Preise für Surface-Service außerhalb der Garantiezeit

[English]Microsoft hat eine neue Liste für Reparaturen von Surface-Geräten, die sich außerhalb der Garantiezeit befinden, veröffentlicht. Da kann ein Gerätebesitzer beispielsweise ablesen, was ein Akku-Wechsel oder ein Austausch des Displays kostet, denn es wird mit Pauschalen gearbeitet.


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Bei Surface-Geräten kann immer wieder etwas kaputt gehen. Vom Akku mit nachlassender Kapazität bis hin zu einem gebrochenen Display (keine Garantieleistung, wenn nicht ein Displayriss auf Grund von Produktionsfehlern festgestellt wird) sind viele Schäden denkbar. Was also tun, wenn ein Schaden auftritt? Surfaces sind schlecht zu reparieren – aber ein Gerät, welches 2 1/2 Jahr alt ist wegwerfen? Man kann die Geräte auch nach Ablauf der 2 jährigen Garantiezeit in Deutschland zum Microsoft-Support geben, um diese reparieren zu lassen. Dazu gibt es dann Reparaturpauschalen. Microsoft schreibt dazu auf dieser Seite:

Wie hoch sind die Wartungskosten für Ihr Surface-Gerät oder Zubehör?

Wenn Ihr Surface-Gerät oder Zubehör nicht mehr durch Ihre Standardgarantie oder den Microsoft Complete Extended Service Plan abgedeckt ist, haben Sie möglicherweise gegen eine Gebühr Anspruch auf einen Service außerhalb der Garantiezeit. Diese Preise gelten nur für Reparaturen und Ersetzungen, die von Microsoft durchgeführt wurden, und können bei Prüfungen geändert werden. Die Preise können bei anderen Dienstanbietern variieren. Bei Exchange-Aufträgen ersetzen wir Ihr Gerät oder Zubehör durch ein ähnliches erneuertes Produkt.

Außerhalb der Garantiezeit beinhaltet der Preis anfallende Steuern, mit Ausnahme von Kanada, Indien und den Vereinigten Staaten.

Benutzer eines Microsoft Surface können im betreffenden Formular ein Land wählen und bekommen dann die Preise für die einzelnen Geräte für Reparaturpauschalen angezeigt.

Preise für Surface-Service außerhalb der Garantiezeit

Hier beispielsweise einige Austauschpauschalen für diverse Geräte:

Surface Laptop 3–15″

  • 586,67: Reparatur von durch Flüssigkeiten verursachten Sachschäden
  • 491,47: Reparatur von Bildschirm- oder physischen Schäden
  • 427,21: Akkuersatzdienst
  • 373,66: Allgemeine Reparatur (außer Schäden durch Flüssigkeiten, Bildschirmschäden und physische Schäden).

Surface Laptop 3–13,5″

  • 533,12: Reparatur von durch Flüssigkeiten verursachten Sachschäden
  • 427,21: Reparatur von Bildschirm- oder physischen Schäden
  • 362,95: Akkuersatzdienst
  • 330,82: Allgemeine Reparatur (außer Schäden durch Flüssigkeiten, Bildschirmschäden und physische Schäden).

Danke an Barb Bowman für den Hinweis auf Twitter.


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7 Antworten zu Preise für Surface-Service außerhalb der Garantiezeit

  1. Schrägar der Heckliche sagt:

    Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, wieso man sich so ein Surface-Laptop kauft – auch noch zu diesen Preisen. Möglicherweise bin ich da etwas konservativ (Iiiih!!) :D

    Ich bin ja seit Jahren Fan der ThinkPad-Laptops der T-Serie – vor allem der etwas älteren, die man „refurbished“ für wenig Geld erstehen kann. Die Dinger sind schier unkaputtbar, die Tastatur gehört zum besten, was es gibt, und gut aussehen tun sie auch noch (schwarz, eckig, schlicht – nur der „Trackpoint“-Gnubbel ist rot, das muß so :)

    Der Akku ist mit einem Griff entfernt, unten sitzen überall Klappen, um RAM oder Festplatte problemlos austauschen zu können, und auch die Tastatur ließe sich durch das lösen weniger Schrauben leicht tauschen. Was aber selten nötig ist – Thinkpads sind unverwüstlich…

    Und falls doch mal was kaputt geht: Ersatzteile sind noch jahrelang verfügbar. So soll daß sein. Scheint aber irgendwie grad nicht mehr so „hip“ zu sein…

    • Günter Born sagt:

      Rein interessehalber: Mir ist immer das Lenovo WhiteListing im BIOS im Hinterkopf. Liebäugele immer mal wieder mit einem Refurbished Thinkpad – aber das Whitelisting und das Akku-Gedöns beim Notebook haben mich immer wieder von abgehalten, da weiter zu gehen (zumal meine uralt-Desktop-Maschine ausreicht – nur mit Virtualisierung hakt es langsam).

