Microsoft 365 soll für Endanwender kommen

Microsofts Chef Satya Nadella hat vergangene Woche in einem Gespräch mit Journalisten angedeutet, dass es Microsoft 365 auch für Konsumenten (also außerhalb von Firmenumgebungen) geben wird.


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Microsoft hat Microsoft 365 Mitte 2017 für Unternehmensumgebungen eingeführt. Es handelt sich um ein Abo-Modell, bei dem Firmen für ihre Mitarbeiter Windows 10, das Office 365-Portfolio sowie Enterprise Mobility + Security (ein Funktionssammlung, die mit Identitäts- und Geräteverwaltungswerkzeugen ausgestattet ist) mieten können.

Das Gerücht, dass Microsoft ein Produkt Microsoft 365 plane, gab es ja schon länger. In diesem CNBC-Interview geht Satya Nadella auf die Pläne Microsofts ein. Laut Nadella verfolgt Microsoft sorgfältig die Anzahl der Geräte mit Windows 10 sowie die Anzahl der Personen, die Office 365 abonniert haben. Es ist laut Nadella denkbar, dass einer oder beide von ihnen Teil von Microsoft 365 sein könnten, das sich an Endkunden richtet.

So richtig Details wollte Satya Nadella aber nicht verraten. Weder gab es einen Erscheinungstermin, noch gab es genaueres zum Funktionsumfang oder gar einen Preis für das Abo. Bei Interesse, die Kollegen von deskmodder.de haben hier noch einige Zeilen veröffentlicht. Wie ist denn die Gemütslage so? Mutige vor! Wer würde sich Microsoft 365 auf monatlicher Basis mieten?


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21 Antworten zu Microsoft 365 soll für Endanwender kommen


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  2. JohnRipper sagt:

    Wieso sollte ich ein Abo für etwas abschließen, was ich derzeit kostenlos beziehe (Windows 10 Enterprise + Office 2016 Pro+).

  3. Steter Tropfen sagt:

    Wenn reine Sicherheitsupdates für Windows 7 enthalten wären und man den Rest nicht zu installieren bräuchte …könnte man über einen angemessenen Preis diskutieren. Harr harrr.

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  5. Paul sagt:

    Jetzt darüber zu urteilen ohne die genauen Details zu kennen, bringt doch nix.

    Da kommt es darauf an, wie hoch der Preis ist und welche Zusatz Features da noch dabei sind (Cloud Speicherplatz, usw.). z.B. 50 Euro im Jahr und ausschließlich die Win10 Lizenz macht sicher für die wenigsten Privatkunden Sinn. Aber selbst wenn da noch bisschen OneDrive Speicher dabei ist, macht es das vermutlich nicht attraktiver, weil fast jeder schon, der es braucht den Cloud Speicher schon irgendwo kostenlos bekommt.

  6. Rene sagt:

    Um deine Frage vorweg zu nehmen. Nein, ich würde Windows / ein Betriebssystem nicht als Abo Modell beziehen.

    Was möchte ich:
    Das Optimum wäre die Alleslegendewollmichsau. Ein OS, wo alle meine Anwendungen stabil und dauerhaft funktionieren, wo Updates nicht fundamentale Funktionen beeinträchtigen, was sicher ist, wo ich als Heimanwender mich um nichts kümmern muss. Sprich den Rechner anmachen, mein Ding machen und wieder ausmachen. Das hoch und runterfahren sollte in wenigen Sekunden passieren. Was ist mir so ein stabiles Betriebssystem wert? Nicht mehr als 50,-€.

    Was ist mir die Windows 10 Home wert, die ja den Anspruch hat, für den Heimanwender eine Erleichterung zu sein? Wenn ich ehrlich bin, zittere ich vor Angst bei jedem Update. Ich bin mir nicht sicher, ob nach dem Update noch alles da ist und ob meine Anwendungen noch einwandfrei funktionieren. Der Systemstart dauert trotz moderner Hardware ca. 15Sek., was definitiv viel zulange dauert.

