Ein Jahr Windows 11: Was haltet ihr davon?

Windows[English]Windows 11 wurde zwar am 5. Oktober 2021 veröffentlicht – aber die Ankündigung samt erster Insider Preview gab es am 24. Juni 2021 (siehe Ja, Microsoft hat Windows 11 vorgestellt). Man kann also sagen, das Windows 11 nun ein Jahr alt ist. Inzwischen arbeitet Microsoft bereits am Feinschliff von Windows 11 22H2, welches im Herbst 2022 als Upgrade ausgerollt werden dürfte. Bereits vom Start an separierten die harschen Hardware-Anforderungen Microsofts die Anwenderschaft. Daher die Frage, wie ihr Windows 11 jetzt beurteilt.


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Unter der Haube Windows 10

Im Beitrag Windows 11 offiziell freigegeben hatte ich ja bereits im Oktober 2021 ausgeführt, dass keine Eile mit dem Upgrade von Windows 10 auf Windows 11 bestehe. Microsoft gewährt ja bis Ende 2022 ein gratis Upgrade von Windows 10 auf Windows 11.

Interessant ist auch ein Blick auf das, was Windows 11 überhaupt ist. Denn unter der Haube ist dieses Windows 11 schlicht ein Windows 10-Kern. Auf diesen Kern wurden dann o einige Oberflächenelemente aus dem eingestellten Windows 10X übernommen (siehe Stecker gezogen: Ende für Windows 10X …).

Auf die unterschiedlichen Bedienkonzepte (Startmenü Windows 10/Windows 11), die runden Fensterecken etc. möchte ich erst gar nicht abstellen. Einiges ist sicherlich "Gusto" – mancher Nutzer findet es gut, andere können nichts damit anfangen.

Mittelfristig wird sich Windows 11 vom Kern und von der GUI natürlich weiter entwickeln. Sofern Microsoft die eingebrachten Änderungen nicht auf Windows 10 21H1 und höher rückportiert, werden die Versionen auch im Kernel auseinander laufen.

Hardware-Anforderungen als Problem

Allerdings separieren die harschen Hardware-Anforderungen ja die Anwenderschaft (siehe mein Blog-Beitrag Windows 11: Die Hardware-Anforderungen). Viele Systeme sind offiziell nicht für Windows 11 geeignet.

Kurz nach der Freigabe (siehe Windows 11 offiziell freigegeben) hat Microsoft zwar nochmals die Hardware-Anforderungen präzieriert (siehe Windows 11: Microsoft präzisiert Hardwareanforderungen, keine Blockade auf inkompatiblen Geräten), und auch mitgeteilt, dass man die Installation auf nicht kompatiblen Geräten nicht blockieren werde.

Es wurde sogar ein By-Passing-Trick für den Installer verraten (siehe Windows 11: Mindestanforderungen bei Masse der Hardware nicht erfüllt, Microsoft verrät By-Passing-Trick). Aber das ist für den professionellen Einsatz ein Show-Stopper. Kein verantwortlicher Administrator wird sich in einer Firmenumgebung darauf einlassen, dass nicht kompatible Geräte mit Windows 11 ausgestattet werden.

Aktuell ist daher die Situation aus meiner Sicht, dass einfach viele Maschinen Windows 11 nicht mehr erhalten, da nicht kompatibel. Sehe ich mir die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage samt Aussichten an, ist mir nicht klar, ob es in den kommenden drei Jahren genügend Freiraum gibt, dass Leute ihre Systeme durch Windows 11 kompatible Maschinen  ersetzen – an vielen Stellen wird schlicht das Geld dazu fehlen.

Windows 11 21H1: Bugs und Gängelung

Wer umgestiegen ist, wurde durch zahlreiche Bugs, auch bei Updates, genervt. Ich hatte hier im Blog ja einige Probleme beim Release und in späteren Builds angesprochen (siehe Linkliste am Artikelende).

Einige Nutzer sind dann zu Windows 10 zurück gegangen – wer mit Windows 10 unterwegs ist, bekommt bis zum 14. Oktober 2025 noch Support und Sicherheitsupdates.


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Daher meine Frage in die Runde: Was haltet ihr von Windows 11? Ist das Betriebssystem bereits reif für den praktischen Einsatz? Vor allem interessiert mich, wie das im Unternehmensumfeld gesehen wird.

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105 Antworten zu Ein Jahr Windows 11: Was haltet ihr davon?

  1. McAlex777 sagt:

    Windows11 kommt grundsätzlich optisch ansprechender als Windows10 daher.

    Allerdings überwiegen für mich derzeit folgende Nachteile:
    * spürbar langsameres Desktop-Rendern (hat Microsoft bereits bestätigt).

    * Umständlicheres Kontextmenü wenn man erweiterte Optionen benötigt. Kann man Umstellen, aber – das Klassische Menü passt optisch nicht mehr ansprechend.

    * Windows11 Datenschutz-Einstellungen, und auch die Einstellungen zu Hintergrund-Applikationen. Solche Optionen anzubieten, und dem Anwender "optionen" Vorzugaugeln ist perfides Unterlaufen der DSGVO, in der das Einfachheits-Prinzip vorgeschrieben ist.

    https://www.youtube.com/watch?v=pUXFJ-dVbnY

  2. Damiel sagt:

    Ich habe Windows 11 für den Einsatz in zwei Schulen evaluiert – sowohl im AD als auch mit AAD domain joined clients. Dabei habe ich so viele Ungereimtheiten und Probleme gefunden, dass ich den Rollout erst mal zurückgestellt habe:
    https://medium.com/@damiel_gc/not-ready-for-prime-time-a926ad8457c4

  3. Anonymous sagt:

    Nichts.

  4. Windows 11 ist ein Unfall. sagt:

    Das System ist nicht reif für den praktischen Einsatz, weil die Benutzer-Oberfläche schlichtweg unbrauchbar ist. Für "alles" braucht man 1 oder 2 Mausklicks mehr.

    • Michael Uray sagt:

      Ich verstehe dieses wegoptimieren von bereits vorhandenen und funktionierenden Funktionen und Optionen auch nicht.

      Das ist mir auf manchen Webseiten auch schon aufgefallen, dass man jetzt viel mehr Interaktionen durchführen muss um dasselbe zu erreichen.
      k.A. wer sich so etwas einfallen lässt.
      Eine gute Usability interessiert heute anscheinend keinen mehr.

  5. Luzifer sagt:

    kommt mir definitiv nicht aufs System! TPM ist nicht akzeptabel … und tricksen um nen System nutzen zu können? Nein Danke! Ich brauch nen OS keine Wollmilchsau und Gängelungen durch den Hersteller werden nicht akzeptiert. Im Moment tut es Win 10 21H2 noch und wenn das mal nicht mehr vernünftig am laufen zu halten ist … tja dann werden wir sehen was es wird, W11 mit absoluter Sicherheit nicht!

    • Mirco Buck sagt:

      dann mounte es mit Rufus und lass die Vorselektion einfach aus. Problem gelöst.

      Ist aber einfacher über Microsoft herzuziehen und zu meckern.

      • Luzifer sagt:

        wie gesagt ich nutze sicher kein OS bei dem ich tricksen muss um es zu installieren, egal ob per Tweak oder Tool. Und wie MS dazu in Updates steht ist auch fraglich, noch geht es aber wie lange?

        Sorry aber nen OS ist nen OS und kein AIO Wollmilchsau und hat einfach zu funktionieren ohne Gängelung!

        Vielleicht besinnen sie sich ja bei W12 wieder … W11 absolutes NoGo!

        W10 läuft und läuft und läuft! W11 bietet absolut nix was ich vermissen würde. Auf die Verschlimmbesserungen kann ich verzichten. Für den Rest gibt es bessere Tools als MS da bietet.

  6. Anonymous sagt:

    "Ist das Betriebssystem bereits reif für den praktischen Einsatz?"

    Das ist es auf jeden Fall. Inzwischen wurden sämtliche Systeme von Windows 10 auf Windows 11 migriert.

    Es läuft sauber, äußerst stabil und die typischen "Update-Problemchen" eines Windows 10, wo man jedes mal den Update-Client zurücksetzen muß, sind vorbei.

    Richtig ist: Für Mausschubser ist die Bedienung komplexer geworden, da – wie zuvor erwähnt – mehr Klicks getätigt werden müssen. Ärgerlich ist auch, daß das Kontextmenü beim Rechtsklick der Maus hinter einem weiteren Menü versteckt ist (nicht jedoch beim Tastatur-Kontext), was darauf schließen läßt, daß Windows 11 primär für Tastatur-Nutzer einzusetzen ist.

    Spracherkennung ist noch genauso mies, wie seinerzeit mit Dragon Dictate unter 386-Prozessoren und 4 MB RAM. Erschreckend, daß es hier keine nennenswerten Fortschritte gibt.

    Ansonsten ist die Integration des Linux- und Android-Subsystems sehr nett, TPM kein Problem (wo bleiben die Aufschreie bei der Genuine Processor ID seit Pentium 3?).

    Es fühlt sich insgesamt schlanker, flotter und moderner als Windows 10 an.

    • Alfred E. Schmidt sagt:

      "und die typischen "Update-Problemchen" eines Windows 10, wo man jedes mal den Update-Client zurücksetzen muß, sind vorbei"

      Das kann ich so nicht unterschreiben! Ich musste schon zwei Systeme per Inplace-Upgrade retten, weil die typischen Rettungsversuche fehlgeschlagen sind.

      • Micha sagt:

        Das Mai Update KB5013943 ist mit "Updatefehler 0x800f0988" Fehlgeschlagen.

        Die Systemreparaturoptionen habe ich alle ausgeführt.
        Windows hat keine Integritätsverletzungen gefunden.

        DISM.exe /Online /Cleanup-image /Restorehealth
        SFC /scannow
        dism.exe /online /cleanup-image /resetbase

        Löschen des Ordners Softwaredistribution löste das Problem auch nicht.

        Mit einem Inplace Upgrade konnte ich dann letztendlich das Update erfolgreich installieren.

  7. Mathias sagt:

    Moin,
    wie immer abwarten…
    Vista = über
    Win 7 = OK
    Win 8 = über
    Win 10 = OK
    Win 11 = über
    Win ? = mal sehen..

    Gruß
    Mathias

  8. Remo sagt:

    Bei mir läuft Windows 11 in einer VM. Ich habe es lediglich installiert, um mit Visual Studio arbeiten zu können. Und das läuft, also für mich alles gut.
    Als Hauptsystem lief bis vor etwa über einem Jahr Windows 10. Da mir das damalige 'immer wieder' reparieren nach den Patchdays langsam reichte, habe ich einen Wechsel vollzogen.
    Als Basis System für meine Musik Recording Sachen nutze ich nun .. darf man das sagen ? .. Linux in der Ausprägung 'Ubuntu Studio'. Natürlich ging das auch nicht so simpel mit draufbügeln und weiter machen. Da war schon einiges an Gefrickel und Geduld notwendig. Aber nun passt es.
    Trotzdem halte ich mich stets auf dem Laufenden, was mit Windows geschieht.
    Auch als Rentner hat die Neugier nicht nachgelassen ;-)

  9. Umsteiger sagt:

    Windows 10 fand ich gerade noch in Ordnung.
    Windows 11 wurde dann für mich unzumutbar.
    Mittlerweile bin ich fast komplett auf Linux umgestiegen (auch wenn ich das ein oder andere Windows-Programm noch sehr vermisse).

