Elon Musk und der Windows-Zwang zum Microsoft-Konto

Windows[English]Momentan feiert das Internet Elon Musk, oder amüsiert sich darüber. Der US-Unternehmer hat sich einen Windows-PC gekauft und festgestellt, dass er damit einen Fehler gemacht hat. Denn das Ding verlangte bei der Inbetriebnahme von Musk ein Microsoft Konto. Hat den Mann nicht "amüsiert" und er hat den Microsoft Chef Satya Nadella von der Seitenlinie getreten, was der Mist eigentlich soll. Die Episode zeigt aber auch, wie weiß wir IT-Techies inzwischen von dem entfernt sind, was die Leute tangiert.


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Dass Microsoft die Nutzer seiner Produkte zur Einbindung in den Cloud drängt, ist ja ein offene Geheimnis und wurde hier im Blog oft thematisiert. Bereits seit Windows 8.x versucht Microsoft die Nutzer bei der Ersteinrichtung auf ein Microsoft Konto zu schieben. Das hat sich bei Windows 10 verstärkt und bei Windows 11 legt Redmond noch eine Schippe drauf. Ich hatte das im Blog-Beitrag Windows 11: Internetverbindung und Microsoft-Konto wird beim Setup Pflicht aufgegriffen. Zur Installation in der OOBE-Phase soll zwingend eine Internetverbindung erforderlich werden. Und für die Einrichtung von Benutzerkonten sind dann auch nur noch Microsoft Konten vorgesehen. Das bezog sich in obigem Artikel auf eine Insider Preview, ist aber der vorgezeichnete Weg.

Elon Musk ärgert sich über Kontenzwang

Wir IT-Menschen gehen davon aus, dass der Trend zum Microsoft Kontenzwang bei Windows bekannt ist und die Leute so etwas wissen. Klar, nach der Ersteinrichtung lassen sich auch lokale Nutzerkonten anlegen und es gibt (noch) einen Trick, wie man beim Setup mit lokalen Konten weiterkommt. Elon Musk, der wohl ein Technik-Freak ist, scheint aber kürzlich über die Fallen im Microsoft Universum gestolpert zu sein, als er sich einen neuen Windows 11-PC zulegte.

Elon Musk and the Windows PC

Auf X macht Musk sich in obigem Tweet Luft. Er  habe gerade einen neuen Laptop gekauft und kann ihn nur benutzen, wenn ich er Microsoft-Konto einrichte. Das bedeutet aber auch, dass die KI Zugriff auf seinen Computer erhält! Das sei eine Katastrophe, meint Musk und ist der Masse mal wieder voraus, die immer noch an die Segnungen der Microsoft glaubt. Musk meint noch: "Früher gab es eine Option, mit der man sich nicht bei einem Microsoft-Konto anmelden oder ein solches erstellen musste." Ist halt eine bleibende Erkenntnis: "Früher (TM) war alles irgendwie besser".

Aaron Slodov weist in einem Folge-Tweet darauf hin, dass man ja beim Setup in der OOBE-Phase Shift+F10 drücken können. Dort öffnet sich dann das Fenster der Eingabeaufforderung und es lässt sich der Befehl OOBE\BYPASSNRO eingeben. Typische Nerd-Antwort – das funktioniert nur solange die Microsoft-Götter das zulassen, und nur eingeweihte aus der "IT-Priester-Kaste" wissen um dieses Voodoo.

Aber Elon Musk wäre nicht Musk, wenn er nicht nachlegt. Auf BlueSky ist mir obiger Tweet untergekommen. Musk geht Microsoft-Chef Satya Nadella an, der sich gerade auf X für eine mehrjährige Partnerschaft mit MistralAI feiert – die haben gerade ein AI-Modell freigegeben. Musk meint dazu, er will nicht nerven, aber Microsoft solle doch bitte eine Option zum Überspringen des Microsoft-Kontenzwangs beim Einrichten eines neuen Windows-PCs ermöglichen. Musk will schlicht kein Microsoft Konto auf seinem Gerät – etwas, was ich gut nachvollziehen kann.

Auch wenn ich Elon Musk oft nicht zustimme, aber mit dem obigen Tweet hat er möglicherweise mehr bewirkt als Tausende Artikel in IT-Magazinen. Er weist auf eine Fehlentwicklung bei Microsoft hin, die bestimmen will, wie Nutzer die Windows-Systeme benutzen. Mit einer Wahlfreiheit beim Setup, die die Auswahl zwischen lokalem und Microsoft Konto belässt – das gab es früher – wäre die gesamte Diskussion erledigt. Danke an den Leser für den Hinweis.


