lassen, verbuchen wir mal unter Freudsche Fehlleistung.

Windows 11: Das trojanische Pferd

Etwas, was sowohl Microsoft als auch den Firmen noch deutliche Kopfschmerzen bereiten dürfte, ist die Integration von Teams in das Betriebssystem Windows 11. Als ich das las, ging mir sofort „da kommt die Klatsche der Wettbewerbsbehörden, sobald eine erste Beschwerde des Mitbewerbs vorliegt“ durch den Kopf. Denn das Vorhaben Microsofts ist mal wieder das Dümmste, was ein Hersteller machen kann.

The Register  hat das Ganze in einem erweiterten Kontext aufgegriffen und schreibt: Wie jede Generation in Friedenszeiten haben auch die nachfolgenden Generationen den Krieg bzw. den Konflikt vergessen. Man bezieht sich dabei auf den Browserkrieg, der vor knapp 20 Jahren zwischen Netscape und dem Microsoft Internet Explorer tobte. Durch die Bündelung des IE mit seinem Betriebssystem konnte dieser Browser einen riesigen Marktanteil erreichen. Dann folgte die EU-Auflage, die den Browserauswahlbildschirm für Microsoft verpflichtend machte und das Unternehmen zudem eine fette Summe an Strafzahlungen kostete.

Nun, jede Macher-Generation bei Microsoft hat das Recht, sich ihre Tracht Prügel abzuholen, und die Jungs und Mädels in Redmond gieren regelrecht nach einer kräftigen Abreibung. Denn die Integration von Teams in Windows 11 führt unweigerlich in zwei nicht lösbare Konflikte:

  • Es ist eine Ausnutzung der Marktmacht eines Betriebssystem-Monopolisten, die mit Sicherheit eine Beschwerde von Zoom und anderen Diensten und als Folge Auflagen der Kartellbehörden nach sich zieht.
  • Bereits Windows 10 war nicht DSGVO-konform, und wenn die Datenschutzbehörden sich ehrlich gemacht hätten, hätte es einen Bann zum Einsatz dieses Betriebssystems in Firmen geben müssen. Mit der Teams-Integration in Windows 11 sattelt Microsoft noch einen Packen drauf, so dass das Ganze nicht DSGVO-konformer wird, sondern voll entgleitet.

Wenn Microsoft Deutschland jetzt die fröhliche Botschaft von Windows 11 verkündet, ist es deren gutes Recht. Aber alleine aus diesen zwei letztgenannten Gründen sehe ich eine Bauchlandung Microsofts, wo man vermutlich nachbessern muss. Es sei denn, Microsoft fühlt sich inzwischen so sicher, dass es die Politik, weil man alternativlos ist, vollständig im Sack hat. Dann sollten die Datenschutzbeauftragten sich selbst als befangen erklären und ihre Arbeit beenden.

The Register sieht in der Windows 11 Teams-Integration das Trojanische Pferd, um den Markt zu beherrschen. Was die Welt bisher gerettet habe, so The Register, waren offene Internet-Standards. Microsoft konnte sich nicht durchsetzen, so sehr sich Redmond auch bemühte. Diesmal gibt es diese Standards nicht, so The Register. Und wo Standards existieren, würden sie von den großen Akteuren, die die gesamte Kette von Anfang bis Ende kontrollieren, nicht verwendet. Endpunkte von Drittanbietern sind nicht erlaubt. Nadellas Strategie war ja, dass der Nutzer, egal, auf welchem Gerät (Windows, Apple, Google Android) er unterwegs sei, immer eine Microsoft App verwendet. Wenn sich Teams als Kommunikationsmedium durchsetzt, ist das nächste Monopol in diesem Bereich zementiert – das Trojanische Pferd Teams hat dann die Erstürmung dieser Bastion ermittelt.

Es sieht also nach konfliktträchtigen Jahren aus, die uns in Zukunft bevorstehen. Was mich persönlich schon etwas frustriert: Über solche Aspekte liest man in den happy shiney Blogs und Webseiten dieses Internets so gut wie gar nichts. Aber vielleicht sehe ich das alles wieder viel zu pessimistisch und es gibt doch nichts schöneres, als sich in die Arme Microsofts zu begeben und total abhängig die nächsten Jahre zu verbringen. Nachhaltigkeit ist eh nur so ein Wort, was man einsetzt, wenn es einem nützt oder gut klingt. Aber was weiß denn ein kleiner Blogger schon von der großen Welt, speziell, wenn das alles alternativlos ist.

