Ab morgen (1. Dez. 2022) gilt der Spoofing-Schutz bei Telefonaten

Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)Zum 1. Dezember 2022 tritt der Schutz vor dem sogenannten Call-ID-Spoofing beim Telefonanrufen ins deutsche Telefonnetz in Kraft. Dadurch sollen Betrugsanrufe – vor allem aus dem Ausland – mit gefälschten Rufnummern in Deutschland unterbunden werden. Die Maßnahme war schon länger gefordert worden, ist aber erst morgen vorgeschrieben.


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Betrug mit verschleierter Telefonnummer

Es war in der Vergangenheit ein massives Problem, dass Betrüger, vor allem aus dem Ausland, mit Spoofing Betrügereien am Telefon begingen. Ich hatte beispielsweise im Sommer im Beitrag Warnung vor Spoofing mit BSI-Rufnummer (Juni 2022) vor dieser Masche gewarnt. Anfang Mai 2022 hatte ich im Beitrag Achtung: Weiterhin falsche Europol-Anrufe von Betrügern ebenfalls vor einer solchen Masche gewarnt.

Was ist Spoofing?

Spoofing ist eine Bezeichnung für verschiedene Täuschungsmethoden in Computernetzwerken zur Verschleierung der eigenen Identität. Beim Spoofing (engl. Manipulation, Verschleierung) geben sich Kriminelle am Telefon oder per E-Mail als seriöse Behörden, Unternehmen, Institutionen (z.B. Banken oder Vereine) oder Einzelpersonen aus. Sie tun dies, um entweder auf direktem Wege sensible und persönliche Daten abzugreifen oder einen weiteren Angriff – z.B. durch Verlinkung auf gefälschte Webseiten – vorzubereiten. Opfer werden meist von vermeintlich bekannten Telefon- oder E-Mail-Absendern kontaktiert. Die eigentliche Identität der Kriminellen bleibt dabei verschleiert (Quelle).

Beim Spoofing via Telefon (Call-ID-Spoofing) ist die angezeigte Telefonnummer entweder bekannt oder leicht verlängert bzw. verändert, sodass ein Betrug (gerade unter möglichem Zeitdruck) erst einmal kaum auffällt. Versucht man beispielsweise eine solche veränderte Telefonnummer zurückzurufen, wird nicht die gefälschte Nummer, sondern die richtige Nummer angewählt und man landet bei der eigentlich bekannten Rufnummer – jedoch ohne, dass die angerufene Person von dem Betrug Kenntnis hat.

Spoofing ist Teil des sogenannten Social Engineerings und spielt mit dem Vertrauen oder der Angst von Menschen. Kriminelle nutzen dies, um ihre Ziele meist unter Zeitdruck – z.B. Abgreifen von Konto-und Zugangsdaten oder die Herausgabe von großen Mengen Bargeld – zu erreichen. Im Affekt geben die Opfer häufig nach und geben sensible Daten preis oder überreichen Bargeld. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oftmals glauben die Opfer an die Seriosität der Behörde oder Institution oder werden von einer dargelegten Not- oder Gefahrensituation überrascht.

Schutz vor Call-ID-Spoofing ab 1.12.2022

Zum 1. Dezember 2022 treten in Deutschland gesetzliche Regeln zum Schutz vor Call-ID-Spoofing in Kraft. Die Bundesnetzagentur weist in einer aktuellen Mitteilung darauf hin, dass Anbieter öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste nun technisch sicherstellen müssen, dass

  • Anrufe abgebrochen werden, bei denen Rufnummer der Notrufe 110 und 112, hochpreisige Rufnummern (0)900, (0)137 und Nummern für Auskunfts- und Kurzwahldienste fälschlicherweise angezeigt werden,
  • sowie bei Anrufen aus ausländischen Netzen keine deutschen Rufnummern als Absenderinformation angezeigt werden. Die Nummernanzeige muss in solchen Fällen unterdrückt werden. Hiervon ausgenommen sind Mobilfunkrufnummern im internationalen Roaming.

Die neuen technischen Schutzmechanismen haben das Ziel, dass man sich bei Erhalt eines Anrufs von einer deutschen Rufnummer darauf verlassen kann, dass der Anruf vom berechtigten Nummerninhaber erfolgt. Es besteht mit den neuen Maßnahmen die Hoffnung, dass der Missbrauch gefälschter Rufnummern, mit dem der Angerufene über die Identität der Anrufenden getäuscht werden soll, nun unterbunden wird. Der ganz überwiegende Anteil an Anrufen mit manipulierten Rufnummern hat seinen Ursprung in ausländischen Netzen oder wird über ausländische Netze nach Deutschland geroutet.

Mehr Anrufe mit unterdrückter Nummer

Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass es als Folge der gesetzlichen Änderung zur Vermeidung von Anrufen mit gefälschter Rufnummer nun verstärkt Anrufe mit unterdrückter Rufnummer geben werde. Hier muss dann jeder angerufene Teilnehmer entscheiden, ob er das Gespräch annimmt oder nicht. Ich selbst halte es so, dass ich keine Anrufe ohne Telefonnummer im Display annehme. Allerdings mag es Gründe geben, warum Teilnehmer ihre Telefonnummer bei Anrufen unterdrücken. Diese haben dann das Risiko, dass der Angerufene nicht abhebt.


