Steam beendet Support für Windows 7 und Windows 8.1 am 1. Januar 2024

Windows[English]Es ist soweit: Die Plattform Steam hat zum 1. Januar 2024 die Unterstützung für Windows 7, Windows 8.0 und Windows 8.1 eingestellt. Das bedeutet, dass die Steam-Client-Installationen ab sofort auf diesen Betriebssystemen keine )(Sicherheits-)Updates mehr erhalten. Der Steam-Support gewähnt Nutzern dieser Betriebssystem-Plattformen ab sofort auch keine technische Unterstützung mehr für Probleme im Zusammenhang mit den alten Betriebssystemen.


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Spiele und Software dürfte zwar aktuell noch auf den Steam-Clients unter Windows 7, Windows 8.0 und Windows 8.1 laufen. Steam garantiert aber nicht mehr die weitere Funktionalität auf den nicht unterstützten Betriebssystemversionen. Der Anbieter empfiehlt den Nutzern die Aktualisierung auf eine neuere Version von Windows, um den fortlaufenden Betrieb von Steam und allen über Steam erworbenen Spielen oder anderen Produkten weiter zu gewährleisten.

Steam Support for Windows 7, 8.0, 8.1

Diese Änderung ist laut dieser Steam-Ankündigung erforderlich, da Kernfunktionen von Steam auf einer eingebetteten Version von Google Chrome beruhen. Dieser Browser funktioniert aber auf älteren Versionen von Windows nicht mehr. Ich hatte im Blog-Beitrag Windows 7/8.1: Google beendet den Support im Februar 2023, Edge auch betroffen darüber betroffen. Weiterhin benötigen zukünftige Versionen von Steam Windows-Funktionen und Sicherheitsupdates, die nur in Windows 10 und höher vorhanden sind, schreibt der Hersteller.

Aktuell gehen die Betreiber davon aus, dass der Steam-Client und die Spiele auf den älteren Betriebssystemen auch nach dem 1. Januar 2024 noch einige Zeit ohne Updates funktionieren werden. Man kann aber nicht garantieren, dass die Funktionalität nach diesem Datum erhalten bleibt. Damit dürfte das Ende von Windows 7.1 und Windows 8.x auf dieser Plattform eingeläutet sein.

Die Steam-Macher raten allen Windows 7/8/8.1-Nutzern dringend, lieber früher als später auf eine aktuelle Windows-Version zu aktualisieren. Microsoft hat ja die Sicherheitsupdates und den technischen Support für Windows 7 im Januar 2020 und für Windows 8.1 im Januar 2023 eingestellt (das ESU-Programm für Windows 7 SP1 stand ja nur Firmen offen). Computer mit diesen nicht mehr im Support befindlichen Betriebssystemen sind, wenn sie mit dem Internet verbunden sind, anfällig für neue Malware und andere Sicherheitslücken, schreibt Steam hier. Ist jemand aus der Leserschaft betroffen?


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29 Antworten zu Steam beendet Support für Windows 7 und Windows 8.1 am 1. Januar 2024

  1. McAlex777 sagt:

    *** Die Steam-Macher raten allen Windows 7/8/8.1-Nutzern dringend, lieber früher als später auf eine aktuelle Windows-Version zu aktualisieren. ***

    Das hat STEAM nichts anzugehen.

    m.E. muss STEAM WindowsX?, 7 ung 8.1 für die damals erworbenen Artikel dauerhaft weiterhin unterstützen – die Artikel wurden zeitlich unbegrenzt erworben.

    Wenn Steam meint auf Chrome aufzusetzen, dann müssen sie halt alte Versionen für die genannten Systeme bereitstellen, ohne die möglichkeit neue Artikel zu beziehen.

    Ich denke wenn das jemand bis zur EU durchklagt werden die Anwender recht bekommen.

    • G.Bernhardt sagt:

      Wieso? Sie verlieren ihre Rechte ja nicht. Ihre Spiele gehören ja weiterhin ihnen. Nach ihrer Logik müsste ich ja auch den C64 weiter unterstützen, wenn es Steam dort gegeben hätte. So eine etwas merkwürdige Meinung würde nicht einmal der EUGH unterstützen. PS: Linux ist kostenfrei und Steam läuft dort hervorragend. Sie können ja dann noch Apple für den fehlenden 32Bit-Support verklagen!

