Unter Windows 11 gibt es mutmaßlich einen schweren Bug in Verbindung mit Outlook classic. Der komplette Windows-Suchindex werde täglich (teilweise mehrfach) neu aufgebaut, schrieb mir ein Leser. Das führt zu massiver CPU-Last sowie hoher SSD-Schreiblast. Ich habe zwar Berichte gesehen, dass der Bug Mitte Oktober 2025 korrigiert worden sein könnte, stelle das Thema aber mal im Blog ein.
Ein Blog-Leser hat mich gestern per E-Mail kontaktiert (danke), um auf einen, in seinen Augen schwerwiegenden, Bug in Microsoft Outlook 365 (classic) in Verbindung mit Windows 11 hinzuweisen.
Suchindex wird täglich mehrfach neu aufgebaut
Der Blog-Leser schreibt, dass sein Suchindex auf seinem Windows 11-Client (für lokale Dateien und Microsoft Outlook) nach komplettem Neuaufbau regulär ca. 3,5 GB groß sei.
Die Suchindex-Größe "pumpt"
Nun hat der Leser festgestellt, dass dieser Suchindex täglich wächst und später wieder schrumpft. Irgendwann ist er 5,5 GB groß, und wächst anschließend weiter auf 7,5 GB und schließlich auf 9,5 GB an. Dann wird der Suchindex in der Größe irgendwann wieder auf 7,5 GB oder 5,5 GB reduziert, bis das Spiel dann von Neuem beginnt. So kommen neben der hohen CPU-Last des Search Indexers täglich viele GB unnötige SSD-Schreiblast zusammen, schrieb der Leser.
So soll es sich nachvollziehen lassen
Gut nachvollziehbar ist das fehlerhafte Verhalten, so der Leser, wenn man unter Windows 11 die Suchindex-Datei Windows.db in folgendem Systemordner beobachtet:
C:\ProgramData\Microsoft\Search\Data\Applications\Windows
Das Ganze ist eine versteckte Datei, weshalb man vorher im Explorer die Anzeige unter unter Anzeigen/Einblenden/Ausgeblendete Elemente aktivieren muss. Zur regelmäßigen Beobachtung kann man auch eine Verknüpfung des Ordners auf dem Desktop anlegen, merkt der Leser an.

Größenänderung nach Windows-Neustart
Ich kann es mangels Microsoft Outlook nicht testen. Aber laut Blog-Leser tritt der obige Effekt insbesondere in den ersten 10 Minuten nach einem Windows-Neustart oder meistens sofort oder innerhalb weniger Minuten auf, nachdem man Outlook (classic) gestartet hat.
Dann wird der Suchindex plötzlich 2-4x so groß oder entsprechend wieder verkleinert. Dies gilt selbst auch dann, wenn es keine neuen oder geänderten Dateien gibt und die Indizierung auch laut Suchoptionen in den Windows-Einstellungen unter Datenschutz und Sicherheit/Suche längst abgeschlossen ist und es 0 ausstehende Dokumente gibt.
In Windows 10 tritt das nicht auf
Der Leser gibt an, dass der oben beschriebene Bug unter Windows 10 22H2 nicht auftrat. Er vermutet einen Fehler beim Zusammenspiel zwischen Outlook (classic) und der geänderten Suchindizierung von Windows 11.
Meldung an Microsoft
Der Blog-Leser gibt an, den Bug über Microsoft Feedback Hub, über den Support-Chat sowie mehrfach über Microsoft Q&A gemeldet und detailliert beschrieben zu haben. In Microsoft Q&A gibt es den Thread Outlook (classic) on Windows 11: High search index workload vom 17. September 2025. Dort heißt es, dass das Problem nach dem Upgrade von Windows 10 auf Windows 11 aufgetreten sei.
Moderatorin bestätigt Bug, kurzer Fix im Oktober 2025?
In diesem Thread schreibt eine externe Microsoft Moderatorin, dass dies ein Bug sei. Der Thread-Starter merkt in Microsoft Q&A zudem an, dass das tägliche Neuaufbauen des Suchindexes in der Datei Windows.db seit dem 20. Oktober 2025 aufgehört habe. Kurz vorher gab es die monatlichen Sicherheitsupdates für Windows 11, sowie ein Update von Microsoft 365 im Monthly Enterprise Channel auf die Version 2508. Unklar ist, ob es einen Fix des obigen Sachverhalt gegeben hat – in den Release-Notes ist nichts erwähnt.
Bug wieder da?