      • Schrägar der Heckliche sagt:

        Das Whitelisting gab es tatsächlich schon bei den IBM-ThinkPads (also vor 2006). Ist aber (ihmo) anders zu bewerten als z. B. die eher schäbige Geschichte, die HP mit seinen Druckern und Fremdhersteller-Tintenpatronen immer mal wieder probiert. Bei Lenovo dreht es sich hier wohl wirklich (eher) um die Sicherheit – das sind ja Business-Geräte, für die man auch bis zu 5 Jahre Garantie (gegen Aufpreis) kriegen kann.

        Im ThikPad-Wiki gibt es dazu einen Absatz: https://thinkwiki.de/Akku#Nachbau-Akkus

        Es ist halt auch (wie immer) die Frage, wofür man so ein Gerät verwenden will:
        Die älteren ThinkPads sind aus heutiger Sicht relativ schwer und ziemlich dick. Wenn man sie aber hauptsächlich als Desktop-Ersatz (also auf dem Schreibtisch) benutzt, ist das egal – und die Akku-Frage hat sich damit auch erledigt, weil die Geräte ja ständig (oder meist) am Netzteil hängen. Man sollte Ladeschwellen setzen und gut ist. (Dazu braucht man nicht Lenovo Vantage zu installieren – die „ChargeThreshold.exe“, ein Kommandozeilen-Tool von Lenovo, tut es auch.)

        Als Beispiel: ich habe hier einen T530 – 15,6 Zoll – Baujahr 2013.
        Prozessor Intel i5 (Ivy-Bridge) 2-Kerner / 8 GB RAM / On-Board-Grafikchip / 250 GB SSD. Gekauft 2015 (refurbished) für damals 600 € – jetzt würde der etwa 350 € kosten. OS früher Win 7, jetzt Win 10 – läuft absolut flüssig. Einer VM (ich verwende VMware) kann man ohne weiteres 3 GB RAM zuteilen, ohne das Windows dadurch spürbar ausgebremst wird. Die VMs laufen ebenfalls absolut flüssig, was aber weniger dem RAM, sondern eher der SSD zu verdanken sein dürfte. (Obwohl: Win 10 in der VM habe ich noch nicht ausprobiert – das könnte ggf. hakeln. Win 7 32-Bit läuft 1a, diverse Linux-Distros sowieso.) Der Akku (6 Zellen – original) hält noch ca. 2-3 Stunden surfen im I-Net aus – da kann man ihmo wirklich nicht schimpfen. Allerdings sollte man den Akku ca. 2 bis 3 Mal im Jahr verwenden (also bis ca. 15% entladen, danach einfach wieder ans Kabel).

        Die Kehrseite: der T530 wiegt mit Netzteil an die 3 Kilo, und ein Gamer wird damit sicher nicht glücklich…

        Zum mitnehmen: T460 (14 Zoll – Baujahr 2016), i5 2-Kerner, 16 GB RAM, 500 GB SSD. Akku (original): 6-Zellen extern (der interne ist bei mir nicht vorhanden), hält noch locker 6-7 Stunden. Gewicht mit Netzteil ca. 1,7 Kilo. Gekauft Ende 2019 (refurbished) für 520 €. VM: kein Problem – der könnte man ja 8 GB RAM verpassen, dann wären immer noch 8 GB übrig für das Host-OS…

        Kehrseite: die ganzen Wartungsklappen unten gibt es nicht mehr. Beim T460 muß man den Unterboden abschrauben – insgesamt sieben Schrauben. Aber: man vergleiche das mit dem im Blogbeitrag beschriebenen „Wartungsangebot“ für die Surface-Laptops…

        Der älteste ThinkPad, den ich noch in Verwendung habe, ist ein R500 mit 4 GB RAM von 2009. Linux Mint läuft absolut flüssig, der Akku ist platt (hält noch ca. 20 min). Macht aber nichts: der R500 hängt am Netzteil und läuft trotzdem. VMs gehen nur schnarchlangsam. Das liegt daran, daß im R500 immer noch die originale (!) HDD von 2009 läuft, und zwar völlig klaglos :D

