Microsoft liefert Anleitung zur Linux-Installation – Wink mit dem Zaunpfahl

[English]Wink mit dem Zaunpfahl: Microsoft möchte einen Teil seiner Windows-Nutzer loswerden. So interpretiere ich den Umstand, dass Microsoft Ende September 2023 eine Anleitung veröffentlicht hat, wie man Linux auf seinen Systemen installieren kann. Deckt sich mit dem beendeten Upgrade auf Windows 10/11 mittels Windows 7/8.1 Produktschlüssel.


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Kein Upgrade aus Windows 7/8.1 mehr

Microsoft lässt die Möglichkeit auslaufen, Produktschlüssel von Windows 7/8.1 zum Upgrade auf Windows 10/11 zu verwenden. Ich hatte diesen Sachverhalt, der seit Ende September 2023 bekannt ist, gerade im Blog-Beitrag Windows 7/8.1-Schlüssel für Upgrades funktionieren nicht mehr; Office KMS Key-Aktivierungsprobleme nochmals aufgegriffen.

Die inoffizielle bzw. noch funktionierende Möglichkeit, einen alten Key zum Umstieg auf Windows 10 oder Windows 11 zu verwenden, dürfte in wenigen Wochen flächendeckend nicht mehr funktionieren. Leute könnten sich einen neuen Rechner mit einer aktuellen Windows 11-Version holen oder die benötigte Lizenz samt Produktschlüssel kaufen. Oder die Betroffenen verfolgen eine smartere Variante und steigen auf Linux um. Für viele Privatleute erscheint mir dies problemlos möglich, da dort oft keine spezielle Software benötigt wird.

Microsoft hilft bei Wechsel zu Linux

Ottilius hatte bereits zum 12. Oktober 2023 in diesem Kommentar auf das Thema hingewiesen (danke dafür, war letzte Woche aber unterwegs, so dass ich das Thema jetzt nachziehe). Microsoft hat in seinen Linux-Ressourcen mit Stand vom 29. September 2023 eine Reihe Anleitungen zur Installation von Linux veröffentlicht. Das reicht von der Auswahl der Linux-Distribution samt Download bis zur Installation von Linux. Die Bandbreite des Einsatzes geht von der Verwendung des Windows Subsystem für Linux (WSL), über das Erstellen einer virtuellen Maschine (VM), um Linux lokal oder in der Cloud auszuführen, bis zur nativen Linux-Installation auf Bar Metal. Letzteres ist im Abschnitt Create a bootable USB drive to install bare-metal Linux beschrieben.

Windows ist nicht mehr wichtig

Wer sich die langfristigen Strategien Microsoft anschaut, wird die Veröffentlichung der Linux-Installationsanleitungen als Wink mit dem Zaunpfahl betrachten müssen. Microsoft ist ein Teil seiner Windows-Nutzer schlicht nicht mehr wichtig – nämlich die, die an On-Premises-Lösungen festhalten wollen und die, die nicht ständig auf neue Hardware mit aktueller Windows-Lizenz hüpfen wollen.

Denn im Oktober 2025 kommt das Supportende von Windows 10, worauf ein Großteil der Hardware zum Elektroschrott mutiert – jedenfalls, wenn es um den Betrieb von Windows geht. Denn Windows 11 wird auf dieser Hardware (auf Grund von harschen Anforderungen) nicht mehr unterstützt.

Zudem geht für Microsoft die Entwicklung immer mehr in Richtung Cloud und Abo-Lösungen. Das sichert Redmond einerseits einen stetigen Einnahmen-Zufluss, da die Cloud-Lösungen nur im Abonnement zu haben sind. Weiterhin werden so Abhängigkeiten zementiert, da man eine Azure-Cloud-Lösung mit Entra-ID (vormals Azure Active Directory) nicht einfach zur Konkurrenz umziehen kann.

Windows 11 und der kolportierte Nachfolger Windows 12 wird mehr und mehr zum fetten Thin-Client a la Microsoft, um deren Cloud-Lösungen am Arbeitsplatz bereitzustellen. Die Nutzer, die einfach nur lokal einen Rechner mit einem Betriebssystem betreiben möchten, stören da nur. Diese Klientel sowie Windows als Betriebssystem ist für diesen Zweck für Microsoft entbehrlich – also diesen Störfaktor entsorgen. Das ist für mich die Botschaft aus obiger Veröffentlichung.

Golem macht hier den Veröffentlichkeitszeitraum für den Linux-Artikel mit dem Auslaufen des inoffiziellen Upgrade-Pfads von Windows 7 / 8.1 auf neuere Windows-Versionen fest. Und heise hat sich zum Kommentar: Microsoft schafft selbst die Argumente für Windows ab hinreißen lassen. Ich habe ziemlich seherische Fähigkeiten entwickelt, als ich zum 1. April 2022 den (damals nicht ganz ernst gemeinten) Beitrag Microsoft verpasst Linux den "Windows-Mode", der auch auf dem Beitrag Windows: Bald nur noch eine Emulationsschicht auf einem Linux-Kernel? fußte, veröffentlicht habe … das Scheunentor ist also offen.


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129 Antworten zu Microsoft liefert Anleitung zur Linux-Installation – Wink mit dem Zaunpfahl

  1. Luzifer sagt:

    *******************
    Denn im Oktober 2025 kommt das Supportende von Windows 10, worauf ein Großteil der Hardware zum Elektroschrott mutiert
    ******************
    Sorry, aber das ist Blödsinn! W10 wird deshalb ja nicht schlecht, ist ja kein Apfel der fault ;-P Selbst W7 gibt es noch immer Updates (sowohl MS selbst wie auch zum Beispiel 0patch) Wichtig ist da wie lange Drittsoftware weiterhin auf W10 läuft und unterstützt wird. W10 wird also auch nach 2025 noch etliche Jahre zuverlässig seine Dienste leisten, erst recht als gehärtetes System.

    Klar nicht mehr für Otto Dumpfbacke, welche auf alles klickt was nicht bei Drei auf dem Baum ist un dem selbst der Nigerianische Prinz das Konto leerphisht.

    Aber Elektroschrott ist W10 ganz sicher nicht!

    • Luzifer sagt:

      /Edit/

      Solange Security Aplliance; eMail, Browser noch sicher versorgt werden ist auch W10 safe, den Malware muss auch erstmal aufs System kommen und da sitzt die Lücke zwischen Stuhl und Tastatur und nicht im Rechner!

      • Mira Bellenbaum sagt:

        Ich schreibe es ein mal in nett!

        Mit einem unsicheren Unterbau, sprich Windows 10, dann noch ins Internet gehen,
        egal mit welcher Software, ist bescheuert!

        Da kannst Du die restliche Software so aktuell halten wie Du willst,
        die Lücken im System, die sich da auftun, sind da, werden nicht mehr geflickt und werden ausgenutzt werden.

        Ergo, Du schmeißt Deine Hardware auf den Schrott, Du verwendest Linux
        oder Du ziehst den Stecker und lässt dieses System auf keinen Fall mehr
        in irgendein Netz.

        Bestes Beispiel: Windows 7 ohne Update-Möglichkeiten.
        Nur wer an die ESU-Updates kommt, bzw. diese installieren kann
        oder wer einen Servicevertrag mit 0patch hat, der kann noch eine Weile weiter machen.

        Und mal so ganz nebenbei, Normalanwender als "Otto Dumpfbacke" zu diffamieren
        ist so etwas von Scheiße.

        Aber Du bist doch, bzw, tust immer so, als währst Du so besonders schlau!

        Gehärtetes System, wo ist Deine Anleitung dazu?
        Oder ist das nur heiße Luft?

        • T Sommer sagt:

          100% Zustimmung!

        • Bernd sagt:

          Linux ist mittlerweile ebenso unsicher wie der Rest.

          • Paul sagt:

            Dem widerspreche ich.

            Für Privatanwender ist Linux – mit Ausnahme von Android, was ja auf Linux basiert – bei weitem nicht so verbreitet wie Windows. Von daher lohnt es sich auch weniger für Cracker, das System anzugreifen (man möge mich eines Besseren belehren).