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78 Antworten zu Elon Musk und der Windows-Zwang zum Microsoft-Konto

  1. Anonymous sagt:

    Danke für das Aufgreifen des Themas, das Hunderte Millionen Nutzer betrifft.

  2. Karl sagt:

    Ich glaube das (Kontozwang) ist nicht der Punkt. Der Punkt ist meiner Ansicht nach das Monopol Microsofts und dessen extrem extensive Ausnutzung durch den Konzern. Das äußert sich noch "im Kleinsten" im beschriebenen Kontozwang, der ohnehin nur OSaS Cloud im Abo vorbereitet. Und wer da einmal drin ist, ist dann der Willkür wohl völlig ausgeliefert.

  3. Tim Rieger sagt:

    Genau das möchte ich auch. Deshalb habe ich nach einer Lösung gesucht und Microsoft hat die Funktion tatsächlich noch implementiert. Diese ist einfach nur ausgeblendet.
    Ich persönlich finde dies auch sehr unschön und es ist definitiv mit absicht so gemacht.
    Also lieber Herr Musk anbei die Anleitung wie Sie Windows ohne Microsoft-Konto verwenden können:

    1. Umschalt-Taste + F10 drücken.
    2. oobe\bypassnro eingeben und mit Enter bestätigen.
    3. Neustart abwarten.
    4. Im neuen Fenster auf „Ich habe kein Internet" klicken.
    5. Die Option „Mit eingeschränkter Einrichtung fortfahren" auswählen.

    • Anonymous sagt:

      Hat Herr Musk lt. seinen Tweet Antworten nach entspr. Hinweis versucht und es hat nicht geklappt, weil das Laptop sich in ein vor Ort vorhandenes offenes WLAN eingebucht hat beim Neustart und somit die Option unsichtbar blieb.

      Zudem ist so ein Weg völlig unzumutbar für Millionen normaler Benutzer.

    • Christian Krause sagt:

      Ich finde den bypass ziemlich lachhaft, denn 1. verlangt er einen Neustart und 2. hat er bei mir schlicht nicht funktioniert.
      Als E-Mail Adresse microsoft@microsoft.com eingeben, ein beliebiges Kennwort eintippen funktioniert hingegen sofort und ohne Neustart.

      • Jens sagt:

        Ein Neustart ist ja bei heutigen Rechnern kein großer Zeitverlust (und wenn das ein Rechner mit Windows 11 ist dann ist der schnell) mehr.
        Außerdem wird der Neustart nicht verlangt, sondern erfolgt automatisch, also auch kein großes Hindernis.

  4. Frank sagt:

    Sicherlich hat er nicht Unrecht, aber gerade mal als – nicht-Twitter-User – die Webseite twitter.com im Browser geöffnet und da wird mir nix ohne Account angezeigt. War in der Vergangenheit auch anders…

    Und wie sieht es bei nem Tesla aus? Kann man so ein Fahrzeug ohne Account in Betrieb nehmen / nutzen?

    • Günter Born sagt:

      Du machst mit deiner Twitter-Aussage halt einen taktischen Fehler. Du willst einfach alles, ohne einen X-Account. Dabei wäre die Welt so einfach, müsstest nur (vermeintlich anständigen) Menschen gezielt folgen.

      etguenni bei X
      etguenni bei BlueSky
      gborn bei Mastodon

      Kann mal alles ohne Account sehen, was ich für einen Mist verzapfe ;-) Ach, ich vergaß: Ich 'abe keinen Tesla …

      • Andyt sagt:

        Wollte auch gerade etwas ähnliches schreiben. Aber im Bezug zu Apple (Mac, iOS) und Google (Android, Chromebook).

        Nicht falsch verstehen, bin durchaus für die Möglichkeit für PC. Aber dann sollte es IMHO für alle gelten und genauso als Nachteil deklariert werden.

    • Steve sagt:

      Ein Account bei Tesla reicht ja nicht mal. Es ist noch schlimmer:
      Man braucht noch einen Account von Google oder Apple, weil die App zwingend ist und man diese nicht frei herunterladen kann.

  5. TBR sagt:

    Bei Apple ist das allerdings genauso. Wo ist das Problem?

    • Fabien sagt:

      Da muss ich dich allerdings korrigieren. Habe vor einem Monat ein neues MacBook in Betrieb genommen. Bei der Einrichtung muss ich kein Apple-Konto angeben. Ich muss mich erst anmelden, wenn ich den App Store nutzen möchte. Bei MacOS komme ich persönlich aber sehr gut ohne App Store aus.
      Wo ist das Problem?

