Lizenzvergleiche im Microsoft Lizenz- Dschungel

Blickt ihr noch bei Microsofts Lizenzierung für Office 365 und Microsoft 365 durch und wisst, welche Lizenzen ihr gekauft habt? Jemand hat Glenton Davis, Sr. Product Marketing Manager bei Microsoft, eingespannt, um mal die Lizenzierungen, die Microsoft in diesen Bereichen angeboten werden, zu vergleichen.


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Fun Faktor am Rande:  Der Autor des verlinkten Artikels konnte auch diesen Microsoft-Experten bei einigen CAS Unified Labeling-Funktionen überrumpelt, nachdem der Marketing Manager den Autor über den neuen Microsoft 365 Security E5-Plan aufgeklärt hat. Mal vorsichtig formuliert sind Microsoft-Abonnements irgendwie verwirrend. Vor allem gibt es keine direkte Übersicht bei Microsoft, um die einzelnen Abonnements zu vergleichen.

Microsoft Licensing comparison

So mancher Nutzer fragt sich am Ende des Tages, was er eigentlich gekauft habe. Die Tage bin ich auf Twitter  auf einen Post von Catalin Cimpanu gestoßen, in dem er auf diesen Artikel verlinkt. Dort zeigt der Autor verschiedene Übersichten für Microsoft Lizenzen – vielleicht für den einen oder anderen aus der Leserschaft von Interesse. Und es gibt noch diese Seite mit entsprechenden Hilfen.


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11 Antworten zu Lizenzvergleiche im Microsoft Lizenz- Dschungel

  1. John Doe sagt:

    „Prices change every month and Microsoft releases new Office 365 plans several times a year. Keeping up to date with Microsoft licensing can feel like a full-time job by itself. Which is why it’s important to select a Microsoft Gold partner to help guide you through the maze of licensing and Microsoft 365 pricing plans.“

    Das ist für mich eine komische Schlussfolgerung: Preise ändern sich laufend (willkürlich?), das Lizenzmodell ist verwirrend, lass uns noch mehr Zeit/Geld für einen Experten ausgeben, damit die Leihgebühren (die sich ohnehin ständig ändern, siehe erster Satz) nicht zu teuer werden ?

    Was ist nur aus a) wir spielen nicht mit und gehen zur Konkurrenz oder b) wir kaufen geworden? Für ein KMU scheint mir das sehr verlockend.
    Beim Lesen dieses Lizenzwirrwars war das jedenfalls meine erste Reaktion: Schreiend davonlaufen…
    Zumal die 20% Preiserhöhung in 2022 ja schon angekündigt ist.

    • Karl Kwalle sagt:

      > Zumal die 20% Preiserhöhung in 2022 ja schon angekündigt ist.

      Finde ich richtig so. Die Stromverschwendung „Cloud“ sollte ruhig Geld kosten. Im Endeffekt sind das PCs die 24/7 laufen, nur für den Fall, der Kunde könnte jetzt Zugriff benötigen. Der „geringere“ Verbrauch im Leerlauf tröstet da nicht wirklich.

      Und dann alles nochmal vom Datencenter um die halbe Welt geschickt..

      • 1ST1 sagt:

        Interessanter Aspekt, aber in vielen Firmen laufen die PCs rund um die Uhr, damit da 8 Stunden jemand dran arbeitet. Wenn das in der Cloud so dimensioniert ist, dass die Rechenzeit einer virtuellen Maschine in 3 8-Stunden.Schichten genutzt wird, ist das vielleicht sogar ökologischer.

        • John Doe sagt:

          Ich kenne keinen Grund, warum PCs 24h laufen sollten für 8h Schicht. Und auch keinen, der das so handhabt – Strom ist viel zu teuer bei uns für ein solches Verhalten.
          Die Server, ja, die laufen durch. Aber die arbeiten auch 24/7, wenn der Admin schon längst schläft (Backups, automatisierte Prüfungen, Mailserver…).
          Das irgend etwas in der Cloud ökologischer ist als der eigene Server möchte ich anzweifeln – niemand betreibt sinnlos viel oder große Hardware wenn er nicht muss. Ein Cloud-Anbieter muss aber, weil er ja 24/7 120% weltweit erreichbar sein muss.
          Und dann müssen auch noch (redundante) lokale Rechenzentren her, wegen Datenschutz und Compliance…

          Der größte Nachteil ist IMHO, das eine Störung der Cloud vorliegt man seinen Laden zumachen kann – ohne Cloud oder bei Ausfall des Internets ist das KMU dann halt nicht arbeitsfähig.
          Super Sache, und gerade MS hat ja schon mehrfach demonstriert dass genau das eher passiert, als einem lieb sein kann.

          Gibt es dann eigentlich Schadenersatz (oder wenigstens Geld zurück), wenn Office 365 oder Outlook ausfällt? Garantierte Uptimes, wie bei guten Internet-Providern?
          Ich mein, die Preissteigerung von „ich kauf für 150€ Office H+B und nutze das 10 Jahre“ zu „ich zahle 9€ pro Monat“ ist ja nicht unwesentlich.