            Der Vorteil der meisten Linuxsystem besteht in der großen Community, welche Lücken ziemlich zeitnah ausfindig und durch Sicherheitsupdates unschädlich oder zumindest weniger anfällig machen (Ausnahmen bestätigen natürlich auch unter Linux die Regel). Zusätzlich hat der Anwender noch die Wahl zwischen regulären Updates (wie man sie auch unter Windows kennt) oder dem Rolling Release-System, bei dem Lücken unmittelbar nach ihrem Erscheinen gepatcht werden (wobei es auch hier Kritik gibt, Stichwort Testing).

            Alles in allem ist das System aber wesentlich sicherer UND zuverfälliger als Windows, da man viele Sachen mit vergleichsweise wenig Aufwand selbst reparieren kann (vorausgesetzt, man bescchäftigt sich damit).

            • Luzifer sagt:

              ****************Der Vorteil der meisten Linuxsystem besteht in der großen Community, welche Lücken ziemlich zeitnah ausfindig und durch Sicherheitsupdates unschädlich oder zumindest weniger anfällig machen (Ausnahmen bestätigen natürlich auch unter Linux die Regel). ************

              ach so wie die Lücken im letzten und diesen Jahr die teilweise 15 Jahre alt sind/waren?
              Jedes System hat Lücken, liegt in der Natur des Menschen. Linux schützt alleine die Verbreitung! Linux lohnt sich einfach nicht zu hacken zu wenig zu holen.

              • Ömmes sagt:

                Naja, so ziemlich das ganze Internet läuft linuxbasiert. Insofern ist die Aussage der Verbreitung natürlich völliger Quatsch.

                Kriegst nen verdienten Fisch…

        • R.S. sagt:

          Was ein gehärtetes Win10 angeht:
          Suche mal nach HardeningKitty.
          Herunterladen, Script ausführen und dann staunen!
          Und dann alle angezeigten Schwächen (und das sind bei einer W10 Standardinstallation sehr sehr viele!) stopfen.

          • Mira Bellenbaum sagt:

            Danke für diesen Tipp.
            Habe ich gefunden und auch überflogen.
            Es ist ein PS1-Skript, welches ein System auf Schwachstellen abklopft.
            Härten, im Sinne von Einstellungen verändern, muss man aber selber.
            Macht aber auch Sinn.
            Jedoch muss, sollte sich da auskennen, denn sonst kann es ja auch schnell nach hinten losgehen und irgendwas, was man brauch funktioniert nicht mehr und das wieder rückgängig machen ist dann mangels wissen auch nicht mehr so ohne.

          • Mark Heitbrink sagt:

            Puh .. Naja … Sagen wir es mal etwas weniger reisserisch:
            Es gibt einen Grund, warum es die Microsoft Security Baseline gibt, das BSI, das CIS, das STIG DoD, ACSZ etc.
            Der Vorteil: die 4 Erstgenannten liefern direkt Gruppenrichtlinien.

            Microsoft muss ein System ausliefern, das auch bei deinem Papa zuhause mit dem IKEA Küchenplaner und dem CEWE Fotodruckbuch funktioniert …

            • Bernd B. sagt:

              "kompatibel zu Papa zu Haus" kann man für Home gelten lassen, für PRO schon nicht mehr wirklich und für Enterprise gleich gar nicht.

              • 1ST1 sagt:

                Wer sagt denn, dass "Pro" nicht auch zuhause eingesetzt wird? Bei Windows 7 gab es sogar mal ein "Ultimate", was man als Privatuser kaufen konnte. O:-)

            • Stefan Kanthak sagt:

              "Microsoft muss ein System ausliefern, das auch bei deinem Papa zuhause mit dem IKEA Küchenplaner und dem CEWE Fotodruckbuch funktioniert …"

              Diese Anwendungen (und erst recht solche, die Microsofts inzwischen 28 Jahre alten "Designed for Windows"-Richtlinien erfüllen), laufen auch auf Installationen, wo von Benutzern geschriebene Dateien NICHT "ausführbar" sind — sei es per NTFS ACL, per Softwarebeschränkungsrichtlinie (SRP alias SAFER), per AppLocker oder WDAC — und wo Benutzern kein "vernarrenkapptes" Administratorkonto untergeschoben wird, d.h. M$FT könnte ein SICHER vorkonfiguriertes System ausliefern.
              Machen diese VOLLIDIOTEN leider nicht!

        • Luzifer sagt:

          dann lies genauer! Ich sprach nicht von Normalanwender!
          Sondern die User die unüberlegt auf alles klicken ohne nachzudenken … wie nennt man die? PC Führerschein wäre echt mal nötig.
          Hardening Anleitung in nem Fach Forum erklären müssen? Echt jetzt? Google liefert dir das Ergebnis auf den ersten Seiten!

          Lücken, ja klar ab Oktober 25 brechen die wie ne Flutwelle einfach so rein! Windows hat ne Menge Lücken die Otto Normalo nicht die Bohne betreffen…

          Malware muss erstmal überhaupt aufs System gelangen um relevant zu sein.
          Tja stell dir vor ich bin jetzt über 40 Jahre in dem Geschäft, Malware auf den Systemen bis daher Null!

          Trotzdem 3 mal Daten abhanden gekommen, bei Drecksfirmen die Ihre Systeme nicht im Griff hatten und sich Daten inkl. PW im Klartext abziehen haben lassen *Hust* Sony *Hust* Adobe *Hust*LastFM *Hust*

          • Luzifer sagt:

            /Edit/

            Na wie kommt den Malware heutzutage auf dein Rig? Über das OS? Wohl eher nicht, das kommt rein über eMail Browser Messenger & Co. und die kannst du alle absichern und alleine Nachdenken bevor klicken hilft da bereits!

            • Mira Bellenbaum sagt:

              Wenn Du Dich nur auf Malware beziehst, mag das alles ja richtig sein!
              Nur es gibt auch andere Arten von Schadsoftware und auch Windows selbst streckt seine Finger ins Netz aus!

              Schadsoftware muss auch nicht nur auf Aktionen
              des Benutzers warten.

              Ich bin Privatanwender und sehe diesen Block als sehr informativ an. Es ist aber definitiv kein Forum, solltest Du als Fachmann seit 40 Jahren aber wissen. ;)
              Dennoch bin ich Dir auch für die Brotkrumen, die dann doch hin und wieder fallen lässt, dankbar.

              Ach, und wenn ich in Deinen Augen nur ein DAU oder eine "Otto Dumpfbacke" bin, auch ich habe schon ein paar Jahre
              PC-Erfahrung, sind zwar nur etwa 20-25, aber auch ich hatte noch nie einen Schädling auf meinem System, noch gingen mir irgendwelche Daten verloren.
              Also so ganz unbedarft bin ich dann doch nicht.

              • Luzifer sagt:

                Jo DriveBy & Co. gibt es, machen in der freien Wildbahn aber weniger als 1% aus … der Rest ist darauf ausgelegt das das jemand startet bzw. das Tor öffnet!
                Also mein OS ist hardened, hängt nicht direkt im Internet, nach Hause Telefonieren ist komplett unterbunden … da ist zuerst einmal die NAT im Router danach die Secutity Aplliance und Firewall. Browser, eMail Messenger laufen jeweils in ner Sandbox… wie gesagt damit OS Lücken angegriffen werden können muss die Schadsoftware überhaupt erstmal aufs System kommen! Du kommst da ned rein ;-P

                Neue Software wird nicht aus dubiosen Quellen geladen und zuerst auf Herz und Nieren getestet.

                Und sollte sich bei dem allen doch mal was durchfressen, dann spielt es kein Rolle mehr ob W10 oder nen aktuelles W11! Macht aber auch nix,den Backups sind in 10 Minuten wieder eingespielt!

                Es ist und bleibt nunmal Fakt: die größte Lücke sitzt vor der Tastatur.

                • Mira Bellenbaum sagt:

                  Ganz so restriktiv handhabe ich es zwar nicht, aber meine Vorgehensweise ähnelt der Deinen.
                  Das nach Hause Telefonieren ist nach meinem Wissensstand so gut es geht abgeklemmt und deaktiviert. Und dann ist da noch die NAT im Router.
                  Brain.exe wird auch, wenn nicht vergessen, immer genutzt.