Ich hatte wegen des Eintrags in Microsoft Q&A, der besagt, dass das Problem weg sei, beim Leser nachgefragt. Die Rückmeldung war: "Leider war der Bug nur zwischenzeitlich vom 20.-28.10.25 scheinbar verschwunden – seit dem 29.10.25 tritt er durchgehend wieder auf. Im Microsoft Q&A-Beitrag steht dazu aber eigentlich nichts."
Der Leser hatte dann über einen zweiten Beitrag vom 30. Oktober 2025 versucht, wieder Leben in die Angelegenheit zu bringen. Allerdings ist der Thread versandet. Auch in einem dritten Beitrag vom 3. November 2025, wo (spekulative) Vermutungen zum möglichen technischen Hintergrund angestellt wurden, ist die Diskussion versandet. Ist natürlich ungünstig, gleich drei Threads zum gleichen Thema aufzumachen, weil das die Thematik erfahrungsgemäß zerfasern lässt. Fakt ist jedenfalls, dass das Problem beim Leser seit Ende Oktober 2025 wieder auftritt.
Kann der Bug bestätigt werden bzw. ist er behoben?
Der Leser schrieb in seiner Mail: "Da der Bug sich nicht ganz offenkundig für jeden sofort erkennbar zeigt (kein Absturz o.Ä., keine Funktionseinschränkung bis auf relativ kurze Nichtverfügbarkeiten der schnellen Suche), bemerken ihn 99,9% der User wahrscheinlich nicht und Microsoft ignoriert ihn einfach. Da der Bug aber dennoch hochrelevante Auswirkungen hat (CPU-Last = deutlich höherer Stromverbrauch, SSD-Schreiblast = deutlich schnellere SSD-Abnutzung), kann er ja auch nicht einfach so bestehen bleiben, zumal Outlook (classic) noch mindestens bis 2029 angeboten werden soll."
Der Leser bat mich, dass Problem im Blog aufzugreifen, in der Hoffnung, dass mehr Leute das Problem bestätigen können. Daher die Frage an die Leser mit Windows 11 24H2/25H2 und Outlook 365 classic, ob der Fehler auftritt oder ob eventuell etwas zu einem Fix im Oktober 2025 bekannt ist?



MVP: 2013 – 2016




Meine Erfahrung ist, das die Suche auf manchen Clients im Outlook (Classic) gar nicht mehr funktioniert bzw. nur noch unvollständige Ergebnisse liefert.
Im neuen oder Web-Outlook funktioniert es tadellos
Das ist auch meine Erfahrung. Die Suche im klassischen Outlook hat über all die Jahre, die ich im Büro schon arbeite, noch nie in der Originalkonfiguration zuverlässig und fehlerfrei gearbeitet. Das wirklich bemerkenswerte daran ist, dass es eine vielzahl von Fehlern gibt, von denen die meisten nur mit Workarounds behoben werden können. Einige konnte man gar nicht beheben. Microsofts Suchfunktionen haben mit Zuverlässigkeit so viel gemeinsam, wie der Weihnachtsmann mit der Buslinie 75. Nämlich rein gar nix.
Das kann ich bestätigen, manchmal findet Outlooks E-Mails einfach nicht und dann bei einer neuen Suche auf einmal schon.
Diverse andere Dinge verhalten sich da bei der Suche auch immer wieder seltsam bzw. anders als man es erwarten würde.
Die Suche in einem öffentlichen Exchange Ordner hat bei mir letzte Woche überhaupt nicht funktioniert.
Ich hatte es auch bis vor kurzen, seit Freitag aber keine CPU Last mehr durch den Search Dienst aufgetreten
Ich würde sagen, dass das ganze auch die Windows Suche im allgemeinen betrifft. Ich beobachte regelmäßig wie ich 1-2 Minuten warte um z.b. das Snipping-Tool via Suche zu finden.
Alles in allem würde ich mal behaupten, dass das ganze mehr schlecht als recht ist…
Ich kann dies auf meinem relativ neuen (2022) Zweit-PC mit Windows 11 Home und Office 2019 Professional seit Mai 2025 bestätigen. Das Problem trat unmittelbar nach dem Umzug der Daten-SSD vom alten PC auf. Zunächst vermutete ich einen Zusammenhang mit den Migrationen von 22H2 auf 22H3 und dann auf 22H4 sowie der allgemeinen Systemabschaltung. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass es sich um einen Bug handelt – die Neuindizierung erfolgt fast täglich, und ich kann die genaue Ursache nicht finden. Obwohl sie keine CPU-Ressourcen beansprucht, hat sie aufgrund der rund 310.000 ständig neu überprüften Elemente erhebliche Auswirkungen auf die Anzahl der Lese-/Schreibzyklen meiner System-SSD.
