Installiert Microsoft Office 365 sich automatisch über Office 2016/2019?

[English]Benutzer, die noch Microsoft Office 2016 oder 2019 auf ihren Systemen verwenden, laufen möglicherweise in ein sehr unschönes Problem. Ein Leser hat mich darauf hingewiesen, dass auf zwei seiner Systeme die Office 2019-Installation plötzlich durch Office 365 ersetzt worden sei. Bei einer kurzen Recherche habe ich weitere Fälle gefunden. Microsoft hat wohl alle Weichen in Richtung Office 365-Abo gestellt und es gibt zahlreiche Fallen, wo ein Upgrade auf Office 365 droht.


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Office 2016/2019 versus Office 365

Bei Microsoft Office 2016 und Office 2019 handelt es sich um Pakete, deren Lizenz einmal gekauft und dann unbefristet gilt (sogenannte Perpetual Licence). Microsoft Office 365 ist dagegen das Abo-Modell von Microsoft, welches jährlich zu erneuern ist. Die genannten Office-Pakete stehen von Microsoft über ein Click-to-Run-Installer-Paket zur Installation bereit. Die Click-2-Run-Pakete ziehen sich selbst ihre Updates und erhalten diese nicht über Windows Update.

Office 365 hat sich über Office 2019 installiert

Blog-Leser Reinhold S. hat mich die Tage per E-Mail kontaktiert und berichtete unter dem Betreff Beobachtung MS Office 365 installiert sich automatisch über Office 2019 über eine sehr unschöne Beobachtung.

Hallo Herr Born,

erstmal viele Dank für Ihre Mühen den Blog zu erstellen und zu pflegen, wirklich eine sehr gute Hilfe.

Ich schaue täglich rein.

Ich habe ein kleines Unternehmen, betreibe einen eigenen Windows 2019 Server mit Exchange, SQL, AD, Fileserver im Hyper-V der bei einem Hoster in Münster im Rack steht.

Auf den Windows 10 Client PCs läuft Office 2019; wo wir primär Outlook nutzen da wir noch ein EPR/CRM auf dem SQL laufen haben.

Soweit so gut.

Jetzt ist es mir zum 2ten Mal passiert, erst auf meinem PC, letzte Woche auf dem PC einer Mitarbeiterin, dass anstatt Office 2019 dort Office 365 läuft.

Wir haben dafür eine Lizenz (als Abfallprodukt auf dem MAPS Programm), aber nicht auf unsere Firmendomäne / Mailadresse.

Das Office 365 wieder loszuwerden war richtig viele Arbeit, es hatte sich beharrlich eingenistet.

Ich finde es ist eine extreme Frechheit, dass MS einfach so, auf einem PC mit Anwender ohne Admin-Rechten, Office 365 über Office 2019 „installiert".

Vielleicht schildern Sie das mal im Blog.

Ich habe im Netz dazu nichts gefunden.

Gruß

Reinhold S.

An Hand der E-Mail-Signaturen ist mir bekannt, was der Leser macht – soviel: Er ist im Bereich Software-Entwicklung aktiv, als nicht die Ecke, wo ein unerfahrener Anwender mit "habe nichts gemacht" selbst einen Installer heruntergeladen und Office 365 übergebügelt hat. Auf meine Nachfrage,  ob es sich an einem Office-Update festmachen lässt oder ob vielleicht der häufig auf Microsoft-Seiten angebotene Button "Sie sind bereit Microsoft 365 zu testen" angewählt wurde, kam folgende Rückmeldung.

Ich kann leider nicht erkennen ob es an einem Update lag.

Updates kann die Mitarbeiterin ja mit Ihrem User-Account selbst machen für Office (und Windows 10) und das macht sie auch regelmäßig.

Sie ist so extrem vorsichtig, ein "Sie sind bereit Microsoft 365 zu testen" kam nicht bei Ihr, und auch nicht bei mir Anfang des Jahres. Sie würde da auch nicht drauf klicken.

Log-Dateien habe ich nicht, leider auch keine Zeit da zu forschen. Bin kommende Woche auf der Embedded World Messe ….

MS 365 loszuwerden war nicht so einfach, ich habe alles von MS deinstalliert, Teams, OneDrive, Office 2019 und MS 365.

Dann Office 2019 neu installiert und Updates gemacht, bisher hält es.

Klingt für mich – im Kontext des Unternehmens – auch recht plausibel. Daher habe ich diesen Blog-Beitrag primär als Honeypot geplant, um herauszufinden, ob es noch mehr Betroffene gibt.

Weitere Fundstellen im Netz

Allerdings bin ich beim Schreiben dieser Zeilen noch etwas schlauer geworden. Denn ich habe wohl die treffenderen Suchbegriffe verwendet und bin sofort auf diverse Fundstellen gestoßen.

Office 365-Probeinstallation macht Ärger

Es ist ein beliebtes Spiel, Systeme werden von den Händlern mit einem Probe-Abo für Microsoft Office 365 ausgeliefert, was dann für Ärger sorgt. Ich bin bei der Suche auf diesen Microsoft Answers-Forenbeitrag aus 2019 gestoßen, der zumindest von Kalamitäten berichtet.

