iPhone und ein zweites Smartphone überstehen Fall aus fast 5 km Höhe nach Unfall von Flug 1282

[English]In den USA wurden ein iPhone und ein weiteres Smartphone gefunden, die den freien Fall aus ca. 4,8 km Höhe aus einem Flugzeug, bei dem eine Tür im Flug herausgebrochen war, überstanden haben. Das iPhone funktionierte nach dem Fall sogar noch – das Apple-Marketing wird es freuen.


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Wenn einem ein Smartphone aus den Fingern fällt und auf den Boden knallt, ist zumindest das Display kaputt. Ich erinnere mich an einen Fall, wo ein Pearl-Smartphone von mir zwar noch auf der Treppe mit dem Fuß abgefangen werden konnte, als es mir aus den Fingern glitt. Aber der Sturz aus ca. 1,5 Metern Höhe sorgte für den Bruch des Displays, und der Rotationssensor war auch kaputt. Bei den Geräten aus Flug 1282 scheint dies anders zu sein.

Alaska-Airlines-Flug 1282

Die Beinahekatastrophe von Alaska-Airlines-Flug 1282 ging die Tage ja durch die Presse. Eine (noch relativ neue) Maschine des Typs Boeing 737 MAX 9 der Alaska Airlines startete am Freitag, den 5. Januar 2024, vom internationalen Flughafen Portland in den USA zum internationalen zu einem geplanten Inlandflug zu Flughafen Ontario. Während des Steigflugs löste sich in ca. 4.900 m Höhe und bei einer Geschwindigkeit über Grund von ca. 700 km/h an der linken Rumpfseite zwischen Tragfläche und dem Heckausgang die vom Hersteller stillgelegte Notausstiegsluke samt ihrem Segment. Teile des angrenzenden, nicht belegten Sitzes und kleinere Gegenstände wurden durch den Druckabfall und den Sog durch das entstehende Loch aus dem Flugzeug gerissen. Die Maschine konnte glücklicherweise sicher am Ausgangsflughafen landen.

iPhone gefunden, funktioniert noch

Ich bin über nachfolgenden Tweet auf diesen Artikel von Arstechnica gestoßen. Der Spieleentwickler Seanathan Bates hat am Sonntag, den 7. Januar 2024, ein funktionsfähiges iPhone "am Straßenrand gefunden". Dieses Smartphone gehört wohl einem Passagier von Flug 1282 und hat den Sturz auf fast 4,9 km Höhe überstanden.

iPhone from Alaska Air Flight 1282

Bates schreibt in folgendem Tweet, dass er ein iPhone am Straßenrand gefunden habe. Das Gerät war im Flugzeugmodus und hatte noch eine halbe Akku-Ladung. Das iPhone sei beim Alaska Airlines Flug ASA1282 aus der Maschine gefallen und habe einen Sturz aus 16.000 Fuß Höhe vollkommen unbeschadet überstanden.

iPhone from Alaska Air Flight 1282

Konkret heißt es bei Arstechnica, dass das Gerät entsperrt gewesen sei, aber das Ladekabel am Stecker abgerissen worden sei. Das Gerät habe Informationen angezeigt, die zum Flug 1282 passten. Welche Hülle für das Gerät verwendet wurde, hat der Mann nicht überprüft.

Nach der Entdeckung wandte sich Bates an das National Transportation Safety Board (NTSB), welches das Gerät in Besitz nahm und ihm mitteilte, dass das iPhone das zweite Telefon sei, das auf dem Flug gefunden worden sei. Auf einer Pressekonferenz am Sonntag bestätigte die Vorsitzende des NTSB, Jennifer Homendy, dass zwei Personen Mobiltelefone entdeckt hatten, die aus Flug 1281 gefallen waren. Das andere Mobiltelefon wurde im Garten einer Person gefunden.


