Windows 11: Am 5. Oktober 2021 geht es los

Windows[English]Das ging doch schneller als ich es erwartet habe – meine Vermutung war, dass die Freigabe auf 19. Oktober 2021 erfolgen würde. Aber Microsoft hat nun das Freigabedatum für Windows 11 auf den 5. Oktober 2021, den ersten Dienstag im Monat, gelegt und das Ganze gerade bekannt gegeben. Hier ein Überblick, was man wissen sollte.


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Microsoft hat im Windows-Blog die entsprechenden Details veröffentlicht. Windows 11 wird ab dem 5. Oktober 2021 verfügbar sein wird (danke für den Leserhinweis). Dieser Tag markiert den Start des Rollouts für berechtigte Windows 10-PCs. Dieses Upgrade auf Windows 11 soll kostenlos sein. Weiterhin können ab diesem Datum auch PCs in den Handel gelangen, auf denen Windows 11 vorinstalliert ist.

Rollout in Wellen geplant

Ähnlich wie wir dies bereits bei Windows 10 kennen, soll das Rollout von Windows 11 auf bestehende Windows 10-Systeme, die die Anforderungen für ein Upgrade erfüllen, in Wellen erfolgen. Der Schwerpunkt des gestuften Rollouts wird sein, die Qualität des Upgrades sicherzustellen. Da sollen auch die Erfahrungen mit dem Rollout neuer Windows 10-Builds mit einfließen.

Zuerst sollen neue Geräte, die die Windows 11-Systemanforderungen erfüllen und zum Upgrade berechtigt sind, dass neue Geräte das Upgrade erhalten. Das Upgrade soll dann nach und nach auf bereits auf dem Markt befindliche Geräte ausgeweitet werden. Microsoft stützt sich dabei auf intelligente Modelle, die die Eignung der Hardware, die Zuverlässigkeit, das Alter des Geräts und andere Faktoren berücksichtigen. Hier verfügt Microsoft ja bereits durch Windows 10 über entsprechende maschinenlernende Modelle.

Bei Microsoft geht man davon aus, dass alle berechtigten Geräte bis Mitte 2022 das kostenlose Upgrade auf Windows 11 erhalten werden. Wer einen Windows 10-PC besitzt, der für das Upgrade in Frage kommt, erfolgt eine Benachrichtigung über Windows Update, sobald das Upgrade verfügbar ist. Ich hatte gestern im Beitrag Windows 11: PC Health-App aktualisiert, Release-Datum und keine Updates für nicht kompatible Systeme? kurz auf diesen Sachverhalt hingewiesen.

Benutzer können unter Windows 10 aber auch manuell überprüfen, ob das Gerät für Windows 11 bereit ist. Dazu ist die Einstellungen-Seite aufzurufen und dann zu Windows Update zu navigieren. Dort wählt man die Option Nach Updates suchen, und wartet, ob ein Upgrade-Angebot zum Download und zur Installation gefunden wird.

Einige Neuerungen, aber die Systemanforderungen

Ich hatte ja bereits im Juni 2021 zur Vorstellung von Windows 11 im Blog-Beitrag Ja, Microsoft hat Windows 11 vorgestellt einen Abriss über die Neuerungen gegeben. Microsoft gibt zudem im Windows-Blog einen Überblick zu den Neuerungen.

Windows 11 Desktop, Startmenü und Taskleiste
Windows 11 Desktop, Startmenü und Taskleiste, Quelle: Microsoft

Der größte Knackpunkt werden aber die Systemanforderungen bezüglich eines Upgrades werden. Ich hatte ja in den Beiträgen Windows 11: Die Hardware-Anforderungen und Windows 11: Microsoft präzisiert Hardwareanforderungen, keine Blockade auf inkompatiblen Geräten über diesen Sachverhalt berichtet. Microsoft stellt die PC Health-App bereit, mit der man die Kompatibilität prüfen kann (siehe Windows 11: PC Health-App aktualisiert, Release-Datum und keine Updates für nicht kompatible Systeme?).


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Keine Android-Unterstützung zum Start

Eines der Features, welches wohl am meisten Aufmerksamkeit bei der Vorstellung von Windows 11 bekam, war die Ankündigung, dass auch Android-Apps direkt ausgeführt werden könnten. Technisch ist es so, dass Microsoft auf Intel Bridge Technology zurückgreift, um den Code aus den Android APK-Programmdateien ausführen zu können. Die Intel Bridge Technology enthält einen Post-Compiler, um den Code auf die x86-Basis zu überführen, wo er dann ausgeführt werden kann. Einige Details lassen sich in den Artikeln hier und hier nachlesen.

