HP-Tonerkauf bei Distributor nur nach B2B-Registrierung

Stop - Pixabay[English]Krude Entwicklung im Bereich der Druckerverbrauchsmaterialien beim Hersteller HP. Dass Tintenpatronen von Drittanbietern per Firmware-Updates gesperrt werden, ist ja nichts neues. Auch Tinten-Abos für HP-Geräte habe ich hier im Blog schon thematisiert. Die neueste Volte, die mir von einem Leser berichtet wurde, lautet nun, dass zum Kauf von HP-Toner bei einem Distributor eine Registrierung bei HP erforderlich wird. Sozusagen autorisierter Käufer, ohne dieses Label gibt es dann nichts.


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B2B-Registrierung bei HP gefordert

Blog-Leser Nico hat mich die Tage über eine neue Volte im Bezug auf Tonerkauf bei (s)einem Distributor hingewiesen. Der Leser wollte in den letzten Tagen HP-Toner bei einem der großen Distributoren für HP-Geräte in der Firma kaufen. Üblicherweise geht man auf die Shop-Seite des Anbieter, lässt sich die passenden Toner-Angebote raussuchen und ordert das passende Produkt in der gewünschten Anzahl.

Der Leser erlebte dann aber eine unglaubliche Überraschung. Denn der Kaufversuch im Online-Shop des Distributors wurde dem Kunden mit der Meldung "Autorisierung fehlt" verwehrt. Also hat der Kund den Support des Distributors angerufen und im Gespräch erfahren, dass zum Kauf dieses HP-Toners eine Registrierung bei HP auf der Webseite hier erforderlich sei.

Liste der authorisierten HP-Partner

Ich habe mal die deutsche Fassung der HP-Seite in obigem Screenshot dokumentiert. Der staunende Leser erfährt, dass die Firma HP "ein selektives Vertriebsnetz für den Vertrieb und Weiterverkauf von HP-Produkten und -Services im Europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich (das „Vertragsgebiet"), unterhält.

Damit zwingt HP seine Vertriebspartner auf Linie, und schreibt dazu: "Infolgedessen müssen alle Autorisierten HP-Partner bestimmte technische oder professionelle Normen („Kriterien für den selektiven Vertrieb") erfüllen, um sicherzustellen, dass HP-Produkte und -Services ordnungsgemäß vermarktet werden und ein optionales Kundenerlebnis gewährleistet ist („Autorisierte HP-Partner")."

HP erklärt, dass in diesem selektiven Vertriebsnetz Partner berechtigt seien, von anderen "Autorisierten Partnern "zu kaufen und an diese weiterzuverkaufen sowie an Endkunden zu verkaufen. Die Autorisierten HP-Partner sind insbesondere bezüglich Tintenpatronen und Tonerkartuschen der Marke HP und Druckhardware verpflichtet, nur von anderen aufgelisteten Autorisierten HP-Partnern im Gebiet zu kaufen oder an diese zu verkaufen.

Das bedeutet, HP hat einen Weg gesucht, um die Distributoren von HP-Tinte und -Toner auf Linie zu bringen. Um den betreffenden Status zu erhalten, müssen die Distributoren sich am Programm anschließen und können anschließend nur noch HP-Materialien vertreiben. Der betreffende Distributor hat es so umgesetzt, dass auch die Kunden sich dort als B2B-Kunde bei HP registrieren müssen, um HP-Verbrauchsmaterialien und -Geräte ordern zu können.

Klassisches Lock-In. Oder steckt da was anderes dahinter, was ich noch nicht durchdrungen habe? Der Blog-Leser schrieb mir dazu, dass er sich nun für einen kompatiblen Toner entschieden habe. Ist jemandem bereits ein solches Geschäftsgebaren untergekommen?


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26 Antworten zu HP-Tonerkauf bei Distributor nur nach B2B-Registrierung

  1. chriscrosser sagt:

    HP kommt bei mir schon seit fast 20 Jahren nicht mehr in die "Tüte"!
    Dieses gebaren mit den Patronen und alles was dazu gehört, gehört meiner persönlichen Meinung nach, verboten…
    Aber das jetzt, setzt dem ganzen noch die Krone auf! (B2B-Registrierung)
    Also, Augen auf beim Druckerkauf!
    HP nie wieder!

