Windows 11 sinkt seit Monaten in der Nutzergunst

Windows[English]Ich habe es länger nicht mehr thematisiert, aber es ist mal wieder Zeit, einen kurzen Blick auf die Zahlen im Hinblick auf die Betriebssystemverteilung auf dem Desktop, sowie speziell auch auf die Microsoft Windows-Verteilung und auf die Verteilung bei allen Geräten zu werfen. Denn seit Monaten zeigt sich, dass das von Microsoft wie Sauerbier angepriesene Windows 11 in der Nutzergunst verliert. Die Leute setzen auf Windows 10, wo es nur geht.


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Betriebssystemverteilung alle Plattformen

Die Webseite statcounter.com hat hier die Marktanteile diverser Betriebssysteme (Desktop, Mobilgeräte) veröffentlicht. Android kommt im April 2024 auf 43,35 %, während Windows auf 28,24 % der Systeme läuft (gegenüber Dezember 2023 ein Minus von ca. 1 %). Apple kann sich mit 17,77% für iOS und 5,65 % für macOS zufrieden geben. Linux kommt auf magere 1,5 Prozent Marktanteil.

OS Market Share April 2024
(OS Market Share April 2024

Betriebssystemverteilung Desktop

Für Desktop-Systeme gibt die Webseite statcounter.com hier im April 2024 die Marktanteile diverser Betriebssysteme mit 73,5 % für Windows, und macOS mit 14,7 % an, während Linux auf 3,88 % der System läuft. ChromeOS von Google erreicht 2,56 % der Desktop-Systeme, während 4,34 % der Betriebssysteme nicht identifiziert werden konnten.

Desktop OS market share 4.2024
(OS Market Share 4.2024)

Windows 11 sinkt in der Nutzergunst

Interessant ist ein Blick in die Windows-Versionsverteilung auf dem Desktop, wo sich Ende April 2024 folgendes Bild ergibt: Windows 10 kommt auf 69,89% , während es im Dezember 2023 noch bei 67,46% lag. Das ist eine Zunahme von über 2 Prozent, während Windows 11 immer weiter in der Gunst der Nutzer absinkt. Lag es im Dezember 2023 noch auf einem Anteil von 26,52 % kommt es Ende April 2024 nur noch auf 25,19 %. Windows 7 läuft immer noch auf 2,81 % der Systeme, während Windows 8.1 mit 0,43 % kaum noch eine Rolle spielt.

Windows market share 4.2024
Windows-Marktanteil 4.2024

Interessant ist, dass Windows 7 auf einen harten Kern Nutzer zurückblicken kann, die am Betriebssystem festhalten. Und Windows 11 tut sich richtig schwer, signifikante Marktanteile zu erreichen. War bis Februar 2024 noch eine leichte Zunahme das Windows 11-Anteils auf dem Desktop zu verzeichnen, sinkt dieser Wert seit März 2024 wieder ab. Windows 10 ist wohl immer noch das Arbeitspferd auf Desktop-Systemen und dürfte dies auch in den kommenden Monaten des Jahres 2024 bleiben.

Resterampe Windows 11 gescheitert?

Ich habe gerade mal geschaut, was ich im Juni 2021 im Beitrag Ja, Microsoft hat Windows 11 vorgestellt über dieses neue Windows 11 geschrieben habe. Microsoft hat das Produkt seinerseits in höchsten Tönen gelobt. Alles neuer, alles besser und der Ersatz für Windows 10, was doch bitte sofort aufs Altenteil sollte, denn dessen Support laufe ja im Oktober 2025 aus. Bereits damals war bekannt, dass Windows 11 nichts anderes als der Kern von Windows 10, kombiniert mit der Resterampe des gescheiterten Windows10X war.


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Gescheitertes Projekt Windows10 X

Im Beitrag Stecker gezogen: Ende für Windows 10X … hatte ich ja letztmalig über dieses Projekt Microsofts berichtet. Windows 10X war Microsofts Ansatz, ein abgespecktes Windows 10 für Low End-Geräte zu basteln. Ursprünglich war es mal angekündigt worden, um Geräte mit zwei Bildschirmen unter Windows zu verwalten.

Microsoft musste aber eingestehen, dass das dem Dual-Screen Surface Neo, für das Windows 10X geplant war, nichts wird. Das Projekt wurde eingestellt, da am Bedarf vorbei entwickelt. Microsoft ist seinerzeit nach einer einjährigen Untersuchung und Gesprächen mit Kunden klar geworden, dass die in Windows 10X enthaltene Technologie (nicht ankommt, es gibt keinen Bedarf).

Windows 11 verwendet Windows 10X-Oberfläche

Aber es gab in diesem Kontext die Aussage der Microsoft-Verantwortlichen, dass man aus dem Scheitern gelernt habe und die grundlegender 10X-Technologie in andere Teile von Windows und Produkte im Unternehmen übernehmen werde. Genau das ist dann bei Windows 11 passiert – die erste Version setzte auf dem Windows 10-Kern auf, verwendete aber die Benutzeroberfläche des gescheiterten Windows 10X.

Es wird nicht besser

Bestand vielleicht zu Beginn noch die Hoffnung, dass Microsoft mit der Zeit Windows 11 in den Griff bekommt, hat man mit harschen Hardware-Anforderungen, Bugs und Basteln an der Oberfläche wohl auch hartgesottene Windows-Fans auf eine harte Probe gestellt. Anfang April 2024 hatte der ehemalige Microsoft-Ingenieur Andy Young bereits harsche Kritik an Windows 11 geäußert. Young ärgerte sich über die Langsamkeit von Windows 11 (er nutzt einen Intel-Core-i9-PC mit 128 GB Systemspeicher, findet die Leistung des Startmenüs dennoch "komisch schlecht").

Neowin hatte das in diesem Beitrag aufgegriffen und einige Tage später in einem Folgebeitrag einen weiteren Ex-Microsoftler,  User Experience (UX) Head Jensen Harris, zu Wort kommen lassen. Harris äußerte auf X in einem sarkastischen Ton seine Enttäuschung und Missbilligung über das neue Anzeigensystem, das Microsoft im Startmenü von Windows 11 testet. Beobachter sehen Windows 11 weiterhin als Bastelwiese für die Microsoft-Entwickler – und das scheint sich auf die Marktanteile des Betriebssystems auszuwirken.

Spannend wird nun, was zum Supportende von Windows 10, im Oktober 2025, passiert. Dann müssten theoretisch ja Massen an Windows 10-Nutzern auf das ungeliebte Windows 11 wechseln. Im Herbst soll ja Windows 11 24H2 heraus kommen (neowin.net gibt hier sogar einen Release-Plan an) – und bei neowin.net las ich, dass es sogar eine Windows 11 LTSC 2024 mit fünf Jahren Support geben werde. Aber die harschen Hardware-Anforderungen, die Microsoft bereits für frühere Windows 11-Versionen aufgestellt hat, wurden für Windows 11 24H2 nochmals verschärft. CPUs ohne Unterstützung für SSE4.2 und PopCnt werden nicht mehr unterstützt, wie neowin.net z.B. in diesem Artikel anmerkt.

