USB-C als einheitlicher Ladekabel-Standard kann in Europa kommen

[English]Der USB-C-Standard als verpflichtend für Ladekabel bei Mobilgeräten in Europa hat die nächste Hürde genommen und kann wohl bald kommen. Der Ausschuss für den Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) des EU-Parlaments hat die Tage der entsprechenden Beschlussvorlage zugestimmt. Nun muss nur noch die Zustimmung der EU-Mitgliedsstaaten erfolgen, damit das Ganze dann (möglicherweise ab Sommer) als verpflichtend gilt. Apple könnte dann als größter Verlierer aus dieser Geschichte hervorgehen.


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Eine lange Geschichte

Die europäische Union bzw. die EU-Kommission arbeitet ja bereits sehr lange daran, den Wildwuchs an Ladekabeln für Smartphones und Mobilgeräte zu begrenzen und die Hersteller auf eine Universallösung einzuschwören. Ich habe mal hier im Blog nachgeschaut, 2013 hatte ich den Blog-Beitrag Einheitliche EU-Ladeschnittstelle für Smartphones & Tablets zum Thema. Bereits 2011 gab es eine freiwillige Selbstverpflichtung der Hersteller und Importeure von Smartphones, für eine einheitliche Ladeschnittstelle für Kabel.

Micro-USB-Schnittstelle Smartphone

Das betreffende Memorandum of Understanding wurde, nach Druck der EU, sogar bereits 2009 durch Hersteller wie Apple, Samsung und Nokia unterzeichnet. So richtig zündete das Ganze aber nicht – im April 2013 hatte ich erwähnt, dass die Smartphone-Hersteller wollen die freiwillige Selbstverpflichtung für eine einheitliche Ladeschnittstelle nicht verlängern wollen (siehe Sauerei! Smartphone-Hersteller torpedieren einheitliche Ladeschnittstelle). 2014 gab das EU-Parlament dann "grünes Licht" für eine einheitliche Ladeschnittstelle. Der damalige Beschluss des Parlaments: Ab 2017 muss die Ladeschnittstelle diverser Mobilgeräte einheitlich sein, wobei die EU-Richtlinie keine technischen Vorgaben macht, wie diese Schnittstelle auszusehen hat. Nur Apple briet da seinen eigenen Stiefel, mit Dock- und Lightning-Schnittstelle für viele seiner Geräte.

Nächster Schritt: USB-C wird vorgeschrieben

Im September 2021 zog die EU-Kommission ein ernüchterndes Fazit: Obwohl mit der Industrie jahrelang an einem freiwilligen Ansatz gearbeitet wurde, der in den letzten zehn Jahren zur Reduzierung der Vielzahl von Ladegeräten von 30 auf drei Typen geführt hat, konnte keine vollständige Lösung gefunden werden.

USB-C-Schnittstelle Smartphone
USB-C-Schnittstelle Smartphone, Quelle: Eigene Aufnahme

Gleichzeitig wurde der Vorschlag der EU-Kommission für eine überarbeitete Funkanlagenrichtlinie präsentiert. Dort werden der Ladeanschluss und die Schnellladetechnologie harmonisiert:

  • USB-C (siehe obiges Foto) wird in diesem Vorschlag zum Standardanschluss für alle Smartphones, Tablets, Kameras, Kopfhörer, tragbare Lautsprecher und tragbare Videospielkonsolen erklärt.
  • Darüber hinaus schlägt die Kommission in ihrem Entwurf vor, den Verkauf von Ladegeräten und elektronischen Geräten zu entbündeln.

Ich hatte im Blog-Beitrag EU-Gesetzesvorschlag für einheitliche Ladeschnittstelle bei Elektronikgeräten darüber berichtet. Der Vorschlag der Kommission ging dann als überarbeitete Richtlinie an das Europäischen Parlament, da dieses zustimmen muss. Diese Zustimmung ist wohl erfolgt, wie ich einer Mitteilung vom 21. April 2022 entnehme.

Ausschuss stimmt der Vorlage zu

Am 20. April hat der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz mit 43 Ja-Stimmen (2 Nein-Stimmen) seinen Standpunkt zur überarbeiteten Funkanlagenrichtlinie angenommen. Die neuen Vorschriften sollen dafür sorgen, dass die Verbraucher nicht mehr bei jedem Kauf eines neuen Geräts ein neues Ladegerät und ein neues Kabel benötigen. Vielmehr soll für alle kleinen und mittelgroßen elektronischen Geräte ein einziges Ladegerät und eine standardisiertes Ladekabel verwendet werden können.