Ergänzend sei erwähnt: Es könnte mit mehreren Benutzern auf einem PC zusammenhängen – ich meine, beobachtet zu haben, dass diese Neuindizierung normalerweise nach dem Wechsel zwischen Benutzern erfolgt. Das müsste ich aber noch bestätigen.
Bitte nicht persönlich nehmen: Das branchenweite Spekulieren über die Ursachen der Fehlfunktion finde ich einfach nur blamabel. Dubiosen bzw. sich dubios verhaltenden Prozessen (forensisch) auf den Zahl zu fühlen, gehört zum Einmaleins der Cyberabwehr. Hier aber geht es nicht einmal um von Eindringlingen gestiftetes Ungemach und die Windowswelt ist trotzdem seit Wochen ratlos. Können die alle keinen Debugger anwerfen?
Ach, nichts Persönliches, mein Lieber!
Ich bin sehr daran interessiert, das Problem selbst zu lösen: Auf meinem Windows 10-PC, wo all diese Daten vorher gespeichert waren, habe ich so etwas nicht beobachtet – es liegt also definitiv nicht an den Daten.
Ich habe erst vor Kurzem angefangen, mir die Details anzusehen: Die CPU-Auslastung ist minimal – im einstelligen Prozentbereich – aber was mir viel mehr Sorgen bereitet, sind die ständigen Lese-/Schreibzyklen von SearchIndexer.exe, und das auf meiner brandneuen SSD für das Betriebssystem!
Ich bin leider nicht ausreichend versiert, um dieses Problem mithilfe eines Debuggers zu beheben, aber ich denke, jemand anderes kann es.
Nebenbei bemerkt: Als ich heute Morgen auf diesem PC zu einem anderen Benutzer wechselte, schrumpfte die besagte Windows.db-Datei von ca. 5 auf ca. 3 GB. Nachdem ich mich wieder in meinem eigenen Konto angemeldet hatte, war die Datei jedoch wieder auf 6,5 GB angewachsen und blieb unverändert. Es wurde heute allerdings keine Neuindizierung durchgeführt.
Es versteht sich von selbst, dass SearchIndexer.exe ca. 600 GB Daten verarbeitet und weitere 50 GB auf diese SSD geschrieben hat…
Beschreib doch mal, wie man sowas debuggen kann.
Normalerweise benötigt man dafür doch den Source-Code und möglichst auch die Project-Datei von Windows oder zumindest reinkompilierte Debugging-Symbole.
Das hat man alles nicht.
Falls man es hätte, dann könnte man den Windows-Source in Visual Studio laden, einen oder mehrere Breaks auf Verdacht setzen oder im Schrittmodus bis zum Fehler langsam vorrücken und dann die überwachten Variablen überprüfen, ob Soll und Ist Werte noch übereinstimmen.
Da man weder den Source, noch die Debug-Symbole hat, müsste man einen Disassembler wie IDA Pro einsetzen und sich durch einen Datenwust aus schlecht lesbarem Assembler durchkämpfen, mal ganz abgesehen davon, dass man dafür auch noch einige Schutzmechanismen von Windows aushebeln müsste.
Solche Detailanalysen überfordern fast jeden, auch studierte ITler hätten sehr arge Probleme, die genaue Ursache zu finden und zu beheben.
Sowas braucht viel Zeit, die man normalerweise nicht hat und es wäre die Aufgabe von Microsoft und nicht von den Usern.
Da bräuchte man schon nerdige Freaks, die mit viel Herzblut das Problem untersuchen wollen würden, aber diese Zeit investiert man besser in alles andere als in Windows.
Obendrein würde man durch die Disassemblierung auch noch gegen die EULA verstoßen.
Welches Monitoring-Tool würdest du denn einsetzen, um solche Bugs zu lokalisieren?
Falls du das alles weißt und kannst, dann mache es doch und erzähle uns deine Ergebnisse.
> Zusammenhang mit den Migrationen von 22H2 auf 22H3 und dann auf 22H4
Ähm, habe ich etwas verpasst?
Ich kenne 22H2, 23H2 und 24H2, aber 22H3 und 22H4? – Nie davon gehört geschweige denn runtergeladen und installiert.
Hmm … wir sind nicht allzu pingelig, oder doch? Typischer Tippfehler!
Zur Erinnerung: Es müsste natürlich „22H2 -> 23H2 -> 24H2" heißen.
Mir fehlen die Vergleichswerte und ich habe der Windows.db vorher keine Beachtung geschenkt.
Aber hier eine aktuelle Beobachtung unter Win25H2:
Ich habe ca. 5 Gbyte Daten in Outlook Classic.