                • 1ST1 sagt:

                  Ich habe privat nicht so stark gehärtet, also kein Sandboxing, keine zusätzliche Security-Appliance (PiHole?), auch kein SRP, aber auch nix passiert. Hirn 2.0 hilft!

                  Die PCs meiner Kids und meiner Eltern habe ich aber mit SRP abgesichert, extra Admin-Account, Kinds zusätzlich mit MS-Family. Alles gut, passiert nix wenn sie versehentlich mal auf was klicken.

                  SRP war bei Einrichtung mal komplex, aber inzwischen ginge das mit "Restric'tor" wieder einfacher.

                  Telemetrie habe ich auch nur das abgeschaltet, was man per Klick abschalten kann, schalte es aber ein, wenn ich mal Probleme auf dem PC habe, wo MS mal einen Fehlerreport erhalten soll. Hat schonmal geholfen, ein paar Wochen später funktionierte die DVB-s-TV-Karte wieder mit aktuellem Win-Update.

        • Bernd B. sagt:

          Bei aller Liebe, aber mit Sandboxing per VMs und VLANs (notfalls verschiedene Subnets) ist das Allermeiste abgefangen.
          So habe ich noch Win2k3-VMs, die online gehen und sollte man sich wirklich mal etwas einfangen (fiel jedenfalls nie auf, auch nicht durch ungewöhnlichen Traffic) ist es nach dem nächsten Ausschalten (Reset auf Snapshot) weg.

        • 1ST1 sagt:

          Bei Linux haben sie heute eine Lücke in der SAMBA 4 Komponente geschlossen, die wegen einer fehlerhaften Annahme im SMB Protokoll bei Konzipierung von SAMBA 4 falsch umgesetzt war. Das Ding war jetzt 11 Jahre offen und ermöglichte bei einem SAMBA 4 Domain-Controller (oder RODC) die recht einfache Erlangung eines "Golden Ticket", sprich Rechte des Domain-Admins.

          Dann denke ich an kürzlich glibc, curl, node.js, squid, oder Fälle schon ein bischen länger her, und frage mich, wo Linux so sicher ist. Open-Source ist dafür kein Garant. Oder hast du schonmal den ganzen Code nach Lücken durchsucht, welche gemeldet oder sogar Fixes eingereicht? Für alle?

          • Bytemaster sagt:

            Ah, man versucht sich wieder in der billigen Ablenkungsmasche und setzt halbgaren Quatsch in die Welt. Warum wundere ich mich da so gar nicht drüber? ;-)

          • T Sommer sagt:

            **Bei Linux haben sie heute eine Lücke in der SAMBA 4 Komponente geschlossen**

            Linux? Samba?
            Ich bin mal gespannt, wann das einer mal richtig verstanden hat, das LINUX "nur" der Kernel selbst ist. Also, was hat der liebe Linus Torvalds denn an SAMBA geändert? NIX!

            die Jungs von Sernet machen SAMBA!

            Das größte Missverständnix von Linux ist immer, das alles LINUX ist – NE EBEN NICHT.

            LINUX IST DER KERNEL
            Die Linux Distribution ist dann KERNEL+Anwendungen.

            SAMBA, GLIB, GNOME whatever sind nicht LINUX.

            NOTEPAD, WORDPAD sind ja auch nicht WINDOWS!

    • Holger Vogel-Otto sagt:

      Ich finde den Tonfall von Luzifer unangemessen, aber das ist mir bereits mehrfach aufgefallen.
      Danke, Mira Bellenbaum!

      VG

      • Bernd sagt:

        Naj ja, Mira könnte sich auch mal zusammenreißen und etwas weniger "angriffslustig" formulieren. Es darf ruhig mehrere Ansichten geben. Niemand von uns legt goldene Eier, oder? Luzifers Text fand ich ok.

        • Mira Bellenbaum sagt:

          Sorry, aber Luzifer tut so, als hätte er die Weisheit gepachtet, bzw. mit dem Löffel gefressen.

          Es gib da so ein sprichwort, wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus!

          Und dann schreibt es auch noch, dass es unsichere Anwendungen UND dumme Anwender braucht um ein unsicheres System zu kompromittieren!
          DAS ist definitiv falsch!
          Ein unsicheres System ist und bleibt unsicher!
          Wenn es für Sicherheitslücken keine Abhilfen mehr gibt, kann weder eine AV, eine Firewall noch aktuelle Anwendersoftware etwas daran ändern, dass das System unsicher und kompromittierbar ist.
          Ist einfach so, hat man z.B. unter WinXP ohne SP1 gesehen.
          Und auch mit neueren Windowsversionen, welche Sicherheitslücken aufweisen, kann es passieren, dass von außen auf diese Systeme, ganz ohne Zutun des (eines) Anwenders, auf das System zugegriffen werden kann.
          Ich glaube, Würmer nennt man solche Schadsoftware.

          • McAlex777 sagt:

            ***Ein unsicheres System ist und bleibt unsicher!***

            Grundsätzlich ja.

            Aber solang ich nur Heise, Netflix und Youtube via aktuellem Browser mit Adblocker und Thirdparty AV Software unter Userrechten nutze ist das in aller Regel kein Problem. Auch nicht wenn ich so meine Bankgeschäfte erledige.

            Auch ist durch Virtualisierung jederzeit möglich Browser und EMail-Client auf aktuelle Linux-VMs auszulagern, während der Windows-Host ungepatcht ist.

          • Bernd sagt:

            Hallo Mira, das was du schreibst ist so richtig und auch freundlich formuliert. Danke. :)

          • 1ST1 sagt:

            Ja, ein unsicheres System bleibt unsicher, solange es man nicht sicher macht. Das gillt auch für Linux.

      • michael sagt:

        Der !"§$%&/() Name ist Programm :-)

    • Anonymous sagt:

      Du hast da schon recht. Ich stimme dir da schon zu.
      Windows 10 wird nicht schlecht, nachdem das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

      Ich werde da auch noch bei Windows 10 bleiben. Bis meine Programme nicht mehr funktionieren und dann schau ich mir mal Linux und Wine an.
      Bin derzeit eh schon auf dem Linux-Trip: Arbeit Linux und Zuhause leider noch Windows.

      Mit POP_Os und Mint gibt es da sehr schöne Sachen.

      Dazu weigere ich mich auch auf Windows 11 umzusteigen. Ich mag es einfach nicht. Es ist eh der Windows 7 Unterbau drinnen, wie auch bei Windows 10 und trotzdem ist jedes Menü total verkachelt irgendwo versteckt.

      Diesen Kommentar habe ich auch auf einem Pop_OS Rechner geschrieben.
      Positiv finde ich auch, dass es sehr große Linux Communitys gibt und jedes Problem mindestens schon einmal bekannt ist.

  2. michael sagt:

    Unter Linux auf dem Desktop würde ich schon einiges vermissen, selbst wenn ich nicht Gnome als Desktop verwenden würde. Cinnamon finde ich noch "am besten". KDE wurde mal recht kaputt programmiert. Ich meine KDE 3 war mal gut. Dann Jahre instabil – Status jetzt unbekannt. Für Windows gibt es halt leider wohl Faktor 100 – 1000 mal mehr Anwendungsprogramme und eine sehr breite Hardware-Unterstützung…
    Oder MS macht das, um die Leute zu frusten, damit sie sich für immer an Windows binden? Aber ja, irgendwann kommt die rote Linie und dann kommt Linux Mint "drauf". Bis dahin bekommt M$ nur wenig Geld von mir. Office 2019 – wäre auch verzichtbar – für 10€ auf ebay – aber Outlook ist ganz nett so wie Excel. Ich meine ich habe die letzten 20 Jahre max 100€ an M$ gelassen für alle PCs und Notebooks privat zusammen.
    Btw steuert MS wohl auch viel Code für "Linux" bei – ob das gut oder schlecht ist, ist jedem selbst überlassen :-)

    • Hans Tropf sagt:

      Vielleicht solltest du mal deine aktuelle Meinung an den aktuellen Gegebenheiten anpassen, was Linux, die Verfügbarkeit von Anwendungen und KDE betrifft.