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Inzwischen hat man wohl auch die ausgebrochene "Tür" bzw. das entsprechende Teil des  stillgelegten Notausstiegs auf der Abflugroute gefunden. Es ist übrigens nicht der erste Fall, dass ein Smartphone den Fall aus einem Flugzeug überstanden hat, wie Arstechnica unter Verweis auf diesen AppleInsider-Artikel schreibt. Dort hatte ein Fallschirmspringer ein Smartphone verloren. Der Luftwiderstand bremst die Geschwindigkeit beim Fall, und wenn Büsche den Aufprall abmildern, überleben die Geräte.


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37 Antworten zu iPhone und ein zweites Smartphone überstehen Fall aus fast 5 km Höhe nach Unfall von Flug 1282

  1. Pau1 sagt:

    Naja, wie man in dem Bild sieht ist da eine Hecke. Wenn das Gerät da reingefallen ist wurde da schon einiges abgebremst. Und die weiche Wiese tat sein übriges. Auf der angrenzenden Fahrbahn wird das Teil sicher nicht gelandet sein.

    • mjaym sagt:

      @Pau1 Hat ja auch niemand was anderes behauptet :-). Zeigt aber auch nur, dass die Smartphones trotz empfindlichen Bauteilen zuverlässiger und stabiler ggü. von äußeren Einflüssen werden, was sehr begrüßenswert ist.

      Wäre das auf den Asphalt gestoßen, wäre das Smartphone weiterhin pfutsch.

      • GüntherW sagt:

        Ich würde nicht behaupten, dass es irgendwas über die Stabilität und Zuverlässigkeit aussagt. Je nachdem wie das Ding gefallen/geflogen/aufgekommen ist. Das wird jetzt wieder als Super-Argument für Smartphones genutzt, aber Aussagekraft ist aus meiner Sicht Null. Offensichtlich gehen die Geräte ja auch kaputt, wenn man Sie aus geringer höhe fallen lässt.

        Bis auf Display/Kamera und ggf. einige Sensoren, die intern "bewegliche" Bauteile haben ist die moderte Technik eigentlich auch relativ robust was sowas angeht.

        • GAL9000 sagt:

          Nur die letzten Millimeter sind u. U. gefährlich beim Abbremsen. 1000g auf Steinplatte aus 1m Höhe. Aber schon ein Teppich lässt die Sache ganz anders aussehen…;-)

  2. Anonymous sagt:

    Mit Gebüsch und weichem Boden haben sogar schon Kleinkinder einen Sturz aus dem 5. OG oder so nahezu unverletzt überstanden. Kommt halt immer auf Gewicht, Untergrund und aerodynamische Eigenschaften an.

  3. Hobbyperte sagt:

    Je nach Thermik können ggf. auch Aufwinde gebremst haben … einfach Glück gehabt. Aber ist ja schön, wenn es auch mal solch glückliche Zufälle gibt.

  4. Micha sagt:

    Mein Nokia 6030 ist schon mal 3 Stockwerke im Treppenhaus Heruntergefallen. Vom vierten in den ersten Stock. Auf ein massives Drahtgitter was das Erdgeschoss vor herunterfallenden Objekten schützen soll. Es ist mir beim aus der Hosentasche Ziehen aus der Hand gerutscht und dann unter dem Geländer weiter heruntergefallen.

    Nachdem ich alle Gehäuseteile wieder zusammengebaut habe, hat das Gerät nach der Eingabe von Datum und Uhrzeit gefragt.

    Das Nokia funktioniert bis heute einwandfrei. Aufgrund von einzelnen abgebrochenen Klipsen am Express Cover, habe ich mich dazu entschlossen, ein neues Gehäuse samt Mittelcover über Ebay zu kaufen.

    • Pau11 sagt:

      Ich habe schon eine Radfahrerin gesehen, der das Handy aus der hinteren Hosentasche gerutscht ist und aus Fahrrad-Sattel höhe auf den Radweg geknallt ist.
      Sie ist völlig relaxed abgestiegen und hat das Handy wieder in die Gesäss-Tasche gepackt. Kam wohl öfter vor.