Die Dateigröße der Windows.db war zum Start meiner Beobachtung, vor ca 20 Minuten, 1.5 Gbyte.
Ich habe ein paar minimale Änderungen auf Dateiebene gemacht und in Outlook 1-3 Mails gelöscht. Nichts wildes.
Danach war die Datei nur noch 1.2 Gbyte groß. Und hat sich nach einigen Minuten/kleinen Änderungen auf 1.5 Gbyte wieder aufgeblasen.
So eine 300 MByte Schwankung ohne harten Grund ist schon seltsam.
Das KB5067036 Vorschauupdate verhindert die Abfrage zu dem Windows Server Search Handler unter Windows 11. Vielleicht verbirgt es noch viel mehr Bugs in diese Richtung.
Ernstgemeinte Frage: Bekommt man irgendeine Art Vergütung, z.B. diese Microsoft Punkte da oder sowas, wenn man sich auf Vorschau-Updates einlässt und praktisch Tester für Microsoft spielt?
Die Windows-Suche ist seit Windows Search 4.0 (Optional bei XP, Standard ab Vista) nur Schrott.
Unter XP war die trotz Indexierung sogar langsamer als die herkömmliche Suche, weshalb Windows Search 4.0 gleich wieder vom System runter geflogen ist.
Ich hatte es schon bei Windows 10, das eine Datei, die exakt der Suche entsprach und schon wochenlang vorhanden war von der Suche nicht gefunden wurde.
Auch eine Wildcardsuche ist seit Vista nicht mehr möglich, man kann Suchkriterien (Größe, Datum, Dateiname, etc.) nicht mehr kombinieren, etc.
Und Outlook Classic: Wenn da noch die Indizierung läuft, ist die Suche quälend langsam.
Direkt per OWA auf den Exchange ist die Suche sehr deutlich schneller!
Und die Standardeinstellungen bei Windows sind auch Unsinn.
Standardmäßig ist die Indizierung von Dateiinhalten aktiv.
Was gibt es z.B. bei einer .DLL oder einer .EXE an Inhalten zu indizieren?
Nichts! Deshalb ist das immer die erste Aktion auf jedem neuen Rechner und jeder neuen SSD/HDD, diesen Unsinn abzuschalten.
Dadurch wird die Index-Datenbank deutlich kleiner.
Das Verhalten konnten wir im Oktober mit Windows 11 Enterprise und in Verbindung mit Microsoft 365 Apps for Business mit Outlook Classic ebenfalls beobachten. Wir haben zwar nicht die Datenbank geprüft, konnten aber nach dem Start des PC sowie Outlook beobachten, dass der Indizierungsdienst richtig am Arbeiten war, obwohl alle Elemente bereits indiziert waren. Nach einiger Zeit ließ das nach, wiederholte sich aber am nächsten Tag. Mittlerweile scheint es nicht mehr aufzutreten.
Kann ich bestätigen. Seit dem Wechsel auf Windows 11 Ende September läuft der Search Dienst gefühlt alle paar Minuten. Merke ich jedes Mal daran, dass der Lüfter von meinem Notebook hochdreht, ziemlich nervig. Hatte mich schon gewundert, wo das herkommt, weil auch bei mir steht, dass die Indizierung abgeschlossen ist.
Habe Office 2019 und Windows 11 24H2 auf aktuellstem Stand, da scheint das Oktober-Update also auch nix gebracht zu haben.
@ R.S.: Was sind denn deine Einstellungen für die Indizierung, damit einen das nicht mehr belästigt?
Ich habe das ausschließlich auf Outlook beschränkt, sonst ist die Suche da nahezu unbenutzbar.
Für alle sonstigen Speicherorte ist die Indizierung deaktiviert.
Aber den Schrott Windows 11 nutzen wir auch nicht.
Wir bleiben bis zum echten Supportende Januar 2032 bei Windows 10.
Search-Indexer ist bei uns stets deaktivert und komplett deinstalliert, weil das hier nicht benötigt wird und es immer zu viel unnötige Power schluckt, zu erkennen ist das dann nur am "toten weißen Symbol – Indizierungsoptionen 32 bit" in der alten Systemsteuerung.
Erst alles entfernen unter Indizierungsoptionen incl. aller Dateiendungen dort.
get-windowsoptionalfeature -online | ft
Disable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName SearchEngine-Client-Package
und dann noch in dem bekannten Reg-Schlüßel eintragen, dann ist es beim nächsten Neustart deaktiviert/entfernt und auch das unnötige WebView bleibt dann mit aus, das hängt mit der Suche zusammen.