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65 Antworten zu Ab morgen (1. Dez. 2022) gilt der Spoofing-Schutz bei Telefonaten

  1. Martin sagt:

    Es gäbe unter Umständen noch die Möglichkeit, Anrufer, welche die Rufnummernübermittlung unterdrücken, automatisch direkt auf einen Anrufbeantworter umzuleiten zu lassen. Mit Fritzboxen sollte das kein Problem darstellen. Derartige Anrufer, deren Anliegen jedoch legitim und wichtig ist, werden sicherlich die Möglichkeit nutzen, auf den Anrufbeantworter zu sprechen – wenn vielleicht auch erst nach mehreren Versuchen, falls eine Hemmschwelle vor Anrufbeantwortern bestehen sollte.

    • Bernd sagt:

      Genau so läuft das bei mir.

    • Windowsnutzer1969 sagt:

      Genau SO sehe ich dies auch. Bei mir laufen generell ALLE mir unbekannten Anrufe (egal ob anonym, oder mit angezeigter Nummer) erst mal auf den Anrufbeantworter, der sich nach 15 Sekunden einschaltet und auf "Mithören" konfiguriert ist. Wer mir WIRKLICH etwas Wichtiges mitzuteilen hat, der spricht da drauf – war bisher immer so. Und dann habe ich sogar die Möglichkeit mich in den Anruf während der Aufnahme einzuklinken und den Anrufer doch noch direkt anzunehmen. Oder halt dann eben umgehend zurückzurufen.

      • Frankel sagt:

        Arbeite bei der Bank, bei so Anschlüssen lege ich einfach auf und verweise darauf, dass ich niemanden erreichen konnte wenn sich nach 2 Wochen beschwert wird warum sich niemand meldet :^)

        Wenn es was dringendes ist kann man mich ja bis 16:00 anrufen. Die Nummer von den Filialen ist nämlich immer unterdrückt, da wir nur Rückrufe machen. Alle Anrufe gehen an ein Callcenter das die Filialen beauftragt. Erziehung geht auch rückwärts.

        Wenn dann brav sofort abgehoben wird war es dann wohl doch wichtig.

        • Bernd B. sagt:

          Kann man so machen, ist halt illoyal (Verletzung der Treuepflicht des Arbeitnehmers) der Bank* gegenüber.

          Es ist auch nicht Ihr Job, den Kunden zu erziehen – schon gar nicht zu risikobehafteten Gewohnheiten wie der ungeprüften Entgegennahme anonymer Anrufe.

          BTW: Seriöse Firmen zeigen bei ausgehenden Telefonaten _immer_ ihre Rufnummer an (wenn Direktkontakt nicht gewünscht ist eben die Hauptnummer der Bank(filiale) oder die Hotline-Nummer).

          * und auch dem Kunden

      • Doris Sch sagt:

        Für mich ist das ein Unding.
        Ich habe eine deutsche Handynummer und bin viel im Ausland unterwegs. Es ist ein geschäftliches Handy und für mich ist es sehr wichtig, dass meine Nummer angezeigt wird, weil eben die Angerufenen ans Telefon gehen, weil ich es bin.
        Nun kann ich kaum jemanden erreichen.
        Ich rufe ja mit eigener Sim an. Es ist doch nicht meine Schuld, dass der deutsche Provider im Ausland auf andere Netze angewiesen ist

        Ich finde, dass dieses neue Verfahren eine Unverschämtheit ist. Kriminelle werden sowieso Wege finden dies zu umgehen.

        • Melissa sagt:

          Ich bin ihrer Meinung, lebe genau an der Grenze zur Frankreich Deutschland. Habe eine deutsche Nummer, da ich nur Familie in Deutschland habe. Wird das jetzt immer so sein, das meine Nummer unterdrückt wird. Wenn ich mal in Not bin und jemandem erreichen muss, kann die Person mein Anruf nicht zurück verfolgen.
          Ich finde es eine Frechheit und egoistisch!

          • Fritz sagt:

            Hallo Melissa
            Bei mir geht seit Dezember auch nicht mehr die Zufahrt Dchranke zum Campingplatz. Da ich mit meiner deutschen Handy eine französische Nummer anrufe . Da scheint mir, daß die Erkennung nicht mehr angezeigt wird.

  2. Luzifer sagt:

    mmh mit Anrufen ohne Nummernanzeige kann ich leben: die laufen direkt ins Nirvana!
    Wer mich dringend anrufen muss, muss seine Nummer nicht unterdrücken. Da Rufnummernunterdrückung auch nicht die Standardeinstellungen bei Telefonen ist, kommen auch Ältere Klientel da nicht in Bedrängnis. Wer die Rufnummer Unterdrückung nutzt, nutzt diese bewusst und muss dann eben auch mit "Nebeneffekten" wie Umleitung ins Nirvana rechnen.

    Da ich aber meine Telefonnummern nicht überall rumreiche, haben es auch unbekannt Nummern schwer ;-P

    • nook sagt:

      Zum Tel.Nr. nicht überall rumreichen hat sich meta/facebook was schickes einfallen lassen:

      https://netzpolitik.org/2022/versteckte-option-bei-facebook-nicht-nutzerinnen-koennen-jetzt-ihre-kontaktdaten-loeschen-lassen/

      Nach Eingabe der Daten sind diese dann legitimiert, Bingo!
      Oder erstmals registriert!