      Standardhardware wird von Linux inzwischen gut abgedeckt und unterstützt.

      Natürlich gibt es nicht dieselben kommerziellen Programme unter Linux wie in Windows, wenn sie nicht portiert worden sind, wenn der Hersteller das nicht durchführt. Diese kannst aber zu einem guten Teil entweder über WINE oder einer VM laufen lassen oder – oh gott – ein Konkurrenzprodukt nutzen, daß nativ unter Linux läuft. Davon gibt es genug, solange es sich nicht um Branchensoftware oder spezialisierte Fachsoftware handelt.

      Wenn du das letzte mal KDE 4 angesehen hast und enttäuscht warst, solltest du dir vielleicht mal 5 ansehen bzw 6 (was bald rauskommt und grad in Testphase ist).

      Du weisst auch hoffentlich, daß Microsoft Lizenzen aus dem Graumarkt als Raubkopien angesehen werden und nicht korrekte Lizenzen sind.

  3. Stephan sagt:

    Alles eine frage der Interpretation.

    Linux ist auch nicht das Allheilmittel, und das weiss man auch.
    Microsoft hat doch schon immer Offiziell gegen Linux gekämpft, aber im stillen daraufhin gearbeitet das Linux und Windows Harmonieren.

    Anfangs mit Problemen, aber mittlerweile klappt es echt gut.

  4. RogerB sagt:

    Noch funktioniert ein kleiner Trick.
    Man installiert auf einem W11-tauglichem Rechner Windows 11. Nachdem die Dateien kopiert sind und der Rechner den 1. Reboot macht baut man den Datenträger in einen Rechner der nicht W11 tauglich ist. Hat bei mir schon mehrfach geklappt. Sogar Treiber und Bios Update wenden dann duchgeführt.

    • Anonymous sagt:

      Interessant… müsste ich mal ausprobieren ;)

    • Bernd sagt:

      Das ist jetzt ein Trick wofür?
      Upgrade von Win7/8 auf 11 ?
      Installation auf nicht Win11 kompatibler Hardware?

    • Ärgere das Böse! sagt:

      Während des 1. Reboot den PC abwürgen? Oder wie?

      • Bernd B. sagt:

        Ja, z.B. ins 'BIOS' gehen (== Herunterfahren sauber abgeschlossen) und dann hart ausschalten.

        • 1ST1 sagt:

          Die Hardewareerkennung von Windows 10/11 ist ziemlich gut! Man kann auch eine bereits aktivierte und fertig installierte Installation problemlos an einen anderen PC umhängen, habe ich schon mehrfach gemacht, das die Hardwareerkennung findet das Systemlaufwerk und bindet es neu ein um davon zu booten, sogar der Umstieg von SATA auf NVME macht es klaglos mit. Man muss höchstens neu aktivieren.

    • Mark Heitbrink sagt:

      Die Hardwareprüfung ist Bestandteil der setup.exe, die von der ISO/USB gestartet wird. Installiert man mit einer beliebigen Methode, die nicht die setup.exe verwendet geht es.

      zB per MDT, dann wird die Install.wim direkt per Dism angewendet oder jede andere Technik, die eine PE bootet und "dism.exe /Image: pfad\install.wim" aufruft.

      Mit anderen Worten:
      Boote von einer WinPE, mach ein diskpart in der CMD und werfe eine beliebige Install.wim per dism auf die Platte.

  5. McAlex777 sagt:

    Ich denke es geht weniger darum das man Anwender abschütteln will, als darum das die EU Microsoft dazu zwingen könnte weitere Jahre Support zu leisten.

    Ich denke die EU sollte das tun, und auch klarstellen das Microsoft aufgrund ihrer Applikations-Monopolstellung dauerhaft Abofreie wie Cloudfreie OnPremises Angebote anbieten "muss".

  6. janil sagt:

    Beides im Dual oder 4fach-Boot nutzen.
    Windows 10
    Linux Mint Debian
    Manjaro
    Kubuntu

  7. Ralf Baumann sagt:

    Fast keiner meiner Kunden will sich der MS-Cloud komplett ausliefern, erst recht nicht, wenn man eine kühle Langfrist-Kalkulation mit Abschreibung von Investitionen versus Cloud plus deren Preissteigerungen aufmacht. Und es wird für alles eine Lösung geben, selbst wenn sie dann nicht mehr Microsoft heißt. Dann werden einfach die spezifischen Applikationen bei den Herstellern "gezogen" und die Daten auf einem Linux-Server gespeichert. Geht sicherlich auch… Wenn MS "cloud first" kompromisslos durchzieht, wird das nicht endlos gut gehen.

  8. Abrissbirne sagt:

    semesterferien sind eigentlich doch vorbei ;-)

    das os ist egal, wichtig ist ob man mit dem os/wissen tatsächlich auch einkommen erwirtschaftet. was hilft dir linux auf dem toaster/klobrille wenn du deine miete damit nicht bezahlen kannst :<

  9. Yumper sagt:

    Hallo

    den sogenannten Normal User wird es dann immer weniger geben. Der nutzt ein Smartphone oder Tablett. Wozu benötigt der denn noch einen PC? Vielleicht zum Gamen, das das ist bei weitem nicht die grosse Mehrheit.

    So long

    Yumper

    • Mira Bellenbaum sagt:

      Mh, MS schafft da mit aber auch Windows ab, somit wird es gar keine User mehr geben!
      Also keine Windows User.

      Es wird irgendwann nur noch so eine Klientsoftware geben, die einige Dinge aus der MS-Cloud zieht
      damit auf dem Firmenrechner all die TOLLEN MS-Internetdienste laufen können.
      Wenn Firmen das so nicht wollen, laufen diese TOLLEN MS-Internetdienste eben auch irgendwie
      unter Linux.
      Von Microsoft wird es in Zukunft eben KEIN richtiges Betriebssystem mehr geben.

      Intels feuchte Träume werden sich zumindest nach W12 in Luft auflösen,
      denn für was braucht es dann noch potente Hardware, wenn eh alles auf Server läuft.

      Erinnert sich noch irgendjemand an diese Clients, zigarettenschachtelgoße Boxen, an denen Maus, Keyboard und Monitor angeschlossen waren?
      Warum wurde dieses Konzept damals noch begraben?
      Naja, wenigstens hatte man damals noch die Datenhoheit, denn alles blieb ja auf dem Firmenserver.

      • 1ST1 sagt:

        "Intels feuchte Träume werden sich zumindest nach W12 in Luft auflösen, denn für was braucht es dann noch potente Hardware, wenn eh alles auf Server läuft."

        Warum? Intel verkauft dann mehr Server.

        • Mira Bellenbaum sagt:

          An Microsoft?
          Oder wen?

          Was ich aber auch nicht glaube.

          • 1ST1 sagt:

            Wenn irgendwann, was ich nicht hoffe, alles in Azure läuft (oder in AWS, Google), dann ist es genau so. Dann wird MS zusammen mit Google und Amazon und weiteren Cloudanbieter die größtne Kunden bei Intel (und AMD) sein.

            Ob das gut oder schlecht ist, steht auf einem anderen Blatt. Ob du oder ich das verhindern können, weiß ich nicht. Wenn wir unseren job noch bis zur Rente durchhalten wollen, müssen wir uns anpassen.

        • Micha sagt:

          Potente Hardware werde ich weiterhin brauchen. Ob Intel oder AMD wird sich nach Angebot und Leistung entscheiden.

          Als PC Spieler der keine zu hohen Latenzen über Streaming Dienste haben möchte. Diablo will ich halt nicht mit einem zusätzlichen Input Lag spielen.

          • Mira Bellenbaum sagt:

            Dann habe ich aber eine schlechte Nachricht!

            Denn Du wirst in Zukunft so ein geschlossenes System haben müssen,
            X-Box, PS one bzw. PS zig zwlöftdreiviertel, oder wie auch immer diese Streamingkonsolen dann heißen werden.
            Wird aber genau wie das mit den Clients noch ein Weilchen dauern,
            und ich bin mir fast sicher, Du bist dann in einem Alter, da zockst Du nicht mehr.