Zum Start von Windows 11 wird aber genau dieses Feature nicht an Bord sein, wie man beispielsweise in diesem The Verge-Artikel nachlesen kann.

Werdet ihr wechseln?

Ich selbst besitze kein System, welches upgrade-fähig wäre, da die CPUs zu alt sind und TPM 2.0 nicht unterstützt wird. Vielleicht gelingt es mir, ein Testsystem mit Windows 11 in einer virtuellen Maschine aufzusetzen. Eine neue Hardware werde ich mir definitiv nicht zulegen, und überzeugt hat mich Windows 11 bisher auch noch nicht. Wie schaut es bei euch aus? Steigt jemand auf Windows 11 um?

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38 Antworten zu Windows 11: Am 5. Oktober 2021 geht es los

  1. mw sagt:

    Ich empfinde Windows 11 als Drohung und werde mich definitiv mit Wechsel zu GNU/Linux dem Microsoft Murks entziehen. Windows ist zur Zumutung für professionelles Arbeiten geworden und ich habe keine Lust jede neue Version tagelang in ein halbwegsbrauchbares System umzufrickeln.

    • Wil Ballerstedt sagt:

      Da will ich mal gespannt sein (neutral gemeint). Erzählt wird viel, wenn die Gefühle hochkochen. Bis heute gibt es halt viele Bereiche, die ohne Microsoft zumindest sehr umständlich werden.

      Im privaten Bereich kann sehr schnell mit Open Source gearbeitet werden, für sich alleine. Sobald andere dazu kommen, sieht es schnell anders aus.

      Trotzdem, dir viel Erfolg

  2. Drehwurm sagt:

    Auf Deine Frage: Wie schaut es bei euch aus? Steigt jemand auf Windows 11 um?

    Ich werde noch nicht umsteigen. Mein gerade mal 5 Jahre alter PC ist zu alt, CPU ist zwar ein i7 core, aber auch schon nicht mehr auf der Win 11 Liste und außerdem kein TPM/fTPM. Der Rechner war damals nicht gerade billig und ich werde definitiv ein gutes und wirklich leistungsfähiges Gerät nicht verschrotten. Es funktioniert einwandfrei, ist sau schnell, es läuft alles drauf. Was will ich mehr? Ich bleibe erst mal noch ein paar Jahre bei Windows 10.

    Erfreulich finde ich, dass mit Win 10 21H2 hoffentlich die dauernden Feature-Updates auch mal aufhören. Es ist wirklich mal schön, etwas Luft holen zu können und ein funktionierendes System mal eine Weile nutzen zu können, ohne dass sich dauernd was ändert. Bis 2025 habe ich ja dann Zeit, wenn die Kiste noch so lange hält.

    Windows 11 habe ich mir in einer VM angeschaut. Ok, ich muss zugeben, einiges gefällt mir. Z.B. die aufgeräumten Einstellungen. Aber es fehlt auch einiges. Es scheint mir alles in allem noch etwas „unreif“.

    Auf meinem Zweitrechner, einem Notebook, habe ich mir Manjaro Cinnamon installiert. Das toppt Windows 11 meiner Meinung nach. Allerdings fehlen mir ein paar Anwendungen. Aber für den Gebrauch unterwegs für mich vollkommen ausreichend.

  3. Singlethreaded sagt:

    Ich habe einen Laptop mit einer CPU aus der 9. Generation i7, welcher auch über ein TPM 2.0 verfügt. Damit sollte das Update möglich sein.
    Mit einem baldigen Update plane ich aber nicht. Zum einen bin ich ehr konservativ unterwegs, Windows 10 Pro läuft noch auf der aktuellen 20H2, zum anderen möchte ich erstmal sicher gehen, dass die Kinderkrankheiten raus sind und meine Software auch offiziell kompatibel mit Windows 11 ist. Da geht es um Creo Parametic als CAD Anwendung und Veracrypt, welches für FDE verwendet wird.
    Insofern lautet mein Plan abwarten und mal sehen wie es sich entwickelt.
    Im Moment liefert Microsoft mir nicht genug Gründe für einen Wechsel. Ein neu entwickelter Unterbau mit z.B. einem sicheren Druckerspooler würde mich mehr locken als irgendwelche optischen Gimmicks. Aktuell sehe ich wenig Mehrwert für mich.