      • T Sommer sagt:

        Die Idee ist ja sowas von goldig.
        Du sagst meta das deine email , Telefonnummer gelöscht haben willst. Dann löscht Meta die? Und damit die nicht wieder genutzt bzw. hochgeladen werden kann speichert Meta die dann trotzdem und markiert die als „gelöscht" .. und erzähl mir jetzt nicht das die das mit einem hash machen.
        Da fällt Ostern und Weihnachten an Silvester auf einen Tag.

    • Jakob sagt:

      Das ist natürlich Quatsch. Wenn ich für eine längere Zeit im Ausland lebe dann ist es nicht mehr meine Entscheidung dass meine Rufnummer nun unterdrückt wird. Und so gibt es nun häufig Verwirrung wenn ich Freunde in Deutschland oder auch im Inland anrufe weil diese nun nicht mehr sehen können wer sie anruft oder wessen Anruf sie verpasst haben und nun auch nicht mehr zurückrufen können.

      • Günter Born sagt:

        Die These, dass Auslandsanrufe anonym auflaufen, habe ich nun schon hier in den Kommentaren öfters gelesen. Gibt es dort Belege für? Ich kann das nicht bestätigen und die Aussage aus obigem Text lautet.

        sowie bei Anrufen aus ausländischen Netzen keine deutschen Rufnummern als Absenderinformation angezeigt werden. Die Nummernanzeige muss in solchen Fällen unterdrückt werden. Hiervon ausgenommen sind Mobilfunkrufnummern im internationalen Roaming.

        Hier laufen durchaus Anrufe aus dem Ausland mit angezeigter Nummer auf. Welchen Grund gibt es, dass die Leute ihre Familienangehörigen mit unterdrückter Rufnummer aus dem Ausland anrufen müssen?

        • Woytasek sagt:

          Auch ich kann bestätigen, dass meine AldiTALK Mobilfunknummer während meines Polenaufenthalts im Dezember 2022 unterdrückt wurde. Mein Diensthandy (Deutsche Telekom) allerdings hat weiterhin die Rufnummer übertragen. Ist das nun ein Gesetzt, dass für alle gilt, oder nur für manche, oder eine Frage der Interpretation? Das kann auch die Antwort auf Ihre Frage sein, warum bei Ihnen manche Anrufe aus dem Ausland mit nicht unterdrückter Nummer ankommen.

        • Anonymous sagt:

          Ja, dass wird Ihnen jeder bestätigen, der mit einer deutschen Nummer im Ausland ist. Ich bin geschäftlich viel in Frankreich unterwegs, und sowohl bei Anrufen innerhalb Frankreichs als auch nach Deutschland wird meine Nummer immer unterdrückt – mit der Folge, dass meine Kunden und Kollegen meine Anrufe nicht mehr annehmen.

      • Swetlana sagt:

        Genau darum geht es!

    • Swetlana sagt:

      Ich denke, hier liegt ein großes Mißverständnis vor.
      Es geht nicht darum, dass mich jemand mit unterdrückter Nummer anruft, sondern darum, dass seit 1. Dezember auch mir bekannte Nummern aus Deutschland (ich habe ein österreichisches Handy) nicht mehr angezeigt werden, sobald ich in Deutschland bin.
      Ruft z.B. mein Vater mit einem Notruf an und ich verpasse den Anruf um einen Bruchteil einer Sekunde, dann weiß ich nicht einmal, dass er es war. Es ist zum Haare raufen. ALLE Anrufer (eingespeichert oder nicht) aus Deutschland, scheinen nun auf einem österreichischen Handy als "Private Nummer" auf und ich habe keine Ahnung, wer da versucht hat, mich anzurufen, geschweige denn, dass ich zurückrufen könnte. Das geht GAR NICHT!!!! Das ruiniert auch mein Geschäft!
      Heutzutage hinterlässt kaum noch jemand eine Nachricht. Jeder geht davon aus, dass man ja sieht, wer angerufen hat und zurückruft!!!!!

  3. Christian Krause sagt:

    bei uns sind es oft Lehrer von Kindern, die mit unterdrückter Rufnummer anrufen. ich habe dennoch wenig Verständnis dafür, man kann ja bei verpassten Anruf nicht zurückrufen.

    was aus meiner Sicht nicht unterbunden wird sind anrufe aus dem Ausland, sofern es sich um einen Vertrag bei einem deutschen voip provider handelt. es geht nur um nach Deutschland geroutete Rufnummern eines ausl. providers.

    • Martin sagt:

      Dass man ohne Kenntnis der Rufnummer nicht zurückrufen kann, ist vom Anrufer ja so gewollt, sonst würde er die Nummer nicht unterdrücken. Und gerade weil Sie daran denken, zurückrufen zu wollen, ist es richtig, dass die Nummer unterdrückt wird, wenn ein Rückruf nicht gewünscht ist. Ich habe da vollstes Verständnis dafür – gerade im Falle von Lehrern, die ja heutzutage nicht nur grausamen Schülern, sondern auch häufig ebensolchen Eltern ausgesetzt sind!

      • steven sagt:

        Hallo Martin,
        das kann ich nur bestätigen. Als Lehrer gebe ich meine private Telefonnummer nicht heraus, da in bekannten Fällen, diese von Eltern wegen jeder Kleinigkeit weitergegeben oder angerufen wird.

        • Anonymous sagt:

          Gibt eine saugeile Erfindung. Nennt sich E-Mail. Da kann man um ein Gespräch bitten und einen Anruf-Zeitpunkt vorschlagen.

          Und jetzt nicht mit DSGVO kommen, ich weiß aus erster Hand, daß Lehrkräfte darauf einen Feuchten geben und fleißig WhatsApp nutzen, obgleich schuleigene-Infrastrukturen (iServ) vorhanden sind.