    • Daniel sagt:

      Das Problem ist eben dass man die freie Wahl haben soll. Und dass Microsoft aus unerfindlichen Gründen auch gern mal Microsoft-Konten sperrt ohne Begründung, Widerspruchsmöglichkeiten usw. ist dir bekannt? Dass du dann auf gespeicherte Daten und Emails usw. nicht mehr zugreifen kannst auch?

      • 1ST1 sagt:

        Na dann versuche doch mal einen modernen Mac, iPhone, iPad oder die neue Brille ohne Apple-konto zu benutzen…

      • Wolfgang sagt:

        Dann legst Du halt solch ein schraddeliges MSFT-Konto an, meldest Dich auf dem neuen Rechner an, bastelst ein lokales Admin-Konto, meldest Dich ab, als Admin neu an, machst ein neues lokales Standardnutzer-Konto und setzt das MSFT-Konto ebenfalls auf Standardnutzer und benutzt es fürderhin nicht mehr.

        Fertig!

        Und komme mir keiner mit "der normale Nutzer ist damit überfordert yadda yadda"

        Die sind noch mit ganz anderen Dingen überfordert! Für die meisten Noobs ist dieses bei-der-Hand-nehmen die besten Lösung.

    • Aaron sagt:

      Das ist so nicht korrekt.

      Bei Apple kann ich das komplett überspringen. Das OS ist dann eingeschränkt (weil z.B. der AppStore nicht geht) aber man kann es so nutzen.

      Bei Windows komme ich, je nach Version, nur mit kruden Tricks drum herum. Dies kann z.B. Abziehen des Netzwerksteckers sein oder aber CMD mit oobe-blabla

      • Chris sagt:

        Zitat :"Bei Apple kann ich das komplett überspringen. "

        Und wer nutzt dieses Rumpfangebot ?
        Es ist also eine eher theoretische als eine sinnvoll praktische Möglichkeit.

        In der Realität ist das ein Account Zwang.

        Windows kann man am Store vorbei vollständig nutzen. Ohne Einschränkungen. Viel besser ist MS deswegen nicht. Die Gründe wurden hier ja mehrfach genannt.

        • Aaron sagt:

          "Windows kann man am Store vorbei vollständig nutzen."

          Du kannst Windows 11 ohne Account nicht mal mehr installieren. Also nicht ohne Tricks. Das sehe ich schon an deutliche Gängelung an.

          Ich kann OSX perfekt ohne AppStore nutzen – man kann Sideloading betreiben.

        • McAlex777 sagt:

          Man kann MacBoks sehr wohl ohne Account vollwertig nutzen.

          Auch ist es ein fundamentaler Unterschied, wie Microsoft mit Anwenderdaten umgeht: Die Datenübergriffigkeiten nehmen kontinuierlich weiter zu im Hause Microsoft. Die Cloud-AGBs unterstreichen das vollständige Klassifizieren von Anwendern und Daten via KI. Dazu kommt die seit Jahren fortschreitende unterschwellige Gängelei unter Windows: Werbeeinblendungen, Werbeapps im Startmenü, UgradeAngebote mit täuschenden Buttons, Aufforderungen sich überall anzumelden (jetzt neu auch in "paint.exe") etc.pp.

          Das Beispiel Outlook-App zeigt 'wieder einmal' exemplarisch was im Hause Microsoft vollkommen schief läuft.

          Nach wenigen Monaten MacOS-Only auf meinen Privatsystemen empfind ich das System als segen: Endlich wird man wieder in frieden gelassen. Es ist eine vollkommen andere Qualität. So wie ein Browser mit Werbeblocker.

          Sollte sich Apple jemals entscheiden ebenfalls nervtötende Daumenschrauben anzuziehen, nehm ich halt GNU/Linux unter Debian/Gnome.

    • Mario O. sagt:

      Ich bin kein Apple Nutzer aber ich glaube bei Apple gab es schon immer einen Apple-Account Zwang, oder?
      Bei Microsoft hatte man selbst die Entscheidung. Das einem diese Entscheidung genommen wird stört viele.

      • Blacky Forest sagt:

        Nein, man kann die Devices ohne Account nutzen, aber der App-Store ist dann nicht verfügbar (was die Smartphones und Tablets fast unbrauchbar macht). Auf dem MacOS-Gerät kann man dann gut arbeiten.

        • Chris sagt:

          @Blacky Forest

          In meinen Augen ist das etwas Haarspalterei.
          Wer betreibt denn ein iPhone ohne weitere Apps ?
          Das dürfte die Minderheit sein. Damit ist das zumindest ein indirekter Account Zwang.

