Skype einfach platt machen …

SkypeIch hatte ja bereits häufiger zum Thema Skype gebloggt, u.a. den Beitrag Skype im Niedergang: Wer hat’s kaputt gemacht? vor einigen Wochen. Irgendwie schafft Microsoft es, die Version für Privatanwender systematisch zu demontieren. Daher ist mit der Artikel Warum wird Skype nicht einfach eingestellt? von Martin Geuß bei Dr. Windows gestern ins Auge gesprungen. Ganz lesenswert und nicht von der Hand zu weisen. Wenn man jetzt noch hin geht, und das Wörtchen Skype durch Windows 10 ersetzt, hätte man einen Artikel für den nächsten sinnvollen Vorschlag – oder?


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10 Kommentare zu Skype einfach platt machen …

  1. Al CiD sagt:

    “welche Daseinsberechtigung hat dann Skype noch? Angenommen, Skype würde morgen abgeschaltet – könnten wir irgend etwas nicht mehr tun, was wir heute tun können?”

    Wenn ich jetzt Skype durch Windows 10 ersetze… wäre: sich über MS ärgern. ;-)

    Ich glaube, das würde (noch) nicht funktionieren, da gibt es noch zu viele Anteile auf dem Weltmarkt und zu viele Unternehmen, die nur für Windows-basierte Plattformen ihre Software und/oder Treiber entwickeln.

    Was ich mir aber vorstellen kann, es gibt irgend wann ein – sagen wir mal – Windows X, welches auf BSD oder sogar Linux basiert und eine native Emulationsschicht oder ein virtuelles System mit Core OS für “alte” Software beinhaltet, die nach und nach zurück gefahren wird…

    Das, falls Windows als OS mit Desktop/GUI überhaupt dann noch relevant sein sollte…

    Ich freue mich schon auf ihren Artikel.

  2. Rene sagt:

    Oh oh ;)
    Martin Geuß schreibt bei den Kommentaren, das er wohl als Insider gehört hat, das Skype komplett überarbeitet wurde.

    Wie auch immer.
    Da ich zur Zeit mit drei Betriebssystem (LinuxMint, win7 und win10) arbeite, kann ich leider auch bestätigen, das win10 keinen wirklichen Mehrwert bietet.

  3. Cmd.Data sagt:

    Wie hat der milliardenschwere Microsoft-Konzern es eigentlich geschafft, Skype an die Wand zu fahren?

    Die könnten doch Programmierer einstellen und bezahlen, die fähig sein sollten?

    Man versteht es einfach nicht.

    • Rene sagt:

      Die genauen Hintergrunde werden wir wohl nie erfahren. Und Programmierer/Entwickler sind Mangelware und kosten richtig Geld.

      Fakt ist, das ich noch bis ca. 2008 ausschließlich und sehr gerne geskypet habe.
      Dann wurde es immer weniger. Seit ca. 5 Jahren überhaupt nicht mehr.

    • Günter Born sagt:

      Es gab da die Tage von mir die Sache mit dem stinkenden Fisch und dessen Kopf … mehr ist nicht dazu zu sagen.

      PS: Ich habe mal direkt für MS Press USA Bücher geschrieben. Gab einen Kopf dort drüben, auf den ich mich sogar per spoken agreement verlassen konnte. Dann wurden Köpfe (im Rahmen der Chinese Wall zwischen Win/Office in 2000) rotiert und die Person hat MS verlassen. Kurz danach habe ich keine Bücher mehr für MS Press USA geschrieben. Musste die Reißleine ziehen, weil alle 6 Wochen die Direktiven diametral geändert wurden. Einen WSH-Scripting-Titel von 1.000 Seiten habe ich 4 Mal umgeschrieben, und dann wurden essentielle Teile vom Marketing gecancelt. Hatte dann die Schnauze voll (und glücklicherweise MS Press Deutschland – gibt es aber auch nicht mehr – als Partner für einige erfolgreiche Buchprojekte). Denke, die Entwicklung in den USA ist da über die Jahre noch schlimmer geworden. Schaut euch nur den Twitter-Kanal von POTUS an – ein Spiegel der Gesellschaft bzw. der Mentalität (Genialität direkt neben Irrsinn).

  4. Potrimpo sagt:

    Ich muss gestehen, keine der Optionen wäre für mich sinnvoll. Skype wird hier regelmäßig für Videochat mit Verwandten benutzt, und dafür funktioniert es einwandfrei.

    Und auch Windows 10 auf 3 Rechnern verrichtet hier (in der Familie) klaglos seine Dienste (ebenso wie noch 2 Windows 7 Rechner – Ausnahme s.u. -, Windows 8.1-Rechner und diverse Linux-Derivate; Letztere zicken ein wenig auf zwei neueren Laptops).

    Probleme, insbesondere bei Updates/Upgrades gab es an keiner Stelle. War auch nicht vom SSD- oder Scanner-Problem betroffen, muss hier allerdings sagen, derartige Fehler gab es auch schon unter Windows 7.

    Im außerfamiliären Umfeld stoße ich häufiger auf Update/Upgrade-Probleme mit Windows 10. Allerdings sind diese zum größten und ganz überwiegenden Teil auf Probleme mit Security-Software von Drittanbietern, “Tuning”-Tools (mein designierter Schwiegervater bekommt damit auch seine Windows 7-Installation regelmäßig zum Verrecken, benutzt sie aber, Gott sei es gedankt, nicht unter Windows 10) und ganz toll – die AntiSpy-Tools.

    Da wundern sich Leute, dass sie keine Updates bekommen, keine Internet-Verbindung bei Online-Spiele-Apps (ja, die benutzen einige Personen auch) besteht, haben den Schalter aber in ihrem AntiSpy-Tool abgeschaltet.

    Windows 10 stellt immer wieder meine Datenschutzeinstellungen zurück, mimimi. Dass aber die Anti-Spy-Tools nicht ausschließlich die Windows-eigenen Werkzeuge benutzen und dementsprechend bei Upgrades u.a. durch Ersetzen von Systemdateien die Einstellungen flöten gehen, da denkt niemand dran.

    Da zerreißt es das Upgrade, weil Avast noch nicht das erforderliche Update herausgebracht hat, da grätscht das Anti-ARP-Spoofing-Tool der Comodo-Firewall mittenrein und verhindert den kompletten Datenverkehr usw. usf..

    Du bemängelst u.a. auch, dass sich die Oberfläche/Menüs ändern. Kann ich, jedenfalls teilweise, nachvollziehen. Wenn ich aber bedenke, dass mein designierter Schwiegervater problemlos mit Deinem Werk “Windows 10 Power-Tools” auch mit der aktuellsten Windows 10-Version zurecht kommt, ist das nicht wirklich tragisch.

    P.S.: Sollte Dir noch ausdrücklich ausrichten, dass das Buch (wie auch das zu Windows 8) sehr, sehr positiv aufgenommen wurde und wird.

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