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24 Antworten zu Windows 11: Microsoft AMA, die HW-Anforderungen, App-Updates und weitere Einsichten

  1. Andreas K. sagt:

    Wie heißt es so schön: ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung. Ich sehe das genauso wie Du. Nicht dran zu denken, daß Microsoft als Konzern mit den Staaten zusammenarbeitet. Dann hat also der Staat quasi alle Daten, ohne Bundestrojaner.

  2. janil sagt:

    Denke mal, Du beschreibst das Ganze schon ganz richtig. Die Kartellklage wird kommen und einiges Andere auch noch. Da streben zwei IT-Konzerne, meine Facebook dazu, nach absoluten Monopolstellungen und auch, wenn es überzogen klingt, nach Weltmacht, war das der Film mit Skynet?
    Auf jeden Fall werden die nächsten Jahre interessant, besonders, ob die User und das Geld der Firmen dieses Machtspiel mitmachen.

    • Singlethreaded sagt:

      Ich fürchte, dass Microsoft diese Klagen längst einkalkuliert hat. Bis solche Themen juristisch in der letzten Instanz ausgefochten sind vergehen Jahre. Dann ist der Schaden oder Nutzen (je nach Perspektive) aber schon längst angerichtet und die Strafe kann sich Microsoft wohl locker leisten. Vermutlich rechnet es sich unterm Strich immer noch.

      Das Problem der Abhängigkeit wird ja im Beitrag schön beschrieben: Eigentlich müssten die Datenschutzbehörden an vielen Stellen eingreifen. Ich nenne als Beispiel mal die immer wieder verlängerten Fristen für die Verwendung von Teams an Schulen. Es tut sich aber nicht wirklich etwas, weil aus meiner Sicht die Alternativen viel Stückwerk bedeuten.

      Im privaten Bereich könnte ich sicherlich ohne größere Probleme auf Linux umstellen und bin derzeit stärker geneigt als je zuvor diesen Schritt zu wagen. Schaue ich aber in die Firma, dann sehe ich dort sehr viele Hindernisse für eine Umstellung, welche sehr teuer werden könnten. Als Beispiel mal die CAD-Software für die Konstruktion und das ERP-System. Es gibt keine Version, welche unter Linux laufen würde. Was tun?

      Man kann natürlich die Software wechseln, aber dann müssen tausende Baugruppen und Teile vom Altsystem in das Neusystem übernommen werden. Das Gleiche mit den ERP-System, welches extrem vernetzt ist. Da gibt es Anbindungen an die Produktionsmaschinen, EDI-Schnittstellen zu Kunden und Lieferanten, eine PDM-Anbindung an des CAD-System und Schnittstellen zur Lagerverwaltung.

      Ein solches Umstellungsprojekt müsste über Monate / Jahre geplant und vorbereitet werden und würde unseren Personalbedarf auf längere Zeit massiv erhöhen. Die schließt natürlich auch massive Investitionen in Schulungen der IT-Mitarbeiter ein, welche sich auf eine komplett andere Welt einlassen müssen.

      Auch bleibt die Frage ob wirklich für jedes System überhaupt eine für uns praktikable Lösung am Markt gefunden werden kann. Da muss man schon die Frage stellen dürfen, ob dieser Weg aus Sicht der Firma sinnvoll wäre und auch von allen Entscheidern unterstützt wird. Immerhin bedeutet es mit großer Wahrscheinlichkeit einige steinige Jahre.

      Das Problem ist, dass Windows die Plattform ist, für welche die meisten Firmen nun mal Ihre Software entwickeln. Andere Systeme werden nur dann attraktiv, wenn man sich dort einen nennenswerten Absatz verspricht.

      Würde die EU mal wirklich Geld in die Hand nehmen und mit Steuergeldern ein quelloffenes, langlebiges und auf Sicherheit und Datenschutz optimiertes Betriebssystem aufbauen, dann hätte das Ganze vermutlich ehr eine Chance. Just my 2 cents.

      Gruß Singlethreaded

  3. der bug ist das ziel sagt:

    wieso sind eigentlich ganze bevoelkerungsschichten des planeten so suechtig nach microsoft? haben wir es verlernt auch anderes zu nutzen, benutzen etc?

    suchtverhalten koennte man therapieren.