    • Werner sagt:

      Ach, meine Laserjet 4100 sind ungefähr so alt. Die VW-Käfer der Druckersparte, drucken und drucken und drucken… Und solange das so ist, brauch ich den modernen Plastikkram nicht. Und irgendwelche Gängeleien in Sachen Patronenhersteller gibts da auch noch nicht :-)

      Gruß,

      Werner

      • Bernd B. sagt:

        Ja, das waren noch Zeiten…
        Alte Entwicklereinheit rausnehmen, wieder einsetzen, Warnung zurücksetzen, weiterdrucken. Bis das Druckbild den Tausch erforderte.
        Und natürlich die Fremdtoner.

  2. Pau1 sagt:

    ein "optionales Kundenerlebnis" ?
    meinen die vielleicht ein "optimales "?
    Das mit dem "Kundenerlebnis" ist so widerwärtiges Marketing sprech… morgen sorgt -nur- HP-Tinte für die Kundenerbaulichkeit und Sündenvergebung?

    Ich lese daraus, das HP-Gebiets-Monopole für treue Händler schaffen will.
    Und natürlich wird HP niemanden zum Partner machen, der auch alternative Tinten verkauft. Das wird auch für Läden wie Saturn gelten(Em, dürfen die dann keine Epson Drucker mehr verkaufen und nur noch HP? Was rauchen die bei HP? Sie sollten solange es noch geht auf etwas anderes umsteigen.)

    Kann mir wer erklären, wieso es diese Firma noch gibt?
    Bauen die auch Waffen und verdienen da ihr Geld?
    Oder sind deren Drucker so einmalig das Kyocera und Epson alt und teuer aussehen? (sah gerade ne Tabelle in der die Normseite SW via Epson 0,1ct (ja Cent) kostete und via eines anderen Herstellers 8ct).

    Ha, das ist dann wie bei Tuppaware und Vorwerk und Apple und im medizinischen Bereich.

  3. Luzifer sagt:

    naja wären wir in den 50igern würde HP wahrscheinlich Schutzgeldgruppen von Tür zu Tür schicken ;-P
    Dabei waren die mal echt gut nach den ganzen Nadeldruckern war der HP Deskjet ne echt gute Investition. Bald darauf fing HP aber auch schon mit der Patronengängelung an… das waren glaub ich mich da noch recht erinnern zu können, sogar die die das Erfunden haben. Damals eigentlich immer Original Patronen gekauft und als sie das einführten aus Protest auf Drittherstellerpatronen umgeschwenkt. War dann auch der letzte HP Drucker!

  4. rpr sagt:

    Ein Fall für die Katellbehörden?
    Welcher Profi kauf eigentlich moch HP?
    Gruß

  5. Poldi sagt:

    Ich brauche einen neuen Tintenstrahl-Drucker (Multifunktionsgerät m. Scan-/Kopierfunktion) für zu Hause mit geringem Druckvolumen. Gibt es überhaupt noch eine Marke die man kaufen kann? Was nimmt man denn heute?

    • Hummel sagt:

      Schau doch mal bei Brother oder Epson vorbei

      • Poldi sagt:

        Werde ich machen.
        Epson lächelt mich ja an, aber in der Vergangenheit (vor >20 Jahren) hatten die ja einen festen Druckkopf und nur die Tinte wird erneuert. Wird zu selten gedruckt ging der Druckkopf kaputt und dieser selbst war schon teuer und nahezu die komplette Druckmechanik musste zum Tausch zerlegt werden.

        Ist das heute noch so?

        Bei HP sitzt der Druckkopf ja gewissermaßen auf der Patrone und wird bei jedem Wechsel erneuert …

  6. mw sagt:

    Gibt es eigentlich noch Qualitätshersteller oder solche, die ihre Kunden nicht dauernd verarschen? HP war gut bis Compaq kam. Das war das Ende. Dell war in den Anfangsjahren super, dann nur noch Mist. Fujitsu geht aus dem Geschäft. Lenovo habe ich seit dem chinesisch sind nicht mehr in den Fingern gehabt. Die ProBooks von HP scheinen von der Technil und Qualität in Ordnung zu sein, wenn da nur HP nicht wäre. Echt schwierig, heute Hardware zu kaufen. Mein deskjet520 hat gut und gerne 20 Jahre einwandfrei gedruckt. Bin dann auf Kyocera Laser umgestiegen, druckt günstig und doppelseitig. Ohne nach Hause zu telefonieren (gilt für neue Modell wahrscheinlich nicht mehr). Abgesehen davonn rattert der Mannesmann-Tally auch nach 30 Jahren noch einwandfrei vor sich hin.