    • Bolko sagt:

      Welche Linux-Distribution benutzt du am liebsten?

      • McAlex777 sagt:

        Ich persönlich bin ein Freund von Debian: auch auf dem Desktop. Hohe Stabilität, hohe Out-Of-Box-Datenschutz und Ausgereiftheit überwiegen für mich neuesten Features.

        Aber nach wie vor fehlts "für mich" unter GNU/Linux an ausgereiften Desktop-Applikationen für PowerUser die nicht Entwickeln. Ebenfalls ist die Game-Situation für Tripe-A Games schwierig. Auch gibts Einschränkungen: z.B. Out-Of-Box GPU-Support Webbrowser, so das VideoStreams via CPU gerendert werden.

        Darum bleib ich derzeit bei Microsoft.

  10. Blackii sagt:

    Moin,

    habe es noch nicht heruntergeladen und getestet. Vielleicht Anfang Mitte 2024, falls wir von W10 auf W11 ausrollen, wenn wir nicht sogar auf Linux gehen bei den Clients 😂

    MfG,
    Blackii

  11. Singlethreaded sagt:

    Privat ist Windows 11 derzeit noch nicht wirklich ein Thema, auch wenn kompatibele Hardware vorhanden ist. Zum einen bin ich da ohnehin konservativ und muss nicht immer gleich das neuste Pferd reiten, zum anderen gab es einige Berichte über eine umständliche Bedienung und Bugs, welche nicht gerade zu einem Wechsel ermuntern. Somit abwarten, Tee trinken und hoffen dass dort nachgebessert wird. Wie es dann zum Ende von Windows 10 weitergeht muss ich sehen. Auch ein Linux-System ist nicht völlig raus. Einzig das gelegentliche zocken auf Steam könnte bei diesem Plan Probleme machen.

    Beruflich sieht es anderes aus. Da überlegen wir jetzt schon wie wir möglichst wenig Elektroschrott erzeugen können. Viele der derzeit aktiven Clients erfüllen die Hardware-Anforderungen von Windows 11 nicht. Ein Betrieb auf nicht unterstützter Hardware kommt nicht in Frage, das möchte niemand verantworten. Entsprechend werden alle Neuanschaffungen schon jetzt Windows 11 kompatibel bestellt, auch wenn weiterhin Windows 10 Enterprise durch das Deployment läuft.

    Trotzdem wird eine Restmenge bleiben, welche dann wohl bis zu ihrem Lebensabend auf Windows 10 LTSC 2019 umgestellt wird. Dann können diese Kisten noch bis 2029 laufen und danach ist dann Schluss. Was nach acht Jahren oder mehr der Nutzung wohl auch in Ordnung ist.

    Beruflich ist aber klar: Das Thema wird kommen und auf Grund der verwendeten Software wie z.B. CAD-System und ERP-System sehe ich derzeit keinen realistischen Migrationspfad hin zu einem anderen OS. Wie drücke ich es am besten aus: Es herrscht keine Vorfreude, aber wir werden lernen mit Windows 11 zu leben.

    Vielleicht kommt bis dahin ja auch noch ein Windows 12, den wenn ich an Windows Vista oder Windows 8 denke, dann ist es doch gute Tradition immer eine Version zu überspringen. 😉

    Gruß Singlethreaded

  12. Christian Krause sagt:

    Auf meinem Arbeitsrechner läuft seit 2007 Ubuntu bzw. Xubuntu seit Einführung von unity.
    Auf meinem Spielerechner läuft nach wie vor Windows 10. Ich wechsel erst, wenn der Support ausgelaufen ist oder z.B. neue Spiele nicht mehr funktionieren.
    Bei Kunden installiere ich bisher nach wie vor Windows 10. Ich denke in den nächsten Wochen werde ich auf Windows 11 für neuausgelieferte Rechner umsteigen.

  13. Nordtech sagt:

    Was ich von Windows 11 halte? Abstand! ;-)

    Mein neuer Laptop kam mit Win11, und das bleibt auch drauf, aber zu Begeisterungsstürmen reißt es mich nicht hin. Ich erkenne keine für mich relevanten Verbesserungen im Vergleich zu 10, statt dessen nervt die GUI: "Übersichtlicheres" (=umständlicheres) Kontextemenü beim Rechtsklick, "übersichtlichere" (=unübersichtlichere) Taskleiste durch Zwangsgruppierung, usw. Den Quatsch könnte man zumindest abschaltbar gestalten, aber nö. Ferner Bugs, wie dass man beim Herunterfahren oft zweimal auf Buttons klicken muss, weil das Startmenü einfach auf den ersten Klick nicht reagiert – nervig.

    Mein "alter" Laptop ist gut 4 Jahre alt und läuft wie eine Eins. Hat TPM 2.0, aber MS sagt, die CPU ist zu alt für Win11. So wird nach MS-Logik jede Menge noch tadellos funktionierende Hardware bald zu Elektroschrott – das ist nicht nur frech, sondern angesichts von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Wirtschaftskrise schon asozial.

    • Bolko sagt:

      Den CPU-Check kann man mit einem Registry-Eintrag umgehen:

      [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\Setup\MoSetup]
      "AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU"=dword:00000001

      • Nordtech sagt:

        Dessen bin ich mir bewusst. So etwas ist aber keine Lösung, die man z. B. Kunden offiziell anbieten kann. Microsoft sollte diesen halbgaren Unsinn mit "man kann's zwar trotzdem installieren, aber wer weiß, oha, vielleicht gibt's dann in ein paar Jahren keine Updates mehr für diese Systeme" sein lassen und gefälligst ältere CPUs freigeben, auf denen Win11 ja offensichtlich problemlos funktioniert. Da war doch der Treppenwitz, dass MS selbst zur Einführung von Win11 noch Surface-Geräte verkauft hat, die wegen CPU offiziell nicht Win11-tauglich sind. Unfassbar, das alles.

      • Max sagt:

        Solche "Registry-Hacks" sollten in keinem produktiven System stattfinden. Wer kann sich nach ein paar Wochen daran erinnern, wer an welcher Stelle irgendetwas tief im System verändert / ausgehebelt hat, wo vielerorts nicht mal die grundlegende IT-Dokumentation existiert?

        • Singlethreaded sagt:

          Noch schlimmer: Was ist, wenn Updates plötzlich nicht mehr richtig funktionieren und man das nur kurzfristig mitbekommt? Da die Konfiguration nicht unterstützt wird kann alles Mögliche passieren und im Fehlerfall steht man alleine im Regen. Muss man dann kurzfristig bei ein paar hundert Clients die Hardware tauschen, dann hat man echt ein Problem. Die Verantwortung für ein Scheitern dieses Hacks würde ich für keine produktive Umgebung übernehmen wollen.

          Gruß Singlethreaded

      • McAlex777 sagt:

        Microsoft hat angekündigt unsupportete Hardware zukpnftig nicht mit Updates zu versorgen – somit ist das sicher keine Option solang Windows10 noch supported ist.

  14. Max sagt:

    Zuverlässigkeit:
    Bei mir läuft Windows 11 seit der Verfügbarkeit auf einem Testsystem. Zu Beginn war das Betriebssystem kaum brauchbar, weil es häufig zu Treiberfehlern (vor allem mit Drucker- und Grafikkartentreiber) und nicht selten zu Systemabstürzen kam. Die Fehlerquote ist zwar deutlich zurückgegangen, aber noch immer gibt es vereinzelt Treiberprobleme.

    Benutzerfreundlichkeit:
    Die Benutzerfreundlichkeit (Usability) hat auf Grund der Benutzeroberfläche (User Interface) arg gelitten. Wer viel mit der Maus arbeitet, muss jetzt an vielen Stellen mehr als eigentlich nötig klicken. Viele Einstellungen sind in zahlreichen Untermenüs verschachtelt worden. Auch lassen sich beispielsweise IP- und DNS-Adresse in den Systemeinstellungen jetzt nur noch separat einstellen, wenngleich darunter eine Zusammenfassung erfolgt. In Windows 10 mache ich das über ein gemeinsames Fenster. Die Soundquelle kann ich nicht mehr – wie unter Windows 10 – über einen einzigen Rechtsklick auf der Taskleiste ändern, sondern ich muss einen zweiten Rechtsklick machen und wissen, dass das ">"-Zeichen zur Liste der Audiogeräte führt.

    Die Taskleiste lässt sich nach wie vor nicht verschieben und die Gruppierung der Anwendungen in der Taskleiste nicht deaktivieren. Weiter: Obwohl ich die "empfohlenen Apps" im Startmenü deaktiviert habe, wird mir der Bereich leer mit einem Verweis zu den Starteinstellungen angezeigt. Das heißt, die Hälfte des Startmenüs ist eine leere Fläche. Das ist Platzverschwendung deluxe. Ich habe keine Option das Startmenü so einzustellen, dass es mir gleich "alle Apps" in der Listenansicht abbildet. Warum nicht?

    Das Kontextmenü vom Startmenü bietet nur spärlich Platz, möchte man etwa in die "Apps und Features" gehen, um ein Programm zu deinstallieren. Ich klicke immer wieder mal daneben, weil zwischen den Optionen kaum Platz gelassen wurde. Will ich dann mal ein Programm deinstallieren, zwingt mich Microsoft jetzt dazu gezielt die untereinander angeordneten drei Punkte anzuklicken, um dann "Deinstallieren" auswählen zu können. Bei Windows 10 kann ich das über die gesamte Zeile des Programms auswählen. Auch hier wieder unnötig verkompliziert.

    Für 0815-Anwender mag das reduzierte Kontextmenü durchaus "modern" wirken, aber für produktive Anwender wie mich ist es ein Graus, dass ich an bestimmte Anwendungen nur über "weitere Optionen anzeigen" komme.

    Im Explorer wurde auch viel aufgeräumt, oder, wie ich zu einem Endkunden mal gesagt habe: "Microsoft hat nicht aufgeräumt, sondern den Staub nur unter zahlreichen Teppichen gekehrt". Die Zugänglichkeit (Accessibility) ist ein Desaster. Gehe ich im Explorer mit der Tab-Taste in das "aufgeräumte" und scheinbar "moderne" Ribbon-Menü, sieht man nicht, dass man bei "Anzeigen" gelandet ist. Es findet keine Hervorhebung statt. An die drei Punkte kommt man mit der Tab-Taste gar nicht. Auf dem Screenreader funktioniert das auch nicht.