Es werden zwar ByPassing-Tricks wie hier gehandelt, aber Leute wird mit alter Hardware, die nicht Windows 11-kompatibel ist, nicht wechseln können. Angesichts dieser Aussichten könnte der "große Wechsel" zu Windows 11 auch in 2025 ausbleiben und die Leute verwenden einfach Windows 10 weiter. Firmen und Privatnutzer können mit dem ESU-Programm bis 2027 Support mit Sicherheitsupdates bekommen. Und es besteht die Möglichkeit, auf Windows 10 Enterprise LTSC-Versionen mit 10 Jahren Support zu wechseln. Dazu hatte ich im Beitrag Windows 10: Überraschung, es gibt ESU-Supportverlängerung; auch für Privatanwender sowie im Artikel Windows 10: Preise für Extended Security Updates bekannt gegeben etwas geschrieben. Es bleibt also spannend, die Entwicklung zu verfolgen.

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64 Antworten zu Windows 11 sinkt seit Monaten in der Nutzergunst

  1. Tölle sagt:

    Aber es funktioniert, und deswegen wird Microsoft daran leider nichts ändern. In Zukunft wird das sicher noch erheblich schlimmer werden.

    Die Abhängigkeit und Gewohnheit sind dermaßen groß, dass nur ein winzig kleiner Teil der Anwender freiwillig auf andere Betriebssysteme umsteigt. Bei Privatleuten geht das am ehesten, wobei ich an der Stelle fast nur Umsteiger auf macOS (Apple) sehe.

    Bei Firmen oder Behörden mal eben zu einem anderen OS migrieren, inkl. aller Drittsoftware? Vollkommen undenkbar. Im Grunde bräuchte MS diesen Schuss vor den Bug, damit sich was ändert, aber eher spuckt der Brocken Lava.

    • Pau1 sagt:

      wenn mich die Verwandtschaft fragt, was sie sich kaufen sollen, sage ich Apple. Die Hardware ist (meistens…) gut und hat einen geringen Wertverlust und es funktioniert "einfach". Ich muss da nicht ständig Support geben, Panik mildern, weil ein Update fehl schlägt oder die dubiose Antivirus Software, die der Hersteller drauf geknallt hat, aus der Probenphase raus ist und nun "simuliert" was wäre, wenn ein Virus gefunden würde…
      Bleibt zu hoffen, das MS so weiter macht wie geplant, und immer mehr Reklame einspielt und crasht. Das wäre die Chance für Linux und Apple, wobei letzteres nur Traufe statt Regen wäre.

      • Anonym sagt:

        > Das wäre die Chance für Linux und Apple, wobei letzteres nur Traufe statt Regen wäre. <

        Verstehe ich nicht. Das Wort "letzteres" bedeutet "Apple" und das ist "Traufe" nach Ihren Worten. Traufe ist jedoch schlimmer als Regen. Wieso empfehlen Sie ihrer Verwandtschaft dann Apple?

        • Pau1 sagt:

          weil es bei Apple weniger Probleme gibt als bei Windows.
          Würde ich sagen: "Nimm Linux Mint", hätte ich keine ruhige Stunde mehr.
          Sage ich:
          um W11 nutzen zu können muss Du dir eh einen neuen Rechner kaufen. Nimm einfach einen Apple.
          Die haben nicht das Problem zig tausende unterschiedliche Hardwares berücksichtigen zu müssen und es funktioniert.

          • Bernd B. sagt:

            x86-Macs sind vielleicht nicht die preisgünstigste aber die mit Abstand stabilste Hardwarebasis für Windows, wir haben die Kombination Mac/Bootcamp/Windows 'anspruchsvollerer' Kundschaft auch oft empfohlen.

  2. Ekkehard_F sagt:

    Es müßten eben auch die Entwickler besagter Drittsoftware hinreichend genervt sein, daß sie ihre Programme auf Linux portieren (und sei es per Wine).
    Ich persönlich bin vor ein paar Wochen privat mit der Anschaffung eines neuen Notebooks von Windows 7 auf Linux umgestiegen. Bisher habe ich nur ein altes Programm, das es nicht unter Linux gibt (DVR Software) und ein altes Windows XP in einer VM braucht, wenn ich das nutzen will. Oder eben das alte Notebook.
    In der Firma mit Windows 10, Teams, Office 365 inkl. Exchange, Catia, SAP, Eplan, SPS-Programmierumgebungen? Das wird schwierig :-(

    • Anonymous sagt:

      Das wird schwierig weil Firmen sich trotz jahrelanger Warnungen alternativlos abhängig gemacht haben.

      • Luzifer sagt:

        Nö das ist schwierig weil es die Programme nicht unter Linux gibt! Na los ihr Linux Jehovas bietet da Lösungen, und Linux ist in Nullkommanix auf 80%+ Verbreitung. Linux auf dem Desktop setzt sich nicht durch weil es einfach nicht funzt mit den Anwendungen… Firmen & Co. brauchen eben mehr als nur 08/15 Anwendungen!
        Meine Server laufen schon Ewigkeiten (hauptsächlich, bis wenige Ausnahmen) unter Linux. Desktop? geht nicht da 90% der Software die ich brauche unter Linux nicht gibt oder nicht vergleichbares liefern. Nein wir reden hier nicht von Browser und Microsoft Office (08/15)… Ja man ist abhängig vom MS, aber nur weil es Linux nicht gebacken kriegt! (Und dies seit Jahrzehnten)

        b2t: Das W11 sinkt ist ja nicht verwunderlich: Außer die GUI (welche auch noch schlechter ist) bietet W11 ja keinen Vorteil gegenüber W10 (ist unter der Haube mehr oder weniger dasselbe) hinzu kommt erhöhte Gängelung und nun auch Werbung überall im OS … Warum sollte man sich das antun?

        • AlCiD sagt:

          "Ja man ist abhängig vom MS, aber nur weil es Linux nicht gebacken kriegt! (Und dies seit Jahrzehnten)"

          Und ich dachte, die Softwarehersteller entscheiden, für welches System ihre Anwendungen entwickelt werden. ^^

          Frohe Pfingsten

        • Bernd B. sagt:

          "Na los ihr Linux Jehovas bietet da Lösungen, und Linux ist in Nullkommanix auf 80%+ Verbreitung."

          Nach meiner Erfahrung klappt das nur in den Bereichen reibungslos, wo die User direkt in die Anwendung starten (ich kenne das so nur aus der Produktion, da startet der Rechner mit dem Login direkt z.B. SAP, da ist es mehr oder minder egal, was drunter liegt).
          Wenn aber zusätzlich auf Dateisystemebene ("Explorer") gearbeitet wird oder gar auf non-MS Office umgestellt werden soll sind die Widerstände der MA massiv und der Schulungs-/Supportaufwand hoch. Zudem beeinträchtigt es Anfangs die Produktivität (man muss sich darauf konzentrieren, die Prozesse mit Win kannte man 'aus dem Schlaf', ausserdem ändern sich für Tastaturnutzer (vs. Maus) einige/viele Tastenkombinationen – die Arbeit fliesst nicht mehr).
          Der typische neue MA kennt ebenfalls nur die MS-Umgebung und muss so nicht nur auf die Firmeninterna sondern zusätzlich noch auf Linux und WhateverOffice geschult werden (macht auch die Einarbeitung langwieriger/schwerer/teurer und dem neuen MA weniger Freude).

          Persönlich habe ich das bezahlte Softmaker Office (auf Win) wieder ad acta gelegt, z.B. weil ich in Planmaker (Excel) einige Funktionen so nicht hatte/fand (und dabei bin ich eher noch UI-affin) und alle alten Sheets intensiv hätte prüfen müssen (machen sie noch exakt das, was sie unter Excel taten?). Das ist (mir) den Zeitaufwand/Produktivitätsverlust schlicht nicht wert und so sähe ich es sicher auch als BWLer bzw. Chef.