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Konkret bedeutet das: Mobiltelefone, Tablets, Digitalkameras, Kopfhörer und Headsets, tragbare Videospielkonsolen und tragbare Lautsprecher, die über ein Kabel aufgeladen werden können, müssten mit einem USB-Typ-C-Anschluss ausgestattet sein, unabhängig vom Hersteller. Ausnahmen würden nur für Geräte gelten, die zu klein sind, um einen USB-Typ-C-Anschluss zu haben, wie Smartwatches, Gesundheits-Tracker und einige Sportgeräte.

Diese Überarbeitung ist Teil der umfassenderen Bemühungen der EU um die Nachhaltigkeit von Produkten, insbesondere von Elektronikgeräten auf dem EU-Markt, und um die Verringerung von Elektroschrott, zu verbessern. Aktuell werden in Europa jährlich eine halbe Milliarde Ladegeräte für tragbare Geräte ausgeliefert, die 11.000 bis 13.000 Tonnen Elektroschrott erzeugen. Eine einheitliches Ladeschnittstelle für Mobiltelefone und andere kleine und mittlere elektronische Geräte würde Verbrauchern und Umwelt helfen und Kosten reduzieren.

Kennzeichnung von Geräte gefordert

Die Abgeordneten fordern außerdem klare Informationen und Kennzeichnungen auf neuen Geräten über die Aufladeoptionen sowie darüber, ob ein Produkt ein Ladegerät enthält. Angesichts der zunehmenden Nutzung des kabellosen Ladens fordern die Abgeordneten, dass die Europäische Kommission bis Ende 2026 eine Strategie vorlegt, die ein Mindestmaß an Interoperabilität für alle neuen Ladelösungen (Interoperabilität von drahtlosen Ladetechnologien) vorsieht.

Ziel ist es, eine neue Fragmentierung des Marktes zu vermeiden, die Umweltverschmutzung weiter zu reduzieren, die Bequemlichkeit der Verbraucher zu gewährleisten und sogenannte "Lock-in"-Effekte zu vermeiden, die durch proprietäre Ladelösungen entstehen.

Wie geht es weiter

Das externe Netzteil für die Ladeschnittstelle soll mit einer Öko-Design-Richtlinie vereinheitlicht werden (siehe auch diesen heise-Beitrag). Im Hinblick auf die Umsetzung der oben angesprochenen USB-C-Schnittstelle muss jetzt das Europa-Parlament der Verordnung zustimmen. Das ist für Mai 2022 vorgesehen. Sobald das EU-Parlament die gebilligt hat, können Gespräche mit den Regierungen der EU-Mitgliedsländer über die endgültige Form der Gesetzgebung erfolgen. Das könnte noch einige Monate dauern – grob könnte man Sommer 2024 avisieren.

Ist das Ganze dann als Gesetz oder Verordnung verabschiedet, soll eine Übergangszeit von 24 Monaten ab dem Datum der Annahme gelten, um der Industrie ausreichend Zeit zur Anpassung vor dem Inkrafttreten zu gewähren. Es ist also ein dickes Brett, welches die EU dort bohrt, und was man so hört, hat die Industrie (ich denke vor allem Apple) da im Vorfeld hinter den Kulissen versucht Einfluss zu nehmen. Ich denke aber, es wir da Zeit, dass Nägel mit Köpfen gemacht werden und die USB-C-Schnittstelle – deren Buchse unidirektional fungiert – verpflichtend vorgeschrieben wird.

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22 Antworten zu USB-C als einheitlicher Ladekabel-Standard kann in Europa kommen

  1. Bernd Bachmann sagt:

    Sehr vernünftig; hätte schon 10 Jahre früher kommen können.

    Ich vermisse nur Laptops auf der Geräteliste; ich habe im Lauf meines Lebens bestimmt 10 – 15 Laptop-Ladegeräte weggeworfen und neu gekauft, weil das alte Ladegerät nicht mit dem neuen Laptop zu verwenden war.

