Windows 11: Microsoft erzwingt Edge-Browser in Protokollen

Windows[English]Als hätte es nie Kartellverfahren gegen Microsoft gegeben, dehnt Redmond bei Windows 11 die Grenzen, was das Ausbremsen des Browser-Mitbewerbs betrifft, aktuell massiv aus. Microsoft Windows 11 scheint ab Build 22494 zu verhindern, dass Links, die mit dem Microsoft Edge-Browser verknüpft sind, von Anwendungen von Drittanbietern verwaltet werden. Das ist eine Änderung, die ein Entwickler als wettbewerbswidrig bezeichnet. Es wird Zeit, dass die EU-Wettbewerbskommissarin Microsoft mal wieder richtig eins zwischen die Hörner gibt, dass es nur so funkt. Hier ein kurzer Blick auf den Sachverhalt.


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Die Älteren unter den Blog-Lesern erinnern sich noch an den Browserkrieg, in dem Microsoft den Internet Explorer gegen andere Browser wie Firefox etc. durchsetzen wollte. Das Ende vom Lied war der Browserauswahlbildschirm – und eine vergessene Auswahl hat Microsoft schon mal richtig Geld gekostet (siehe Autsch! Microsoft darf 561 Mio Euro Strafe zahlen). Schnee von gestern, denn die EU-Auflagen an den Browserauswahlbildschirm sind inzwischen längst ausgelaufen. Und da in Redmond das Gedächtnis einer Eintagsfliege bevorzugt wird, dreht man jetzt wieder an der Schraube und testet, was geht.

Browserumleitung unmöglich

Standardmäßig werden http– oder https-Links unter Windows im für dieses Protokoll zugewiesenen Standardanwendung geöffnet. Das kann der Firefox oder der Google Chrome, aber auch der Microsoft Edge sein. Bereits im  Jahr 2017 erstellte Daniel Aleksandersen eine kostenlose Hilfsanwendung namens EdgeDeflector. Die Beschreibung der Hilfsanwendung:

EdgeDeflector ist eine kleine Hilfsanwendung, die URIs abfängt, die das Öffnen von Weblinks in Microsoft Edge erzwingen, und sie auf den Standard-Webbrowser des Systems umleitet. So können Sie Windows-Funktionen wie den Cortana-Assistenten und integrierte Hilfe-Links mit dem Browser Ihrer Wahl nutzen, anstatt zum Microsoft Edge gezwungen zu sein. Mit EdgeDeflector steht es Ihnen frei, Firefox, Google Chrome oder Ihren Lieblings-Webbrowser zu verwenden!

Aleksandersen hatte den EdgeDeflector geschrieben, um Microsofts Ansatz auszubremsen, angeklickte Links immer im Edge zu öffnen. Denn Microsoft hat das microsoft-edge: URI-Schema definiert. Durch das Voranstellen bestimmter Links als microsoft-edge:https://example.com anstelle von https://example.com kann Windows angewiesen werden, Edge zum Rendern von example.com anstelle des Standardbrowsers des Systems zu verwenden.

Daniel Aleksandersen hat The Register auf den Sachverhalt hingewiesen, die diesen dann in diesem Artikel aufgegriffen haben. Microsoft wendet das microsoft-edge://-Protokoll auf Windows 10-Dienste wie Nachrichten und Interessen, Widgets in Windows 11, verschiedene Hilfelinks in der Einstellungs-App, Suchlinks aus dem Startmenü, Cortana-Links und Links, die von gekoppelten Android-Geräten gesendet werden, an. Klicken Nutzer auf diese Links klicken, wird normalerweise Edge geöffnet, unabhängig von der Standard-Browsereinstellung.

Mit dem EdgeDeflector kann die Protokollzuordnung des microsoft-edge://-Protokolls abfangen und die betroffenen Links im Standardbrowser des Benutzers wie normale https://-Links öffneen. Auf diese Weise können die Benutzer Links auf den Browser ihrer Wahl lenken. Brave und Firefox haben kürzlich ihren eigenen Code zum Abfangen des microsoft-edge:// URI-Schemas implementiert, um Microsofts Bemühungen entgegenzuwirken, microsoft-edge://-Links in seinen Edge-Browser zu zwingen.

Seit Windows 11 Build 22494 lässt sich der EdgeDeflector aber nicht mehr verwenden, das Tool funktioniert gemäß diesem Post schlicht nicht mehr. Hinzu kommt, dass Microsoft dem Benutzer Steine in den Weg legt, den Standardbrowser in Windows 11 von Edge zu einem anderen Programm zu ändern. Das lässt sich in den Systemeinstellungen müssen unter Apps > Standard-Apps noch anpassen, ist aber aufwändig. In einer E-Mail an The Register sagte Aleksandersen, die Änderung betreffe sowohl Brave als auch Firefox.