Office 365 overriding Word 2019?

I have a new computer which came with a trial version of Office 365. However I have installed Word 2019, Excel 2019 etc. When I open a file it asks me to activate Office 365 which I cancel and then I can open with Word 2019 etc. Is there a way that I can open files directly with Word 2019Offic or Excel 2019?

Hier könnte man vermuten, dass die vorherige Installation des Office 365-Probe-Abos da Mist gebaut hat und den Anwender zur Aktivierung auffordert. Es gibt einen zweiten Microsoft Answers-Forenbeitrag mit einer ähnlichen Erfahrung:

Office365 overwriting my licensed Office 2016

Reader,

I bought my HP notebook Laptop (Windows 10) in 2017 with Office365 for one year.
I have not extended the 1 year as I did not need the Office365. Now I want to install a licensed Office 2016.
After I have downloaded the Office 2016 packet, I can start, for example the Office Outlook, correctly but after a couple of minutes it changes to Office365. Informing me that I have no license for Office365, which I knew.

Question:
How can I stop Office365 to overwrite my licensed Office 2016?

Thank you, VikingHans (NL)

Auch hier war ein vorher installiertes Microsoft Office 365 die Ursache, dass ein nachträglich lizenziertes Office 2016 nicht erkannt wurde. Hier könnte ein Office-Clean-Tool von Microsoft helfen, welches alle Installationsreste beseitigt. Über Probleme bei der Deinstallation hatte ich vor langer Zeit etwas im Artikel Office 365 deinstallieren und Office 2016 installieren geschrieben.


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E-Mail-Adresse eines Office 365-Tenants

Wo es auch Ärger gibt, ist der Fall, bei dem E-Mail-Adressen eines Office 365-Tenants in einem Microsoft Office 2016 oder 2019 verwendet werden. Der dritte Fall, der mir mit einem solchen Fehlerbild unter die Augen gekommen ist, wird in diesem Microsoft Answers-Forenbeitrag von März 2022 geschildert.

m365 overwrites Office 2019

I've got a windows 10 domain computer that has Office 2019 installed and activated. We do not have any cloud services, M365 or whatnot. A user with a domain account, that also has local admin rights, logged into the machine. The user proceeded to open Word 2019 and logged into 'Office' with a different companies M365 account. That account has a M365 license assigned to it. Once that was done, Office 2019 was 'updated' to M365 Office. Now any user on that machine has M365, but it is unlicensed because they do not have an M365 subscription.

I say 'updated' because if I go to add/remove programs in the old school control panel, only Office 2019 Professional Plus is listed. If I go to Apps and Features under settings, Office 2019 is also listed. There is no other Office or M365 products listed. Neither a Quick Repair or Online Repair let the system revert back to Office 2019.

So, how do I get Office 2019 back?

Is there a GPO or something I can deploy to prevent this from happening again? I just set in Group policies "Upgrade

Office 2019 to Microsoft 365 Apps for enterprise" to Disabled, but I'm not sure that will resolve it.

Dieser Microsoft Answers-Forenbeitrag von Oktober 2022 beschreibt den gleichen Effekt – Office 2019 wurde durch Office 365 übergebügelt, nachdem er einen Kalendereintrag mit einer Office 365-E-Mail-Adresse, die ihm von einer Organisation bereitgestellt wurde, synchronisieren wollte. Dieser Microsoft-Q&A-Eintrag skizziert ein ähnliches Problem:

Office 2019 "upgrading" to o365

I have a client who has an Office 365 account. If I install Office 2019 on his machine and set up the O365 account in Outlook, Office automatically upgrades to Office 365. Why is this happening, and is there any way to keep it from happening?

Es reichte, eine E-Mail-Adresse eines Office 365-Kontos eines Kunden in Outlook aufzusetzen, schon wird Office 2019 auf Office 365 aktualisiert. Ein Microsoft-Mitarbeiter stellt dann einige Fragen, aber der Thread ist versandet. Auch hier müsste Office 365 gemäß diesem Artikel von Microsoft mit einem Office-Clean-Tool deinstalliert werden.

Die Fälle zeigen exemplarisch, wie mangelhaft Microsofts Software-Lösungen diesbezüglich sind. Käufer einer Dauerlizenz von Office 2016 bis 2021 sehen alt aus, sobald gemischte Umgebungen mit Office 365 in der Organisation existieren und in irgend einer Office-Anwendung verwendet werden. Oder habe ich da etwas übersehen. Das Ganze erinnert mich an meinen Blog-Beitrag Rechnerwechsel sperrt Nutzer vom Microsoft OneDrive-Konto oder Office-Registrierung aus …

Gibt es eine GPO zum Blockieren?