    Design:
    Windows 11 spricht mit seinem Design vor allem die Zielgruppe aus dem Bereich Gaming an, obwohl diese eine Minderheit darstellt. Das System hat ein inkonsistentes Design. Die Überbleibsel früherer Windows-Versionen tauchen an etlichen Stellen auf. By the way: Selbst Windows 10 hat auch nach gut 7 Jahren kein einheitliches (konsistentes) Erscheinungsbild. Das ist für einen so milliardenschweren Konzern wie Microsoft sehr wohl eine Blamage.

    Seit Einführung kommt es immer wieder dazu, dass der Bildschirmhintergrund (Wallpaper) verschwindet. Der Hintergrund ist dann einfach schwarz, obwohl in den Einstellungen genau das Wallpaper angezeigt wird, dass ursprünglich eingestellt wurde.

    Business:
    Durch meinen Berufsalltag weiß ich, dass Windows 11 für so manchen Geschäftskunden ein Graus ist und das nicht wegen dem neuen Design. Obwohl Windows 11 eigentlich "nur" ein optisch anderes Windows 10 ist, dem teilweise die Reste von Windows 10X hinzugefügt wurden, ist es bei weitem nicht so zuverlässig wie dessen "Vorgänger". Die Hauptkritik richtet sich vor allem an die Usability und Zuverlässigkeit.

    Selbst ein über das Deployment scheinbar aufgeräumtes Windows war nach zahlreichen Updates des Herstellers wieder so zugemüllt (Einstellungen zurückgesetzt, verändert oder verschoben), dass da automatisch der Frust wächst, weil sich der Aufwand mal überhaupt nicht gelohnt hat.

    Was so manchen Endkunden beschäftigt sind die zahlreichen Microsoft-Dienste, die tief im System verankert werden. Ob Microsoft Teams, ob Microsoft 365, perspektivisch wohl auch Microsoft Viva, sie sorgen nicht wirklich für einen Zuspruch. Das Hinterlegen von Kreditkarteninformationen im Zusammenhang mit Microsoft 365 / Office 365 wird ebenfalls kritisch bewertet. Der – im Moment noch umgehbare – Kontozwang, der nunmehr auch unter Pro-Version eingeführt wird, steht ebenfalls zur Diskussion.

    So wirklich spannend wird das aus Geschäftskundensicht erst dann, wenn wir 2025 bzw. 2026 haben und sich abzeichnet, dass der Terminalserver endgültig tot ist. Die Features sind ja nicht weg, sondern nur noch exklusive Cloud-only-Funktionen. Microsoft zerdrückt dem "On premises"-Geschäft schrittweise die Lebensader.

    By the way: Die versprochenen "Kosteneinsparungen" mit all den vielen Cloud-Diensten sind für den Papierkorb. Bei allen Endkunden, die umgestellt wurden, sind die Kosten immer weiter gestiegen. Die vielen "Features", die Microsoft anpreist, sind nicht mal die Bits und Bytes wert, in denen sie im World Wide Web geschrieben sind.

    Nervtötend:
    Microsoft Edge! Kann jemand Microsoft Edge bitte den Stecker ziehen? Danke!

    Meine persönliche Empfehlung:
    Wer jetzt nicht produktiv arbeitet, kann mit Windows 11 viel testen, experimentieren und diskutieren. Wer produktiv arbeitet, sollte erstmal bei Windows 10 bleiben, denn einen Mehrwert bietet Windows 11 nicht mal im Ansatz. Die Performance ist für mich ein Totschlagargument, mehr nicht. Ein aufgeräumtes Windows 10 ist genauso performant.

  15. Bolko sagt:

    Windows 11 Build 21996 (Leak) hatte ich vor einem Jahr in einer VM installiert.
    TPM oder CPU-Check lassen sich umgehen und das Update auf das aktuelle Build 22000.778 funktioniert.Es ist nicht aktiviert, aber trotzdem gibt es kein Wasserzeichen und keinen schwarzen Bildschirm und keine Popups mit der Aufforderung zu aktivieren.
    Wegen der fehlenden Aktivierung kann man allerdings nicht personalisieren (Hintergrundbild, Design, Farben, Schriftarten nicht änderbar, Dark-Mode nicht aktivierbar).

    Die normale Systemsteuerung ("Einstellungen") ist bei Win11 besser als bei Win10, weil es aufgeräumter aussieht.
    Wenn man allerdings in das Suchfeld "Systemsteuerung" eintippt, dann bekommt man immer noch die alte Version der Systemsteuerung, die man noch aus Win7-Zeiten kennt.
    Warum kann Microsoft das nicht endlich mal komplett zusammen führen?

    Im Startmenü befinden sich Icons, obwohl die dazugehörigen Programme gar nicht installiert sind (Instagram, Twitter, Spotify, Netflix, Adobe Photoshop Express etc).
    Wenn man da drauf klickt, dann erfolgt unmittelbar die Installation ohne Nachfrage.
    Das finde ich schlecht.

    Warum ist XBOX im OS mit drin?
    Viele haben gar keine XBOX und wollen nichtmal spielen.
    Solche Bloatware muss nicht sein.

    Klickt man auf das Wetter-Icon, dann erscheint:
    "We are getting Wetter ready for you".
    Warum denglisch, obwohl die Systemsprache deutsch eingestellt ist?
    Der Wetterbericht meldet außerdem falsche Daten, nämlich Regen, obwohl es trocken ist.
    Was soll der Müll?

    Wenn man den Microsoft Store öffnet, dann wird man mit direkt mit "LBTQIA" belästigt.
    Die sind ja sowas von divers pervers zu sehr um politische Korrektheit bemüht.
    Nicht mein Ding. Sowas hat in einem Betriebssystem nichts zu suchen.

    Im Store kann man den VLC installieren, den beliebten Player, der alles abspielt.
    Es gibt 86 Bewertungen dafür.
    Selbst bei Microsoft Teams git es nur 64 User-Bewertungen.
    Warum nur so wenig Feedback bei einem Millionenpublikum?
    Da hätte ich einige tausend Bewertungen erwartet.

    Im Store wird vieles auf der Hauptseite als "kostenlos" beworben, aber erst in der nächsten Detailansicht erfährt man von den "In-App-Käufen".

    Die HEVC-Videoerweiterung (Codec) kostet Geld.
    Bei einem angeblichen Multimedia-Betriebssytem erwarte ich sowas als vorinstallierten festen Bestandteil.
    Vor einigen Jahren gab es HEVC noch kostenlos.

    Windows 11 fühlt sich im Vergleich zu Linux reichlich träge an.
    Da läuft einfach zu viel im Hintergrund, was man normalerweise gar nicht braucht, obwohl bereits der "Spielemodus" eingeschaltet ist, der überflüssige Hintergrundtasks abschalten sollte.

    In der Systemsteuerung, bei "Datenschutz und Sicherheit" unter "Windows Sicherheit" ist das Wort "Antivirensoftware" falsch geschrieben, nämlich das "ft" ist durch ein schwarzes Kästchen mit weißen Punkten ersetzt.

    Unter "Mein Gerät suchen" ist das Wort "Verfolgen sie ihr Gerät" falsch geschrieben, nämlich das "Ve" ist durch ein schwarzes Kästchen mit weißen Punkten ersetzt.

    Das Wort "Aktivitätsverlauf" ist falsch geschrieben, nämlich das "kt" ist durch ein schwarzes Kästchen mit weißen Punkten ersetzt.

    Weiter unten bei "Stimmaktivierung" und folgende, da nehmen diese grafischen Fehler zu und man hat mehr als nur einen Fehler pro Wort und sogar die Symbole sind zerstört.

    Die Grafikkarte ist nicht defekt, also bleibt als Ausrede nur die Virtualbox-Grafik als Übeltäter.
    Win11 verträgt sich also aktuell nicht mit dem aktuellen Virtualbox.

    • Nordtech sagt:

      Zitat: "Wenn man allerdings in das Suchfeld "Systemsteuerung" eintippt, dann bekommt man immer noch die alte Version der Systemsteuerung, die man noch aus Win7-Zeiten kennt. Warum kann Microsoft das nicht endlich mal komplett zusammen führen?"

      BITTE nicht! Es gibt noch Verfahren, für die man die klassische Systemsteuerung dringend braucht. Zum Beispiel, wenn man Outlook an ein Mailsystem anbinden möchte, das über Active Sync kommuniziert, aber kein MS-Produkt ist (kein Autodiscover). Da hilft nur "control.exe".

      Auch die Einrichtung von Netzwerkdruckern nehme ich lieber über den alten Assistenten vor, wo man noch die Chance hat, Anschlüsse zu konfigurieren und Windows nicht permanent schlauer sein möchte als der Techniker.

      So wie's jetzt ist, kann es von mir aus bleiben. Schick und oberflächlich ("Einstellungen") für die Normaluser, und versteckt, altbacken aber funktional ("Systemsteuerung") für die alten Hasen. ;-)

    • Steter Tropfen sagt:

      Schon seit Win8 frage ich mich, was das mit den verschiedenen Systemsteuerungs-Oberflächen soll. Besonders bescheuert, wenn man für eine einzelne Einstellung aus dem thematischen Dialogfeld rausgeschmissen wird und in die Kacheln muss.
      Hey, das alles ist doch nur eine simple GUI für die Registry (und wenn man weiß, wo's hinterlegt wird, kann man sich auch gleich eine .reg-Datei mit den persönlich optimierten Einstellungen zusammenstellen)! Kann es denn so schwer sein, da einfach zwei Versionen anzubieten, eine klassische und eine konsequent für Grobmotoriker? Jedes Tweak-Tool schafft das seit Win95.
      Bloß die hochqualifizierten MS-Programmierer scheinen lieber keine weitere Zeit für die vollständige Umsetzung von Tatsch&Scroll vergeuden zu wollen. Oder sie machen lieber rasch andernorts ein neues Fass auf, das sie dann auch halb geleert zurücklassen werden. Wahrscheinlich spiegelt das die personelle Fluktuation in dem Laden wider: Man bringt nichts mehr fertig, so schnell ist man wieder fort.

      Wenn unter all dem Einstellungs-Chaos noch immer die durchdachten, übersichtlichen und optionsreichen Dialoge aus Vista versteckt sind – in Win10 habe ich dank „Winaero-Tools" ein paar dieser Edelsteine wiedergefunden – ist das das letzte, worüber ich mich beschweren täte!