          Anruf ohne übermittelte Nummer wird bei mir geblockt. Sowohl im Fest-, wie auch im Mobilnetz. Personen mit seriösen Anliegen verschleiern ihren Ursprung nicht.

      • Christian Krause sagt:

        ja, das ist sicher richtig. aber ich bin auch drauf und dran anonyme Nummern zu sperren. hat langsam mehr Nachteile, wenn es überhaupt klingelt. müssen die Lehrer halt anderweitig zusehen, wie sie mich kontaktieren können.

        • Niels sagt:

          Ja, sie geben deinem Kind einen Zettel mit, ob dein Kind es abliefert ist für den Lehrer irrelevant.

          Deine Aussage zeigt für mich den glauben auf das der Lehrer eine Bringschuld hat, dies ist nicht der Fall.

      • Teletom sagt:

        Hallo Martin, Steven, Christian,

        ich schlage für das "Lehrer-Dilemma" folgendes Verfahren vor:

        Da es im privaten Festnetzbereich in Deutschland heute ausschliesslich nur noch VoIP-Anschlüsse geben sollte, besitzt jeder Anschlußinhaber/Lehrer MINDESTENS 2 Nummern. Eine Nummer davon wird "geopfert" als öffentliche (also problemlos herumreichbare Nummer). Somit ist man bei Bedarf erreichbar/rückrufbar. Die Eltern bekommen diese angezeigt, können entscheiden, ob sie darauf reagieren oder nicht und sich nachher nicht beschweren, dass der Lehrer kein Gespräch angeboten hätte.

        Der Lehrer kann dann entweder nach Sachlage entscheiden, ob er auf dieser Nummer Telefonate von Nummern oder auch anonym annehmen möchte, oder nicht, oder direkt auf einen AB umleitet.

        Oder er gibt eine offizielle telefonische Sprechstunde aus, in der Anrufe auf dieser Nummer abgearbeitet werden. Anrufe von Kollegen oder der Schulleitung können über eine Positivliste immer durchgestellt oder auf ein Wunschgerät umgeleitet werden.

        Bewußt queruliende Schüler/Eltern könnten zudem auf eine Sperrliste gesetzt werden.

        Die zweite Nummer oder weitere Nummern bleiben den privaten und sonstigen Lebensbereichen vorbehalten. Alles Beschriebene läßt sich zumindest mit einer Fritzbox problemlos umsetzen und damit sollte ein praxistaugliches Konzept umgestzt sein, dass in 99,5 % aller Szenarien greift.

        • T Sommer sagt:

          Sehe ich auch so und das kann praktikabel sein.
          Zumal die öffizielle Nummer auch nur zeitlich befristet direkt erreichbar und dazwischen mittels AB geschaltet sein kann.

        • Frankel sagt:

          Eine Textwand nur weil Leute ein Problem haben bei Unbekannt abzuheben? Nein Danke, mit solchen telefoniere ich gar nicht erst und lasse mir von denen E-Mails schicken.

          So einfach ist das, ich erziehe die dann halt über extrem langsame Kommunikation per Text.

        • FriedeFreudeEierkuchen sagt:

          Du gehts davon aus, dass jeder Mensch noch eine Festnetznummer hat. Nun haben viele Menschen aber real nur noch ein Handy. Und wenn du schon mal versucht hast, da drauf schmerzlos eine VoIP Nummer einzurichten, weist wo das Problem liegt.
          Ich habe zumindest noch keinen Akku-schonenden und zuverlässigen, leicht handelbaren Client gefunden und daher das Projekt "VoIP auf dem Handy" aufgegeben.
          Ansonsten müssten sich die Lehrer eine weitere Handynummer zulegen. Auch nicht fair.
          Von befreundeten Lehrern weiß ich, dass man Eltern niemals die private Nummer geben darf.

        • Thomas sagt:

          Ich schlage für das Lehrerdilemma etwas noch viel simpleres vor:
          Die Lehrer sollen einfach von der Schule aus anrufen, statt von ihrem privaten Anschluss aus. So sehen Eltern, die nicht zuhause sind, dass die Schule angerufen hat und wissen automatisch auch, zu welchen Zeiten sie zurückrufen können.

          Ich rufe ja schließlich auch nicht von meinem privaten Anschluss aus unsere Firmenkunden an.

        • Anonymous sagt:

          Ich schlage vor, daß man als Lehrkraft schlicht und einfach die von der Schule bereitgestellte Infrastruktur zur Kommunikation verwendet!

          Reine Faulheit und Bequemlichkeit Ausreden zu finden. So ziemlich jede Schule hat mittlerweile eine eigene Lösung, oder eine angemietete (iServ bspw.).

          Anrufe / WhatsApp… UNNÖTIG!

      • Swetlana sagt:

        Der Anrufer unterdrückt die Nummer ja gar nicht. Sondern die Provider dürfen diese Nummern jetzt offensichtlich nicht mehr weitergeben und so kommen nur noch Anrufe mit "Private Nummer" an. Das passiert mit nicht-deutschen Handys, wenn man sich in Deutschland aufhält.
        Sobald ich wieder in Österreich bin, sehe ich auch die Absender deutscher Nummern wieder.

    • eelay sagt:

      Oh doch das kann ich verstehen. Ich möchte nicht dass die Eltern meine Nummer haben. Da sind so viele verrückte die wegen jedem Scheiß anrufen. Da würde das Telefon gar nicht mehr aufhören zu klingeln.

