Preiserhöhung bei Fernwartungssoftware AnyDesk (Nov. 2022)

Der Anbieter von AnyDesk hat wohl die Preise für die Nutzung seiner Fernwartungssoftware kräftig angehoben. Ich selbst verwende keine solche Fernwartungssoftware, habe das also nicht mitbekommen. Ein Blog-Leser hat mich aber per Mail auf diesen Sachverhalt hingewiesen und einige Details mitgeliefert.


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AnyDesk ist eine Fernwartungssoftware, die vom Unternehmen AnyDesk Software GmbH in Stuttgart entwickelt wird. AnyDesk ermöglicht einen Fernzugriff zwischen Computern mit unterschiedlichen Betriebssystemen wie Windows, Linux oder macOS. Die AnyDesk Software GmbH ist eine Ausgründung von vier ehemaligen TeamViewer-Mitarbeitern. Die Fernwartungssoftware wird in der Blog-Leserschaft häufiger als Alternative zu TeamViewer genannt.

Die AnyDesk-Preise steigen

Blog-Leser Christian K. hat mich heute per E-mail informiert, dass AnyDesk die Preise für Lizenzen seiner Fernwartungssoftware massiv angehoben habe (danke für den Hinweis). Ich bin über die Lizenzpreise von AnyDesk oder Fernwartungssoftware nicht so im Bilde, aber Christian meint, dass sich diese dem TeamViewer angleichen würden. Im Oktober 2022 galten folgende monatliche Abo-Preise (Quelle):

AnyDesk: Alte Preise 2022
AnyDesk: Alte Preise 2022

Hielt ich adhoc für ausgewogen. Gehe ich nun auf die AnyDesk-Seite mit der Preisübersicht, wird mir nachfolgende Übersicht angezeigt, die wohl für neue Bestellungen von Lizenzen oder Lizenzverlängerungen gilt.  Es fällt auf, dass nicht nur die Preise gestiegen sind, sondern auch die Namen der Pakete und die Lizenzkonditionen haben sich geändert. Und das kann richtig teuer werden.

AnyDesk: Neue Preise 2022
AnyDesk: Neue Preise 2022

Denn es sieht es mir so aus, als ob die Leistung pro Lizenzmodell stark beschnitten wurde. Bei der Einzellizenz für Selbständige und Einzelpersonen ist nur noch eine Person (mit drei Endgeräten) sowie eine gleichzeitige Verbindung aufgeführt. Christian schrieb mir in seiner Mail dazu folgendes:

Für viele Solo-Selbstständige und Techniker wie mich ist hier eine Edition interessant, die mind. 3 gleichzeitige Verbindungen zulässt, weil eine Verbindung gleichzeitig regelmäßig nicht reicht, wenn man in einem Unternehmen z.B. gleichzeitig auf einen Client als auch auf den Server zugreifen möchte. Diese Edition kostete bisher 20 € im Monat bei Anydesk (Teamviewer verlangte hierfür ca. 120 € im Monat), was aus meiner Sicht ein akzeptabler Preis war.

Nun wurden die Preise um 50 – 100 % angehoben, ausgerechnet dieses wichtige Feature wurde aber zusätzlich beschnitten und in eine höherwertige Edition verlagert. Die kleinste Edition mit diesem Feature (2 gleichzeitige Verbindungen) kostet nun 80 € monatlich.

Auch die Anzahl der unbeaufsichtigten Clients (festes Kennwort wurde hinterlegt) ist deutlich beschnitten worden und beträgt jetzt statt 3000 Clients nunmehr 500 Clients.

Als Solo-Selbstständiger wird man diese Grenze vermutlich nicht sehr schnell erreichen, allerdings ist die Frage, wie zuverlässig hier alte Clients herausfallen, die im Rahmen eines Hardwareupgrades  getauscht wurden. Man wird ja kaum hingehen und in einer Anydesk-Liste manuell Clients entfernen (wollen), sondern den Counter seitens Anydesk zurückgesetzt haben, sofern der Clients X Monate nicht in Betrieb war.