      In Dialogtexte eingestreute schwarze Kästchen mit weißen Punkten? Das wird irgendein heiteres Dominostein-Such-Preisausschreiben sein: Punkte zusammenzählen und die Gesamtzahl an MS einsenden. Die richtige Lösung gewinnt einen Windows12-Testaccount…

    • Fritz sagt:

      Mal unabhängig von allem anderen:
      "nämlich das "ft" ist durch ein schwarzes Kästchen mit weißen Punkten ersetzt."
      Die drei genannten Kombinationen ft, Ve und kt sind sogenannte Ligaturen. Optisch wird zum Beispiel beim Ve das e etwas unter das V gerückt, damit es für das Auge gefälliger (gleicher Abstand) aussieht. Bei den anderen geht der Querstrich durch.
      TrueType unterstützt derartige Ligaturen seit langer Zeit, nur manche billig zusammengeschusterten Fonts haben keine speziellen Zeichen dafür. Verwendest Du die originalen Systemfonts oder hast Du hier etwas anderes eingestellt? Da kann es zu solchen Effekten kommen.

    • Takeo Otori sagt:

      "Wenn man allerdings in das Suchfeld "Systemsteuerung" eintippt, dann bekommt man immer noch die alte Version der Systemsteuerung, die man noch aus Win7-Zeiten kennt." – ja GOTTSEIDANK, vieles geht tatsächlich NUR da drüber, das neue Menü ist für Endanwender, die eh nie auf "Erweitert" klicken würden – für ITler aber zwingend benötigt werden!

      Ach ja, zähl hier doch nicht die Bugs aus der leaked Pre-RTM auf, fast alles was du schreibst ist nämlich gar nicht wahr!
      Und Win 11 läuft 1A in VBox!

      Check yourself oder so …

  16. Bolko sagt:

    Das Spiel "Farcry 5" läuft auf Linux 30 Prozent schneller als auf Windows 10/11.
    Microsoft sollte aufpassen, dass es nicht abgehängt wird.
    Deswegen kauft Microsoft auch Spielefirmen auf, um dann Spiele exklusiv für Windows veröffentlichen zu können und den Linux-Port zu behindern und zu verhindern, durch irgendwelche unnötige absichtliche Inkompatibilitäten.

  17. Bernd Bachmann sagt:

    Mein Rechner ist für mich Arbeitsgerät und weder Hobby noch Beruf. Ein Betriebssystem, an dem sich alle paar Tage wieder etwas ändert, ist deswegen für mich *nicht* reif für den praktischen Einsatz.

  18. Bernd Bachmann sagt:

    Ich bin zwar nicht „Umsteiger" aber auch Umsteiger ;-)
    Habe mit Mint Mate angefangen und bisher keinen Grund gesehen, zu wechseln.

    Interessante Beobachtung: Obwohl Linux in einer VirtualBox läuft, starten die Applikationen viel schneller als unter Windows — vielleicht einfach deshalb, weil es keinen Virenscanner gibt. Aber viele (z.B. Softmaker Office, Gimp, digiKam, Kiwix) haben in der Linux-Version Bugs, die sie unter Windows nicht haben.

  19. Sven Fischer sagt:

    Ich habe hier bei mir 2 Testsysteme mit Win11. Da ist auch nicht die allerneueste Hardware drin. Es ist eben wieder ein anderes Bedienkonzept als Win10/8.1/7 etc. Da muss man erst mal ausprobieren, was wie funktioniert uns wo sich was findet.

    Persönlich warte ich noch bis zum Ende von Win10 ab. Da ist bei mir eh ein neuer PC fällig und ich kann meinen i5-2500 nach 13 Jahren in Rente schicken. Oder der kommt wo anders zu Einsatz. Oder auf das System kommt eine Linux Distro drauf. Da wird mir schon was einfallen.

    Zum UI, hmm ja, das ist bei anderen Desktops (Bsp. Gnome, Pantheon, etc.) bei Linux Distros ähnlich. Trotz das ich weiterhin das althergebrachte klassische Konzept bei Win10/7 bevorzuge, kann man sich dran gewöhnen. Zu den Desktop Widgets, wer es braucht und nützlich findet, bitte. Ich nicht, das muss jeder für sich entscheiden.
    Was mir gut gefällt, sind die Einstellungen. Es ist zwar nicht im super ausführlichen Stil wie man es gern hätte, aber man kann damit arbeiten.

    Auch laufen schon etliche Kunden Systeme mit Win11. Vorrangig im Privatbereich. Da höre ich erstaunlich wenig Negatives. Anscheinend kommen viele mit dem Bedienkonzept gut zurecht.
    Im Geschäftskundenbereich warte ich noch bis zur 22H2. Aber auch nur dann, wenn es gewünscht ist/wird. Momentan gibt es noch keine Software, welche Win11 voraussetzt. Zumindest im B2B.

    • Günter Born sagt:

      habe insgesamt 4 Posts im Papierkorb gefunden und die letzte Fassung freigegeben. Hoffe,das war ok?

      • Sven Fischer sagt:

        Danke, alles richtig. Ich hatte heute den o.a. Post verfasst, aber beim absenden wurde der nicht im Blog angezeigt. Dann habe ich noch 3 mal den Versuch gemacht. Leider erfolglos. Da dachte ich mir, das da ein Limit im Blog ist, oder ich hier geblockt bin.

        Daher noch einmal Danke für deine Rückmeldung.
        Grüße Sven Fischer

  20. Tom sagt:

    Ich kann (und will) mir kein Urteil bilden, einfach weil ich "11" bisher noch nicht genutzt habe und auch nicht nutzen werde!
    Bis 2025 wird ja noch "10" unterstützt und spätestens dann wird endgültig entweder auf
    https://store.steampowered.com/steamos/buildyourown?l=german

    sobald die aktuelle Version 3 für PC freigegeben wurde
    oder auch auf
    https://github.com/LukeShortCloud/winesapOS

    jeweils unter der ARCH-Distribution umgestiegen. Meine aktuelle SPARKY-Distribution, laufend unter "testing" aktualisiert, ist ja auch noch da und braucht sich (im Gegensatz zu WINDOWS) nicht um Tauschen der Hardware zu kümmern.
    So langsam aber sicher heißt es: "…time to say MICROSOFT goodbye…"

  21. Dietmar sagt:

    Bis auf die ein, zwei Stellen bei denen 1 Klick mehr notwendig ist als bei Windows 10, läuft Windows 11 bei mir sowohl privat als auch dienstlich recht problemlos. Dienstlich lässt sich mittels Gruppenrichrlinien die ganze Consumer-Spielerei deaktivieren bzw. kommt durch ein gut vorbereitetes Image gar nicht auf den Rechner (OSDBuilder). Das kann man alles gut automatisieren. Ich verstehe auch nicht, was am Edge so nervig ist, was am Chrome oder Firefox nicht nervig sein sollte. Das hat für mich alles die gleiche Qualität. Dienstlich sind wir durch Drittanbieter stark auf den IE-Mode angewiesen, weshalb der Edge bei uns Standard ist. Auch den Edge kann man mittels GPO gut konfigurieren, dass die Blödsinnigkeiten deaktivert werden. Ich finde, man kann es sich richten. Privat habe ich auf einem Rechner Linux Mint installiert, was mir auch gut gefällt. Kann alles was ich brauche. Auch das muss man sich richten.

    • Windows 11 ist ein Unfall. sagt:

      Am Edge nervt, dass man ihn nicht deinstallieren kann, wie viel anderer Müll auch nicht, der einem mit der Installation untergejubelt wird.

  22. Odda-Wodda sagt:

    Einfach nur Müll, und es wird seit Windows 8 mit jeder neuen Version/Build immer schlimmer: Ich habe den Eindruck, dass MS immer weitere Baustellen aufreißt und man sich immer weiter von "fertig" entfernt; offenbar möchte man ausloten, wie weit man gehen kann, was man dem Anwender zumuten kann.

    Dafür aber allen denkbaren Werbescheiß unterbringen, irgendwelche Spiele/Browser, nach denen kein User je gebeten hätte. Dazu an manchen Stellen eine andere GUI einbauen, um den Eindruck von etwas Neuem zu vermitteln.

    Am ehesten nutzbar sind aktuell nur die LTSC-Versionen von Windows 10.

    Ich bin durchaus bereit, für ein OS Geld zu bezahlen, aber keine unfertigen Datenkraken oder Abomodelle.

  23. Micha45fake sagt:

    Ganz klar das beste Windows bisher. Extrem stabil, schnell und sicher. Bedienung ist auch top. Windows 10 fühlt sich für mich inzwischen wie ein Friedhof an. Was will man mehr?

    • Bolko sagt:

      Du hörst dich an wie ein Troll aus der MS-Marketing-Abteilung.

      Win11 ist nicht extrem schnell, denn warum sonst kann Farcry 5 auf Linux 30 Prozent schneller laufen?

      Sicher ist es auch nicht, weil jeder Benutzer Ausführungsrechte im Temp- und im Download-Ordner hat und die Ordnerüberwachung keine Ransomwareangriffe verhindert.

      Bei Linux hingegen muss man einer Datei erstmal Ausführungsrechte als Attribut vergeben und man kann jede Elf Datei signieren und deren Ausführung per Signaturcheck erlauben bzw verhindern.

      • Günter Born sagt:

        Ich habe seinen Kommentare ausnahmsweise Mal wieder zugelassen (normalerweise ist er gesperrt). Jeder Mitleser möge seine Bewertung im stillen vornehmen, Diskussion lohnt imho nicht.

        • Steter Tropfen sagt:

          Vielleicht einfach ein Bot? Oder gar eine Parodie? Allzu trockene Ironie kommt manchmal schwer rüber.

        • Micha45 sagt:

          Nur zur Klarstellung: Ich war hier mal vor längerer Zeit unter dem Nick "Micha45" aktiv. Ich bin allerdings nur noch lesender Besucher und habe den Kommentar oben nicht verfasst.
          Das kann man sehr leicht prüfen, in dem man die IP oder E-Mail-Adressen vergleicht.

          Ach übrigens: Ich bin ein bekennender Kritiker von Windows 11 und halte die Veröffentlichung, insbesondere wegen dieser vollkommen absurden und künstlich vorgegebenen Hardwarebedingungen, für eine reine PR-Aktion. Von wegen Sicherheitsaspekte. Es soll nur der Verkauf neuer Geräte angekurbelt werden.
          Diese Version kommt mir niemals auf den Rechner und sollte irgendwann in 2025 Windows 10 nicht mehr unterstützt werden, habe ich bereits vorgesorgt. Ich nutze und pflege auf meinem Zweitrechner bereits seit längerer Zeit ein System mit Ubuntu und komme nach und nach immer besser zurecht.