        • Andy sagt:

          Das gilt so nicht mehr grundsätzlich.
          Ich habe für 3 Tage die Arbeit mit einem Linux auf der Workstation getestet und konnte alle Probleme lösen und damit vollwertig arbeiten.
          Aber, ich bin die meiste Zeit eh nur auf Servern, in Dokus, Ticketsystemen, Mails und virtuellen Meetings unterwegs. Neben dem VPN braucht es da nicht viel und nichts, was nur Windows kann.
          Bei mir wäre es grundsätzlich also kein Problem.
          Das Problem ist bei mir aber das selbe, wie vielerorten. Ich berichte, das eigentlich alles funktioniert und welche Probleme dabei zu lösen waren.
          Die Nicht-Techniker-aber-Entscheider lesen da aber nur raus, dass es nicht genau das Selbe ist und zwei, drei Dinge anders gemacht werden müssen. Und schon ist es ein "nicht jetzt!". Die wollen hören, dass es keinen Unterschied gibt.
          Die Entwicklung geht aber seit Jahren in die Richtung, dass die Nicht-Techniker-aber-Entscheider-Leute auch damit leben könnten. Denn Stück für Stück wird das Arbeitsumfeld der Nicht-Techniker auf webbasierte Arbeit umgestellt. Irgendwann ist man dann auf Null.
          Und ja, da laufen auch Windows-Anwendungen auf Windows-Servern, die dann in Webcontainer gepackt werden, damit die Anwendung nicht auf die Clients muss.
          Ist eh der Trend, dass das Zeug von den ständig durch Updates zerrütteten Clients in eine besser zu kontrollierende Server-Umgebung verschafft wird. Dank Microsoft.
          Der momentane harte Blocker ist tatsächlich wieder (oder immer noch) Outlook, ohne dass es laut dieser Entscheider einfach nicht gehen soll.
          Spannend, dass da Microsoft hart daran arbeitet, diesen Vorteil der gut konditionierten Entscheider immer weiter zu verkleinern.
          Oder, um es mit Deinen Worten zu sagen:
          Falls Linux sich in Firmen auf dem Desktop durchsetzt, dann weil es bei Windows einfach nicht mehr funzt mit dem Outlook und dessen Erweiterungen.

          Selbst das Umstellen einer Untergruppe von Arbeitsplätzen, wo es gar kein Problem gäbe, wird übrigens aufgrund einer geforderten Einheitlichkeit der Arbeitsplätze, die so eigentlich überhaupt nicht existiert, nicht zugelassen.
          Wenn es dann irgendwann mal klappen würde, dann würde das eher erdrutschartig geschehen.

          • McAlex777 sagt:

            *** Der momentane harte Blocker ist tatsächlich wieder (oder immer noch) Outlook, ohne dass es laut dieser Entscheider einfach nicht gehen soll. ***

            Ohne Details zu kennen gibts dafür GroupWare-Lösungen, die dann jedoch keine 5min Umstellung sind, sondern einen neuen Workflow und neue Server-Infrastruktur benötigen.

            Ein Betriebssystemwechsel bedeutet zwangsläufig ab einem gewissen Punkt auch andere Konzepte, andere Herangehensweisen, und das herauslösen von inkompatibler Infrastruktur.

        • Wil Ballerstedt sagt:

          Es dürften nicht nur irgendwelche Programme sein, die fehlen.

          Aktuell bekommt mein Dell Inspiron 7706 2n1 ständig Updates für Graka & Gedöns. Aktuell wird das Touch Pad nur unter Windows wirklich genial angetrieben. Mit dem Finger am Rand angekommen und die Aktion läuft alleine weiter. Unter Linux läuft in meinen Versuchen die Hardware ok aber nicht toll.

          Es gibt imo zu wenige Firmen, die sich um Treiber für aktuelle(re) Hardware bemühen. Keine Ahnung wie es mit Tuxedo aussieht oder mit System 76, die mir zumindest von der GUI her besser gefallen …

        • Sven Fischer sagt:

          Das muss man auch differenzieren. Ich habe als Dienstleister auch mit den verschiedensten Verwaltungen zu tun. Nach und nach werden viele Vorgänge als Web Applikationen in die Cloud verschoben. Da ist dann nur wichtig, das der WWW Browser auf einen entsprechenden Stand ist.
          Was jetzt spezielle Anwendungen sind, könnten Container zum Einsatz kommen. Ob nun Flatpak, Snap, Appimage, Docker ober was eigenes. Derlei Möglichkeiten gibts viele. Der Anwenderin/Anwender ist es doch auch schnurz, was dahinter steckt. Es muss einwandfrei funktionieren, um damit die Arbeit zu erledigen.
          Meine Meinung dazu.

        • Pau1 sagt:

          Vergiss nicht, dass Dein eigentlich noch guter Rechner verschrottet werden muss.
          Ein ökologisches Disaster.

  3. michael sagt:

    Das Startmenü von W11 ist der größte Witz im Vergleich zu w10. Mal schnell das Datum anzeigen über die Uhr ist auch nicht mehr möglich. Das Werbe-OS-W11 wurde wie so vieles bei M$ schnell hingerotzt. Die Aktionäre danken es.

  4. janil sagt:

    Alle Beobachtungen auf fast jedem Gebiet zeigen, wird der Kunde zu lange "verarscht" wendet er sich irgendwann ab und Alternativen zu. Die Frage wird sein, wie hoch liegt für die jeweiligen Nutzer die Schmerzgrenze. Und, "Wir machen das mit den Fähnchen." funktioniert nicht auf Dauer.
    Allen Frohe Pfingsten und ein schönes Wochenende.

  5. Andy sagt:

    Bei Windows 10 vs. Windows 11 und Webstat-Counter fallen mir auch alle die Maschinen ein, die nie mit solchen Countern in Berührung kommen, wie z.B. die vielen PAWs in Firmennetzen, denen wirklich alles in die Richtung abgedreht ist. Das wären bei uns so ziemlich 100% Windows 10.
    "So ziemlich", weil es da eine Maschine mit Windows 11 geben soll, neben der die Gerüchteküche aber eine Kneifzange als Bedienwerkzeug kommuniziert.

    Mich würde aber vor allem die leider nicht erhebbare Zahl interessieren, wie viele der Nutzer freiwillig auf Windows 11 gewechselt sind.
    So Sätze wie "ich habe nichts gemacht, aber mein Windows sieht jetzt total anders aus" habe ich einige Wochen lang quasi ständig gehört. Meist gefolgt von "xyz funktioniert nicht mehr" und "wie kriege ich das wieder weg".
    So häufig, dass ich nur noch so tue, als wüsste ich nicht, worum es geht…
    Vielleicht haben da diverse Leute einfach rausgefunden, wie man von dem unfreiwillig installierten Windows 11 zu Windows 10 zurückkommt und die Zahlen sind deshalb wieder rückläufig.

    • Singlethreaded sagt:

      Betrachte ich das Thema aus der Perspektive der Firma in welcher ich tätig bin, dann gibt es außer dem EOL von Windows 10 keinen anderen Grund auf Windows 11 zu wechseln. Ohne Sicherheitsupdates ist halt schlecht und für ESU noch extra bezahlen ist dann auch nicht wirklich attaktiv.

      Von Freiwilligkeit kann nicht die Rede sein. Es ist Zwang, welcher durch den fehlenden Support von Windows 10 entsteht. Würde Windows 10 noch länger supported, dann würden wir diesen Zeitraum auch wieder ziemlich bis zum Ende ausnutzen und Windows 11 links liegen lassen.