    Der Schutz vor Schadsoftware, beruht immer noch auf die brain.exe. Es gibt zwar MS-Office 365, was die Dokumente in die Cloud auf Wunsch sichert, aber das Ausführen findet immer noch lokal auf den sensiblen Rechner statt. Warum nicht in einer Sandbox, oder in der Cloud wie bei ChomeOS?
    Ich fühle mich immer noch unter Windows verletzbar wie ein rohes Ei.

    Dann habe ich immer noch das Thema Datenschutz. Sicher ist es für ein Unternehmen sehr wichtig zu wissen, was die Anwender mit dem OS und den Anwendungen anstellen. => Wie wird das System genutzt.
    Aber warum soll ich noch einmal so viel Geld für ein OS zahlen? Entweder MS nutzt das Geld, um eine Testumgebungen mit Probanden zu finanzieren, oder sie machen ihre Produkte bedeutend preiswerter und ziehen ihre Analysedaten von den Anwendern/Kunden.
    Zurzeit bedient sich MS von allen Tellern. Sie machen das OS teuer und denken über ein Abo Modell nach, sie ziehen sich Telemetriedaten, sie blenden „App Empfehlungen“ ein.
    Also sorry. Entweder, oder.

    Ich bin mit Windows insoweit befriedigt, dass meine Programme funktionieren. Aber ich sehe jeden Tag, das ich zu meinem Handy ausweiche. Ich kann mir auch durch aus vorstellen, dass ich mir irgendwann ein ChomeOS Gerät kaufe.
    Der Mehrwert von Windows schwindet immer weiter. Das Zugpferd MS-Office hat so viel Konkurrenz bekommen, die zum Teil kostenlos vertrieben wird, das auch MS-Office als Argument, nicht mehr bei mir zieht.

    Das es eine verzwickte Situation ist, in der sich MS befindet, kann nachvollziehen. Man kann nicht alle glücklich machen.
    Vielleicht sollte man aber auch nicht den Anspruch haben, mit einem Betriebssystem alle Bedürfnisse abzudecken? Sicher versucht MS mit der Home, Prof und Enterprise Version, die verschiedenen Kundenwünsche in verschiedenen OS Versionen zu bedienen.
    Aber eigentlich sind es doch immer noch alles dieselben Versionen, mit den jeweiligen Erweiterungen.
    Warum nicht eine Industrieversion, die auf 30 Jahre ausgelegt ist? Warum nicht eine Büroversion, die auf 10 Jahre ausgelegt ist und warum nicht eine Home Version, die laut den Telemetriedaten für den Endverbraucher zugeschnitten wurde? Alle 3 Versionen sind eigenschände OS und richten sich an die Zielgruppen. Das Wort Windows ist in meinen Augen leider verbrannt. Also warum nicht den Kindern einen eigenen/neuen Namen geben? Damit der Kunde erkennt, dass die 3 verschiedenen OS Versionen, nichts mit einander zutun haben?

    • Uwe Bieser sagt:

      “Der Schutz vor Schadsoftware, beruht immer noch auf die brain.exe. Es gibt zwar MS-Office 365, was die Dokumente in die Cloud auf Wunsch sichert, aber das Ausführen findet immer noch lokal auf den sensiblen Rechner statt. Warum nicht in einer Sandbox, oder in der Cloud wie bei ChomeOS?
      Ich fühle mich immer noch unter Windows verletzbar wie ein rohes Ei.”

      Ich stehe Cloud-Lösungen skteptisch gegenüber. Ich halte es keineswegs für in Stein gemeisselt. dass Daten dort sicherer sind. Irgendwann wird eine Sicherheitslücke entdeckt, die es erlaubt auf fremde Daten zuzugreifen, die auf einem Server gespeichert sind. Dann kann man nur hoffen, dass die Guten die Sicherheitslücke zuerst entdeckten, aber wissen wird man das als potentiell Betroffener nie.
      Dazu besteht das Problem, dass seitens diverser Regierungen darüber nachgedacht wird, im Fall eines IT-Angriffs, mit Gegenmaßnahmen zu reagieren. Allen Ernstes wurde angeregt fremde Server notfalls mit hardwarekritischen Programmabläufen zu zerstören (obwohl die Server dem Angreifer nicht gehören). Toll, wenn wichtige Daten darauf gespeichert waren.