      Dieses Robustheit bezahlt man damit das alles verklebt und somit kaum reparierbar.

      Aber wie in meinem anderen Post geschrieben, reichen 30cm Fall und ein Sandkorn aus, das Display zu sprengen.
      Das Smartphone hier hat offenbar einer Schutzscheibe auf dem Display. Das hatte meines noch nicht. Damit hätte es auch den Sturz überlebt.
      Das ist also nicht den Apple Ingenieuren zu verdanken, sondern dem Besitzer.

      Das war eine gute Marketing Leistung von Apple.

    • Pau11 sagt:

      Das massive Draht-Gitter soll wohl weniger Gegenstände aufhalten…

  5. Gigabernie sagt:

    Mein vorheriges Smartphone ist 3 x auf Asphalt oder Stein gefallen – nur Schürfwunden.
    Dann ist es auf einen Teppich gefallen – wirtschaftlicher Totalschaden.

  6. Luzifer sagt:

    naja es haben auch schon Leute nen Kopfschuss überlebt, was sagt das nun aus?
    Einfach Glück gehabt! Nen Meter weiter auf der Straße aufgeschlagen und es wäre futsch!
    Das ist mal wieder so eine typische Nullnummer Pressemitteilung!

  7. Herr IngoW sagt:

    Oh, das ist ja so wichtig als wenn in China ein Sack Reis umkippt. 🙀😴

  8. Pau11 sagt:

    Zum einen ist es ab einer gewissen Höhe relativ wurscht wie hoch das ist. Der Luftwiderstand, der irgendwann mit der 9. Potenz bremst, limiert die Aufschlag Energie.
    Ein Mensch erreicht nicht mehr als 220km/h.
    Außerdem hängt die Energie vom Verhältnis zwischen Oberfläche und Gewicht ab. Kleine Tiere können nicht zu Tode fallen,weil sie durch den Luftwiderstand gebremst werden.

    BTW: Wenn man als ungeübter eine Bruchlandung macht, sollte man immer das Land vorziehen, weil das leichter die Energie aufnimmt.

    Das ist kein normaler, relevanter Anwendungsfall.
    Bei 911 hat man im Schutt auch eine funktionierende SD Karte gefunden.

    Ich hatte Mal ein iPhone in der Brusttasche (ja Kinder, das ging früher noch). Das ist mir beim Runterbeugen aus 30cm flach auf den rauhen Betonboden gerutscht. Display kaputt.

    Hier hat das Apple Marketing gut gearbeitet…

  9. michael sagt:

    Mist, keine Hersteller der Hülle bekannt – da steigt nun er Aktienkurs. Kaufen kaufen. Vielleicht aber nur eine Marketing-Nummer.

    Nunja – 5000 m ist was anderes wie vom Tisch fallen. Ich schätze, das Teil ist mit mind 200 km/h unten angekommen. Da fängt auch ein Busch etc. wenig ab. Unwahrscheinlich, daß es aus der Höhe unbeschadet noch funktionieren sollte; das sagt einem schon ein normiertes physikalisches Bauchgefühl.
    Aber für Klickzahlen eine coole Nummer.

    • Pau11 sagt:

      Boeing kaufen
      billiger wird's nimmer. Und der amerikanische Staat kann ihn nicht pleite gehen lassen.
      Das weiß Boeing auch, leistet sich daher solche Schlamperen

  10. Wolfgang sagt:

    Was sind schon 5 km, verlieren Sie mal Ihr iPhone außerhalb der ISS, es sieht wirklich toll aus, wenn es später verglüht und dann ist es wirklich fest verklebt, das hält für immer! :)

    • Pau11 sagt:

      Das hängt vom Winkel ab.
      Wenn man Pech hat folgt es Explorer und Voyager.
      Man stelle sich Außerirdische würden das in 30 Millionen Jahren finden.
      Was sollen die von uns denken?
      Erst schicken wir son'ne komische primitive goldene Platte, und dann so eine Glasplatte mit einem kaputten Akku!