  7. wussteesmal sagt:

    Wir haben noch eine ganze Reihe von HPs im Einsatz. Während wir die Brother, Epson, Ricoh usw. nach spätestens 3-5 Jahren ersetzen mussten, laufen die HPs teils schon 20 Jahre. Die Neuen aber nicht mehr. Sind jetzt auf Kyocera und TA umgeschwenkt. Wobei TA auch nur Kyocera mit TA-Aufkleber sind. Laufen mit den gleichen Treibern.
    Mit Verweigerung von Fremdmaterial hatten wir bei unseren Druckern noch keine Probleme. Die sind aber auch in einem abgeschotteten VLAN und haben keinen Internetkontakt.
    HP war früher eine wirklich gute Firma. Heute braucht man da nichts mehr kaufen.

  8. squst0001 sagt:

    Dass beim Distri nur an Partner verkauft wird, ist nichts neues.

  9. TomTom sagt:

    Moin Moin,
    Für kleine Druckmengen sind die Kyo Geräte etwas oversized.
    Die sind auf größere Mengen ausgelegt.

    Ich nutze privat Epson ET 2710.
    ET sind Tintentanks, die kosten für den kleinen 10€ von Epson selbst pro Farbe.
    Natürlich passt die Anzahl was am Toner steht nicht mit Live Werten überein.
    Schwarz war nach 2500 Seiten leer und die Farben jeweils ~ halb leer.
    Ich hatte den am Anfang von Corona geholt, also 2020.

    Ich würde dieses Modell nur bedingt empfehlen da es ein LED Drucker ist.
    Das heißt, er hat nur 6 Tasten (Ein/Aus, 1x Farbe & 1x SW Kopie, Abbruch, WLAN, Info Ausdruck). Kein Display (Nur LEDs).
    Die Fein Kontrolle (zB 10 Kopien oder Reinigung etc) wird gemacht über eine recht gut gemachte Smartphone App.

    Will man die nicht nutzen, oder hat keinen Nerv sich mit dem System zu beschäftigen, muss man die größeren Versionen nehmen..

    PS:
    Meine Frau hatte am Anfang gesagt das sie es NICHT braucht / will.
    Und jetzt jammert sie regelmäßig das wir es nicht haben ;-)
    Duplex und einen ADF..
    Das bitte im Kopf haben.

    PPS:
    Das ist ein normaler TintenDrucker.
    Deswegen sollte JEDE WOCHE mindestens 5 Seiten gedruckt werden !
    WAS ist egal, aber drucken.
    Bzw kopieren.

    Sonst setzen sich die Düsen zu und DAS kann kein Drucker ab.

    • Luzifer sagt:

      passiert bei den Canons nicht, da setzt sich nix mehr zu, die spülen den Druckkopf aber auch regelmäßig automatisch, was jedoch ne Menge Tinte ohne zu drucken kostet. Dafür sind die Düsen immer schön frei auch wenn du nen Monat mal nicht gedruckt hast!

      Irgendein Pferdefuß hast du halt immer und das papierlose Büro ist immer noch Utopie.

      • Steter Tropfen sagt:

        Düsen immer schön frei, naja: aber wenn ein Farbtank leerer wird (meistens gelb), die nebenan aber noch reichlich Tinte haben, dann wandert deren Überfluss in die Nachbardüsen.
        Sprich, wenn man nach ein paar Tagen Stillstand was druckt, hat man erstmal schmutzige Farben, trotz minutenlangem Gespüle vorher. Da muss man dann erst eine größere Fläche der verschmutzen Farbe drucken, bis wieder reines Gelb aus den Düsen kommt.

        Aber was ich da über die anderen Marken so lese, tröstet mich darüber echt wieder weg. Mein Canon-Druckkopf ist einige Jahre alt, er wurde schon mehrmals unterm Wasserhahn gereinigt und mit Klopapier trockengetupft (zum Rausnehmen legt man einfach einen Hebel um) – und er druckt noch immer einwandfreie Fotos.
        Es war also gut, nicht auf ein System zu setzen, wo man mit jeder Patrone zugleich einen neuen Druckkopf kauft (und zahlt).

        – Laserdrucker für Fotos? Nicht ernsthaft.

    • R.S. sagt:

      Wenigdrucker sollten ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und einen Laserdrucker kaufen.
      Da gibt es das Problem mit eingetrockneter Tinte prinzipbedingt nicht.