      • McAlex777 sagt:

        Ihr Vergleich mit dem C64 hinkt: Ich kann heute einen gebrauchten C64/Gameboy erwerben, und alle mir damals gekauften Games darauf laufen lassen.

        EinWindowsXP/7 Rechner mit Steam-Games für WindowsXP/7 lassen sich dagegen nie wieder installieren.

        Dann soll halt Steam einen vereinfachten Installer bereitstellen, der lediglich die Installation der bereits erworbenen Artikel bereitstellt.

        • Martin sagt:

          Für explizit nicht mehr unterstützte Spiele könnte Valve auch einen komplett Steam-freien Offline-Installer bereitstellen.
          Was zwar für reine Online-Games wenig Sinn ergibt (wie das oben genannte Legacy CS:GO), aber es gibt auch viele, bei denen Single Player im Vordergrund steht.

          Generell schmeckt mir die feste Bindung von Software an einen Online-Dienst nicht, und ist ein Grund dafür, daß ich erst gar nicht zum Vollpreis einkaufe.

          Nach dem Motto "wenn ich damit rechnen muß, daß in ein paar Jahren die Server abgeschaltet werden, zahle ich auch nur Mietpreise."

    • Vergerno sagt:

      @McAlex777
      Bislang ist dies der lustigste Kommentar des Jahres. Glückwunsch.

      • G.Bernhardt sagt:

        Ich nutze Steam seit 2004 unter Linux, Windows und MacOSX. :) Ihren Gedankengang kann ich leider nicht nachvollziehen. Valve, Google und Microsoft scheinen ihre Sichtweise nicht zu teilen. Ich habe versucht die Ironie wegzulassen. ;)

    • Luzifer sagt:

      wie kommst du auf den schiefen Schuh? Du verlierst ja nix. Deine Spiele hast du weiterhin und auch dein Steam bleibt dir erhalten, nur kriegst du halt keine Steamupdates mehr. Du hast dann ein veraltetes OS mit nem veralteten Steam und neue Software/Spiele kannst du damit halt nicht mehr beziehen.

      D.h. du bist ab jetzt selbt für deine Sicherheit verantwortlich!

      Kannst natürlich trotzdem klagen und dich blamieren ;-P

  2. Mira Bellenbaum sagt:

    Das habe ich aber so nicht gekauft!
    Und eine AGB, die ich erst nach dem Erwerb eines Produkts lesen kann, ist in der EU ohne Belang!

    Das habe ich so nicht gekauft!
    Entweder liefen die einen offiziellen Patch, damit meine Spiele auch ohne deren "Plattform" noch laufen,
    oder Selbstverteidigung!

    Im Übrigen habe ich so etwas schon immer kommen sehen, daher kaufe ich grundsätzlich keine Spiele,
    die nur laufen, wenn ich unbedingt online irgendwo angemeldet sein muss oder wo ich erst einen Wust
    an Software installieren muss, welche tief in mein System eingreift.

  3. G.Bernhardt sagt:

    Es hat sehr lange einen kostenlosen Umstieg auf Windows 10 gegeben – teilweise sogar auf Win11. Holen sie sich Linux – dann können sie weiterdaddeln. Da gibt es teilweise ganze Frameworks, die auch GoG etc. unterstützen. Wenn sie Text gelesen hätten, wüssten sie das sie ihre Spiele weiterhin daddeln können , aber es gibt keine Updates des Launchers mehr. In ein paar Jahren ist natürlich dann auch Feierabend.

    • allesbelegt sagt:

      Zumal Valve/Steam seit Jahren selbst Spielen unter Linux pusht, u.a. durch Proton und dass die auf Steam veröffentlichten Spiele, entsprechend für Spielen unter Linux optimiert werden bzw. die richtigen Proton-Einstellungen mitbekommen.