  11. Rollo sagt:

    Erst wenn eines auch einen HALO Jump überlebt wirds richtig interessant ;D

    Ansonsten einfach nur "Glück gehabt".

  12. voko sagt:

    Jetzt fehlt noch ein "Vergleichsfall" aus großer Höhe mit einem Android-Smartphone. :-)
    Nur der Ausgewogenheit halber.

    • Pau11 sagt:

      Es wurde ja noch ein zweites gefunden. Das war wohl kein iPhone und es war wohl defekt.
      Darum hat man es nicht genau bezeichnet.
      Eigentlich sollte klar sein dass das Ganze ein Apple Stunt ist.
      Seriöse Journalisten hatten getextet:
      "Ein Mobiltelefon überstand Fall aus 5km Höhe, ein weiteres nicht".

      Immerhin wurde inzwischen aus dem "verletzten Jungen" ein "verletzter Jugendlicher"… Es lebe das Gendern!
      Wir haben ja nix Besseres zutun.

  13. Pau11 sagt:

    Es ist keine Tür. Es ist ein "Blindstopfen". So schreibt die Avionik-Fachredaktion des Heise Verlags. Und was Heise schreibt stimmt und sicher ist das der richtige Fachbegriff.

    Wäre es eine echte Tür gewesen, hätte diese bei diesem Typ erstmal nach innen öffnen müssen. Bei 5km Flughöhe wäre das unmöglich wegen des Druckunterschiedes. Wäre das gelungen
    hätte der Fahrtwind die Tür nach innen gedrückt und so verhindert, das die Tür nach außen aufschwingen und abreißen könnte. Anders als bei Airbus. Die haben einen mit Gasservo versehenen Art Schiebetür, die im Notfall sehr schnell und leicht zu öffnen wäre. (Es hat ein sehr eiliger Passagier das tatsächlich mal bei einem Airbus 320 im Landeanflug geschaft IIRC.)

    Da muss Boeing wiedermal absoluten Bullshit gebaut haben, damit so ein Teil nach außen wegfallen kann. Man sieht ja keine Beschädigungen an der Kabinenhaut.
    Werksseitig(!) serienmäßig(!) fest eingebaut. (Wird nur benötigt wenn es mehr als 200 Sitzplätze gibt).
    Theoretisch könnten der Stopfen zum Laden der Sitze heraus gekommen worden sein. Aber das ist ja innen dick mit Steinwolle verfüllt.
    Ich bin da echt gespannt, welche faule Ausrede Boing und seine korrupten "alten Bekannten" bei der FAA (er)finden werden.

    Hat die 737 Max 8 evtl. auch so eine Öffnung?

    • Fritz sagt:

      Aktueller Kenntnisstand ist wohl, daß die Schrauben nicht festgezogen waren. Jedenfalls hat man bei der angeordneten Inspektion anderer Fluggeräte in nennenswerter Zahl lockere Schrauben und auch schon "lose Teile" gefunden.

      Die MAX 8 hat diese Öffnung nicht, bei der MAX 9 wird sie von manchen Billigfliegern bei sehr enger Bestuhlung als Tür genutzt, um die vorgeschriebenen 90 Sekunden Evakuierungszeit halten zu können.

      Außerhalb Amerikas setzt wohl im Moment nur Turkish Airlines diese Konfiguration ein.

      Xwitter hat eine Zeichnung: https://twitter.com/NTSB_Newsroom/status/1744202059870831016

  14. Pau11 sagt:

    Früher gab's den bösen Witz:
    Wie kommt man billig an einen Starfighter?
    Man pachtet einen Garten und wartet.
    (Wikipedia hat die ganze Story)

    Heut' könnten man das auf "iPhone" umrubeln…
    Einmal hat es ja schon geklappt…

  15. Bolko sagt:

    Es war keine Tür, sondern ein Fenster.
    Das sieht man an der Position neben dem Sitz, wo es nie Türen gibt, da man so eine Türe nicht benutzen könte, weil ja die Sitze im Weg wären und man sieht es auch an der Form des gefundenen Bauteils.