          Bei Android ähnlich. Aber hier kann man wenigstens zusätzliche Apps ohne Play Store installieren. Aber das machen nur wenige Nutzer und viele Apps gibt es nun mal nur über den Play Store. Also auch hier Account Zwang (bei nicht entgooglet)

          Bei Windows kann man zumindest noch mit Tricks den Account Zwang umgehen. Die guten Programme gibt es danach ohne Windows Store. Das ist schon ein Vorteil.
          Unter den schwarzen Schafen ist MS in diesem Fall immer noch weniger schwarz.

          • Sebastian sagt:

            Man kann von denen auch Computer kaufen.

            • Chris sagt:

              Hier entgeht mir irgendwie der Zusammenhang ?

              • Sebastian sagt:

                "Wer betreibt denn ein iPhone ohne weitere Apps ?"
                Mal abgesehen von der spannenden Frage ob man ein iPhone "betreiben" muss hinkt der Vergleich. Musk hat ein Desktop System mit Windows erstanden und fragt sich warum man hier einen Account braucht. Und die Antwort ist simpel: Den braucht man als Kunde nicht aber Microsoft "braucht" ihn. Bei IOS gehts wohl leichter ohne Account wenn ich das hier richtig mitverfolgt habe – Punkt für Apple.

    • klee sagt:

      Wenn du einen Mac einrichtest, musst du keinen iCloud-Account hinterlegen. Erst wenn du den Appstore oder die iCloud-Dienste nutzen möchtest.

    • ThBock sagt:

      Das ist doch 'ne völlig bekloppte Diskussion.
      Was nützt es denn jemandem mit einem Windows PC dass Apple einen Accountzwang hat?

  6. Daniel sagt:

    Also ich finde es ja gut dass Herr Musk endlich mal äußert was viele stört. Und wenn Microsoft dem dann nicht entspricht kann es doch auch sein dass Herr Musk dann eben nicht mehr bei Microsoft kauft also nicht nur privat sondern auch geschäftlich. Wäre doch schade wenn bei Musk, X, Tesla …. usw. dann nur noch Linux Clients und Server verwendet werden und das dann auch noch zum Trend für andere wird. Also schade für Microsoft für die Benutzer wäre es wohl eher ein Segen

    • Andyt sagt:

      Beruflich ist das völlig was anderes. Da ist das kein Thema. Kein Firmennetzwerk muss da einen Microsoft Account nutzen bzw. lässt das logischerweise überhaupt zu (Ausnahme: Nutzung von Azure). Diese Geräte (0hne Azure) nutzen demnach keine Arbeitsgruppe, sondern eine Domäne mit allen entsprechend notwendigen Angelegenheiten. Da wird Musk eher nicht über dieses Problem stolbern.

    • Tom801 sagt:

      Steht auch so auf deren Webseite:<>
      Wasser predigen und Wein trinken…

    • Anonymous sagt:

      ROFL! This made my day!

    • Steter Tropfen sagt:

      Einerseits treffend, andererseits scheinen die das bloß von der albernen Seite zu nehmen: „Ist doch überall so, völlig normal also. Putzig, sich drüber aufzuregen." – Mittlerweile die typische Antwort, die man erntet, wenn man versucht, Digitaldemente auf die gefährlichen Big-Brother-Entwicklungen aufmerksam zu machen.

      • Anonymous sagt:

        Die Kritik an MS ist richtig, nur ist halt die Person die sich in diesem Fall geäußert hat, eine der Letzen die sich beim Thema Datenschutzthema aus dem Fenster lehnen kann.

    • Sebastian sagt:

      Schön in dem Zussamenhang ist auch die auf Heise geschilderte Story wo jemand gebraucht einen Tesla gekauft und sich dann geweigert hat Tesla irgendwelche Daten zu sich zu schicken. Tesla hat die Karre natürlich direkt deaktiviert. Das wirklich schlimme ist das andere Autohersteller sich das ansehen und denken das machen wir jetzt auch nur noch so. (So kann man niemandem vorwerfen das er noch einen Benziner/Diesel fährt. )

  7. Bernd B. II sagt:

    Verstehe ich nicht. Zwang? Ich nutze seit Jahren alle möglichen Windows-Versionen und habe noch nie in meinem Leben einen "Microsoft-Account" angelegt oder anlegen müssen. Diese Aufforderung kann man bis einschließlich Win 11 überspringen. Was überhaupt soll ein "Microsoft Konto" sein?