Chistian zieht aus diesem Blickwinkel das Fazit: Anydesk ist für mich daher gestorben, sobald die Preiserhöhung auch bei Bestandskunden ankommt, und das ist vermutlich nicht sehr weit in der Zukunft. In einer ergänzenden Mail schrieb er dann noch einen Nachtrag:

Lizenzergänzungen AnyDesk Standard-Lizenz
Lizenzergänzungen AnyDesk Standard-Lizenz


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Man kann schon in der nun 30 € teuren Edition [Standard Lizenz] die Anzahl der gleichzeitigen, ausgehenden Verbindungen beim Kauf erhöhen [siehe obigen Screenshot], zahlt aber pro ausgehender, gleichzeitiger Verbindung den vollen Monatsbeitrag.

Um also aus der bisherigen Performance Edition (3 Verbindungen, 20 € / Monat) zumindest in Bezug auf die ausgehenden Verbindungen eine Standard-Edition zu machen, werden 90 € im Monat fällig. Es bleibt allerdings beim Beschnitt z.B. der verwalteten Geräte (unbeaufsichtigter Fernzugriff).

Christian merkt an, dass dies eine Preiserhöhung um Faktor 4,5 sei. Nicht schlecht, wenn man bedenkt dass die Leistungen trotzdem beschnitten werden. Zur Frage, warum die Preise derart angehoben wurden, hat er eine Theorie. Ende 2021 haben Risikokapitalgeber 60 Millionen Euro Investition in die AnyDesk GmbH gepumpt (siehe diesen heise-Beitrag). Da ist der Gedanke nicht abwegig, dass aus dieser Richtung eine Order kam, sich in den Preisen an die TeamViewer-Lizenzen anzugleichen. Jemand von euch betroffen? Wie wird der Sachverhalt beurteilt? Mir fehlt da jegliche Einschätzung, was gängig und tragbar ist.

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31 Antworten zu Preiserhöhung bei Fernwartungssoftware AnyDesk (Nov. 2022)

  1. Timo sagt:

    Daher bin ich schon vor Tagen auf rustdesk umgeschwenkt
    Eigenen Server erstellen und fertig ist der Lack

  2. Tom sagt:

    Um es mal ganz ketzerisch zu schreiben: "Preise erhöht bei weniger Leistung – alles richtig gemacht"!

    Weitere Alternative zu Teamviewer (die ja auch nicht mehr das sind, was sie am Anfang mal waren, schreib Datensammelei und -weitergabe): RUSTDESK ->
    https://rustdesk.com/

    Sogar vom schönen Sprecher schon vorgestellt ->
    https://www.youtube.com/watch?v=KIrSWwDNfYI

  3. Chris sagt:

    Für mich sind selbst die "alten" Preise und Bezeichnungen verwirrend.

    Hier läuft eine AnyDesk Professional Version für 199€ im Jahr, eine Verbindung, unendlich viele Geräte, Adressbuch, MSI Installationsfile etc.

    Grade das Feature mit der MSI Installationdatei würde uns ja in das "Advanced" Abo Modell für 80€ im Monat zwingen. Sollte AnyDesk hier Bestandskunden in ein so teures Abo stecken wird es Zeit sich nach einer Alternative umzusehen.

    Allerdings hat AnyDesk auch schon die Letze Erhöhung und Umbenennung der Pakete nicht an uns weitergegeben und zum neuen habe ich auch noch nichts bekommen. Als Bestandskunde hat man bis jetzt wohl noch Glück in seinem alten Paket zu bleiben.

  4. Jochen sagt:

    Ich denke das AnyDesk das Preismodell nicht durchsetzen kann, es wird individuelle Preise/Rabatte geben. Meine Lizenz läuft Ende des Monats ab, und ich habe bisher kein Angebot zur Verlängerung bekommen. Das gab es die letzten Jahre nicht, ich bin gespannt.

