Windows 10 Update KB3213986 killt Systemwiederherstellung

Das kumulative Januar 2017-Update KB3213986 führt wohl zu einem Kollateralschaden unter Windows 10 Anniversary Update, der einige Nutzer unverhofft treffende dürfte. Die Systemwiederherstellung funktioniert nicht mehr und bricht mit dem Fehlercode 0x80070091 ab.


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Das Thema köchelt ja schon ein paar Tage in Foren – Nutzer von Windows 10 Anniversary Update beklagen sich seit Januar 2017, dass die Systemwiederherstellung nicht mehr funktioniert. Nach ziemlich langer Rödelei gelangt man erneut zum Windows-Desktop und bekommt den Fehler 0x80070091 gemeldet.

Fehlercode 0x80070091

Ich habe das Thema im Blog-Beitrag Windows 10 Version 1607: Unbekannter Fehler 0x80070091 samt Lösung behandelt. Kommentare von Blog-Lesern deuteten an, dass das Ganze mit dem kumulativen Januar 2017-Update KB3213986 zusammen hänge. Im englischsprachigen Blog-Beitrag Windows 10 Version 1607: System restore error 0x80070091 [Fix] hatte ich die Prämisse gestellt, dass Update KB3213986 da verantwortlich sein dürfte.

Kumulativen Januar 2017-Update KB3213986

Ich konnte es nicht nicht genau benennen – aber es kristallisiert sich heraus, dass NTFS-Links in Unterordnern von Apps im Ordner WindowsApps für das Problem der Systemwiederherstellung verantwortlich sind. Ein Kommentar gab an, dass VFS-Unterordner am Problem beteiligt seien. Ich hatte noch einige Fundstellen hier angegeben – und mir sind in diesem Zusammenhang auch App-V sowie Hyper-V unter die Augen gekommen. Der Changelog für das kumulativen Januar 2017-Update KB3213986 gibt an, dass Fixes bei Hyper-V und App-V vorgenommen wurden.

Update KB3213986 ist beteiligt, Deinstallation hilft nicht

Letztes Wochenende habe ich mal zwei Stunden geopfert, um einiges auszuprobieren – musste dann aber aus Zeitgründen irgendwann aufgeben. Was ich herausgefunden habe – kommt auch in den Kommentaren zum Ausdruck: Das Problem tritt auf nackten Windows 10 V1607-Maschinen auf – Fremdvirenscanner sind nicht beteiligt. Und eine reine Deinstallation des Januar 2017-Update KB3213986 hilft nicht. Ich hatte die Infos im US MS Answers-Forum eingespeist und mit aus dem Thema zurückgezogen. Jetzt hat Gegory Livingston das Ganze explizit bestätigt.

  • It is update KB3213986 that causes the problem to occur in the first instance.
  • Rolling back the update does not correct the problem.
  • Performing the known fix returns System Restore functionality.
  • For how long, we don’t yet know.

Das ist natürlich ein besonders fieser Fehler, der den Nutzern erst mit einiger Verzögerung auffallen dürfte. Und wie lange der manuelle Fix hält, ist auch unklar. Bleibt das Fazit: Die Systemwiederherstellung ist unzuverlässig, die Systemabbildsicherung von Windows ist unzuverlässig und der obige Bug könnte auch das Zurücksetzen per Recovery beeinflussen. Als Windows 10-Nutzer musst Du jetzt ein Dritthersteller-Backup-Programm holen und dann fleißig Systemabbildsicherungen anfertigen. Schöne neue Welt.

Nachtrag: Nach diesem Thread (Post von Gregory Livingston auf Seite 13) tritt der Fehler sogar bei einem Clean Install auf. Es scheint also nicht wirklich am Update zu liegen, sondern über die OfficeHub-App verursacht zu werden.

Nachtrag 2: Beachtet meine Link-Liste, wo ich weitere Artikel zum Fehler veröffentlicht habe. In Windows 10 Creators Update scheint der Fehler bisher behoben (siehe Windows 10: Neues zum Wiederherstellungsfehler 0x80070091).

