Windows 10: Petition an Microsoft fordert Supportverlängerung

Windows[English]Ich hole mal ein Thema nach, was mir bereits am 27. Oktober 2023 auf Mastodon unter die Augen gekommen ist. Die Public Interest Research Group (PIRG) hat eine Petition aufgesetzt, die eine Ausdehnung der Unterstützung von Windows 10 über 2025 von Microsoft fordert. Damit soll vermieden werden, dass ein riesiger Berg Elektroschrott entsteht, weil viele Rechner für Windows 11 ungeeignet sind.


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Windows 10: In 2025 ist Schluss

Es ist ja schon länger bekannt, Microsoft lässt Windows 10 zugunsten von Windows 11 sterben (siehe Microsoft bestätigt: 22H2 ist die finale Windows 10-Version, Windows 11 LTSC vorgestellt). Am 14. Oktober 2025 gibt es letztmalig Sicherheitsupdates für Windows 10 22H2 (sowohl in Home als auch Pro als auch Enterprise). Microsoft schreibt, dass die aktuelle Version 22H2 die endgültige Version von Windows 10 sei, und alle Editionen bis zu diesem Datum weiterhin mit monatlichen Sicherheitsupdates unterstützt werden. Danach hat Windows 10 aber das Ende seiner Lebenszeit erreicht und soll weichen.

Nur die sogenannten LTSC-Versionen von Windows 10 Enterprise und IOT bekommen für 10 Jahre nach Erscheinen noch Sicherheitsupdates. Für Windows 10 IoT 22H2 Enterprise läuft daher der Support erst 2031 ab. Aber diese Version ist draußen im Feld kaum im Einsatz.

Das bedeutet, dass alle Systeme, die noch mit Windows 10 laufen, ab Oktober 2025 keine Sicherheitsupdates mehr bekommen und ersetzt werden müssen. Der Umstieg auf Windows 11 wird bei vielen Systemen schlicht scheitern, weil diese Microsofts Hardware-Anforderungen nicht mehr erfüllen. Wer nicht auf Linux umsteigen will und keine Windows 10 22H2 IoT Enterprise LTSC ergattern kann, steht dann schlicht vor Elektroschrott. Es lässt sich an zehn Fingern abzählen, dass damit weltweit Millionen Tonnen Elektroschrott entstehen.

Petition fordert Windows 10-Supportverlängerung

Die Public Interest Research Group (PIRG) hat angesichts den nahenden Oktober 2025 eine Petition aufgesetzt, die von Microsoft eine Supportverlängerung von Windows 10 über Oktober 2025 fordert. Ich bin Samstag über nachfolgenden Mastodon-Post von The Register auf das Thema gestoßen.

PIRG Petition Windows 10 extended life

The Register hat es in diesem Beitrag aufgegriffen. In der an Microsofts Chef, Satya Nadella, gerichteten Petition fordert die PIRG Microsoft auf, die Entscheidung zum Supportende von Windows 10 nochmals zu überdenken. Mit dem Slogan "20,000 call on Microsoft to save 400 million PCs" will die PIRG 400 Millionen PCs weltweit vor dem Elektroschrott zu retten. Am Dienstag vorige Woche hat das  PIRG Microsoft daher eine Petition mit 20.000 Unterschriften übergeben, in der Microsoft aufgefordert wird, diesen Support für Windows 10 zu verlängern.

Im Text der Petition heißt es, das bis zu 400 Millionen der 1 Milliarde Windows 10-Geräte, die im Einsatz sind, bald den Support von Microsoft verlieren werden. "Die Einstellung von Windows 10 durch Microsoft könnte mehr Computer veralten lassen als jede andere Maßnahme zuvor", sagte Lucas Rockett Gutterman, Leiter der PIRG-Kampagne Designed to Last. "Microsoft muss diese Entscheidung überdenken und weiterhin Sicherheitsupdates für die Millionen von Menschen zur Verfügung stellen, die ihre Computer nicht aufrüsten können – sowohl im Interesse ihrer Finanzen als auch der Umwelt."