  4. John Doe sagt:

    Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, da kostete Caller-ID 0,25€ extra bei der Telekom. Diese Tarife sind bei älteren Mitbürgern vor wenigen Jahren durchaus noch verbreitet gewesen, da sie nie geändert wurden (kein Internet, alles wie in den 90ern geblieben).
    Mir ist nicht bekannt, ob sich die Situation durch die VoIP-Migration verändert hat – wir bekommen immer noch Anrufe von 'den selben Pappenheimern' ohne Caller-ID. Vermutlich wurden deren Migrationsboxen mit deaktivierter ID ausgeliefert.

    Davon abgesehen ist das Gesetz, so wie es hier geschildert wird, m.M.n. bei weitem nicht ausreichend. VoIP ist Internet, das schert sich nicht um Grenzen oder Serverstandorte – ich kann die Spoofing-Anrufe durch eine deutsche Telefonanlage / Server schleusen und gut ist. Jeder Provider muss dafür sorgen, dass nur bei Ihm registrierte Rufnummern ausgehend verwendet werden dürfen, Basta. Und eingehende Anrufe (aus fremden Netzen-Servern) mit Rufnummern, die ein Provider in seinem Netz hat dürfen auch nicht funktionieren. Ja, dann braucht man eine Whitelist für einige amtliche Sonderrufnummern (Notrufe). Ja, das bringt Callcenter in Bedrängnis, die vormittags für die Telekom und Nachmittag für Vodafone arbeiten, aber wayne interessierts? Die können dann immer noch einen Vertrag mit dem jeweiligen Provider machen und Geld hinlegen…

    Eigentliches Problem ist, dass die im klassischen Telefonnetz schon ungenügende Spoofing-Sicherheit durch VoIP maximiert wurde – SIP & Co. sind in der Hinsicht komplett unsicher.

    • Cornelia sagt:

      "Davon abgesehen ist das Gesetz, so wie es hier geschildert wird, m.M.n. bei weitem nicht ausreichend."
      Dieser Aussage schliesse ich mich an.

      Ein Whitelisting für eingehende Anrufe bei Providern ist eine Illusion und wird vermutlich nie kommen. Das sollte sich aber eigentlich erübrigen, wenn die Kombination aus Nummerunterdrückung bei gefälschten Anrufen aus dem Ausland und Blockierung abgehender Anrufe eines Providers von nicht-eigenen Nummern (ausser ev. einzelnen Spezialnummern) durchgängig umgesetzt wird.

  5. Daniela sagt:

    Mir ergeht es andersherum: ich bekomme ab und an Rückrufe, weil ich angeblich die Nummer angerufen hätte. Habe ich aber nicht, ich gehe also davon aus, dass meine Mobilfunknummer hier missbraucht wird.

    • Floyd sagt:

      Haben wir bei uns im Unternehmen auch häufig. Da landen die Nummern auf irgendwelchen Listen und werden dann dafür missbraucht. Ist immer schwer dem User das verständlich zu machen.

  6. Heinsolo sagt:

    Jetzt weiß ich wieder, warum das morgens im Büro die erste Seite ist, die ich öffne. Das ist an mir vorbeigengangen und ich bin sehr froh, es hierüber in einem richtig gut aufbereiteten Text zu lesen. DANKE !

  7. Gerold sagt:

    Anrufe ohne Rufnummeranzeige sind hier schon lange geblockt, sollte man im Kundenkonto des Providers selber einstellen können.

    Um sich effektiv vor belästigenden Anrufen zu schützen kann man sich Telefone mit Whitelistfunktion zulegen. Wenn das aktiviert ist klingelts nur noch bei Anrufen die im internen Telefonbuch gespeichert sind. Muss man aber dran denken wenn man zum Beispiel einen Handwerker anruft, eine Nachricht hinterlässt und der zurückrufen will.

  8. Kolonius sagt:

    Ich werde immer wieder von "Microsoft" genervt. Meist steht da eine deutsche Festnetznummer, die natürlich falsch ist, weiß ich. Einmal gabs aber sogar eine Mobilnr.

    Ich habs noch nicht 100 Prozent verstanden: ist jetzt Schluss mit diesen Anrufen oder nicht?

    Gruß Kolonius

  9. Daniel sagt:

    Mal ganz allgemein gesehen warum blocken viele unbekannte Nummern? Selbst wollen alle Datenschutz bis zum Gehtnichtmehr, wenn andere Privatpersonen eben nicht ihre Nummer rausgeben wollen wird aber geblockt. Dass Firmen nicht mit unterdrückter Nummer anrufen dürfen ja da gehe ich voll mit sie haben ja auch Impressumspflicht auf der Internetseite usw. Privatanschlüsse gelten da eben nicht und da ist Rufnummernunterdrückung erlaubt und sollte es auch bleiben. Und ja ältere Leute haben oft noch die alten Tarife wo die Nummer nicht angezeigt wird oder haben das auch bewusst blockiert. Sind sie deshalb weniger berechtigt anzurufen. Ich kenne da auch einige und ich geh trotzdem ran.

    Einfach mal drüber nachdenken wie es früher war da gab es keine Rufnummernerkennung und es konnte auch telefoniert werden.