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38 Kommentare zu Windows 10 Update KB3213986 killt Systemwiederherstellung

  1. Thomas Bauer sagt:

    Image, Image und nochmals Image erstellen das predige ich schon immer. Die Systemwiederherstellung war schon immer so eine wacklige und anfällige Sache. Windows auf „C:“ und alle Daten auf „D:“. Dann dauert das Rückspielen meiner kompletten Installation vom Vortag keine 20 Minuten und die Daten sind ja auch vorhanden da ich nur „C:“ wiederherstelle. Die Backups laufen automatisiert im Hintergrund auf mein NAS. Ab und zu erstelle ich ein weiteres auf einer USB3 Festplatte. Die Daten sind natürlich zusätzlich in meiner eigenen Cloud gesichert und bevor ich stundenlang an einen System rum doktere….Gut, das kann auch Spaß machen, aber ich bevorzuge dann immer ein zurück spielen auf einen Tag an dem der Fehler noch nicht auftrat.

  2. deo sagt:

    Das ist nichts neues und auch kein Problem von Windows 10.
    Auch mit einem Imageprogrammen kann man Pech haben, wenn es in dem System läuft, das es sichern soll.
    Es ist praktisch, wenn der Windows Bootloader oder Systempartitionen mitbenutzt werden, aber die können auch mal kaputt gehen und dann steht man ohne Alternative hilflos da. Das kann eine bootfähige Notfall-Disk, -CD, DVD oder Stick sein.
    Das hat der gemeine Windows Anwender, der auf Bordmittel vertraut, in der Regel nicht.

    • Thomas Bauer sagt:

      OK. Ich schrieb nur C: Aber meine Images enthalten auch… ich nenne sie mal eine WinRE, EFI, MSR und am Ende habe ich nochmal eine Windows Image Partition erstellt. Aber die letzte hinten sichere ich nicht. Nur die, die vor „C:“ liegen!

    • Thomas Bauer sagt:

      Die install.wim habe ich natürlich mit reagentc mit meinen System verbunden, damit das System sich daraus Dateien ziehen kann wenn alles andere versagt. Was ich dir noch sagen wollte…AOMEI Backupper ist auch als kostenlose Variante schon super. Das benutze ich, weil das echt funktioniert. Du kannst dir damit auch einen WinPE Datenträger erstellen und damit booten und dein System wiederherstellen.

  3. Andreas B. sagt:

    Ach, das ist ja niedlich. – Habe ich das richtig verstanden, dass es daran liegt, dass nicht mehr wiederhergestellt werden kann, wie das ganze App-Geraffel kreuz und quer miteinander verbunden ist? (Also das, was so eine tolle „User-Experience“ bringt, vonwegen alles automatisch, überall, ganz schnell … mit Bingsuche, Cortana, Xbox & Co?)

  4. Das die Systemwiederherstellung keine Sichere Alternative zu Backup Programmen ist sollte eigentlich jedem mittlerweile klar sein .

    „Ein Backup konnte ich nicht machen, in dem Menüpunkt stand, dass Windows in den letzten 10 Tagen ein Update gemacht hat, und daher wäre dies nicht möglich.“ https://pchilfe.org/forum/post81544.html#p81485
    Wird wahrscheinlich genau dieses Problem sein.

    Die Systemwiederherstellung ist auf unseren Systemen eh Deaktiviert, weil die meist im Notfall wenn es denn Wichtig wäre eh aus irgendwelchen Fehlern nicht möglich ist.

    Das ist auch so ein Punkt worüber ich mich schon seit Jahren aufrege, ein Betriebssystem was kein eigenständiges in jeder Situation funktionierendes Backup Programm besitzt, warum nicht einfach so ein kleines Tool mit einbauen was gleich mit installiert wird mit dem man ein Image auf die Cloud, FTP und Externe Medien einfach und unkompliziert erstellen lassen kann und mit Hilfe des Installationsdatenträger im Ernstfall ohne Komplikationen wieder zurück setzen kann, andere Hersteller mache es doch vor und das Tool muss nicht einmal groß sein.
    Und wenn dann die Frage aufkommt das auch da durch auch nicht Autorisierte Leute Images erstellen könnten, können sie doch auch ohnehin mit Tools von anderen Herstellern!

    Ein Antiviren Programm von 3. Herstellern braucht man schon fast nicht mehr, also wo liegt da das Problem Microsoft!

    • Gaga sagt:

      Siehe „Veeam Endpoint Backup free“ – so eine einfache Lösung könnte so schön integriert werden, wenn man wollte.