      Unter dem Strich macht die Migration aller Clients, sowie die notwendigen Anpassungen an anderen Stellen, viel Arbeit ohne am Ende auch nur 1% an Produktivität zu gewinnen.

      Wirtschaftlich macht es keinen Sinn, aber im Sinne der Sicherheit gibt es derzeit keine andere Lösung. Wir haben nun mal viele Programme im Bereich CAD / ERP in Einsatz, welche nur auf Windows verfügbar sind.

      Aber auch dort gibt es von Seiten der Hersteller Bestrebungen dies zu ändern. Unser ERP baut langsam auf einen Webclient um. Brauche ich am Ende nur noch einen Browser, dann kann darunter auch gut ein Ubuntu LTS werkeln. Der Anwender wird es nicht mehr merken.

  6. Sebastian sagt:

    Nicht unerwähnt bleiben darf das man auf die Messmethode von statcounter.com nichts geben muss. Bei mir zum Beispiel werden die rausgefiltert.

  7. Daniel sagt:

    Ich würde auch mal behaupten die Zahl der Linuxnutzer ist zu gering angegeben. Das kann auch an der weniger starken "Plapperneigung" von Linux liegen.

    Wenn "statcounter.com" sich da nur auf den User Agent String des Browsers verlässt kann man da auch keine Rückschlüsse darauf ziehen. Es gibt Addons für den Browser wo man den dynamisch oder statisch ändern kann. Bei mir meckert zb Gmail oder die Fahrplanauskunft der Bahn ich hätte den falschen Browser und da wird eben vorgegaukelt es wäre der aktuelle Chrome mit Windows 10 obwohl ein Firefox ESR unter Debian läuft. Fressen die Seiten ohne Murren.

    • OwenBurnett sagt:

      Ja Ihr (paar Linux user) redet euch das weiter ein, noch etwas mehr Copium gefällig?

      Linux ist ein murks OS fast so schlimm we Mac OS X komplett ungeeignet für Poweruser.
      Linux ist ein Betriebssystem für Anfänger ohne Ansprüche (denen auch ein chrome book reichen würde) und/oder Konsolen Fetischisten.

      Und das ist leider von euren Entwicklern so gewollt.
      Es ist Vorsatz und Absicht das es unter Linux kaum binäre Kompatibilität gibt,
      als App Entwickler kann man nicht ein Programm für Linux kompilieren,
      man muss für jede version einer jeden Distri ein neuen build kompilieren.
      Es wird versucht die App Entwickler dazu zu zwingen nur Open Source zu entwickeln wo dann für jede Linux version automatisiert eine angepasste Binary erstellt wird.

      mit Verlaub das ist dämlich, App Entwickler kann man als OS welches unter sonstige läuft zu nichts zwingen, selbst MSFT ob wohl die das meist verwendete desktop OS mit Abstand haben können App Entwickler zu nichts zwingen.

      Als ein Entwickler ein Wrapepr geschrieben hat um closed source windows Treiber für wifi und GPU auf Linux zu laden haben das die kernel Entwickler gleich sabotiert (https://lwn.net/Articles/205644/).

      Da sage ich nur selbst schuld!

      Wenn Linux irgendwann mainstream werden will muss es auch Closed Source Entwicklern entgegen kommen, sonst wird es nichts mit der Weltherrschaft.

      Wen software Entwickler für Linux dediziert Wine avisieren ist das doch echt ein Armutszeugnis für Linux.

      Und jetzt der "Todesstoß" die meisten Linux UI's sind schon lange da wo windows 11 mit ihre UI hin will!!!!!
      Sprich total furchtbarer Mac OS X Abklatsch bei dem sich jedem Poweruser die Zehnnägel aufrollen.

      Nun was brauchen Poweruser?

      Detaillierte man könnte auch sagen massiv überladene GUI's, mit allen möglichen, auch den exotischsten aller Optionen, welche feil aufgelistet sind in check und/oder combo boxen nur wo es wirklich sin macht lien edits.
      Sprich GUI's bei denen es reicht abstraktes wissen über Computer zu haben ohne spezielles wissen über die spezielle software die man gerade bedient.
      Aus der GUI muss für einen der die UI noch nie gesehen hat aber sich sonst mit der Arbeitsweise von Computern auskennt durch einfaches nachdenken, one ein F***ing Manual, ersichtlich sein wie diese zu bedienen ist.
      So eine GUI ist weitgehend die alte windows GUI (System Steuerung + Management Konsole)
      Hier ist ersichtlich was das system kann und es ist einigermaßen logisch wo man was findet.

      In Linux kann man ohne ein F***ing Manual nichts finden das ist einfach für den Popo. So gesehen ist Linux buchstäblich eine Hexerei ohne spezielles "Geheimwissen" ist man vollkommen machtlos.

      Nur Systeme mit einer Vernünftigen detaillierten GUI sind für Poweruser wirklich nützlich. Poweruser möchten tiefgehende Einstellungen und Anpassungsmöglichkeiten direkt zugänglich haben, ohne sich durch unübersichtliche Menüs und Dokumentationen wühlen zu müssen. Sie brauchen Werkzeuge, die ihnen erlauben, das System effizient zu verwalten und anzupassen, ohne dass sie ständig die Kommandozeile bemühen müssen.

      Zusammengefasst: Linux ist in seinem aktuellen Zustand einfach nicht für Poweruser gemacht. Es mangelt an durchgängiger Binärkompatibilität, eine ordentliche GUI ist Mangelware und die Fragmentierung des Systems ist ein ständiges Hindernis. Solange diese Probleme nicht angegangen werden, bleibt Linux für viele Poweruser ein unattraktives Betriebssystem.

      • Daniel sagt:

        Jetzt hast du dich ja als "Poweruser" und Windows-Fanboy geoutet. Wenn dir Windows so gefällt dann nutz es einfach. Und nein Linux ist nicht nur für Menschen mit geringen Ansprüchen entwickelt. Die großen Hauptdistributionen funktionieren im Wesentlichen ähnlich. Und ja die brauchen auch kein Handbuch und seit wann gibt es von Windows ein Handbuch? Wer etwas genau wissen will der sucht die Hilfe im Netz und da findet man oft für Linux Rat in der Community. Bei Windows sind es ja oft die Fachzeitschriften die voneinander abschreiben.

        Und die richtigen Experten nutzen auch bei Windows nicht so oft die Benutzeroberfläche oder GUI wie du es bevorzugst sondern die Powershell und das Ebenbild bei Linux ist das Terminal worauf die Powershell ja basiert. Und kannst du dann erklären wieso Microsoft ein Linux-Subsystem in Windows integriert wenn das so schlecht ist?

        • OwenBurnett sagt:

          > Wenn dir Windows so gefällt dann nutz es einfach.

          Nun windows ist seit 8+ auf dem absteigendem Ast,
          und es wurmt mich ungemein das Linux hier unfähig ist eine alternative zu bitten.

          > Die großen Hauptdistributionen funktionieren im Wesentlichen ähnlich.

          Ja ähnlich schlecht, die allermeisten komplexeren Einstellungen gibt es nicht ind er GUI ist ja fast so schlimm wie Mac OS X

          > und seit wann gibt es von Windows ein Handbuch?

          Gibt es eben nicht weil man es nicht braucht, die alte GUI von Windows ist selbsterklärend und vollumfänglich.

          > Und die richtigen Experten nutzen auch bei Windows nicht so oft die Benutzeroberfläche oder GUI…

          Das halte ich für ein Gerücht.

          > Und kannst du dann erklären wieso Microsoft ein Linux-Subsystem in Windows integriert wenn das so schlecht ist?