    Und: Greifen tut die Vorgabe natürlich nur, wenn neue Geräte dann auch wirklich ohne Ladegerät angeboten werden. Bin da skeptisch, denn das hätte bisher schon so sein können. War es aber nicht — weswegen bei mir sicher 5 Micro-USB-Ladegeräte, teilweise noch mit einem ganzen Sortiment von Netzkabeln für verschiedene Länder, unbenutzt direkt in den Elektroschrott gegangen sind.

    Nun sollten noch Li-Ion-Akkus standardisiert werden, wie das bei normalen Batterien ja auch der Fall ist. Ich fürchte nur, da ist der Zug abgefahren.

    • Rapunzel sagt:

      OT-Frage: Warum kauft man so viele neue Laptops?

      Habe in den letzten 18 Jahren exakt zwei Thinkpads mit zugehöriger Dockingstation für ext. Monitor(e), Tastatur, Maus gekauft.

      2004 ein T42, 2 GB RAM, erst XP dann Win7, aktuell eingemottet, 2018 BIOS Batterie getauscht, sonst keinerlei Probleme.

      2012 T430, 16 GB RAM, auch damals gab es schon USB3, Gigabit LAN, irgendwann HDD ersetzt durch SSD und inzw. zweite SSD im DVD-Tray, das Gerät wird auch noch mit Win11 laufen, wenn man das wollte.

      • Günter Born sagt:

        Es geht nicht um einen einzelnen Privatnutzer, sondern um die Summe. In Firmen werden Leasing-Geräte oft nach 3 Jahren abgelöst – und auch bei Kaufgeräten gibt es Abschreibungszeiten, nach denen neue Geräte gekauft werden.

        Bei Otto-Normalverbraucher ist doch auch oft die Haltung: Ooch, der Aldi, Lidl etc. hat gerade ein Angebot, die alte Möhre ist schon langsam und hat nur Windows 10 – aber das neue Teil kommt mit Windows 11 – hole ich mir …

        • Bernard sagt:

          Es ist schon traurig, dass jedes neue Betriebssystem mehr Bloatware als Betriebssystem ist.

          Gefühlt hat sich da in 17 Jahren nichts mehr getan – der schnelle Prozessor wird durch Windows wieder lahm gemacht.

          Nur die SSD hat es kaschieren können.

        • Bernd Bachmann sagt:

          Genau, müssten in den letzten 25 Jahren 6 – 8 Firmenlaptops, natürlich bei jedem Wechsel wieder von einem anderen Hersteller, mit jeweils 2-3 Netzteilen gewesen sein. Allein bei meinem Arbeitgeber dürften jährlich mindestens 10'000 Ladegeräte und/oder Dockingststions entsorgt werden.
          Privat habe ich bisher erst einen Laptop gekauft, im Jahr 2008, den ich immer noch nutze.

    • Frank Günthör sagt:

      Nein, vor 10 Jahr nicht – denn da hatten wir nur den gruseligen Micro-USB-Stecker: Nicht verdrehsicher und nur für 10 Watt spezifiziert. Insofern ist erst jetzt mit USB-C ein guter Zeitpunkt, damals wäre es ein Unglück gewesen.

  2. mvo sagt:

    @Bernd Bachmann:
    Es gibt Universal Netzteile für Notebooks und man kann auch den Stecker tauschen (lassen). Die meisten Notebooks verwenden Netzteile der selben Leistung. Wegschmeißen muss man also nichts. Da auch moderne Notebooks ein Netzteil mit einer Leistung von rund 65 Watt (teilweise auch deutlich mehr) erfordern, müsste ein USB-C Netzteil bei 5 Volt Spannung eine Stromstärke von rund 13 Ampere leisten. Die Standard USB Netzteile zum Aufladen eines Smartphones bieten idR. nur 1 Ampere. Da wird es schon wieder schwierig mit "ein Netzteil für alles". Smartphones mit klobigen 15 Ampere Netzteilen aufzuladen, die deutlich größer und schwerer als das Smarthone selbst sind, dürfte nicht nur höchst unkomfortabel sein, auch der Wirkungsgrad wäre alles andere als effizient.
    PS: Selbstverständlich werden viele Smartphones zwischenzeitlich ohne USB Netzteil angeboten. Apple legt seit 2020 keine Ladegeräte mehr in die Boxen neuer iPhones, Samsung ist 2021 – ein halbes Jahr nach Apple – nachgezogen und etliche Anbieter sind dem gefolgt.