    • Thomas Bauer sagt:

      Ich habe sie deaktiviert und das bringt NTFS nochmal einen Performance Kick. Ich sichere eh! in Images und es jeden Tag. Nach 5 inkrementellen Images wird wieder ein Hauptimage erzeugt. Das hält die Datenmenge in Grenzen. Ich habe ja auch keine Firma, sondern bin nur ein Privatmann und AOMEI Backuper Pro ist sowas von sorry geil. In Windows 7 glich das alte Imageprogramm ein wenig dem Norton Backup Es erinnerte mich daran. Das haben sie wohl raus geworfen. was kommt.

    • Janami25 sagt:

      Ich muss sagen, das die Systemwiederherstellung noch unter Windows XP und Windows 7 einwandfrei funktioniert hat. Ein schnelles wiederherstellen ohne grösseres Backup war immer reibungslos möglich, und danach lief selbst´ein verseuchtes System wieder einwandfrei.

      Irgendwann ab Windows 8.1 gab es nur noch Probleme, und die Systemwiederherstellung fristet ein Nischendasein. Unter Windows 10 hatte Ich damit nur noch Probleme, und hatte es komplett deaktiviert.

      Ich fand, es war eine schnelle Möglichkeit, um mal eben kurz angerichteten Schaden zu revidieren, wenn man mal eben kein topaktuelles Backup zur Hand hatte.

      Schade, Microsoft hat die Funktion total verhunzt.

  5. Malte sagt:

    Moin Moin zusammen, ich kann den Fehler bestätigen, jedoch ist es offenbar so das die gesamte Wiederherstellung nicht mehr funktioniert, ist mir aufgefallen als ich ein Mainboard getauscht habe.

    Wie gut das ich immer ein Backup des gesamten Datenträgers bereit liegen habe, um dann für solche fälle gerüstet zu sein.

    http://clonezilla.org/

  6. Nobody Private sagt:

    Was haltet ihr von ct-wimage?
    Erzeugt mit Windows Boardmitteln einen bootbaren Datenträger mit dem man ruck zuck sein gesichertes Boot-LW wieder „neu“ installiert hat.
    Das ganze kostet nur Zeit.

    • Günter Born sagt:

      Erste Reaktion „müsste irgendwie gehen, wenn man nicht viel Pech hat“

      Zweite Reaktion „tief in meinem Bauch schlummern da Zweifel“. Begründung: Es gab im Blog mal einen Beitrag, wo eine c’t Lösung (Windows 10 Anniversary Update: Error 0x80070003 durch c’t-Notfallsystem) Upgrade-Probleme verursachte. Zeigt, dass die Probleme oft tief im Detail liegen. Ist kein Vorwurf an die c’t-Redaktion (habe selbst schon mal Artikel für die verfasst), irgendwann muss man die Lösung zum Laufen bringen und da kann es schon mal Kollateralschäden geben.

      Zweiter Haken: Ich meine, mir sind bei Recherchen zum Artikel mit dem Fix auch Foreneinträge unter die Augen gekommen, wo das Recovery nicht mehr funktionierte – den Link suche ich jetzt aber nicht mehr raus.

      Unter dem Strich: Es zeigt, wie wackelig das Ganze alles geworden ist. So viele Probleme habe ich bisher nur mit W10 gesehen.

      Normalerweise wäre ein Vollbackup – mit Drittherstellertools unter Windows PE oder Linux – das Non Plus Ultra. Aber: Ein Kommentator hat darauf hingewiesen, dass das nix nützt, wenn ein solcher Fehler Wochen später bemerkt wird und ich auf einen uralten Revisionsstand zurückgehen müsste.

      Und Sichern unter Windows PE ist aufwändig – wer bootet schon Windows PE, um die tägliche Sicherung durchzuführen? Die Onboard installierten Sicherungen kranken an dem Umstand, dass deren Sicherungstreiber (Filtertreiber und Boot-Einträge) bei den berühmten, und von manchen Protagonisten immer heiß ersehnten, Feature-Upgrades den Upgrade-Prozess auf’s Kreuz werfen können. Muss nicht sein, aber als MS Communitymoderator habe ich in den letzten Jahren einfach „zu viele Pferde vor der Apotheke kotzen sehen“.

      Mein Fazit: Das Konzept von Windows as a service, wie es aktuell in Realiter praktiziert wird, ist ziemlich kaputt. Wenn ich blauäugig bin, agiere ich nach „Augen zu und wird schon gut gehen“. Wenn ich pessimistisch bin, warte ich gerade zu auf den nächsten Absturz.