          Weil es eben so schlecht ist!

          So können Entwickler welche sich Linux antun müssen bei windows bleiben und ihre Berührungspunkte mit Linux minimieren.

        • Ärgere das Böse! sagt:

          Linux ist gratis, und "niemand" hat es installiert.
          Woran liegt es?

          • Pau1 sagt:

            Weil die Hardware Hersteller Geld dafür bekommen, dass sie eine Super Geringpreisige Windows Version mit Blattware aufblasen gegen Geld.
            Das ganze schon fix und fertig als Image von einem Distri.
            Bei Linux?
            Da gibt es oft genug keine Treiber für die neuesten Hardware die die Kunden wollen.

            • McAlex777 sagt:

              *** Bei Linux?
              Da gibt es oft genug keine Treiber für die neuesten Hardware die die Kunden wollen. ***

              Ein Wechsel zu einem andern Betriebsystem inkludiert sich von inkompatibler Hardware zu trennen, oder dir was zurecht zu basteln.

              Wenn ein neues Windows einen neuen Chip verlangt, oder sein Treibermodell ändert machst Du das ja auch.

              • OwenBurnett sagt:

                > Wenn ein neues Windows einen neuen Chip verlangt, oder sein Treibermodell ändert machst Du das ja auch.
                >

                Wer macht den sowas?
                Also bis jetzt lief mir noch jedes windows auf jeder beliebig alten hardware.
                Naja außer x64 auf einer CPU die nur 32 bit kan LOL

                Windows 11 ist hier eine noch leicht zur Unterwerfung zu zwingende Ausnahme.

                Und nein wenn es mit win 11 nicht mehr gehen sollte würde ich mit der alten hardware bei 10 bleiben as simple as that.

                Mit LTSC IOT oder einen gehacktem ESU ist das sicher genug.

      • McAlex777 sagt:

        *** Wenn Linux irgendwann mainstream werden will muss es auch Closed Source Entwicklern entgegen kommen,***

        Damit Microsoft, Adobe ihre Gängeleien, Datenübergriffigkeiten unter GNU/Linux unverändert weiterführen können?

        Nein, Danke.

        Die Lösung ist freie Software stärker zu Unterstützen: ob individuell selbst, durch spenden oder staatlich.

        • OwenBurnett sagt:

          > Nein, Danke.

          Bitte, dann wird Linux halt für immer eine Randerscheinung bleiben.

          > Damit Microsoft, Adobe ihre Gängeleien, Datenübergriffigkeiten unter GNU/Linux unverändert weiterführen können?

          auf einem Open Source OS in einem container können sie nicht Datenübergriffig werden.

          Ein Closed Source freundliches Linux wäre nun mal 100x besser als ein Mac OS oder Windows 13

          • McAlex777 sagt:

            *** Ein Closed Source freundliches Linux ***

            Haben wir letztlich bereits: MacOS, HomeBrew

            GNU/Linux sollte seine eigenen großen Stärken z.B. seine Freiheit der Sourcen und des Ökosystems beibehalten und ausbauen, anstatt sich darauf zu fokussieren andern eine tolle Plattform zu sein. Es ist besser wenn fehlende Funktionalitäten unter GNU/Linux nachentwickelt werden, als sich wieder in gleiche Abhängigkeiten wie unter Windows zu begeben.

            • OwenBurnett sagt:

              > Es ist besser wenn fehlende Funktionalitäten unter GNU/Linux nachentwickelt werden, als sich wieder in gleiche Abhängigkeiten wie unter Windows zu begeben.
              >

              ein viertel Jahrhundert später und es ist immer noch nicht passiert.

              irgendwann solte man aufgeben und das vernünftige tun anstelle auf prinzipien zu bestehen.

              Ich will ein offenes os auf den alle geschlossenen Anwendungen laufen, ist das den zu viel verlangt?

              • Andy sagt:

                "Ich will ein offenes os auf den alle geschlossenen Anwendungen laufen, ist das den zu viel verlangt?"

                Ja. (ganz objektiv)

                • OwenBurnett sagt:

                  "Ja. (ganz objektiv)"

                  Glaube ich nicht android ist doch genau das ein offenes system auf welchen geschlossenen Anwendungen laufen.

                  Letzt bitte das gleiche konzept nur mit poweruser tauglicher windows 7 UI für den desktop

          • McAlex777 sagt:

            *** auf einem Open Source OS in einem container können sie nicht Datenübergriffig werden. ***

            Ich fang doch nicht an auf einem freien System wieder alles manuell mit dozen Richtlinien etc zu vernageln – da kann ich ja gleich bei Windows bleiben.

            • OwenBurnett sagt:

              > Ich fang doch nicht an auf einem freien System wieder alles manuell mit dozen Richtlinien etc zu vernageln – da kann ich ja gleich bei Windows bleiben.
              >

              Nein kannst du nicht es ist ein fundamentaler unterschied ob der kernel der im ring 0 läuft dein verbündeter (linux) oder dein feind (windows) ist.

              Mit dem kernel auf deiner Seite ist die der Sieg sicher.

              Wen du aber nicht nur gegen die Anwendungen aber auch gegen das OS kämpfen musst ist ein Sieg zwar möglich aber über ale masse aufwändig.

              Noch habe ich gewonnen mein windows ist zugenagelt und an meiner firewall kommt nichts vorbei, aber der Aufwand ist beträchtlich.

              Nicht jeder ist so ein spinner der sich sein eigenen Fitler-Treiber schreibt muhahahahhah….

          • T Sommer sagt:

            Ob etwas "open Source" oder "closed Source" ist hat doch mit dem darunterliegenden Betriebssystem nichts zu tun.
            Was ist den ein "Power User" bitte ? Hängt der am Stromnetz und lutscht 220 Volt?
            Aber der Knallerkommentar weiter unten (ich hole den mal rauf) :
            "Ich bin gezwungen windows > 7 zu nutzen und es ist die schuld der Linux's Entwickler das sie es immer wieder vergeigen und es nicht schaffen eine nützliche alternative zu werden."
            Windows, Linux, MacOS haben alle ihre Vor- und Nachteile – keines ist perfekt. Man kann aber das System nutzen, das für den Einsatzzweck das geeignetste ist . Bei mir gilt "alles ist Datei"!

            Am besten schreibst du DEIN PERFEKTES OS selber – like Owen – dann sind die ANDEREN wenigstens nicht Schuld!

            • OwenBurnett sagt:

              > Am besten schreibst du DEIN PERFEKTES OS selber – like Owen – dann sind die ANDEREN wenigstens nicht Schuld!
              >

              Dazu fehlt mir leider die zeit.

      • Steter Tropfen sagt:

        „Nur Systeme mit einer Vernünftigen detaillierten GUI sind für Poweruser wirklich nützlich. Poweruser möchten tiefgehende Einstellungen und Anpassungsmöglichkeiten direkt zugänglich haben… Sie brauchen Werkzeuge, die ihnen erlauben, das System effizient zu verwalten und anzupassen."
        Richtig – das erklärt, warum Windows 7 noch immer im Rennen ist! Aber: Was danach an Windosen kam, erfüllt diese Anforderungen doch genau nicht mehr (außer mit irgendwelchen externen Tools, die nach jedem Windows-Update wirkungslos werden können). Dort wurden so frustrierend viele Anpassungsmöglichkeiten schlicht gekillt! Da kann ich doch ein Linux Mint wesentlich leichter nach meinen Bedürfnissen einrichten als ein Windows 10.