Meines Wissens betrifft der Bug insbesondere Outlook (classic) mit POP3- oder IMAP-Konten und lokaler PST-/OST-Datei unter Windows 11, wie wohl auch früher schon bei anderen Bugs.
Ach das Problem existiert seit den letzten 2 Kumulativen Updates auch mit 2K19 RDS Servern u. OL Classic. Mussten den Indexer deaktivieren da sich das Problem mit jedem User hochskaliert hat. Seit dem ist zwar Ruhe, allerdings ist die Suche dementsprechend.
Hoffe trägt mit zum Informationsstand bei.
Mein Update nach ein paar Tagen: Die Suche hat heute Morgen völlig unerwartet neu gestartet.
Die Ereignisanzeige (Anwendungen) zeigt folgende Fehler und Warnungen an:
7040 – Der Suchdienst hat beschädigte Datendateien im Index {id=4810 – onecoreuap\base\appmodel\search\tquery\inverted\encodinglayer.cpp (605)} festgestellt. Der Dienst versucht, das Problem automatisch durch einen Neuaufbau des Index zu beheben.
Details:
0x%08x (0x8007000d – Die Daten sind ungültig. (HRESULT: 0x8007000d))
7042 – Der Windows-Suchdienst wird beendet, da ein Problem mit dem Indexer vorliegt: Der Katalog ist beschädigt.
Details:
0x%08x (0xc0041801 – Der Inhaltsindexkatalog ist beschädigt. (HRESULT: 0xc0041801))
1008 – Der Windows-Suchdienst wird gestartet und versucht, den alten Suchindex zu entfernen. {Grund: Indexbeschädigung}
Anschließend folgen folgende Meldungen:
1004 – Der Windows-Suchdienst erstellt den neuen Suchindex. {Grund: Indexbeschädigung}
1005 – Der Windows-Suchdienst hat den neuen Suchindex erfolgreich erstellt.
1003 – Der Windows-Suchdienst wurde gestartet.
Ich habe meinen PC wie jeden Morgen eingeschaltet und mich in mein Benutzerkonto eingeloggt. Es gab also keine Unterschiede.
Das Einzige, was sich samstagmorgens ändert, ist, dass das Outlook-Add-in (Codeplex Outlook Backup)
https://github.com/HoffmannTom/outlookbackupaddin
eine Sicherung durchführt und lediglich die neueste Version der PST-Dateien kopiert (in denselben Ordner, mit dem Präfix „Backup"). Ich hätte gedacht, das sollte keinen Einfluss haben. Die genauen Zeitstempel dieser Sicherungsdateien und des Ordners „C:\ProgramData\Microsoft\Search\Data\Applications\Windows" deuten darauf hin, dass Fehler wahrscheinlich schon vor dem Verlassen von Outlook bzw. dem Start des Add-ins aufgetreten sind.
Interessanterweise verlor ich auch den Zugriff auf „C:\ProgramData\Microsoft\Search\Data\Applications\Windows" und musste ihn wiederherstellen („Klicken Sie auf Weiter, um dauerhaft Zugriff auf diesen Ordner zu erhalten").
Ich lasse die Windows-Suche den Index vorerst neu erstellen. Den Zielpfad des Outlook-Add-ins habe ich auf eine externe Freigabe geändert, die außerhalb des Zugriffs der Windows-Suche liegt. Ich werde auch überprüfen, ob ich die neueste Version dieses Add-Ins auf meinem PC installiert habe…
Wir haben firmenweit den Cachmode und Psts via GPO deaktiviert. Abgesehen dass die Suche generell bescheiden funktioniert hatte wir solche Probleme nicht.
@Jörgi: Ist Outlook ohne Cachemode noch ausreichend performant?
Die User haben keine Notwendigkeit zur offline-Nutzung z.B. auf Geschäftsreisen?
Ich kann das Verhalten bestätigen. Win10 auf Win11 geupdated, seitdem täglich die Windows-Search Indexerstellung. Die Auslastung der SSD ist nicht konstant gleich, sondern mal niedrig, dann 20-40% und dann mal 100% und dann wieder nichts und wieder mehr.
Und natürlich täglich die Wiederholung. Etwa 500.000 Indizes und ca. 4,5 GB. Und nachdem sie erstellt wurde sind plötzlich wieder 120.000 ausstehend…
Werde jetzt den Mist deaktivieren, nervt nur
Microsoft scheint das Thema leider komplett zu ignorieren, der Fehler besteht nach wie vor und nach jedem Start von Outlook (classic) mit lokaler PST-Datei rödelt sich der Windows 11 Search Indexer erst einmal viele Minuten lang einen Wolf und schreibt dabei viele GB auf die SSD.