        Ich werde dem R500 aber nochmal ein Upgrade auf 8 GB RAM + SSD spendieren. Kosten vielleicht 70 €, Umbau kann man selber machen. Der hält sicher noch ein paar Jahre durch…

        Damit habe ich noch nicht einmal meinen kompletten ThinkPad-Zoo beschrieben :D

        Ist ein weites Thema: bei den einzelnen Modellen gibt es große Unterschiede in der Ausstattung (Prozessor, Grafik dezidiert oder On-Board, Display-Typ und -Auflösung…) Lesefutter:

        ThikPad-Wiki: thinkwiki.de
        thinkpad-forum.de
        Sehr gute Tests: notebookcheck.com -> Suchfunktion mit Modellbezeichnung (z. B. T530) verwenden

        • Christian Krause sagt:

          Ich kann keinen Vorteil am whitelisting sehen, es ist reine Gängelung.
          Alte business Notebooks mögen für oma else eventuell sinnvoll sein, der professionelle Einsatz verbietet sich in meinen Augen aber. Würde ja auch keiner eine 6 Jahre alte Waschmaschine für seinen betrieb kaufen.
          Lieber ein günstiges neues kaufen.

      • Thomas sagt:

        Moin,

        Ich habe Beruflich mit Lenovos zu tun, meiner ist ein T580, und Privat auch 2.
        Sowohl den X220 als auch den X230 habe Ich mit 16GB RAM und SSD ausgestattet.
        Laufen wie Schmitz Katze. Der 580 ist vor allem mit 2 VM parallel schneller und flüssiger.
        Was ja auch insofern normal ist da er 8 Kerne hat statt 2 + HT..
        Und ja, der Lüfter ist eher am Arbeiten.
        Neue Wärmeleitpaste und Reinigung ist bei den X2 mal fällig nach 5 Jahren.
        Aber auch dies ist extrem abhängig von den Sachen die Ich mache ;-)
        Aber HP Elite und ProBook sind auch nicht besser..

        Mit dem Akku.
        Ich sehe das auch eher als Sicherheitsaspekt.
        Man erinnere sich vor ein paar Jahren an den Skandal mit den Samsung Note Handys wo auch die Fluggesellschaften gesagt habe „Ohne DICH, bzw dein Handy.“
        :-)

        Ich habe früher auch Lenovo und HP gewartet.
        Bis zur T/Xx60 Reihe.
        Die internen Akkus haben manchmal Ärger gemacht.
        Und auch der Drang zu immer dünner und flacher.
        Denn irgendwo hin muss die Wärme.
        Aber auch die Empfindlichkeit ist höher.
        Beim Wechsel damlas, die neuen haben das Problem nicht mehr, von den fetten HP ProBook 6570b zu den UltraBooks Hp 650 hatte Ich mehr als 2mal das Problem das jemand einen Ringbuch zwischen Monitor und Tastatur hatte und anschließend einen Display Bruch.
        Die alten konnte man zurasten lassen, die hatten keine Probleme damit ;-)
        Ich habe auch selten, außer Akku und echte Brüche, echte HW Probleme gehabt.

      • Günter Born sagt:

        Danke für die guten Rückmeldungen. Muss dann bei Gelegenheit mal schauen, ob ich da vielleicht auf ein solches Refurbished-Gerät komme – und dann sehen ob ein Win 10 IoT, ein Hyper-V Server 2019 oder ein Linux als Host drauf kommt.

    • Zocker sagt:

      Ich mag auch die alten Businessnotebooks. Etwas dicker, dafür sehr robust und wartbar. Es gab sogar Manuals, wie man alle Komponenten austauscht. Die Surface Laptops sind – wie inzwischen auch viele andere – dagegen Einweggeräte, auch wenn sich die Wartungsmöglichkeiten stark verbessert haben. Der Akku ist praktisch weiterhin fast nicht tauschbar (weil stark verklebt) und das ist Verschleißteil Nummer 1. Die Preise für einen Tausch sind lächerlich. Da ist man schnell die Hälfte des Neupreises los. In ein paar Jahren ist das ein wirtschaftlicher Totalschaden, während man für alte Businessgeräte für 30-40€ einen Ersatzakku vom Dritthersteller bekommt.

      Das Whitelisting mag ich auch nicht. Normale Ersatzteile bekommt man zum Glück meist gebraucht. Ärgerlicher wird es bei WLAN-Karten.

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