(e)Scooter: Chance oder einfach nur Bullshit?

Es ist mal wieder ein Trend: Ausleihbare elektrische ‘Tretroller’, die sogenannten E-Scooter, scheinen größere Städte (bisher im Ausland) zu fluten. Die Dinger sollen 2019 in Deutschland auf öffentlichen Straßen zugelassen werden. Mir sind die Tage gleich zwei Artikel in die Hände gefallen, die sich ziemlich konträr, mit diesem Thema befassen.


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Sind E-Scooter das neue iPhone?

Ich bin vor einigen Tagen bei SPON auf einen Artikel gestoßen, der die E-Scooter als das ‘iPhone der Mobilität’ sieht. Gemeint ist, ein neues Produkt, welches das Potential zum Killer hat und etablierte Geschäftsmodelle vorhandener Firmen (sprich: Der Automobilindustrie) auf den Kopf stellt. Der SPON-Beitrag ist ein Interview mit dem US-Analysten Horace Dediu erschienen – so in der Art: rosa Brille auf und dann die Sau durchs Dorf getrieben.

Hintergrund ist, dass die sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (siehe auch hier) möglicherweise die Zulassung der E-Scooter auf deutschen Straßen in 2019 gestattet. Der deutsche Verkehrsrat hat hier deutlich Stellung bezogen.

Die Botschaft des SPON-Artikels: Verkehrsminister Scheuer hat ein Einsehen mit jungen Trendsettern in deutschen Großstädten. Durch die Zulassung werden elektrische Tretroller legal auf deutschen Straßen unterwegs sein. Damit könnten deutsche Städte endlich mit ausländischen Städten wie Wien oder San Francisco mithalten. Weihnachten soll das dann ein Umsatzrenner werden.

Ach ja, laut SPON-Artikel steht eine ganze Reihe von Startup-Firmen bereit, um diese Gefährte per Smartphone-App an den Mann oder die Frau zu verleihen. Als Beispiel werden Sharing-Firmen wie Bird oder Lime, sowie Städte wie Santa Monica in Kalifornien genannt. Laut Analyst Horace Dediu ermöglichen die Gefährte eine ‘Disruption von unten’, weil er den etablierten Verkehrsmitteln ‘die Kilometer’ abnimmt. Er nennt Daten, nach denen alle Fahrten unter 20 km dem finanziellen Volumen aller anderen Fahrten oberhalb dieser Entfernung entsprechen. Oder kurz: 50% des Werts aller US-Fahrten findet im Bereich 20 km statt.

E-Scooter sind zwar unfallträchtig – in den Städten, wo die Gefährte zugelassen sind, ist dies mittlerweile belegt. Das ficht Analyst Horace Dediu aber nicht an, denn ‘der Roller entwickelt sich weiter, auch in der Sicherheit’. Die Botschaft: Die E-Scooter sind eine Gefahr für die Automobilindustrie – es gibt bei den Verleihern Bird und Lime Wachstumsraten wie im Bereich von Facebook oder Instagram (was nichts über das Volumen aussagt). Die fehlende Infrastruktur (es gibt eh schon zu wenig Fuß- und Fahrradwege in deutschen Städten) wird sich, nach dem im SPON-Interview, gezeichneten Bild durch die Nachfrage ‘von selbst schaffen’.

Typische Analysten-Mentalität im Startup-Bereich ‘Probleme, welches Probleme? – wir schaffen das’. Im SPON-Artikel wird der Fahrrad-Verleih in China als Beleg angeführt, dass Menschen auf solche Verkehrsmittel umsteigen. Ist aber ein ganz schlechtes Beispiel, kollabiert dieser Markt in China doch gerade, und Firmenpleiten sind dort an der Tagesordnung. Das Thema Obike und deren Konkurs hatte ich im Blog-Beitrag Obike: Konkurs und die Fahrräder liegen herum thematisiert. Deren Leihfahrräder müssen von deutschen Städten auf Kosten der Allgemeinheit entfernt werden.

Lasst die Zahlen sprechen …

Normalerweise hätte ich das Thema unter den Tisch fallen lassen. Aber gerade bin ich auf interessante Zahlen gestoßen. In diesem Artikel hat sich jemand die Zahlen von Bird und Lime aus dem Zeitraum August – Dezember 2019 in Louisville, Kentucky, USA genauer angeschaut. Da kommen schon ernste Zweifel ob des Geschäftsmodells auf.