  4. 1ST1 sagt:

    „Auch mit der Vorstellung von Windows 10 RTM hieß es noch, dass dieses Windows auf allen Maschinen laufe, die Windows 7 und Windows 8.x können.“

    Das stimmt nicht ganz. Windows 7 bzw. 8 läuft durchaus auf Pentium 4 PCs mit einer Grafikkarte mit DirectX 8 Unterstütztung. Windows 10 tut das nicht, mindestens DX9 ist Pflicht, und auch die Intel VTx bzw. AMD-V-Befehle und SSE müssen vorhanden sein. Ich musste damals meinen heiß geliebten Fujitsu Siemens Activy 570 Mediacenter-PC (lief mit Win 7, auch Win 8.1 ging noch) umbauen, sprich an der Gehäuserückseite rumfräsen, damit ein normales mATX-Board rein passt. Der Activiy läuft seit dem mit einem 4-Kern-Prntium-Atom unter Windows 10, mit gehacktem Mediacenter, und kocht derzeit bei 100% beim Abspielen von Videos aus Magenta-TV und Amazon-Prime (die muss er von 4K auf Full-HD runterskalieren – dass diese Portale nicht einfach FullHD streamen können, was soll der 4K-Quatsch?) – ich fürchte ich muss da demnächst wieder ein neues leistungsfähigeres Board verbauen…

    • Günter Born sagt:

      Ich glaube, Du weißt, wie mein Satz gemeint war. Natürlich fand man auch damals noch Uralt-Systeme, die wegen der SSE-Befehlsproblematik oder extremer Hardware-Einschränkungen nicht mehr liefen.

      Aber was Microsoft aktuell erkennbar mit Windows 11 diesbezüglich vorhat, ist eine andere Nummer.

      • 1ST1 sagt:

        Das ist vollkommen richtig, ich wollte nur aufzeigen, dass es auch damals schon einzelne Beschränkungen gab. Das ist natürlich kein Vergleich mit der jetzigen Situation.

        • Zocker sagt:

          Man hat damals aber nur Befehlssätze wie SSE2, NX-bit oder PAE zur Pflicht bei CPUs gemacht, während man heute CPUs pauschal aktiv ausschließt. Damals waren die gestiegenen Anforderungen nachvollziehbar, weil es wohl mehr Basismöglichkeiten brachte, heute sind sie absolut willkürlich. mir konnte bislang niemand sagen, warum bei Intel die 8. Gen offiziell unterstützt wird, die 7. vielleicht und die 6. gar nicht. Dabei sind das alles Skylake Kerne, die auch alle Microcode Updates bekommen haben. K.A. wo da die Unterschiede zwischen den Gens liegen sollen. Ebenso konnte mir niemand erklären, warum der Heimnutzer zwingend TPM 2.0 benötigt.
          Damals waren auch nur einzelne Gens davon betroffen. Ich meine der Athlon XP, während es beim Pentium 4 besser aussah. Vor allem war das Alter der rausgeflogenen CPUs wesentlich älter und die Entwicklung deutlich größer. Den Sprung von Athlon XP auf Core2 oder gar Core i hat man deutlich gemerkt. Heute wird man im Alltag beim Sprung von Skylake auf die 11. Gen wenig bis gar nichts bemerken.

  5. 1ST1 sagt:

    „Aber vielleicht sehe ich das alles wieder viel zu pessimistisch und es gibt doch nichts schöneres, als sich in die Arme Microsofts zu begeben und total abhängig die nächsten Jahre zu verbringen. “

    Insgesamt ein sehr guter Artikel zu dem Thema, auch wenn ich hier und anderswo vielleicht als „Windows-Jünger“ oder schlimmeres verschrien werde, dieser Artiklel ist im Großen und Ganzen eine gute Zusammenfassung aller meiner Befürchtungen. So gut die Windows-Infrastruktur insgesamt auch ist (wenn wir mal die ganzen Zerodays außen vor lassen), Microsoft muss hier in die Schranken gewiesen werden, die sind tatsächlich auf dem besten Weg, ihre Quasi-Monopol-Stellung auszunutzen.