    • Bernd B. sagt:

      Früher™ hatten wir auch noch den Kaiser und Sozialistengesetze (es war eben nicht alles schlecht…). 😉

      Aber im Ernst:
      Die 'Bedrohungslage' ist heute eine ganz Andere, "das (organisierte) Verbrechen" hat sich seit der Analogtelefoniezeit sehr weiterentwickelt und so müssen wir andere/weitergehende Massnahmen ergreifen, um nicht Opfer zu werden.

      Mein persönlicher Kompromiss: Unbekannte Anrufe gehen aufs Band – wenn es dem Anrufer wichtig ist spricht er schon drauf.
      So ist (ausser den super-Introvertierten) niemand diskriminiert.

      • Daniel sagt:

        Unterdrückte Telefonnummer ist auch nicht gleich Generalverdacht. Um mal den Enkeltrick anzusprechen der klappt auch mit irgendeiner angezeigten Nummer wenn die richtige "Zielgruppe" benutzt wird. Die Rufnummerübermittlung muss für Privatpersonen freiwillig bleiben. Ich bleibe dabei.

    • Günter Born sagt:

      So richtig verstehe ich den Kommentar irgendwie nicht. Wo steht, dass jemand nicht berechtigt ist, mit unterdrückter Nummer anzurufen? Es gibt aber auch keine Pflicht, Anrufe mit unterdrückter Nummer anzunehmen …

      Spätestens wenn täglich 10 bis 20 SPAM-Anrufe einlaufen, wird sich jeder eine Strategie überlegen. Die vielen Werbeanrufe habe ich früher weitgehend als Cold Calls bei der Bundesnetzagentur gemeldet – einige hat man dann belangen können. Wenn die jetzt anonym einfallen, laufen sie halt auf eine Blockliste.

      Das Schöne an der ganzen Sache ist doch: Jeder Telefonbesitzer entscheidet selbst, ob er Anrufe mit unterdrückter Nummer entgegen nimmt oder nicht oder dies sogar blockt. Ich kann hier für jeden meiner nicht öffentlichen Anschlüsse entscheiden, wie ich verfahre – und im Büro läuft halt alles auf einen AB – wer sich nicht zu erkennen geben will, hat halt schlechte Karten.

  10. Bernd B. sagt:

    TL;DR: Telefon-App für Android gesucht, die nur an die Einträge im Telefonbuch die Rufnummer übermittelt

    Zum Thema Rufnummernunterdrückung durch den Anrufer:
    Ich hatte mal ein Android-Mobiltelefon, das die Einstellung
    "Ausgehende Nummer standardmässig unterdrücken, aber für Einträge im Telefonbuch doch übermitteln" kannte.
    Kennt jemand eine Telefon-App für Android, die dieses Feature (noch/wieder) bietet?

    P.S. Ja, man könnte als Telekomkunde Telefonnummern als "*31#Telefonnummer" im Telefonbuch abspeichern, mir wäre aber eine Lösung lieber, die die Nummern unverändert lässt

  11. Paul Brusewitz sagt:

    Hallo,

    Die Jobcenter rufen auch seit Jahren bei Ihren "Kunden" mit unterdrückter Nummer oder verkürzter Rufnumer Ihres Callcenters an (die so nicht rückruffähig ist). Ist Teil Ihrer allgemeinen Kommunikationsverweigerungsstrategie. Sie geben weder Durchwahlnummer noch E-Mailadressen von Arbeitsvermittlern raus. Als ich mich aber weigerte, meine Mobilfunknummer herauszugeben und diese für "privat" erklärte, gab es einen riesen Aufstand. Man wollte mir einreden, dass "ständige Erreichbarkeit" zu meinen Mitwirkungspflichten gehört. Ich habe daraufhin schriftlich mitgeteilt, dass meine Telefonanlage unterdrückte, anonyme und nicht rückruffähige Anrufe abweist. Schön ruhig seitdem.

    Freundliche Grüße

  12. chw9999 sagt:

    Ich habe auf der Fritzbox recht viele Auslandsvorwahlnummern und einige deutsche Vorwahlnummern geblockt, wg. freundlichen "Microsoft"-Mitarbeitern, die häufig "aus" Belgien, Holland, Bulgarien und sonstwo in EU-Land angerufen haben, oder teilweise auch mit gespoofter deutscher Vorwahl.

    Leider gibt es keine Möglichkeit, diese Vorwahlnummern-Liste mittels XML-Upload zu pflegen, so wie es bei den "normalen" Telefonnummern im Telefonbuch geht. Ein Vorschlag dazu habe ich bei Fritz eingereicht, mal sehen, ob da was zu kommt. >200 internationale und unzählige deutsche Vorwahlnummern, von denen einfach kein legitimer Anruf auf meine Festnetznummer kommen kann, mit der Hand einzutippen, hatte ich dann bisher aber doch keine Lust…

    • Bernd B. sagt:

      Bin leider vor 2J von der F!B weg (andere Prioritäten), aber machen Sie doch mal eine Sicherung ihrer F!B (darf mit Passwort sein) und öffnen sie sie mit Notepad o.Ä. – die meisten Einstellungen stehen da im Klartext drin und man kann sie recht einfach bearbeiten, ohne sich lange an der WebUI aufzuhalten.
      Danach die F!B-Einstellungen aus der editierten Datei 'wiederherstellen' und die gewünschten Änderungen sollten in der Box sein.

      • Anonymous sagt:

        Das wird nicht funktionieren, da der Export mit einer generierten Prüfnummer versehen wird. Ein Import der editierten Datei wird dann fehlschlagen.