    Gruß Singlethreaded

  4. Zocker sagt:

    Eigentlich wäre ab 2023 ein Umstieg interessant, jedoch tut MS alles dafür, dass man das nicht tut. Rechner ist angeblich zu alt.
    Win11 wird als Testsystem auf der externen SSD interessant. Sofern es auch irgendwie ohne Secureboot und TPM läuft, wovon ich jedoch nicht ausgehe.

  5. Anonymous sagt:

    Ich steige erstmal nicht um. Ein Windows 10 ohne Feature Updates ist eigentlich genau das was ich will :D Außerdem sollen erstmal andere die Kinderkrankheiten finden.

    Mein Windows 10 macht auch nur noch Updates wenn ich manuell danach suche von dem her passt das. Ich brauche Windows nur noch zum Zocken, ich wüsste nicht welchen Vorteil mir ein Windows 11 bringen sollte.

    Meine Virtualisierungsboxen habe ich am Wochenende auf Debian 11 umgestellt, ich hatte die zuvor mit Windows 10 laufen. Ich kann mich weiterhin per RDP drauf verbinden und der Manager für die virtuellen Maschinen heißt jetzt Virt-Manager. Ich spare 3GB Ram ein und die RDP Session fühlt sich flüssiger an. Per Bordmittel kann ich einige Temperatur Sensoren auslesen für die ich unter Windows extra Software brauche. Zudem laufen die VMs weitaus flotter.

    Ok bei der ersten Kiste habe ich schon auch ein bisschen geflucht und musste mich erst wieder an Debian gewöhnen aber jetzt, habe ich eine 8 Punkte Anleitung und selbst mit Netinstaller und 50Mbit DSL bin ich in einer halben Stunde fertig. Ich frage ich mich nur warum ich das nicht schon viel früher gamacht habe :D

  6. Robert sagt:

    Welchen Reifegrad versprechen sie sich denn bis Oktober oder geht nur der öffentliche Betatest los? Aber vielleicht kann Win11 drucken, dann schaue ich vor Frühjahr 2022 genauer rein ;-)

  7. Micha sagt:

    Mein 4 Monate alter Acer Aspire 3 Laptop (Zweitgerät zum Desktop Hostrechner) hat mittlerweile Windows 11 drauf. Aber wegen des Startmenüs ist Win 11 für meinem produktiven Hostrechner ein „No-Go“.
    2025 ist der Hostrechner dann 8 Jahre alt und könnte dann ev. mal ausgetauscht werden.

  8. Karlheinz sagt:

    Ich nutze auf einem nichtproduktiven Test-PC W11 von Anfang an und kann sagen, dass es für mich einige Vorteile aber auch einige Nachteile in Punkto Bedienbarkeit hat (die ‚Arbeitspferdtauglichkeit‘ – nur das zählt für mich). Es ist letztlich nichts anderes als eine ‚rundüberholte‘ W10-Version und verhält sich auch so – also ist es für mich letztlich egal (ich nutze demzufolge derzeit beide Versionen), welche Version ich habe. Das mag für jemanden, der auf andere Dinge Wert legt, anders ausfallen.
    P.S. Bin jetzt wirklich überrascht, dass ausgerechnet Günter Born keinen W11-tauglichen PC hat (meiner ist ein Medion-PC von 2012). Nichts für ungut … ;-)

  9. Christian Krause sagt:

    Bisher nur Nachteile, während man bei Windows 10 endlich die funktionsupgrades weglässt.
    Es gilt nach wie vor: jedes zweite Windows ist für die Katz. Windows ME, vista, win 8… Und nun win 11
    Mein arbeitsrechner hat eh xubuntu, aber der spielerechner bleibt auch bei win 10.

    • Anonymous sagt:

      Sorry aber bis auf das Startmenu und den ekligen DirectX 9 VRAM Bug, den kaum jemand kennt, war Windows 8.1 ein stabiles und wenig bevormundendes System. Ich wäre nie auf Windows 10 umgestiegen wenn Microsoft nicht nachträglich die Updates bei zu neuer Hardware verweigert hätte! Hat irgendwie auch kaum noch jemand im Kopf diese widerwärtige Aktion seitens Microsoft. Ich hatte Windows 8 bezahlt und wollte diesen 10er Shit niemals! Neue Hardware wollte ich halt leider schon :)

      • Micha sagt:

        Um Updates auf einer nicht unterstützten Hardware zu Installieren muss man die „wuaueng.dll downgraden. Damit mein AMD Ryzen 1800X mit Windows 8.1 x64 läuft ist momentan wuaueng.dll in der Version 7.9.9600.18628 „Installiert“. Sie stammt vom 14.03.2017.