Kein anderes Programm als Microsoft Edge kann das Protokoll verarbeiten. Ich habe Brave (stabile Version) und eine Version von Firefox mit dem Patch zum Hinzufügen des Protokolls getestet. Sie dürfen es auch nicht unterstützen.

Microsoft hat EdgeDeflector nicht speziell blockiert. Windows umgeht lediglich das normale Protokollverarbeitungssystem in Windows und verwendet immer Edge für dieses spezielle Protokoll.

Laut Aleksandersen erlaubt der neueste Windows 11-Build nur dem Edge-Browser, das microsoft-edge://-Protokoll zu verarbeiten. Donnerstag schrieb er in einem Blogbeitrag:

Keine Anwendungen von Drittanbietern dürfen das Protokoll verarbeiten. Sie können die Standardprotokollzuordnung nicht durch Änderungen an der Registrierung, Anpassungen von OEM-Partnern, Modifikationen des Microsoft Edge-Pakets, Eingriffe in OpenWith.exe oder andere hakelige Workarounds ändern.

Aleksandersen gibt an, dass Windows die Verwendung von Edge auch dann erzwingt, wenn Sie den Browser es löschen. Es wird ein leeres UWP-Fenster geöffnet und eine Fehlermeldung angezeigt, anstatt auf den Standardbrowser zurückzugreifen. Die Änderung von Windows bedeutet, dass EdgeDeflector keine weiteren Updates mehr erhält, bis dieses Verhalten rückgängig gemacht wird, so Aleksandersen. Dazu sagt er;


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Das sind nicht mehr die Aktionen eines aufmerksamen Unternehmens, das sich um sein Produkt kümmert. Microsoft ist kein guter Verwalter des Windows-Betriebssystems. Sie stellen Werbung, Bundleware und Service-Abonnements über die Produktivität ihrer Nutzer.

Ich glaube, Microsoft hat eindeutig keine Angst [mehr] vor den Kartellbehörden. Sie errichten mehr Barrieren und sind jetzt aggressiver als in der Vergangenheit, als sie mit Kartellstrafen belegt wurden (z. B. Entfernung der Standard-Browsereinstellungen aus den Windows-Einstellungen, Erschwerung der programmgesteuerten Änderung des Standardbrowsers, Aufforderung an den Benutzer, nach jeder Systemaktualisierung Edge auszuwählen, Ausblenden/Entfernen anderer Browser aus der Taskleiste). Darüber hinaus verwenden sie diese schrecklichen microsoft-edge://-Links an sehr prominenten Stellen im Betriebssystem, um die Standard-Browser-Einstellung vollständig zu umgehen.

Ein klar wettbewerbswidriges Verhalten. Aleksandersen rät denjenigen, die sich gegen die Änderung wehren, sich an ihre lokale Kartellbehörde zu wenden oder auf Linux umzusteigen.

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30 Antworten zu Windows 11: Microsoft erzwingt Edge-Browser in Protokollen

  1. janil sagt:

    Hat mich irgendwie überrascht, das es so lange gedauert hat. Habe, ehrlich gesagt, früher damit gerechnet, allerdings nicht in dieser Dreistigkeit, überhaupt keinen anderen Browser mehr zu zulassen. Insofern macht es schon "Spaß", das Ganze von Win 10 oder Manjaro zu beobachten.
    Rechne aber auch mit einem heftigen Klatsch der Kartellbehörden Richtung MS.

    • mw sagt:

      Mit dem Klatsch rechnet Microsoft sicher auch. Allerdings wurd die Strafe aus der Portokasse bezahlt und bis das z. B. von EuGH entschieden sein wird, vergehen viele Jahre. Das einzige was wirklich helfen würde, wäre ein komplettes Vertriebsverbot ab sofort innerhalb der EU. Wahrscheinlich ist das aber weder juristisch noch politisch durchzusetzen. Fragt sich halt wer die Hosen an hat. In diesen Falle wohl Microsoft und ein weiterer Grund dieses Unternehmen zu meiden wie die Pest.

      • Martin2108 sagt:

        Welcome beiApple oder Google, die warten shensüchtig auf Folks wie dich; oder willst du dir das krankhafte Linux als Ersatz antun?

        • Wil Ballerstedt sagt:

          Ah, ein Linuxexperte. So ziemlich jeder Arbeitsplatz lässt sich so aufstellen, dass entweder nur Microsoft oder Linux zum Einsatz kommen kann.

          So gerne zwar auch ich mit Microsoft werkle, wenn aber ein System als "krankhaft" bezeichnet werden muss, dann sicher nicht Linux.

        • wolanter sagt:

          oha, det klingt aber arg nach einem/nach etwas der/das sich so richtig auskennt. Mit linux…
          aber sowas von vollröchtööch.
          selig die voll ahnungslosen.