        Was die Kritik an den Apps betrifft, muss ich leider zustimmen. Was es da an inkompatiblen Parallel-Systemen gibt, da blicken nicht mal mehr die durch, die die Paketquellen zusammenstellen. Anwendungen werden für diese und jene Desktopwelt angeboten und der Nutzer soll raten, welche er braucht. Da wird so viel Potential vergeudet, nur weil die verschiedenen Desktop-Konfessionen nicht an einem Strang ziehen wollen.

        Und natürlich darf man nicht erwarten, dass aufwendige Software als Open Source entsteht, mit der nichts zu verdienen ist. Professionelles Programmieren ist ein Vollzeitberuf und kein Hobby.

        • Bernd B. sagt:

          FWIW: Tatsächliche Poweruser nutzen (so weit möglich) ausschliesslich die Tastatur, denn dadurch erreichen sie eine ungleich höhere Effizienz, Mausschubser sind viel langsamer (Zeitverbrauch pro individueller Aktion, insb. wenn man beständig zwischen Tastatur und Maus wechseln muss).
          Wofür die GUI tatsächlich wertvoll ist ist die übersichtliche, auch graphische, Darstellung von Informationen, oft gut strukturiert und mit viel Info auf wenig Raum.

          Der mMn sinnvolle Kompromiss ist also eine GUI, die sich möglichst vollständig per Tastatur (und da wiederum mit möglichst wenig Anschlägen) bedienen lässt. Dahingehend war mMn WinXP (in der Classic Ansicht) das Effizienteste, ebenso Office 2003 (auch wenn die späteren Offices (ab 2013?) die mit O2007 fallengelassene Tastaturbedienung wieder hinzubauten).

        • OwenBurnett sagt:

          > Aber: Was danach an Windosen kam, erfüllt diese Anforderungen doch genau nicht mehr (außer mit irgendwelchen externen Tools, die nach jedem Windows-Update wirkungslos werden können). Dort wurden so frustrierend viele Anpassungsmöglichkeiten schlicht gekillt! Da kann ich doch ein Linux Mint wesentlich leichter nach meinen Bedürfnissen einrichten als ein Windows 10.
          >

          Also dem wage ich zu widersprechen, Ja, nach win 7 ist windows abgestürzt in der Power user Kompatibilität. Aber selbst ein windows 11 lässt sich um Welten einfacher so hin biegen das es die fast wie 7 anfühlt als zu versuchen ein Linux brauchbar zu bekommen.

      • Andy sagt:

        Von diesen Powerusern hört man ja häufiger. Von solchen, die in ihrer GUI irgendwas treiben, das ihnen nicht z.B. bei kde plasma geboten wird, hatte ich bis heute aber noch nichts gehört.
        Irgendwie verbinde ich den Begriff Poweruser eher mit Shortcuts und Skriptlets, als mit umfangreichen Mausaktivitäten.
        Letztlich ist es doch aber auch so, dass Poweruser meist auch bereit sind, ordentlich Geld in die Hand zu nehmen. Da wird die passende Hardware zusammengestellt, damit es z.B. keine Framedrops gibt, Peripherie nur vom Feinsten angeschafft und auch die genutzten Programme dürfen einiges kosten.
        Dafür gibt es ein eigenes Marktsegment, das quantitativ jeweils eher klein und sehr einträglich ist. Aber die Hersteller haben auch sehr mit überbordenden Ansprüchen zu tun und ihr Erfolg hängt davon ab, wie gut sie diese managen.
        Eventuell könnte es auch sein, dass solch überbordende Ansprüche, wie Du sie hier ja auch vorträgst, nicht zu den Dingen gehören, mit denen sich die Entwickler eines kostenlosen Betriebssystems rumschlagen wollen.
        Die "poweruser", die sich mit Linux angefreundet haben, sind deshalb eher Macher und dem Userstatus entwachsen. Denn ein anderer wird ihnen ihre speziellen Ansprüche nicht umsetzen. Oder sie sind gut im vernetzen und lösen ihre Probleme in der Gruppe.
        Denn mit Deiner Attitüde kommt man da nicht weit.
        Da der Anteil dieser poweruser aber eher gering ist, ist auch die von dir implizierte Auswirkung auf die Linuxverbreitung eher marginal.
        Apropos "marginal":
        Die 4% für Linux bei statcounter sind aber nicht so wenig, wie es du es nun klingen lässt. Denn Du verkleinerst die von Dir betrachtete Gesamtmenge der Geräte auf den kleinsten Anteil von Internetnutzern, die bei statcounter aufschlagen.
        Zur Erläuterung:
        Es gibt mehr als 7 Milliarden Mobilfunkanschlüsse auf der Welt, von denen quasi Null mit Linux bespielt werden und über die Du auch nicht redest.
        Und sehr großzügig angesetzt, etwa 2 Milliarden Notebooks und stationäre Client-Computer.
        Also können auch nur weniger als 30% der von statcounter zählbaren Geräte Linux überhaupt aufweisen. Und über diese <30% redest Du.
        Oder über noch weniger, weil mittlerweile Smart-TVs auch surfen und nicht Dein Thema sind.

        Bei deiner Betrachtungsgruppe liegt die Verbreitung von Linux dann aber halt bei >12%.

        Abseits der (Power)User ist der Linux-Anteil noch deutlich höher. Bei den Geräten der Power-Macher, also Servern, liegt der Anteil bei ca. 80%.
        Ich finde Deine Linux-Bashing also irgendwie .. schräg.

        • OwenBurnett sagt:

          @Andy
          Mir ist nicht ganz klar was du meinst.
          die zahlen von stat counter sind PC only: https://gs.statcounter.com/os-market-share/desktop/worldwide
          und 3.8% und nicht 4 % btw.
          Sprich da spucken keine androide oder smart TV's herum.
          Das sind nur echte Rechner Desktop/Laptop.

          Meine Betrachtungsgruppe sind PC's also genau was stat counter zählt.

          Wir reden hier auch über desktop Linux und nicht server.

          Also auch wen es weh tut es sind < 4 %

          Windows konkurriert auch nicht mit androiden oder smart TV's

          Server anzuführen um dagegen zu argumentieren das Linux ein minderwertiges UI hat ist echt schwach.

          Meine workstation ist ein Threadripper mit 512GB RAM, reicht das?
          Als Autist kann ich mich leider kaum bis gar nicht vernetzen.

          Nun was einem power user an Linux fehlt, na so ganz alltägliches:
          1. Eine GUI um Benutzern Gruppen zu zu weisen.
          2. Der partitions manager kann scheinbar keine gemounteten Partitionen resize, unter windows geht das.
          3. Es gibt keine GUI um parameter der Netzwerk Karte einzustellen.
          4. Und da wir dabei sind Linux hat kein Geräte Manager wo man Geräte aktivieren/deaktivieren und bei manchen eben auch Einstellungen ändern könntet, ganz belieblt com port nummern nach dem man mal wieder ein hub mit 10 ports ab und angesteckt hat und der PC die nummern durcheinander gewürfelt hat weil die billigen uart adapter alle die selbe seriel nummer haben LOL
          5. Es gibt keinen task manager für linux der ansatzweise mit dem windows task manager mithalten könnte, davon mit tools wie TaskExplorer oder SystemInformer mit zu halten ganz zu schweigen.
          6. Es gibt keine GUI um Dienste zu starten und zu stoppen (zumindest für KDE hab ich nichts gefunden, und GNOME ist mist)
          7a. es gibt kein GUI im die firewall zu konfigurieren, habe eine von rethat von 2017 gefunden als 3rd party tool. Firewall GUI sollte aber in jeder anständigen distro by default dabei sein.
          7b. es sieht mir so aus als wen Linux nicht in der Lage wäre firewall regeln pro Anwendung anzuwenden. Außer man startet die Programme als separate user oder so. Großer mist ich will einzelnen programmen das internet sperren ohne sie sonstig abzuschotten.
          7c. scheint das es auch mit Wine nicht möglich ist einzelnen windows Prozessen das internet ab zu drehen.
          8. Wine ist zum weinen sehr viele windows Anwendungen laufen da drin einfach nicht.
          9. Es gibt keine GUI (mehr) um samba shares einzurichten
          10. es gibt keine GUI im Umgebungsvariablen zu konfigurieren.