Etwa 40 % der im Einsatz befindlichen PCs können nicht auf Windows 11 aufgerüstet werden, heißt es in der Erklärung, was bedeutet, dass, wenn Microsoft im Jahr 2025 keine Sicherheitsupdates mehr für Windows 10 bereitstellt, diese Computer entweder unsicher sind oder in den Elektro-Abfall gelangen. Da laut EPA nur 25 % des Elektronikschrotts recycelt werden, werden die meisten dieser Computer auf der Mülldeponie landen.

In der Petition, die an den CEO von Microsoft, Satya Nadella, gerichtet ist, heißt es unter anderem: "Microsofts Entscheidung, die Unterstützung für Millionen funktionstüchtiger Computer in unseren Krankenhäusern, Unternehmen und Privathaushalten einzustellen, ist ein schlechter Deal für Kunden, die erwarten, dass ihre teuren Geräte lange halten. Jede Software erreicht einen Punkt, an dem sie nicht mehr unterstützt wird, aber wenn die Folgen für unsere Umwelt so groß sind, sollten wir das nicht akzeptieren." Aktuell kann man die Petition auf dieser Webseite noch zeichnen.


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Microsoft hat sich (zumindest nach außen)  ehrgeizige Umweltziele gesetzt, aber die Auswirkungen dieser einen Entscheidung drohen den Fortschritt zu gefährden. Die Herstellung dieser Hunderte von Millionen Geräte hat bereits zu einer Klimabelastung von etwa 46 Millionen Tonnen geführt, was dem zusätzlichen Verkehr von 9 Millionen Autos in einem Jahr entspricht, heißt es. Auf diese Umweltsauerei und Microsofts Green Washing hatte ich ja bereits vor kurzem im Beitrag Green Washing oder total bekloppt: Microsoft-Fails auf dem Weg zur CO2-Neutralität aufgegriffen.

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25 Antworten zu Windows 10: Petition an Microsoft fordert Supportverlängerung

  1. Sebastian sagt:

    Diese Petitionen an MS sind nicht neu. Ich habe vor 20 Jahren mal eine unterschrieben die den Visual Basic 6 Support verlängern sollte. Darunter waren auch Namen wie der spätere Stackoverflow Gründer Joel Smoelsky. MS hat das damals ignoriert und wird es heute sicher nicht anders tun.

    Die Geschichte um den WindowsNT USB Support pack ich hier garnicht erst aus.

    • R.S. sagt:

      Windows NT mit USB, ja das hatte ich eine Zeit lang.
      Es gab von einigen PC-Herstellern USB-Treiber für Windows NT 4.0.
      Ich hatte da den von Dell im Einsatz.
      Damit gingen zwar nur Massenspeicher (USB-Sticks und USB-Festplatten), aber das hat mir damals gereicht.
      Ich hatte auch eine USB-Maus von Siemens, da war ein USB-Treiber für NT 4.0 mit im Karton.
      Aber Microsoft und die Hardwarehersteller wollten lieber Windows 2000 als noch USB für NT 4 zu bringen. Das angekündigte SP 7 für NT 4 kam ja auch nicht mehr.
      Statt dessen gabs dann noch ein Security Rollup Package und den AD-Client als separate Downloads.

  2. Pau1 sagt:

    och. Als Hersteller freut es mich doch sehr meinen Kunden Geld aus dem Kreuz leiern zu können ohne viel dafür arbeiten zu müssen.

    wer erinnert sich als Hersteller oder Consultant nicht gerne an die Y2K-Panik?
    Da waren Firmen, die in ihrer Software einfach gemurskt hatten oder nur inkompetente Leute hatten(billiger) die mit BCD codierten Zahlen arbeiteten und nun eine Bomben-Gewinn machten, weil die Kunden y2k-Updates kaufen mussten, weil die Mülltonnensoftware garantiert nicht mehr funktioniert hätte.
    Das zwang seriöse, gut arbeitenten Firmen dazu, deren Software y2k sicher war, ihren Kunden Updates anzubieten, bei denen nur die Versionsnummer erhöht worden war.
    und die Kunden kauften, Logo, sie mussten ja y2k sicher sein.
    So hatte der Hersteller den schwarzen Peter falls etwas nicht funktioniert hätte und nicht sie selbst…