    Teamviewer wirft einem die Rabatte ja auch hinterher! Man muss nur warten können ;)

    • Lukas sagt:

      Bei Teamviewer finde ich die Rabatte einfach nur unmoralisch. Teilweise zahlt man nur noch die Hälfte oder noch weniger des ursprünglichen Angebotes. Professionell ist anders…

  5. EDV-Opa sagt:

    Ich habe Anydesk vor Jahren noch mit einer Fire and Forget Lizenz für 6 Jahre erworben. Das waren damals wohl ca 275€. Die neuen Preise schrecken mich ab. Ich benutze das oft aber die Solo Lizenz wird zu teuer. Das bin ich nicht bereit zu zahlen. Ich werde mich auch nach anderen Möglichkeiten umsehen.

    Anydesk war damals ein faires Angebot zum überteuerten Teamviewer. Jetzt wollen die Investoren die Sahne abschöpfen, schade ums Produkt.

  6. McAlex777 sagt:

    Lösung:
    +20EUR/Monat je Kunde für die Bereitstellung des RemoteSupports in Rechnung stellen.

    • Christian Krause sagt:

      ich finde die Idee gar nicht schlecht.
      das trifft halt die besonders, die nicht bereit sind in ihre Infrastruktur zu investieren, aber besonders darauf aus sind einen Dienstleister ohne monatliche kosten zu haben, der sehr schnell reagiert

  7. Luzifer sagt:

    naja von Teamviewer als die unverschämt wurden zu Anydesk… na mal sehen was es jetzt dann wird. Man ist ja nicht abhängig ;-P

    Versuchen kann man es ja, aber dan muss man eben auch mit den Konzequenz Nutzerschwund leben.

    • Lukas sagt:

      Hatten damals die Self Hosted Variante im Einsatz. Ca. ein Jahr nach Kauf wurde diese dann abgekündigt – mittlerweile gibt es nur noch Cloud. Dateiübertragung etc. hat damals auch nie sauber funktioniert, aber wie es aktuell ist kann ich nicht beurteilen.
      Sind dann wieder zurück zu TV, nachdem die Fernwartung nur inhouse genutzt wird – da macht eine Cloud Lösung einfach keinen Sinn.

      • Frank sagt:

        Ich nutze PC Visit schon viele Jahre, letztes Jahr gab es mal Probleme, aber das wurde alles behoben und funktioniert seitdem sehr gut. Preis/Leistung ist bis jetzt sehr gut.

      • Simon sagt:

        Wir hatten früher auch mal die Self-Hosted Variante – und ich kann auch bestätigen, dass die nicht zu 100% funktioniert hat – teils haben Features gefehlt und man musste damit leben, dass Fehler erst Monate später behoben wurden (im Vergleich zur Cloud Version).

        Die Cloud Version funktioniert aber aktuell soweit zuverlässig und gut und ist preislich auch im Rahmen.
        Im Vergleich zu TeamViewer fehlen ein paar Features (wie Umstellen der Bildschirmauflösung, Support für mobile Endgeräte), aber braucht man beides ja auch nicht wirklich.

    • Stefan sagt:

      Nutzen wir auch, vor allem die Preise sind vertretbar https://www.pcvisit.de/preise/ . Das Remote2Office mit RDP geht auch stabil und schnell. Die "WebApp" für iOS ist auch nicht schlecht, auch wenn es besser laufen könnte.

  8. Nordtech sagt:

    Ich nutze als Solo-Selbständiger den Teamviewer in Lizenzvariante "Business", darin ist zwar in der Tat nur ein Kanal enthalten, aber gem. https://service.teamviewer.com/de-de/overview 3 gleichzeitige Sitzungen während einer Verbindung. Das habe ich auch schon oft gemacht (war mir bislang nicht bewusst, dass es dort überhaupt eine Einschränkung gibt). Bei Teamviewer würde also das Szenario "Auf den Server und gleichzeitig auf einen Client zugreifen" mit der Edition für EUR 32,90 im Monat "erschlagen". Die angegebenen 120 Euro im Monat erschließen sich mir spontan nicht, das wäre auch für mich preislich ein no-go.
    Generell hänge ich weiterhin bei Teamviewer fest, weil deren iOS-App (incl. Geräteliste der dauerhaft aktiven Hosts, in meinem Falle Kundenserver) besser ist als das, was ich bislang bei der Konkurrenz gesehen habe.