          Soll ich weiter machen?

          Das ist alles mist, und bis auf XFE sind die gängigen linux datei manager auch alle ein totaler Käse.

          Soll ich mir das jetzt alles wirklich selber programmieren? Also da habe ich leider Gottes besseres zu tun, dann muss es halt windows bleiben.

          Solange es einfacher ist Windows sich so hin zu biegen das es passt als das halbe Linux neu zu schreiben werden die power user eben bei windows bleiben.

          Mein windows 11 hat kein online account, eine klassische task leiste ein XP line start menu, keinerlei Werbung, keine Telemetrie, etc. pp…
          Ja das ist alles nicht mehr out of the box zu haben aber es geht und ed ist nicht ein mal sooo aufwändig.

          • Karsten Tönniges sagt:

            Hallo OwenBurnett,

            Sie brauchen als "Poweruser" GUIs zur Konfiguration? – ganz mein Humor…

            Wenn Sie eine GUI für derartige Basics brauchen, einfach mal selber zusammenklicken, oder, als "Pweruser" vielleicht sogar coden … spart das Suchen von entsprechenden Low-Code-Tools oder IDEs, letzteres, wenn dann doch etwas anspruchsvoller sein darf.

            Taskmanager? Mal "stacer" angeschaut?

            "wine" oder "wine-staging" kann mehr Windowsprogrammen Leben einhauchen, als unter Windows 11 überhaupt lauffähig sind! Aber mal ehrlich, als "Poweruser" beauftragt man doch Software, die man braucht für sein Betriebssystem, wenn es keine bereits existierende Lösung gibt. Ist doch unter Windows nicht anderes, nennt sich da halt "Programmname" + " " + "Jahr". Wenn also "Poweruser" das Programm gegen Einwurf von genug Münzen beauftragen, kommt die native Linuxversion des Programms alleine über die marktwirtschaftlichen Mechanismen. Sie können nicht erwarten, das Hobbyprogrammierer in ihrer Freizeit Ihre Spezial-Anwendungen mal eben kostenlos für genau Ihre Problemstellungen unter Linux bereitstellen, für die Sie unter Windows so gerne so viel Geld bezahlen!

            Und was genau unterscheidet Ihrer Meinung nach einen per wine emulierten Windowsprozess von anderen Prozessen aus Kernelsicht?

            Dateimanager sind nicht windowsmanagerabhängig, nutzen Sie doch den, der Ihren Vorlieben entspricht! Und es gibt so viele. …

            Aber naja, Linux ist nix für Sie, das haben wir nun alle verstanden. Hat was mit Ideologie und Bequemlichkeit zutun, gepaart mit der Hybris, Äpfel mit Birnen vergleichen zu müssen.
            Was qualifiziert Sie gleich nochmal als "Poweruser"? Klickibunti-Klicker trifft es wohl eher. Ihre Hardware, soweit Sie sie … so oberflächlich … beschrieben haben, mag Linux sehr effizient zu nutzen.
            ——
            GB: Korrekturkommentar eingearbeitet

            • Karsten Tönniges sagt:

              … und noch ein kleiner Nachtrag.

              Anwendungen interessieren sich nur peripher für das zu zugrundeliegende Betriebssystem. Anwendungen interessieren sich für lokale Dienste, APIs und Frameworks, welche sie zu nutzen gedenken.
              Daher funktioniert beispielsweise die wine-Umgebung unter Linux auch immer nur so gut, wie die Frameworks, wie beispielsweise das prominente ".net", zur Verfügung stehen und ob die benötigten dlls vorhanden sind, sowie, wie tief (vollständig und sich Microsoft-Fehler-genau verhalten) diese auch tatsächlich implementiert sind. Windows liefert vieles davon von Haus aus mit, welches unter wine-Umgebungen halt zum Teil manuell hinzugefügt werden müssen, um den gleichen Leistungsumfang bereitzustellen. Dummer Weise teilen die wenigsten Softwarehersteller mit, was sie genau benötigen, weil sie unter Microsoft Windows diese Frameworks bereits out-of-the-box vorfinden oder per Installer nachladen (lassen). Ja, das ist erst einmal eine gewisse Frickelei … auch unter Windows 11, wo viele alte Zöpfe abgeschnitten sind und der "Powernutzer" ganz schnell mal an seine Grenzen kommen kann, wenn er nicht gerade immer die aktuellste Version des Programms sein Eigen nennt … und die frischen Windowsupdates nicht gerade wieder ein wichtiges Feature unbrauchbar gemacht haben.

              Unter Windows wird seit Windows 7 alles, was effektiv und auf Masse geht, per Powershell gelöst. Vieles, für das Sie eventuell noch (veraltete) GUIs finden, läßt sich garnicht mehr korrekt ohne Powershell abbilden, da es garkeine aktualisierten GUIs gibt, weil nicht oder unzureichend weiterentwickelt, hier also immer mehr ins Leere gegriffen wird. Noch dazu, da viele historische Registry-Eintragungen von Windows 10 und vor allem Windows 11 ignoriert werden. Eine GUI ist immer nur so gut, wie der, der sie pflegt (entwickelt und aktualisiert).

              Und mal eine andere Fragestellung:
              Threadripper (96 Cores? oder doch eher der 12-Core?)? 512 GB RAM? Als Client? Was zur Hölle machen Sie da?
              Videobearbeitung? CAD? – nur dann hätte Sie auch zertifizierte Grafikkarten im Setup erwähnt … Ich tippe mal auf Container und/oder VMs, denn wozu sonst so viele CPU-Cores ohne die Grafikkarte zu erwähnen …
              Derartige Resourchenanforderungen werden doch normalerweise über Server abgebildet, insbesondere, um Synergieeffekte und die Auslastung zu optimieren.
              Workflows überdenken? Oder sind Sie Einzelkämpfer?

  8. Herr Seeber sagt:

    Die Schwächen von Windows11 – geschenkt, da bekannt. Ich finde eher die Schwäche von Desktop-Linux bedauerlich, denn dort hätte man sagen können: wenn Windows schwächelt, müssen wir da sein. Nur leider ist niemand da. Die Desktop-Systeme mit ihrer Software sind (und bleiben?) am Ende das, was sie schon immer waren: Systeme für Tüftler und Bastler. Entweder es gibt gar keine Linux-Variante oder die Bedienbarkeit ist oft am Rande des Wahnsinns. Beispiel Grafikbearbeitung. Wo es unter Windows auch gute Freeware-Alternativen gibt (Photofiltre, Paint.Net…) lesen sich unter Linux nur die Programmdaten gut. Gimp, Krita, Pinta… Entweder es fehlen Funktionen oder die Benutzeroberfläche scheint von Anfängern oder Böswilligen gestaltet. Dann hat jemand plötzlich keine Zeit oder Lust mehr und das Projekt ist tot. Das zieht sich leider mehr oder weniger durch viele Anwendungsbereiche, von Netzwerken, Entwickeln und Administrieren abgesehen.