    • Torsten sagt:

      > Die meisten Notebooks verwenden Netzteile der selben Leistung. Wegschmeißen muss man also nichts.

      Die Leistung mag ähnlich bzw. ausreichend sein, aber es gibt da noch viele unterschiedliche Spannungen 12V, 15V, 16V, 19V, 19,5V, 24V u.ä. mit verschiedenen Stromstärken (Ampere).

      • mvo sagt:

        Die allermeisten Notebooks laufen mit 19 Volt. 12V, 15V, 16V, 24V? Welche sollen das sein? Mehr Ampere geht zudem immer, weniger manchmal. Mit einem 19 Volt, 3,42 Ampere Netzteil lässt sich der Großteile der handelsüblichen Notebooks betreiben. Und ansonsten, wie gesagt: Universalnetzteile mit variablem Stecker und einstellbarer Spannung.

    • DFischer sagt:

      USB kann unter Verwendung des C-Steckers bis zu 100W übertragen, nennt sich "Power Delivery" und wurde bereits 2016 als mögliche Option festgelegt: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm

      Mittlerweile gibt es noch mehr PD-Profile, die mit bis zu 48V arbeiten und so 240W übertragen können. Das reicht dann schon für sehr leistungsstarke Gaming- oder Workstation-Laptops.

      Apple hat damals kurioserweise einen Großteil der Geräte auf USB-C/Thunderbolt 3 umgestellt, nur das iPhone bis heute nicht. Das ist ein Unding und reine Geldschneiderei, um weiter an Lizenzgebühren am Zubehörmarkt abzukassieren.

      • mvo sagt:

        Dass USB unter Verwendung des C-Steckers bis zu 100W übertragen kann, steht außer Frage. Aber ist ein Netzteil, dass das kann, als Universallösung für alle USB-C Geräte geeignet. Ich würde sagen: Nein.

    • Bernd Bachmann sagt:

      Im Prinzip hast Du recht. Ich habe es aber bisher noch nicht erlebt, dass ein Unternehmen tatsächlich markenunabhängige Netzteile kauft oder die umrüstet. Da gibt's dann einfach einen Vertrag mit Hersteller x über 50'000 Laptops in den nächsten 5 Jahren, und denen liegen halt 100'000 Netzteile eben dieses Herstellers bei, und gut ist. Und die alten landen kistenweise im Müll.

      Und mein vor einem Jahr gekauftes iPhone hatte auch noch ein Ladegerät dabei.

  3. enrgy sagt:

    in unserem 2-personen haushalt existieren sage und schreibe 7 (!!) laptops. 3 davon in betrieb, der rest quasi alt&schrott.

    zum glück mußte ich nur wenige der geräte selbst kaufen, die meisten sind ausgemusterte firmengeräte gewesen, nach dem motto "aus 3 mach 1". da kann man dann auch mal 20eu in ein neues netzteil investieren, wenn es kabelbruch gibt.
    meine erfahrung: selbst beim gleichen hersteller sind die ladestecker der netzteile spätestens bei der übernächsten generation wieder anders. kenne das so von dell und hp.

    schlimm finde ich dagegen die berge an kaltgerätekabeln, die sich in jeder it-abteilung im laufe der jahrzehnte ansammeln und immer mehr werden, da ja bei jedem neuen monitor etc. so ein kabel dabei ist.
    oft wird auf tausch vor ort verzichtet, weil der kollege alle kabel in mühevoller kleinarbeit zum zopf geflochten hat und man deshalb nur schnell das gerät wechselt.
    da würde ich mir von herstellerseite eine vergünstigte kaufoption ohne jegliche kabel wünschen.

    • Deepsys sagt:

      >da würde ich mir von herstellerseite eine vergünstigte kaufoption ohne jegliche kabel wünschen.

      Ja das wäre schön!
      Wir hatten mal PoE (!!!) Kameras die alle mit 12v Netzteil incl. 4 Adaptern gekommen sind. Brauchten wir aber nie, da ja PoE!

  4. Nawer sagt:

    Warum stellt ihr eure ausrangierten Laptops und Netzteile nicht bei eBay oder Kleinanzeigen ein? Gegen nachhaltige Verwendungszweck durch Aufkäufer spricht doch nichts…
    Besser als den Kram als Elektromüll zu entsorgen.