      Sucht euch aus, zu welcher Fraktion ihr gehören wollt. Als Blogger sitze ich klar zwischen allen Stühlen. Und ja, ich muss gelegentlich überzeichnen, um gelesen zu werden ;-).

      Und aus diesem Blickwinkel sind auch manche meiner Empfehlungen oder Kritiken (wie hier) zu sehen, die ich in einigen Blog-Beiträgen gebe. Ziel: Keep it simple und plane immer ein, dass bei MS etwas kräftig schief geht. Klar kann man das alles anders sehen und ich kann vieles einstellen, umkonfigurieren und beachten – bis ich (meine Erfahrung) irgendwann vor der berühmten Apotheke stehe und das Pferd angetrabt kommt ;-).

      Haltet mich für einen Aluhut-Träger. Ich wandele eher auf der Mc Murphy-Schiene.

      • Thomas Bauer sagt:

        Ich lese Günter Born weil ich seine Gedanken mag und alles von seinen Blog gelernt habe! Ich klebte viel zu lange auf Windows XP und Günters Blog hat mir geholfen alles zu lernen was ich heute kann. In einer unsicheren und sich bewegenden Zeit sind kritische Worte und Gedanken das wichtigste Gut das wir haben. Ich gehe einen anderen Weg, aber deswegen bin ich nicht feindlich eingestellt. Ich beachte sehr wohl was neben mir passiert und achte darauf das ich nie zuweit abweiche. Keine Ahnung warum aber ich liebe nun mal das App Gedöns und Windows 10. Ich schätze einfach kritische Worte und Gedanken. Wir müssen nachdenken, denn das sind Eckpfeiler unserer Freiheit und freien Gedankenguts. Und am Ende führen bekanntlich alle Weg nach Rom äh Microsoft, denn daran wird so schnell kein Weg für uns Nerds (Sorry) vorbei führen.

  7. Ralf sagt:

    Die Images von Drittherstelleranbietern bringen einen aber auch nicht weiter, wenn wie in diesem Fall der Fehler erst sechs Wochen später bekannt wird. Natürlich kann ich jetzt ein Image vor dem Januar Patchday einspielen. Dann sind aber alle weiteren Änderungen auch mit weg. Die Daten kann ich aus anderen Sicherungen wiederherstellen, aber was ist mit Programminstallationen und Updates. Letztlich bekomme ich einen Systemstand, auf dem man sich inhaltlich nicht verlassen kann.

    Diese Images sind toll, wenn man nach einem Patchday den Fehler gleich bemerkt oder sich das System selber geschrotet hat. Dann hat man in kurzer Zeit sein System wieder funktionsbereits. Aber wenn Wochen zu einem sauberen Stand dazwischen liegen …

    Und an eins sollte auch mal denken. Günter schimpft (ja nicht zurecht) auf Drittenanbietervirenscanner, die Windows in sich unsicherer machen. Diese Imageprogramme haben aber auch vollen Systemzugriff, überwachen teilweise im laufenden Betrieb die Änderungen und sind wirklich alle Programmupdates vernünftig abgesichert? Ich habe bislang keinen Test dieser Software gesehen, die mal auf die Sicherheitsproblematik eingeht. Wer auf Defender als Virenschutzprogramm setzt, sollte sich überlegen, ob die gleiche Problematik nicht auch bei Sicherungsprogrammen vorliegen könnte. Eigentlich sollten auch hier die Windows-internen Programme funktionieren, so schwer kann das nicht sein, wenn Microsoft nicht bei den Updates inzwischen völlig die Kontrolle und Übersicht verloren hätte.

    Und ganz nebenbei. Mit den Tips, die hier im Blog veröffentlicht wurden, habe ich die Systemwiederherstellung wieder zum Laufen bekommen. Der Dateisystemfilter wcifs scheitert aber weiterhin beim Zugriff auf die Schattenkopie.

    • Wenn man wie ich Sonntags Wöchentliche inkrementelle Backups fährt und jeden Monat ein Vollbackup erstellt gibts damit eigentlich keine Probleme.
      Ich könnte also jederzeit bis zum Vormonat alle meine PCs, Laptops und Tablett PCs zurücksetzen.
      Musste ich bisher einmal wegen einem Wurm machen und da hat alles bestens Funktioniert.