    2.
    Warum war das iPhone entsperrt bzw entsperrbar?
    Sowas ist doch fahrlässig, wenn der Besitzer diese Sperre abschaltet, weil dann jeder Dieb oder Finder Vollzugriff auf die persönlichsten Daten hat.
    Vielleicht ist das aber auch ein Indiz für Fake bzw für kreatives Marketing.

    • Günter Born sagt:

      Nun ja, da die ein "Receipt" von Alaska Airlines auf dem Gerät gezeigt haben und das Gerät von der Transportbehörde übernommen wurde, halte ich es nicht für einen Fake – mag mich aber irren.

    • Bolko sagt:

      Korrektur:
      Das abgerissene Kabinenteil nennt sich "Türstöpsel" oder "Türstopfen".
      Das ist weder eine normale Tür, noch ein normales Fenster, sondern an der Stelle im Rumpf ist normalerweise ein Notausgang vorgesehen, aber statt eine Tür einzubauen hat man dort den Stopfen mit dem Fenster eingesetzt.

      Die Fluggesellschaft wollte mehr Sitzplätze haben und lies deswegen den ehemaligen Notausgang durch den Türstopfen ersetzen.

      Solche Bauteile werden aber in Europa gar nicht benutzt bzw nicht eingebaut, sondern da bleibt ein Notausgang mit Tür bestehen.

      • Fritz sagt:

        Hier geht ein wenig durcheinander.
        Eine Fluggesellschaft kann nicht "einfach so" einen Notausgang weglassen, deren Vorhandensein ist gesetzlich vorgeschrieben.

        Konkret ist es so, daß in einem derartigen Flugzeug mit maximal 200 Passagieren 8 Notausgänge vorhanden sein müssen – bis zur MAX-8 sind sie das auch (4 an jeder Seite).

        Bei der längeren MAX-9 ist es aber möglich, bei dichter Packung bis zu 220 Sitze unterzubringen. In diesem Fall ist ein 5. Notausgang pro Seite erforderlich. Soweit ich weiß fliegen aber im Moment nur echte Billigflieger wie Lion Air aus Indonesien und Corendon aus Holland in dieser Konfiguration.

        Alaska ist eben kein Billigflieger (der Sitzabstand ist mit 79cm sogar 3 cm größer als z.B. bei der Condor) und verbaut 180 Sitze. Deswegen ist ein 5. Notausgang mit allem was dazugehört (z.B. Notrutsche) und aufwändiger Wartung nicht notwendig – die vorgesehene Öffnung wird blind verschlossen.

    • Pau11 sagt:

      Die Sitze sitzen auf Schienen und können beliebig positioniert werden.
      Normal sind 189 Passagier zugelassen. Mit diesem Zusatzausgang 230.

      Das ist ein Notausstiegs-Öffnung.
      Das Feature ist, das diese mit einem Blindstopfen verschlossen wird in dem ein normales Fenster ist und von Innen nicht zu erkennen ist.

      Es gibt diesen "Stopfen" in 2 Versionen.
      eine "Plug" und eine "plug-type" Version,
      wo bei die erstere aus einem Innenteil und einem Aussenteil besteht, die 2. hat nur ein Aussenteil.
      Rate mal welcher Stöpsel billiger ist und welchen Boeing Default bei der Max 9 verbaut…