In diesem Microsoft Answers-Forenbeitrag wird dann noch eine GPO erwähnt, über die man das "Upgrade auf Office 365" aus beliebigen Office 2016/2019-Paketen verhindern könne – hier habe ich bei einer kurzen Suche aber nichts konkretes gefunden. Das Einzige, was halbwegs passen könnte, wäre der Eintrag blockversion im Registrierungsschlüssel:

HKLM\oftware\policies\microsoft\office\16.0\common\officeupdate

wie in diesem Beitrag beschrieben. Allerdings habe ich Posts gefunden, wo selbst GPOs zum Blockieren von Office 365-Updates irgendwie nicht funktionieren. Vielleicht kann ein Blog-Leser, mit Erfahrungen in der Administration von Office 2016/2019/2021 und Office 365 in Firmenumgebungen, da etwas Licht ins Dunkel bringen.

Ergänzung: Auf Facebook gab es eine Rückmeldung, dass man dem Setup.exe in der config.XML eine Option mitgeben kann, damit aus 2016/2019 ein "Apps for Enterprise" wird – da ist mir in obigen Fällen aber noch kein Hinweis zu untergekommen.

Die aktuellen ADMX-Vorlagedateien für Office finden sich unter Administrative Template files (ADMX/ADML) for Microsoft 365 Apps for enterprise/Office LTSC 2021/Office 2019/Office 2016 and the Office Customization Tool for Office 2016.

Intune kann reinfunken

Ergänzung: Blog-Leser Friedl S. hat sich bei mir per E-Mail gemeldet und hat noch einen gänzlich anderen Grund für eine solche "Uminstallation" genannt – dürfte in obigem Fall aber nicht zutreffen. Hier sein Hinweis (danke dafür).

Hallo Herr Born,

ich rufe mal "Intune"…

Das hatte ich auch schon mal so ähnlich, da hatte der Vater seinem Sohn den PC mit MS-Office 2016 und nur lokalen Windows-Konten überlassen.

Sohn arbeitet bei Bank o.ä. die INTUNE zur "Orchestrierung" verwenden und loggte sich ein (vermutlich Anmeldung Teams/MS-Konto):

Ergebnis war sofortige Desinstall 2016er, Install 365 und Teams etc. etc.

Jedes Rück-Installieren wurde wieder rückgängig gemacht – bis ich Intunes auch deinstallierte.

Falls also ein Office 2016/2019 auf Office 365 "konvertiert" wird, auch dieses Szenario im Hinterkopf behalten.

Ergänzung: Es gibt noch einen sehr speziellen Effekt – Microsoft aktualisiert Office 2016 – 20121 (C2R-Installationen) per Update in einer Weise, dass die "Benennung der Update-Schaltfläche" nun Office 365 aufweist. Das Paket selbst ist aber weiterhin ein Office 2016-2021. Ich habe den Fall im Blog-Beitrag Aktualisiert Microsoft Office 2016/2019 auf Office 365? aufgegriffen. Die Umstellung der Benennung, samt Icons kann zu Verwirrung beim Nutzer führen.

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40 Antworten zu Installiert Microsoft Office 365 sich automatisch über Office 2016/2019?

  1. js sagt:

    Solange man diesem "ClickToRun Service" nicht die Systemberechtigungen entziehen kann, habe ich ein großen Problem mit dem Einsatz der neueren Office Varianten (nach 2013).
    Das ist genau der ein Kontrollverlust, der solchen ungewollten Systemveränderungen den Raum gibt.
    Weiß jemand, wie der zu bändigen ist?
    Den Dienst auf deaktiviert stellen geht nicht ohne anschließendes Gemecker der Programme.
    Umkonfigurieren des Dienstes auf einen niedrig privilegierten User geht auch nicht.
    Bis jetzt habe ich mich noch nicht damit beschäftigt, welche Ressourcenzugriffe und Checks der Dienst macht und ob man da noch anders die Kontrolle als Admin zurückgewinnen kann.
    Unter diesen Verhältnissen kann man jedenfalls nicht wie bisher einen festen Systemzustand definieren und Leute damit arbeiten lassen.
    (Edit: Meinen damaligen Laborversuch hatte ich erstmal mit Firewallbeschränkungen liegen lassen…)

    • oli sagt:

      Ausgehende Blockregel aufs Standardgateway für die beiden C2R.exen erstellen:
      C:\Program Files\Common Files\microsoft shared\ClickToRun\OfficeC2RClient.exe
      C:\Program Files\Common Files\microsoft shared\ClickToRun\OfficeClickToRun.exe

      Und die Updates dann per Office Deployment Tool intern verteilen.

      • js sagt:

        Ah siehste, danke! Dann war das ja erstmal der richtige Reflex.
        Trotzdem müsste man das Ding weiter eingrenzen, die können ja auch über Eck spielen und nur dessen Systemrechte nutzen.
        Nach dem Motto "ach guck, ein User interessiert sich für 365 und hat geklickt, lass mal die Daten zu ihm holen und dann vom C2R Dienst verwursten weil er selber nicht die Privilegien hat".
        Das Ding hatte auch schonmal Sicherheits- und auch Performanceprobleme.
        Wenn ich mir das richtig zusammenreime, wurde der dann mit herumgereichten Tips von Powerusern auf deaktiviert gestellt und vermutlich hat MS daraufhin mit konstruierten Abhängigkeiten reagiert, was zu den heutigen Pseudofehlern führt.