      • Ralf sagt:

        Wäre dann ja jetzt schon schlecht. Wenn man am 1. März erfährt, dass man die Sicherung vom 9. Januar (vor dem Patchday Januar) braucht, hat man dann verloren.

        • Thomas Bauer sagt:

          Ja und wenn eine Atombombe explodiert auch. Also was solls. Ich machs wie der Puritaner, genau gleich und hatte in den letzen 10 Jahren nie ein Problem. Eines Tages macht es halt BUM und dann habe ich immer noch alle Daten in meiner Cloud und installiere halt Windows mal neu.

          • Ralf sagt:

            Nur, dass das Zurücksetzen auf den Stand 9. Januar (bzw. 10. Januar 18:59) kein abstruser Fall wie deine Atombombe ist, sondern genau die aktuelle Situation, um die es hier geht. Es wäre die einzige saubere Möglichkeit, um den damals eingeführten Fehler zu entfernen.

            Und Neuinstallation ist die schlechteste Möglichkeit. Habe genug Software, die vor einer Neuinstallation deaktiviert werden muss, damit sie hinterher wieder aktiviert werden kann.

          • Thomas Bauer sagt:

            Ralf dann vergiss doch einfach die Systemwiederherstellung. Das funktionierte mal zuverlässig unter Windows 7 genau wie das Backup. Verwendest du überhaupt Windows 10? Dann installiere doch AOMEI Backupper und mach wie ich inkrementelle Datensicherungen. Der Fehler ist mir gar nicht aufgefallen weil ich das erst gar nicht verwende.

          • Ralf sagt:

            Ich sage ja nicht, dass man keine Images machen soll, nur dass sie nur im akuten Notfall helfen. Ich nehme dafür seit zwei Jahren Macrium Reflect bzw. TrueImage auf einem zweiten PC.

            Und auffallen tut der Fehler allein durch die vielen roten Fehlermeldungen im Ereignisprotokoll. Die vor einem Feature Update schon mal kontrolliere, da dieses ja eigentlich eine komplette System-Neuinstallation darstellt. Und bei mir bereits zweimal zu ernsten Problemen geführt hat.

  8. OlliD@IRQ8 sagt:

    Zur Erinnerung: http://www.borncity.com/blog/2016/03/23/windows-backup-mit-drive-snapshot/

    …hat mich noch nie im Stich gelassen!

  9. Andreas B. sagt:

    Mal ganz naiv und direkt (aber ernst gemeint) gefragt:
    Warum heißt unter Windows 10 die Systemabbildsicherung eigentlich „Windows 7 Sicherung“ (in der Systemsteuerung)?

    • Andreas B. sagt:

      Und betrifft der Bug nur die (einzelnen) Systemwiederherstellungspunkte oder auch solche kompletten Systemabbilder? (Letzteres war bisher ja immer vor Feature-Upgrades empfohlen.)

    • Günter Born sagt:

      Hintergrund ist nach meinem Eindruck, dass der Code für die Backup-Funktion 1:1 aus Windows 7 übernommen und dann in Windows 8, 8.1, 10 integriert wurde. Gab mal die Vorhersage von Martin Geuß (Dr. Windows), dass Microsoft die Backup-Funktion einstellen werde. Ist aber bisher nicht passiert. Wie gesagt, mein Eindruck, mag mich aber täuschen.

      • Andreas B. sagt:

        Vielen Dank! – Bei Ihren FAQ & Tipps zur 1706er-Upgrade-Vorbereitung wurde das Ding ja erwähnt (sonst hätte ich Normaluser mir nach der Bezeichnung eher gedacht, es sei dafür da, alte unter Win7 erstellte Sicherungen zu verarbeiten, um einzelne Dateien einzuspielen oder so).

  10. Grisu_1968 sagt:

    Seit 2001 benutze ich diverse Image/Backup Programme zur Datensicherung. Auf die Systemwiederherstellung hab ich mich noch nie verlassen.

  11. Michael Nagel sagt:

    Hallo Herr Born,

    gibt es schon etwas neues von Seiten Microsofts. Ich kann mit meinen Vollbackups nur 6 Wochen zurück, da ich jede Woche ein Vollbackup mache. Ihr Artikel kam leider eine Woche zu spät.