    Bis 2025 habe ich Zeit, solange kann ich noch mit Win 10 rum machen. Insgesamt hoffe ich ja noch, alles halb so wild, es wird heißer gekocht als gegessen und bis 2025 hat sich Microsoft seine blutende Nase mit Win 11 eingefangen, nicht nur wegen Teams-Integration, sondern auch weil inzwischen auch nicht mehr die Browser-Abfrage kommt. Mal versucht, was passiert, wenn man mit Edge den Firefox oder Chrome herunterlädt? Die Nase scheint längt wieder verheilt zu sein!!!

    Mit den neuen Produkten das Thema Nachhaltigkeit aufzugreifen ist ja schön und gut, aber nicht mit der Hardwaregängelung durch Windows 11. Vielleicht sollte man alle wegen Windows 11 verschrottete PCs denen in Münschen vor die Deutschlandzentrale kippen. Nicht zu vergessen, hier wird auch gleich noch der Gebraucht-PC-Markt kaputt gemacht.

    Was Teams, Zoom usw. angeht, denke ich, da muss eine international gültige Norm her, dass diese verschiedenen Videokonferenz-Systeme miteinander kompatibel werden, dass ein Teams-Nutzer einen Google-Meet/Hangouts-Nutzer kontaktieren können, Webex mit Zoom, Skype mit Whatsapp, und alle untereinander in beliebiger Kombination auch. Ist ja so, als wie wenn man nicht von einem Land in ein anderes Land telefonieren könnte, weil die Telefonsysteme nicht miteinander kompatibel sind.

    • Singlethreaded sagt:

      Ich finde dieses Brandmarken als Jünger sowie völlig daneben. VMs / Server zu Hause laufen unter CentOS bzw. FreeBSD. Der Desktop aber unter Windows. Mir geht es darum, ob eine Software ihren Zweck und meine Anforderungen an den Datenschutz erfüllt sowie ins Budget passt.

      Keine Frage hat Microsoft sehr gute Programme. Ich liebe den Endpoint Manager (formerly SCCM). Auch Office mit Exchange als Groupware ist von der Anwendung gelungen.

      Meine Sorge ist ehr ob die Entwicklung sich von meinen Wünschen entfernt. Das ist insbesondere ein Problem, weil man komplexe Systeme nicht mal eben umziehen kann.

      Gerade dieses „Alles in die Cloud“ ist nicht so meins. Wir nutzen auf der Arbeit auch Cloud Services, aber Kernsysteme wie Exchange sind On Premise, auch gibt es kein O365. Jetzt mit Windows 11 noch der virtuelle PC, natürlich in der Cloud.

      Die Frage ist: Wie lange hat man noch die Wahl?

      Ich bin sicher ehr konservativ, aber ganz ehrlich: Ich habe einfach kein gutes Gefühl alle Daten der Firma inkl. des Know-how auf Systemen unter US Kontrolle zu parken.
      Mir fehlt nach den letzten 10 Jahren schlicht das Vertrauen in unsere Freunde vom über dem Teich.

  6. Kassandra sagt:

    > Aber ich finde es sehr spannend, was da momentan abgeht. … und bei jeder Betriebssystemvorstellung bemühte sich Microsoft zu betonen, wie gut dieses doch mit der alten Hardware laufe.

    Die Wahl eines neuen Namens „Windows 11“ für im Grunde ein paar kosmetische Änderungen wäre sinnfrei, man könnte auch mit irgendwelchen 21XY für Windows 10 weitermachen.

    Aber der neue Namen wird wohl benötigt, damit man marketingtechnisch und medial das „ganz neue, sichere, hassfreie, fakenewsfreie, personlich identifizierte, kontrollierte usw. Internet“ ausrollen kann, das gerade keine alte Hardware mehr zulassen möchte, daher auch der TPM und später dann Microsoft Account Zwang.

    Mal sehen, ob diese Theorie sich bewahrheitet, überraschend wäre das für interessierte Beobachter nicht, screencap this…

  7. OwenBurnett sagt:

    Also von TPM bekomme ich Pickel am rücken!
    Und von Secure Boot ein Ausschlag am aller wertesten!

    Diese Technologieen sind Nutzerfiendlich und dienen nur zum DRM.

    Ja ich weiß in Firmen Szenarios wo man dem angestelltem nicht traut, ok da macht der misst Sinn aber da macht er auch was er soll den Besitzer der Hardware zu entmündigen.