    • McAlex777 sagt:

      Sie tun ja gerade so als würden alle Games unter Linux ohne Zusatzaufwände Out-Of-Box laufen. Ich kann versichern das das nicht der Fall ist: http://www.google.de > protondb belegt das.
      Schlagen Sie nun als nächstes stundenlanges Rumgefrickel vor? Steam hat einen Installer anzubieten der Out-Of-Box funktioniert. Und bei der bestehenden Infrastruktur auch kein übermäßiger Aufwand darstellen.

      • G.Bernhardt sagt:

        Es wäre mir neu, daß alle Steam-Spiele out-of-the-box laufen Da stehen vielfach noch Grafikkartentreiber dazwischen, und die meisten Win7-Spiele laufen auch unter Win10/11 – Betriebsysteme, die auch mit Updates unterstützt werden. Steam kann auch nur so gut funktionieren wie die unter Windows genutzte Hardware mit ihren Treibern.

        Sie verlangen die Bereitstellung von alten Clients ohne das sichergestellt werden kann wie diese Verbindungen abzusichern sind. ;) Jetzt soll Steam vielleicht noch Betriebsysteme absichern? Die meisten Spiele laufen nach meinen Tests durchaus ohne Gefriggel unter Linux, aber auch hier geht es nicht darum Cyberpunk 2077 auf Intel-Grafiksystemen zum Laufen zu bringen.

        Schön, das sie meinen Beitrag zum Thema C64 so garnicht verstanden haben. ;)

        • McAlex777 sagt:

          *** Sie verlangen die Bereitstellung von alten Clients ohne das sichergestellt werden kann wie diese Verbindungen abzusichern sind. ;) ***

          Das Game soll downloadbar/installierbar und mit allen Features bis zum letzten Tages des offiziellen Steam-Supports spielbar sein und bleiben – That it is.

          Sowas geht zB bei GOG.

  4. Micha sagt:

    Solange Steam mit dem Spielentwicklern zusammen Kompatibilitätsupdates entwickelt, sehe ich kein Problem. Dann braucht man halt ein aktuelles Windows und kann weiter Spielen.

    Wenn das betreffende Spiel unter Windows 10 und neuer nicht lauffähig ist, sehe ich ein Problem.
    Ein erneutes Installieren wird wahrscheinlich unter einem alten Windows Version nicht funktionieren.

    Bei GOG gibt es das so nicht. Wenn ich den Installer eines Spiels für Windows XP archiviert habe, kann ich den später auf einem entsprechend alten PC offline nutzen.
    Sofern die Hardware des alten PCs bootet. Treiber und Windows Updates sollten lokal verfügbar sein.

    Ob das in 10 Jahren ist spielt dabei keine rolle.

    Indirekt warte ich auf dem Tag, an dem Windows keinen DirectX 9 und kleiner Support mehr bietet. Auch 32bit Unterstützung könnte irgend wann mal wegfallen.

    Mal schauen was bis dahin Bastler entwickeln um weiterhin alte Sachen auf neuen Betriebssystem laufen zu lassen.

    Für 16bit Anwendungen unter x64 Betriebssystemen gibt es ja schon länger eine Lösung.

    https://www.borncity.com/blog/2020/09/16/windows-10-64-bit-16-bit-programme-ausfhren/

    • McAlex777 sagt:

      Bei GOG hab ich immer wieder erlebt das gerade die alten beworbenen Titel nicht mehr Fehlerfrei unter Windows7/10 liefen – und leider auch das deutsche Audiospuren fehlen. Schade.

  5. Thomas S. sagt:

    Bei Steam war wenigstens noch eine ablaufende Uhr ( wieviel Tage noch für Windows 7 verbleiben) im Clienten. War auch der Grund für mich um aufzurüsten.
    Aber bei Ubisoft wurde einfach so abgestellt. Nur über googeln bekam man heraus das es vorbei für Win7 ist. In einem englischen Beitrag gab es noch für kurze Zeit einen Workaround um den Launcher u. seine Bibliothek zu öffnen. Dann später startete bei mir das mit Steam verknüpfte Spiel mit einer Fehlermeldung, weil sich der Ubisoft Launcher nur noch mit Error verabschiedete. Wenn man also finanziell nicht aufrüsten kann, gehören dann einem erst mal die gekauften Spiele so lange auch nicht mehr.