    Michael

  12. Michael S. sagt:

    Ich habe den Fehler am Wochenende auch gehabt. Ich fahre den Rechner meistens in den Status „Energie sparen“. Nach einigen Tagen wollte ich ihn ganz normal einmal neu starten. Beim Neustart kam die Meldung „unaccessible boot device“ mit anschl. fehlgeschlagener Analyse. Danach kam der Blue Screen. Ich wählte die Option „Wiederherstellung“ einer Version vom 21.03.2017. Es trat der oben beschriebene Fehler auf. Danach las ich im Internet so hoffnunggebende Hinweise wie „Festplatte neu partitionieren“ bei diesem Fehler. Eine Hoffnung gab es noch. Jemand empfahl den abgesicherten Modus. Ergebnis: fehlgeschlagen. Einzig die „Eingabeaufforderung“ funktionerte. Ich hab in dem Forum hier ein DOS-Skript gelesen, das aber wohl nur aus Windows heraus eingegeben werden sollte. Nach einigen vergeblichen Versuchen, das WindowsApps-Verzeichnis zu kopieren, griff ich mit dem Mut der Verzweiflung in die Tasten und gab „c:\program files\RD WindowsApps“ ein. Hurra, die Systemwiederherstellung v. 21. funktionierte! Doch der Boot-Fehler blieb derselbe. Also weiter im Text. Systemwiederherstellung vom 13. geladen. Erfolgreich. Neu gebootet. Bingo!
    Dass man immer noch mit DOS-Befehlen seine Rettung finden muss, finde ich unglaublich, bei der intelligenten Software von unseren amerikanischen Freunden. Oder sind es doch unsere Brüder?!

  13. GS sagt:

    Wer sich über den Fehler 0x8100020 beim Aufrufen des Computerschutzes ärgert bzw. wer in seinem Eventlog unter Anwendungen den VSS-Fehler mit Ereignis-ID 12293 (Routinedetails IVssSnapshotProvider::IsVolumeSupported() failed with 0x8000ffff [hr = 0x8000ffff, Schwerwiegender Fehler) vorfindet, der wird auch das Problem haben, dass „vssadmin list volumes“ kein Ergebnis ausgibt.

    Ich habe lange gesucht und offensichtlich wird das Verhalten durch die Deinstallation von Kaspersky Produkten bzw. Anwendung des KAVREMOVERs verursacht, vgl. https://forum.kaspersky.com/index.php?showtopic=355873.

    Offensichtlich entfernt der KAVREMOVER versehentlich unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Control\Class\{71a27cdd-812a-11d0-bec7-08002be2092f}
    den Eintrag UpperFilters vom Typ REG_MULTI_SZ mit den Werten „volsnap“ und „fltsrv“.

    Die Class {71a27cdd-812a-11d0-bec7-08002be2092f} steht für Storage Volumes.
    Nach Wiederherstellung des Eintrages läuft alles wieder.

  14. Martin Wirtz sagt:

    Ich nutze selbst bereits seit Jahren – unter Windows XP, Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 und Windows 10 Version 1511 – die Systemwiederherstellung von Windows, hatte bisher nie Probleme und bin inzwischen – unter Windows 10 Version 1607 – ebenfalls auf den im vorliegenden Artikel beschriebenen Fehler gestoßen. Der Fehler wird allem Anschein nach – so eine Reihe von Foristen – durch eine Warnung im Ereignisprotokoll von Windows 10 Pro (Systemprotokoll, Quelle FilterManager, Ereignis-ID: 4) mit folgendem Text begleitet:

    Der Dateisystemfilter „wcifs“ (Version 10.0, ‎2016‎-‎09‎-‎15T19:00:27.000000000Z) konnte keine Verbindung mit dem Volume „\Device\HarddiskVolumeShadowCopy1“ herstellen. Der Filter hat einen nicht-standardmäßigen letzten Status „0xC000000D“ zurückgegeben. Diese Bedingung sollte von diesem Filter und/oder den unterstützenden Anwendungen behandelt werden. Wenden Sie sich an den Hersteller, wenn diese Bedingung weiterhin besteht.

    Der Fehler dürfte meiner Erfahrung nach eindeutig nicht auf eine Drittanbietersoftware zurückzuführen sein, da ich keinen Virenscanner eines anderen Herstellers und keine Tuningtools verwende. Die einzige eventuelle problematische Software, die ich installiert habe, ist der CCleaner, mit dem ich allerings noch nie Registryschlüssel gelöscht habe; ich habe mit dem CCleaner lediglich nicht benötigte Apps deinstalliert, weil ich festgestellt habe, daß der Anmeldevorgang auch bei deaktivierten automatischen App-Updates etwas verzögert wird.