  10. 1ST1 sagt:

    Ich interpretiere es nicht als "Windows ist nicht mehr wichtig", sondern eher dahingehend, dass für Microsoft Benutzer, die jetzt noch Windows 7 oder 8.x einsetzen, sowieso in direkter Weise verloren sind, die wollen nichts neueres mehr.

    Das kann auch mit einer Weigerung einhergehen, dass diese Leute keine neue Hardware kaufen wollen, die alte geht ja noch, denn welche Hardware, die mit Windows 7 gekauft wurde, ist denn überhaupt noch kompatibel mit Windows 10 oder gar 11? Und wenn sie neue PCs/Notebooks kaufen, bekommen sie normalerweise wenigstens eine Win 11 Home Lizenz dazu. Der alte PC mit Win 7/8 wird gegebenenfalls aus besonderen Gründen zusätzlich weiter betrieben. Die Registrierung von Win 10 / 11 mit Win 7 Key wird daher aktuell wahrscheinlich nur noch einen marginalen Anteil haben. Viel Wind um fast nichts?

    Ein Problem haben IMHO jetzt nur die Leute, die ihr Win 10/11 schon mit einem Win 7 Key aktiviert haben und die Hardware grundlegend ändern, dann klappt ggf. die Reaktivierung nicht mehr, von so einem Fall habe ich die Tage gelesen, da wurde nur die Grafikkarte ausgetauscht, aber da stand nicht dabei, ob der User mit einen lokalen Account oder mit einem MS-Account angemeldet ist, das könnte einen Unterschied machen. Neuinstallation auf einem neuen PC klappt dann mit dem selben 7-Key sicher auch nicht mehr, diese Leute müssen tatsächlich eine neue Lizenz kaufen, wenn der neue PC nicht schon eine Lizenz in UEFI eingemeißelt mitbringt.

    Diese Leute Richtung Linux zu schicken, kann ein raffiniert marketing-strategischer Schachzug sein, denn vielleicht denken sie nochmal drüber nach, ein Wechsel zu Linux ist ein großer Schritt, mehr noch als damals der Wechsel von Windows 3.11 nach 95, denn da liefen ja die alten Programme im neuen Look einfach so noch weiter. Das ist eher wie wenn man vom Amiga / ST / Mac zu Windows wechselte. Da sind unter Linux schon mehr Klimmzüge notwendig, auch "Wine" benötigt schon etwas Erfahrung. Und dann noch das Neu erlernen der Administration von Linux, denn auch da kommt der Neuling bis zu einer gewissen Tiefe oder noch weiter nicht drumherum, auch Linux ist nicht wartungsfrei. Linux bedient sich halt nur oberflächlich wie Windows, jenseits des Startmenüs hört diese Ähnlichkeit nämlich schon auf. Spätestens nach dem ersten für den Neuling nicht (zufriedenstellend) lösbaren Problem kommt dann vielleicht doch die Frage auf, ob ein neuer PC mit aktuellem Windows, auf dem wenigstens die gewohnte Softzware läuft, und wo er weiß, wie er seine Daten rübermigriert, nicht am Ende doch die bessere/einfachere Wahl ist.

    Also, Microsoft, raffiniert gemacht! Schicke Marketing-Aktion!

    • Ömmes sagt:

      Komisch, hier im Umfeld habe ich schon einige Leute umgestellt. Gerade die nicht so PC-affinen, für die es nur laufen soll mit Mails, Internet etc, sind ALLESAMT mit Linux-Mint erheblich glücklicher, da es viel intuitiver zu bedienen ist als Windows und einfach läuft.

      Aber das passt natürlich nicht zur MS Propaganda, die du hier permanent herauspasaunst, 1ST1.

      • 1ST1 sagt:

        Solange du nur Thunderbird, Firefox und Libreoffice brauchst, ist das auch kein Problem, kommt alles aus dem Repo. Aber lass mal so einen Benutzer seine Windows-Software zur Modellbahnplanung/Steuerung, seinen alten Photoshop CS5 oder seine Midi-Sequenzer-Spoftware mit Wine unter Linux installieren. Viel Spaß beim ständigen Support, bei jedem Update dieser Software (ok der CS5 nicht mehr, und nein, Gimp ist dafür immer noch kein gleichfunktionaler Ersatz!). Und der neue Multifunktions-Drucker mit den tollen Features (er kann sogar Erbsensuppe kochen!), die nur mit dem Windows-Treiber funktionieren.

    • Mira Bellenbaum sagt:

      In einer Welt, wo jetzt schon so gut wie alles mit dem Smartphone gemacht wird,
      spielt ein Windows überhaupt keine Rolle mehr!

      Was Du da also so absonderst, ist einfach nur Blödsinn.

      Es hat schon seinen Grund, warum Microsoft sich voll und ganz auf die "Cloud" konzentriert.

      Und Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Maschienensteuerunds- und -kontrollsysteme eingesetzt werden, die permanent im Internet hängen müssen.

      Auch der klassische PC, wie er in vielen Büros heute noch zu finden ist, wird es in Zukunft so nicht mehr geben. Die Clients, die dann irgendwann benutzt werden, auf denen müssen dann nicht unbedingt ein
      Microsoft-Betriebssystem mehr laufen.

      Microsoft wird sich also anstrengen (müssen), das Anwendungen, die heute genutzt werden
      und an die sich die ganze Welt gewöhnt hat, dann so in der Cloud laufen, dass der Nutzer den Unterschied gar nicht merkt.

      Was MS weiter versucht ist, all diese Anwendungen so mit "Clouddiensten" vollzupacken, dass Anwendern gar nichts übrigbleibt, als bei Microsoft zu bleiben. Z.B. wenn es keine lokalen Speicher mehr gibt, wie will man, wenn MS das nicht möchte, mit einem fremden Gerät dann auf diese Daten zugreifen?

      Es ist ja bereits heute schon so, dass ein Wechsel der Dienste von einem Cloudanbieter zu einem anderen fast ein unmögliches Unterfangen darstellt.

      • 1ST1 sagt:

        So schnell wird das nicht kommen. Firmen, die z.B. mit personenbezogenen Daten arbeiten, können mit den derzeitigen Datenschutzbestimmungen garnicht alles in die Cloud eines amerikanischen Unternehmens stellen. Neben den DSGVO-Themen geht es da auch um Performance, Zuverlässigkeit usw. Und auch Privatleute wollen nicht alle Daten in der Cloud haben. Ich auch nicht. Wir werden sehen, was mit Windows 12 passiert. Noch muss man nicht.

  11. Ben sagt:

    Linux ist für Noobs unbrauchbar, da keine AV-Lösung mitgeliefert wird und das nach installieren ist für einen Noob nicht leicht, auch sind die Einstellungen in der Firewall unverständlich für einen Noob, keine/r würde "öffentlich" wählen weil alle denken dann sind ihre Daten öffentlich zugänglich. Da werden fatale Fehler gemacht, sonst hätten schon viel mehr Leute Linux auf dem PC. Ein AV und die FW ist auch unter Linux unverzichtbar, nur verstehen das diese Leute nicht wirklich. Habe bei vielen Test mit den Standard-Installationen in sehr kurzer Zeit, unter 24 Std. Viren und Trojaner auf den Test-PC's gefunden.

    • Bytemaster sagt:

      Ist der Text "KI-generiert"?

      Oder wie kommt man somst auf dermaßen viel Quatsch in so wenigen Sätzen, die teilweise auch noch unleserlich formuliert sind?

    • Bolko sagt:

      Eine Firewall ist bei Linux normalerweise gar nicht nötig, weil gar keine Ports offen sind. Das schreibt sogar das BSI.

      Nachinstallieren von Software über den Linux-Paketmanager ist einfacher als in Windows.

      Wo kamen bei dir die Viren und Trojaner denn her?
      Aus dem Repository der Distribution mit Sicherheit nicht.

      Diese Viren und Trojaner konnten vermutlich überhaupt nicht aktiv werden, weil sie gar keine Rechte zur Ausführung hatten, da dieses Attribut fehlt und man dieses Attribut nur mit root-Rechten vergeben kann, was der Virus aber nicht hat bzw nicht kann.

      • Ben sagt:

        Denke nun mal an die ganzen L-Sicherheitslücken in der letzten Zeit!