        Wenn ein Windows Update die .dll erneuert muss man sie wieder von Hand zurücksetzen. Dazu boote ich von einer Linux Mint Live Boot DVD. Anschließend wird die „neue“ dll durch die „alte“ .dll ersetzt.

        Probleme mit Windows Update gab es bis heute noch nicht. Wenn für ein Gerät kein Windows 8.1 Treiber zur Verfügung steht funktioniert in den meisten fällen der letzte Windows 7 x64 Treiber ohne Probleme.

  10. DavidXanatos sagt:

    > Wie schaut es bei euch aus? Steigt jemand auf Windows 11 um?

    Also es sieht schon mal deutlich besser aus als windows 10,
    das heißt bis auf das vermurkste Start Menu und die verkrüppelte Task Leiste,
    aber dafür gibt’s Open Shell und registry hacks.

    Ich mag halt Farbe und hell und bunte Icons, win 10 ist da wirklich eine deprimierende Katastrophe in der Hinsicht.

    Und ich werde schon mit genug Gewalt win 11 auf meinen alten Xeon v2 ohne TPM oder Schei$$ Boot drauf murksen.

    Was mir aber sorgen macht ist das jetzt so viele Anleitungen im web aufpeppen wie man TPM und Schei$$ Boot aktivieren kann an stelle den Leuten zu sagen wie man diesen zwang umgeht.

    Ich meine ist doch klar wo der Weg hinführt zu PC’s mit nicht abschaltbarem Schei$$ Boot.
    Ab win 10 muste ein PC secure boot haben für den windows Aufkleber, bei 10 war das auch noch optional. Jetzt bei 11 ist es zumindest ein weicher zwang da das OS ohne nicht installieren will.
    Bei arm PC’s war von widows schon immer die vorgabe nciht abschaltbares secure boot ist Pflicht.
    Und ich befürchte für x86 PCs wird das genau so laufen irgendwann muss der PC ein nicht abschaltbaren Schei$$ Boot haben für den windows Aufkleber und das ist einfach eine totale Katastrophe!

    • Zocker sagt:

      Sehe ich auch so, optisch macht es wesentlich mehr her als Win10.
      Das Startmenü bleibt leider weiterhin unbrauchbar. Ich hoffe mal, dass man Murks mit den Kontextmenüs wieder auf den alten Stand bringen kann.

  11. 1ST1 sagt:

    Prima, kommt am ersten Dienstag auf Mittwoch, eine Woche später wird es schon seinen ersten Patchday erleben.

  12. 1ST1 sagt:

    In drei Jahren werde ich mal gucken, nach einer gebrauchten Profiworkstation aus dem Jahr 2020/21 von einem der großen Hersteller wie Dell, die ist dann aus dem Firmen-Leasing raus und sicher Win 11 geeignet. Bis dahin hat die neue Oberfläche hoffentlich ihre Kinderkrankheiten verloren und mit OpenShell werde ich mich nicht mal an ein anderes Startmenü gewöhnen müssen. Ähnlich wird es auch beim Notebook laufen. Selber schrauben will ich nicht unbedingt.

  13. Thor sagt:

    Warum die Eile. Mein Win2k läuft hervorragend. Für alles exotische, muß halt bis 2023 das Win7esu herhalten.

    Ein Boomer der weiß was er tut und sich das ganze von der Seitenlinie anschaut.

  14. Steter Tropfen sagt:

    Ok, immerhin sind es dann 15 Monate, bevor man als „extended“ Windows7-Nutzer über die Klinge springen muss. In der Zeit wird sich zeigen, ob das neue Windows zumindest als Shell für virtuelle Maschinen herhalten kann oder ob die Ära von MS als Platzhirsch zu Ende geht.

  15. Pittiplatzsch sagt:

    Da Anfang nächsten Jahres eh ein PC Neubau ansteht ( meiner ist mittlerweile 7 Jahre alt ) werde ich wohl vermutlich von Win 7 auf Win 11 umsteigen – Win 10 habe ich ausgelassen. . . .Denke zwar gelegentlich auch über Linux nach, aber die vorhandene Software ist halt alles Windows …..