  • Die durchschnittliche Lebensdauer eines in Louisville verliehenen Rollers (als Scooter bezeichnet) lag von August bis Dezember 2018 bei 28 Tagen (Median liegt bei 23 Tagen). Es sind 663 Scooter im Umlauf.
  • Laut Median-Wert war ein Scooter im Dezember 2018 auf 70 Touren unterwegs und kam auf eine Laufleistung von über 85 Meilen. Die durchschnittliche Fahrstrecke war 1,63 Meilen und die Fahrtzeit lag bei 18 Minuten. Pro Tag kommt ein Scooter auf 3,49 Fahrten.

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Dann fängt der Artikelautor an zu rechnen. Bird und Lime verlangen 1 US $ Entsperrgebühr und 0,15 $ pro Minute Leihgebühr. Bei einem Trip kommt man auf einen durchschnittlichen Umsatz von 3,70 $, was 12,91 $ pro Tag generiert. Das macht 361 US $ Umsatz über die mittlere Lebensdauer eines Scooters. Dann schlüsselt der Artikelautor die anfallenden Kosten für Betrieb, Versicherung etc. eines Scooters auf. Am Ende des Tages bleiben den Unternehmen 2,32 US $ Umsatz.

Die Endabrechnung sieht dann so aus, dass ein Scooter dem Startup zwischen 65 bis 75 US $ Umsatzerlöse (Umsatz nach Abzug der meisten Kosten) einbringt. Alleine aus Umweltschutzgründen ist das ganze Modell an dieser Stelle mehr als kritisch zu sehen – alle 28 Tage wird ein neuer Scooter gebraucht, der Alte ist Schrott. Aber auch wirtschaftlich ist das Ganze ein Desaster. Der Artikelautor nimmt einen Kaufpreis von 360 US $ pro Scooter an (ich habe schon 500 US $ gesehen) und kommt zum Schluss, dass die Firmen pro Gefährt zwischen $285 bis $295 US $ Verlust machen. Und in dieser Rechnung sind diverse Kosten (verursacht durch kommunale Auflagen) noch nicht enthalten.

Kommt noch hinzu, dass die Scooter (werden von Xiaomi hergestellt) für den Betrieb in einem milden Klima und flachem Gelände für Personen mit einem maximalen Gewicht von 200 Pfund (US-Einheit) spezifiziert sind. Der Autor schreibt, dass die Geräte absolut nicht dafür entworfen wurden, von Amerikanern, die im Durchschnitt kaum unter der dieser Gewichtsgrenze für diese Scooter liegen, mehrmals täglich bei allen Wetterlagen und auf allen Geländen gefahren zu werden. Übertrage ich diese Informationen auf deutsche Städte und das deutsche Wetter, sieht die Geschichte noch schlechter aus. Wer fährt im Winter oder bei Regen mit einem E-Scooter und legt dafür um die 3 Euro hin, wenn er für diesen Preis per Bus oder Bahn unterwegs sein kann?

Das ist dann der Punkt, wo ich doch arge Zweifel habe, dass die Prognosen des US-Analysten Horace Dediu – der eine Gefährdung der Geschäftsmodelle der Autoindustrie sieht – so richtig aufgehen. Aber ich mag mich täuschen. Wie seht ihr das so? BTW: Passend zum Titel, der Bullshitometer.

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14 Antworten zu (e)Scooter: Chance oder einfach nur Bullshit?


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  2. Andy sagt:

    E-Scooter sind Bullshit. In Wien häufen sich die Beschwerden über Unfälle. Dass in Österreich diese E-Scooter “anscheinend” “erlaubt” sind hängt mit der dekadenten und gefährlichen politischen Situation in Österreich zusammen. Die Justiz ein Willkür-Verein. Die Verwaltung ist maximal “zweitklassig”. Die IT in der Finanzverwaltung ist mit schweren Fehlern behaftet. Und was macht die Politik? Sie diskutiert über Sicherungshaft über Österreicher ohne Vorliegen eines Verdachtes. Man wird sich noch wundern, wenn in Österreich die Aufrüstungsprogramme des Bundesheeres abgeschlossen sind.

  3. Blupp sagt:

    Dazu einfach mal ein Beispiel.
    Nehme ich meinen Heimatort, eine Kleinstadt mit knapp 15.000 Einwohnern. Viele Straßen müssen saniert werden, ein großer Teil davon ist das schon. Vor der Sanierung waren die Straßen deutlich breiter und konnten den Verkehr zu den Stoßzeiten gerade so aufnehmen. Jetzt saniert die Gemeinde die Straßen weiterhin und die werden weiterhin deutlich schmaler. Das machen sie weil es dann Fördermittel der EU gibt, so die hier bekannte Begründung. Im anderen Fall müssten die Gemeinden alle Kosten aus eigener Tasche tragen…

    Die Leute müssen dennoch durch die dann viel zu engen Straßen und es kommt öfter mal zu Blechschäden. Jetzt denke man sich die Kleinstfahrzeuge dazu.