          Viele Grüße
          Der echte Micha45

      • Takeo Otori sagt:

        "Win11 ist nicht extrem schnell, denn warum sonst kann Farcry 5 auf Linux 30 Prozent schneller laufen?" – ich glaube der Troll hier ist der mit dieser Aussage … Win11 reagiert super schnell!
        Unter Linux kann man grad froh sein, dass Lapsus NVidia gehacked und gezwungen hat ihre Treiber OpenSource zu machen, bzw. generell froh sein wenn eins von 10 Steam Games überhaupt startet! Von Performance unter Linux mal ganz abgesehen -.-

  24. Bernd Bachmann sagt:

    Edge: Auch bei uns in der Firma läuft manches nur im Edge, weswegen ich mich am Umstieg von Firefox versucht, aber dann aufgegeben hatte. Letztlich sind es eher Kleinigkeiten, die mich aber halt ganz schön nerven:
    – Ich mag generell keine Browser, bei denen die Adressbox zugleich Suchbox ist (und die dann bei Eingabe einer IP-Adresse oder eines Router-Keywords nicht die Seite aufrufen, sondern die Suche anwerfen).
    – Zu grosser Zeilenabstand in Menüs und Bookmarks.
    – Kein Trenner in Bookmark-Menüs.

    • Windows 11 ist ein Unfall. sagt:

      "…– Ich mag generell keine Browser, bei denen die Adressbox zugleich Suchbox ist (und die dann bei Eingabe einer IP-Adresse oder eines Router-Keywords nicht die Seite aufrufen, sondern die Suche anwerfen)…"
      Bei Firefox kannst du das ausschalten. Bei Edge sollte das auch irgendwie gehen.

      • User007 sagt:

        Windows 11 ist ein Unfall. sagt: "Bei Firefox kannst du das ausschalten."
        Bitte, wo bzw. wie soll das denn (insbes. seit Vers.100.x) gehen?

        • Markus sagt:

          about:config, keyword.enabled
          Sollte laut https://firefox-source-docs.mozilla.org/browser/urlbar/preferences.html noch immer funktionieren (bin gerade auf dem ESR-FF in der Firma)

          • User007 sagt:

            Meine Bewunderung gilt da immer wieder allen Leuten, die sich mit Engelsgeduld durch die Dokus/Papers zu sämtlichen Anwendungen arbeiten – ich hätte da gar keine Zeit für. 🤷‍♂️

            Ja, diese Option schaltet die Behandlung des Suchstrings als "potentielle URL" für die Suchoperation um – was allerdings trotzdem in beiden Varianten durchaus auch zu unerwünschten Ergebnissen führen kann. 🙄

  25. janil sagt:

    Wollte erst "nichts" schreiben aber das trifft es nicht richtig.
    Möchte zum einen nicht Betatester sein und zum anderen noch keine neue Hardware kaufen.
    Folgenden Punkt finde ich wesentlich interessanter, weil er in der Diskussion bzw. in den Kommentaren so noch nicht aufgetaucht ist. Angesichts gravierend steigender Energie-, Sprit-, und Lebensmittelpreise wird sich die Masse schlichtweg nicht mehr nagelneue Hardware, um Win 11 legal laufen zu lassen, leisten können. Das dürfte die Verbreitung von Win 11 nicht nur in Deutschland spürbar verlangsamen. Zusätzlich erschließt sich mir der Mehrwert von Windows 11 nicht.

    • Dietmar sagt:

      Das stimmt auf jeden Fall. Ökologisch ist das in Wahrheit eine Katastrophe und es ist schockierend, dass Microsoft das noch nicht korrigiert hat. Und der Mehrwert zu Windows 10… hmm?

    • Bernie sagt:

      +1 und Danke für den Beitrag
      Hinzu kommt im Unternehmensumfeld der erhöhte Arbeitsaufwand für das Update- und Patchmanagement bedingt durch die zahlreichen Bugs und Probleme beim Einspielen der Updates.
      Neben den natürlichen Ressourcen frisst MS somit auch personelle Ressourcen.
      So hat sich bei mir (IT-Admin einer Behörde) der zeitliche Aufwand für das Patchmanegement um ca. 4 Stunden pro Monat erhöht.
      4 Stunden pro Monat bzw. 6 Arbeitstage pro Jahr scheint nicht viel zu sein.
      Aber:
      Wenn ich davon ausgehe (und davon gehe ich aus), dass auch andere Admins davon betroffen sind und die Gesamtkosten pro Jahr hochgerechnet werden, da sind wir locker in einem 3-stelligen Millionenbeitrag für die erhöhten Arbeits- und Personalkosten.
      Geld, dass vor allem in klammen Kommunen für andere insbesondere soziale Projekte dringend fehlt.
      Ansonsten (Beispiel):
      Bei den Kollegen von Deskmodder bin ich heute auf den folgenden Blogeintrag gestoßen:
      https://www.deskmodder.de/blog/2022/06/27/neue-windows-11-suche-mal-anders/
      Da frage ich mich: Hallo MS gehts noch?
      Im Unternehmensumfeld hat diese Funktion aus meiner Sicht gar nichts zu suchen.
      Und wenn ja, warum wird diese dann nicht optional über den Store angeboten?
      Aber macht nichts, es gibt ja Settings bzw. GPO-Einstellungen, die dieses Feature wieder deaktiviren, kostet leider allerdings etwas Zeit für die Umsetzung…
      Fazit (aus meiner Sicht):
      Mit Windows 11 missachtet MS die Prinzipien der Nachhaltigkeit.

  26. Maroon sagt:

    Ich wechsle oft zwischen VMWare-Maschinen, die Windows 10 und Windows 11 haben und auf dem selben PC laufen. Abgesehen von längerer Boot-Zeit braucht Windows 11 deutlich länger bis es mal auf Eingaben reagiert und Fensterinhalte aufgebaut hat. Außerdem gibt es das Phänomen, daß man fast immer zwei mal auf den Benutzer-Button zum Ausloggen oder zwei mal auf den Ein-Aus-Button klicken muß um das jeweilige Kontextmenü zu sehen. Der Bug ist von anbeginn in Windows 11 und mit keinem der vielen Updates wurde dieses nervige Verhalten abgestellt. Paint benutze ich in der SW-Entwicklung manchmal, um in hoher Skalierung Pixel der GUI-Elemente zu prüfen. In Windows 11 ist Paint nun eine Store-App, mit der man das Bild in hoher Skalierung nun nicht mehr skrollen kann. Der Bug existiert auch von anbeginn. Außerdem ist es nun nicht mehr möglich, aus einer Anwendung, die sich bildschirmfüllend im Vordergrund befindet, ein Element mit der Maus per Drag und Drop in eine andere Anwendung zu ziehen. Bei Windows 8.1/10 brauchte man nur das Element auf das Ziel-App-Symbol in der Taskleiste zu ziehen und schon kam die Ziel-App in den Vordergrund, auf der man das Element droppen konnte. Windows 11 ist also spürbar unproduktiver als die Vorgänger. Da Windows 11 nun keine Symolleisten in der Taskleiste mehr unterstützt, ist nun auch kein kompaktes App-Menü mehr einstellbar. Deshalb benutze ich nun eine zusätzliche App von https://apps.microsoft.com/store/detail/simple-start-menu/9N6WXR0J3CPJ

  27. Thor sagt:

    Ein klares nichts. Mein Win2k läuft neben dem Win7 ESU hervorragend.
    Das einzige was mich reizen könnte, wäre Hyper-V und das Linux Subsystem. Nur dann kann man wohl auch gleich ganz zu Linux (Qubes OS) wechseln.

  28. Hans Thölen sagt:

    Zu meiner Zufriedenheit ist mein PC für Windows 11 nicht geeignet, und das
    bleibt auch so. Mit Windows 10 Pro bin ich sehr zufrieden. Der Edge Chromium
    ist seit dem Ende des IE11 bei mir der Standard Browser. Aber nur deshalb, weil
    ich die anderen Chromium Browser ( Firefox, Google Chrome usw. ) auch nicht
    mag. Der Edge Chromium ist bei mir nur eine Notlösung.

  29. Sebastian sagt:

    Ich habe bei WindowsXP gelernt das zukünftige MS Windows Versionen sicher nur schlimmer als besser werden. Wenn ich des denn benutzen muss dann nur mit Classic Shell und angepasster Firewall für Ausgangsregeln.

    Windows11 kenne ich bisher nur aus den Medien, die Einschläge rücken näher wenn du keine neuen Rechner mehr bekommst mit Treibern < Windows11.
    (Ich wär sonst noch bei XP)

    • Takeo Otori sagt:

      Bei mir ist's Windows 7 und 8 (klein und sauschnell) die ich vermissen werde.
      Zum Glück gibt es integrated ISO's mit aktuelle Treiber und Updates <3

      XP war damals wirklich, wirklich geil, aber noch nie habe ich ein System so oft neu aufsetzen müssen wie dieses …

  30. Franz sagt:

    Wir haben hier in der Firma ca. 10.000 Windows Clients. Vornehmlich Windows 10. Seit ein paar Wochen liefern wir neue Rechner nur noch mit Windows 11 aus. Aktuell haben wir so knappe 2.000 Rechner mittlerweile ersetzt. Die Rechner sind im Leasing und werden deshalb ohnehin alle drei Jahre ersetzt.

    Im großen und Ganzen haben wir keinen Grund zum Klagen, Klar, es gibt ein paar Kleinigkeiten, die nicht schön gelöst sind. Das Kontextmenü gehört da sicher dazu. Das sollte aber kein Grund sein, deshalb Windows 11 nicht einzusetzen.

    Am meisten hat uns die Teams Integration aufgehalten. Ist mir schleierhaft, warum man in Windows 11 Enterprise die Consumer Variante von Teams zwanghaft nachinstalliert. Wenn es die Business Variante wäre, könnte ich das ja noch einigermaßen nachvollziehen. Aber so hat man, sofern man im Enterprise Umfeld Teams nutzen möchte, später zwei Teams Anwendungen auf dem Rechner. Hat einige Zeit gekostet, bis wir den undokumentierten Schalter "ConfigureChatAutoInstall" gefinden haben.

  31. Klaus B. sagt:

    Da ich weder privat noch wir in der Firma geeignete Hardware haben (die Prozessoren sind zu alt, sonst würde es gehen), konnte ich Win 11 bisher nur als Insider-Version in eine VMWare Workstation installieren. Da läuft es rund, unsere Programme auch. Von daher keine Probleme, habe ich auch nicht anders erwartet.
    Die Optik ist vielleicht ein bisschen gefälliger (man gewöhnt sich da ja an alles), aber das GUI ist nicht besser, nur anders bis umständlicher (an mehr Klicks gewöhnt man sich nicht so einfach).
    Quintessenz: Win 10 bleibt bis zum "bitteren" Ende, dann sehen wir weiter.
    In der Firma beerdigen wir aktuell den letzten Win7-ESU-Rechner, ich denke an dich, treuer Begleiter, er bekommt jetzt Win 10. Ich hebe mal vorsichtshalber die alte SSD auf….

    • Ralf S. sagt:

      "(an mehr Klicks gewöhnt man sich nicht so einfach)."