  9. Tob sagt:

    Wir sind dieses Jahr wegen einer Preiserhöhung von LogMeIn zu Splashtop. Sind sehr zufrieden.

  10. Martin sagt:

    Nur der Fairness halber. Eine Verbindung heißt wohl am Ende, dass bei der Solo-Lizenz nur eins der drei möglichen Endgeräte gleichzeitig geht. Dann sind auf dem Gerät aber 5 Sitzungen möglich, so verstehe ich es, hier etwas versteckt: https://support.anydesk.com/de/knowledge/wieviele-aktive-gleichzeitige-sitzungen-kann-ich-herstellen

  11. My1 sagt:

    ein Hauptunterschied der vielleicht nicht aufgefallen ist, weil das nicht so direkt dran steht, ist aber dass im Alten Modell Pro Kopf Lizensiert wird, ergo man musste 20 Euro pro Monat PRO NUTZER zahlen und jeder hat dann eigenständig X verbindungen.

    im Neuen Modell kehren die auf das ich nenne es so gerne "Hot Seat Modell" zurück, ergo es gibt entweder gar kein (noch als die Lizenzen Lite, Professional und Power hießen) oder ein deutlich höheres (aktuell) limit der user die die Lizenz haben dürfen, und eine deutlich festere beschränkung der leute die es gleichzeitig in einem Moment nutzen.

    Wenn man mehr Menschen hat die mit damit arbeiten als man aktive verbindungen braucht, ist das natürlich ein besseres Modell, als wenn man für jeden Mensch extra Lizensieren muss.

    natürlich ist aber seit der Umstellung auf Essentials/Performance/Enterprise der Performance Version ein bedeutender Punkt abgefallen, säntliche möglichkeiten der Automatisierung, im bereich CLI; MSIs für Deployment und GPOs.

    die haben zwar bei Standard in dem Aktuellen Modell ein paar Sachen freigegeben, jedoch fehlt immer noch bspw MSI, was natürlich das Thema Bereitstellung bei Kunden nochmal nerviger macht. Das war Enterprise Usern vorbehalten, was natürlich entsprechend nervig ist.

  12. Martin B sagt:

    die Investoren wollen Geld sehen, ein normaler Prozess.

    Ist halt die Frage, wie hoch das Risiko ist Kunden zu verlieren, dann nutzen die höheren Margen nichts.

    Alternativen gibt es ja zum Glück genug.

  13. Michi sagt:

    Ich verwende eine frühe beta Version von AnyDesk aus 2015. Die funktioniert genau so gut wie aktuelle Versionen und hat keine popup Meldungen

  14. jup sagt:

    Alternative Rustdesk …
    oder wenn das nicht reicht: DAMEWARE als lokale Lösung …
    der angegebene Preis ist für ein Jahr Maintenance. Danach läuft die Software weiter, man bekommt nur keine neue Version mehr. Eigener Server ist auch machbar …

    Ein 1Jahr Renewal für die Remote Support Variante für 1 (Techniker)user liegt bei ca 101,-
    Die EndUser sind unbegrenzt …

  15. Stefan sagt:

    Ich bin zuerst von Teamviewer zu PC Visit gewechselt, habe die Software aber nie richtig genutzt und bin seit >1 Jahr bei Anydesk.
    Wenn diese neuen Preise auch bei mir aufschlagen, gehen wir halt wieder weiter.
    Vielen Dank für die bisherigen Denkanstöße!

  16. Andreas K. sagt:

    Kann ich Rustdesk auch einen Proxy mit Port übergeben, oder ist die Portfreigabe (21116) in der FW zwingend notwendig?

  17. Knusper sagt:

    Ein Problem wurde noch nicht besprochen:
    Auf der Gegenseite, also beim Kunden, muss die gleiche Software laufen. Kann man bei einer Handvoll Kunden noch gut organisieren. Im höheren dreistelligen Bereich ist es nicht machbar. Hat man erstmal alle z.B. auf Teamviewer geeicht, ist man quasi festgenagelt.