  7. Ben sagt:

    Tja, selbst als Gamer ist man nicht mehr vollständig von Windows abhängig.
    Unter Linux läuft immer mehr (Steam), und die Performance wird immer besser.

    Einzig diejenigen, die immer die neuesten AAA-Titel zocken müssen, und das mit der allerallerbesten FPS-Rate, hängen weiter an Windows fest.

    • Micha45 sagt:

      Aha! Die neuesten, aber auch ältere Titel, laufen unter Windows problemlos und performant. Unter Linux laufen nur ein paar wenige ältere Titel -und die alles andere als performant, und keine neueren Titel- und das soll dann das Totschlagargument für Linux sein?

      Wieso denn immer dieser hanebüchene Apfel-Birne-Vergleich und dann auch noch in einem einzigen Kommentar der klassische Widerspruch?
      Ich verstehe nicht, wie man sich immer und immer wieder zu solchen absurden Statements hinreißen lassen kann!
      Um den Leuten zu suggerieren, dass man Ahnung hat?
      Mission misslungen, aber krachend.

  8. Roland Moser sagt:

    Seit Satya Nadella CEO von Microsoft ist, funktionierts mit den Updates überhaupt nicht mehr und niemand will win 10. Die Schlussfolgerung ist, dass das mit den Abos nicht richtig funktionieren wird, weil z.b. PCs abgestellt werden, obwohl alles bezahlt ist.
    Mit Abo-Lösungen verdient man mehr Geld, deswegen will Nutella auf Abo-Lösungen setzen.

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  10. Andy sagt:

    So kommt Microsoft 365 für Verbraucher: 1.) 4 Jahre zusätzlicher exklusiver Support für Windows 7, 2.) Windows 10 mit einer unbefristeten Desktop-Lizenz erhält in einem der kommenden Feature-Updates Werbung eingespielt.

    Nur mit einem de facto Abo-Zwang wird sich das Abo-System durchsetzen.

    • Werner sagt:

      “Nur mit einem de facto Abo-Zwang wird sich das Abo-System durchsetzen.”
      Sehr wahrscheinlich korrekt. Microsoft hat sich die Optionen selbst mit den preisgünstigen Systembuilder-Lizenzen verbaut. Die große Masse der Endkunden (ich meine die, die sich den Rechner komplett kaufen) sind es gewohnt, dass die Hardware mit einem Betriebssystem kommt und diese Kombination läuft dann, bis entweder die Hardware oder das Betriebssystem nicht mehr taugt. Dann wird die Kombi ersetzt. Stellt MS die Systembuilder-Lizenzen ein, wäre das ein Geschäftsmodell für andere Anbieter, u.a. für Linux.
      Bei Firmen ist das was anderes, da geht es um Verwaltungsfunktionen für hunderte Anwender, Wartungsgebühren und die Vermeidung von einmaligen Investitionen.

  11. Ulf sagt:

    Mein erstes Windows hab ich noch als grafischen Betriebssystemaufsatz von Disketten installiert und seitdem jede Version auf einem meiner Rechner gehabt. Inzwischen ist mir der Spaß an Windows aber immer mehr vergangen und das hat einen Namen: Windows 10. Alle sechs Monate die große Lotterie, ob das System vom neuen Feature Release komplett geschrottet oder “nur” diverse Einstellungen verbogen werden.

    Die Servicing Channels und die (nicht-)Abschaltbarkeit der Telemetrie zeigt mir vor allem eins: User der Home-Version sind bei Microsoft nicht mehr wert als der Dreck unter der Schuhsole – unfreiwillige und unbezahlte Beta-Tester, die unfertige Software untergeschoben bekommen. Mit einer Pro-Version kann man sich immerhin von den unausgegorenen Versionen des “Semi-Annual Channel (Targeted)” “freikaufen”, aber die “Telemetrie” ist immer noch nicht abschaltbar. Um sich davon freizukaufen, muss man nicht nur Firmenkunde, sondern als solcher auch erst mal groß und reich genug für Windows Enterprise sein.