      Richtig, sehe ich genauso! Und ist auch einer meiner absoluten Hauptkritikpunkte am 11er – gar keine Frage! Weiterhin natürlich das "doppelte" Rechtsklick-Kontextmenü, das auch noch vom Design unterschiedlich daher kommt und auf der "ersten Seite" auch noch diese (sich eben nicht sofort und logisch erschließenden) neuen Symbole zum z. B. "Kopieren, Ausschneiden, Einfügen" enthält! Wer lesen kann und einen Text zur Verfügung hat, wäre hier wesentlich klarer (nämlich schneller und auch sicherer!) im Vorteil. Aber Symbole generell sind ja leider im Kommen, in unserer immer mehr infantilisierten Gesellschaft … Aber der absolute Hauptkritikpunkt ist natürlich die megaverhunzte Taskleiste, die an Schwachsinnigkeit und Verschlechterung gegenüber allen anderen Vorgängern, wirklich nicht mehr zu überbieten ist! Dort wäre natürlich die "Zwangsgruppierung" der Fenster zu nennen, aber auch die fehlende "Drag & Drop"-Funktion, sowie das fehlende Anheften von Dateien und Programmen an die Icons. Ich frage mich immer wieder ernsthaft, ob die Microsoftianer:innen (und auch außen) wirklich selbst mit ihrem Konstrukt arbeiten!? Denn sonst müsste eigentlich ein Aufschrei durchs Unternehmen gehen, dass man "damit doch SO NICHT arbeiten kann"! Bin wirklich gespannt, ob über kurz oder lang, diese Horror-Taskleiste nicht doch wieder grundlegend in den sinnvollen Zustand zurückversetzt wird …

      Ich war bis Anfang Januar 2022 noch auf Win 7, mit einem 12 Jahre alten PC unterwegs und somit musste nun einfach was Neues her. Daher habe ich das Experiment mit Win 11 halt mal gewagt. Außer den o. a. Negativpunkten, gibt es aber auch einige sehr positive Dinge, die mir gefallen:

      – Läuft super stabil und flink! Hatte in 6 Monaten nicht einen einzigen Absturz; ja noch nicht mal einen längeren "Eieruhr-Hänger", o. dgl.
      – Systemstart ist auch turbo! Und nein, ich nutze nie diese "Schnellstartfunktion", sondern fahre immer "richtig" runter …
      – Das Design generell, ist eigentlich recht schön und aufgeräumt; ist aber natürlich wie immer bei optischen Dingen eine persönliche Sache …

      Fazit (aus Privatanwendersicht):
      Kann man sich holen, muss man aber (noch) nicht unbedingt. Ein eklatanter Mehrwert ist nicht (zumindest nicht unbedingt) sofort ersichtlich. Bei den angesprochenen Kritikpunkten denke ich, dass da wohl noch an der einen oder anderen Sache nachgebessert werden wird …

  32. rcseeh sagt:

    Ich habe meinen privaten PC und mein Arbeitsnotebook (dieses im Zuge eines generellen Hardwarewechsels schon mit der preview Version) auf Windows 11 geupgradet und bin alles in allem sehr zufrieden.
    Die alltägliche Bedienung fühlt sich für mich etwas flotter im normalen Desktopbereich an. Die Optik ist etwas anders, aber an die gewöhnt man sich und sehe ich weder als Vor- noch als Nachteil, das ist eine reine gewohnheitssache.
    Schön ist das sich Windows 11 nun endlich Fensterpositionen und Konfigurationen von mehreren Bildschirmen merkt. So kann ich das Notebook sowohl im Büro an jeder Dockingstation, im Besprechungsraum ohne Dock oder im Homeoffice im Dock betreiben und muss nicht erstmal alle Fenster und die Monitore wieder einzeln verschieben und einrichten.
    Das neue Rechtsklick Kontextmenü ist ein Knackpunkt. An sich ist das neue echt gut für den normalen Benutzer, aufgeräumt und so die meisten Funktionen drin, sehr schön finde ich da das standardmäßig "als Pfad kopieren" drin ist, das nutze ich doch häufiger. Andererseits braucht man als Admin dann doch öfter das erweiterte Kontextmenü, weshalb ich den Reg-Key gesetzt habe. Vermissen tue ich die aufgeräumte Ansicht aber doch die meiste Zeit. Hier muss man überlegen was einem wichtiger ist, sofort alle Funkitonen oder man macht ab und zu einen klick mehr.
    Von der kompatibilität habe ich keine Probleme feststellen können. Alle Software welche im Unternehmen eingesetzt wird funktioniert, der IE-Mode im Edge stellt auch die veralteten IE only Intranetseiten dar. Vor einem Rollout an alle User habe ich nur die Sorge, dass es ein zu großes Problem ist, dass auf einmal alles anders aussieht, aber nicht das etwas funktionell was auf Win 10 lief nicht auf Win 11 laufen würde.

  33. MOM20xx sagt:

    privat einmal installiert und weggeworfen. zum glück hab ich da mittlerweile alles auf mac laufen und bin nicht von windows abhängig. beruflich dürfen sich andere über den client den kopf zerbrechen. mir reicht die serverlandschaft
    alles in allem windows 11 ein wahrer griff ins klo. dagegen war windows 10 noch ok

  34. OwenBurnett sagt:

    Was ich von Windows 11 halte…

    MSFT hatte hier die Gelegenheit Windows 10 zu verbessern, ich haaasse dark UI's und flaches Kontrastloses Icon Design noch viel mehr.
    Der neue helle farbige Stiel von Win 11 ist wirklich eine Augenweide.
    Und die gerundeten Fenster Ränder, nicht mein Ding, aber könnte ich drüber hinwegsehen.
    Leider LEIDER !!!!!LEIDER!!!!!! hat sich MSFT bei der Gelegenheit in den Kopf gesetzt aus Windows ein Android zu machen WTF!
    Nutzloses Start Menu, naja ist kein Start Menu ist ein app Launcher, seis drum Open Shell drauf und gut ist es.
    Aber die Task Leiste mutwillig zu verkrüppeln, nein NEIN NEEEEINNNN!!!!!!!!!111!1!!1111einself!!!!
    Damit kann ich nicht arbeiten es ist ein Dreck ein Mist ein Murks sonder gleichen!
    Wer auf die Idee gekommen ist Fenster Buttons in der Task Leiste zu Grupieren und dann noch dem Benutzer zu verunmöglichen dieses abartige verhalten auszuschalten.
    Dem wünsche ich Pest, Cholera und ein Wahlnuss großen Pickel am aller wertesten, auch und vor allem ein lebenslanges Berufs verbot dieser Mensch soll Erdbeeren pflücken gehen oder so aber ein PC soll er bitte niemals wieder anfassen dürfen.

    Ich kann wirklich kaum adäquat ausdrücken wie furchtbar ist diese Änderung finde.

    • Takeo Otori sagt:

      "ich haaasse dark UI's und flaches Kontrastloses Icon Design noch viel mehr." – dafür liiiebe ich es ungemein – zum Glück kann man das ja auf Wunsch einstellen wie man es möchte!

      Aber bei der Taskleisten-Gruppierung bin ich da gang bei dir – ich finde es somit unbenutzbar gemacht, ich schaue da nicht mehr hin und gut :D

      Was das mit Android zu tun haben soll, versteh ich nicht.

  35. mvo sagt:

    Ich schreibe diesen Post auf einer Dell Precision T5500 Workstation mit zwei Xeon 6 Core/12 Thread CPU (also 12 Core/24 Threads) und 72 GB Ram. Ein echtes Biest, dass aber MS nicht gut genug ist, um Windows 11 darauf auszuführen, obwohl es technisch absolut möglich wäre. Soll ich das Teil wegwerfen um mir Windows 11, was aus meiner Sicht ein verschlimmbessertes Windows 10 ist, auf einem neuen PC zu installieren? Windows 11 ist ein Konjunkturprogramm für die Hardwareindustrie, für das MS auch seine Zusicherung, dass es kein Windows nach 10 geben wird, gebrochen hat.

    • Bolko sagt:

      Windows 11 möchte die CPU-Sicherheitsfunktion MBEC (Mode Based Execution Control) zur Kernel-Isolierung.

      Ist ja im Prinzip auch richtig so, wenn man ein sicheres System aufbauen möchte.

      Dann aber weiterhin allen Benutzern Ausführungsrechte im Temp- und im Downloadordner zu geben und Dateierweiterungen standardmäßig auszublenden sabotiert andere Sicherheitsfunktionen wieder.

      • Anonymous sagt:

        Mit irgendeinem Windows 11 Update kommt dann einfach der "ausführbare Software nur noch per Microsoft Store" Zwang äh, vermutlich eher genannt "Schutz" und alle sonstige ausführbare Dateien werden generell geblockt. Problem gelöst.

  36. Andres Müller sagt:

    musste "Start 11" von Stardock installieren, sonst wäre W11 für mich auf einem 4K Desktop nicht gut bedienbar. Mehr Mausklicks überall notwendig = mühsam bei Handkrankheiten. Für ein System mit so langer Entwicklungszeit bietet es m.M. zu wenig Qualität und Bedienbarkeit. Taskleiste auch 2. Monitor funktionierte lange nicht. Explorer Abstürze haben sich nach letzten Updates gebessert. Kann für meinen Bedarf sehr wenig Fortschritt zu Windows 10 erkennen, mehr Rückschritte, wie beim simplifizierten Gerätemanager, Explorer, Startmenu.

  37. Takeo Otori sagt:

    Ich finde, ab build 22621.1(160) ist es wirklich brauchbar,
    die 22000 finde ich nämlich noch richtig grauenhaft …
    Warum MS das so voreilig released hat und warum es erst ab 22H2 brauchbar ist,
    kann ja nur MS verraten. Aber voreilig Software auf den Markt zu Rotzen um es dann durch Updates erst brauchbar zu machen kennt man ja mittlerweile aus allen Ecken …
    Mir gefällts – und den Ansatz SecureBoot, TPM und modernere CPU zu erzwingen kann ich aus Entwickler-Sicht tatsächlich auch nachvollziehen – zumal es wirklich kein Hexenwerk ist diese Prüfung zu deaktiveren.

  38. 1ST1 sagt:

    Ich habe Win 11 außer im Mediamarkt beim Vorrüsbergehen noch nie life gesehen. Kürzlich musste ich aber wegen Defekt mein privates Notebook tauschen, das ist also jetzt mein erstes eigenes Win 11 fähiges Gerät. Aber das Update scheitert, weil auf der SATA-SSD die UEFI-Partitionen aus irgendeinem Grund zu klein sind. Das Notebook hat aber auch eine derzeit leere 512GB große NVME-SSD. Wenn ich die zum Booten benötigten Partitionen rüber clonen könnte, und dabei die Partitionsgrößen der UEFI-Partitionen etwas anpassen könnte, könnte ich das Update auf der NVME tatsächlich mal ausprobieren. Nur gelingt mir das nicht. Das Samsung Data Migration Tool ist das einzige was momentan die Installation rüber clonen kann, aber es kann die UEFI-Partitionen nicht vergrößern. Mit allem anderen was ich bisher ausprobiert habe (clonezilla, gparted, Acronis, Minitool-Partition-Wizard) kam ich nicht mal so weit, dass der Clone gebootet hat, oder dass ich überhaupt den Clonevorgang erfolgreich abschließen konnte.