      Dieses Aussenteil muss so ca. 5cm nach oben verschoben werden und ist dann praktisch komplett frei. Das ist dieselbe Halterung wie bei einer echten Tür. Es wird nur durch den Luftdruck in der Position festgeklemmt, hält nur durch Reibung.. Kommt es zu größeren Undichtigkeiten irgendwo sonst in der Kabine (die es wohl gab) so wackelt der Plug,weil die Reibung wegfällt.
      Natürlich gibt's keine Kontrollleuchte ob der Plug richtig drin ist.
      Er wird nur noch durch 4 gleichartigen ca. 15mm Bolzen am vertikalen Verschieben gehindert. Fehlen diese Bolzen drücken eigentlich Federn in den unteren Scharnieren die Tür nach oben, so das das evtl. auffällt.
      Die Tür wird nur durch 4 ca 4cm lange Stummel in die Position gebracht, in der sie sich an 12 kleinen ca. 6cm langen Ösen rechts und links abstützen kann.
      Wenn die Maschinen sich durchbiegt, die Öffnung größer wird fällt die Tür raus. Einfach so. Denn in der Querrichtung ist die Tür nicht wirklich mit dem Flugzeug verbunden.
      Und es gibt nur die 15mm Bolzen und Reibung.
      (Wenn wer da geschmiert hat?)

      Die 4 15mm Bolzen sind gleich und werden ggf. komplett entfernt. Sind mit einer Kronen Mutter nebst Splint gesichert.
      Wenn in der Werkstatt keine Perfekte Ordnung herrscht fällt nicht auf das diese Teile fehlen. Sollte es nicht geben, so hat z.B. jedes Werkzeug seinen genauen Platz, der genau geprüft wird.
      Auch sehe ich nicht, wie diese Bolzen eingesetzt werden.
      Nicht das das so wie beim Tesla ist, bei dem manche Bolzen zwar in der Fabrik gut zugänglich sind, aber nicht im Fertigen Fahrzeug.

      Auch sind die Befestigungs Schrauben des unteren Scharniers schon gelockert vorgefunden worden.

      Man geht bei Fliegern davon aus, das 2 Fehler zeitgleich auftreten können.

      Wenn diese 15mm Bolzen vergessen worden sind (im Werk!)
      dann hing dieTur nur durch ihr Gewicht an den Rohrstummeln…
      Ihr Gewicht wurde durch Federn im unteren Lager teilweise kompensiert. Und so konnte sich der Plug bei jeder Landung/Start Millimeter weise hoch arbeiten.
      Irgendwann gab es dann einen totalen Druckverlust und die Tür wurde nicht mehr in die 12 kleinen Gegenlager gepresst…

      Konstruktiv ist das eine Wahnsinnskonstruktion.
      Es reicht ein Fehler aus, vergessen der 15mm Querbolzen, und das System wird instabil.
      Mal sehen was die NTSB noch findet.

      Ach.
      Zur Verwunderung der Crew ist durch den Unterdruck die Tür zum Cockpit aufgesprungen,so das der Fahrtwind bis zu den Piloten kam. Es muss ein Druckausgleich erfolgen, weil die Trennwand das nicht aushalten würde. Dafür hat die Tür Öffnungen.
      Das die Tür komplett aufgeht war den Piloten neu und von Boeing nicht dokumentiert, wie auch damals MCAS.
      Was für ein elendiger Saftladen!

  16. Bo. E. Ing. sagt:

    Reinstes Clickbait.
    Dass ein Smartphone mal ausnahmsweise aus extremer Höhe keine Beschädigung abbekommt, ist ein glücklicher Zufall. Dem stehen aber zehn- oder hunderttausende Geräte gegenüber, die bei viel kleineren Stürzen hinüber waren.

  17. Pau11 sagt:

    Oh man. Es ist genau umgekehrt. Du schreibst wie ChatGPT oder Marketingler.
    Keine Ahnung, das aber mit voller Überzeugung. :-)

    Dieser Stopfen kommt serienmäßig rein.
    Nur wenn man mehr Fahrgäste unterbringen will, braucht man diese Öffnung als Tür, weil man dann auch mehr Leute evakuiereb können muss in 90sec.
    Es gibt wohl in der Nähe von Europa nur einen türkischen Billigflieger, der da die Tür hat.

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