    Aber für private ganz ehrlich der Dreck gehört gerichtlich verboten, also zumindest Secure Boot, TPM muss man ja nicht nutzen, aber Secure Boot ist eine verdammte pesst.

    Und bei Linux findet das ja auch Einzug: „Eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Shim-Review ist nämlich der Nachweis, dass der Kernel-Lockdown funktioniert. Damit ist gemeint, dass der im Secure-Boot-Modus gestartete Kernel zur Laufzeit nur signierte Kernel-Module lädt, deren Signatur zum hinterlegten Secure-Boot-Schlüssel in der Firmware passen. Ansonsten würde sich Secure Boot letztlich aushebeln lassen.“
    Was für ein Dreck es Solte doch dem User überlassen sein ob er ein Kernel-Lockdown will oder nicht.

    Das ist doch alles zum brechen, wie da den Leuten jedes bisschen Freiheit genommen wird…
    Die Industrie will PC’s genau so zu nageln wie die meisten Android Handys.

    So was gehört präventiv per Gesetzgebung unterbunden, es muss ein Gesetz her das Securte boot auf jeden gerät auch handies deaktivierbar sein muss, vom Besitzer, ohne Herstelleerlaubniss.

    • 1ST1 sagt:

      Ich würde das nicht so drastisch formulieren, aber du hast recht, der Heimuser braucht das alles nicht, und sollte daher in Home und Pro Lizenzen ein „nice to have“ aber nicht zwingend Vorraussetzung sein. Der durchschnittliche Heimuser verschlüsselt seine Platte nicht und nutzt auch kein Hello zur Anmeldung. Für die Enterprise-Lizenz finde ich solche Sicherheitsfeatures allerdings auf jeden Fall gut.

  8. Zocker sagt:

    Ich hatte ja die Hoffnung, dass MS die Chance nutzt und nach den ganzen Datenschutzdiskussionen in Europa ein paar Gänge zurückschaltet. Teils (Sehr) gute Ansätze gibt es ja, nur nicht was den Datenschutz und Monopolvermeidung angeht.
    Mit der Verbreitung von Win11 wird auch Teams massiv Marktanteile gewinnen. So extrem wie beim IE wird es wohl nicht, aber in gewissen Bereichen wird man wohl nicht um Teams herumkommen. Dazu gesellen sich dann die DSGVO-Verstöße.
    MS scheint sich sehr sicher zu fühlen und meint wohl auch die EU problemlos im Griff zu haben. Wahrscheinlich kalkuliert MS anders: eine drohende Regulierung seitens der EU nehmen sie kauf, wissen aber, dass sich das über Jahre hinwegziehen wird. In dieser Zeit hat sich Teams so verbreitet, dass es auch ohne feste Integration in Windows freiwillig installiert wird. Und wenn das Ziel erreicht ist, dann sind auch ein paar Milliarden € Strafe ein sehr guter Deal für MS.

    SecureBoot hat noch einen gravierenden Nachteil: es gibt zig (ältere) Rettungsmedien, die das nicht unterstützen. Auch die Hürden mehrere Rettungsmedien auf einem Medium zusammenzufassen (per Bootmenü) wird dadurch unnötig erschwert. Dem Nutzer, insbesondere dem Heimnutzer sollte die Wahl bleiben.

    MS wird sich wohl erst ändern, wenn Nadella weg ist. Damals war von Anfang an klar, wohin die Reise gehen wird.

  9. Vendoree123 sagt:

    Denk nicht, dass Tendenzen von Mono – Landschaften im IT – Bereich bei gegebenen Bedingungen zu favorisieren sind, eher ein gesundes Maß an Multi – Landschaften.

  10. Michael Bickel sagt:

    … oder AMD-Prozessoren ab Ryzen 2000

    wobei ein Ryzen 2500U auch nicht auf der Liste steht, manch älterer aber oder auch ein 2700U – einen Sinn kann ich hier nicht erkennen. Vielleicht hat man einen einfach vergessen…

    Ich hatte bei Windows 10 eigentlich nichts zu meckern, da es reibungslos läuft (bei mir) und alles auf Anhieb funktioniert, was bei Windows vorher nie der Fall war (bei mir).

    Aber Windows 11 finde ich bisher „seltsam“. Allerdings kann ich auch keinen echten Grund sehen, warum man es haben muss. Überarbeitete Optik, reine Geschmackssache, wird jeder anders sehen und da war ja auch bisher bei jedem Windows so.