    Und auch hier wird wieder nur von
    a) neue Rechner und W11 oder
    b) laufenlassen W10 ohne Sicherheits Updates.
    c) Micropatch Dienste, die aber mangels Source auch keine Fehler mehr fixen können.

    d) umstellen auf ein anderes Betriebssystem wird nur eher zufällig etwähnt.

    wobei a) keineswegs immer soooo einfach möglich in dem man bei Dell anruft und ein "paar" Rechner bestellt.
    (wer baut so etwas überhaupt noch? HP,Krenn?)

    blöd wenn die alte Hardware noch 5 PCI (ohne E) Karten brauchte und man heute eher nur in riesen endlose teuren ServerRechnern auch nur noch 4 PCIe Slots hat, wenn überhaupt.
    Das wird für manchen Kunden zu viel der Investition sein (u.U. gibt's heute solche Hardware gar nicht mehr oder müsste dubios adaptiert werden) und er muss die Kisten unpatcht laufen lassen bis er in Rente gegangen ist und den Laden verkauft hat.

    Aber wir haben ja jeden Menge Resourcen.
    Unbegrenzt.
    Das sagte ja schon der "Club of Rome" in den 1970er Jahren.

  3. Luzifer sagt:

    Macht euch doch nicht gleich ins Hemd, selbst W7 bekam von MS noch nen Sicherheitsupdate bei der letzten wirklich gefährlichen Lücke (sogar XP)… kann sich MS gar nicht leisten da nicht zu reagieren.
    Ansonsten wird W10 ja nicht schlecht! Bei 40% Alter Hardware sollten die Fachzeitschriften/Seiten vielleicht mal anfangen Beiträge zu liefern wie man sein System absichert und auch weiterhin sicher hält.

    Ich mach mir da wirklich keine Sorgen: hier läuft ein W10 hardened, Da ist dann zum einen die NAT im Router und danach die Security Appliance inkl. Firewall. Die Einfallstore (Browser, email, Messenger) laufen jeweils in ner separaten Sandbox.
    Hinzu kommt Brain2.0

    Hinzu kommt das sehr wahrscheinlich auch bei W10 MS nen ESU Service gegen Geld anbieten wird und dann sind da auch noch 0Patch & Co.

    Bevor es da wirklich kritisch wird gehen auch nach 2025 noch etliche Jahre ins Land!

    • Luzifer sagt:

      /edit/
      ach ja verseuchte Werbung gibbet auch keine den Werbung kommt gar nicht erst aufs System, die filtert Adguard Home bereits vorher raus.

      Aber immer wieder schon die aufgeschreckten Häschen übers Wolfsterretorium hoppeln zu sehen ;-P

  4. Nobody sagt:

    Gute Aktion.
    Ich habe unterschrieben.

  5. mw sagt:

    W10 wird so lange laufen wie nötig. Leider läuft nicht alles unter GNU/Linux, da haben insbesondere die meßtechnik hersteller noch einen sehr weiten Weg vor sich. Wine hilft da nur in homöopathischen Dosen. Also wird W10 im Lab sicher deutlich über 2025 hinaus im Einsatz sein. W11? Niemals, zu dem wird das gleich von einem noch größeren Mist wie W12 oder sonstigen Cloud Dreck abgelöst. Die Microsoft Zeit geht endgültig zu Ende. M$ hat verkackt.

  6. Phadda sagt:

    Same procedure as every End of Life :-D
    Wer ein gescheites Life Cycle Mgmt hat, wird das Thema zum Glück nie haben. Wenn ich mir den Smartphone/Tablet Sektor anschaue, kann ich es verstehen, aber bei einer Software die zehn Jahre auffn Buckel hat und nur mal 150€ (wenn überhaupt) gekostet hat wird gemeckert. Reden wir hier von 15€/Jahr und bei einem Smartphone von 1000€ was nach fünf Jahren obsolete ist, reden wir von 200€/Jahr. Da fällt mir nur ein Facepalm dafür ein :-)

    • Oliver sagt:

      Gott sei Dank braucht Windows keine Hardware zum laufen!
      Man stelle sich nur die Kosten und den ganzen Elektroschrott vor. ;p

      • Phadda sagt:

        Sicher nicht so problematisch wie bei Smartphones/Tablets. Setzen wir halt ein 1000er für 10 Jahre an, denn das OS wird in Summe nicht mehr Hardware "Hunger" haben. Bist halt bei 115€/Jahr und die Nutzungsdauer ist um Faktor 2-3 höher als auch die Nutzung in h/Tag um ein vielfaches höher, womit der ROI dann immer noch besser ist wie ein Smartphone/Tablet und da schreit keiner rum wenn es ein EoL gibt :-P

        • Luzifer sagt:

          Na nen PC kauft man nicht nur für 2 Jahre nen Handy schon! Nen Haus baut man auch nicht um nur 2 Jahre drin zu wohnen… hängt also von den Vorrausetzungen ab und die sind bei nem PC nun mal anders als bei nem Handy. Zumal nen PC aufrüstbar ist nen Handy nicht.

          Aber he ist wie mit dem Auto der fährt auch mit Benzin und nicht mit dem Führerschein ;-P W10 läuft noch lange nachdem MS den Support eingestellt hat!

  7. R.S. sagt:

    Da es ja für IoT bis 2031 Updates geben wird und sich die Updates zwischen den Windows-Editionen nicht oder nur marginal unterscheiden, wäre es für Microsoft extrem leicht, den Support für alle Editionn auf 2031 zu verlängern.
    Das Supportende 2025 ist eine rein unternehmenspolitische Entscheidung und keine technisch begründete Entscheidung.

    Und da es die IoT-Updates wahrscheinlich auch bei Microsoft Update geben wird, wäre nur eine Anpassung der Windows-Edition (geht, wie man bei Windows 7 sieht, über die Registry, siehe WU-ESU Patcher) nötig, damit ein Windows 10 Home oder Pro auch die IoT-Updates akzeptiert.

  8. Michael sagt:

    Begrüße die Initiative sehr damit Windows 10 Hardware nicht einfach im Gulli verschwindet. Theoretisch ließe sich das ja locker bis 2032 verlängern nachdem 2021 LTSC IOT auch so lang unterstützt werden muss und so ziemlich den gleich Core verwendet wie 22H2.

    Fürchte aber, dass das nicht ganz alleine von MS kommt, und PC Hersteller auch dahinter sind. Momentan kriselt es im PC Geschäft, Fujitsu zieht sich zB ab April 2024 aus dem Clientgeschäft aus Europa zurück (keine Ahnung ob auch in anderen Regionen).
    Schätze also dass hier noch weitere Akteuere MS pushen die Deadline einzuhalten um das PC Geschäft wieder anzukurbeln.

    • Sven Fischer sagt:

      Danke, die Gedanken hatte ich auch. Dein Artikel könnte glatt dem entsprechen, was ich auch schreiben wollte.
      Den Herstellern schwimmen die Felle weg und da kommt ein Systemwechsel gerade recht.

    • Phadda sagt:

      Verschwörungstheorie? Das EoL Datum ist schon länger bekannt und nicht erst seit es "kriselt". Der Markt sondiert sich schon Jahre von selbst, siehe Lenovo und die Zukäufe und Co.

      • Michael sagt:

        Das ist keine Verschwörungstheorie, und dass der PC Markt kriselt ist schon länger als überhaupt das EOL existiert, Anfangs hieß es auch noch, dass Windows 10 das letzte Windows sein wird – plötzlich gibt es ein Neues. So oder so kommt das den OEMs nur Recht, dass MS Windows 10 abdreht und für die neue Plattform weit höhere Mindestanforderungen ansetzt.

  9. Steter Tropfen sagt:

    Schöne Aktion. So eine Initiative müsste es auch in Europa geben! Auf diese amerikanischen Seite wird nämlich nur ein winziger Bruchteil der Betroffenen finden (und wie die Seite eine deutsche Postleitzahl überhaupt zuordnen will, ist fraglich).

    Wäre aber auf jeden Fall auch auf Android & Co. auszudehnen, wo die Leute noch weniger Alternativen haben: Aktuell wird man von Banken und Sparkassen ja förmlich mit Fußtritten zum pfuschTAN-Verfahren gedrängt, und in den Rezensionen der entsprechenden Apps klagen viele, weil nach einem Update ihr gutes Handy plötzlich als zu alt gilt. Hier hat Google eine offenbar willkürliche Grenze gesetzt.