    • 1ST1 sagt:

      Das ist der am wenigsten nachvollziehbare Upgrade-Pfad, von dem ich bisher gelesen habe. Win 11 wird ein Fail. Von 7 nach 10 und dann evtl. nach 12 wäre ein guter Plan. Aber jetzt von 7 noch auf den 10er Zug aufspringen, würde ja auch bedeuten, zugeben zu müssen, dass man sich bezüglich 10 bisher getäuscht hat.

      Aber es ist wiedermal wie bei den Eisenbahnfans, in den 1990/2000ern haben sie den Dieselloks nachgetrauert, auf die sie in den 1970ern so böse waren, weil diese die Dampfloks abgelöst haben.

      • Zocker sagt:

        Ich glaube du verwechselst da etwas. Win10 war der große Fail, den die Wenigsten wirklich freiwillig genommen haben. Von vorne bis hinten nicht zu ende gedacht. 8.1 war schon alles andere als optimal, aber es ist wenigstens zuverlässig und läuft ohne Zickereien. 11 scheint von der Bedienung und Optik her ein klarer Fortschritt ggü. 10 zu sein. Wäre da nur nicht die offiziellen Anforderungen. Es ist daher vollkommen logisch, 10, das bis heute nicht fertig entwickelt wurde, zu überspringen.

      • Wolli sagt:

        Du schreibst Quatsch 1ST1.

        Windows 7 war ok (gut kann ich bei MS Systemen seit XP leider nicht mehr sagen).

        Windows 8 war Kernschrott.

        Windows 8.1 war wieder ok.

        Windows 10 ist der größte Kernschrott von allem. Ein vogelwild zusammengefrickelter Müll, mit dem anscheinend sogar MS selbst völlig überfordert ist.

        Bei Windows 11 bleibt abzuwarten, was da kommt, aber eigentlich ist die Hoffnung gering, dass es besser wird als Windows 10.

      • Micha sagt:

        Mein Upgradepfad war damals auch wenig nachvollziehbar.

        Von Windows XP bin ich im Jahr 2012 auf Windows 8 umgestiegen. Windows 8 gab es damals in einer Bunten Verpackung bei Mediamarkt als Upgrade Pack auf dem Grabbeltisch. Das war ein spontan kauf.

        Das Upgrade auf Windows 8.1 habe ich erst im Sommer 2014 gemacht. Grund war das AMD keine aktualisierte Radeon Software mehr für Windows 8 gab. Windows 8 lief ohne Probleme. Aus dem Ordner $Windows.~BT habe ich dann alle Setup Dateien kopiert und einen Bootfähigen USB Stick erstellt. Erst nach einer Sauberen Installation lief Windows 8.1 fehlerfrei.

        Seitdem hänge ich bei Windows 8.1 fest.
        Windows 10 habe ich mal im Jahr 2015 Installiert. Damals gab es Programmabstürze und Bluescreens. Auch das erste Upgrade hatte nicht gut funktioniert. Verschiedene Programme forderten mich auf eine Reparaturinstallation durchzuführen. Auch Individualisierungen wie Benutzerdefinierte Desktopsymbole und angepasstes Mauszeiger Schema wurden auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Nach den ganzen Problemen bin ich wieder zu Windows 8.1 zurück gewechselt.

        Ich werde also Windows 10 aussitzen.

        Die Beta von Windows 11 ist Momentan auf meinen alten AMD Phenom II basierten PC installiert. Seit dem habe ich noch kein Fehlschlagendes Update gehabt. Auch mit der Creativ X-FI xtreme Gamer PCI Soundkarte gibt es keine Probleme. Sie wurde automatisch von Windows erkannt und eingerichtet. Die zugehörige Audio Systemsteuerung wurde automatisch installiert.

        Wenn MS so weitermacht habe ich keine Bedenken Windows 11 zu nutzen. Die Beta läuft wirklich gut.

        Das einzige Problem bleiben die offiziellen Systemanforderungen. Keiner meiner 2 PCs erfüllt sie. Selbst der Modernere mit einem AMD Ryzen 1800X nicht. Man müsste im Problemfall die CPU gegen einen Ryzen 2000 oder neuer tauschen. Das wäre nach einem Bios Update möglich.

        Was mir nicht gefällt ist das man die Taskleiste nicht mehr Frei platzieren kann. Des weiteren kann man die Funktion „Schaltflächen der Task leiste Gruppieren“ nicht mehr abschalten.
        Die X-Box Game Bar sollte endlich über Apps&Features deinstallierbar sein.