  2. oli sagt:

    Wir laden über das Office Deployment Tool (ODT) die Office-Updates auf unseren Fileserver und verteilen diese wiederum intern über eine GPO an die Clients (Computerkonfiguration->Richtlinien->Administrative Vorlagen->Microsoft Office 2016 (Computer)->Aktualisierungen->Aktualisierungspfad). Man benötigt dafür die MS Office GPOs. Dafür muss man die XML-Konfiguration entsprechend anpassen (richtiger Channel, richtige Version, 32bit/64bit, Ausschlüsse etc.). Gibt mittlerweile sogar ne Webseite von MS, womit man die Konfiguration erzeugen lassen kann (weiß grad den Link nicht).

  3. Daniela S. sagt:

    Kann es sein, dass Microsoft anfängt, die Versionen über die Lizenz bzw. das Login zu steuern?
    Ich hatte letzte Woche das Problem, dass ich Office 2019 auf einem Client installieren sollte. Die bereits seit längerem gekauften Lizenzen wurden mit outlook.com Adressen verknüpft, die allerdings nicht wirklich genutzt werden. Da die Installation da ja auch über das Login auf office.com läuft, wollte ich also die neuste Setup-Datei herunterladen. Ich konnte mich jedoch nicht einloggen, entweder wurden die Konten seitens Microsoft gesperrt (kennen wir ja) oder es lag sonst ein Problem vor.
    Da wir sonst O365 nutzen in der Firma, dachte ich spasseshalber, nimmste mal die Installationsdateien von O365 (wir lassen die über einen internen Updatepfad installieren/updaten, nicht direkt über Microsoft). Nach der Installation war also erstmal O365 installiert, logisch. Danach habe ich den Lizenzkey eingetragen (diesen haben wir nach dem Kauf damals glücklicherweise separat notiert, sodass ein Login in Office nicht nötig ist).
    Ergebnis: Verknüpfungen auf Destkop heissen 365 (gut, die könnte man ja noch umbenennen). Starten tut Word 2019. In der Systemsteuerung ist auch 2019 aufgelistet.
    Eingeloggt habe ich dann nicht in Office, weil ja der Lizenzkey vorhanden ist (sehe keinen Nutzen einer Anmeldung). Bisher keine Zwangsbeglückung mit O365 auf diesem Client.

  4. Luzifer sagt:

    diese Ganzen "Trial" Versionen und damit einhergehende Probleme sind genau der Grund warum ich grundsätzlich jeden neuen Rechner plätte aund sauber neu aufsetze/aufsetzen lasse. Selbst die Bussiness Sparte Dell liefert ungewollten "Dreck" mit.

    Habe hier noch Office 2019/Office 2021 im Einsatz, ein "zwangsupgrade" auf Office 365 gabs bisher noch nicht! Angebote zu wechseln schon, aber die wurden immer abgelehnt … Cloud abseits NextCloud kommt mir nicht ins Haus. Meine Systeme, meine Daten!

    • Günter Born sagt:

      Mir geht es im Beitrag natürlich primär um die vom geplagten Nutzer aufgeworfene Frage. Aber sekundär treibt mich die Frage um, wie schlecht das Zeugs aus Redmond eigentlich noch werden muss, bis die Leute auf die Barrikaden gehen.

      Nur mal zum Mitschreiben: Du kaufst dir ein neues Auto, und vor der Inbetriebnahme baust Du die Sitze, das Amaturenbrett und das Getriebe aus, um dort irgendwelche "Goodies" zu entfernen – nur damit das Auto anschließend, nach dem Einbau der Teile sauber fährt. Beim Automobil wäre das für den Hersteller tödlich – bei Microsofts Produkten herrscht ein Monopol und die Leute verteidigen das noch "schau mal, das Teil hat doch so schöne und funktionale Kotflügel, das ist doch alternativlos" …

        • Günter Born sagt:

          Da hättest Du nicht so weit suchen müssen -> siehe Mercedes: Beschleunigungsfunktion für EQ-Modelle nur mit 1200 $-Jahresabo – was dann nahtlos zum Artikel Software: Unser Grab als PKW-Besitzer der Zukunft? hier im Blog führt. Ist aber alles "alternativlos" …

          • Dolly sagt:

            > Beim Automobil wäre das für den Hersteller tödlich ..

            Ob das in der Automobilindustrie wirklich tödlich wäre, dazu lässt man ja diese Testballons derzeit steigen.

            Versicherungsvergünstigungen gegen Totalüberwachung, nennt man dann Telematik-Tarif, usw.

            Einkaufvergünstigung gegen Totalüberwachung nennt man dann Netto-App, EDEKA App, dm-App, McDonalds App, Payback Punkte, usw.

            Bankgebührenvergünstigung durch irgendwelche Modelle, die der Bank die Analyse und Vermarktung der Umsatzdaten erlaubt, usw.

            Krankenversicherungsvergünstigung durch irgendwelche Modelle, die der Versicherung die Analyse und Vermarktung der Krankheitsdaten erlaubt, usw.

            Alles "alternativlos" – für die naive, dumpf gehaltene, dahin erzogene Masse.