      • Tom sagt:

        Trolle bitte nicht füttern! Danke!

      • R.S. sagt:

        Das Problem bei Windows ist, das die meisten Privatanwender standardmäßig mit Adminrechten arbeiten.
        Windows wird installiert und dann der bei der Installation eingerichtete Benutzer verwendet. Und der hat leider Adminrechte.
        Die Mühe, einen weiteren Benutzer mit beschränkten Rechten anzulegen und nur mit dem Benutzer zu arbeiten, machen sich die meisten Leute nicht. Oft auch aus Unwissenheit, das das eigentlich nötig ist.
        Ich habe das auch schon erlebt, das Leute trotzdem mit dem Admin arbeiten, denn die Leute sind ja bequem und wollen nicht, wenn mal was am System zu machen ist, den Benutzer wechseln oder das Kennwort eingeben. Wurde mir von den Leuten direkt so gesagt, als ich sie drauf angesprochen habe.
        Meist ist auch die Kennwortabfrage aus Bequemlichkeit abgeschaltet.
        Auch hier wieder ist es so, das das eigentliche Problem vor dem Rechner sitzt und dem Problem Bequemlichkeit wichtiger ist als Sicherheit.

        Wobei man aber sagen muß, das der Admin nicht vergleichbar ist mit root bei Linux.
        Der Admin hat zwar sehr weitreichende Rechte, aber keineswegs Vollzugriff auf alles.
        Dazu braucht es System-Rechte und die bekommt man mit Boardmitteln nicht. Es gibt aber Tools dafür.

        • Bernie sagt:

          +1
          Abgesehen von den PrivatanwenderInnen kommt es aber auch in Unternehmensumgebungen immer wieder vor, das IT-Admins lokal mit Adminrechten unterwegs sind. Muss das sein?
          Nein, Stichwort "Tiering Modell" und "Privileged Access Workstation (PAW)":
          https://it-consulting.blog/2023/01/01/tiering-funktion-und-nutzen/

        • Bernd B. sagt:

          Nein, "Vollzugriff" hat nur der TrustedInstaller, auch System hat ein paar Einschränkungen.

          • 1ST1 sagt:

            Genau, und wenn ein Programm wirklich Adminrechte braucht, wird erstmal die UAC angefordert. Da muss man natürlich schon etwas nachdenken und sich fragen, ob man wirklich will, dass klickmich.exe da jetzt was am System machen darf…

            • Günter Born sagt:

              UAC Bypassing ist kein theoretisches Konzept

              • 1ST1 sagt:

                Um die zu aktivieren, muss man aber auch erstmal die UAC abnicken, sofern das System gut gepflegt und die aktuellen Sicherheitsupdates installiert sind!

              • Günter Born sagt:

                Leider ist eine UAC-Bestätigung in den Standardeinstellungen bei UAC Bypassing nicht erforderlich – ich hatte das Szenario u.a. im Artikel Windows 10/11 FoDHelper UAC-Bypassing-Test und Fremdvirenscanner skizziert. Das mit LOL-Binaries (Living of the Land) kombiniert, hebelt viele Sicherheitskonzepte ganz schnell aus.

                Wenn man nun noch sieht, dass Microsoft ab Windows 10 und den Server Pendants die Administratoren regelrecht zwingt, unter Konten aus der Gruppe der Administratoren zu arbeiten (in der Einstellungen-Seite gibt es keine UAC-Aufrufe, Befehle, die administrative Berechtigungen erfordern, fehlen bei Standard-Benutzerkonten), wird das Ganze wackelig.

                Die Cybervorfälle der letzten Jahre legen halt nahe, dass die "gut abgesicherten/gepflegten Systeme" in der Praxis halt selten vorkommen.

                Ich halte bei mir die Admin- und Standard-Benutzerkonten getrennt und arbeite ausschließlich unter Standard-Benutzerkonten. Aber ich falle immer wieder herein, wenn ich auf die Schnelle mal wieder einen Befehl in den Einstellungen erfolglos suche und mich dann erinnere "halt, dafür musst Du als Administrator angemeldet sein".

                Ich zeige hier diese Risiken nur auf, u.a. weil ich zu meinen Blog-Beiträgen häufig die Rückmeldung "fängt die UAC doch ab" bekomme. Die meisten Leute denken "macht doch nichts, ich habe ja noch die Sicherheitsebene UAC oder ähnlich", ohne sich bewusst zu machen, dass jede Schwächung des Sicherheitskonzepts irgendwann die entscheidende Lücke öffnen kann. Aber das ich nicht mein Bier, ich muss glücklicherweise nur für meine Systeme den Administrator geben.

            • R.S. sagt:

              Ich kenne Leute, denen die UAC lästig ist und die es deshalb abgeschaltet haben.
              Das sind dann aber auch oft die Leute, die häufiger Schädlinge auf dem Rechner haben.
              Der Mensch will es möglichst bequem haben.
              Die Folgen der Bequemlichkeit sind den Leuten dann oft auch egal.

      • McAlex777 sagt:

        ***Eine Firewall ist bei Linux normalerweise gar nicht nötig, weil gar keine Ports offen sind. Das schreibt sogar das BSI.***

        So manche Distro lässt die Türen auch unter GNU/Linux Out-Of-Box weit offen: netstat -tulpen

        ***Nachinstallieren von Software über den Linux-Paketmanager ist einfacher als in Windows.***

        Problematisch sind externe Software-Installationen unter GNU/Linux welche nicht via Repository und/oder Snap/Flatpak angeboten werden. Insbesondere wenn dabei eigene Kernel-Module generiert werden.

    • Markus.M sagt:

      Ich möchte diese Aussage auch unbedingt anfechten, lieber Ben. Nach wie vor halte ich ein aktuelles Linux ohne AV für sicherer als ein aktuelles Windows mit Defender. Eine eventuelle Malware mag es schaffen, im Benutzerkontext etwas zu tun, das entscheidende root aber wird in Linux deutlich schwieriger als bei einem durschnittlichen Windows-PC.

      Die integrierte Firewall ist auch bei Linux nicht entscheidend, sondern das, was der Router davor zu tun hat. Abgesehen davon, wer sich mit einer Firewall schon einmal beschäftigt hat, sollte "öffentlich" verstehen – das Profil bei Windows heißt schließlich auch "öffentliche Netzwerke"…?

      Und letztendlich ist die Installation eines AV nicht wirklich schwierig. Im Ubuntu Sofware Center gibt's z.B. ClamTK, einfach installieren – wer das nicht schafft, scheitert wohl schon am OS.

      Wenn dein Linux Testrechner innerhalb 24h befallen ist, interessieren mich natürlich die Rahmenbedingungen. Was macht denn bei dir ein Windows in der gleichen Umgebung? Wie wurde der Befall festgestellt, Patchstand des Systems, Netzwerkkomponenten…

      • Ben sagt:

        btw: Rahmenbedingungen: klar die sind bei uns extrem da unser Amt bunt und vielfältig ist und wir mit kurdischen Gruppierungen u.a. arbeiten habe ich wohl schon jeden "Staatstrojaner & Co." aus dem "Osten" gesehen. Klar auch Win-Lapis der "Kunden" waren schon infiziert.

        Den Unterschied macht, das es bei Windows auch für den Noob durch den Defender gefunden und angezeigt wird, Linux ist da "blind und taub".

        Ich will das nicht weiter vertiefen, klar Linux in kompetenten Händen, keine Frage! Aber für die breite Masse -so nicht!

        • Bytemaster sagt:

          Und wo genau ist jetzt das Problem, einen Virenscanner oder ein Antimalwaretool unter Linux zu betreiben, wenn man da unbedingt so scharf drauf ist wie du?

          • 1ST1 sagt:

            Bei Windows kommt der AV (Defender) schon seit Jahren einfach so mit. Unter Linux muss man den nachinstallieren. Das ist schon ein riesen Unterschied. Der unbedarfte Linux-Installierer wird da nicht dran denken. Und er wird auch die Linux-Firewall nicht automatisch aktivieren, unter Windows wird er automatisch gefragt, ob das neue erkannte Netzwerk privat oder öffentlich (in dem Fall alle eingehenden Ports "zu") ist. Muss er nur richtig beantworten.