    Schönen Sonntag

    • Steter Tropfen sagt:

      Die Kleinstfahrzeuge sollen ja eben nicht DAZU kommen, sondern die immer ausladener werdenden Autos ersetzen, in denen meist nur eine Person sitzt. Nicht die Straße werden schmaler – die Autos wurden in den letzten Jahren breiter und fetter!
      Wenn tatsächlich Straßen bei einer Sanierung schmäler werden (ich erlebe hier das Gegenteil, da wurde gerade der Grünstreifen mit sämtlichen Bäumen plattgemacht, auf den man in den 80ern so stolz war), dann für Parkplätze oder bestenfalls für einen abgetrennten Fahrradstreifen.

      Aber ich wage ja gar nicht zu hoffen, dass man die Tretroller auf die Fahrbahn schickt. Ohne Helm und Beleuchtung? Bisher sehe ich sie nur auf Gehsteigen um die erschrockenen Fußgänger rumkurven.

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  5. chriscrosser sagt:

    …ich persönlich finde die dinger einfach geil!
    überlege selber gerade, ob ich mir so ein teil zulege
    problem sind die benutzer/innen – die knallen hier in berlin schon so rücksichtslos mit ihren fahrrädern inklusive ihrer kinder über die fußwege, das man eigentlich nur kotzen könnte! – no rücksicht! – nach dem motto: “hoppla jetzt komm ich” – und das geben sie mit dem verhalten schon an ihren nachwuchs weiter
    der egoismus ist leider ist leider immer heftiger geworden und rücksicht für die meisten leute heute leider inzwischen ein fremdwort
    musste vor einiger zeit auch mit dem fahrrad auf bürgersteigen fahren, da es keine fahrradwege gab (ost-berlin) – dort bin dann ich immer langsam, vorsichtig und rücksichtsvoll gefahren – leider macht das heute keiner mehr
    wenn es dann mit den escootern genau so weitergeht, dann gute nacht!

  6. Robert sagt:

    Mir sind diese Scooter in Lissabon aufgefallen. Da sich entlang des Flussufers viele Museen, Sehenswürdigkeiten etc. auf geschätzt 15 Kilometern verteilen, Fuß- wie Radweg großzügig angelegt sind und das Wetter stimmt, erschienen mir die Scooter dort eine sinnvolle Ergänzung gerade für Besucher der Stadt. Dort gibt es wenige Stellen, die man nicht einsehen kann. Zudem verkehren dort keine PKW, insbesondere in ihrer offenbar beliebten Form „Geländecontainer“.
    Die Erfüllung all diese Voraussetzungen sind eher eine Besonderheit als die Regel und mir fällt auf Anhieb kein Ort ein, wo es auch so passen würde.

  7. Martin Feuerstein sagt:

    Ähnlich E-Scootern, also Tretroller mit Elektroantrieb, sind “Hoverboards” (also wie Segway, nur ohne Lenkstange) eigentlich nicht schlecht, sofern man die Balance hält. Die Reichweite reicht für die Wege im Ort, wenn nötig lassen sich die Teile z. B. im Kofferraum oder öffentlichen Verkehrsmitteln auch leicht transportieren (im Gegensatz zu Segways oder auch Fahrrädern) – tragen möchte man sie bei leerem Akku aber nicht über längere Strecken. Auf dem Fußweg muss man sehr auf unebene Wege (Pflaster!), Bodenunebenheiten oder Bordsteine aufpassen (ein dünner Ast reicht schon für einen Sturz aus), auf andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger sollte man selbstverständlich Rücksicht nehmen. Wer sich damit auf die Straße begibt oder den Geschwindigkeitsbegrenzer ausschaltet, erlebt schnell Darwins natürlicher Auslese – Autos können meist nicht so schnell bremsen wie Scooter/Hoverboard-Piloten vom Gefährt fallen.

    Ein legaler Betrieb wäre schön, die Selbstgefährdung muss man in Kauf nehmen. Wer sich nicht an die Verkehrsregeln hält oder Unfälle baut, sollte wie bei Unfällen mit Fahrrad oder Auto haften.

    Hochwertige Geräte können aber schon ins Geld gehen – z. B. wegen den verwendeten Akkuzellen oder Schutzschaltungen. 360 US$ sind da eigentlich schon ein Witz, wobei die Preise für Hoverboard-Spielzeug noch darunter liegt.