      • McAlex777 sagt:

        Gäb es das Problem mit fehlender Desktop-Funktionalität nicht unter GNU/Linux, würden die Leute schon längst in größeren Mengen dorthin wechseln.

        Microsoft fängt seit Windows10 mehr und mehr an zu nerven.

        Bei OnlineAccount-Pflicht (abseits von der Installation), ist bei mir final Ende: dann wird Windows zur Spielekonsole umfunktioniert, und der Rest auf Debian/Linux gemacht. Und was dann dort nicht mehr geht – Pech.

        • McAlex777 sagt:

          Wobei ich zwischen Nervfunktionen und allgemeinen Betriebssystem unterscheiden möchte.

          Grundsätzlich hat sich Windows sehr positiv erntwickelt – nur diese ganzen Bevormundungen, Telemetriefuntionen, Zwangsbeglückungen, zunehmenden Account-Pflichten etc. nerven schlichtweg.

      • Bernd Bachmann sagt:

        Das ist bei modernen Autos sinngemäss bereits der Fall. Mit dem Unterschied, dass man den Müll durch Ausbau der Sitze nicht beheben kann… Und, ja, die Leute verteidigen das noch.

        Ok, ich nicht. MS ist bei mir weitgehend draussen, und so ein Google auf Rädern werde ich mir auch nicht kaufen. Eher verzichte ich, wenn mein 21jähriger Ford mal nicht mehr will, ganz auf ein Auto.

        Aber mir ist klar, dass ich da eine Ausnahme bin.

      • Luzifer sagt:

        ****nur mal zum mitschreiben …****
        ganz klar nicht schön, aber ein notgedrungenes Übel, den leider ist Windows noch in vielen Dinegen alternativlos… Linux wird zwar immer wieder eingebracht, aber hat sich in den letzen 30 Jahren nix geändert: Gibt es unter Linux nicht ist immer noch Hauptgrund für Windows.

        zurück zu den Autos, naja alle moderenen Neuwägen haben mittlerweilen irgendwie Abos und Zwänge… und wenn es nur so ist du willst Feauture A geht aber nicht ohne Feature B & C.

        Nur wenn du dich selbst um alles kümmerst kommst du aus der Misere raus! Heißt eben plätten und sauber neu aufsetzen. Bei den Autos eben Gebrauchtkauf, wo das noch nicht so ist. Smarthome läuft auf eigenen Servern … man kann diesens Zwängen entkommen, aber das bedeutet sehr sehr viel Eigeninitiative und bewusste Auswahl! Von der Stange ist da nicht.

        Bring mir ne Alternative wo alles läuft und Windows landet in der Tonne … versprechen gibt es Viele, halten tut das kein Einziges! Ob es unbedingt Microsoft Office sein muss, ok darüber kann man streiten, aber Windows ersetzen geht einfach nicht.

  5. squat sagt:

    Es passiert kein automatisches Upgrade. Dazu müsste der Anwender Admin Rechte haben, selbst wenn er die hat kommt der UAC Dialog.

    Was aber passiert, das gab's auch schon bei den alten Office Versionen, ist ein Upgrade vs parallel Installation. Nicht jede Office Version kann man parallel betreiben.

    Wenn der Anwender also Office 355 aktiviert, normal weil es schon beim PC installiert ist als OEM Install, also indem er Mail Adresse und Kennwort angibt, oder wenn der Rechner schon im AAD ist, eventuell nur noch Mail Adresse. Passiert ein Upgrade.

    Das Verhalten hier hat sich seit 2007 nicht geändert.

    Verwirrend ist dann noch.. dass die meisten Anwender Word/Excel/.. via Suche aus dem Startmenü starten, also gar nicht wissen welches Office sie eigentlich starten.

    Windows Update aktualisiert O365 erst am Rechner wenn dieses eine Lizenz hat

    Anmeldung an das AAD kann man übrigens via GPO sperren.

  6. Mance sagt:

    Ich weiß jetzt nicht ob das von Bedeutung ist schildere es aber trotzdem mal.
    Im Feb. 2019 hatte ich Office Home & Student 2019 im Windows Store erworben. Wird seither üb. Click-to-Run regelmäßig aktualisiert. Nachdem das erst gestern mal wieder der Fall war habe ich mal nachgeschaut. In der Aktualisierungsliste steht drin:

    Microsoft 365-de-de
    Microsoft Office Home and Student 2019-de-de

  7. JohnRipper sagt:

    Wir setzen eine Windows 10 Image auf, welches dann Office 2019 via SCCM nachinstalliert und verwenden das mit MS 365 Services.
    Die gewollte Installation von Office 2019 wird via Office Deployment Tool (ODT) gesteuert.
    Lizenzen für Apps werden nur soweit notwendig zugewiesen und Office for Desktop eben nicht.

    Bisher ohne Probleme.

    Zugegeben, jede neue Maschine wird jedoch mit meinem Image überschrieben, dort wurde zuvor fein säuberlich diverse Apps und auch Office C2R entfernt.
    Eine derartiges Image ist aber verdamt viel Arbeit und muss auch gepflegt werden, va. durch Update Integration.