    Würde ich Microsoft 365 auf monatlicher Basis mieten? Nein. Sofern nicht mindestens Windows Pro enthalten ist, würde ich auch jedem, der mich danach fragt, mit nachdrücklichen Worten davon abraten (Grund: s.o.).

    Meine ganz persönlichen Überlegungen gehen inzwischen eher dahin, mittelfristig komplett auf einen Windows -Rechner zu Hause zu verzichten.

    • Windoof-User sagt:

      Das Misstrauen ist mit Windows 10 sicherlich gewachsen, aber Telemetrie wurde nicht erst mit Windows 10 eingeführt — und die folgenden Einstellungen sind auch unter Windows 10 weiterhin gültig.

      Registratur Einstellungen:

      [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\DataCollection]
      “AllowTelemetry”=dword:00000000
      [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\SQMClient\Windows]
      “CEIPEnable”=dword:00000000

      Aufgaben (sofern vorhanden) in Aufgabenplanung deaktivieren:

      “Microsoft\Windows\Application Experience\Microsoft Compatibility Appraiser”
      “Microsoft\Windows\Application Experience\ProgramDataUpdater”
      “Microsoft\Windows\Customer Experience Improvement Program\Consolidator”
      “Microsoft\Windows\Customer Experience Improvement Program\KernelCeipTask”
      “Microsoft\Windows\Customer Experience Improvement Program\UsbCeip”

      Dienste deaktivieren:

      Connected User Experiences and Telemetry

      Domains via hosts Datei, DNS Server, oder Firewall blockieren:

      settings-win[.]data[.]microsoft[.]com
      settings-win[.]data[.]microsoft[.]com[.]akadns[.]net
      settings-win[.]data[.]microsoft[.]com[.]nsatc[.]net
      settings[.]data[.]microsoft[.]com
      settings[.]data[.]microsoft[.]com[.]akadns[.]net
      settings[.]data[.]microsoft[.]com[.]nsatc[.]net
      telemetry[.]microsoft[.]com
      telemetry[.]microsoft[.]com[.]akadns[.]net
      telemetry[.]microsoft[.]com[.]nsatc[.]net
      vortex-win[.]data[.]microsoft[.]com
      vortex-win[.]data[.]microsoft[.]com[.]akadns[.]net
      vortex-win[.]data[.]microsoft[.]com[.]nsatc[.]net
      vortex-win-sandbox[.]data[.]microsoft[.]com
      vortex-win-sandbox[.]data[.]microsoft[.]com[.]akadns[.]net
      vortex-win-sandbox[.]data[.]microsoft[.]com[.]nsatc[.]net
      vortex[.]data[.]microsoft[.]com
      vortex[.]data[.]microsoft[.]com[.]akadns[.]net
      vortex[.]data[.]microsoft[.]com[.]nsatc[.]net

      Anmerkung: Die Einstellungen unter Aufgabenplanung und Dienste werden bei einem “Windows 10-Upgrade” zurückgesetzt und müssen danach erneut angepasst werden.

      • Windoof-User sagt:

        Für Windows 10 Home/Pro ist die folgende Einstellung nachzutragen:

        [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\DataCollection]
        “AllowTelemetry”=dword:00000000

        • Wolfgang sagt:

          Wunderbar, diese Möglichkeiten….
          Aber wenn ich mich erst mal durch diese Latte durchwühlen muß, um danach ein System “nach meinen Wünschen” zu haben, dann verzichte ich schon von vorne herein darauf.
          Vor allem, wenn ich mir so die Anmerkung ansehe, ist das eine halbjähliche Pflichtübung, ohne Aussicht auf Vollständigkeit und Funktion; Nein, Danke.
          Und auch für einen Vollzeit-Admin (Ich war einstens einer!) ist das keine Lösung, denn der hat in einem Unternehmen wichtigere Aufgaben wahrzunehmen als Windows-Kisten sicher zu machen.
          Schade um die Mühe, lieber Windoof-User.

  12. Uwe sagt:

    Also, noch müssen wir Windows nutzen … noch … Werden gezwungenermaßen auf LTSB umstellen müssen. Und bei Gott! In den 10 Jahren wo das läuft, wird alles auf Linux umgestellt! Uwe

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