        UEFI Boot und Secure Boot ist deaktiviert. Ein TPM ist nicht installiert.

  16. Overbeck sagt:

    Habs mal zum ausprobieren auf einen älteren PC installiert, der es natürlich offiziell niemals bekommen würde. Außer der neuen Optik hat sich da nicht soviel geändert, dass man dem Kind einen neuen Namen geben müsste.

    Microsoft hat m.M. viel zu viele Baustellen, als sich um eine neue Optik oder irgendwelche Stuss-Features und AppX zu kümmern. Aber man legt offenbar dort den Themenschwerpunkt, Anfang vom Ende war Windows 10………so gerade die Kurve bekommt man höchstens mit einer der LTSB/LTSC-Versionen, wenn es ein ernstzunehmendes BETRIEBSsystem sein soll.

    Ist nur meine bescheidene Meinung, aber seit Windows 7 sitze ich den Wechsel möglichst lange aus.

    • DavidXanatos sagt:

      > Außer der neuen Optik hat sich da nicht soviel geändert

      Technisch gesehen hast du hier natürlich vollkommen recht, ist alles der gleich Käse halt in neuem Gewand,

      Aber ich denke das mit dem Versionssprung ist schon sachlich begründet mit den neuen Hardware Voraussetzungen, MSFT will auf biegen und brechen Schei$$ Boot mit TPM durchdrücken und wen die das bei einem altem OS versuchen würden würden die Leute noch mehr auf die Barrikaden gehen als jetzt schon.
      Das ein „neues“ OS andere Hardware Voraussetzungen hat als das alte und eben viele alte Hardware ggf nicht mehr unterstützt ist der breiten Masse die nicht weiß das das alte und neue os unter der Haube praktisch gleich sind, wohl leichter zu vermitteln.

      Mir macht das alles schon sorgen, TPM schwandrüber das ist ne passive Komponente, zur Not löscht man den zugehörigen Treiber im Windows raus oder so, aber Schei$$ Boot ist halt sowas das die irgendwann versuchen werden unabschaltbar zu machen und damit ist der Nutzer komplett entmündigt.
      Das ist dann der selbe Schei$$ wie bei Apple iOS und Leuder auch vielen Androiden, man ist nicht mehr Herr im Haus sondern nur so zu sagen zur miete in eigenem Eigentum und ein anderer hat die totale Verfügungsgewalt.

      Bei ARM Tablets hat MSFT ja schon vorgeschrieben gehabt das man 1. secure boot nicht abschalten kann und 2. kein eigenen keys ins SB installieren darf.
      Ohne widerstand werden die das IMHO auch bei x86 probieren.

      • Zocker sagt:

        Technisch ändert sich durchaus etwas. Beispielsweise wird es das komplette DirectStorage nur unter Win11 geben. WDDM 3.0 wird es für 10 wohl auch eher nicht geben. Sicher sind das Dinge, auf die man verzichten kann, aber trotzdem geht es technisch weiter. Mit Win10 wird jetzt genau das gemacht, was 2015 mit Win7/8.1 gemacht wurde: neue Technologien werden künstlich zurückgehalten, obwohl sie – wie man spätestens heute weiß – hätten integriert werden können.

  17. User007 sagt:

    Solange sich M$ meine zwar schon älteren Datums aber für meinen Bedarf immer noch ausreichende Hardware zu disqualifizieren vorbehält, disqualifiziert sich W11 für mich!
    Ich seh’s einfach nicht ein mir vom Hersteller einer Software oktroyieren zu lassen, wann ich neue technische Gerätschaften anzuschaffen habe – würde sich jemand gefallen lassen sein fünf, sechs Jahre altes Auto auf den Schrottplatz zu bringen, nur weil Fahrzeughersteller sagen, dass nur noch ihre Neufahrzeuge für die alten Straßen tauglich wären?
    Übrigens fällt mir dazu auch noch dieses Zitat aus der Szene aus TRON:Legacy ein: „Dieses Jahr steht eine Zwölf auf der Schachtel.“ – spricht doch für sich und sagt eigtl. alles!
    „[…] aber seit Windows 7 sitze ich den Wechsel möglichst lange aus.“
    Danke, danke, danke – endlich mal ein Gleichgesinnter, der nicht vom Hype alles „Neue“ ohne Rücksicht auf Verluste jagen zu müssen getrieben zu sein scheint.

