Alte Outlook-Versionen: Kein Zugriff mehr auf Office 365/Microsoft 365-Dienste ab 1. Nov. 2021

[English]Kurzer Hinweis für Nutzer, die noch mit älteren Versionen von Microsoft Outlook unterwegs sind. Microsoft hat gerade daran erinnert, dass diese Versionen ab dem 1. November 2021 keinen Zugriff mehr auf die Dienste von Office 365 und Microsoft 365 erhalten. Für den Zugriff auf die Dienste müssen Mindestanforderungen erfüllt werden.


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Das Ganze wurde bereits am 27. August 2021 im Techcommunity-Beitrag New minimum Outlook for Windows version requirements for Microsoft 365 kund getan. Microsoft erinnert daran, dass es nicht mehr fern bis zum  1. November sei, an dem sich die Mindestversionsanforderungen für die Verbindung von Outlook für Windows mit Office 365/Microsoft 365-Diensten ändern werden.

  • Nach dem 1. November 2021 können nur noch Outlook 2013 Service Pack 1 (mit den neuesten Korrekturen) und höher mit Microsoft 365-Diensten verbunden werden.
  • Outlook 2007, 2010 und Office 2013-Versionen vor 15.0.4971.1000 werden dann nicht mehr unterstützt und können nicht mehr auf die Dienste zugreifen.

Der Grund für diesen Ausschluss liegt darin, dass Microsoft die Kommunikation sicherer machen möchte. Dazu werden einige Änderungen erforderlich, was zu Problemen mit den älteren Outlook-Funktionen führt. Ältere Versionen von Outlook wie Outlook 2007 und 2010 sind mit den folgenden bevorstehenden Dienständerungen nicht kompatibel, und werden daher gesperrt.

  • Die Unterstützung der Basisauthentifizierung wird beendet (siehe auch meinen Beitrag Exchange Online: Abschaltung Basic Authentication in 2021). Um die Sicherheit von Microsoft 365 zu erhöhen, werden moderne Authentifizierungsprotokolle verwendet.
  • Microsoft arbeitet daran, Unterstützung für HTTP/2 in Microsoft 365 hinzuzufügen. HTTP/2 ist ein Vollduplex-Protokoll, das die Latenzzeit durch Header-Komprimierung und Request-Multiplexing verringert. Auf der Dienstseite wird Microsoft in der Lage sein, Anfragen besser zu priorisieren und Daten effektiver an Clients zu übertragen.

Anhand der Nutzungsdaten konnte Microsoft sehen, dass die Anzahl der alten Outlook-Versionen an den Anfragen stark zurückgegangen ist. Microsoft ist bewusst, dass einige Kunden die alten Outlook-Versionen nicht einfach nicht aufgeben können. Das Kunden-Support-Team von Microsoft wendet sich daher aktiv an die Tenants, die Outlook 2007 und 2010 am meisten nutzen. Diese Nutzer sollen auf neuere, unterstützte Versionen umgestellt werden. Generell hält Microsoft die Nutzer an, auf folgende Versionen zu aktualisieren:

  • Office 2013: Wechsel zu Version 15.0.4971.1000 von Office 2013 (Service Pack 1 mit dem Update vom Oktober 2017)
  • Office 2016: Wechsel zu Version 16.0.4600.1000 von Office 2016 (mit dem Update vom November 2017, KB 4051890)

Für Office 2007 und 2010 ist also nur ein Upgrade auf die obigen Microsoft Office-Versionen oder auf Office 2019 möglich, um weiterhin Office 365/Microsoft 365-Dienste aus Outlook verwenden zu können. (via)

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6 Antworten zu Alte Outlook-Versionen: Kein Zugriff mehr auf Office 365/Microsoft 365-Dienste ab 1. Nov. 2021

  1. Wil Ballerstedt sagt:

    Moin Leuts,

    gibt es harte Gründe 2021/22 noch bei Outlook 2007 oder 2010 zu bleiben? Faulheit gilt nicht.

    • Cpt. Obvious sagt:

      Wiederkehrende Lizenzkosten bei Outlook 2007/2010: 0,00€

    • Stefan sagt:

      Weil es meistens „reicht“ ? Welche wichtigen Features brauchen sie meisten Firmen welche nicht schon in 2k7 oder 2k10 wären?

      • Wil Ballerstedt sagt:

        Vom Funktionsumfang her dürften 95(?) % aller Nutzer z. B. mit Thunderbird hinkommen. Damit will ich den Donnervogel nicht schlecht(er) machen. Einiges kann bestimmt mit Plugins/Addons nachgerüstet werden.

        Stichwort: Firmen. Bestimmt weißt du besser als ich, wann der Support für ’07 und ’10 eingestellt wurde. Welche Lücken klaffen hier wieder und hoffen, dass sie nicht das gleiche Schicksal wie das Berliner Kammergericht ereilt. Meine erste und kurze Suche ergab keine neue Erkenntnisse.

        • Stefan sagt:

          Ja, die Funktionen reichen eben. Das hat nichts mit Faulheit zu tun. Erklär mal einer KMU warum sie tausende Euro zahlen soll um dann in der neuen Version genau gleich weiterzuarbeiten wie in der aktuellen Version.

          Ja, „Sicherheitslücken“. Klar gibts die zu Hauf, da dürfte aber das Einfallstor fehlender INDOWSupdates deutlich größer sein. So ziemlich alle Verschlüsselungstrojaner die ich miterleben durfte kamen zum Zuge weil die User den Kram angeklickt hatten, nicht durch eine Sicherheitslücke in Word oder Outlook.

    • Chris sagt:

      Ja, die Benutzeroberfläche…….. ist milde ausgedrückt eine Katastrophe seit 2013.

      Kann verstehen wenn viele lieber beim alten Design bleiben wollen, ich finde diese auch heute noch wesentlich übersichtlicher als das neue was mit 2013 eingeführt wurde.

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