    • Günter Born sagt:

      Ja, es ist manchmal schwierig, den Witz zu verstehen ;-)

    • Anonymous sagt:

      Bei einer standardmässigen Win 11 Installation kann man die Aufforderung nicht mehr überspringen ohne Verrenkungen über Eingabeaufforderung zu machen und erst recht dann nicht, wenn das Laptop wie bei Herrn Musk zusätzlich geschehen und beschrieben sich in ein vor Ort vorhandenes offenes WLAN eingebucht hat, denn dann nutzt auch die Eingabe bei der Eingabeaufforderung nichts.

      • Stefan sagt:

        Gerade gestern habe ich einen neuen Windows 11 PC eingerichtet mit Microsoft Konto a@b.de und einem beliebigen Passwort. Konto ist gesperrt, d.h. lokales Konto wird danach angeboten, was ich dankend angenommen habe.

        • Bernd B. II sagt:

          Selbst diese Verrekung musste ich nicht machen, als ich vor einem Jahr auf Win11 ugradate. Sollte es jemals anders sein, sähe das natürlich auch anders aus.

  8. Dennis sagt:

    Hat er nicht irgendwo mal gesagt das er gern Minecraft spielt?
    Braucht er dazu nicht ohnehin auch einen Microsoft Account ;)

  9. Leak sagt:

    Kommt das von demselben Elon Musk, der bei Twitter Accounts so pusht, dass es mittlerweile illusorisch ist, Twitter ohne einen solchen rein lesen zu wollen? (RIP Nitter…)

    DER Elon Musk?

  10. 1ST1 sagt:

    Hätte er sich auch bei Tim Cook beschwert, wenn er ein Apple-Gerät gekauft hätte? Oder bei Sundar Pichai, wenn er ein Android-gerät gekauft hätte? Muss man nicht auch ein Konto bei Tesla haben, um eines derer Fahrzeuge besitzen+fahren zu können? Lädt der Tesla nicht auch jeden Mist in die Cloud hoch, z.B. die Bilder von den Überwachungskameras? Wer im Glashaus sitzt…

    • Günter Born sagt:

      Ist Whataboutism, es geht im obigem Beitrag um die Erkenntnis eines prominenten Zeitgenossen, dass MS bei Windows einen Online-Kontenzwang forciert – und da liegt er richtig. Ich brauche bei Android imho keine Gmail-Adresse zum Einrichten. Bei den anderen zwei Produkten übt man Verzicht und gut ist.

      • 1ST1 sagt:

        Ja, er liegt richtig, wenn er das nicht will, dann soll er halt den Commodore 64 vom Dachboden holen, da kann er auch ohne Kontozwang mit Spaß haben. Und der lädt halt auch keine Bilder in die Cloud hoch.

        Ich glaub, der wollte einfach mal wieder 15 Minuten Aufmerksamkeit erzeugen, sonst hätte er das Ding platt gemacht und ein tolles Linux installiert. Ist ihm gelungen.

    • bytemaster sagt:

      Android funktioniert ziemlich gut ohne Google, auch wenn das deine kleine Windowswhataboutismwelt nicht hergeben mag.

  11. Tomas Jakobs sagt:

    Es erstaunt, dass er kein von einer IT vorkonfiguriertes Enterprise-Gerät bekommt sondern offensichtlich versucht eine Home-Version gewerblich zu nutzen. Meines Wissens ist das in ganz vielen Aspekten bereits von Seiten Microsoft bereits nicht erlaubt (https://blog.jakobs.systems/blog/20210529-windows-gewerblich/)

    Ach ich weiß, warum ich seit 2007 für mich nichts mehr von Microsoft produktiv einsetze. Trotzdem bleibe ich Erklärbär für andere, weil Microsoft zuverlässig sich selbst treu bleibt ;-)

    • 1ST1 sagt:

      Erlaubt ist das schon, gibt genügend Kleinst-Betriebe die ohne Server auskommen, die haben kein AD, nutzen den Medion-Notebook mit Home-Lizenz ausm Supermarkt, usw. Nur kannst du so eine Home-Lizenz am Ende doch nicht in ein AD aufnehmen, wenns dann doch sein müsste. Aber der Elon hat ja auch ein Privatleben, auch wenn man es kaum glauben mag.