    • OwenBurnett sagt:

      Naja was erwartest Du von einem Haufen Fundamentalisten

      Jemand sollte den Android weg gehen und ein komplett neues Nutzer freundliches und close source kompatibles Userspace für Linux desktop schreiben.

      Und und damit den Fundamentalisten den Mittelfinger zeigen.

      • Daniel sagt:

        Ja wenn man ein Windows-Fundamentalist ist redet man sich auch da alles schön.

        • OwenBurnett sagt:

          Nun ich bin aber kein Windows-Fundamentalist ich würde lieber schon gestern als morgen Linux nutzen.
          Aber Linux taugt halt immer noch nicht, das ärgert mich ungemein.
          Ich bin gezwungen windows > 7 zu nutzen und es ist die schuld der Linux's Entwickler das sie es immer wieder vergeigen und es nicht schaffen eine nützliche alternative zu werden.

    • McAlex777 sagt:

      Man muss den Absprung von der Microsoft-Gängelei wollen, dann ist es "privat" auch nicht zuviel verlangt, sich für 20EUR bei Udemy ein Videotutorial zu Gimp reinzuziehen. Der Rest ist dann reine Gewohnheit.

  9. Ärgere das Böse! sagt:

    Das Menü bei Win 11 ist das Problem.
    Weil Microsoft ein Quasi-Monopolist ist, interessiert es sie nicht.

  10. Torsten sagt:

    Kann ich nicht nachvollziehen. Windows 11 ist genauso gut wie Windows 10, ich finde Windows 11 besser da MS an vielen Stellen das System modernisiert hat. Eigentlich ist Windows 11 doch ein Windows 10 mit modernerer Oberfläche.

    • ThBock sagt:

      "Eigentlich ist Windows 11 doch ein Windows 10 mit modernerer Werbefläche."
      Hab's mal für dich korrigiert.

      • Wil Ballerstedt sagt:

        👍

      • OwenBurnett sagt:

        Also mir gefallen die farbigen icons von 11 schon wesentlich besser und die settings app ist auch weniger verkrüppelt scheints mir.

        Die taskleiste war mist wurde aber endlich nachgebessert,
        fehlt nur noch das man sie verschieben kann.

        Und egal ob 8 10 oder 11 ohne open shell menu gehts nicht.

  11. Chris R sagt:

    Mit W2000 hatte ich so gut wie keine Probleme (10J lang), sodaß ich XP ausgelassen habe. Von Vista habe ich wohlweislich gleich die Finger gelassen. W7 hatte ich kurz und mochte ich nicht, W8/8.1 lief 10 Jahre ohne Probleme (kann mich kaum erinnern, ob es je einen Bluescreen gab). W10pro ist leider ziemlich fett, läuft aber auch soweit problemlos. Mit w11pro habe ich trotz hochwertiger Hardware nichts als Probleme, ich würde diesen Mist am liebsten im Orkus versenken. Zudem pflegt MS ohnehin immer mehr an den User-Wünschen vorbeizuarbeiten, Bewährtes durch Unerwünschtes zu ersetzen, einen mit Werbung zuzumüllen und wo es nur geht zu gänglen (MS-Konto zB), sodaß man auch noch mit Zusatzsoftware einiges abändern muß (was im übrigen nicht die Ursache meiner W11 Probleme ist). Allerdings sehe ich auch nicht viel Sinn darin, auf neuen Computern ein auslaufendes Betriebssystem wie W10 zu installieren, auch wenn man sich anscheinend eine verlängerten Support erkaufen kann. Vor allem, wenn schon w11 vorinstalliert ist.

    • Micha sagt:

      W8/8.1 lief 10 Jahre ohne Probleme (kann mich kaum erinnern, ob es je einen Bluescreen gab).

      Stimmt. Windows 8.1 x64 lief bei mir unter unterschiedlichsten Konfigurationen sehr stabil. Auf sehr leistungsschwacher Hardware lief es relativ zügig. (AMD Athlon X2 4600+ mit 4GB RAM, Acer Netbook mit Intel Atom und aufgerüsteten 2GB RAM). Es ist auch HDD kompatibel. Abstürze gab es nur bei Hardwaredefekten.

      Ach auf modernen Systemen lief es problemlos. AMD Ryzen 1800X mit x370 Motherboard 32GB RAM und einer Radeon VII. Die Nutzung von Windows 7 Gerätetreibern funktionierte immer einwandfrei.

      Update Fehler gab es keine.

      Für das Startmenü habe ich Open Shell (Classic Shell) genutzt.

  12. Micha sagt:

    Windows 11 24H2 wird die Akzeptanz der Benutzer nicht steigern.

    – Die Anforderungen an die verfügbaren CPU Befehlssätze steigen.
    – Es gibt nach dem Update keine Möglichkeit mehr über den Explorer Patcher weitreichende Änderungen an der Taskleiste durchzuführen.

    Verschiedene Windows 7 Flyouts wurden entfernt.
    – Lautstärkeregelung
    – Uhrzeit und Datum

    Die Option auf eine Windows 10 Taskleiste wurde entfernt. Diese wird benötigt um über Open Shell die Farbe der Taskleiste einstellen zu können. Auch für die Nutzung des Explorer Patchers Wetterfeld wird sie gebraucht. Festlegung des Ortes funktioniert in dem Fall ohne Microsoft Konto. Die Wetterdaten werden über Google bezogen.

    – Microsoft Widgets benötigt einen Microsoft Account um Individualisierungen abzuspeichern. Unter Windows 10 benötigt diese Funktion kein MS Konto um den Standort für das Wetter festzulegen.

    – Der Explorer "F11 Bug" ist weiterhin vorhanden. Nach den aufrufen des Vollbildansicht mit F11 wird die Adressleiste nicht mehr aktualisiert. Der Windows Explorer reagiert bei Ausnutzung des Bugs schneller auf Navigationsvorgänge.

    – In der MS Paint APP kann weiterhin kein Tabulator im Textfeld gesetzt werden.

    -Werbung für Apps im Startmenü. Häufig wird bei noch nicht Installierten APPs die Schaltfläche "Deinstallieren" angeboten. Ein versuch so eine App zu starten endet zwangsläufig in einem Installationsvorgang. Getestet mit Linkedin und Spotify.

    ———————————-
    Ich sehe in der Version Windows 11 24H2 eine weitere Verschlechterung der Bedienbarkeit durch Entfernung von Legacy Funktionen.

    Ein Upgrade auf Windows 11 24H2 werde ich so lange wie möglich herausschieben.

    Bei 2 der 3 PCs muss ich mir darüber keine sorgen machen.
    – Der AMD Phenom II X4 965 basierte System wird durch fehlen von SSE4.2 nicht unterstützt.
    – Ein Laptop mit AMD A6 5200 APU kann die neue Version Theoretisch ausführen. Praktisch glaube ich nicht an ein Automatisches Upgrade. Windows 11 wurde unter Zuhilfenahme des Registry Bypass installiert.

    Bei PC 3 braucht es zusätzliche Maßnahmen. Das System nutzt einen AMD Ryzen 5900X. Ist somit vollkommen Windows 11 kompatibel.

    Die Hoffnung, dass Windows 11 25H2 oder Windows 12 besser werden, stirbt ja bekanntlich zuletzt.

  13. Martin B sagt:

    Windows 11 hat etwas Toxisches, so richtig warm wird man damit nicht.

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