    • Bernard sagt:

      Gebrauchte Elektrogeräte bei eBay waren bei mir fast immer ein Reinfall, so dass ich die Finger davon lasse.

    • JG sagt:

      @Nawer
      "Besser als den Kram als Elektromüll zu entsorgen."

      Es scheint selbst dafür einen Markt zu geben. Bei Ebay werden sogar ausgeschlachtete Notebooks verkauft in denen eigentlich so gut wie nichts mehr dran ist. Außer kaputte Teile und billig sind diese auch nicht.

    • Micha sagt:

      Habe in meinem leben schon mehre Sachen bei ebay und ebay Kleinanzeigen gekauft. Meistens haben die der Beschreibung entsprochen.

      Nur 1x war etwas defekt das funktionieren sollte. Nach einem E-Mail Kontakt mit dem Verkäufer gab es eine Einigung. Ich glaube das war eine Grafikkarte.

      Wie beschrieben waren:
      eine AMD Radeon HD 7770 als Ersatz um Bild zu bekommen wenn mal eine Karte ausfällt.
      Eine AMD Radeon RX480 für meinen Zweit PC.
      Eine ATI Radeon HD3850 AGP.
      Eine Multifunktionstaschenlampe.
      einen als defekt verkauften Brother MFC 215C. Bei dem wurde das Motherboard ausgebaut um einen anderen zu reparieren.

  5. nook sagt:

    GB: "…Nun muss nur noch die Zustimmung der EU-Mitgliedsstaaten erfolgen, damit das Ganze dann (möglicherweise ab Sommer) als verpflichtend gilt…"

    Klor, siehe Sommer/Winterzeit Umstellung. Das kriegen wir (EU) schon irgendwie und irgendwann mal hin ;-)

    • DFischer sagt:

      Vermutlich geht der Beschluss ohnehin nicht durch oder Apple als "Verlierer" bekommt wieder eine Sonderbehandlung, Entschädigung oder was auch immer.

      Bei solchen Entscheidungen ist die EU viel zu langsam, denn auch USB-C hat ein Verfallsdatum und wird irgendwann durch eine neue Schnittstelle ersetzt werden müssen.

      Die geplante Abschaffung der Zeitumstellung ist nur ein Stück in diesem Puzzle der Unfähigkeit der EU, realistisch betrachtet wird die Abschaffung nicht in den nächsten 10 Jahren stattfinden.

  6. Micha sagt:

    Das wäre schön. Dann müsste man aber auch eine Mindeststromstärke für die Netzteile definieren.
    Ich hätte nichts dagegen ein Netzteil zu kaufen das die geforderten Spannungen und Stromstärken stabil geregelt liefert. Auch die Restwelligkeit (Ripple) sollte sich an die entsprechenden Spezifikationen halten. Ich kenne die vorgaben nur für PC Netzteile.

    Des weiteren sind viele der USB Netzteile die es z.B. für rund 10€ im Media Saturn Markt gibt von schlechter Qualität. Mein altes Falk Navigationsgerät lädt nur an meinen PC, Samsung Drucker oder dem USB Hub meines Monitors richtig.

    Das Netzteil von Mediamarkt hat eine Ausgangsspannung die je nach Last relativ stark schwankt. Zwischen 4,6V bis 5,3V ist da alles möglich. Das teil ist ein ISY IWC-2000 Netzteil mit 5V 1A Ausgangsleistung. Das Navi benötigt laut Aufschrift 5V 1A.

  7. Dat Bundesferkel sagt:

    Guter Vorstoß… in Zukunft darf sowas aber gerne mal schneller abgewickelt werden. Unsere demokratische "Referenz" ist schon eher eine Technologie-Bremse… und winkt in der Regel Standards dann durch, wenn sie schon überholt sind.

    Eindeutige Kennzeichnung… gutes Thema! USB 4.0, viele neue Features, das Kabel unterscheidet sich allerdings nicht wirklich von USB 3.2. Tatsächlich gar nicht.

    Bin auch gespannt, ob man bei der Ladefunktionalität berücksichtigt hat, jedwede Form der Datenübertragung wirksam zu blockieren. Wäre doch schade, wenn beim Laden plötzlich Hintertüren zum Abfluß vertraulicher Daten geöffnet würden.

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