          :-P

        • Friedel sagt:

          Ich bin vor einem halben Jahr komplett auf Linux (Mint) umgestiegen und frag mich, warum ich Microsoft nicht schon viel früher die kalte Schulter gezeigt hab. Linux ist stabil und schnell, die Softwareauswahl ist riesig. Mit dem Kompatibilitätslayer "Wine" lässt sich selbst ein Microsoft Office problemlos verwenden, falls sich das jemand antun will.

          Für mich ist Windows im Vergleich zu Linux ein durchseuchtes Spamware-Produkt, das noch nicht mal seine Druckspoolerprobleme geregelt bekommt. Man legt in Redmond wohl mehr Wert auf das Ausspionieren der eigenen Nutzer als auf Fehlerbereinigung. Das dürfen sie gerne machen, aber eben nicht mehr mit mir.

    • 1ST1 sagt:

      Schlimme Sache das, ja, aber Ihre Aussage "überhaupt keinen anderen Browser mehr zu zulassen" stimmt nicht. Für Seiten ohne "microsoft-edge:" vor dem http(s) Link verhält es sich ja noch normal. Hier muss dennoch wirklich das Kartellamt aktiv werden.

      Das ist auf jeden Fall noch ein Grund, erstmal nicht auf Windows 11 scharf zu sein.

  2. Windows 11 ist ein Unfall. sagt:

    Die Entwicklung des Edge hat wohl Unsummen verschlungen und trotzdem ist er der schlechteste und unbeliebteste Browser aller Zeiten. Bei der Gewinnung von Marktanteilen kommt man nicht voran.
    Microsoft muss in hellster Panik sein, oder zumindest ein paar Pfeifen-Köpfe dort.
    Ich sehe die Ursache in diesen beiden Gründen.

    • 1ST1 sagt:

      Also so schlecht ist der Anteil vom Chromium-Edge bei den Usern garnicht mal, Firefox hat er auf jeden Fall mindestens eingeholt, auch Safari ist nicht weit. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157944/umfrage/marktanteile-der-browser-bei-der-internetnutzung-weltweit-seit-2009/ Ist natürlich für einen Riesen wie Micrsoft trotzdem ein schlechtes Ergebnis. Aber in den Statistiken sind auch Android und iOS Geräte mit drin, und da hat kein Browser auf dem PC einen Hauch einer Chance gegen Chrome.

    • Wil Ballerstedt sagt:

      Die Verbreitung des Edge lässt nicht auf seine Qualität schließen. 95 % aller User nehmen den Browser, den sie, heute, vom Handy her kennen. Denen geht es weder um Datenschutz noch Codesicherheit. Er muss einfach nur laufen. Faulheit siegt. Der IE war nur eine Katastrophe.

      Microsoft ist sicher nicht in "hellster Panik". Vielleicht wegen Kiels Open Source Vorstoß genervt. Warten wir mal ab. Google wirbt mit den gleichen Features für sein Chrome Book, die auch Windows mitbringt. Vielleicht sehen wir bald einen Spot zum Edge, mit dem auf Kernstärken, wie beim Chrome, hingewiesen wird. Das Windows SE Book ist in Arbeit. Da wird noch was kommen.

      • Windows 11 ist ein Unfall. sagt:

        Weil Microsoft betreffend die niedrigen Nutzerzahlen des Edge nicht in hellster Panik ist, wurde jetzt sogar die Möglichkeit getötet, den Edge zu umgehen.
        Merkst Du was?

        • Bernd Bachmann sagt:

          Bei aller Nicht-Liebe zu Microsoft, die sich auch bei mir in den letzten Jahren eingestellt hat: Ist das nicht etwas übertrieben? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auf meinem privaten Win10-Rechner den Edge noch nie zu Gesicht bekommen habe.
          Okay, mag in Win11 anders sein, aber davon bleibe ich ja hoffentlich die nächsten vier Jahre noch verschont. Und bis dahin ist aus dem Linux-Guest vielleicht schon längst ein Linux-Host geworden.

        • Windows 10 ist ein Unfall. sagt:

          Bei mir auch so. Ich habe Edge aufgezwungen bekommen.

        • GPBurth sagt:

          Es gibt auch legitime Gründe für diesen Schritt: so ist dann wenigstens sichergestellt, dass beispielsweise eine Hilfe-Seite auch funktioniert wie sie soll, ohne von Änderungen von Drittanbietern "zerschossen" zu werden.
          Du kannst davon ausgehen, dass in solchen Fällen der Nutzer sauer auf Microsoft ist und nicht auf den Admin, der "hilfreich" die Umleitung installiert hat – oder wenn sie es selber waren haben sie es längst vergessen und erinnern sich nicht mehr daran.
          Früher hätte es für solche Fälle ein Spezialprogramm gegeben (erinnert sich noch jemand an hh.exe und Vorgänger?) – da hat auch niemand erwartet, dass das mit einem beliebigen anderen Programm problemlos funktioniert.

