Microsofts Windows Quality Updates Primer (21.7.2021)

Windows[English]Microsoft stellt für Windows (10 und 11) ja verschiedene Arten von Updates bereit. Das reicht von den monatlichen Sicherheitsupdates am Patchday über Vorschau-Updates bis hin zu Sonderupdates. Das ist gut informierten Administratoren und Nutzern zwar alles bekannt. Microsoft hat aber wohl die Notwendigkeit gesehen, dass nochmals (und auch für Windows 11) genauer aufzuschreiben.


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Das Ganze ist mir die Woche bereits in Tweets wie von WZOR oder nachfolgender Tweet unter die Augen gekommen.

Windows quality updates primer

Microsoft hat in einem Blog-Beitrag Windows quality updates primer in der Techcommunity nochmals die verwendeten technischen Begriffe rund um Updates aufgeschlüsselt. Microsoft begründet das so: Da die allgemeine Verfügbarkeit von Windows 11 immer näher rückt, dachten wir, es sei ein guter Zeitpunkt für eine Auffrischung der monatlichen Qualitätsupdates von Windows. Für die Blog-Leserschaft, die nicht ganz so in der Materie drin ist, hier eine geraffte Übersicht:

  • B-Week Sicherheitsupdates: Am Dienstag in der 2. Woche eines Monats (B-Week) gibt am sogenannten Patchdas (Patch Tuesday) die kumulativen Sicherheitsupdates, die auch bereits veröffentlichte Sicherheitskorrekturen der Vormonate sowie nicht sicherheitsrelevante Inhalte, die in der Vorschauversion „C“ des Vormonats, eingeführt wurden, beinhalten. Diese Updates sorgen für die Sicherheit und Konformität von Windows-Systemen, indem sie Stabilitätskorrekturen bereitstellen und Sicherheitsschwachstellen beheben. Diese Updates der B-Week sind verpflichtend (obligatorisch) und werden über unsere Standardkanäle bereitgestellt, darunter Windows Update, Windows Server Update Services (WSUS) und der Microsoft Update Catalog.
  • C-Week Optionale Preview-Updates: In der 3. Woche eines Monats (C-Week) werden Vorschau-Updates zum Testen der im Folgemonat für die B-Week geplanten Sicherheitsupdates bereitgestellt. Diese kumulativen Preview-Updates sind optional und stellen nicht sicherheitsrelevante Vorabversionen dar. Diese sogenannten „C“-Releases werden nur für die neuesten, unterstützten Windows-Versionen angeboten. Neue Funktionen wie Nachrichten und Interessen können zunächst in der „C“-Vorschauversion des Vormonats bereitgestellt werden und werden dann in der „B“-Version des folgenden Monats ausgeliefert.Um auf Updates der „C“-Versionen zuzugreifen, navigieren Sie zu Einstellungen > Update & Sicherheit > Windows Update und wählen Sie Nach Updates suchen.
  • Out-of-band-Updates (OOB): Out-of-Band-Updates werden ggf. bereitgestellt, um ein kürzlich identifiziertes Problem oder eine Sicherheitslücke zu beheben. Sie werden in atypischen Fällen verwendet, z. B. bei Sicherheitslücken oder Qualitätsproblemen, wenn Geräte sofort aktualisiert werden sollten, anstatt auf die nächste monatliche Qualitätsaktualisierung zu warten. Microsoft hält sich bezüglich der Auslieferung dieser Updates bedeckt. Die Bereitstellung dieser Updates erfolgt aus meinen Erfahrungen oft durch manuellen Download aus dem Microsoft Update Catalog – bei gravierenden Sicherheitsproblemen allerdings auch über andere Kanäle wie Windows Update. Hier muss man die betreffenden Supportbeiträge (KB-Artikel) studieren, um die Verteilungswege zu ermitteln.

Zum 21. Juli 2021 hat Microsoft auch die Seite Monthly quality updates für Windows 11 aktualisiert. Dort werden die obigen Update-Varianten auch nochmals aufgeführt. Ansonsten gibt Microsoft auf den nachfolgenden zwei Seiten noch Hinweise zu Updates, Problemen und behobenen Problemen:


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4 Antworten zu Microsofts Windows Quality Updates Primer (21.7.2021)

  1. janilis sagt:

    Da heute Sonntag ist, fühle ich mich jetzt, dank MS, so richtig „erleuchtet“
    Das Ganze ist ja nun nicht erst seit gestern so.
    Aber gibt dem ganzen für den „Unwissenden“ gleich den Touch, zusammen mit Win 11 etwas „wunderbar Neues“ von MS präsentiert zu bekommen.

    PS. Es ist durchaus auch ironisch gemeint…

  2. Fabrizio T. sagt:

    Könnte man nicht einfach mal ein OS herstellen, dass ohne gefühlt tägliche Updates auskommt? Benutzer wollen ein OS einfach nur benutzen. Und dank „TPM Zwang“ kann böser Drittcode doch gar nicht mehr ausgeführt werden.

    • Sebastian sagt:

      Das ist falsch. Über TPMs kann man verhindern, dass unerwünschte Software gebootet wird, die Ausführung von Software über das Betriebssystem ist davon aber erst einmal gar nicht eingeschränkt.

      Man könnte Windows so konfigurieren, dass nur noch Software aus dem Store ausgeführt wird, was das System härten würde, aber mit TPM nichts zu tun hat.
      Das wiederum tut wohl niemand außerhalb des privaten Bereichs, weil dieser Store Grütze ist und die in der Geschäftswelt nötigen Anwendungen sowieso nicht enthält.

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