    Daneben werden natürlich auch GPOs etc. regelmäßig gepflegt und geprüft.

    Alles sehr aufwendig und man fragt sich zunehmend, wieso man sich onprem antun. Vorausgesetzt man möchte MS nicht komplett den Rücken kehren, funktioniert SaaS durch MS leider zu gut.

    • Sebastian sagt:

      Genau so wollen die das. Wenn SaaS nur dem Anbieter Vorteiler bringt aber nicht dem Kunden muss man eben dafür sorgen das SaaS dem Kunden Vorteile bringt in dem man OnPrem künstlich schlecht macht. (Und dafür hat der Nadella letztes Jahr 180 Mio Dollar Bonus bekommen.)

  8. T Sommer sagt:

    Es gibt doch im Office Verzeichnis das Microsoft Tool OSPP für die Lizenzierung. Was listet das den alles an Schlüsseln auf? Evtl kann man dort einen o365 Lizenz Eintrag löschen.
    "cscript ospp.vbs /dstatus"

    Nur so eine Idee!

    • Cornelia sagt:

      Mit diesem Tool konnte ich damals die (nicht fortgeführte, bereits abgelaufene) O365 Lizenz entfernen und das gekaufte Office 2021 richtig nutzen.
      Vorher wurde automatisch auf O365 umgestellt

      Office 365 hatte ich natürlich zuerst deinstalliert und Office 2021 vom Download-Link des Anbieters neu installiert.

  9. Thierry sagt:

    Und genau diese Machenschaften halte ich für sehr bedenklich, sogar für Handels-gesetzwidrig. Aber Microsoft hat ganz bestimmt schon eine Lücke in seinen AGB's geschlossen, indem, es die weitere Nutzung einer gekauften Version unterbindet. Das kann mit einem von Microsoft festgelegten Zeitpunkt einprogrammiert sein, ab dem die gekauften Versionen als nicht mehr "zeitgemäß" eingestuft werden, und dann automatisch den Verbrauchern zu der Abonnementversion verpflichten. Das würde bei mir den bitteren Geschmack der Freiheitseinschränkung bei der Wahl einer Anwendung aus dem Haus Microsoft hinterlassen. Deshalb spende ich jährlich viel lieber und freiwillig einen honorablen Betrag an Libre Office.

  10. Reinhold sagt:

    Dank an Herrn Born für die Veröffentlichung und an alle für die Kommentare und Tips.
    Man sieht, ich bin mit den massiven Probleme nicht alleine, auch andere kennen diese sehr gut.

    Habe nun mit dem Microsoft Tool OSPP Tool, welches ich nicht kannte, die Installation geprüft. Aber nun ergibt das halt die vorhandene Office 2019 Lizenz die ja wieder funktioniert nachdem ich O365 entfernt hatte.

    Ich für meinen Teil kann sagen, wäre ich jünger und würde heute meine Firma starten mit dem Wissen über Microsoft würde ich kein On-Premise Microsoft Office und auch Exchange mehr nutzen wollen.
    Diese massiven dauernden Problem erzeugen eine so hohe Arbeitsbelastung was für Kleinstbetriebe too-much ist. Ob es mit der Cloud Lösung besser wäre kann ich nicht beurteilen, denke administrativ schon etwas.
    Aber es gibt ja auch Alternative zu Microsoft in einigen Bereichen mittlerweile.
    Jetzt ist mir die Umstellung viel zu viele Arbeit.
    Gruß
    Reinhold

  11. JTausGD sagt:

    "Wir haben dafür eine Lizenz (als Abfallprodukt auf dem MAPS Programm), aber nicht auf unsere Firmendomäne / Mailadresse."

    Nur mal so eine Frage … ist DAS lizenztechnisch überhaupt in Ordnung mit einer Lizenz aus MAPS?
    (Hat jetzt nicht direkt was mit dem Thema zu tun, wäre aber einfach interessant zu wissen).

    Ergänzende Frage:
    Was sagt denn die Lizenzierung im Admin Center, wenn bei einem User aus Office 2016/19/21 auf einmal M365 (Business Standard ö.Ä) wird?
    Das wäre ja dann ein kostenpflichtiges Abo, das man nicht bestellt hat!

    • Reinhold sagt:

      Mag ja sein, aber wir nutzen ja die O365 Lizenz aus MAPS gar nicht und wollen die auch nicht haben. Ist halt dabei, leider.
      Aber lizenztechnisch ist es völlig ok, nein, sogar gewollt, das man als Firma seine MAPS Lizenzen inhouse nutzt.

      Bisher läuft alles nachdem ich die PCs kräftig von Office xxx gereinigt habe und dann Office 2019 neu installiert und geupdatet habe.

  12. Rufus sagt:

    selten so einen Schwachsinn gelesen es gibt kein automatsches Upgrade auf Office 365 glatt gelogen! Die O365 Produkte werden beworben oder jemand konnte nicht lesen oder es war vorinstalliert aber automatisch passiert da gar nix weder unter Windows 11 noch unter Windows 10!