    Hat da jemand Tipps für ein funktionierendes Tool? Ich will für den einmaligen Clone-Vorgang nicht extra Geld ausgeben.

    In der Firma werden wir uns Win 11 wahrscheinlich erst 2024 ansehen.

    • Bolko sagt:

      Backup und Cloning geht gut mit "Macrium Reflect Free".

      Das Beste Tool zur Partitionsgrößenänderung ist "MiniTool Partition Wizard 10.2.2 Technician Edition".

      Im UEFI musst du natürlich auch noch die neue Bootpartition eintragen.

      Falls es dann immer noch nicht funktioniert, musst du die Windows-DVD einlegen und statt auf "Jetzt installieren" klickst du auf "Computerreparaturoptionen" und schreibst dann den Bootloader neu auf den Datenträger.
      "Problembehandlung", "Erweiterte Optionen", "Automatische Reparatur"

      oder manuell:
      "Problembehandlung", "Erweiterte Optionen", "Eingabeaufforderung"

      diskpart

      list disk

      select disk 0

      list vol

      den Datenträger mit der Bezeichnung "EFI" auswählen und ENTER drücken

      select volume x ("x" ersetzen durch die Nummer des Volume, neben dem das "EFI" steht. Zum Beispiel "1")

      assign letter

      (Jetzt dem Volumen einen freien Laufwerkbuchstaben zuweisen. Zum Beispiel "H")

      exit
      (beendet diskpart)

      cd/d X:\EFI\Microsoft\Boot\ ("X" ersetzen, aber diesmal durch den Laufwerkbuchstaben, also zum Beispiel "H")

      bootrec/fixboot

      ren BCD BCD.bak

      bcdboot C:\Windows /1 de-de /s x: /f ALL
      ("x" wieder ersetzen durch den Laufwerkbuchstaben, also "H")

      bootrec /rebuildbcd

      Alternative:
      Windows komplett neu auf die NVME SSD installieren und eventuell dann nur die Windows-Partition von der alten SSD in die neue Windows-Partition überschreiben (also NVME-Windows löschen und SSD-Windows auf NVME-Windows drüberkopieren) bzw clonen, aber die anderen UEFI-Partitionen der neuen Installation unangetastet lassen.

  39. Bolko sagt:

    Ausführen von Programmen, die vorher dem System nicht bekannt waren ist auch eine schwere Sicherheitslücke.

    Für ein sicheres System müsste man alle gewollten Programme signieren und in eine Whitelist eintragen, so dass ausschließlich nur diese Programme gestartet werden können und keine Schädlinge, die man sich per Drive-by oder als email-Anhang eingefangen hat.

    Genauso ist es ein Unding, dass Programme während ihrer Installation eigenmächtig Ausnahmen in die Firewall einfügen dürfen. Daher ist die Desktop-Firewall von Windows prinzipiell untauglich.

    Ein gutes Betriebssystem sollte sich an offene Standards halten. Statt dessen baut Microsoft absichtlich inkompatible Eigenkreationen. Früher wurde sogar mit der Marktmacht des Internet Explorer versucht, den HTML-Standard umzubiegen.

    Am allerwichtigsten fehlt ein systemweiter Ausschaltknopf für die Telemetrie, der dann sowohl für Windows, als auch für Office und auch alle sonstigen NET-Framework-Anwendungen gilt.

    Eine Telefonnummer geht das Betriebssystem auch nichts an und ist an sich auch schon ein eigenes Sicherheitsrisiko, weil damit der User identifizierbar und ortbar wird.
    Ohne Angabe einer Telefonnummer sperrt Microsoft aber gerne und oft das Microsoft-Konto und der User verliert dann alle Lizenzen und Daten.

    In Kombination mit Facebook (mitsamt der Tracking-Cookies, Tracking-Pixel, versteckte App-Frameworks), Instagram, Whatsapp, Twitter, Telegram und Co können und werden dann detaillierte Akten angelegt mit dem politischen und psychologischen Profil der User und das sowas kann gefährlich werden, wenn eine politische Macht dann selektieren möchte.

    Snowden, DSGVO, war da nicht mal was in der Art?

    Solche Schnüffeltools darf man einfach generell nicht einsetzen, wenn einem seine Privatsphäre wichtig ist.

    • Michael Uray sagt:

      "Ausführen von Programmen, die vorher dem System nicht bekannt waren ist auch eine schwere Sicherheitslücke."

      "Für ein sicheres System müsste man alle gewollten Programme signieren und in eine Whitelist eintragen, so dass ausschließlich nur diese Programme gestartet werden können und keine Schädlinge, die man sich per Drive-by oder als email-Anhang eingefangen hat."

      So etwas kann auch in Windows über Sicherheitsrichtlinien erreicht werden.
      https://windowsreport.com/how-to-create-an-application-whitelist-policy-in-windows-10/

    • Cornelia sagt:

      "Für ein sicheres System müsste man alle gewollten Programme signieren und in eine Whitelist eintragen, so dass ausschließlich nur diese Programme gestartet werden können und keine Schädlinge, die man sich per Drive-by oder als email-Anhang eingefangen hat."

      Das könnte man von mir aus bei Windows Enterprise als zwingend einstellen. Bei Windows Pro sollte es mindestens abschaltbar sein – für viele KMUs ohne eigene IT wäre das unnötig kompliziert, insbesondere was das Signieren anbelangt. Bezüglich Windows Home bin ich unschlüssig. In mancherlei Hinsicht wäre es zwar besser. Aber auch da bin ich eher für eine abschaltbare Option.

      Zu den übrigen Punkten bin ich gleicher Meinung.

  40. Carsten Hamann sagt:

    Wieso Windows 11? Windows 11 gibt sich selber noch immer als Windows 10 zu erkennen. Selbst in der letzten Insider Preview ist das noch so.

    Wer es nicht glaubt, guckt mal hier:
    Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion

  41. Tom sagt:

    Moin Moin,

    die Meinung ist hier ja sehr extrem gemischt :-)
    Ich habe meinen Test PC (HW) auf W11 Pro gebracht.
    Weil immer mehr Kundenanfragen kamen..
    Naja, nicht die Katastrophe aber def. nichts was Ich empfehlen würde.
    Es läuft stabil, aber langsamer.
    Aber es läuft auch mit einem i5 2te Gen!

    Die Meinungen, vor allem das Thema "NIE, NIEMALS !!1!" erinnern mich als W8 und W10 aufkamen :-)
    Nicht ganz so extrem als W7 kam ;)

    Weswegen Ich aber wirklich antworte:
    Man kann auf dem Windows System in der Registry nachsehen wofür die Kompatibilität laut MS da ist:

    Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\AppCompatFlags\TargetVersionUpgradeExperienceIndicators

    Dort wird in den Unterordnern angezeigt für welche Version (21H1/21H2/UNV) (auf dem W11 System ist nur UNV) die Kompatibilität besteht und WO die Probleme sind.

    RedReason
    Ist der Gesamtgrund, die Anzeige ob etwas GEGEN das entsprechende Upgrade spricht.

    A propos:
    Auf dem W11 Test system sagte das MS Tool NICHT MÖGLICH.
    Wahrscheinlich da i5 7te Gen.

    Aber ein reguläres in-place-Upgrade (Win 11 ISO mounten und über Setup.exe upgrade starten) OHNE aktualisierung der Treiber und Updates klappte Problemlos.
    Dieser Punkt (Treiber und Update update) war bei mir öfters schon ein "Problem".
    Nach 2h hatte Ich immer die Nase voll und habe es gestartet ohne ;-)

  42. Curio sagt:

    Hallo,

    Ich installiere neue Betriebssystemversionen stets als clean Install auf meist relativ aktueller Hardware. Mit dieser Methode hatte ich bisher mit keinem der Windows-Versionen irgend welche Probleme. So auch mit Windows 11 Pro, das bei mir auf einem Lenovo Ideapad mit ryzen 7 4800U und 16 GB Arbeitsspeicher läuft.
    Ich selbst sehe mich als normalen Privatnutzer und installiere und betreue viele andere Privatnutzer, bei denen bisher auch nur sehr selten mal Probleme auftraten, die nicht der User selbst zu verantworten hatte.

    Merkwürdig berühren tut mich allerdings die auffällige Diskontinuität und die für mich nicht nachfvollziehbare Schwerpunktseztung bei der Betriebssystementwicklung. Man hat den Eindruck, dass jedesmal ein neues Team eine neue Version entwickelt ohne auf den Erfahrungen der Vorgänger aufzubauen. So werden oft Dinge als neu angepriesen, die es gut funktionierend schon einmal gab, oder Funktionen verschlimmbessert.

    Ein Beispiel:
    Seit ich Windows 98 hatte MS in seine Betriebssysteme ein ausreichend gut funktionierendes Mailprogramm integriert (Outlook Express). In der langen Zeit seitdem könnte man doch eine deutliche Entwicklung des Ganzen zu einem zuverlässig und einfach zu handhabenden E-Mail-Client erwarten. Was mich echt nervt, ist, dass nach einiger Zeit unter Windows 10 z.B. die Sortierung der Kontakte darin nach Nachnamen nicht mehr möglich war. Dies hat sich unter Windows 11 ebenso wenig geändert. Wenn man also ein solch simples Problem, das über Jahre hinweg von Kunden moniert wird, so beständig ignoriert, verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass die Grundfunktionen des Betriebssystems für Privatkunden bei der Entwicklung keine besonders gr0ße Priorität genießen. Dies ist nur ein kleines Beispiel.
    Nach meiner Meinung sollten bei Kontinuität und wachsender Erfahrung die Betriebssystemfunktionen und -Programme ständig besser werden – genau so wie die Useability des Systems. Das dies nicht so ist, enttäuscht mich jedesmal auf's Neue.
    So auch bei Windows 11. Großes Marketinggetöse und dann für den Privatuser greifbar nur ein paar wenige Designänderungen. Wie banal.

  43. Micha sagt:

    Nach ungefähr 10 Monaten Nutzung seit der Beta gab es ein Update das ich nur per Inplace Upgrade Installieren konnte. Das war KB5013943 vom Mai 2022. Es scheiterte mit Updatefehler 0x800f0988.

    Ich kann mich an mein letztes fehlgeschlagenes Update unter Window 8.1 Pro x64 nicht erinnern.

    MS Paint hat einen Bug der dazu führt das die Bildlaufleisten verschwinden.
    Wer im Textfeld von MS Paint den Tabulator nutzt kann keinen Text mehr eingeben.