      Zu HP:
      Ja, früher waren die gut.
      Man kam gut an Ersatzteile und Servicemanuals ran und es gab diese Gängelungen noch nicht.
      Die Gängelungen fangen schon damit an, das es bei fast jedem neuen Modell neue Toner und Tinten gibt. Technisch ist das absolut unnötig.
      Oft hat sich bei der Tinte und der in den Patronen sitzenden Druckköpfen absolut nichts geändert, nur die Form der Patronen wurde geändert, damit die inkompatibel zu anderen Modellen sind.
      Und das mit dem Sperren von Fremdpatronen dient auch nur der Umsatzgenerierung, damit man die teuren Originalpatronen kauft und nach ein paar Jahren auch einen neuen Drucker, denn die Originalpatronen gibt es i.d.R. ja nur ein paar Jahre. Dann kann man den Drucker auf den Müll werfen, obwohl der noch einwandfrei funktioniert, weil es keine Patronen mehr dafür gibt.
      Diese Sperre von Fremdpatronen wäre doch etwas, was man der Wettbewerbsbehörde der EU melden könnte.
      Es ist ja eine Behinderung des freien Wettbewerbs bei den Patronen.

      Heute würde ich keinen HP mehr kaufen, den ich will auch Fremdpatronen benutzen können und ich will auch keinen Drucker, der nach Hause telefoniert.

  10. Sebastian Welsch sagt:

    Und aus diesem Grund sind wir seit ein paar Monaten Ricoh Partner. Das ist Verkauf auf Augenhöhe und die Produkte klappern nicht und laufen laufen laufen…. und wir haben früher beinahe Ausschließlich HP Drucker verkauft.

    Man vergleiche die aktuellen Produkte mit einem Laserjet 4100 oder 8000. Oder 5SI-MX ;-)

  11. Anonymous sagt:

    Gerade bei den Großgeräten finde ich HP einfach nur Katastrophe. 30 Kyocera Drucker im Haus und einen HP Drucker. Der HP ist der einzige der ständig Ärger macht. Automatische Bestellung des Verbrauchsmaterials funktioniert nicht, der Techniker kann das Problem nicht lösen. Der Restonerbehälter ist nicht verschlossen einmal falsch gekippt und der ganze Dreck fällt raus, davon abgesehen muss man den Behälter extra kaufen. Tonerwechsel ist auch nicht ohne Gestaube möglich.

    Beim Kyocera Drucker ist der leere Tonerbehälter auch gleich der neue Resttonerbehälter, einfach geil! Wechsel des Toners und/oder Resttonerbehälter geht ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Der Resttonerbehälter ist verschlossen, wenn man den nicht gerade rumwirft kommt da auch nichts raus. Bonus: Das Display des Druckers zeigt einem was man machern muss :) Schön wenn man den Drucker noch nicht kannte.

    • Micha sagt:

      Schön das Kyocera da mittlerweile eine Lösung gefunden hat.

      Bei meinem Kyocera FS-1010 ist der Resttonerdbehälter in der PU Integriert. Der von Kyocera empfohlene Weg ist die PU bei einem vollen Resttonerbehälter zu tauschen. Das geht natürlich bei einem 20 Jahre alten Gerät nicht mehr, da die PU42 nicht mehr hergestellt wird.

      Es gibt aber auch eine Lösung den zu entleeren. Dazu sollte man rausgehen in das freie.

      Dazu braucht man:
      einen Kreuzschlitzschraubendreher
      eine Staubschutzmaske
      einen Müllbeutel

      Mit dem Schraubendreher eine Abdeckung am Hinteren ende der PU abschrauben. (Schraube ist nach innen versenkt)
      Den Plastikdeckel entfernen.
      Die PU über den Müllbeutel halten und schütteln.
      Der Resttoner fällt dann raus.
      Anschließend PU wieder zuschrauben und in den Drucker einbauen.

      Die Meldung "Resttoner fast voll" sollte dann verschwinden und der Drucker wieder drucken.