  13. JTausGD sagt:

    Eventuell können die betroffenen ja mal prüfen, wie die "Automatische Inanspruchname" in Ihrem Temant im Admin Center eingestellt ist.
    (Admin Center – Abrechnung – Lizenzen)

    Das könnte eine Ursache für das beschrieben Verhalten sein!

    Ergänzung dazu (aus dem Admin Center):

    [Checkbox] Zulassen, dass Benutzer Lizenzen bei der ersten Anmeldung automatisch anfordern –
    Zulassen, dass Benutzer eine Produktlizenz automatisch anfordern, wenn Sie sich zum ersten Mal bei einer App anmelden. Wenn Sie diese Einstellung verwenden möchten, wählen Sie sie aus und erstellen Sie dann eine Richtlinie für die automatische Anforderung.
    In der Richtlinie für die automatische Inanspruchnahme legen Sie fest, welche App eine Person verwenden muss, um eine Lizenz anzufordern, und von welchem Produkt die Lizenz stammen soll. Um eine Richtlinie für die automatische Inanspruchnahme zu erstellen, wechseln Sie zu "Abrechnung > Lizenzen – Richtlinie für automatische Inanspruchnahme".

  14. Dominik Schneider sagt:

    Bin heute nach einer Woche wieder im Unternehmen. Notebook war mit zu Hause. Wollte ich gerade ein Excel Sheet eines Kunden öffnen kommt auf einmal dass Office 365 noch vorbereitet wird. Installiert hat es sich scheinbar selbstständig am Wochenende. So eine Frechheit von Microsoft. Wenn ich den Mist haben möchte dann kaufe ich mir diesen im Abomodell. Ich will es aber nicht haben und weiterhin meine Office 2019 Version verwenden. Bei mir also genau das Gleiche Problem wie im Beitrag geschrieben, dass sich einfach Microsoft Produkte ohne vorherige Bestätigung selbstsständig installieren. P.S. bin der leitende Systemadministrator des Unternehmens und weiß somit sehr genau was ich tue und was ich bestätigt habe und was eben nicht.

  15. Peter sagt:

    M365 Services mit office 2016/2019 zu nutzen wird eh ab Oktober Geschichte sein und der Wechsel wird Voraussetzung um 365 weiterhin nutzen zu können. Besonders das darin enthaltene outlook 365 wird weichen müssen, denn der Plan ist eh dieses outlook durch das neue kostenlose outlook zu ersetzen.

  16. thor sagt:

    Hallo,

    Verwaltungs-Notebook. Office 2016 32 Bit übernommen. Key nicht mehr dokumentiert. Lief jahrelang problemlos. Kürzlich Outlook-Probleme, nicht näher klassifizierbar (extrem verzögerter IPMI-Abruf). Online-Reparatur-Funktion genutzt. Meldung "… kann nicht repariert werden, da 32 Bit. Soll die 32 Bit Reparaturfunktion angewendet werden?". "Ja" geklickt. Office 365 erhalten mit Aufforderung zur Freischaltung. Extrem ärgerlich, da hinterhältig von Microsoft.

  17. Kaletho sagt:

    Hallo,

    Ich hatte dieses Problem schon einmal und habe mir nichts dabei gedacht. Heute ist allerdings solch ein automatisches Upgrade von Office 2019 auf Office 365 wieder vorgekommen.
    Kurz zur Vorher-Situation. Windows 10 64bit / 21H2! / Office Professional Plus 2019 aktiviert
    Da in unserem WSUS alle Versionsupgrades gesperrt sind, müssen diese händisch installiert werden. Dies war diese Nacht für einige Geräte geplant.
    Also von Microsoft den Upgrade Assistent runtergeladen und 22H2 installieren wollen, Update lädt normal runter, installiert, Rechner wird neugestartet. Während der gesamten Installation und beim durchklicken im Installer keine einzige Silbe zum Thema Office 2019 oder Office 365. Update abgeschlossen. Domänen Admin angemeldet und System getestet (leider nicht Office).
    Domänen Admin abgemeldet, User angemeldet > Alle Office Icons auf dem Desktop als leeres weißes Blatt (also der Platzhalter für Icon-nicht-vorhanden) -> Systemsteuerung -> Office 365 in 7 verschiedenen Sprachen installiert und Office 2019 Pro Plus VOLLSTÄNDIG DEINSTALLIERT.
    Exakt das gleiche Verhalten hatte ich zeitgleich auf einem zweiten Laptop, gleiche Hardware, gleiche Windows Installation, ein zweites Mal beobachten können.
    Habe daraufhin den oben geposteten Link zum Reg-Eintrag verfolgt und auf einem weiteren System diesen überprüft. Eintrag existiert NICHT in der Registry. Laut Angabe müsste allerdings ein nicht vorhandener Eintrag dafür sorgen, dass NICHT automatisch geupgraded wird…
    Habe daraufhin versucht durch ein Zurücksetzen auf 21H2 über die Systemsteuerung diese "Upgrade-Installation" mit Rückgängig zu machen. Keine Chance. Jetzt ist auf einem PC mit Windows 10 64bit 21H2 trotzdem Office 365 installiert und von Office 2019 Pro Plus keine Spur mehr.
    Ich kann mir nicht erklären, warum beim Upgrade von 21H2 auf 22H2 Office 2019 aus welchem Grund auch immer auf Office 365 gewechselt wird.
    Nutzer hat übrigens KEINE Lizenz für KEIN EINZIGES Office 365 Produkt. Nutzeraccount ist nicht einmal ein Microsoft Konto, sondern ausschließlich ein lokaler Nutzer/Domänen Nutzer an diesem System. Laptop ist nur diesem Nutzer zugewiesen, es gibt also keinen weiteren Nutzer, welcher eine Lizenz haben könnte auf diesem Gerät.
    Ich bin leider sprachlos…