    In den Kommentaren zu dem vorliegenden Artikel wurde die Meinung vertreten, daß nicht nur die Systemwiederherstellung, sondern auch die Systemabbildsicherung von Windows 10 unzuverlässig sei. Aus diesem Grunde möchte ich darauf hinweisen, daß man das meiner Erfahrung nach nicht so pauschal sagen kann. Ob die Systemabbildsicherungen zuverlässig funktionieren oder nicht, hängt meiner Erfahrung nach davon ab, wie man vorgeht und ob man sich auf eingetretenen Pfaden bewegt.

    Zur Erläuterung verweise ich auf den folgenden Thread im Microsoft-Forum:

    https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/windows_10-update/mehrere-systemabbild-sicherungen-unter-windows-10/b6b4f59e-333f-4fe7-8e00-e6653474951c

    Da der im vorliegenden Artikel beschriebene Fehler, daß die Systemwiederherstellung unter Win 10 Version 1607 nicht mehr funktioniert, bei einem meiner Rechner aufgetreten ist, hatte ich vorsichtshalber ein Systemabbild zurückgespielt. Das Zurückspielen des
    Systemabbilds hatte problemlos funktioniert; das Betriebssystem läuft problemlos, wenn man von der oben beschriebenen Warnung und einer weiteren Warnung absieht, die mit dem vorliegenden Problem nichts zu tun hat.

    Da das Zurückspielen funktioniert hat, kann ich keinen Zusammenhang zwischen dem im vorliegenden Artikel beschriebenen Fehler der Systemwiederherstellung und der Funktion der Systemabbildsicherung erkennen. Die Systemabbildsicherungen sollten, wenn man die Ausführungen unter dem obigen Link ins Microsoft-Forum berücksichtigt, nach wie vor funktionieren.

  15. Martin Wirtz sagt:

    Hallo Herr Born,

    liegen zu dem vorliegenden Problem schon Informationen vor, ob das Problem durch ein Upgrade von Windows 10 1607 auf Windows 10 1703 behoben wird?

    • Günter Born sagt:

      Beachte meine Nachträge im obigen Artikel.

      • Martin Wirtz sagt:

        Danke für den Hinweis. Den Nachtrag 2 hatte ich überlesen.

      • Martin Wirtz sagt:

        Ich habe bei einem PC das Upgrade von Windows 10 1607 auf Windows 10 1703 ausgeführt.

        Damit keine Fehlermeldungen wegen fehlender Berechtigungen mehr kommen, wurde ich gezwungen, unter Komponentendienste –> Computer –> Arbeitsplatz –> DCOM-Konfiguration Prozessen zusätzliche Berechtigungen (fehlende Berechtigung zur „Aktivierung“) zu vergeben. Außerdem ist beim Edge-Browser ein Fehler aufgetreten. Dieser hat zwar bei der ersten Anmeldung unter zwei Benutzerkonten die Neuheiten angezeigt. Als ich ihn später zu Testzwecken erneut starten wollte, wurde er nach dem Aufrufen und dem Anzeigen einer Fehlerseite innerhalb von 2 Sekunden wieder geschlossen.

        Ich habe mich deshalb entschlossen, ein Systemabbild von Windows 10 Pro Version 1607 wieder einzuspielen und abzuwarten, was Microsoft bei den Versionen 1607 und 1703 unternehmen wird.

        Vielleicht haben wir ja Glück und Microsoft bringt ein Update heraus, mit dem das Problem mit der Systemwiederherstellung beseitigt wird.

        Ich denke, dass Microsoft ein erhebliches Qualitätsproblem hat. Ich habe mit Ausnahme des CCleaners kein einziges Tool und keine einzigen Virenscanner eines anderen Herstellers installiert. Mit dem CCleaner habe ich lediglich Apps deinstalliert. Wenn das das Problem ausgelöst haben sollte, wäre das ein Armutszeugnis für Microsoft.

        • Martin Wirtz sagt:

          Zur Klarstellung: Die Apps, die ich deinstalliert hatte, hatte ich „vor dem Upgrade“ auf die Version 1703 deinstalliert.

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