    • Luzifer sagt:

      naja für veraltete Hard- und Software bist du eben selbst verantwortlich… es geht man kann auch heute noch alte 8 Bit und alte 16Bit Spiele etc. auf aktuellen Rechnern zum laufen bringen ist halt frickeln angesagt! Spiele STEAMfree zu kriegen, gibt es auch Alternativen, sind halt "Grauzone" und bist du alleine für verantwortlich!

      Steam sttellt dir ja weiterhin deine Bibliotheke und Account zu Verfügung, wie du das zum laufen kriegst ist alleine dein Problem und nicht das von Valve.
      Weggenommen wird dir da gar nix.

      • Thomas S. sagt:

        Also bei Ubisoft war es so das per Update was eingeschleust wurde, dass sich der Launcher überhaupt nicht mehr öffnen ließ u. somit ûberhaupt kein Spiel mehr zu sehen bekam. Ich denke bei Steam wird es wohl genauso sein. Aber ich merke schon, manchen kann diese Entwicklung nicht schnell genug gehen. Ist wie mit Windows 11 und deren Anforderung.

  6. Singlethreaded sagt:

    Glaubt man der Statistik von Steam, so dürfte der Anteil betroffener Kunde ehr gering ausfallen. Zwar sind 96,4% mit Windows unterwegs, aber nur 0,89% dieser 96,4% verwenden eine der abgekündigten Versionen von Windows:

    Windows 10 64 bit 53.45%
    Windows 11 64 bit 41.95%
    Windows 7 64 bit 0.68%
    Windows 8.1 64 bit 0.15%
    Windows 2019 64 bit 0.06%
    Windows 7 0.06%

    Finden kann man das Ganze unter https://store.steampowered.com/hwsurvey/

  7. Frred sagt:

    Aus dem Grund bin ich nicht bei Steam aktiver Käufer.
    Wenn ich ein Spiel erwerbe, dann möchte es ich dann spielen wann ich will.
    Nicht je nachdem welches OS gerade en vogue ist.
    Oder mein Internet-Anschluss breitbandig genug ist und gerade keine Störungen hat.
    Da kann ich die anderen Forenbeiträge sehr gut verstehen.
    Es ist wahrlich kein Spass, ein Produkt zu "kaufen", um dann festzustellen, dass man es nie bekommen hat. Nur die Lizenz um für eine Zeit, für die Nutzung, zu bestimmten Bedingungen, die sich fortlaufend ändern.
    Gleiches gilt für einige Ebooks, Anbieter von Readern für Ebooks und diverse andere Dinge.

    Solange man einen alten Rechner hat, spricht nichts dagegen, diesen weiterhin zu nutzen. Das ist nachhaltig.

    Für die zwanghafte Nutzung bestimmter Online-Dienste die inhärent unsicher sind und bleiben, bietet sich auch eine kleine moderne Kiste an.

    Dagegen ist man nicht gezwungen fortlaufend das Betriebssystem zu wechseln.

    Das Argument der fehlenden Sicherheit wird dann immer wieder als Totschlag-Grund angebracht. Das ist ein Märchen. Man kann sehr wohl für die Sicherheit sorgen (man muss nur wissen wie) oder auch offline spielen.

    Und ja, mit GOG sollte man besser die Software für das alte OS schon archiviert haben. Denn neuere Versionen bringen Überraschungen mit sich (unnötige Online-Tools des Publishers, die beim Deinstall den TCP/IP-Stack von Win10 korrumpieren war das lästigste bisher).

    Viel Spass beim Spielen ohne Dampf :)

    • G.Bernhardt sagt:

      Sie wissen also wie sie Windows XP/7 ohne Patches absichern? Erleuchten sie uns mit ihrer Weissheit! Sie sollten sich die EULAs von Spielen mal durchlesen, um zu verstehen, daß sie diese nicht kaufen sondern lizensieren. Das muss eine harte Welt für sie sein.

      GoG hat nur die Mission alte Spiele ohne DRM auf modernen Systemen spielbar zu machen. Nutze ich gerne – gerade bei UHD-Bildschirmen, hohen Auflösungen, mehr als 16MB Ram ;) etc.

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