    • Marek Marabu sagt:

      Heute bei Heise über folgendes Projekt gelesen.

      https://phoneblock.haumacher.de

  13. Marek Marabu sagt:

    Das liegt beim Arbeitsamt aber teilweise daran, dass die da im Home-Office teilweise selber mit den privaten Nr anrufen.

    Bei meinem Arbeitgeber, auch öffentlicher Dienst / Kommune, war das am Anfang von Corona auch so. Mussten die Kollegen*Innen ein*e Kund*in anrufen, so tat man es mit der privaten Fest/Mobilfunknr. Da kann ich verstehen, das man vor allen im sozialen Bereich, nicht mit aktiver Rufnummerübermittlung anruft.

  14. dekre sagt:

    Mal was zur sogenannten "Rufnummerunterdrückung":

    Es wird so und so gesehen.
    Beispiel 1:
    Ich habe mich mal beim NDR beschwert (kommt oft vor). Jedenfalls hat mich dann ein Wichtigtuer angerufen mit Rufnummerunterdrückung. Das war nicht nett und und ich habe dem Herrn auch meine Meinung gesagt, aber eben wichtiger Wichtigtuer. Die öR Medien sind sowieso der Meinung, dass diese alles besser wissen. Später hat dann Jemdand sich leicht entschuldigt.

    Beispiel 2: Ich habe Mandanten, die haben alte Telefone. Da wird generell keine Telefonnummer angezeigt. Da geht man schon mal an das Telefon. Blöd ist nur, wenn ich nicht da bin, weiß ich eben nicht wer angerufen hat.

    Beispiel 3: Ich habe Mandanten, die sind Ärzte. Wenn diese mich von einer bestimmen Teleonnummer anrufen, wird diese nicht abgezeigt.

    Und das Wichtigste: Betrüger umgehen das sog. Nichtanzeigen und es wird eine fiktive Nummer angezeigt. Ob diese nun mehr oder weniger werden, ist immer das gleiche Spiel. Die beste Lösung – nur Briefe. Abder da steht die Deutsche Post dagegen. Die will sich nur mit sich selbst beschäftigen und keine Briefe befördern.

    Bzgl. der sog. unterdrückten Anrufernummer gibt das Telekommunikationsgesetz Regelungen vor.

    FAZIT – Es geht alles wieder zurück (eigentlich sollte es zurückgehen) mit Stift und Zettel und Boten. Da sind aber die militanten Umweltschützer dagegen. Und schon steht das nächste Problem vor der Tür. Dummheit frisst Hirn und das massiv. Nachrichtenrechnisch haben wir einen massiven Rückschritt erlitten, trotz "Datenflut".

  15. Joachim sagt:

    Gar nicht lustig für uns Deutsche die länger im Ausland mit deutschem/ausländischem 2-Sim-Handy sind.
    In der ganzen Verwandschaft gibt es viele, die bei unterdrückter Caller-ID nicht die Gespräche annehmen und zusätzlich auch keinen Anrufbeantworter aktiviert haben.
    Auch SMS (mit Absendernamen/-nummer im Text) ist keine wahre Lösung da es bedeutet, die Rückrufe(-kosten) immer auf die deutsche Verwandschaft abzuwälzen!

    Hier ein vorformulierter Text an Eure gesamte Verwandschadt :

    Hallo Ihr Lieben!

    unsere Handynummern (wenn wir im Ausland sind) werden offensichtlich nicht mehr bei unseren Anrufen mit übertragen. Ihr könnt uns also nicht mehr erkennen, falls wir Euch anrufen oder angerufen haben. Dieses scheint auch bei SMS zu gelten.

    Wegen zu häufiger Betrugsversuche mit gefälschten Telefonnummern zwingt die deutsche "Bundesnetzagentur" ab dem 1.12.2022 die deutschen Telefonanbieter, die Telefonnummer nur noch zu übertragen, wenn sie sicher sind, dass sie keine "Fake"-Telefonnummer sind.

    Bei Anrufen aus dem Ausland ist das Prüfen hierauf offensichtlich schwierig und im Zweifel wird keine Anrufertelefonnummer ("Caller-ID") übertragen.

    Ungerechterweise kann dieses auch alle Deutschen mit ihren deutschen Handynummern auf Auslandsreisen ("Roaming") treffen. Hoffen wir, dass sich die Situation in Zukunft wieder verbessert und die Prüfung deutscher Anrufernummer aus dem Ausland verlässlicher wird denn auch unsere ausländischen Handies mit ihren Nummern haben das gleiche Problem.

    Mehr hierzu : https://www.borncity.com/blog/2022/11/30/ab-morgen-1-dez-2022-gilt-der-spoofing-schutz-bei-telefonaten/

    Liebe Grüße ……

    • Bernd B. sagt:

      Leider viel Mühe für mehr Schaden (Aufregung/Verunsicherung Ihrer Verwandschaft) als Nutzen:
      Bei der BNetzA und im Blogeintrag steht doch ausdrücklich "Die Nummernanzeige muss in solchen Fällen unterdrückt werden. Hiervon ausgenommen sind Mobilfunkrufnummern im internationalen Roaming."

      • Jan K. sagt:

        Ja steht da, funktioniert aber nicht wie ich in den letzten 2 Tagen am eigenen Leib erfahren musste. Ich bin in Malta und mein Bruder/Freundin/Freunde sind alle nicht mehr ans Telefon gegangen da bei Ihnen "Private Nummer" angezeigt wird. Ich habe eine ganz normale deutschen O2 Nummer . Das wird extrem nervig.