  18. Georg S. sagt:

    Der 2010er Miditower mit Windows 7 genießt mittlerweile sein Dasein als Notfall-PC und wird weiterhin mit Updates auf dem Laufenden gehalten, während das 2012er Notebook wegen Mainbordschadens ausgeschlachtet und entsorgt werden wird.
    Das China-Tablet ist nicht Windows 11 tauglich und die übrigen Rechner laufen mit Windows 10 21H1. Sie werden erst Ende 2024 mit Windows 11 beglückt werden, wenn überhaupt.
    Ich tendiere stark zum Wechsel auf Linux und die Liaison mit MS wird dann nach fast 40 Jahren enden. (MS-DOS 3.x lässt grüßen.)

    Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

  19. John D. Blue sagt:

    Günter Born schrieb: „Vielleicht gelingt es mir, ein Testsystem mit Windows 11 in einer virtuellen Maschine aufzusetzen.“

    Vor einigen Tagen habe ich erstmalig versucht, Windows 11 Pro über eine ISO-Datei in VirtualBox 6.0.12 zu installieren. Dabei habe ich beim ersten Versuch sofort folgende Fehlermeldung erhalten:

    „Recovery. Your PC/Device needs to be repaired. An unexpected error has occurred. Error code: 0xc0000017. You’ll need to use recovery tools. If you don’t have any installation media (like a disc or USB device), contact your PC administrator or PC/Device manufacturer.

    Press Enter to try again
    Press F8 for Startup Settings“

    Weder ein Betätigen der Eingabetaste noch F8 führte zu einer Änderung. Das war irritierend. Über eine Internet-Suche habe ich dann folgendes Video auf YouTube gefunden: „Fix: This PC can’t run Windows 11 error on VirtualBox“
    https://www.youtube.com/watch?v=YNS1rPO_CR0

    Basierend darauf habe ich vor einem weiteren Installationsversuch die folgenden beiden Lösungsvorschläge aus diesem Video umgesetzt:

    Fix 1: Change your chosen Windows version.
    Ausgewählt hatte ich „Other Windows (64-bit)). Im Fix vorgeschlagen wurde die Auswahl von „Windows 10 (64-bit)“.

    Fix 2: Select VBoxSVGA as the video adapter.
    Beim ersten Installationsversuch hatte ich die Vorgabeeinstellung VBoxVGA beibehalten. An dieser Stelle habe ich auf VBoxSVGA umgestellt.

    Anschließend gelang bereits der nächste Installationsversuch von Windows 11 ohne weitere erwähnenswerte Probleme und konnte nach der Installation der VBoxGuestAdditions_6.0.12 hier bisher auch sehr gut für Tests verwendet werden. Die Microsoft-Änderungen der Benutzeroberfläche gefallen mir wieder einmal nicht. Falls ich Windows 11 irgendwann einmal als reales Betriebssystem verwenden muss, hoffe ich sehr, dass es dann auch dafür Open-Shell in einer Version gibt, die auch alle Möglichkeiten enthält, die Open-Shell derzeit unter Windows 10 bietet. Auch über die Änderungen an der Benutzeroberfläche hinaus sind mir bereits verschiedene Punkte in Windows 11 aufgefallen, die mir bisher nicht gefallen. Aber zu meiner Überraschung und Freude ist in der bei mir installierten Version wenigstens ebenfalls noch die klassische Systemsteuerung vorhanden. Diese kann zum Beispiel durch einen Klick auf das Suchen-Icon in der Taskleiste und Eingabe von „Systemsteuerung“ im Suchfeld gefunden und geöffnet werden. Auf YouTube gibt es auch viele Videos zur Installation von Windows 11 in VirtualBox. Derzeit bin ich froh darüber, dass es von Microsoft für das bei mir derzeit als Hauptbetriebssystem installierte Windows 10 Pro noch bis zum 14.10.2025 Support geben soll. Ich bin mit meiner Windows 10 Pro-Installation sehr zufrieden.

    • Zocker sagt:

      Hier muss zwingend die finale Version abgewartet werden, um Einschränkungen ausschließen zu können. In den Previews sind diese nämlich noch nicht aktiv.

      • Rainer Z. sagt:

        Daran sieht man auch schön, dass die „Einschränkungen“ technisch für die reine Funktion von Windows 11 eigentlich gar nicht nötig sind, sondern nur für das zukünftige Verriegeln der Geräte benötigt werden.