  12. Curio sagt:

    Ich habe den Eindruck, dass dieses Thema zu sehr unter Vorurteilen leidet und sich in irrelevante Details verliert.
    Bei allen großen Anbietern (Microsoft, Apple, Google) benötigt man ein Konto um die Segnungen einer Cloud genießen zu können. Ansonsten funktioniert halt vieles nicht, insbesondere bezüglich Synchronisation auf allen Geräten. Will man dies mit einem lokalen Konto umgehen, braucht es gehörige Erfahrungen im IT Bereich und viel Zeit zum Basteln. Also keine Alternative für den normalen Home-User. Gerade die Synchronisation und die nahtlose Verzahnung von Apps innerhalb eines Ökosystems sind heute die Grundlage für eine sinnvolle und Anwender-freundliche Nutzung der uns überschwemmenden IT-Geräte im Alltag.
    Ich vermisse in dieser Diskussion das Aufzeigen einer Alternative. Die wäre höchstens eine Linux-Derivat, was aber auch für den Normalanwender
    zu viele Probleme im Alltag aufwirft und weit entfernt ist von Coud und Sync. Ich sehe für die breite Masse leider weit und breit keine Alternative bei der man nicht mit seinen persönlichen Daten und für nutzerfreundliche Features bezahlen muss.
    Das größte Problem für die meisten Nicht-ITler ist die meist nicht nachvollziehbare Usability vieler Geräte (PC, Smartphone, TVs, Home-Automation). Um für die breite Masse im Alltag wirklich nützlich zu werden, muss hier noch viel Arbeit geleistet werden. Einheitliche Standards würden hier einen großen Schritt nach vorn bedeuten, was leider immer wieder an proprietären Tendenzen scheitert.
    Eine Anmeldung ist immer nötig zur Abgrenzung der persönlichen Daten. Ob dies ein MS-Konto oder ein Account mittels einer eigenen E-Mail-Adresse ist ist eigentlich nur relevant, in Bezug auf Cloud-Nutzung und Synchronisationsoptionen. Letzteres zu verweigern, heißt sich einer vernünftigen Entwicklung zu verweigern.
    Das Google, MS, und Apple die Entwicklung ausnutzen, um Nutzerdaten zu vielfältigen Manipulationszwecken der Menschen zu sammeln, ist allerdings ein großes Gesamtgesellschaftliches Problem. Hiergegen vorzugehen ist auch aus meiner Sicht essentiell wichtig. Das ist halt die Krux, neue Entwicklungen können auch stets gegen die Menschen missbraucht werden. Hier müsste man ansetzen und auf die Barrikaden gehen.

  13. Anonymous sagt:

    Es gibt neben dem OOBE/bypassnro noch eine weitere, einfache alternative die bei mir immer Funktionuckelt.
    Dazu einfach beim Anmelden ans MS-Konto die Mailadresse "no@thankyou.com"
    gefolgt von wildem auf die Tastatur gehämmere beim Passwort eingeben.
    Wenn man dann auf Anmelden geht, kommt ne Fehlermeldung dass das Passwort zu oft falsch eingegeben wurde. Danach erscheint die klassische Offlinekonto Erstellung.

  14. Anonymous sagt:

    Immer wenn Elon was gegen andere Firmen postet (oder sogar was Krudes über seine eigenen Firmen) hab ich immer das Gefühl das ein vorab informierter Strohmann im Hintergrund auf fallende Kurse wettet. Ich fände das wäre zumindest ein irgendwie gearteter "sinnvoller" wenn auch illegaler Grund für die sonst so oft total unsinnigen Posts. Ich mag mich aber täuschen.

  15. Hans van Aken sagt:

    https://www.projekt-gutenberg.org/kant/aufklae/aufkl001.html

    Diesen wundervollen Text hat
    Immanuel Kant bereits 1774 für
    unsere IT-Techies geschrieben,
    andere dürfen gerne mitlesen
    (ist einer der wichtigsten Texte
    der Philosophie überhaupt).
    Kurz: das Jammern über Microsoft
    ist müßig, solange es Alternativen
    gibt. Wenigstens im Privatbereich
    (Hunderte Linuxe, Android ohne
    Google-Konto mit F-Droid betreiben).
    Gekniffen sind natürlich die Leute,
    die als Angestellte in Betrieben
    diese Monopolstrukturen vor die
    Nase gesetzt bekommen und nicht
    wissen, wie sie da rauskommen
    sollen, da die Entscheider ja oft
    selbst wenig bis gar keine Ahnung
    von IT haben, da wird's eben so
    gemacht, wie's alle machen.
    Was der Linux-Welt fehlt sind nicht
    Programme, sondern Leute, die die
    Betriebe besuchen und beraten, um
    so die Monostrukturen aufzubrechen,
    irgendwann wird sich dann der Wind
    drehen. Man kann natürlich auch
    warten, bis die Windows-Welt
    zusammenbricht, aber das kann
    dauern, und billig wird's auch nicht.

    • Wolfgang sagt:

      Kant war nicht der einzige mit Weitblick!