            • Bytemaster sagt:

              Das kommt also dabei heraus, wenn man grundlegende Konzepte nicht verstanden hat ;-)

              Bei Linux ist per Default der Laden zu, bei Windows sind allerlei Ports offen wie ein Scheunentor. Mag sein, dass man da selbst auf nem Client ne Firewall braucht, um das Ding einigermaßen abzudichten. Das spricht aber gegen Windows statt gegen Linux. Gut, dass du das hier so herausstellst ;-)

              Zum AV: wie beschrieben, wer warum auch immer sowas laufen lassen MÖCHTE, kann das tun. Nicht mehr und nicht weniger.

      • rpr sagt:

        Ab ist dann ein Thema wenn das Linux-System als share für Windows-Systeme genutzt wird oder man dusselige Auditoren im Haus hat auch gelben Schnee essen.
        Habe 15 Jahre win Linux – Netz mit einige. wenigen Vm mit Dos über Win9x bis Win10 und Netware betreut. Alles ausser der Linux-Büchsen waren Systeme für Uralt-Software die nicht ausgebaut werden konnte ohne Internet-Anbindung.
        Wir hatten genau 0 Sicherheitsvorfälle in der Zeit obwohl die Mitarbeiter definitiv unter die Rubrik potentielles Risiko gefallen sind.
        Gruß

    • Yumper sagt:

      Hallo

      ich kenne eine Firma >350 Mitarbeiter – 70 Mio Umsatz im Jahr.
      Die nutzen absolut kein Windows bzw, Windows Server.

      Einzig bei Teams mit den Videokonferenzen sind sie gezwungen ein Microsoft Produkt online zu nutzen.

      Ansonsten läuft alles unter Debian

      Es geht also schon

      so long

      Yumper

  12. Ärgere das Böse! sagt:

    Was das mit dem Linux soll, weiss ich nicht.

    Tatsache ist, dass mir Ende September auf meinen Win 10 Pro PC, mit dem ich im RP-Kanal war, und der nicht win 11 fähig ist, von Microsoft ungefragt Win 11 (Dev?) installiert wurde. 1 Tag später habe ich in den Canary-Kanal gewechselt.

    Ausser dass Start 11 nicht reibungslos läuft, habe ich keine Probleme.

    Ich sehe es so, dass Microsoft entweder bei Win 11 oder bei Win 12 die Hardware-Anforderung so machen wird, dass die Win 10 Kisten nach Support-Ende dorthin wechseln können. Das ist natürlich Spekulation, aber wieso sonst sollte Microsoft mir auf meinen nicht win 11 fähigen PC

    Gerätename Elite-Desk-800-G1
    Prozessor Intel(R) Core(TM) i7-4770 CPU @ 3.40GHz 3.40 GHz
    Installierter RAM 8.00 GB (7.89 GB verwendbar)
    Geräte-ID
    Produkt-ID
    Systemtyp 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor
    Stift- und Toucheingabe Für diese Anzeige ist keine Stift- oder Toucheingabe verfügbar.

    Edition Windows 11 Pro Insider Preview
    Version 23H2
    Installiert am ‎05.‎10.‎2023
    Betriebssystembuild 25967.1010
    Leistung Windows Feature Experience Pack 1000.25967.1010.0

    win 11 installieren?

  13. Steter Tropfen sagt:

    Hm, wer auf Anleitungen von MS angewiesen ist, um Linux zu installieren, der dürfte mit Sicherheit niemals glücklich werden mit diesem alles andere als intuitiv bedienbaren Betriebssystem. Oder wie weit will MS diese Ratgeberreihe noch fortsetzen?
    Was soll Otto Normalverbraucher dann mit diesem Linux-Rechner? In einer VM drauf Windows installieren und damit dann arbeiten?

    Wenn denen der Umsatz mit einer bestimmten Nutzerschicht verzichtenswert scheint, sollten sie lieber die Win7-ESU-Updates, die jetzt offenbar bis 2026 geplant sind, für alle freigeben. Und am besten die Win7-Aktivierung bei Zusicherung von nichtkommerziellem Einsatz durchwinken.

    Für Linux wäre es besser, wenn MS gar nicht wüsste, dass es das gibt. Sonst fängt MS auch noch an, da drin rumzufummeln, bis es keine vertrauenswürdige Alternative mehr ist.

    • Markus.M sagt:

      Hallo Steter Tropfen, würdest du ernsthaft behaupten, Windows ist ein intuitiv zu bedienendes System? Klar, Apple Jünger würden auch behaupten, ein iPhone ist einfacher zu bedienen als ein Android. Das liegt aber nicht an den Systemen, sondern an der jeweiligen Motivation, sich damit auseinder zu setzen, in Verbindung mit zuvor bereits gelerntem und einer gewissen Erwartungshaltung.

      Um ein Windows heutzutage produktiv und sicher zu verwenden, ist erhebliche Einarbeitung notwendig. Ich arbeite regelmäßig mit jungen Menschen, die z.T . nie zuvor ein Windows bedient haben. Da lernt man so einiges. Die machen alles mit ihren Androiden und iPads, aber wenn sie ein Windows vor sich haben, werden sie komplett unfähig und man sieht, wie grundlegende Bedienkonzepte in den Köpfen gegen die Windowswelt laufen. (Außedem muss ich ja nach der Installation ersteinmal aufräumen und die ganze Bloatware und MSN/Bing aus dem System schieben, um in Ruhe arbeiten zu können – aber anderes Thema!).
      Hier hat Linux sogar den Vorteil, dass ich mir die UI mit dem Desktop aussuchen kann.

      Man kann auch oft lesen, es gebe ja viel mehr Windows Progrämmchen. Das verleitet mich zum Schmunzeln, kommen doch viele dieser gerühmten Progrämmchen aus der GNU/Linux Welt, oder basieren auf GNU-Projekten (Ghostscript? GIMP?). Ich behaupte mal, es gibt nicht mehr oder weniger, nur eben andere.

      Es wird dann auch postuliert, der Defender sei ein vollwertiger Virenschutz, unabhängige Tests scheinen dies zu bestätigen. Die Erfahung der echten, alltäglichen Welt zeigt mir aber, dass das eben nicht genügt und genau der Benutzertyp, der sein Windows in Betrieb nimmt und nicht über die Sicherheit nachdenkt, diese Anwender fangen sich dann die Trojaner ein. Also genau die, für die der Defender wie gemacht scheint.
      Woran das nur liegen kann?

      • 1ST1 sagt:

        Wenn du schon Jahre mit Windows arbeitest, ist es auch über die verschiedenen Versionen hinweg sehr intuitiv zu bedienen. Mit den verschiedenen Startmenüs seit 7 / 8 / 10 /11 das sind nur kleine Risse im Raum/Zeit-Kontinuum, die per Fluxkompensator (streiche das letzte Wort) Open-Shell überbrückt werden können!

        Deine jungen Menschen werden auch erstmal lange brauchen, um mit einem Linux oder Mac-OS arbeiten zu können, für jemanden der noch nie einen Computer benutzt hat, ist das alles nicht sooo intuitiv, aber immer noch besser als die Komandozeile (egal ob DOS/CMD, CP/M, Mupfel, Gulam, Bash, Powershell oder was auch sonst).

        Zum letzten Absatz: Kannst du verhindern, dass uin Nutzer eine Binary oder ein Shellscript aus seinem Nutzerprofilverzeichnis ausführen kann? Kann der unerfahrene Nutzer das selbst umsetzen? Darin könnte sich so viel Schadcode verbergen, dass es mindestens alle vom Benutzer beschreibaren Pfade (auch NFS-Shares) verschlüsseln kann. Ich kann das unter Windows (Stichwort SRP bzw. Applocker). Neuerdings kann sogar ein unerfahrener Nutzer das mittels "Restric'tor" wieder selbst – nachdem der mal an die aktuellen Gegebenheiten von Win 10/1 angepasst wurde! (Ohne ist das nur was für Leute die wissen was sie tun)

        • Ömmes sagt:

          Die jungen Menschen nehmen ein Handy oder Tablet und wenden sich mit Grausen ab, wenn sie den Windowsdesktop sehen. So sind nunmal die Realtäten abseits des MS Fanboydaseins ;-)

          • 1ST1 sagt:

            Und die kotzen wenn sie einen Linux-Desktop (nicht: Android) sehen.

