Thunderbird 60.5.0 verfügbar

[English]Die Mozilla-Entwickler haben den E-Mail-Client Thunderbird in der Version 60.5.0 freigegeben. Es handelt sich um ein Wartungsupdate, welches einige Fehler behebt. Hier ein paar Informationen dazu.


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Blog-Leser Ralf hat in diesem Kommentar auf das neue Release hingewiesen (danke dafür). Ich habe gerade die Update-Suche im Thunderbird angeworfen, und bekam das Update angeboten.

Thunderbird 60.5.0

Gemäß den Release-Notes wurden einige Neuerungen eingeführt und eine Reihe an kleineren Bugs behoben – hier die übersetzte Liste der Neuerungen:

  • FileLink-Anbieter WeTransfer zum Hochladen großer Anhänge hinzugefügt
  • Thunderbird ermöglicht nun das Hinzufügen von OpenSearch-Suchmaschinen aus einer lokalen XML-Datei mit einer minimalen Benutzeroberfläche: Taste[+], um eine Datei auszuwählen und hinzuzufügen, [-] zum Entfernen.
  • Mehr Suchmaschinen: Google und DuckDuckGo sind in einigen Sprachumgebungen standardmäßig verfügbar.
  • Während der Kontoerstellung erkennt Thunderbird nun Server, die das Microsoft Exchange-Protokoll verwenden. Es wird die Installation eines 3rd Party Add-ons (Owl) anbieten, das dieses Protokoll unterstützt.

Und hier noch die übersetzte Liste der Korrekturen in der neuen Thunderbird-Version:

  • Thunderbird ist jetzt kompatibel mit anderen WebExtension-basierten FileLink-Add-ons wie dem Dropbox-Add-on.
  • Der Absturz bei Verwendung von benutzerdefiniertem Sound für neue E-Mail-Benachrichtigungen wurde behoben.

Zudem wurden im Thunderbird 60.5.0 eine Reihe an Sicherheitsproblemen behoben. Einige dieser Schwachstellen werden als kritisch eingestuft, so dass der E-Mail-Client zeitnah zu aktualisieren ist. In der neuen Thunderbird-Version gibt es aber einige bekannte Probleme:

  • Aufgrund von Änderungen in den Mozilla-Plattform-Profilen, die auf Windows-Netzwerken gespeichert sind, werden Freigaben, die über Laufwerksbuchstaben angesprochen werden, nun auch über UNC angesprochen.
  • CalDav-Zugriff auf einige Server, die nicht funktionieren. Abhilfemaßnahme: Setzen Sie die Einstellung network.cookie.same-site.enabled auf false.
  • Chatten: Twitter funktioniert nicht, da API-Änderungen bei Twitter.com vorgenommen wurden.

Der E-Mail-Client steht für Windows 7, Windows Server 2008 R2 oder höher – Mac: Mac OS X 10.9 oder höher – Linux: GTK+ 3.4 oder höher zur Verfügung. Die Systemanforderungen lassen sich hier nachlesen. Der Download ist über diese Webseite möglich.


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5 Antworten zu Thunderbird 60.5.0 verfügbar


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  2. Andreas B. sagt:

    Das Addon Owl for Exchange ist scheint’s leider nur 3 Monate lang gratis, danach kostet’s 10 EUR pro Jahr. – Nachdem mir Microsoft eiskalt mein altes Standardkonto vermurkst hat, so dass es nur noch mit deren Blödzeug funzt und IMAP futsch ist, könnte ich es damit ja vielleicht noch einmal wieder flott kriegen. Aber bei diesen Redmondern kann man sich ja eh schon längst auf gar nichts noch halbwegs dauerhaft verlassen … So hab ich halt den Mailprovider gewechselt, und gut is.

    • Windoof-User sagt:

      Sofern die Verbindungseinstellungen zum Microsoft Email-Konto “vermurkst” sind, hilft es vielleicht, Thunderbird in den Offline-Modus zu schalten (unterbindet die Auto-Konfiguration) und die Verbindungseinstellungen (POP3/IMAP/SMTP) manuell neu zu setzen.

      • Andreas B. sagt:

        Vielen Dank für die versuchte Hilfestellung!
        Ich hab echt alles durchprobiert, was man an Einstellungen mit POP3/IMAP/SMTP machen kann. Es liegt definitiv nicht am lokalen Client. Thunderbird verändert da nichts, aber die Anmeldung kommt nicht durch. (Bei MS Livemail ist’s das gleiche.) Microsoft hat was am Server gedreht, sodass er nur noch auf deren Exchange-Protokoll reagiert und IMAP- oder POP3-Anmeldungen nicht akzeptiert. – Ausführlich hatte ich das ganze Drama seinerzeit im Blog schon mal beim einschlägigen Artikel über die Server-Einstellungen ab hier geschildert: Windows Live Mail 2012 mit Microsoft Konten weiter verwenden (Kommentare).
        Bei Microsoft erzählen die einem nur was vom Pferd. – Wie gesagt, es ist wohl pure Absicht oder Schlamperei. Mich haben die damit vergrault … endgültig und für immer.

  3. Roland Moser sagt:

    Muss man immer noch Programmierer sein, um eine Signatur mit Link und in der Schriftart Arial zu machen?

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