      Schon Friedrich Engels schrieb in 'Ludwig Feuerbach oder der Ausgang der klassischen deutschen Pholosophie', sich dabei auf Hegel beziehend:

      "Nehmen wir ein Beispiel. Kein philosophischer Satz hat so sehr den Dank beschränkter Tech-Firmen und den Zorn ebenso beschränkter Anwender auf sich geladen wie der berühmte Satz Hegels:

      »Alles was wirklich ist, ist vernünftig, und alles was vernünftig ist, ist wirklich.«"

      "Dieses Microsoft ist vernünftig, der Vernunft entsprechend, soweit es notwendig ist; und wenn es uns dennoch schlecht vorkommt, aber trotz seiner Schlechtigkeit fortexistiert, so findet die Schlechtigkeit des Betriebssystems ihre Berechtigung und ihre Erklärung in der entsprechenden Schlechtigkeit der User. Die haben das Betriebssystem, welches Sie verdienen."

      Bezug:
      Hegel, „Encyclopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse. Erster Theil.
      Die Logik", § 147; § 142, Zusatz. 266

      Quelle:
      Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie, MEW 21, S. 259–307.

      • Hans van Aken sagt:

        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Linux_Foundation

        Linux ist vernünftig, weil es frei ist
        und die Freiheit der Menschen
        befördert und dem uralten Menscheitstraum nahekommt,
        alles Wissen sich verfügbar zu
        machen, ohne von kommerziellen
        Interessen Dritter gegängelt oder
        eingeschränkt zu werden.
        Private Anbieter haben dies bis
        zur Unkenntlichkeit pervertiert,
        allen voran die sog. „Sozialen
        Netzwerke", die in Wirklichkeit nur
        Schnüffel- und Trackinginstrumente
        sind zum Zwecke der Geldvermehrung ihrer „Besitzer".
        Auch Android ist ein Linux und
        bekommt seinen Kernel von dem
        finnisch-kalifornischen Linus
        Torvald, der aus seinem Vornamen
        die Trademark Linux machte.
        Die Linux Foundation, zu der es
        auch einen europäischen Zweig
        gibt, ist zwar ein amerikanisches
        non profit, sitzt aber dennoch auf
        einem Milliardenvermögen, welches
        hauptsächlich von Sponsoren
        stammt wie Microsoft und Google,
        aber auch vielen anderen (hängt
        mit dem amerikanischen Steuer-
        system zusammen): wer viel spendet
        braucht wenig Steuern zu bezahlen.
        So profitiert die Freiheit (Linux)…
        Ich denke, dort oder beim deutsch-
        sprachigen europäischen Zweig
        wird man Ansprechpartner finden
        können, die Firmen beim Umstieg
        auf Linux beraten können.
        Vielen Dank, Wolfgang, Dein
        Beitrag hat mich an die alten Zeiten
        erinnert…

  16. michael sagt:

    Naja – beim Tesla Auto gibts noch ganz andere Daten-Zwänge. Recht heuchlerisch.

    • Anonymous sagt:

      In der PKW Welt gibt es (noch) nutzbare Alternativen um seinen Alltag zu bewältigen, in den aktuellen IT-Welt mit gigantischer Microsoft Abhängigkeit und Updatezwang gibt es keine (mehr). Der Vergleich hinkt also sehr.

      • Luzifer sagt:

        Nö, man ist bisher nicht gezwungen W11 zu nutzen und W10 lässt sich durchaus bändigen! Cloud ist auch kein Zwang, nutzt man das ist das die eigene Dummheit!

        Mann kommt ned um Windows rum erst recht im Firmenumfeld, aber der Zwang seine Integrität aufzugeben ist nicht vorhanden, das macht man selbst! Weder Konto noch Cloud ist wirklich nötig!

  17. Georg sagt:

    Ich glaub', dass Elon nur angefressen ist, weil Microsoft offensichtlich ein gigantischer Datenstaubsauger ist und ihm mit seinen Teslas genau das Gleiche immer wieder versagt wird.

    Das Problem an sich wäre ja keines, wenn Microsoft nicht faktisch Monopolist wäre.

    Das ist jetzt noch nicht mehrheitsfähig, aber Betriebssysteme im Besonderen (auch Firmware, BIOS, UEFI…) müssten eigentlich öffentliche Güter sein und unter demokratischer Kontrolle stehen. Vielleicht auch Browser, e-Mail-Clients, Clients und Netzwerke wie Skype oder Signal….

    • McAlex777 sagt:

      Wenn man sich drauf einlässt, kann man inzwischen privat schon recht viel mit GNU/Linux abfrühstücken. Linux Mint ist ein Beispiel für eine sehr Einsteigerfreundliche Distribution.