  16. Brot sagt:

    Sind gerade in Frankreich und unsere gegenseitigen Anrufe haben alle keine übermittelte Nummer. kA, warum das nicht unter die Ausnahme fällt.
    Nervt auf jeden Fall.

    • Uwe sagt:

      Sehe ich auch so bin regelmäßig in Polen und hatte bisher Glück, dass die Angerufenen angenommen haben. Verstehe ja das nicht gespeicherte Anrufer weggedrückt werden aber wer zb gespeichert wurde im Handy sollte auch angezeigt werden was ist das für ein Mist.

  17. Ich sagt:

    ALLE deutschen Nummern sind nun bei mir IMMER ,Private Nummer'.
    Danke für den Schwachsinn!

  18. eelay sagt:

    Die Ausnahme mit Roaming funktioniert gar nicht. Bin deswegen in ein richtiges Problem gelaufen.
    Panne im Ausland, kann die Werkstatt aber nicht mehr anrufen weil die anonyme Anrufe automatisch sperrt… super. Was für ein Stuss wieder.

  19. Anonymous sagt:

    Das ist ja konpletter Schwachsinn! Ich bin berufsbedingt häufig im EU Ausland unterwegs und seit 1.12. wird meine Handynummer unterdrückt, wenn ich meine Familie in Deutschland anrufe. Im Text steht zwar "Hiervon ausgenommen sind Mobilfunkrufnummern im internationalen Roaming.". Allerdings wird meine Nummer trotzdem unterdrückt.

  20. robbenstein sagt:

    Wohne im deutsch-französischen Grenzgebiet … schön das es nun Roaming gibt, welches keine Kosten mehr verursacht … ABER wenn keiner mehr rangeht, weil ich als "Privater" oder "Unbekannter…" etc pp anrufe, hilft mir das ALLES nichts!

    WO KANN MAN SICH BESCHWEREN?!

    Hatte schon gedacht mein Handy sei defekt!

    DANKE & MERCI

  21. Matthias Stör sagt:

    Ich habe das Problem jetzt in Tunesien. Ich habe eine tunesische Nummer aber seit einem Jahr wird in Deutschland irgendeine Deutsche Nummer angezeigt. Mein Cheff in Deutschland dachte schon ich wäre in Deutschland obwohl ich von Tunesien Anrufe.
    jetzt ist es seit 3 Tagen das ich keine Nummer mit +49 oder 0049 mehr anrufen kann.
    Wie soll das gehen?

  22. Ben sagt:

    Aber grundsätzlich kann doch nichts passieren, wenn man bei einem Anruf mit unterdrückter Nummer rangeht oder? Kenne mich in diesem Bereich nicht so gut an, aber wurde hin und wieder mit unterdrückter Nummer angerufen, einmal nachts und bin dann unachtsam rangegangen. War niemand dran, aufgelegt. Frage ist nur, ob das irgendwelche Folgen haben kann?

    • Günter Born sagt:

      Grundsätzlich kann alles passieren, bei einem Anruf mit unterdrückter Nummer – von "ich werde belästigt" über "ok, die Nummer gibt es" bis hin "den Angerufenen ziehen wir über den Tisch" (Betrug). Hängt halt immer vom Angerufenen ab, wie das ausgeht.

      • Ben sagt:

        Aber von Betrug bei unterdrückter Nummer (Rückruf ohnehin ausgeschlossen) und es sagt keiner was kann ja nichts passieren. Ich meinte eher ob durch das bloße Rangehen ohne mit jemandem zu sprechen erst einmal nichts passieren kann oder? Das es weiterhin sehr perfide Maschen gibt, ist mir durchaus bewusst.

  23. MurksMaus sagt:

    bei mir (o2-Vertrag) werden seitdem ALLE ankommenden Anrufe abgewiesen, welche nicht in meiner Kontaktliste stehen, andere Anrufe werden zu 95 % auch abgewiesen!, obwohl sämtliche Anrufsperren deaktiviert wurden und sich die Kontakte mit Nummeranzeige melden UND in meiner Kontaktliste eingetragen sind
    Laut o2 kein Fehler zu finden und der Handyhersteller verweist auf "Werkseinstellungen zurücksetzen" weil eine (Telefon-???) App die Anrufe blockiert.
    Seit dem deutschlandweiten Systemabsturz der Mobilfunkprovider und der anschließenden, gesetzlich vorgeschriebenen Blockade von Scam/Spoofing, funktioniert bei mir das Angerufenwerden faktisch nicht mehr

  24. DirtyHarry sagt:

    Zur Zeit nutze ich ausschließlich mehrere Sim-Karten die über das O2-Netz laufen (Handyvertrag. de , SIM.de , Blau.de). Bei diesen Karten wird die Rufnummer zu 90 – 95 % entfernt, wenn ich aus dem Ausland nach Deutschland telefoniere. Dies betrifft Telfonate von Italien, Österreich, Schweiz und Ungarn.
    Leider habe ich verpaßt meine SIM-Karten der Telekom (und Congstar) oder Vodafone zu testen. Hat jemand SIM-Karten dieser Netzbetreiber (oder eines Resellers der diese Netzte nutzt) und KEINE providerseitige Unterdrückung der Rufnummer festgestellt hat? Dann würde ich nämlich alle O2-Verträge kündigen und zu diesem Netzbetreiber wechseln.

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