    Man sollte die Manager statt Urlaub mal auf eine E-Schrott-Halde in Afrika setzen und zwischen schmorenden Kabeln nach Buntmetall popeln lassen.

  10. 1ST1 sagt:

    Elektroschrott ist das nicht gleich alles, denn oft wird das zeugs ohne weitere Updates von unwissentlichen oder störrischen Heimusern so erstmal weiter betrieben.

    Ich finde die Petition grundsätzlich gut, wird halt für MS mehr Aufwand, weil sie dann 2025 (wieder) 3 Hauptversionen supporten müssten, 10, 11 und das wohl bis dahin erscheinenede 12.

    Alternativ würde ich MS vorschlagen, dass sie wenigstens die PCs mit den kleinen Win 10 Lizenzen, also vor allem Win 10 Home, ohne Hardwarelimitierungen für ein Update auf 11 freigeben. Das würde zumindestens die Masse an Heimusern entlasten, dort sind die angeblichen weiteren Sicherheitsfeatures von Win 11 im Zusammenhang mit TPM und den CPUs nicht relevant.

    Beides würde große Mengen Elektroschrott vermeiden.

  11. Werner sagt:

    Die einfache Methode wäre, dass Microsoft einfach die Windows 10 Lizenznummern alle auf Win 10 Enterprise LTSC 2019 akzeptiert.

    Da können sie sagen, da bekommste nur 'Basis'-Windows ohne Features ohne Store etc (was ich eher als Plus empfinde), aber halt bis 2029 mit Sicherheitsupdates. Damit könnten sie ihr Gesicht wahren aber trotzdem den Elektroschrott verhindern.

    • Pavian Meyer zu Brochterbeck sagt:

      Wahrscheinlicher ist Frieden in Nahost…….

      Genau das "Basis"-Windows ohne Featuritis wünscht sich vermutlich der Großteil aller Kunden, aber MS hält es den Privatleuten vor und verkauft es stattdessen für teures Geld ausschließlich an Gewerbekunden.

      Falls es noch nicht aufgefallen ist: LTSB/C basiert grundsätzlich auf einem älteren Build, der vorher massenhaft von freiwilligen Testern ausprobiert wurde.

  12. Micha sagt:

    "Alternativ würde ich MS vorschlagen, dass sie wenigstens die PCs mit den kleinen Win 10 Lizenzen, also vor allem Win 10 Home, ohne Hardwarelimitierungen für ein Update auf 11 freigeben."

    Ist schon richtig. Eine "Ich möchte auf eigene Gefahr Windows 11 Installieren" Option sollte es geben.
    Es sollte noch eine grundlegende Kompatibilitätsprüfung geben. Wenn Inkompatible Systemkomponenten gefunden werden, sollte eine Meldung erscheinen die darüber Informiert.
    Eine Möglichkeit diese zu Quittieren muss es allerdings auch geben. Wer gerne bastelt soll das bitte auch machen dürfen.

    z.B. die Nutzung einer Radeon 4000 Serie oder älter, Inkompatible Drucker oder Scanner,…

    Windows 11 Pro läuft bei mir auf meinem alten PC, seitdem ich den RAM von 8GB auf 16GB RAM aufgerüstet, habe wirklich gut.

    Motherboard: ASUS M5A99X Evo r2.0
    CPU: AMD Phenom II X4 965
    GPU: AMD Radeon RX480
    RAM: 4X 4GB DDR3 1600 (16GB)
    SSD: Samsung 840 Pro 128GB für Windows und Diablo IV sowie weitere HDDs für andere Programme
    Soundkarte: Creativ X FI xtreme gamer PCI.
    Fujitsu Siemens P19-1A 1280×1024

    Gelegentlich Spiele ich auf dem PC auch Diablo IV. Große Städte Ruckeln. Außengebiete laufen weitgehend flüssig. Abstürze des Clients gibt es sehr selten. Grafikeinstellungen stehen auf niedrig bis mittel. Fensterauflösung des Spiels ist laut LocalPrefs.txt 1293×819. 5:4 Format unterstützt Diablo IV leider nicht.

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