      Und was dann halt nicht geht, ist dann halt so – für vieles finden sich dann Workarrounds, oder man gewöhnt sich mit der Zeit an andere Prozesse.

  18. Herr IngoW sagt:

    Ja als Normalnutzer ist es schwierig, egal was, heutzutage ohne eine Anmeldung zu nutzen.
    Nicht nur MS mit seinen Diensten und Anwendungen verlangt eine Anmeldung, wenn man es nutzen will, wie immer wieder dargestellt wird.
    Auch Apple, Google (bei den Beiden hauptsächlich bei Smartphones und auch OS)
    verlangen grundsätzlich eine Anmeldung.
    Dazu kommen noch unendlich viele andere Dienste die eine Anmeldung und somit die Daten des Nutzers haben wollen.
    Der Tesla-Oberguru verlangt ja selbst auf "X" und "Tesla" eine Anmeldung um die Daten der Leute für wer weis was zu missbrauchen.

  19. Luzifer sagt:

    mmh abaer auch nur wenn du deine Daten in der Cloud lagerst. Daten auf deinem Rechner bleiben weiterhin deins und lesbar.

    Tja Cloud nicht dein Blech nicht dein Eigentum, nicht mehr deine Daten! Real simple.

    • Anonymous sagt:

      Wenn Du ohne (eines schönen Tages evtl. spontan gesperrten) Microsoft Account nicht mehr in Windows kommst, sind Daten auf Deinem PC nicht mehr Deine.

      • Luzifer sagt:

        ich habe bei W10 kein Microsoftkonto nur nen lokales, da kannMS auch nix sperren… Cloud nutze ich ebenso wenig.

        Und nein selbst wenn ich nen MS Konto hätte auf meine Daten auf meinem Rechner komme ich immer! Dazu brauche ich kein lauffähiges Windows.

        Aber klar recht hast du der Klickibunti DAU hat die Arschkarte!

  20. Manfred H sagt:

    Ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit bis Musk in Geschäft mit Betriebssystemen einsteigt. Ob es dann besser wird?

  21. ARC4 (ehem. Michael) sagt:

    viel zu kompliziert wie man den Account Zwang umgeht. Gebt einfach an ihr wollt euch in einer lokalen AD Domäne anmelden und macht es halt dann nicht – fertig.

    • Günter Born sagt:

      Geht aber nur ab Pro, oder?

      • Sherlock sagt:

        Geht im richtigen Windows, also in Pro und nicht im Möchtegern-Home-Windows. Über "Arbeitskonto" kommt man ohne Tricks zu einem lokalen Konto. Da ONUs das allerdings in der Regel nicht wissen, bringt dieser Tipp nichts. ONUs bräuchten eine Auswahl wie "Microsoft-Konto" und "Privates Konto". Mit solch einer Auswahl wäre ihnen geholfen. Da auch Musk das offensichtlich nicht wusste, war auch er hilflos, wobei ich mal annehme, dass er es mit einem Pro-System zu tun hatte. Einen Musk, der sich Home-Schrott antut, um etwas Kleingeld zu sparen, kann ich mir schlecht vorstellen.

  22. Sascha sagt:

    Es gibt eine einfache Lösung um das Online-Konto zu umgehen.
    Einfach beim Benutzernamen elonmusk oder billgates eingeben, dann ein beliebiges PW eingeben.
    Danach erscheint eine Fehlermeldung und man kann dann ein Offline-Konto erstellen.

  23. Starmanager sagt:

    Der Microsoft Anmeldezwang ist eine Pest. Auch geht ohne Anmeldung am Edge nichts mehr. Man wird den ganzen tag aufgefordert sich irgenwo anzumelden. Die verdammte Gaengellei nur um sein Eigentum ans Netz zu bringen.

    Der User soll eine Option angezeigt bekommen um ohne Tricks einfach die Anmeldung zu umgehen. Jeder Windows User wird mit ungewollten Programmen beglueckt und bekommt "Treiber" von den Herstellern untergejubelt die nur der Hersteller braucht um irgendwelche Daten abzugreifen.

    Schade bei diesem Artikel ist es dass nur ein Elon Musk Gehoer findet und der zahlende Kunde einfach ignoriert wird.

  24. Lothar sagt:

    Musk hat es verstanden, es ist wie es ist und es wird nicht besser, ganz im Gegenteil. Ihr hab alle noch nicht verstanden was AI und die nächste Windows Hardware in der Zukunft können wird. Gute n8 Datenschutz&Co.

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