#Brexit: Der UK Schnüffelerlass erlaubt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu verbieten

Noch ein kleiner Infosplitter in Richtung britisches Inselchen. Dessen Regierung befindet sich zwar im Wechsel, und wird den Brexit einleiten. Die Verwaltung hat aber bestätigt, dass Teile der sogenannten Investigatory Power Bill (IPB), besser als “Schnüffelparagraf” bekannt, in Unternehmen das Verbieten von End-zu-Ende-Verschlüsselung  erlaubt. Näheres findet sich in diesem The Register-Artikel – mit solchen Freunden brauchst Du keine Feinde mehr. (via)


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6 Responses to #Brexit: Der UK Schnüffelerlass erlaubt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu verbieten

  1. sandy sagt:

    Echt krass…

  2. Tim sagt:

    Tja…

    und da GB mit den Amis ja Geheimdienstlich im Bett liegt, stellt sich doch die Frage, wo in Irland nun wohl die Rechenzentren stehen, bzw. wie diese wohl ans Netz angeschlossen sind. Bezugnehmend auf:

    https://www.borncity.com/blog/2016/07/15/klageerfolg-kein-behrdlicher-us-zugriff-auf-daten-aus-eu-rechenzentren-microsofts/

    • Thomas Bauer sagt:

      Ich habe mal wo gelesen das eh alles übers Rechenzentrum Frankfurt läuft. Dort gibt es nicht nur Zimmer die kaum einer kennt sondern auch mysteriöse Datenstrangabzweigungen. Ist natürlich alles hören-sagen und ich will vermeiden da jetzt irgendwas aufzuzählen.

      • Hansi sagt:

        Die Geschichten gibt es ja schon lange, daß in Frankfurt der gesamte deutsche Netzwerkverkehr am DE-CIX einmal “kopiert” wird. Ein paar hundert CIA- äh amerikanische PR-Mitarbeiter nehmen angeblich gleich gleich um die Ecke einen größeren Bürokomplex in Beschlag. Es wird sicher nicht alles gespeichert oder längerfristig aufgehoben, aber von “Datenschutz” kann man da wirklich nicht mehr sprechen.

        Wie machen das eigentlich Unternehmen, wenn sie sensible Daten wie Konstruktionspläne oder Maschineneinstellungen transportieren müssen? Nur persönlich oder per Kurier, nur von Rechner, der nicht am Netz hängt, zu anderem Rechner, der nicht am Netz hängt? Man könnte sich ja einen Spaß erlauben, und z.B. den neuesten Plan für eine portablen Fusionsreaktor mit leichten “Änderungen” offiziell übers Netz verschicken. Bevor jemand aufstöhnt, EADS hat tatsächlich Patente im Bereich kalte Fusion/LENR angemeldet, wenn auch ziemlich abstrakt/verschwurbelt. Aber zugegeben, der Themenkomplex LENR, speziell Rossi ist schon ein nun ja sehr umstritten. Aber es wird weltweit daran geforscht.

        • Thomas Bauer sagt:

          Bist du so wütend? Tus mal besser nicht, warum auch? In Wendelstein arbeiten wir Deutsche auch an kalter Fussion. Angeblich gab es dort erste Erfolge dazu das stabil zu halten.

          • Hansi sagt:

            Bei Wendelstein geht es erstmal darum, heisses Plasma kontrollieren zu können, mit dem Ziel, die hohen Temperaturen (im Bereich Mio. Grad) aufrecht zu erhalten, später bei laufendem Betrieb einen Teil des Plasmas auszuleiten und neuen “Treibstoff” einzuleiten, ohne den “Kreislauf” zu unterbrechen. Das ist aber eigentlich eher heisse Fusion, kalte Fusion wäre Zündung per Laser oder z.B. Rossis vermutete Ni-H-Fusion.

            Rossi ist halt sehr umstritten, weil er bewusst z.B. gegenüber seiner US-Partnerfirma IH KnowHow zurückhält, da läuft ja jetzt ein interessanter Prozess an, es geht um 89 Mio. Dollar, die IH zurückhält, trotz des einjährigen Test, den sie nicht beanstandet haben. Ich kann Rossi sogar verstehen, wenn er KnowHow zurückhält, weil IH (hinter Rossis Rücken) mit einer Firma namens Brillouin zusammenarbeitet, die vor kurzen im US-Kongreß einen LENR-Prototyp vorgeführt hat, der aber wohl (noch) nicht funktioniert. Offensichtlich hat IH versucht, Rossi abzuzocken, und Rossi hat sich abgesichert, indem er eben nicht alle notwendigen Details seines Reaktors kommuniziert hat.

            Mal sehen, vielleicht werden die Richter/Geschworene darauf bestehen, daß Rossi seinen Reaktor live und nachvollziehbar demonstriert, ich zumindest würde das tun, um Betrug auszuschliessen. Ich als Rossi würde den Reaktor so demonstrieren, daß man externe Energiequellen nachvollziehbar ausschliessen kann, die Details und Innereien aber nicht offenlegen, ist ja schliesslich ein Geschäftsgeheimnis. Wenn Rossi das geschickt anstellt, könnte so eine Demonstration der Medienstunt des Jahrhunderts werden.

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