          • Phadda sagt:

            Also was hat ein reines Office H+B für 150€ mit M365 zu tun für ein Vergleich zu 9€/Monat? RICHTIG! NICHTS! Office H+B kann viel weniger wie ein M365 btw hab ich irgendwo ein Bild gesehen, was in einem M365 E3 zb enthalten ist, aber PSST ;-) Also erstmal fair vergleichen, oder vergleichen wir jetzt schon VW Amarok mit ein Scania 40T? *rolleyes*
            OK jetzt gehen wir mal zum 24/7 Thema… Das ein RZ von MS für etliche Zeitzonen ausgelegt ist, würde ich schon die These wagen, das ein MS RZ eigene RZ bis zu einem Minimum ersetzen kann.
            Wenn ich E3 einsetze und habe wegen eine KFall zwei RZ die physisch einige km auseinanderliegen. In Summe sind in drei RZ identische Services am laufen, wie Fileserver, Virtueller Kiste, Tape Libs etc etc etc was ist denn da jetzt Ökologischer? Das ich als Unternehmen zwei RZ am laufen haben oder vieles in die Cloud transformiere und nur noch eine Redundante Datenverbindung benötige?
            Sich mal mit dem Thema beschäftigen, was Skalierung angeht und auch das eigene RZ einfach mal gegenüber Cloud Challengen.
            Billigster Ansatz ist „Wieso brauch ich zig TB für privaten Arbeitsbereich in zwei RZ, wenn ich min 5TB OneDrive schon in der Ex bezahle?“ ;)

          • Fetternst sagt:

            Welcher Firma bitte reichen mickrige 5TB OneDrive? Ist doch wieder mal ein Hobby-Admin der so tut, als ob er Enterprise-IT kann aber nichtmal ein iX-Abo hat.

            Virtual Tape Library ist der größte Schmarrn obendrein. Sollte mal nachlesen was der Zugriff im Schadensfall kostet pro transferierter Daten, wenn man da mal häufiger zugreifen muss als pro-Quartal.

            Wenn der Cloud lock-in erstmal da ist und das eigene Datacenter fehlt dann kann man sich da nur noch mit viel Geld rauskaufen.

          • Mich@ sagt:

            john, ein Admin schläft nicht.. er ruht!

          • John Doe sagt:

            Phadda sagt:
            6. September 2021 um 07:49

            > Also was hat ein reines Office H+B für 150€ mit M365 zu tun für ein Vergleich zu
            > 9€/Monat? RICHTIG! NICHTS! Office H+B kann viel weniger wie ein M365 btw hab > ich irgendwo ein Bild gesehen, was in einem M365 E3 zb enthalten ist,…

            Ich würde ja gern „richtig“ vergleichen, nur der Use-Case ist meinem KMU *ist* H+B. Mittlerweile muss ich aber den genannten „Scania 40T“ mieten, statt den Trabbi zu kaufen. Und ja, ich bin gerade gezwungen mit genau darüber einen Kopf zu machen – insofern wüsste ich nicht, was ich da falsch verglichen habe, schließlich hat sich MS entschieden mich in Office 365 reinzupressen – egal ob ich die Funktionen haben will oder nicht.
            Alles was nicht Cloud ist, ist ja quasi schon abgekündigt – sieht man ja auch daran, das O2019 nur bis 2023 Support hat.

          • Zocker sagt:

            Office 2019 hat Support bis 2025, Office 2022 wahrscheinlich bis 2026. Trotzdem ist es natürlich korrekt, dass MS alles was nicht im Abo und der Cloud ist, zumindest möglichst unattraktiv macht.

  2. Karl Wester-Ebbinghaus (@tweet_alqamar) sagt:

    Nutzungsumfang einfacher dargestellt (arbeitet nun bei MSFT) von Aaron
    https://m365maps.com/

    Die einzig Richtigen Infos zu Lizenzen und Nutzungsrechten stehen ausschließlich hier. Alles andere kann falsch sein, auch Microsoft PDFs. Schon bitter erfahren.

    Bitte immer das jeweilige Lizenzprogramm auswählen und das Kaufdatum der Lizenz.
    https://www.microsoft.com/de-de/licensing/product-licensing/products.aspx

    Goldene Regel: Wenn es dort nicht steht, gibt es das nicht. Ich habe neulich auf Computerbase schon wieder soviel Schmarrn gelesen zu Downgrade Rechten von Windows Server die man nur mit SA hätte.

  3. Phadda sagt:

    Ganz nette Idee für 90% aller M365 Kunden? Ich würde mal sagen, das die größten Lizenznehmer von M365, solch eine Darstellung gar nicht benötigen, weil
    a) Der Leistungsumfang mit einem Enterprise Agreement anders/größer ist wie das was in der Grafik zu sehen ist (ist bei uns sicherlich so)
    b) Die Preise auch anders sind, da zahlt keiner UVP bei einer großen Menge
    c) Es immer Leistungen bei MS inkludiert sind wie Customer Success Manager, OnBoardings, Workshops, zu jedem einzelnen Produkt etc

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