    Der Texteditor zeigt nach dem öffnen größerer Textdateien z.B. (DXdiag.txt) eine falsche Bildlaufleistengröße an. Nach dem ersten Ziehen wird sie dann in die richtige Größe angepasst. (Der restliche Inhalt wird nachgeladen)
    Das Suchfeld im Texteditor wird immer Oben in der Mitte eingeblendet. Es kann nicht mehr verschoben werden.

    Im Hintergrund laufen immer mehre Instanzen von msedege.exe mit.

    Die XBOX App und das dazugehörige XBOX Gaming Overlay kann nicht deinstalliert werden. Ich brauche es nicht.

    Die AMD Radeon Software hat einen ähnlichen Funktionsumfang.

    Über den Microsoft Store oder Windows Update (weiß nicht genau) wird bei jedem anschließen eines Samsung C460W Druckers die App Samsung Printer Experience installiert. Ich deinstalliere die App danach wieder.

    Der Drucker ist über USB verbunden. Zur Nutzung der App wird eine Netzwerkverbindung zum Drucker benötigt. Die App ist somit Nutzlos da sie keine USB Kommunikation mit dem Drucker unterstützt.

    Gibt es bei Windows 11 Pro eine Möglichkeit automatische App Installationen für Geräte dauerhaft zu deaktivieren?

    Der Lautstärkemixer ist sehr kompliziert zu erreichen. Ich habe ihn in unter System –> Sound–> Lautstärkemixer gefunden.

    Unter Windows 8.1 brauche ich dazu 2 Klicks. Lautsprechersymbol —> Mixer

    Die Taskleiste habe ich mit dem Explorer Patcher und Open Shell nach meinen wünschen angepasst. Zwangs Gruppierung von elementen gibt es jetzt nicht mehr.

    Die eingestellte Akzentfarbe wird nicht immer für Titelleisten übernommen.
    Das ist ärgerlich da das eingestellte Design dadurch zerpflückt aussieht. z.B. Im VLC Media Player klappt es. Im Explorerfenster wird die Farbeinstellung ignoriert.

    Die oben genannten Probleme gibt es unter Windows 8.1 Pro x64 nicht. Das nutze ich seit 2014 auf verschiedenen PCs ohne Probleme. Davor habe ich von 2012 bis mitte 2014 Windows 8.0 Installiert gehabt.

    Windows 11 wirkt auf mich unfertig. Es hat eine geringere Zuverlässigkeit als Windows 8.1 Pro x64.

  44. Georg Burth sagt:

    Laut unserem Asset Management sind ca. 20% der PCs aktuell Win11-tauglich. Damit kommt ein Umstieg nicht in Frage.
    Hauptgrund ist, dass wir PCs nicht alle drei Jahre austauschen (können). Selbst wenn ich überall die restlichen Voraussetzungen (TPM, SecureBoot, UEFI) schaffen würde: 40% der vorhandenen CPUs sind überhaupt Win11-tauglich.

    Dazu kommt, dass die meisten Büro-Arbeitsplätze auf Terminalserver arbeiten. In der Produktion ist Win11 aber nochmal unpassender, zumal etliche Software dort mit Mühe und Not inzwischen Win10 "kann".

    Wir werden neue Hardware natürlich "Win11-tauglich" beschaffen, schon allein um die Option zu haben – aber solange ich nicht wenigstens einen Großteil umstellen kann. Und dann erstmal sehen, was kommt.

  45. Markus sagt:

    Nachdem ich mir viele Kommentare durchgelesen habe, würde mich meist interessieren worauf die Autoren immer das Win11 hatten. VM, phys. Gerät welches W11-geeignet ist oder halt über Umwege installiertes W11. Wäre zur Einordnung einiger Erfahrungen ganz interessant.

  46. Art sagt:

    kurz: Nüscht

    Privat stelle ich auf Linux um nachdem MS mit jeder neuen Win10 Version versucht mir die Kontrolle über meine eigene IT zu entziehen.

    Beruflich verwende ich die älteste noch supportete Win 10 Version.

    Neue Notebooks werden z.T. bereits mit Win11 ausgeliefert -> wir haben aktuell den Spass 700 Notebook erstmal mit Win 10 zu bespielen, bevor diese an den Kunden ausgeliefert werden können: deren ITSec und SM wollen auch auf keinen Fall jetzt Win 11 einführen.

  47. Andy sagt:

    Windows 11 ist furchtbar, besonders wegen den "Perspektiven".

    Windows 11 Kontozwang
    Windows 11 Internetzwang – zumindest bei der Neuinstallation
    Windows 11 Kontextmenü schrecklich
    Windows 11 TPM Zwang – wenn der TPM Chip defekt werden sollte, dann kann das Betriebssystem nicht mehr verwendet werden

    Windows 11 ist Schrott.

    • herby sagt:

      Kontozwang?
      Ich habe nach der Installation umgestellt auf "Lokales Konto" und den Zugriff auf mein MS-Konto auf dem Gerät abgemeldet. Das ganze in den normalen Systemeinstellungen.
      Mein System läuft ohne Probleme. Habe mir allerdings auch ein Image erstellt, das regelmäßig aktualisiert wird und das ich unter Linux wieder einspielen kann. Habe die c:/-Partition erst kürzlich wiederhergestellt, aus einem aktuellen Image.

  48. Rudolf Neugebauer sagt:

    Hallo … na ja.
    Windows 11 habe ich schon einmal per Rufus bei Bekannten installiert und es hat alles funktioniert.
    Bin dann aber wieder auf W10 Pro zurückgekehrt.
    Man kennt sich einfach mit W10 besser aus.
    Mal sehen, was ich zum 14.10.2025 mache.
    Ich habe einen Fujitsu Desktop PC mit Intel Core i7 4770, 16 GB Ram und hoffe das mein Rechner W11 ohne Defekt zu werden packt.
    Mein PC war 2013 lange Zeit die Nummer 1 auf dem Markt und er funktioniert immer noch wie am ersten Tag!
    Es wäre schön, wenn Microsoft nicht immer alles so schwierig machen würde und sich endlich für ein Betriebssystem entscheidet, man will schließlich seinen PC nicht ersetzen nur, weil Microsoft das so haben will …
    Lg aus Bayern / Rosenheim
    Warum bleibt Microsoft nicht bei W10?

  49. Engel sagt:

    Ich habe seit 2 Monaten zwangsweise Win11. Es ist eine Kastastrophe !!!
    An jedem Tag bevor ich zum Arbeiten komme muss ich ganz plötzlich verloren gegangene Einstellungen wieder herstellen. Funktionen versschwinden plötzlich, die vor einer Stunde noch da gewesen sind. (Keine Manipulat. von außen !!!)
    Wiederherstellungspunkte verschwinden von einem Tag zum nächsten. Langsam habe ich das Gefühl, das alles so gewollt ist, dass man seinen Rechner sein Eigentum nicht so funktionieren lassen soll wie man ihn braucht oder haben möchte, sondern das vorgeschrieben wird, wie wir einen Rechner benutzen sollen.
    Win 11 ist endtäuschend schlecht.
    Ich bin Jurist und brauche meinen Rechner nach meinen Bedürfnissen.
    8.1 war bisher das Beste System aller Zeiten !
    Mit Wind. 11 kann man das Windows insgesamt nur noch verfluchen. Tatsächlich müsste man die Leute zur Rechenschaft ziehen können, denn geholfen wird einem bei Problemen nicht. Oder nur auf Englisch zu kontaktieren. Ich habe mit Win. 11 Schaden in Größenordnungen. Nie wieder Win 11 !!!

  50. CarsteIT_Weitpuntk sagt:

    Hallo mal an alle,

    ich habe es auch auf einem Rechner, läuft zwar aber immer noch bugs ohne Ende.

    Habe als Dozent Xampp herunter geladen und installiert, habe PHP Programme mit den Teilnehmern geschrieben und eine Datenbank eingerichtet um darauf über PHP-Webformulare zuzugreifen.
    Von jetzt auf nun, oder wie auch immer, während des Unterrichts ging xampp nicht mehr zu starten weil die Ports angeblich nicht mehr vorhanden sind. Hä???????

    Ich hab nach dem ich das Problem, trotz Veränderung der Ports in der iny.php, keine Chance, fünf mal neu heruntergeladen und das in verschiedenen Versionen, immer wieder abstürtze und keine starten möglich.

    Wie soll ich mit so einem Mist von Microsoft für Kunden Programme schreiben, diese dann bei mir testen und sicher sein das da nichts schief geht, wenn da mal ne 8GB große Datenbank hinterlegt ist und vielleicht alles abstürzt.

    Enttäuschend für den Professionellen Einsatz. Nicht empfehlenswert.

    Da ich glücklicherweise auch noch mit Mac arbeite bin ich da zumindest sicher, denn da ist mir so etwas noch nie passiert, einmal eingestellt fertig.

    Mit Microsoft bin ich durch. Katastrophal, ich habe dann wieder downgegraded auf W10.

    Grüße Carsten

    • Info sagt:

      Wird immer schlimmer…
      Wo Windows/aktivierte KI's/MS-Defender inzwischen überall herum schnüffeln um Daten/Statistik zu sammeln. Kein Wunder bei lokalen Datenbanken bzw. großen Dateien das oft nichts mehr funktioniert…

  51. herby sagt:

    Hallo, nach Jahren der "Abstinenz" melde ich mich mal wieder, mit einem "kleinen" Problem, genau genommen sind es zwei.

    1. Habe im April einen gram P17 gekauft mit Win11 home :-( und natürlich sofort auf Pro umgestellt. Jetzt wurde ich am 21.09. vom Ausrollen des 22H2 "überrollt". Ich habe es "ertragen". Große Veränderungen habe ich (noch) nicht bemerkt bis auf die Tatsache, dass die Geräteabmeldung offensichtlich nicht mehr funktioniert. Wenn ich meine Synchro-Platte abmelden will erzählt er mir auch nach dem x-ten Versuch noch, dass da irgendjemand drauf zugreift. Aber wer ?? Die Platte signalisiert keine Schreib- und Lesezugriffe. Gibt es Ideen dazu? Ich finde das Geräteabmelden schon ganz praktisch seitdem ich mal Datenverlust hatte.

    2. Zu dem Gram noch eine Bemerkung. Ich mußte meine ganze Sicherungstechnologie über Bord werfen (Paragon mit Linuxstick). Die Kiste (vielmehr das UEFI/EFI) scheint eine Linuxphobie zu haben. Sogar Ubuntu 22.04 auf nem Stick wird nicht gestartet. Ein Techniker von HSC (die betreuen gram) hatte mir dann bei der Sicherung zu Acronis geraten. Nutze jetzt Acronis21 (Dauerlizenz) mit Linuxstick, was funktioniert.
    Ist das jetzt normal, dass die neuen Notebooks ein dermassen dicht gemachtes BIOS haben (ohne Legacymode), dass man sich quasi nur noch auf Windows bewegen darf bzw. soll?

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