  20. Sven Fischer sagt:

    Das ist bei mir genau so. Ich habe hier 2 PCs und 2 Notebooks mit Win10, von insgesamt 6 PCs (2 mit Debian Linux), welche nicht upgrade fähig sind. Daher ist ein Inplace Upgrade Pustekuchen, oder ich mache ein System platt und pappe da Win11 mit TPM/SecureBoot Bypass per registry drauf. Sollte es noch bei der fertigen Version möglich sein.
    Ansonsten werde ich mir ein passendes (Test)System zusammen montieren.
    Mein Fokus liegt seit vielen Jahren auf Linux (Debian), aber ich komme leider als Dienstleister nicht um Win11 herum.

    • Mike sagt:

      So etwa denke ich auch (bin Privat-Anwender): Auf keinen Fall kaufe ich neue Hardware nur für Win 11, nur, weil der CPU nicht unterstützt wird, der sooo alt noch nicht ist. (Ich finde die CPU-Liste von MS besonders ärgerlich.) Was genau ich im Oktober 2025 machen werde, weiß ich noch nicht, wahrscheinlich Win 11 versuchen, sonst wird ein weiterer Linux-Rechner daraus. Ein älteres Notebook wird in jedem Fall auf Linux gesetzt. Und nicht zu vergessen: Meine Anwendungen sind mitleiweile auf diverse Geräte verteilt (inkl. iOS). DEN einen Windows-Rechner braucht es für mich nicht mehr, wie es seit Win 3.1 noch war.

  21. mvo sagt:

    In den von mir betreuten Unternehmen sind wir erst zum Supportende von Windows 7 auf Windows 10 gewechselt, weil eine weitere Verwendung von Windows 7 nicht verantwortbar war. In den Unternehmen müsste eine Vielzahl von PC getauscht werden, da diese die Anforderungen von Windows 11 nicht erfüllen. Also werden wir so lange wie möglich auf 10 bleiben. Privat nutze ich eine Dell Precision Workstation mit zwei 6 Core/12 Thread Xeon CPUs und 72 GB Ram. Total oversized, aber die habe ich sehr günstig bekommen. Das Teil hat mehr als genug Leistung, ist aber nicht Windows 11 kompatibel. Insofern ist auch privat kein Umstieg geplant.

    • 1ST1 sagt:

      „Dell Precision Workstation mit zwei 6 Core/12 Thread Xeon CPUs“ – Ich habe eine Precision 3600, allerdings meine ich, die hat 8 Cores. Viele machen bei Dell den Fehler im BIOS die Anzahl der Cores manuell auf auf den größten Wert z.B. „6“ zu stellen, statt es auf „Auto“ zu belassen. Bei der 3600 hat man auch die Wahl 2, 4, 6 und Auto, und bei letzteren hatte meine Kiste mit dem verbauten Proz dann unter Windows 8 Kerne. Der Vorbesitzer hatte unwissend 2 Kerne brach liegen gelassen.

      • mvo sagt:

        Es gibt eine nahezu unendliche Zahl von Dell Precision Modellen mit den verschiedensten CPUs. Mag sein, dass Deine 8 Cores hat. Aber glaube mir, dass ich weiß, wieviele Cores und Threads meine X5650 CPUs haben.

  22. voko sagt:

    ich habe für mich entschieden, nicht auf den Windows 11 Zug aufzuspringen. mein Win 10 werde ich noch eine Weile nutzen, bis ich mich in eine der vielen Linux Distributionen eingearbeitet habe. ich bin sicher, dass mir mit diesem NSA- Schnüffel- Betriebssystem in Zukunft nichts fehlen wird….

    • Tom sagt:

      So ähnlich sehe ich das auch! Habe hier zwei Rechner noch produktiv mit reinen BIOS laufen – beide laufen problemlos mit WINDOWS 7,10 und natürlich auch verschiedensten LINUX-Distributionen. Selbst wenn ich das nächste mal dann auf das „heißgeliebte“ UEFI umsteigen muss, ist WINDOWS 11 einfach der Geschäftspolitik von MICROSOFT wegen keine *Alternative* mehr für mich – werde Windows 7,10 so lange es (sicherheitsmäßig) geht benutzen und dann wird eben eine LINUX-Distribution (wahrscheinlich SPARKY-testing) mein neues Hauptsystem.
      Wer weiß, vielleicht rührt sich ja doch nochmal was bei STEAMOS ;-)

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