            • Ömmes sagt:

              Das kann ich so nicht bestätigen, da ich im Gegensatz zu dir (der vielleicht mal die Grundschule besuchen sollte, wenn man sich die Kommentare hier durchliest) da durchaus Annüpfungspunkte habe.

              Die wollen MacOS und sind positiv überrascht von Linuxdesktops, die sie entweder vorher gar nicht kannten oder die ihnen vorher per se miesgeredet wurden (wahrscheinlich von Fanboys mit absolutem Tunnelblick wie dir). Den Windowsdesktop fanden bisher alle am Schlechtesten vom Design und vom Handling, auch wenn dir das nicht passen wird ;-)

    • 1ST1 sagt:

      Hey, cool, mal ein Beitrag von dir, dem ich absolut zupflichten kann! Das mit freiem ESU für Windows Starter/Home-Editionen (wenn ich MS wäre, würde ich das genau auf diese beiden Versionen beschränken) wäre wirklich schick!

      In Linux rumfummeln tut MS schon länger.

  14. JG sagt:

    "Windows 11 und der kolportierte Nachfolger Windows 12 wird mehr und mehr zum fetten Thin-Client a la Microsoft, um deren Cloud-Lösungen am Arbeitsplatz bereitzustellen."

    Das könnte noch lustig werden bezogen auf den Ausbau des schnellen Internets. Schwer vorstellbar, dass man den "privaten Endkunden" nicht mehr haben will. Ich sehen viele nur noch mit Smartphone und Tablet. Vielleicht wird Google die Kunden mit ihren Chromebooks abgreifen. Dazu eine gut gemachte Kampagne. Marketing ist alles. Denken tun viele eh nicht mehr.

  15. Micha sagt:

    Habe meinen alten Zweit PC erst letztes Wochenende auf Windows 11 23H2 aktualisiert. Embelt Update KB5027397 habe ich von der Deskmodder Homepage heruntergeladen. Bei der Installation fand keine Kompatibilitätsprüfung statt.

    Wenn Microsoft Kunden loswerden möchte hätte der PC das Update nicht installiert.

    Die CPU des genutzten PCs ist ein AMD Phenom II X4 965 mit 16GB RAM.

    Wie lange Microsoft Windows 11 23H2 unterstützen möchte, wissen sie selbst noch nicht. Die Information fehlt noch auf der Lifecycle Windows 11 Homepage.

    Wenn der Support bis Herbst 2025 läuft, würde sich erst mal die Frage stellen ob der PC noch so lange hält. Das ASUS Motherbord stammt aus dem Jahr 2013.

    • 1ST1 sagt:

      "würde sich erst mal die Frage stellen ob der PC noch so lange hält"

      Da mache ich dir mal Hoffnung. Ich habe PCs, die bis zu 40 Jahre alt sind, die noch laufen. Man muss nur ein zeitgenössisches Windows drauf installieren, und Windows 1.0 bzw. 2.0 sind schon lange aus dem Support, aber eben auch nicht netzwerkfähig.

    • 1ST1 sagt:

      Hättest nichtmal ein Frermdpaket gebraucht. Laut jüngsten Erkenntnissen reicht es, das Windows 11 Setup von der ISO per "setup.exe /product server" aufzurufen, um die Hardwareprüfung zu umgehen.

  16. Ottilius sagt:

    Hui, da hab ich mit dem Hinweis ja was losgetreten. :-)

    welche Basis hat eigentlich das System der Xbox? Vielleicht steuert MS im Privatumfeld ja auch dahin als schlanken Starter für SAAS und gibt den klassischen Desktop auf.

  17. Homer Simpson sagt:

    Ich muss sagen, ich bin ein wenig "schockiert", aber nicht der Tatsache wegen Linux-Tipps von Microsoft. Eher verwundert mich, wie alt der Hardware-Park da draußen sein muss! Ich kaufe alle 8-10 Jahre neu, dann aber richtig. Mein letztes Rig von 2013 mit 3970X und Dual-Titan habe ich letztes Jahr in Rente geschickt, nachdem ein Blitzschlag einen Kondensator auf dem Motherboard grillte und das Netzteil erwischte. Die Kiste (Intel-Motherboard) hatte bereits UEFI und TPM und lief bereits mit Windows 11. Jetzt einen i9 der 12er-Serie mit Dual-4090, 128 GB RAM und es reicht wieder für Jahre. Die Kinder bekommen alle 4–5 Jahre ein neues Notebook und sind auch halbwegs aktuell, wobei hier der Bruch von Schanieren oder Ports der Knackpunkt ist. Irgendwann ist ein Notebook eben fertig. Aber zurück zum Thema: Mit was für alten Kisten ist die IT-Welt denn noch unterwegs? Wir reden großspurig von schleppender Digitalisierung und Automation sowie hinkendem Breitbandausbau. Wie geht das mit Technologieverweigerung an der Basis zusammen? Eine Alexa oder Siri sind eben nur Gimmicks aber eine halbwegs moderne Basis sollte beim PC-Heavy-User doch gegeben sein, oder?

  18. Jan sagt:

    Oh wow hier ist ja was los, das alte Thema Windoof vs Linux.

    In einer Enterprise Umgebung ist MS einfacher zu managen als Linux. Heisst nicht das es besser ist aber einfacher sprich weniger Leute werden gebraucht und weniger hochspezifische Fachkräfte.

    Zudem habe ich jetzt schon öfters gelesen (hier und wo anders) das Linux sicherer ist als Windoof. Diese Aussage ist faktisch falsch da jeder Hacker seine ersten Schritte mir Kali Linux macht. Sprich das ist dasselbe als würde man ein Vorhängeschloss als sicher anpreisen an dem jeder Schlösserknacken lernt. Wenn alle auf Linux umsteigen wird das OS halt mehr gehackt.

    • Bytemaster sagt:

      Auf die Schlussfolgerung muss man erstmal kommen… üb nochmal ein wenig mit der Trollerei…

      • Jan sagt:

        Keine Ahnung was du da meinst ich trolle nicht.
        Hast du diese Meinung etwa weil ich "Windoof" schreibe?
        Ich würde auch gerne einen solchen Ausdruck für Linux verwenden allerdings fällt mir keiner ein.
        Ansonsten beschreibe bitte warum du davon ausgehst das ich "trolle".

    • 1ST1 sagt:

      Das ist der ewige Kampf wie damals Amiga gegen ST. Tobt immer noch, wird aber inzwischen eher als Witz verstanden. Wird wohl erst aufhören, wenn sich statt Windows und (!) Linux der Mac durchgesetzt hat oder was ganz neues da ist. Ich werde wie üblich auf der falschen Seite sein, damals (und heute!) Atari, heute Windows. Und dazu stehe ich auch.

      • Günter Born sagt:

        Nur ein weiterer Wink meinerseits mit dem Torpfosten: Die Argumente sind ja inzwischen hier im Kommentarbereich des Beitrags ausgetauscht. Wäre schön, wenn das Thema "Windows ist besser", "nein Linux ist besser" langsam versandet. Jeder mag das System nutzen, was seinem Gusto am Besten passt.

        Das gegenseitige Beharken langweilt andere Mitleser nur, wird aber die Gegenpartei nicht überzeugen. Ist wie beim Autounfall, wo auf dem Grabstein "Ich hatte Vorfahrt" stand – aber was nützte es?

        Ich postuliere ja immer noch, dass hier im Blog erwachsene Leser unterwegs sind und als gestandene Admins eigentlich über solchen Dingen stehen. Am Ende des Tages geht es darum, dass Admins ihren Job machen – dafür investiere ich als Blogger meine Zeit hier – versuche aber auch den Blick über den Tellerrand zu gewähren, in der Hoffnung, dass es da draußen doch noch Intelligenz gibt, die in der Lage ist zu erkennen, wenn es Zeit wird, strategisch langsam umzuplanen. Mal sehen, was wird.

        Danke für euer Verständnis.

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