      • Anonymous sagt:

        Bei den Kleingeräten hat auch Kyocera leider auch noch extra Resttonerbehälter bzw. zumindest bei denen die ich im Einsatz habe. Wobei ich den Resttonerbehälter erst wechsel wenn er voll ist, habe dementsprechend einen nicht ganz kleinen Vorat davon. Außerdem ist das dann ja eh das Problem des Leasinganbieters ;)

  12. Matschmeer sagt:

    Beispiel aus meiner Kundschaft:
    Seit mind. 20 Jahren druckt dort ein HP 400er Laserjet ohne Probleme.
    Für die Fatbausgabe gab es in diesem Zeitraum parallel dazu
    – Samsung Color Laser (erstes Modell damals, teuer, nicht lange gehalten)
    – Einige HP OfficeJet Pro
    – 3 HP Pagewide hintereinander (tolle Geräte, sensibel bzw. schnell defekt nach Papierstau, meist nach guten hunderttausend Drucken zumenehmend unzuverlässig)
    – Aktuell ein großer Brother Tintendrucker – problemlos.
    – Achja, der gute alte HP tut immer noch und noch und noch und muss die Ausfälle bzw. gestorbenen bunten Kollegen jedesmal ersetzen.

    Mit HP häufig Treiber/Installationsprobleme, dazu die unsäglichen e-Modelle.
    Mag ich eher nicht mehr obwohl sie recht gut drucken, wenn sie drucken.

  13. Matze sagt:

    Das ist dann das "optimale Kundenerlebnis".
    Ich könnte immer kotzen, wenn ich "Kundenerlebnis" oder "Benutzererfahrung" (im englischen "user experience") lese – oft (meist) mit schlechterer Leistung und höheren Kosten verbunden.
    Den Marketingleuten, die diese Begriffe "erfunden" haben, hat man wohl in's Hirn gesch…en.

    PS: Man verzeihe mir die drastische Ausdrucksweise, aber anders konnte ich meinen Rant nicht loswerden.

  14. enrgy sagt:

    "Wenigdrucker sollten ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und einen Laserdrucker kaufen.
    Da gibt es das Problem mit eingetrockneter Tinte prinzipbedingt nicht."

    So haben wir privat vor 12 Jahren auch verfahren – nachdem das Druckaufkommen zuhause verschwindend gering war/ist (paar Seiten im Jahr), und Farbdrucke/Fotos ebenfalls nur mal testweise erzeugt wurden, kam nach dem Austrocknen des Canon Pixma ein Konica Farblaser für kleines Geld ins Haus, dessen Ertsttoner bis heute noch nicht leer sind.
    Auch wenn ich den nur 1x im Jahr anwerfe, druckt er zuverlässig. Tinte wäre schon 10x vertrocknet gewesen.

    Unser größter Kunde hat vor 4 Jahren auf Triumpf/Adler (Kyocera) umgestellt, das funktioniert soweit auch ganz gut. Die Geräte haben teilweise 100.000de Seiten erzeugt und Wartung/Verbrauchsmaterial wird vom Gerät selbst übers Netz bestellt und geordert.

    • R.S. sagt:

      Das "Verbrauchsmaterial wird vom Gerät selbst übers Netz bestellt und geordert." kann aber teuer werden.
      Beispielsweise bei unserem Kyocera:
      Beim Distributor/Kyocera: 120,- €
      Im freien Handel: 55,- € für Originaltoner, Nachbau gibts für um die 30,- €.
      Deshalb ist diese Funktion bei jedem unserer Drucker deaktiviert.
      Wir kaufen den Toner eh in größeren Mengen und legen uns den auf Lager, da wir mehrere baugleiche Geräte haben.
      Das spart auch noch Umweltressourcen, da nicht einzelne Toner durch die Welt gesendet werden, sondern gleich mehrere in einem Paket.

  15. JG sagt:

    Damit vielleicht die Preise nicht sinken. Verkauft einer günstiger als er es darf wird es wohl dann Tschüss heißen. Es gab mal in der ARD einen Bericht über einige Marken (Rucksäcke, Outdoor Kleidung) die es nicht erlauben, dass die Verkäufer den Preis frei bestimmen.

  16. Paul Brusewitz sagt:

    Kyocera macht mit Fremdtoner durchaus Probleme. Nach 2-3 Jahren kommt da die bekannte Fehlermeldung 7402:xxx / 7403:xxx usw. je nach Farbe der betroffenen Entwicklungseinheit. Dann ist ein Austausch der Entwicklungeinheit durch einen Techniker fällig. Mein Versuch eine solche Einheit zu kaufen und selbst zu montieren wurde von Kyocera zurück gewiesen. Ursache für den Defekt soll sein, dass Fremdtoner zu wenig Schmiermittel enthalten im Vergleich zum Originaltoner. Der Defekt kommt zuverlässig bei Verwendung von Fremdtoner. Ist von Kyocera so vorgesehen.

    Freundliche Grüße

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