          Ob man diesen Grund als ausreichend ansieht ist natürlich ein anderes Thema…

    • Windows 10 ist ein Unfall. sagt:

      Ja ist bei mir auch so. Komme nicht um Edge herum.

  3. Bernd Bachmann sagt:

    Grundsätzlich finde ich dieses microsoft-edge-Protokoll sehr nützlich. Bei uns im Betrieb gibt es nämlich so einiges, was nur im Edge läuft — z.B. alles, was über die SSO-Infrastruktur geht. So kann ich dann trotzdem den Firefox als Standardbrowser verwenden und nur den Bookmarks, für die es zwingend den Edge braucht, ein "microsoft-edge:" voranstellen, und alles funktioniert.

    Streiten kann man allenfalls darüber, ob es gerechtfertigt ist, dass MS anscheinend im Betriebssystem selbst Links als "microsoft-edge:" aufruft. Wäre ich der Betriebssystem-Hersteller, würde ich argumentieren, dass ich nur so gewährleisten kann, dass die entsprechende Funktion korrekt läuft. Denn es ist ja leider (immer noch oder nicht mehr?) nicht so, dass jeder Browser alle Webseiten so anzeigt, dass sie funktionieren.

    • Wil Ballerstedt sagt:

      Das ME-Protokoll kann nützlich sein, wie es möchte. Es ist die Wahlfreiheit. Dieses Thema ist wieder so ein Punkt, an dem irgendwelche BWLer, frei aller Menschenkenntnisse, den Edge puschen wollen.

      Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein bis, entweder Microsoft einen Rückzieher macht oder andere Work Arrounds erstellen, um das zu umgehen. Ach, Microsoft …

      • wolanter sagt:

        "(BWLa), (nur) frei aller Menschenkenntnisse?!"

        Das wäre ja durchaus fast noch als erträglich bezeichenbar.
        Frei jeglicher Lebensrealität – trifft es schon etwas genauer…
        :-D

  4. Andy sagt:

    Ich plädiere für eine Strafe in der Höhe von 20 Milliarden Dollar.

  5. DavidXanatos sagt:

    Also MMN kann man MSFT schon zustehen ein eigenes Protokoll für Edge zu haben.
    Aber was auf gar keinen Fall geht ist Maßnahmen zu implementieren um gegen den erklärten Nutzerwillen eine explizit erwünschte Umleitung dieses Protokolls zu verhindern.
    Das ist einfach Computer Sabotage, mein Computer soll genau das machen was ich von ihm will, jeder Software Autor der das zu verhindern versucht sabotiert meinen Computer, basta!

    • Hobbyadmin sagt:

      Demnächst wieder:

      > Best viewed with Netscape Navigator 3.04

      Und "google-chrome:" und "mozilla-firefox:" und "lynx:" und sonstige Protokolle, das wird ein Spass.

    • GPBurth sagt:

      schau Dir nur mal die ganzen Beiträge in Userforen an, in denen die Leute über Microsoft schimpfen, dass die kein anständiges Produkt hinbekommen – dauernd Abstürze und so. Einige Beiträge weiter unten geben sie dann zu, "Registry Cleaner" und "Optimierer" zu nutzen…

      (Um einen der allseits beliebten Autovergleiche zu bringen: ich kenne jemanden, der in den letzten zehn Jahren oder so *nur* Montagsautos hatte und die immer wieder deshalb ersetzt hat. Inzwischen weiß ich, dass er die Steuerungselektronik "optimiert", um ein paar PS mehr zu haben…)

  6. Windows 11 ist ein Unfall. sagt:

    Bei Deskmodder habe ich das gefunden: https://www.deskmodder.de/blog/2021/11/13/msedgeredirect-als-ersatz-fuer-den-edgedeflector-um-microsoft-edge-links-auf-den-standardbrowser-umzuleiten/

    Vielleicht hilft es.

    Ich habe bei mir dem Edge den Zugang ins Internet gesperrt. Die Edge-Updates laufen separat über edgeupdate.exe o.ä. Die Updates erhalte ich also trotzdem noch.

    • Günter Born sagt:

      Ich hatte es gesehen – aber wieviele Tools wollen wir uns eigentlich noch auf's System zerren, um die kaputten Windows-Funktionen irgendwie hinzubiegen?

      PS: Nein, ich habe mir nicht die Mühe gemacht, den EdgeDeflektor zu ziehen und mal auf DLL-Hijacking-Schwachstellen zu prüfen. Da dräut die nächste Sicherheitskatastrophe.

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