    Neues Startmenü, kann man mögen oder auch nicht, wird sicher auch jeder anders beurteilen.

    Android Software ausführen, kann man auch gut finden oder nicht, ich persönlich brauche es nicht, aber vielleicht andere.

    Aber was bietet es sonst an echten Innovationen? Bisher haut mich da nichts vom Hocker oder habe ich etwas verpasst?

    • Zocker sagt:

      „wobei ein Ryzen 2500U auch nicht auf der Liste steht, manch älterer aber oder auch ein 2700U – einen Sinn kann ich hier nicht erkennen. Vielleicht hat man einen einfach vergessen…“

      Der 2500U und der 2700U dürften nicht in der Liste sein, weil sie noch aus der ersten Generation sind. AMD hat sie von der Bezeichnung her nur moderner aussehen lassen.

  11. Drehwurm sagt:

    „Aus der AMA-Session heißt es, dass kein Windows 11 auf Maschinen bereitgestellt werde, sofern diese nicht bezüglich der Hardwareanforderungen kompatibel seien.“

    „… Wir wissen, dass es doof sein wird, dass einige nicht für Windows 11 geeignet sein werden …“

    Wenn ich das so lese, lässt es bei mir den Verdacht aufkommen, dass einige Hardwarehersteller mit Microsoft absprachen getroffen haben könnten um den Verkauf von Rechnern zu fördern. Würde mich nicht wundern. Es wäre an der Zeit, dass die Kartell- und Aufsichtsbehörden in diese Richtung tätig werden. Jedoch befürchte ich, da passiert nur wenig.

  12. Sir Charles sagt:

    Dass Windows 10 „das letzte Windows überhaupt“ werden sollte (und man diesem Statement erst mit der Präsentation von W11 widersprochen hat) und dies nun nicht der Fall ist, ist ja vielleicht keine Überraschung. Dass aber eine Firma, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreibt, 10.000e Rechner mit 2025 dem Schrottplatz zuführen wird – denn ich denke nicht, dass es in 4 Jahren so viele erfahrene Nutzer*innen geben wird, die dann sagen „ah, da spielen wir Linux drauf“ – halte ich schon für ein starkes Stück.
    Gerade von umweltschützerischer Seite sollte da mal mächtig Druck auf MS gemacht werden. Vorstellbar wäre für mich, dass NEUE Geräte, die mit W11 geliefert werden, eine Art Zertifikat für besondere Sicherheit haben und ein zertifiziert-sicheres W11 ausführen. Damit wäre der Fortbetrieb älterer Hardware im Firmenumfeld nicht möglich, bei größeren Institutionen ist aber ein Tausch der Hardware alle 5 Jahre im Budget verankert, also sollte das reinlaufen.
    Für alle anderen und das Gros der Privatnutzer gäbe es dann ein Upgrade auf W11 OHNE explizite Sicherheitsgarantien.
    Leider wohl ein Wunschtraum. Wohl auch ein Wunschtraum: wenn die Nutzer*innen das alles boykottieren und justament bei Windows 10 bleiben… und sich MS sein W11 in die Haare schmieren kann.
    Für mich eine deutlich überlegenswerte Alternative, denn ich sehe eigentlich nicht ein, warum ich tadellos laufende Hardware entsorgen soll – oder Linux kommt stärker zum Zug :)

    • Günter Born sagt:

      Wenn MS Windows 10 Enterprise IoT LTSC 2019 für den allgemeinen Markt freigeben würde, wäre die Kuh bis 2029 vom Eis. Keine Feature-Upgrades und Sicherheitsupdates bis zum genannten Datum. Es ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens. Solange aber zig technische Websites und Blogs jedes umgepinselte Icon in den Himmel hypen und unkritisch berichten, wird sich nichts ändern.

      Und ich sehe hier in den Kommentaren zu meinen kritischen MS-Artikeln, dass die Denke bei der Nutzerschaft noch nicht erfasst hat, dass wir uns ein „weiter so“ nicht mehr leisten können werden – Umweltschutz- und Ressourcenmäßig und auch sicherheitstechnisch nicht.

  13. Vendoree123 sagt:

    Hatte ja schon zum Grundsätzlichen etwas angemerkt, was da über sachlich – technische (inkl. sicherheitsrelevante) und kaufmännischen Aspekte hinausgehen kann.