  18. Robert sagt:

    Ich bin von AnyDesk wieder zurück zu TeamViewer, Business. Erstens passierte zu wenig in der Entwicklung (man kann sich das Changelog anschauen) und zweitens gab – im Gegensatz zu TeamViewer – sporadisch Probleme bei der Verbindung und der Übergabe der Tastatureingaben.

    Preislich war es für mich fast das gleiche.

    Und bezüglich der Infrastruktur, klar kann man alles selbst machen aber man muß sich dann eben auch darum kümmern.

    Ich kenne einige die beispielsweise UltraVNC in Verbindung mit einem VPN nutzen oder sich UltraVNC umgebaut haben aber die meisten Systemhäuser haben sich dann irgendwann wieder Richtung TeamViewer bewegt, ebenso wie zahlreiche Softwarehäuser, die TV für den Support nutzen.

  19. Christian Krause sagt:

    Ich habe nun Rustdesk ausprobiert und bin dankbar für diesen Tipp. Ich betreibe jetzt meinen eigenen Server und bin daher völlig unabhängig. Dazu kostet die Lizenz nichts und es ist möglich, beliebig viele gleichzeitige Verbindungen aufzubauen.
    Darüber hinaus klappt auch der Download vom Webserver deutlich einfacher, Anydesk hat hier leider sehr viele Warnungen gebracht und es war immer sehr müßig unbedarften Anwendern zu erklären, wie sie den extrem lästigen SmartScreen, dann UAC überwinden. Danach war Anydesk ohne weiteren Kommentar und Desktopicon nur im Startmenü zu finden und man musste den Leuten erklären, wie das Symbol aussieht und wie sie sich das aus dem Startmenü fischen. Gruselig.

    Rustdesk kann man direkt aus dem Browserdownload starten, beim ersten Connect muss noch die Firewallfreigabe geschehen später im Zweifel eine Admininstallation gemacht werden, aber man sieht bei letzterer schon den Bildschirm des Kunden und kann besser erklären.

    Nachteile gibt es aber auch, die will ich nicht verschweigen: Gefühlt ist Rustdesk deutlich CPU intensiver und der Dateitransfer muss separat bestätigt werden, was ein wenig lästig ist.

  20. David Li Bergolis sagt:

    Benutze seit längerer Zeit Remote Utilities in der self hosted Variante:
    https://www.remoteutilities.com/de
    Werde wohl zu RustDesk umschwenken, weil sogar bei der Selfhostet Version,
    die ich in der Free Edition besitze, immer wieder mal nach Hause telefoniert wird,
    um die Lizenz zu überprüfen. Ich bin also nicht komplett autark.
    Sollten die RU Server mal ausfallen, ist auch die kostenlose Lizenz flöten.
    Allerdings gehe ich realistischerweise nicht davon aus, dass RU bald dicht macht,
    die Preise sind sogar sehr human, vor allem sind das EINMALZAHLUNGEN,
    wo es Updates für ein Jahr gibt.
    Danach läuft die zuletzt installierte Version einfach weiter, solange man will.
    Will man irgendwann doch mal updaten, zahlt man eben einen Upgradepreis.
    Ich finde diese Preispolitik eigentlich absolut fair und benutzerfreundlich,
    wenn auch die Oberfläche und Einrichtung recht altmodisch wirkt.
    Immerhin kann eine vorkonfigurierte MSI Datei erstellt werden, wo bereits alle Einstellungen vorgegeben sind,
    inklusive den eigenen Server, ist beim erstem mal ganz schön fummelig und unübersichtlich,
    aber wie oft macht man das schon…

    Auf jedem neuen Rechner, den ich aus der Ferne kontrollieren können soll,
    installiere ich diese MSI und muss nichts mehr machen.
    Die neue ID wurde automatisch in meinem eigenen Server angelegt, muss mich nur noch einloggen.

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