Microsoft: ‘OneNote-App wird besser als Win32-Anwendung’

Microsoft hat die Entwicklung der Win32-Variante von OneNote ja eingestellt und bietet nur eine Windows 10-App mit abgespeckten Funktionen an. Das soll sich aber 'bald' ändern, man habe mit der OneNote-App großes vor.


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Microsoft hat ja vor längerer Zeit die Einstellung der OneNote-Win32-Anwendung bekannt gegeben (OneNote 2016 ist die letzte Version). Den Nutzern bleibt nur der Rückgriff auf die Windows 10 OneNote-UWP-App mit abgespeckten Funktionen. Irgendwie scheint sich aber die Begeisterung der Leute aus der Gruppe der Power-User in Grenzen zu halten – der Rest benutzt das Zeugs wohl eher nicht. Der UWP OneNote-App  fehlen viele Funktionen der Win32-Anwendung.

Dazu gehören wohl grundlegender Dinge wie z.B. die Möglichkeit, aus Outlook an OneNote zu senden. Diese Funktion hat jetzt wohl Mary Branscombe‏ in einer Insider-Build der App entdeckt:

Auf die Diskussion bei Twitter hat sich dann Laura Buttler, Microsoft VP für 'Notes and Tasks' gemeldet. In folgendem Tweet verspricht sie, dass die UWP-App nicht nur die Funktionsparität hat, sondern sogar besser ist als die Desktop-App 'werden soll'.

Das ist die gute Nachricht zum Wochenstart für OneNote-Fans. Die schlechte Nachricht: Ihr müsst möglicherweise warten, bis ihr schwarz werdet, um die Funktionen zu bekommen. Und möglicherweise gibt es die Funktionen noch nicht, wenn OneNote als App eingestellt wird (hat mir ein Berufspessimist gesteckt). Den Rest könnt ihr bei MS Power User nachlesen.


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5 Antworten zu Microsoft: ‘OneNote-App wird besser als Win32-Anwendung’

  1. Potrimpo sagt:

    Nachdem die Desktop-Version, nach aktuellem Stand, noch Support bis 2020 (grundlegender Support) bzw. 2025 (erweiterter Support) hat, geht noch viel Wasser die Isar, den Rhein, die Ruhr, die Weser etc. runter.

    https://support.microsoft.com/de-de/lifecycle/search?alpha=OneNote%202016

  2. Musician sagt:

    Nach Skype der nächste "Fall" einer Microsoft eigenen "App", der zeigt, dass das UWP Konzept für Notebook/Desktop Rechner gescheitert/Unsinn ist. Es ist für zu vieles zu eingeschränkt, liefert auch nicht die notwendige Performance und Schnittstellen, verursacht auch unnötige Doppel-Entwicklungen, weshalb ja auch Dritthersteller munter weiter abspringen und/oder ihre UWP-Versionen brach liegen lassen.

    • Musician sagt:

      Hach… andersrum meinte ich. Das die als UWP genauso floppen wird, wie zuvor Skype auch, aus genannten Gründen. Ich sollte nicht mitten in der Nacht Kommentare schreiben. xD

  3. TutNichtsZurSache sagt:

    Wie soll den dieser UWP krampf besser werden als die Desktop Version? Die UWP wird immer Cloud only sein, alles andere ist nicht im Interesse von Microsoft.

  4. Roland Moser :-) sagt:

    Super!
    Sämtliche Ideen in OneNote und Microsoft liest mit und rein zufällig hat dann plötzlich ein US-Amerikanischer Abzocker ein Patent drauf.
    Lächel.
    Runter mit dem Zeugs.

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