  18. Marco sagt:

    Passt vielleicht nur bedingt zu diesem Thema, aber ich konnte in der letzten Zeit ein merkwürdiges Verhalten bei aktivierten Office 2019 installationen beobachten und werde das Gefühl nicht los, das MS versucht seine Nutzer dazu zu zwingen doch endlich O365 zu installieren und natürlich auch zu bezahlen.
    Schon aktivierte Installationen, die ein paar Wochen gelaufen sind verlangen plötzlich erneut nach Aktivierung.
    Rückblickend wurden zuvor immer Updates installiert und im Anschluss kam es dann zu der Meldung, dass das Office nicht aktiviert ist.
    Wir arbeiten alle mit nur in der Firmendomäne angemeldeten Usern. Durch die Zwangsregistrierung der Office-Lizenzen mit einem Microsoftkonto scheint es aber jetzt vermehrt zu dem oben genannten Phänomen zu kommen. Das unmögliche daran ist, das eine erneute Aktivierung nicht auf Anhieb funktioniert.
    Hier wurde dann das"alte" Office deinstalliert und erneut installiert. Weil wir aber zwingend wegen einer Abhängigkeit dazu übergegangen sind Outlook von der Installation mit Hilfe von einer Configuration.xml auszuschließen, musste ich feststellen, das der bisher gegangene We auch nicht mehr funktioniert.
    Wenn es eine vernünftige Alternative gäbe, die zu 100% mit Excel von MS kompatibel ist, würde ich diese gerne hier einsetzen, aber da liegt wahrscheinlich noch in ferner Zukunft. Im Austausch mit Firmen bekommen wir immer wieder Excel Tabellen, die durch enthaltene Formeln eben zu Problemen führen.
    Diese Abo Modelle nerven mittlerweile gewaltig. Zwar kann ich das aus Vertriebssicht verstehen, da so natürlich ein kontinuierlicher Geldfluss in Gang gebracht wird, aber kundenfreundlich ist eben etwas anderes.
    Auch das man nicht mehr selbst in einem Dialog wählen kann, was von den Produkten installiert werden soll ist aus meinr Sicht einfach eine Frechheit.
    Es kann doch nicht so schwierig sein eine Option mit einzubauen, wie früher auch geschehen, mit der man die Möglichkeit hat die Produkte auszuwählen und somit eben selbst zu bestimmen was installiert werden soll. Von mir aus auch gerne mit einem Aufruf der Setup.exe mit Schalter oder einem Feld in dem man eine erweiterte Installation aufrufen kann. Aber so…
    Und on Top jetzt noch die verfliegenden Aktivierungen von den Office Paketen. Das setz allem die Krone auf.
    Leider habe ich keine Ahnung vom Programmieren und für einen alleine wäre das eh nicht zu bewerkstelligen, aber es muss aus meiner Sicht endlich eine Alternative her, damit MS endlich lernt seine Kunden zu respektieren und nicht mit der Holzhammermethode nach eigenem Gutdünken bestimmen was der Kunde installiert und was nicht. Ich will garnicht wissen, was da in Zukunft noch alles an Problemen auf Admins und User im allgemeinen zu kommt.
    So als Frage in die Runde… kennt jemand weitere Möglichkeiten die Installation von Office dahin gehend zu manipulieren, das man in der Lage ist egal mit welcher Office-Version die zu installierenden Pakete auszwählen oder vorher per XML oder sonst was zu definieren?
    Das "drüber" installieren von O365 habe ich bisher noch nicht beobachtet. Wahrscheinlich , weil wir hier noch keine Computerkonten in der Azure Cloud haben und somit der Weg zumindest bisher noch nicht bei uns greift.
    Ich wünsche allen eine stressfreie Zeit und hoffe, das wir alle wieder mit dem arbeiten können was wir installiert haben oder installieren wollen.

  19. Roland Heinle sagt:

    Hallo,
    Ihr Blog war die Hilfe für mein Problem, ich hatte ein Problem mit Windows 10, dachte mir ich löse das Problem durch die Installation von Windows 11.
    Kurzum meine Installation von Office 2021 endete damit, dass Office 365 installiert wurde.
    Nach langem experimentieren und der Hilfe Ihres Blogs konnte ich die versteckte Installation von Office 365 durch das Script SetupProd_OffScrub.exe löschen und danach auch die Office 365 Startoption in "Apps und Features".
    Danach konnte ich Office 2021 sauber installieren.

    Auch in MediaCreationTool22H2.exe ist die Option office 365 vorinstalliert.

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