  8. OwenBurnett sagt:

    Also ich finde diese E-Scooter schon mal viel besser als hoverboards, damit kann man zumindest nicht so einfach auf die Nase fliegen.

    Imho sollte man damit auf dem Fußweg fahren:
    Mensch vs. Mensch mit E-Scooter = Aua!
    Mensch mit E-Scooter vs. Auto = Hackfleisch

    Mir sind 100 leichtest verletzte viel lieber als 10 schwer verletzte,
    und 1000 leicht verletzte viel lieber als 1 toter.

    Ich selber, als Fleischsack, würde aus diesem Grund auch nur dann nur zwischen anderen Fleischsäcken mich fortbewegen wollen, und keinesfalls zwischen stahl Buchsen die 10-20 mal so viel wiegen wie ich.

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  10. Micha sagt:

    Das was da massentauglich gemacht werden soll ist in meinen Augen ein Kinderspielzeug mit Elektroantrieb.

    28 Tage Einsatzzeit pro Roller sind eindeutig zu kurz. Ich kann mir nicht vorstellen das nach einer so kurzen Zeit der Akku oder Elektromotor schon defekt sein soll.

    Ein weiteres Problem sehe ich in der fehlenden Beleuchtungsanlage. Da sollten gleiche Standards wie bei Fahrrädern gelten.

    Die auf dem Typenschild angegebene Höchstgeschwindigkeit von 25km/h ist zu hoch. Bei den kleinen Rädern reicht wahrscheinlich schon ein Schlagloch aus um den Fahrer und Fahrzeug zum Sturz bringen.

    Wenn man nach “Kickbike” sucht findet man Roller die ähnlich wie Fahrräder sind. Solche in Deutschland zuzulassen wäre wahrscheinlich kein Problem sofern sie StVO gerecht sind. Ohne Elektroantrieb kosten die aber schon um die 400€ oder mehr. Vereinzelt findet man aber auch Modelle die als E-Bike zugelassen sind. Diese kosten dann um die 1000€.

  11. chriscrosser sagt:

    …bei uns in berlin, düsen die freaks damit schon durch die U-bahnhöfe!
    – ja, richtig gelesen – durch die unterirdischen bahnhöfe!
    wenn das jetzt schon so losgeht, kann man sich ausmalen, wohin das kulminiert wenn die dinger legal sind!
    persönlich habe ich nix gegen die teile (siehe kommentar weiter oben) aber leider ist der egoismus in der heutigen gesellschaft so weit vortgeschritten, das jeder für sich selber alles beansprucht…
    mein persönliches szenario:
    der weg zur U-oder strassenbahn (tram) auf dem fahrradweg- danach unter den arm klemmen – wieder raus – den letzten weg zur arbeitsstelle auch auf dem fahrradweg und immer mit rücksicht…
    ich weiss das es ein wunschdenken ist, aber wie soll es in so einer stadt (berlin) sonst dauerhaft funktionieren?
    oder wie SID in ICE AGE1 beim windelnwechseln sagte:
    “menschen sind einfach widerlich” ;-)

  12. Markus K sagt:

    Ich warte nur darauf, dass mich jemand mit so einem Ding anfährt!
    Aber zuerst muss ja erst mal was passieren, vor gehandelt wird.

    • Mich@ sagt:

      Mofa´s wurden gepimpt.. E-Bikes ebenfalls..
      Wenn sich dann ein E-Scooter mit 50 Km/h in meinem Auto verirrt,
      …die Versicherung vom Scooterpilot nicht greift weil gepimpt..
      …und der 14 Jährige nicht belangt werden kann..
      …ich auf meinem Schaden (wie so oft) sitzen bleibe..
      schraub ich mir an mein nächstes KFZ einen Kuhfänger!

  13. Ralph D. Kärner sagt:

    Diese eScooter sind ein Irrsinn und ich hoffe inständig, dass die Politik da ganz schnell die Kurve kriegt. Was die Amerikaner angeht: so lange der Ami sogar die 400 Meter zum Supermarkt mit dem Auto zurücklegt (Erfahrung durch erleben, ich wurde angeguckt wie ein Geisteskranker, als ich sagte “ich gehe mal eben zum Supermarkt”), werden sich solche Teile wohl auch im Großteil der Staaten nicht durchsetzen. Ich persönlich warte dann hier in Deutschland auf den ersten eScooter, dessen Fahrer gerade vom Aldi kommt, mit zwei fetten Einkaufstaschen an jeder Seite des Lenkers und dann kommt eine hyperwichtige Nachricht auf dem Smartphone rein…. Popcorn, anyone?

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