    Soweit es sachlich – technische (inkl. sicherheitsrelevante) und kaufmännische, Aspekte/ Nachhaltigkeitsgeschichten betrifft, womöglich wird es für Win 11 keine großartigen Änderungen geben/ geben können, vlt. in Nuancen.

    Ansonsten, meine Meinung, sollte man schon etwas differenzierter das Ganze betrachten.
    Bsp.: 2018 wurde ein Neu – Gerät angeschafft, zum Herstellungszeitpunkt wurden die Vorgaben an die Hersteller berücksichtigt. Zumindest wenn da ab Herstellungszeitpunkt bis Herbst 2025 nicht annähernd 10 Jahre zusammenkommen (unter Berücksichtigung diverser Varianten), schaden mag es nicht, dies zu kommunizieren, inkl. Feedback Hub.
    Jedenfalls ohne kommts ggf. so an, alles zur besten Zufriedenheit!
    Es gäbe ja theoretisch auch die Möglichkeit zu prüfen, ob Win 10 zeitlich restriktiv etwas länger mit Sicherheitsupdates versorgt werden könnte.
    Anmerkungen gabs i.d.Z. bspw. im nachfolgenden Link i.V. zu Vorgänger – Win – BS:
    https://www.askwoody.com/newsletter/free-edition-windows-11-announced/

    Hab nur selbst für einen derartigen Strohhalm arge Zweifel, dass es nicht einmal großartige Resonanzen dafür geben wird, die Situation aus unterschiedlichen Gründen (inkl. nur reine Vorgabenseite), zudem eine andere sein könnte.

    Wie hier schon durch die „Blume“ dargelegt, von größeren Unternehmen wird hier vermutlich weniger etwas zu erwarten sein, da wahrscheinlich dort zumeist längere Fristen gegeben sein sollten/ könnten.

  14. Wunderlampe sagt:

    Ich finde es unwahrscheinlich schade, dass wir trotz Internet und gleicher Meinung es nicht hinbekommen uns zu wehren. Ich versuche verzweifelt eine Seite zu finden, die Microsoft einen Protest überreicht. Ich habe leider keine Ahnung wie und auf welcher Plattform man so etwas einrichten könnte, sonst würde ich das tun. Eigentlich müssten ja unsere „Grünen“ darauf anspringen, aber die haben wohl derzeit andere Sorgen.
    Das einzige was ich derzeit mache ist den Feedbeck-Hub täglich zu informieren, wie unerträglich ich finde, dass mit den Updates die für mich keinen Gewinn bringen, die Kompatibilität einiger für mich wichtigen Programme ohne Vorwarnung zerstört wird. Ursprünglich wurde man ja auf WIN10 mit einem Kompatibilitätsversprechen gelockt und es hat auch gut funktioniert bis zur Version 1909. Ab Version 2004 funktionierte immer weniger Hardware und Software wohl schon in Vorbereitung auf WIN11.
    Von der Politik erhoffe ich mir keine Unterstützung vor allem wenn CDU/CSU wieder drankommen oder so viele Stimmen bekommen, dass sie als Opposition den Umweltschutz aushebeln können. Das einzige wo ich meinen Unmut jetzt noch verkünde und gegen die Updates und WIN 11 schreibe ist das Microsoft Forum, mal sehen ob sie meine Beiträge stehen lassen.
    Erschreckend finde ich allerdings wie wenig Resonanz ihr Artikel ausgelöst hat und wie geduldig und zahm die Feedback-Meldungen zu den Update-Fehlern an Microsoft ausfallen. Scheinbar sind wir kritischen User eine solche Minderheit, dass wir gar nicht wahrgenommen werden. Was mich auch ärgert ist, dass die Fachzeitschriften keine Kritik äußern, fehlt nur noch dass sie WIN11 in den Himmel heben. Hat Microsoft wohl schon alle gekauft!

    • Zocker sagt:

      Zeigt wieder die Willkürlichkeit dahinter. Motiv ist eindeutig: in Absprache mit den Herstellern soll zum Neukauf gezwungen werden. Bin mal gespannt, ob man am Ende tatsächlich komplett ausgesperrt wird, wenn man uralte Hardware von 2017 hat. MS hat mit Win10 wohl noch nicht genug auf die Mütze bekommen. Das wollte auch kaum jemand freiwillig.

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